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	<title>DOBSZAYs Ansichten und Einsichten &#187; Datenschutz und Sicherheit</title>
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	<description>Gedanken und Kommentare zum Zeitgeschehen in der Informationsgesellschaft - Hintergrundinformationen und Kausalzusammenhänge aus einer ganzheitlichen und interdisziplinären Sicht: technisch, gesellschaftlich, ethisch, wirtschaftlich und rechtlich</description>
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		<title>Inhalts&#252;berwachung verst&#246;sst gegen Grundrechte</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 14:39:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Europ&#228;ische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden (PDF), dass Internetzugangs-Anbieter (Internet Service Provider, ISP) nicht nur nicht gezwungen werden d&#252;rfen, die &#252;bertragenen Daten ihrer Kunden ohne einen ausreichenden Verdacht und richterlichen Beschluss auf rechtswidrige Inhalte (vor allem im Hinblick auf Urheberrechtsverletzungen beim Austausch von Film- und Musik-Dateien) zu &#252;berpr&#252;fen, sondern bezeichnet eine solche verdachtslose &#220;berwachung als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Europ&#228;ischer Gerichtshof - Logo" src="http://curia.europa.eu/jcms/images/custom/logo-curia.gif" alt="Europ&#228;ischer Gerichtshof - Logo" align="left" />Der Europ&#228;ische Gerichtshof (<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2N1cmlhLmV1cm9wYS5ldS8=" target=\"_blank\">EuGH</a>) hat entschieden (<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2N1cmlhLmV1cm9wYS5ldS9qY21zL3VwbG9hZC9kb2NzL2FwcGxpY2F0aW9uL3BkZi8yMDExLTExL2NwMTEwMTI2ZW4ucGRm" target=\"_blank\">PDF</a>), dass Internetzugangs-Anbieter (Internet Service Provider, ISP) nicht nur nicht gezwungen werden d&#252;rfen, die &#252;bertragenen Daten ihrer Kunden ohne einen ausreichenden Verdacht und richterlichen Beschluss auf rechtswidrige Inhalte (vor allem im Hinblick auf Urheberrechtsverletzungen beim Austausch von Film- und Musik-Dateien) zu &#252;berpr&#252;fen, sondern bezeichnet eine solche verdachtslose &#220;berwachung als Verstoss gegen die EU-Richtlinie &#252;ber den elektronischen Gesch&#228;ftsverkehr und als unvereinbar mit den Grundrechtecharta der EU. Die Inhaltsanalyse des Datenverkehrs mittels Deep Packet Inspection (DPI) verursacht Kosten beim ISP, schr&#228;nkt dessen unternehmerische Freiheit ein und verst&#246;sst gegen die Netzneutralit&#228;t. ISPs sollen nicht Polizei f&#252;r die Unterhaltungsindustrie spielen m&#252;ssen. Jedes anders lautende Urteil h&#228;tte zudem weitreichende Konsequenzen f&#252;r die Menschenrechte und w&#252;rde einen v&#246;llig unverh&#228;ltnism&#228;ssigen Eingriff in die Privatsph&#228;re bedeuten. Besteht allerdings ein hinreichender Verdacht mit konkreten Anhaltspunkten zu einer Rechtsverletzung beziehungsweise einer Straftat, die einen solchen Eingriff rechtfertigen w&#252;rde, ist eine &#220;berwachung des Datenverkehrs der betroffenen Person mit einer gerichtlichen Anordnungen auf einer entsprechenden Rechtsgrundlage weiterhin m&#246;glich, wobei ein Zugangsanbieter im Rahmen seiner M&#246;glichkeiten und des ihm Zumutbaren zur Mithilfe verpflichtet werden kann.</p>
