Kartoffelanbau in New York nach 9/11
Sonntag, 22. August 2010
Der alte Araber lebt schon seit vierzig Jahren in einem Reiheneinfamilienhaus am Stadtrand von New York. Er würde gerne Kartoffeln in seinem Garten anbauen, doch er ist alleine und zu schwach für die Gartenarbeit. Sein Sohn studiert in Paris. Diesem schreibt der Alte folgende Email:
Mein lieber Sohn Ahmed!
Ich bin sehr traurig, weil ich zu schwach bin, um in meinem Garten Kartoffeln anzupflanzen. Ich bin sicher, Du könntest mir helfen, den Garten umzugraben, wenn Du hier wärst.
In Liebe
Dein Vater
Anderntags erhält der alte Araber folgende Antwort von seinem Sohn:
Lieber Vater!
Mach bloss nichts im Garten! Dort habe ich meine “Ausrüstung” versteckt. Ich liebe Dich.
Dein Sohn Ahmed
Am nächsten Morgen um vier Uhr dringen Armee, FBI, CIA und Homeland Security ins Haus des alten Arabers ein. Sie durchsuchen das ganze Haus und graben den Garten um. Sie durchkämmen jeden Millimeter, jedoch ohne etwas zu finden. Sichtlich enttäuscht ziehen sie am Vormittag ab. Am nächsten Tag erhält der alte Araber wieder ein Email von Ahmed:
Lieber Vater!
Ich hoffe, Dein Garten ist bereits umgegraben und Du kannst jetzt Deine Kartoffeln setzen. Leider konnte ich aus der Ferne nicht mehr für Dich tun.
Liebe Grüsse
Ahmed
Man sollte sich nicht immer nur über den Überwachungsstaat beschweren, der uns letzten Endes ja nur beschützen will. Wer verstanden hat, wie die Überwachungs-Freaks ticken, und ihre Mechanismen geschickt für sich zu nutzen weiss, kann durchaus auch einen persönlichen Nutzen daraus ziehen.
in Kategorie: Fundstücke, Spass und Spiel
Stichworte: 9/11, Kartoffeln, Terrorangst, Witz

Mittwoch, 13. Oktober 2010; 20:46
Das Jahr 2001 sollte nicht mehr wiederholt werden
Mittwoch, 13. Oktober 2010; 21:42
Wieso nicht? Dann könnte es vielleicht etwas anders ablaufen …