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	<title>Kommentare zu: Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler &#8211; Teil 1</title>
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	<description>Gedanken und Kommentare zum Zeitgeschehen in der Informationsgesellschaft - Hintergrundinformationen und Kausalzusammenhänge aus einer ganzheitlichen und interdisziplinären Sicht: technisch, gesellschaftlich, ethisch, wirtschaftlich und rechtlich</description>
	<lastBuildDate>Sun, 29 Jan 2012 13:08:42 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: LD</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-13/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-1/comment-page-1/#comment-2197</link>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 23:58:50 +0000</pubDate>
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		<description>@Volker: Wenn, wie Du behauptest, die Kredite der Gesch&#228;ftsbanken nichts mit dem Zentralbankengeld zu tun haben, wozu braucht es dieses dann und woher stammt dann das Geld der Spareinlagen? Da scheinst Du etwas durcheinander zu bringen oder Du beschr&#228;nkst Deine Sicht nur auf die Sparkassen, die nur Spareinlagen entgegennehmen und nur mit diesem Geld Kredite vergeben. Auch das gibt&#039;s.

Ohne Zentralbankengeld geht gar nichts und &#252;brigens nur einen kleinen Teil dieses Geldes erhalten die Gesch&#228;ftsbanken in Form von Notengeld. Es w&#228;re auch &#228;usserst m&#252;hsam, f&#252;r den Geldfluss der Repo-Gesch&#228;fte t&#228;glich tonnenweise Geldscheine hin und her zu verschieben. Das Fiat Money System ist auch nur m&#246;glich, weil das Geld gr&#246;sstenteils lediglich als Zahl auf einem Konto existiert.

Die Banken leihen sich Geld von der Zentralbank einerseits f&#252;r die Kredite ihrer Kunden (-&gt; prim&#228;re Geldsch&#246;pfung) und andererseits beim aktuell tiefen Leitzins auch, um mit diesem g&#252;nstigen Geld selber an der B&#246;rse zu spekulieren. Nur ist das von der Zentralbank f&#252;r die Repo-Gesch&#228;fte mit den Gesch&#228;ftsbanken zur Verf&#252;gung gestellte Geldvolumen beschr&#228;nkt. D.h. die Banken k&#246;nnen sich nicht unendlich viel Geld von der Zentralbank leihen.

Wie Geldmenge und Inflation/Deflation zusammenh&#228;ngen, findest Du in Teil 9 dieser Beitragsreihe. Nur mit dem von mir entwickelten &quot;funktionalen Geldmengenmodell&quot; l&#228;sst sich der scheinbare Widerspruch von Deflation bei gleichzeitigem Wachstum der Geldmenge erkl&#228;ren.

Und &#252;brigens liegt Helmut Creutz nicht ganz mit allen seinen Erkl&#228;rungen richtig. Trotzdem habe ich das Buch in meinem dritten Beitrag zur Lekt&#252;re empfohlen. Jeder soll seine grauen Hirnzellen auch selber ein bisschen anstrengen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Volker: Wenn, wie Du behauptest, die Kredite der Gesch&#228;ftsbanken nichts mit dem Zentralbankengeld zu tun haben, wozu braucht es dieses dann und woher stammt dann das Geld der Spareinlagen? Da scheinst Du etwas durcheinander zu bringen oder Du beschr&#228;nkst Deine Sicht nur auf die Sparkassen, die nur Spareinlagen entgegennehmen und nur mit diesem Geld Kredite vergeben. Auch das gibt&#8217;s.</p>
<p>Ohne Zentralbankengeld geht gar nichts und &#252;brigens nur einen kleinen Teil dieses Geldes erhalten die Gesch&#228;ftsbanken in Form von Notengeld. Es w&#228;re auch &#228;usserst m&#252;hsam, f&#252;r den Geldfluss der Repo-Gesch&#228;fte t&#228;glich tonnenweise Geldscheine hin und her zu verschieben. Das Fiat Money System ist auch nur m&#246;glich, weil das Geld gr&#246;sstenteils lediglich als Zahl auf einem Konto existiert.</p>
<p>Die Banken leihen sich Geld von der Zentralbank einerseits f&#252;r die Kredite ihrer Kunden (-> prim&#228;re Geldsch&#246;pfung) und andererseits beim aktuell tiefen Leitzins auch, um mit diesem g&#252;nstigen Geld selber an der B&#246;rse zu spekulieren. Nur ist das von der Zentralbank f&#252;r die Repo-Gesch&#228;fte mit den Gesch&#228;ftsbanken zur Verf&#252;gung gestellte Geldvolumen beschr&#228;nkt. D.h. die Banken k&#246;nnen sich nicht unendlich viel Geld von der Zentralbank leihen.</p>
