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Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler – Teil 2

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Mittwoch, 14. Januar 2009

Wem die Ausführungen im ersten Teil etwas zu komplex und unverständlich erscheinen, sollen ein paar Zahlenbeispiele den Konstruktionsfehler unseres Geld- und Wirtschaftssystems verständlich machen. Danach schauen wir die Beschleunigung der Aufblähung durch Finanzderivate an und für die Lesefaulen gibt’s am Schluss noch einen Film. Die ethischen, mathematischen und wahrnehmungspsychologischen Betrachtungen folgen im dritten Teil mit einem Ausblick auf mögliche Lösungsansätze, bevor es dann in Teil 4 und Teil 5 vor allem mit Videos weitergeht.

Geldschöpfung konkret

Die Banken B1 und B2 leihen sich von der Währungsbank je 100 Franken gegen Sicherheiten (z.B. Gold). Die von der Währungsbank generierte Geldmenge beträgt somit 200 Franken. Beide Banken vergeben damit je 10 Kunden einen Kredit von je 100 Franken und verlangen von ihnen am Ende des Jahres einen Zins von je 1 Franken. Diese 2′000 Franken (2·10·100) an Krediten bilden nun die im Umlauf befindliche Geldmenge und werden von den Marktteilnehmern im Laufe des Jahres durch ihre Geschäftstätigkeit umverteilt. Am Ende des Jahres bezahlen alle 20 Kunden je 1 Franken für Zinsen an ihre Bank. Die im Markt ausserhalb der Banken verbleibende Geldmenge beträgt jetzt dadurch aber nur noch 1′980 Franken.

Kunde K1 hat sehr gut gewirtschaftet und ihm verbleiben nach Bezahlung seiner Zinsen 200 Franken. Bei seinen Kollegen fehlen nun aber 101 Franken für dessen Zins von 1 Franken und seinem Gewinn von 100 Franken. Mit seinen 200 Franken zahlt K1 der Bank seine Schulden zurück und legt die übrigen 100 Franken bei seiner Bank an. Mit diesem Geld generiert die Bank dann wieder Kredite in Höhe von 100 Franken für die zurück erhaltenen 100 Franken (die sie selber weiterhin mit nur 10 Franken deckt) und zusätzlich 1′000 Franken für die 100 Franken Einlage von K1, die sie weiteren Kunden als Kredite gegen Zinsen vergibt. Die bei den 19 Kollegen von K1 nun fehlenden 101 Franken sowie die 19 Franken für deren eigenen Zinsen müssen von diesen übrigens über eine zusätzliche Verschuldung von 120 Franken “kompenisert” werden, welche in diesen neuen Krediten enthalten ist.

Die Banken haben total 20 Franken an Zinsen von ihren Kreditkunden eingenommen und bezahlen davon ihrerseits 2 Franken für Zinsen an die Währungsbank für die 200 Franken, die sie sich von ihnen geliehen haben. Für die verbleibenden 18 Franken vergeben sie wiederum 180 Franken an zusätzlichen Krediten, wodurch sich die im Umlauf ausserhalb der Geschäftsbanken befindliche Geldmenge innert gut einem Jahr aus den ursprünglich bei der Währungsbank generierten 200 Franken auf 3′160 Franken erhöht hat (1′980+1′000+180). Wollte man alle Kredite von 3′160 Franken vollständig an die Banken zurückzahlen, bräuchte man dazu 3′476 Franken einschliesslich der 316 Franken für die Zinsen. Aber woher sollte man diese 316 Franken nehmen?

Zins und Zinseszins konkret

Wird ein Geldbetrag von 100 Franken zu 10 Prozent Zins angelegt, so wächst das Guthaben über eine Laufzeit von 50 Jahren auf rund 12′000 Franken an. Bei der Wirtschaftlichkeitsrechnung von Investitionen werden die jährlichen Geldzuflüsse und -abflüsse bei der Berechnung des NPV (Net Present Value) in der Regel mit einem Zins von 12 Prozent abdiskontiert. Mit einer solchen Rendite können sich soziale und ökologische Projekte nicht messen.

