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	<title>Kommentare zu: Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler &#8211; Teil 3</title>
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	<description>Gedanken und Kommentare zum Zeitgeschehen in der Informationsgesellschaft - Hintergrundinformationen und Kausalzusammenhänge aus einer ganzheitlichen und interdisziplinären Sicht: technisch, gesellschaftlich, ethisch, wirtschaftlich und rechtlich</description>
	<lastBuildDate>Sun, 29 Jan 2012 13:08:42 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: LD</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-15/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-3/comment-page-1/#comment-1021</link>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 18:49:19 +0000</pubDate>
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		<description>Die meisten Menschen sind im Grunde gut. Das durfte ich in den vergangenen Monaten in diversen pers&#246;nlichen Gespr&#228;chen feststellen. Am herrschenden System stossen sich mehr Menschen als man denken w&#252;rde. Nur stehen sie diesem ohnm&#228;chtig gegen&#252;ber. Es ist das System, das die Menschen schlecht macht und zwingt, Dinge zu tun, die sie eigentlich gar nicht wollen. Doch wir haben alle einen freien Willen. Wir m&#252;ssen nichts m&#252;ssen (ausser irgendwann einmal sterben). Es steht uns frei, uns f&#252;r oder gegen das System zu entscheiden und uns daf&#252;r einzusetzen, dass es sich &#228;ndert - mit allen Konsequenzen, die ein solches Handeln mit sich bringt. Als Realist bin ich mir auch bewusst, dass dies nicht so einfach von heute auf morgen m&#246;glich ist.

Nicht selten h&#228;ngt jedoch die Existenz vieler am System, wie zum Beispiel bei allen Bankangestellten. Immer mehr haben Gewissenbisse und w&#252;rden am liebsten den Job wechseln. In der aktuellen Wirtschaftslage einen neuen Job in einer anderen Branche zu finden, der allen ethischen Anforderungen gerecht wird, ist ein fast aussichtsloses Unterfangen. Da ich letztes Jahr beschlossen habe, diesbez&#252;glich k&#252;nftig keine Kompromisse mehr einzugehen und meine eigene Situation zu bereinigen, kann ich auch offen dar&#252;ber sprechen und nehme kein Blatt mehr vor den Mund.

Die Missst&#228;nde in der Welt k&#246;nnen f&#252;r mich kein Grund sein, keine Kinder in die Welt zu stellen und die menschliche Rasse aussterben zu lassen. Im dreissigj&#228;hrigen Krieg mussten die Menschen viel Schlimmeres durchmachen. Da jammern wir (zumindest noch vorl&#228;ufig) auf recht hohem Niveau. Wer soll das System &#228;ndern und die Werte in die Welt tragen, wenn wir diese unseren Kindern nicht weitergeben?

Die Welt wird so rasch nicht untergehen. Die Krise wird sich zwar zuspitzen bis sie im Crash endet. Aber anschliessend haben wir die Chance, das System neu zu bauen. Das sollten wir bereits heute vorbereiten.