<p>Wie Geldmenge und Inflation/Deflation zusammenh&#228;ngen, findest Du in Teil 9 dieser Beitragsreihe. Nur mit dem von mir entwickelten &#8220;funktionalen Geldmengenmodell&#8221; l&#228;sst sich der scheinbare Widerspruch von Deflation bei gleichzeitigem Wachstum der Geldmenge erkl&#228;ren.</p>
<p>Und &#252;brigens liegt Helmut Creutz nicht ganz mit allen seinen Erkl&#228;rungen richtig. Trotzdem habe ich das Buch in meinem dritten Beitrag zur Lekt&#252;re empfohlen. Jeder soll seine grauen Hirnzellen auch selber ein bisschen anstrengen.</p>
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	<item>
		<title>Von: volker</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-13/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-1/comment-page-1/#comment-2196</link>
		<dc:creator>volker</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 21:54:05 +0000</pubDate>
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		<description>Da ist dem Autor wohl ein kleiner Fehler unterlaufen beim Thema Geldsch&#246;pfung durch die Notenbanken bzw Kreditsch&#246;pfung durch die Gesch&#228;ftsbanken. Das den Gesch&#228;ftsbanken von den Notenbanken zur Verf&#252;ngung gestellten Zentralbankgeld hat nichts mit den Krediten der Bankenn an Privat/Wirtschaft/Staat zu tun. Das Kreditvolumen der Banken h&#228;ngt ab von den Spareinlagen der Kunden ab.
Daf&#252;r spricht auch das sich die Banken die Guthabenverzinsungen der Kundeneinlagen sparen k&#246;nnten um stattdessen auf billigeres (Leitzins) Notenbankgeld zur&#252;ckzugreifen. W&#252;rden die Banken sich belibig Geld bei der Notenbank leihen und als Kredite an die Kunden vergeben k&#246;nnen h&#228;tten wir zudem eine galopierende Inflation fern von 2 - 3 %.
Zum Thema Multiple Geldsch&#246;pfung und Kredit/Zins gibt es sehr spanende Erkl&#228;rungen von Helmut Creutz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist dem Autor wohl ein kleiner Fehler unterlaufen beim Thema Geldsch&#246;pfung durch die Notenbanken bzw Kreditsch&#246;pfung durch die Gesch&#228;ftsbanken. Das den Gesch&#228;ftsbanken von den Notenbanken zur Verf&#252;ngung gestellten Zentralbankgeld hat nichts mit den Krediten der Bankenn an Privat/Wirtschaft/Staat zu tun. Das Kreditvolumen der Banken h&#228;ngt ab von den Spareinlagen der Kunden ab.<br />
Daf&#252;r spricht auch das sich die Banken die Guthabenverzinsungen der Kundeneinlagen sparen k&#246;nnten um stattdessen auf billigeres (Leitzins) Notenbankgeld zur&#252;ckzugreifen. W&#252;rden die Banken sich belibig Geld bei der Notenbank leihen und als Kredite an die Kunden vergeben k&#246;nnen h&#228;tten wir zudem eine galopierende Inflation fern von 2 &#8211; 3 %.<br />
Zum Thema Multiple Geldsch&#246;pfung und Kredit/Zins gibt es sehr spanende Erkl&#228;rungen von Helmut Creutz.</p>
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	<item>
		<title>Von: Leonhardt Weinmann</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-13/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-1/comment-page-1/#comment-1802</link>
		<dc:creator>Leonhardt Weinmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 18:12:02 +0000</pubDate>
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		<description>Wer In der heutigen Zeit, sich eine eigene Meinung bilden will, erfordert es eine instinktsichere Abwehr &#252;berz&#228;hliger Informationen, es hat einem alles zu interessieren, was die Menschliches Spezies so hergibt, naja ist nicht so einfach, was sich da im Unterbewusstsein so alles festsetzt, und danach gehandelt wird, da werden mir die Psychologen recht geben… 