Ein weiteres Beispiel zeigt die Absurdität des Zinseszinses. Hätte Josef bei Jesu Geburt für diesen ein Sparkonto mit einer Einlage von 1 Cent eröffnet, wäre dieses bei einer Verzinsung mit 5 Prozent im Jahr 2000 1′125 Billiarden (15 Nullen) Erdkugeln aus Gold wert gewesen und bereits im Jahre 1400 hätte er damit eine ganze Erdkugel aus Gold dafür kaufen können.

Wer dabei mathematisch nicht ganz durchblickt und diesem Zahlenbeispiel nicht traut, dem sei die Legende vom weisen Erfinder des Schachbretts in Erinnerung gerufen, der sich den Lohn für seine Erfindung vom König in Reis auszahlen liess, wobei sich die Zahl der Reiskörner beginnend mit Eins für jedes Feld des Schachbretts verdoppeln sollte. Die Geschichte ist auch als Weizenkornlegende bekannt. Für Experimentierer gibt’s bei FOnLine noch mehr dazu.

Wirtschaftswachstum konkret

Ein Hersteller hat im Jahre 1950 1′000 Wolldecken hergestellt. Bei einem Minimalwachstum von jährlichen 2 Prozent produziert er im Jahr 2000 bereits 2′692 Wolldecken, wobei er im Vergleich zum Vorjahr 53 Wolldecken mehr hergestellt hat. Bei einem jährlichen Wirtschaftswachstum von 7 Prozent sind es im Jahr 2000 bereits 29′457 Wolldecken und 1′927 Wolldecken mehr als im Vorjahr 1999. Daraus wird auch für den Laien ersichtlich, dass eine konstante Wachstumsangabe in Prozent alles andere als konstant sondern eine Augenwischerei und solch ein Wachstum längerfristig gar nicht möglich ist.

Ökonomen haben eine andere Wahrnehmung

Der Laie mag jetzt ob diesen Zahlenbeispielen etwas verwirrt sein, denn für ihn klingt das alles völlig irrational – für jeden Mathematiker und Physiker übrigens auch. Nur Ökonomen scheinen sich an der Irrationalität des Geldsystems nicht zu stören. Das mag wohl an ihrer langjährigen, systematischen Fehlkonditionierung liegen – manche nennen das auch Ausbildung.

Es kommt noch dicker

Was zwischen Bank und Kreditnehmer funktioniert, funktioniert auch zwischen zwei Banken. Wenn sich Banken untereinander auch noch Kredite sowie Kredite auf Kredite gewähren, können sie Geld praktisch in beliebigen Mengen aus dem Nichts schaffen. Es ist unglaublich, aber so funktioniert unser schulden- und zinsbasierte Geldsystem. Das ist die wundersame Geldvermehrung des Kapitalismus – auch Marx hat das nicht richtig begriffen. Wenn dann die Reichen und Wohlhabenden die im Markt verfügbare, d.h. im Umlauf befindliche Geldmenge durch Hortung verknappen, wird der Verteilungskampf um das Geld noch härter für die, die für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen. Davon zeugt auch die neuste Arbeitszeit- und Überstunden-Statistik für 2007 des Bundesamtes für Statistik (siehe Medienmitteilung des BfS, PDF). Diesem Druck kann der Staat durch Verschuldung ein Stück weit entgegenwirken, indem er durch Staatsverschuldung Liquidität in den Markt pumpt (was zur Zeit mit vollen Rohren geschieht) – aber eben nur sehr begrenzt, denn mit dem Wachstum der Exponentialfunktion kann er nicht lange mithalten. Die Zeche dafür zahlen die Steuerzahler. Hier gilt das Verursacher-Prinzip nicht.