An einem Beitrag zu Geld und Religion arbeite ich &#252;brigens gerade. Ein sehr heikles Thema, aber wie gesagt kenne ich keine Tabus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Menschen sind im Grunde gut. Das durfte ich in den vergangenen Monaten in diversen pers&#246;nlichen Gespr&#228;chen feststellen. Am herrschenden System stossen sich mehr Menschen als man denken w&#252;rde. Nur stehen sie diesem ohnm&#228;chtig gegen&#252;ber. Es ist das System, das die Menschen schlecht macht und zwingt, Dinge zu tun, die sie eigentlich gar nicht wollen. Doch wir haben alle einen freien Willen. Wir m&#252;ssen nichts m&#252;ssen (ausser irgendwann einmal sterben). Es steht uns frei, uns f&#252;r oder gegen das System zu entscheiden und uns daf&#252;r einzusetzen, dass es sich &#228;ndert &#8211; mit allen Konsequenzen, die ein solches Handeln mit sich bringt. Als Realist bin ich mir auch bewusst, dass dies nicht so einfach von heute auf morgen m&#246;glich ist.</p>
<p>Nicht selten h&#228;ngt jedoch die Existenz vieler am System, wie zum Beispiel bei allen Bankangestellten. Immer mehr haben Gewissenbisse und w&#252;rden am liebsten den Job wechseln. In der aktuellen Wirtschaftslage einen neuen Job in einer anderen Branche zu finden, der allen ethischen Anforderungen gerecht wird, ist ein fast aussichtsloses Unterfangen. Da ich letztes Jahr beschlossen habe, diesbez&#252;glich k&#252;nftig keine Kompromisse mehr einzugehen und meine eigene Situation zu bereinigen, kann ich auch offen dar&#252;ber sprechen und nehme kein Blatt mehr vor den Mund.</p>
<p>Die Missst&#228;nde in der Welt k&#246;nnen f&#252;r mich kein Grund sein, keine Kinder in die Welt zu stellen und die menschliche Rasse aussterben zu lassen. Im dreissigj&#228;hrigen Krieg mussten die Menschen viel Schlimmeres durchmachen. Da jammern wir (zumindest noch vorl&#228;ufig) auf recht hohem Niveau. Wer soll das System &#228;ndern und die Werte in die Welt tragen, wenn wir diese unseren Kindern nicht weitergeben?</p>
<p>Die Welt wird so rasch nicht untergehen. Die Krise wird sich zwar zuspitzen bis sie im Crash endet. Aber anschliessend haben wir die Chance, das System neu zu bauen. Das sollten wir bereits heute vorbereiten.</p>
<p>An einem Beitrag zu Geld und Religion arbeite ich &#252;brigens gerade. Ein sehr heikles Thema, aber wie gesagt kenne ich keine Tabus.</p>
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		<title>Von: Anchel</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-15/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-3/comment-page-1/#comment-1019</link>
		<dc:creator>Anchel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 16:19:07 +0000</pubDate>
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		<description>Erst mal ein riesen Kompliment f&#252;r diese herausragende Arbeit und den tollen Berichten!
Dass wir in einer ungerechten Welt leben, k&#246;nnen wir doch jeden Tag mit eigenen Augen sehen und vielleicht hat der Ein oder Andere es auch schon am eigenen Leib erfahren d&#252;rfen, wie skrupellos die Banken sind! Geld hat kein Gewissen. Meiner Meinung nach herrscht der Gott des Geldes &#252;ber die Menschen und vernebelt uns den wahren Blick auf das Elend, den Hunger und die Kriege die im Namen des Geldes und auch des Wohlstandes gef&#252;hrt werden. Ich bin mittlerweile 42 und habe mich immer dagegen gestreubt, in diese Welt Kinder zu setzen oder gar eine Familie zu gr&#252;nden. Daf&#252;r erschien mir die Menscheit nicht reif und w&#252;rdig genug. Ich bete, dass die Menschen ( vor allem die Reichen und Entscheidungstr&#228;ger) erwachen und dem Wahn des Geldes absagen und vielleicht mal so intelligent handeln, wie wir es gern sehen w&#252;rden. Mit Menschlichkeit und N&#228;chstenliebe. Ansonsten sehe ich, -sollte die Geldmaschinerie weiter so laufen-, den Untergang der Menschheit vorprogrammiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erst mal ein riesen Kompliment f&#252;r diese herausragende Arbeit und den tollen Berichten!<br />
Dass wir in einer ungerechten Welt leben, k&#246;nnen wir doch jeden Tag mit eigenen Augen sehen und vielleicht hat der Ein oder Andere es auch schon am eigenen Leib erfahren d&#252;rfen, wie skrupellos die Banken sind! Geld hat kein Gewissen. Meiner Meinung nach herrscht der Gott des Geldes &#252;ber die Menschen und vernebelt uns den wahren Blick auf das Elend, den Hunger und die Kriege die im Namen des Geldes und auch des Wohlstandes gef&#252;hrt werden. Ich bin mittlerweile 42 und habe mich immer dagegen gestreubt, in diese Welt Kinder zu setzen oder gar eine Familie zu gr&#252;nden. Daf&#252;r erschien mir die Menscheit nicht reif und w&#252;rdig genug. Ich bete, dass die Menschen ( vor allem die Reichen und Entscheidungstr&#228;ger) erwachen und dem Wahn des Geldes absagen und vielleicht mal so intelligent handeln, wie wir es gern sehen w&#252;rden. Mit Menschlichkeit und N&#228;chstenliebe. Ansonsten sehe ich, -sollte die Geldmaschinerie weiter so laufen-, den Untergang der Menschheit vorprogrammiert.</p>
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	<item>
		<title>Von: LD</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-15/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-3/comment-page-1/#comment-934</link>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 10:20:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.dobszay.ch/?p=876#comment-934</guid>
		<description>Die Abschaffung des Zentralbankensystems und des staatlichen Geldmonopols w&#228;re ein wichtiger Schritt, Geld wieder zu einem frei handelbaren Waren&#228;quivalent werden zu lassen, das den gleichen Gesetzen des Marktes unterliegt wie die Waren selber. Ein freier Geld- und W&#228;hrungsmarkt w&#252;rde aber die grossen Bankster entmachten. Da aber sie das Geld regieren, herrschen sie auch indirekt &#252;ber die &lt;strike&gt;&#246;ffentliche&lt;/strike&gt; ver&#246;ffentlichte Meinung. In den USA, in Russland und in Italien zeigt sich dies besonders deutlich. Das zweite Problem ist, dass ein solches Geldsystem die Vorstellungskraft der meisten Zeitgenossen einfach sprengt. Darin gibt es zum aktuellen Geldsystem keinen Unterschied, denn die Wirkung der Exponentialfunktion mit zeitlichen Verz&#246;gerungen kapiert heute schon fast keiner. Wir m&#252;ssen den Crash abwarten. Das System muss zuerst kollablieren, bevor es neu konstruiert werden kann. Je besser wir uns darauf vorbereiten, desto schneller und effektiver k&#246;nnen wir den Wiederaufbau meistern.