Ist ja eh schon schwierig genug eine eigene Meinung zu besitzen, da ist bei mir eine Unsicherheit immer vorhanden… da lerne ich nie aus, und wenn ich einmal ausgelernt habe, ist es Zeit f&#252;r die Kiste…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer In der heutigen Zeit, sich eine eigene Meinung bilden will, erfordert es eine instinktsichere Abwehr &#252;berz&#228;hliger Informationen, es hat einem alles zu interessieren, was die Menschliches Spezies so hergibt, naja ist nicht so einfach, was sich da im Unterbewusstsein so alles festsetzt, und danach gehandelt wird, da werden mir die Psychologen recht geben…<br />
Ist ja eh schon schwierig genug eine eigene Meinung zu besitzen, da ist bei mir eine Unsicherheit immer vorhanden… da lerne ich nie aus, und wenn ich einmal ausgelernt habe, ist es Zeit f&#252;r die Kiste…</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Leonhardt Weinmann</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-13/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-1/comment-page-1/#comment-1801</link>
		<dc:creator>Leonhardt Weinmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 18:01:42 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn’s um die Demokratie geht, wird’s verdammt schwierig, sowas Umzusetzen wie es in den Lehrb&#252;chern ausgef&#252;hrt ist, w&#252;rde ich als Utopisch hinstellen, die Realit&#228;t ist eine andere… da m&#252;sste einige Tabus in unserer Gesellschaft und der &#252;brigen Welt zum Einsturz bringen. Und eine gewisse Minderheit wei&#223; das auch, man nennt sie auch Intellektuelle…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn’s um die Demokratie geht, wird’s verdammt schwierig, sowas Umzusetzen wie es in den Lehrb&#252;chern ausgef&#252;hrt ist, w&#252;rde ich als Utopisch hinstellen, die Realit&#228;t ist eine andere… da m&#252;sste einige Tabus in unserer Gesellschaft und der &#252;brigen Welt zum Einsturz bringen. Und eine gewisse Minderheit wei&#223; das auch, man nennt sie auch Intellektuelle…</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: LD</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-13/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-1/comment-page-1/#comment-1771</link>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 10:11:37 +0000</pubDate>
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		<description>Intelligente Menschen sind immer im Vorteil ;-) Nur leider machen nicht alle Gebrauch von ihrer Intelligenz. Schade.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Intelligente Menschen sind immer im Vorteil <img src='http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Nur leider machen nicht alle Gebrauch von ihrer Intelligenz. Schade.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Leonhardt Weinmann</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-13/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-1/comment-page-1/#comment-1770</link>
		<dc:creator>Leonhardt Weinmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 12:13:48 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist v&#246;llig ausreichend wenn man nur den Hauptschulabschluss und einen gesunden Menschverstand besitzt, was exponentielles Wirtschaftswachstum bedeutet…nach meiner Sicht, ein wucherndes Krebsgeschw&#252;r…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist v&#246;llig ausreichend wenn man nur den Hauptschulabschluss und einen gesunden Menschverstand besitzt, was exponentielles Wirtschaftswachstum bedeutet…nach meiner Sicht, ein wucherndes Krebsgeschw&#252;r…</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: LD</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-13/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-1/comment-page-1/#comment-991</link>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 22:54:21 +0000</pubDate>