<p>Die Unterhaltungsindustrie t&#228;te gut daran, ihre Anspr&#252;che und vor allem ihr Gesch&#228;ftsmodell zu &#252;berpr&#252;fen und an die Realit&#228;t des Informationszeitalters anzupassen. Es ist nun einmal eine Tatsache, dass Daten in digitaler Form unabh&#228;ngig von ihrem Inhalt beliebig verlustfrei und praktisch kostenlos kopiert werden k&#246;nnen. Einen technischen Schutz, der die Nutzung dieser Daten gezielt steuern liesse gibt es nicht und kann es prinzipbedingt gar nicht geben, ohne die Privatsph&#228;re der Nutzer vollst&#228;ndig abzuschaffen. Dies hat einen grossen Einfluss sowohl auf Immaterialg&#252;ter als auch auf den Datenschutz. Es w&#228;re an der Zeit, dass diese Tatsachen endlich auch eine entsprechende Ber&#252;cksichtigung in der Gesetzgebung finden w&#252;rden. Diese hinkt der technologischen Entwicklung leider um Jahrzehnte hinterher.</p>
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		<title>9/11 als Z&#228;sur in der Geschichte</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 07:18:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Erste, das im Krieg stirbt, ist die Wahrheit. Und die USA sind schon seit &#252;ber 20 Jahren im Dauerkriegszustand gegen die islamische/arabische Welt. Offiziell k&#228;mpfen sie f&#252;r die Befreiung und Demokratisierung der L&#228;nder. Sie geben vor, Freiheit, Frieden und Wohlstand zu bringen. In Wahrheit geht es wie schon immer bei Kriegen einzig um Geld und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Erste, das im Krieg stirbt, ist die Wahrheit. Und die USA sind schon seit &#252;ber 20 Jahren im Dauerkriegszustand gegen die islamische/arabische Welt. Offiziell k&#228;mpfen sie f&#252;r die Befreiung und Demokratisierung der L&#228;nder. Sie geben vor, Freiheit, Frieden und Wohlstand zu bringen. In Wahrheit geht es wie schon immer bei Kriegen einzig um Geld und Macht. In diesem Fall spielt vor allem aber auch der Kampf um Ressourcen (Erd&#246;l/-gas, Metallerze, seltene Erden, etc.) und die Kontrolle &#252;ber deren Abbau und Nutzung eine entscheidende Rolle.</p>
<p>Was haben der Irak und Afghanistan mit 9/11 zu tun? Gar nichts! Sadam Hussein sympathisierte lediglich mit Al Kaida, weil diese den gleichen Feind bek&#228;mpfte, und Bin Laden hatte sich angeblich bei den Afghanen versteckt, wof&#252;r bis heute kein einziger Beweis ver&#246;ffentlicht wurde. Das reichte dann aber schon als Rechtfertigung, um in die jeweiligen L&#228;nder mit brutalster Milit&#228;rgewalt einzufallen, massenhaft Menschen zu ermorden und grosse Teile der Infrastruktur dem Erdboden gleich zu mache, um selbige kurz darauf selber wieder aufzubauen. Die Auftr&#228;ge dazu erhalten US-Unternehmen und bezahlt wird das Ganze auf Kosten des Steuerzahlers, der f&#252;r die auf Pump finanzierte staatliche Konjunkturf&#246;rderung unter humanit&#228;rer Flagge gerade stehen darf. Tausende Menschen mussten mit ihrem Leben f&#252;r den &#8220;Krieg gegen den Terror&#8221; bezahlen. Da darf dann wohl die Frage erlaubt sein, wer denn nun eigentlich wirklich der Terrorist ist.</p>
<p><span id="more-4214"></span><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/hTG5F5vHna8" frameborder="0" width="480" height="270"></iframe><br />
<a title=\"KenFM über 9/11 - die Terrorlüge wird 10 Jahre alt!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PWhURzVGNXZIbmE4" target=\"_blank\"><em>9/11 &#8211; die Terrorlüge wird 10 Jahre alt</em></a></p>