Bl&#246;dsinnig und verfehlt finde ich allerdings, wie viele immer mehr einen auf Endzeitstimmung machen. OK, f&#252;r das Jahr 2012 mag der Weltuntergang prophezeit sein, aber von solcher Esoterik halte ich herzlich wenig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abschaffung des Zentralbankensystems und des staatlichen Geldmonopols w&#228;re ein wichtiger Schritt, Geld wieder zu einem frei handelbaren Waren&#228;quivalent werden zu lassen, das den gleichen Gesetzen des Marktes unterliegt wie die Waren selber. Ein freier Geld- und W&#228;hrungsmarkt w&#252;rde aber die grossen Bankster entmachten. Da aber sie das Geld regieren, herrschen sie auch indirekt &#252;ber die <strike>&#246;ffentliche</strike> ver&#246;ffentlichte Meinung. In den USA, in Russland und in Italien zeigt sich dies besonders deutlich. Das zweite Problem ist, dass ein solches Geldsystem die Vorstellungskraft der meisten Zeitgenossen einfach sprengt. Darin gibt es zum aktuellen Geldsystem keinen Unterschied, denn die Wirkung der Exponentialfunktion mit zeitlichen Verz&#246;gerungen kapiert heute schon fast keiner. Wir m&#252;ssen den Crash abwarten. Das System muss zuerst kollablieren, bevor es neu konstruiert werden kann. Je besser wir uns darauf vorbereiten, desto schneller und effektiver k&#246;nnen wir den Wiederaufbau meistern.</p>
<p>Bl&#246;dsinnig und verfehlt finde ich allerdings, wie viele immer mehr einen auf Endzeitstimmung machen. OK, f&#252;r das Jahr 2012 mag der Weltuntergang prophezeit sein, aber von solcher Esoterik halte ich herzlich wenig.</p>
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	<item>
		<title>Von: LD</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-15/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-3/comment-page-1/#comment-933</link>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 14:50:48 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn alle immer exakt gleicher Meinung w&#228;ren, w&#228;re die Welt ja langweilig ;-). Damit ein Dialog entstehen kann, braucht es unterschiedliche Standpunkte und Ansichten, die man gegen&#252;berstellen kann. Mir ging es in diesen Beitr&#228;gen vor allem darum, f&#252;r eines der brennendsten Probleme unserer Zeit zu sensibilisieren und dieses zu enttabuisieren. Was mich bei meinen Recherchen &#252;berrascht hat ist, mit welchen Halbwahrheiten wir in den Medien und Schulb&#252;chern leben m&#252;ssen.