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		<description>Eine &#220;bersicht zu allen Beitr&#228;gen zu Geldsystem und Finanzwirtschaft findet sich unter http://www.dobszay.ch/themen/geldsystem-und-finanzwirtschaft/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine &#220;bersicht zu allen Beitr&#228;gen zu Geldsystem und Finanzwirtschaft findet sich unter <a href="http://www.dobszay.ch/themen/geldsystem-und-finanzwirtschaft/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.dobszay.ch/themen/geldsystem-und-finanzwirtschaft/'>http://www.dobszay.ch/themen/geldsystem-und-finanzwirtschaft/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kreditzinsberechnung</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-13/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-1/comment-page-1/#comment-990</link>
		<dc:creator>Kreditzinsberechnung</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 21:11:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.dobszay.ch/?p=556#comment-990</guid>
		<description>Sehr interessanter Beitrag! Wenn ich mir allein das neue Konjunkturpaket anschaue, dann kriege ich das blanke Grauen. Es ist unglaublich, was jetzt f&#252;r Ma&#223;nahmen gezogen werden. Hier finde ich, dass die USA deutlich vorbildhafter handeln (und das, obwohl dort sehr wohl einiges mehr im Argen ist). Es auf einen Konstruktionsfehler zu beziehen, finde ich sehr interessant und warte auf Teil 2 (oder suche nach ihm, muss gleich mal schauen).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessanter Beitrag! Wenn ich mir allein das neue Konjunkturpaket anschaue, dann kriege ich das blanke Grauen. Es ist unglaublich, was jetzt f&#252;r Ma&#223;nahmen gezogen werden. Hier finde ich, dass die USA deutlich vorbildhafter handeln (und das, obwohl dort sehr wohl einiges mehr im Argen ist). Es auf einen Konstruktionsfehler zu beziehen, finde ich sehr interessant und warte auf Teil 2 (oder suche nach ihm, muss gleich mal schauen).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: LD</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-13/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-1/comment-page-1/#comment-969</link>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 06:32:14 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hatte letztes Jahr mal kurzen Email-Kontakt mit Botschafter Alexander Karrer, Leiter Internationale Finanzfragen und W&#228;hrungspolitik IF+W bzw. mit seiner Assistentin bei der EFV. Von ihr bekamm ich am 17.12.2008 folgende Antwort:
&lt;blockquote&gt;Sehr geehrter Herr Dobszay 

Ich danke Ihnen f&#252;r Ihre Mail vom 22. Oktober 2008, in welchem Sie Ihre Ansichten und Einsichten zur Finanzkrise beigelegt haben. Gerne haben wir das Dokument an die zust&#228;ndige Stelle im Eidg. Finanzdepartement weitergeleitet. Seither ist bereits geraume Zeit vergangen, und auf den Finanzm&#228;rkten ist einiges in Bewegung geraten. Um die St&#252;tzungspakete der einzelnen betroffenen L&#228;nder wirkungsvoll zu koordinieren, beschlossen die Finanzminister und Notenbankchefs der sieben f&#252;hrenden Industriestaaten am 10. Oktober 2008 einen Aktionsplan gegen die Krise. Es hat sich gezeigt, dass nur ein international koordiniertes Vorgehen die globalen Finanzm&#228;rkte stabilisieren und die Weltwirtschaft st&#252;tzen kann. Gleichwohl d&#252;rfen die nationalen Eigenheiten der einzelnen L&#228;nder nicht ausser Acht gelassen werden.

Das Massnahmenpaket zur Stabilisierung des Schweizer Finanzsystems unterscheidet sich in der Tat von Stabilisierungspaketen anderer L&#228;nder. Antworten auf Ihre Fragen dazu gibt Ihnen das im Dezember 2008 erschienene Sonderheft „Die Volkswirtschaft“ zur Finanzkrise. „Die Volkswirtschaft“ ist eine monatliche Zeitschrift, die vom Eidgen&#246;ssischen Volkswirtschaftsdepartement EVD und dem Staatsekretariat f&#252;r Wirtschaft SECO herausgegeben wird. Mit dem beigef&#252;gten Link haben Sie die M&#246;glichkeit, die Sie interessierenden Artikel zu lesen: http://dievolkswirtschaft.ch/de/current-edition/toc/index.html.