<p>Der 11. September 2001 ist gleich nach Christi Geburt das wohl pr&#228;gendste Ereignis der j&#252;ngeren Menschheitsgeschichte. Es hat die Gesellschaft und das Leben auf dem ganzen Planeten Erde innert weniger Jahre ver&#228;ndert wie sonst kein anderes Ereignis. Entstanden ist eine Kultur der Angst und Einsch&#252;chterung. Die sowohl von den Mainstream-Medien als auch von den meisten Politikern allseits beschworene Terrorgefahr hat zur Paranoia in weiten Teilen der Bev&#246;lkerung gef&#252;hrt und neuen &#220;berwachungs- und Sicherheits-Gesetzen den Weg geebnet, mit denen Grundrechte wie die Privatsph&#228;re schrittweise abgebaut und soziale Errungenschaften mit F&#252;ssen getreten werden. Im Namen der Sicherheit m&#252;ssen wir uns bespitzeln und &#252;berwachen lassen. Reisen, Finanztransaktionen und jegliche Art der Kommunikation &#252;ber elektronische Verbindungen &#8211; alles wird ohne jeglichen Verdacht auf eine Straftat protokolliert, weil <a title=\"Peter Schaar: Zehn Jahre nach 9/11\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cHM6Ly93d3cuYmZkaS5idW5kLmRlL2JmZGlfZm9ydW0vc2hvd3RocmVhZC5waHA/MjU1Ny1aZWhuLUphaHJlLW5hY2gtOS0xMQ==" target=\"_blank\">seit 9/11</a> jeder unter Generalverdacht steht, ein Terrorist zu sein.</p>
<p>Die Angst vor dem Terror wurde uns systematisch in die Gene programmiert. Wir akzeptieren alles, was im Namen unserer Sicherheit getan wird. Sogar bei Open Air Konzerten und Quartierfesten wird heute ein Aufwand f&#252;r die &#8220;Sicherheit&#8221; betrieben, der fr&#252;her h&#246;chstens beim Besuch von Staatsoberh&#228;uptern &#252;blich war. Absurd, pervers und einfach nur irre!</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4214" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Dem Sicherheitswahn verfallen</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 21:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Bombenanschlag und dem Massaker in Norwegen wird uns bewusst, dass Massenmord-Anschl&#228;ge nicht nur von &#8220;fundamentalistischen Muslimen&#8221; ver&#252;bt werden. Auch in gewissen, sich als &#8220;christlich&#8221; bezeichnenden Kreisen schlummert ein Potential zu politisch motivierten Gewaltverbrechen, obschon solche Gewalt in h&#246;chstem Masse unchristlich ist. Das scheint nun einige paranoide Profilierungsneurotiker besonders unter den Politikern zu gleichsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Bombenanschlag und dem Massaker in Norwegen wird uns bewusst, dass Massenmord-Anschl&#228;ge nicht nur von &#8220;fundamentalistischen Muslimen&#8221; ver&#252;bt werden. Auch in gewissen, sich als &#8220;christlich&#8221; bezeichnenden Kreisen schlummert ein Potential zu politisch motivierten Gewaltverbrechen, obschon solche Gewalt in h&#246;chstem Masse unchristlich ist. Das scheint nun einige paranoide Profilierungsneurotiker besonders unter den Politikern zu gleichsam perversen Ideen zu inspirieren. Sie glauben, durch noch mehr pr&#228;ventive &#220;berwachung der gesamten Bev&#246;lkerung mehr Sicherheit schaffen und die Gesellschaft vor geisteskranken Amokl&#228;ufern sch&#252;tzen zu k&#246;nnen.</p>