Ich habe mir auch schon &#252;berlegt, wie ich f&#252;r dieses Thema aktiv werden k&#246;nnte. Mir schwebt da im Moment ein Gesellschaftsspiel zum Geldsystem vor (&#228;hnlich Monopoly), in dem die Spieler als Zentralbank, Gesch&#228;ftsbank, Investor, Produzent und Konsument den Umlauf des Geldes &quot;simulieren&quot; ... und am Ende gewinnt immer die Bank bis sie selber kollabiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn alle immer exakt gleicher Meinung w&#228;ren, w&#228;re die Welt ja langweilig <img src='http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Damit ein Dialog entstehen kann, braucht es unterschiedliche Standpunkte und Ansichten, die man gegen&#252;berstellen kann. Mir ging es in diesen Beitr&#228;gen vor allem darum, f&#252;r eines der brennendsten Probleme unserer Zeit zu sensibilisieren und dieses zu enttabuisieren. Was mich bei meinen Recherchen &#252;berrascht hat ist, mit welchen Halbwahrheiten wir in den Medien und Schulb&#252;chern leben m&#252;ssen.</p>
<p>Ich habe mir auch schon &#252;berlegt, wie ich f&#252;r dieses Thema aktiv werden k&#246;nnte. Mir schwebt da im Moment ein Gesellschaftsspiel zum Geldsystem vor (&#228;hnlich Monopoly), in dem die Spieler als Zentralbank, Gesch&#228;ftsbank, Investor, Produzent und Konsument den Umlauf des Geldes &#8220;simulieren&#8221; &#8230; und am Ende gewinnt immer die Bank bis sie selber kollabiert.</p>
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	<item>
		<title>Von: gis</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-15/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-3/comment-page-1/#comment-930</link>
		<dc:creator>gis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 12:38:42 +0000</pubDate>
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		<description>So, habe mich endlich durch alle drei Posts gek&#228;mpft ;) Respekt. Wie bereits in meinem Kommentar zum ersten Teil anget&#246;nt, bin ich nicht immer ganz gleicher Meinung wie Du - aber im Grossen und Ganzen sehen wir die Dinge wohl &#228;hnlich. Vielleicht sollten wir mal gemeinsam etwas in die Richtung machen?

Ich empfehle &#252;brigens folgendes Interview aus dem aktuellen &quot;brand eins&quot; mit Prof. &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_A._Lietaer&quot;&gt;Bernard Lietaer&lt;/a&gt; , der als ehemaliger Banker (GaiaCorp, f&#252;r die, denen das was sagt) bereits verschiedentlich B&#252;cher zum Thema Geld verfasst hat: &lt;a href=&quot;http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2898&amp;MenuID=8&amp;MagID=109&amp;umenuid=1&quot;&gt;&quot;Erh&#246;hte Unfallgefahr&quot;&lt;/a&gt; (Achtung, erst ab 01.02.09 im Volltext verf&#252;gbar!)

Kurz zusammengefasst f&#252;hrt Lietaer die aktuelle Krise darauf zur&#252;ck, dass das herrschende System mit dem staatlichen Geldmonopol zu effizient ist. Hocheffiziente Systeme sind laut Systemtheorie anf&#228;lliger f&#252;r Krisen als komplexe. So ist z.B. eine Monokultur sehr effizent zu bewirtschaften aber gleichzeitig auch sehr anf&#228;llig auf Sch&#228;dlinge.

Als Ausweg empfiehlt Lietaer die Abschaffung des Monopols und eine Wettbewerbssituation mit konkurrenzierenden W&#228;hrungssystemen (Freigeld, Regiogeld etc. pp.), weil der Status quo systembedingt immer wieder in eine Krise schlittern wird - Konjunktur- und Rettungspakete verl&#228;ngern h&#246;chstens die Perioden zwischen zwei Krisen.