Wir hoffen, dass Ihnen diese von Nutzen sind. 

Freundliche Gr&#252;sse 
Eidgen&#246;ssische Finanzverwaltung EFV 

Alexander Karrer 
Botschafter
Leiter Internationale Finanzfragen und W&#228;hrungspolitik IF+W 
&lt;/blockquote&gt;
Auf meine letzte Email vom 17.01.2009 habe ich aber noch keine Antwort bekommen. Die Krise wird wahrscheinlich wie &#252;blich ausgeschwiegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte letztes Jahr mal kurzen Email-Kontakt mit Botschafter Alexander Karrer, Leiter Internationale Finanzfragen und W&#228;hrungspolitik IF+W bzw. mit seiner Assistentin bei der EFV. Von ihr bekamm ich am 17.12.2008 folgende Antwort:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Dobszay </p>
<p>Ich danke Ihnen f&#252;r Ihre Mail vom 22. Oktober 2008, in welchem Sie Ihre Ansichten und Einsichten zur Finanzkrise beigelegt haben. Gerne haben wir das Dokument an die zust&#228;ndige Stelle im Eidg. Finanzdepartement weitergeleitet. Seither ist bereits geraume Zeit vergangen, und auf den Finanzm&#228;rkten ist einiges in Bewegung geraten. Um die St&#252;tzungspakete der einzelnen betroffenen L&#228;nder wirkungsvoll zu koordinieren, beschlossen die Finanzminister und Notenbankchefs der sieben f&#252;hrenden Industriestaaten am 10. Oktober 2008 einen Aktionsplan gegen die Krise. Es hat sich gezeigt, dass nur ein international koordiniertes Vorgehen die globalen Finanzm&#228;rkte stabilisieren und die Weltwirtschaft st&#252;tzen kann. Gleichwohl d&#252;rfen die nationalen Eigenheiten der einzelnen L&#228;nder nicht ausser Acht gelassen werden.</p>
<p>Das Massnahmenpaket zur Stabilisierung des Schweizer Finanzsystems unterscheidet sich in der Tat von Stabilisierungspaketen anderer L&#228;nder. Antworten auf Ihre Fragen dazu gibt Ihnen das im Dezember 2008 erschienene Sonderheft „Die Volkswirtschaft“ zur Finanzkrise. „Die Volkswirtschaft“ ist eine monatliche Zeitschrift, die vom Eidgen&#246;ssischen Volkswirtschaftsdepartement EVD und dem Staatsekretariat f&#252;r Wirtschaft SECO herausgegeben wird. Mit dem beigef&#252;gten Link haben Sie die M&#246;glichkeit, die Sie interessierenden Artikel zu lesen: <a href="http://dievolkswirtschaft.ch/de/current-edition/toc/index.html" rel="nofollow"></a><a href='http://dievolkswirtschaft.ch/de/current-edition/toc/index.html'>http://dievolkswirtschaft.ch/de/current-edition/toc/index.html</a>.</p>
<p>Wir hoffen, dass Ihnen diese von Nutzen sind. </p>
<p>Freundliche Gr&#252;sse<br />
Eidgen&#246;ssische Finanzverwaltung EFV </p>
<p>Alexander Karrer<br />
Botschafter<br />
Leiter Internationale Finanzfragen und W&#228;hrungspolitik IF+W
</p></blockquote>
<p>Auf meine letzte Email vom 17.01.2009 habe ich aber noch keine Antwort bekommen. Die Krise wird wahrscheinlich wie &#252;blich ausgeschwiegen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-13/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-1/comment-page-1/#comment-968</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 01:40:15 +0000</pubDate>
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		<description>Sch&#246;n, diese Ph&#228;nomene mal auf so kleinen Raum zusamengefasst zu sehen.
Das sollte man allen Politikern mal vorlegen und sie fragen, ob sie das 
a) nicht gewusst
oder
b) bewusst verschweigen haben.