Noch drastischer verschärft sich das Ganze durch die Derivatgeschäfte, die nichts anderes als legalisierte Wetten auf steigende oder fallende Börsenkurse beziehungsweise Preise darstellen. Derivate (wie zum Beispiel Optionen) hängen vom Preis eines anderen Produktes und dessen Entwicklung ab. Sie haben keinen physischen beziehungsweise realen Gegenwert, das heisst sie sind durch nichts gedeckt. Ihr Wert ist ein rein spekulativer aufgrund der mit der Ausübung des jeweiligen Geschäftes erwarteten zukünftigen Gewinne aufgrund der Preisentwicklung der ihr zugrunde liegenden Produkte. Derivatgeschäfte führen zu einer reinen Geldumverteilung und verteuern höchstens die Produkte, wovon 2007 die Preisexplosion bei Nahrungsmitteln (z.B. Mais, Weizen und Reis) zeugte, die auch als Basis für Biotreibstoffe dienen. Sie führen zu lediglich zu höheren Transaktionskosten, ohne irgendeinen Mehrwert zu generieren. Derivate machen Märkte und ihre Güter zu Spekulationsobjekten. Besonders bei Hedge-Funds sind Derivate in Kombination mit der Verschuldung für Fremdkapital zwecks Leverage-Effekt fester Bestandteil der Spekulationsstrategien mit manipulativer Wirkung auf die Börsenkurse.

Auslöser der aktuellen Krise

Durch die grosse Umverteilung ist nun unheimlich viel Geld zu den Reichen (und Pensionskassen) dieser Welt geflossen, die dieses gehortet haben. Da aber im Kapitalismus das Geld noch mehr Geld erzeugen muss, gab es plötzlich mehr Geld als Investitionsmöglichkeiten. Also mussten neue Möglichkeiten geschaffen werden. Dies ist der Grund für die Entstehung der neuen Finanzderivate in den letzten Jahren, für die jedes Produkt als Basis recht war: Aktien, Obligationen, Rohstoffe, Immobilien, Nahrungsmittel, das Wetter, CO2 und anderes mehr. Eine Schlüsselrolle spielte dabei der damalige Vorsitzende der US-Notenbank, Alan Greenspan, der die Zinsen tief hielt, um die Hortung unattraktiv zu machen und die Investionen für das stagnierende Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Staatsobligationen wurden dadurch unattraktiv und so mussten die USA das Geld für den Krieg selber drucken, d.h. sich dieses beim FED leihen. Wallstreet aber bündelte und verbriefte Hypotheken zu “Mortgage Backed Securities” bis der Markt nicht mehr hergab. Und dann baute man den Subprime-Sektor auf, indem man die Richtlinien für die Kreditvergabe lockerte bis jeder Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger (“NINA” – no income, no assets) zumindest auf dem Papier kreditwürdig wurde. Das freute vor allem auch die Bauunternehmer, die sich vor Bauaufträgen kaum noch retten konnten. Dass die Kredite faul waren, störte niemanden, solange die ­Ratingagenturen mitspielten und die Kurse in den Himmel stiegen. Um das Hütchenspiel (auch für die Ratingagenturen) noch undurchsichtiger zu machen, schnitt man die “Mortgage Backed Securities” in handliche Tranchen und verkaufte diese als “Col­lateralized Debt Obligations”. Dieses Bündeln und Tranchieren liess sich unendlich fortsetzen.

Die US-Hypothekenblase musste irgendwann platzen, weil die Preise stiegen, aber die Leute immer noch gleich viel verdienten und irgendwann ihre Zinsraten nicht mehr bezahlen konnten. In der Folge wollte jeder seine faulen Investments abstossen und die Preise stürzten in den Keller. Das Dumme war nur, dass die ganze Welt in diesen Markt investiert hatte und sogar Kredite im grossen Stil für die Spekulation mit den Immobilien und Hyptheken aufgenommen hatte … mitgegangen – mitgehangen. Herzlichen Dank an die kreativen Finanzjongleure! Die Kreditkartenblase wird als Nächstes platzen, weil die Hypothekarschuldner ihre Zinsen nur noch mit der Kreditkarte bezahlen können, um den Konkurs wenigstens ein paar Monate hinauszuzögern. Wer an noch mehr Details dazu interessiert ist, liest das NZZ Folio 01/09 zum Thema “Die Finanzkrise”. Dort werden zum Beispiel die Hintergründe zum Geschäft mit Kreditausfallrisiken, den “Credit Default Swaps” – kurz CDS – erklärt oder geschildert, wie der amerikanische Präsident Richard Nixon am 15. August 1971 die Golddeckung aufhob. Die Golddeckung der Währungsbanken musste übrigens aufgehoben oder zumindest massiv gelockert werden, weil es unmöglich geworden war, gleich viel neues Gold zu schürfen wie die Geldmenge ausgeweitet wurde.