<p><em><span id="more-4174"></span>&#8220;Die Alarmstufe muss erh&#246;ht werden, auch wenn das unter Umst&#228;nden kostspielig wird.&#8221;</em>, <a title=\"NZZ Online - Die Alarmstufe muss erh&#246;ht werden\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uenouY2gvbmFjaHJpY2h0ZW4vcG9saXRpay9pbnRlcm5hdGlvbmFsL2RpZV9hbGFybXN0dWZlX211c3NfZXJob2VodF93ZXJkZW5fMS4xMTYxNzk4MS5odG1s" target=\"_blank\">fordert Lars-Erik Cederman</a>, Professor am Institut f&#252;r Internationale Konfliktforschung der ETH Z&#252;rich. Er spricht von der Notwendigkeit intensivierter Geheimdienstarbeit und von &#220;berwachung von Webseiten mit spezifischen Inhalten (zum Beispiel Hass gegen Fremde). Seine Begr&#252;ndung offenbart jedoch seinen eigenen Zwiespalt: <em>&#8220;Selbstverst&#228;ndlich muss jede Pr&#228;ventivmassnahme und jede Untersuchung die Menschenrechte und die Meinungsfreiheit respektieren. Aber die Gesellschaft hat ein Recht, sich gegen t&#246;dliche Gefahren zu sch&#252;tzen. Dieses Recht muss von der Polizei und vom Geheimdienst wahrgenommen werden. Die tragischen Ereignisse in Oslo und Ut&#246;ya zeigen, dass derartige Bem&#252;hungen in Norwegen bisher m&#246;glicherweise nicht ausreichend waren.&#8221;</em></p>
<p>Auch im deutschen Bundestag werden wieder Stimmen nach einer Neuauflage der erst k&#252;rzlich vom Bundesverfassungsgericht verworfenen Vorratsdatenspeicherung und nach Einf&#252;hrung einer &#8220;<a title=\"heise online - Mit Vorratsdatenspeicherung und &quot;Auff&#228;lligen&quot;-Datei gegen den Terror\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvTWl0LVZvcnJhdHNkYXRlbnNwZWljaGVydW5nLXVuZC1BdWZmYWVsbGlnZW4tRGF0ZWktZ2VnZW4tZGVuLVRlcnJvci0xMjg0NzkxLmh0bWw=" target=\"_blank\">Datei f&#252;r auff&#228;llig gewordene Personen</a>&#8221; laut und der Chef des &#246;sterreichischen Bundesamtes f&#252;r Verfassungsschutz, Peter Gridling, fordert ein st&#228;rker auf Daten konzentriertes Vorgehen. Obschon alle zugeben, dass es eine hundertprozentige Sicherheit nicht geben kann, verlangen die Sicherheitsfetischisten immer mehr Massnahmen, welche massiv in die Grundrechte und die Privatsph&#228;re jedes B&#252;rgers eingreifen, ohne jedoch den dadurch angeblich gewonnen Zuwachs an Sicherheit auch nur ansatzweise beziffern zu k&#246;nnen.</p>
<p>Seit den Anschl&#228;gen vom 11. September 2001 auf die T&#252;rme des World Trade Centers in New York wurden als Erstes die Sicherheitsmassnahmen im Flugverkehr massiv versch&#228;rft. Von den irren Ausw&#252;chsen des Sicherheitswahns durfte ich mich zum Auftakt meiner Ferien am Flughafen in Z&#252;rich-Kloten pers&#246;nlich &#252;berzeugen. Meiner Frau wurde die noch zu ca. 1.8 dl volle Sonnencreme abgenommen, die sie ins Handgep&#228;ck steckte, weil der Koffer schon zu war. Keine 20 Meter <em>nach der Sicherheitskontrolle</em> jedoch befanden sich ein Zollfrei-Shop und gleich daneben ein Kiosk. Dort konnte man sich literweise mit Hochprozentigem in Glasflaschen, mit Feuerzeugen, Zeitschriften, Taschent&#252;chern, Make-up, verschiedenen Bonbons und Kaugummis und allem, was man als Freizeit-Terrorist sonst noch so alles f&#252;r eine flugzeugerw&#228;rmende Brandbombe oder Waffen aus scharfem Glas braucht, ungehindert eindecken! Abgesehen davon w&#228;re es ein Kinderspiel, Magnesiumpulver in Puderdosen oder <a title=\"Wikipedia - Thermit\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9UaGVybWl0" target=\"_blank\">Thermit</a> in Medikamentenkapseln umbemerkt durch die Sicherheitskontrollen zu schleusen, um den Flugzeugboden an der richtigen Stelle &#252;ber dem Kabelbaum durchschmelzen zu lassen und praktisch die gesamte Elektronik ausser Funktion zu setzen.</p>