Im Interview erw&#228;hnt er &#252;brigens eine Studie, die die relative Stabilit&#228;t in der Schweiz auch auf die Existenz der Komplement&#228;rw&#228;hrung WIR zur&#252;ckf&#252;hrt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So, habe mich endlich durch alle drei Posts gek&#228;mpft <img src='http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Respekt. Wie bereits in meinem Kommentar zum ersten Teil anget&#246;nt, bin ich nicht immer ganz gleicher Meinung wie Du &#8211; aber im Grossen und Ganzen sehen wir die Dinge wohl &#228;hnlich. Vielleicht sollten wir mal gemeinsam etwas in die Richtung machen?</p>
<p>Ich empfehle &#252;brigens folgendes Interview aus dem aktuellen &#8220;brand eins&#8221; mit Prof. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_A._Lietaer">Bernard Lietaer</a> , der als ehemaliger Banker (GaiaCorp, f&#252;r die, denen das was sagt) bereits verschiedentlich B&#252;cher zum Thema Geld verfasst hat: <a href="http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2898&#038;MenuID=8&#038;MagID=109&#038;umenuid=1">&#8220;Erh&#246;hte Unfallgefahr&#8221;</a> (Achtung, erst ab 01.02.09 im Volltext verf&#252;gbar!)</p>
<p>Kurz zusammengefasst f&#252;hrt Lietaer die aktuelle Krise darauf zur&#252;ck, dass das herrschende System mit dem staatlichen Geldmonopol zu effizient ist. Hocheffiziente Systeme sind laut Systemtheorie anf&#228;lliger f&#252;r Krisen als komplexe. So ist z.B. eine Monokultur sehr effizent zu bewirtschaften aber gleichzeitig auch sehr anf&#228;llig auf Sch&#228;dlinge.</p>
<p>Als Ausweg empfiehlt Lietaer die Abschaffung des Monopols und eine Wettbewerbssituation mit konkurrenzierenden W&#228;hrungssystemen (Freigeld, Regiogeld etc. pp.), weil der Status quo systembedingt immer wieder in eine Krise schlittern wird &#8211; Konjunktur- und Rettungspakete verl&#228;ngern h&#246;chstens die Perioden zwischen zwei Krisen.</p>
<p>Im Interview erw&#228;hnt er &#252;brigens eine Studie, die die relative Stabilit&#228;t in der Schweiz auch auf die Existenz der Komplement&#228;rw&#228;hrung WIR zur&#252;ckf&#252;hrt.</p>
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	<item>
		<title>Von: LD</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-15/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-3/comment-page-1/#comment-921</link>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 22:24:49 +0000</pubDate>
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		<description>Die Realit&#228;t ist manchmal eben hart. Es gibt Situationen, in denen ich mit meiner Einsch&#228;tzung gerne falsch liegen w&#252;rde. Nur leider sprechen hier Mathematik und Logik dagegen. Die Naturgesetze zu ignorieren hat sich noch immer ger&#228;cht, soweit man in der Geschichtsschreibung zur&#252;ckblicken kann.

Dazu f&#228;llt mir nur Folgendes ein:
&lt;em&gt;Als ich alleine und betr&#252;bt so da sass, sprach eine Stimme zu mir: &quot;L&#228;chle und sei froh, denn es k&#246;nnte noch viel schlimmer kommen!&quot; Also l&#228;chelte ich und war froh ... und es kam noch viel schlimmer.&lt;/em&gt;