Durch das Platzen der Subprime-Hypotheken-Blase ist das Vertrauen verloren gegangen und niemand gewährte dem andern mehr Kredite – vor allem die Banken untereinander nicht. Dadurch geriet die wundersame Geldschöpfung ins Stocken, was sich direkt auf die Liquidität am Markt ausgewirkt hat. Und jeder mit minimalster betriebswirtschaftlicher Bildung weiss, dass Liquidität das Blut des Wirtschaftskreislaufs ist. Aber ohne Blut kein Leben.

Der Abstieg ist vorprogrammiert

Wir leben in einer verrückten Welt. Solange aber genügend Menschen und Banken und Politiker diesen Mythos vom Wert des Geldes aufrecht erhalten, funktioniert alles, bis das System durch den Selbstbeschleunigungseffekt aufgrund der Exponentialfunktion des Zinseszinses völlig aus dem Ruder gerät und kollabiert. Und dann stellen wir fest, dass wir mit unserer globalisierten Welt mitten in einer weltweiten Finanzkrise stecken, die eine globale Inflation und eine Weltwirtschaftskrise nach sich zieht, wie sie die Welt noch nicht erlebt hat. Diese wird wie bei pathologisch-exponentiellem Wachstum üblich in einem Crash münden. Würde man diesem dann freien Lauf lassen, würde sich das ganze schöne Buchgeld der Banken durch eine Hyper-Inflation in Luft auflösen und nach einer Währungsreform wäre zunächst nur wieder Bargeld (Noten und Münzen) in der Geldmenge. Die Deflation durch die nun massiv kleinere Geldmenge hätte dann logischerweise tiefere Preise zur Folge und die ganze Verschuldungsspirale könnte wieder von Neuem beginnen, wenn das System nicht grundlegend geändert wird. Wann der grosse Crash allerdings genau kommt, kann niemand mit Bestimmtheit voraussagen. Sicher ist nur, dass er kommt und dass dies unausweichlich ist. Das hat nichts mit Pessimismus oder Schwarzmalerei zu tun sondern mit Mathematik und Logik – aber dazu etwas später. Je länger der Crash mit Neubewertungs- und Buchhaltungstricks hinausgezögert werden kann, desto grösser wird er letzten Endes sein.

Noch geht es uns mehrheitlich gut. Doch nur die allerwenigsten sind sich bewusst, dass sie bereits die Henkersmahlzeit geniessen. Und wenn dann zur Geld- und Weltwirtschaftskrise, die durch die sich immer mehr ausweitende Rezession ein immer deutlicheres Gesicht erhält, auch noch eine Energiekrise, eine Umweltkrise und eine Demographiekrise hinzukommen, haben wir ein Viergang-Menu, das wir unmöglich finanzieren können. Aber wir haben es bestellt und hoffen immer noch naiv, davon keine Verdauungsstörungen zu bekommen, während wir es verzehren. Aussagen wie “Es wird keine Wahnsinns-Inflation geben” von Wirtschaftsprofessor und Nationalbank-Ex-Kadermann Kurt Schiltknecht zeugen von nicht mehr zu überbietender Ignoranz, denn eigentlich sollte er es besser wissen.

Der Fehler ist bekannt und dokumentiert

Eigentlich wollte ich ursprünglich einen umfassenderen Beitrag zum Fehler in unserem Geldsystem schreiben, nachdem ich bereits ein paar Beiträge zum Geldsystem und zur Finanzwirtschaft geschrieben habe. Doch aus den Weihnachtsferien zurückgekehrt stiess ich auf die hervorragende Artikelserie mit dem Titel “Unter Bankstern” von Dr.-Ing. Artur P. Schmidt bei Telepolis, die das zins- und schuldenbasierte Geldsystem mit all seinen pathologischen Konsequenzen vor allem auch im sozialen und geschichtlichen Kontext ausführlich beschreibt:

Schmidt entlarvt dabei die Rolle der Banken und ihrer obersten Manager als narzistische Blender und als die grössenwahnsinnigen und gierigen Herrscher über das Geld im Namen des Systems, das die obersten Weltbanquiers selber entworfen und gestaltet haben. Seine Ausführungen sind sehr kompetent und ebenso bissig und pointiert, auch wenn sie in ein paar Punkten vielleicht etwas überzeichnet sind. Sie illustrieren anschaulich, dass es gar nicht anders kommen konnte als zur aktuellen Finanz- und Wirtschaftkrise. Deshalb beschränke ich diesen Beitrag im Folgenden auf ein paar Ergänzungen, Kommentare und Literatur- bzw. Linkempfehlungen meinerseits, bevor ich im dritten Teil auf die mathematischen und wahrnehmungspsychologischen Zusammenhänge sowie auch ethischen Aspekte eingehe.

Wer nach der Lektüre von Schmidts “Bankster-Roman” noch nicht genug hat oder einfach nur zu faul ist, diesen zu lesen, sollte sich unbedingt den Film “Gib mir die Welt plus 5 Prozent” ansehen. Anhand der Geschichte von Fabian, dem Goldschmied (PDF) wird das Banken- und Geldsystem erklärt:

Der Film mit 50 aufschlussreichen Minuten über den grundlegenden Konstruktionsfehler in unserem Geldsystem und das Geheimnis des Banken- und Geldwesens kann auch als DVD auf der Website bei Neue Impulse e.V. bestellt oder direkt im FLV-Format heruntergeladen werden. (Um die Unterstützung des Projektes durch eine Spende in freiwilliger Höhe sowie die Verteilung der DVD an Freunde und Bekannte wird gebeten). Angeschaut werden kann das Video anschliessend am besten mit dem kostenlosen VLC media player.

Alle Beiträge zu “Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler”

  • Teil 1: Grundlagen und Wirkungsweisen des Geldsystems.
  • Teil 2: Zahlenbeispiele – Beschleunigung der Aufblähung durch Finanzderivate und Hintergründe der aktuellen Krise – Aufklärungs-Video “Gib mir die Welt plus 5 Prozent” zum Banken- und Geldsystem.
  • Teil 3: Ethische, mathematische und wahrnehmungspsychologische Seite des Geldsystems – Video “Der Geist des Geldes” – Links zu weiteren Informationsquellen.
  • Teil 4: Erklärende Videos zur Funktionsweise unseres Geldsystems unter anderem mit Prof. Dr. Bernd Senf und Prof. Max Otte.
  • Teil 5: Film “The Story of Stuff” zu Wirtschaftskreislauf und Umwelt – Film “Vom Reis” zu Geldsystem, Staatsverschuldung, Politik und Korruption.
  • Teil 6: Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger erklärt in seinem Vortrag “Finanzmarktkrise – Ergebnisse einer Fehlentwicklung, die wir korrigieren können” anschaulich und auch für Laien verständlich, was ich in den ersten drei Teilen bereits ausführlich dargelegt habe.

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2 Kommentare

  1. Kommentar von Flo GERMANY
    Mittwoch, 10. Juni 2009 @ 23:36

    Sorry wenn ich jetzt den dritten Teil nicht mehr lese, entweder versteh ich die Sache nicht, oder nicht das System, sondern diese Argumentation hier hat einen Fehler: Es wird davon ausgegangen, dass die Bank ihre Gewinne NICHT wieder zurück ins System gibt, oder? Wie kommt man darauf? Banken zahlen doch Dividenden wie jedes andere Unternehmen auch?

  2. Kommentar von LD SWITZERLAND
    Donnerstag, 11. Juni 2009 @ 02:02

    Doch doch, die Banken lassen das Geld wieder ins System fliessen, jedoch als Kredit und nicht als Gewinnpartizipation. Die Dividenden, welche die Banken ausschütten, sind lachhaft gegen den Gewinn, den sie durch Aufblasen eines Schneeballsystems einspielen. Wenn das jetzt für Dich alles ein bisschen unverständlich ist, dann schau Dir doch einfach einmal die Videos in den Teilen 3 bis 5 an!

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