<p>Man braucht weder Chemiker, noch Physiker oder <a title=\"Ingenieure sind die besseren Terroristen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDItMDIvaW5nZW5pZXVyZS1zaW5kLWRpZS1iZXNzZXJlbi10ZXJyb3Jpc3Rlbi8=">Ingenieur</a> zu sein, um es terrorm&#228;ssig krachen zu lassen oder ein Massaker und Blutbad wie in Norwegen anzurichten. Wer aber zur Gewalt gegen die eigene Bev&#246;lkerung aufruft, um sie angeblich gegen die Gewalt weniger, einzelner Psychopathen zu sch&#252;tzen, sollte als Terrorist ebenso weggesperrt werden wie die Amokl&#228;ufer selber!</p>
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		<title>Spekulativer Handel mit Sicherheitsrisiken im Internet</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 22:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Internet ist durch die hohe Vernetzung der Infrastruktur-Komponenten von Wirtschaft und &#246;ffentlicher Verwaltung und nicht zuletzt durch die Unausgereiftheit der eingesetzten Technologien zu einem sicherheitskritischen Element unserer Gesellschaft geworden. Die Sicherheitsrisiken durch Attacken auf Zahlungssysteme, Energieversorger oder Verkehrsleitsysteme durch die unterschiedlichsten Interessengruppen (Hacker, Cyberkriminelle, Spionagedienste, Terroristen oder Milit&#228;r), wie sie zunehmend an der Tagesordnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Handel mit Risiken" src="/images/trading_profit.jpg" alt="Handel mit Risiken" align="left" />Das Internet ist durch die hohe Vernetzung der Infrastruktur-Komponenten von Wirtschaft und &#246;ffentlicher Verwaltung und nicht zuletzt durch die Unausgereiftheit der eingesetzten Technologien zu einem sicherheitskritischen Element unserer Gesellschaft geworden. Die Sicherheitsrisiken durch Attacken auf Zahlungssysteme, Energieversorger oder Verkehrsleitsysteme durch die unterschiedlichsten Interessengruppen (Hacker, Cyberkriminelle, Spionagedienste, Terroristen oder Milit&#228;r), wie sie zunehmend an der Tagesordnung sind, bedrohen die Funktionsf&#228;higkeit der Informationsgesellschaft. Die <a title=\"Der digitale 09/11 ist nahe\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDctMDcvZGVyLWRpZ2l0YWxlLTA5MTEtaXN0LW5haGUv">informationsgesteuerte Kriegsf&#252;hrung</a> erfolgt &#252;ber das Internet. Deshalb sind Unternehmen und Beh&#246;rden an einem Fr&#252;hwarnsystem interessiert, das ihnen hilft, Bedrohungen rechtzeitig zu erkennen, um in n&#252;tzlicher Frist mit geeigneten Mitteln darauf reagieren zu k&#246;nnen.</p>
<p>Die Zukunft vorauszusagen, war schon immer ein Traum vieler Menschen. So wurden schon die verschiedensten Verfahren entwickelt, um mit Hilfe meist statistischer Methoden aus den Daten der Vergangenheit die nahe Zukunft extrapolieren zu k&#246;nnen. Auch aus Befragungen werden R&#252;ckschl&#252;sse auf Trends und Prognosen abgeleitet. Vor allem die Befragung von &#8220;Experten&#8221; ist eine bei Meinungs- und Trendforschern besonders beliebte Methode. Durch den Handel mit solchen Prognosen erhofft man sich besonders viel Erfolg. Im &#8220;<a title=\"Technology Review - Handel mit Bedrohungen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90ci9hcnRpa2VsL0hhbmRlbC1taXQtQmVkcm9odW5nZW4tMTI3NjczNC5odG1s" target=\"_blank\">Prediction Market</a>&#8221; f&#252;r IT-Sicherheitsprobleme sollen Anteile an Einsch&#228;tzung der Bedrohungslage im Internet wie Optionen an der B&#246;rse gehandelt werden. Aus dem Handel mit diesen Risikozertifikaten resultiert dann ein Kurs und dieser soll ein Indiz f&#252;r die Wahrscheinlichkeit sein, dass die Prognose richtig ist. Voraussetzung ist, dass es sich um Hypothesen mit potenziell strafrechtlich relevanten Konsequenzen handelt. Angeblich soll die Treffsicherheit von solchen Prognoseb&#246;rsen bestechend sein.</p>