Im Fall a) w&#228;ren sie bl&#246;d (entschuldigung), im Fall b) w&#228;re es ungeheuerlich.,,</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sch&#246;n, diese Ph&#228;nomene mal auf so kleinen Raum zusamengefasst zu sehen.<br />
Das sollte man allen Politikern mal vorlegen und sie fragen, ob sie das<br />
a) nicht gewusst<br />
oder<br />
b) bewusst verschweigen haben.<br />
Im Fall a) w&#228;ren sie bl&#246;d (entschuldigung), im Fall b) w&#228;re es ungeheuerlich.,,</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jupp</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-13/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-1/comment-page-1/#comment-926</link>
		<dc:creator>Jupp</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 13:25:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.dobszay.ch/?p=556#comment-926</guid>
		<description>Ich habe zwar gesehen, dass noch zwei weitere Teile zu diesem Beitrag vorhanden sind, aber ich bin mit diesem schon echt baff. Ich wei&#223; auch nicht, ich h&#228;tte nicht gedacht, dass es wirklich so schlimm ist. Ich wusste zwar einen kleinen Teil von dem, was sie hier schreiben, aber bei Weitem nicht alles. Ich muss meine Komplimente aussprechen, denn es ist ein sehr guter Beitrag und wenn ich mich wieder gefangen habe, werde ich auch die anderen Beiden noch lesen. Ich wollte nur meine Komplimente vorab schon mal aussprechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe zwar gesehen, dass noch zwei weitere Teile zu diesem Beitrag vorhanden sind, aber ich bin mit diesem schon echt baff. Ich wei&#223; auch nicht, ich h&#228;tte nicht gedacht, dass es wirklich so schlimm ist. Ich wusste zwar einen kleinen Teil von dem, was sie hier schreiben, aber bei Weitem nicht alles. Ich muss meine Komplimente aussprechen, denn es ist ein sehr guter Beitrag und wenn ich mich wieder gefangen habe, werde ich auch die anderen Beiden noch lesen. Ich wollte nur meine Komplimente vorab schon mal aussprechen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: LD</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-13/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-1/comment-page-1/#comment-918</link>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 14:46:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.dobszay.ch/?p=556#comment-918</guid>
		<description>Die meisten &#214;konomen besch&#228;ftigen sich in erster Linie oder sogar ausschliesslich nur mit den Mechanismen der Geldumverteilung, die sie (wie Du richtig sagst) mit zu sehr vereinfachten Modellen zu erkl&#228;ren versuchen. Besonders das Gesch&#228;ft mit Finanzderivaten hat zu einer Komplexit&#228;t gef&#252;hrt, die niemand mehr im Griff hat. Diese hat aber lediglich eine verst&#228;rkende und beschleunigende Wirkung auf die grundlegenden Fehler im Design des Geldsystems.

In meiner ersten 3-teiligen Beitragsserie m&#246;chte ich zuerst einmal eine Analyse der grundlegenden pathologischen Mechanismen des Geldsystems machen. Ein L&#246;sungsframework werde ich eventuell etwas sp&#228;ter aufzeigen. Die Abschaffung des staatlichen Geldmonopols und die Einf&#252;hrung eines freien Geldmarktes mit verschiedenen Komplement&#228;rw&#228;hrungen sind sicher wesentliche Elemente davon. Weitere Punkte w&#228;ren ein Zinsverbot, das Verbot von Derivatgesch&#228;ften, eine Boden- und Steuerreform, etc. ... aber dazu vielleicht ein bisschen sp&#228;ter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten &#214;konomen besch&#228;ftigen sich in erster Linie oder sogar ausschliesslich nur mit den Mechanismen der Geldumverteilung, die sie (wie Du richtig sagst) mit zu sehr vereinfachten Modellen zu erkl&#228;ren versuchen. Besonders das Gesch&#228;ft mit Finanzderivaten hat zu einer Komplexit&#228;t gef&#252;hrt, die niemand mehr im Griff hat. Diese hat aber lediglich eine verst&#228;rkende und beschleunigende Wirkung auf die grundlegenden Fehler im Design des Geldsystems.</p>