Es ist eine spezifische Eigenheit des Menschen, unliebsame Dinge, die in der Zukunft liegen, zu verdr&#228;ngen, zu ignorieren und sch&#246;n zu reden, bis sie eintreten. Politiker sind besonders gut darin, da sie f&#252;r ihre leeren Worte nie zur Rechenschaft gezogen werden. Nur Lemminge, die nicht selber denken und f&#252;r ihre Zukunft Verantwortung &#252;bernehmen wollen, folgen solchen Rattenf&#228;ngern. Was nicht sein darf, kann einfach nicht sein. Und pl&#246;tzlich werden sie von Weihnachten &#252;berrascht. Und dann sagen sie: &quot;Ist halt dumm gelaufen&quot;. Die Geschichte der Menschheit wiederholt sich leider immer wieder, ohne dass wir aus den Fehlern unserer Ahnen etwas lernen. Auch das scheint ein Naturgesetz zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Realit&#228;t ist manchmal eben hart. Es gibt Situationen, in denen ich mit meiner Einsch&#228;tzung gerne falsch liegen w&#252;rde. Nur leider sprechen hier Mathematik und Logik dagegen. Die Naturgesetze zu ignorieren hat sich noch immer ger&#228;cht, soweit man in der Geschichtsschreibung zur&#252;ckblicken kann.</p>
<p>Dazu f&#228;llt mir nur Folgendes ein:<br />
<em>Als ich alleine und betr&#252;bt so da sass, sprach eine Stimme zu mir: &#8220;L&#228;chle und sei froh, denn es k&#246;nnte noch viel schlimmer kommen!&#8221; Also l&#228;chelte ich und war froh &#8230; und es kam noch viel schlimmer.</em></p>
<p>Es ist eine spezifische Eigenheit des Menschen, unliebsame Dinge, die in der Zukunft liegen, zu verdr&#228;ngen, zu ignorieren und sch&#246;n zu reden, bis sie eintreten. Politiker sind besonders gut darin, da sie f&#252;r ihre leeren Worte nie zur Rechenschaft gezogen werden. Nur Lemminge, die nicht selber denken und f&#252;r ihre Zukunft Verantwortung &#252;bernehmen wollen, folgen solchen Rattenf&#228;ngern. Was nicht sein darf, kann einfach nicht sein. Und pl&#246;tzlich werden sie von Weihnachten &#252;berrascht. Und dann sagen sie: &#8220;Ist halt dumm gelaufen&#8221;. Die Geschichte der Menschheit wiederholt sich leider immer wieder, ohne dass wir aus den Fehlern unserer Ahnen etwas lernen. Auch das scheint ein Naturgesetz zu sein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Heike</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-15/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-3/comment-page-1/#comment-920</link>
		<dc:creator>Heike</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 13:03:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.dobszay.ch/?p=876#comment-920</guid>
		<description>Teilweise schreiben sie hier sehr harte Worte. Ich habe mich jetzt durch den ersten Beitrag gek&#228;mpft, dann auch noch durch den Zweiten und jetzt bin ich beim Dritten angelangt und muss ich dazu jetzt einfach einmal &#228;u&#223;ern. Ich glaube nicht, dass die Einstellung, die viele Menschen haben uns noch tiefer in den von ihnen besagten „Sumpf“ reitet. Denn wenn das so w&#228;re, denke ich mal h&#228;tte sich schon einiges bei den Menschen ge&#228;ndert und w&#252;rde nicht so weiterlaufen, wie bisher. Allerdings wird die Antwort, ob man das System &#228;ndern muss oder nicht nur die Zeit zeigen. Liegen sie richtig und ich falsch, haben wir ein Problem. Ein sehr gro&#223;es Problem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Teilweise schreiben sie hier sehr harte Worte. Ich habe mich jetzt durch den ersten Beitrag gek&#228;mpft, dann auch noch durch den Zweiten und jetzt bin ich beim Dritten angelangt und muss ich dazu jetzt einfach einmal &#228;u&#223;ern. Ich glaube nicht, dass die Einstellung, die viele Menschen haben uns noch tiefer in den von ihnen besagten „Sumpf“ reitet. Denn wenn das so w&#228;re, denke ich mal h&#228;tte sich schon einiges bei den Menschen ge&#228;ndert und w&#252;rde nicht so weiterlaufen, wie bisher. Allerdings wird die Antwort, ob man das System &#228;ndern muss oder nicht nur die Zeit zeigen. Liegen sie richtig und ich falsch, haben wir ein Problem. Ein sehr gro&#223;es Problem.</p>
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