<p>In meiner ersten 3-teiligen Beitragsserie m&#246;chte ich zuerst einmal eine Analyse der grundlegenden pathologischen Mechanismen des Geldsystems machen. Ein L&#246;sungsframework werde ich eventuell etwas sp&#228;ter aufzeigen. Die Abschaffung des staatlichen Geldmonopols und die Einf&#252;hrung eines freien Geldmarktes mit verschiedenen Komplement&#228;rw&#228;hrungen sind sicher wesentliche Elemente davon. Weitere Punkte w&#228;ren ein Zinsverbot, das Verbot von Derivatgesch&#228;ften, eine Boden- und Steuerreform, etc. &#8230; aber dazu vielleicht ein bisschen sp&#228;ter.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: gis</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-13/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-1/comment-page-1/#comment-917</link>
		<dc:creator>gis</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 11:15:24 +0000</pubDate>
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		<description>Das Hauptproblem der &#214;konomie (VWL/Makro&#246;konomie) ist m.E. nicht, dass sie schlecht rechnen kann. Vielmehr ist das Problem doch folgendes: Es wird versucht, ein komplexes Wirtschaftssystem mit Transaktionskosten, unvollst&#228;ndigen Informationen, einer komplexen Kapitalstruktur und dynamischen Preisen unter Ausschluss der meisten Variablen mit Modellen zu erkl&#228;ren und - noch schlimmer - daraus Handlungsanleitungen abzuleiten. 

Das Haupt&#252;bel in unserem aktuellen System (&lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Fiat_currency&quot;&gt;fiat money&lt;/a&gt;) ist nicht unbedingt der Zins, sondern die von Dir beschriebene Generierung von Geld durch die Gesch&#228;ftsbanken. Schlussendlich laufen alle &#220;bel darauf zur&#252;ck, dass Geld heute kein &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Geld#Natural-_oder_Warengeld&quot;&gt;Warengeld&lt;/a&gt; mehr ist.

Ausweg? Abschaffung des staatlichen Geldmonopols. Ich bin mir sicher, in einem freien Geldmarkt w&#252;rden sich parallel und komplement&#228;r zueinander bessere Geldsysteme bilden und durchsetzen (&lt;a href=&quot;http://openmoney.info/&quot;&gt;OpenMoney&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Regiogeld&quot;&gt;Regiogeld&lt;/a&gt; ohne und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Umlaufgesichertes_Geld&quot;&gt;mit Umlaufsicherung,&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Terra_(W&#228;hrung)&quot;&gt;Terra&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Mutual_credit&quot;&gt;Mutual Credit&lt;/a&gt; etc. pp.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Hauptproblem der &#214;konomie (VWL/Makro&#246;konomie) ist m.E. nicht, dass sie schlecht rechnen kann. Vielmehr ist das Problem doch folgendes: Es wird versucht, ein komplexes Wirtschaftssystem mit Transaktionskosten, unvollst&#228;ndigen Informationen, einer komplexen Kapitalstruktur und dynamischen Preisen unter Ausschluss der meisten Variablen mit Modellen zu erkl&#228;ren und &#8211; noch schlimmer &#8211; daraus Handlungsanleitungen abzuleiten. </p>
<p>Das Haupt&#252;bel in unserem aktuellen System (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fiat_currency">fiat money</a>) ist nicht unbedingt der Zins, sondern die von Dir beschriebene Generierung von Geld durch die Gesch&#228;ftsbanken. Schlussendlich laufen alle &#220;bel darauf zur&#252;ck, dass Geld heute kein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geld#Natural-_oder_Warengeld">Warengeld</a> mehr ist.</p>
<p>Ausweg? Abschaffung des staatlichen Geldmonopols. Ich bin mir sicher, in einem freien Geldmarkt w&#252;rden sich parallel und komplement&#228;r zueinander bessere Geldsysteme bilden und durchsetzen (<a href="http://openmoney.info/">OpenMoney</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Regiogeld">Regiogeld</a> ohne und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umlaufgesichertes_Geld">mit Umlaufsicherung,</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Terra_(W&#228;hrung)">Terra</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mutual_credit">Mutual Credit</a> etc. pp.)</p>
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