<p>Doch was so verr&#252;ckt klingt, ist es auch. F&#252;r mich sieht das sehr nach Wahrsagerei und einem Wettgesch&#228;ft mit (selbsterf&#252;llenden) Prophezeiungen aus. Wenn sich dann auch noch die &#220;belt&#228;ter selber unter die Prognose-B&#246;rsianer mischen und den Handel mit ihrem Insiderwissen manipulieren, ist das Chaos perfekt. Schliesslich gibt es wahrscheinlich kaum Experten mit mehr Erfahrung als die Urheber von Sicherheitsbedrohungen selbst. Eine solch unausgereifte Prognosel&#246;sung kann nur aus Absurdistan stammen. Ein bisschen erinnert mich das Ganze an den realen B&#246;rsenhandel und die Rating-Agenturen, die mit ihren Einsch&#228;tzungen, Bewertungen und Prognosen den Markt in nicht selten h&#246;chst krimineller Art und Weise manipulieren.</p>
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		<title>Die Finanz-Stasi kommt</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 06:49:09 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Terrorismusfinanzierung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Bei anonymen elektronischen Zahlungssystemen (z.B. Prepaidkarten wie Paysafecard), welche die anonyme Bezahlung von Waren und Dienstleistungen (wie mit Bargeld) erm&#246;glichen, soll in Deutschland die &#220;berpr&#252;fung des Einzahlers zur Pflicht werden, weil solches E-Geld auch f&#252;r die Geldw&#228;sche missbraucht werden kann. Eine Mindestgrenze soll es dabei nicht geben. Und auch Bareinzahlungen ab 1‘000 Euro sollen k&#252;nftig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Financial Action Task Force (FATF) Logo" src="/images/logos/fatf-gafi_logo.gif" alt="Financial Action Task Force (FATF) Logo" /><br />
Bei anonymen elektronischen Zahlungssystemen (z.B. Prepaidkarten wie <a title=\"paysafecard\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wYXlzYWZlY2FyZC5jb20vZGUvZGUtcGF5c2FmZWNhcmQv" target=\"_blank\">Paysafecard</a>), welche die anonyme Bezahlung von Waren und Dienstleistungen (wie mit Bargeld) erm&#246;glichen, soll in Deutschland die &#220;berpr&#252;fung des Einzahlers zur Pflicht werden, weil solches E-Geld auch f&#252;r die Geldw&#228;sche missbraucht werden kann. Eine Mindestgrenze soll es dabei nicht geben. Und auch Bareinzahlungen ab 1‘000 Euro sollen k&#252;nftig der Geldw&#228;schereipr&#252;fungspflicht unterliegen. Zudem sollen noch mehr Finanztransaktionen von „politisch exponierten Personen“ (PEPs) und sowohl ihren unmittelbaren Familienmitgliedern als auch ihnen nahe stehenden Personen der Meldepflicht (beim Bundeskriminalamt &#8211; Zentralstelle f&#252;r Verdachtsmeldungen) unterliegen.</p>
<p>Wenn es wie im „<a title=\"Gesetzentwurf zur Optimierung der Geldw&#228;schepr&#228;vention (PDF-Datei)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5idW5kZXNyYXQuZGUvbm5fODY5NC9TaGFyZWREb2NzL0RydWNrc2FjaGVuLzIwMTEvMDMwMS00MDAvMzE3LTExLHRlbXBsYXRlSWQlM0RyYXcscHJvcGVydHklM0RwdWJsaWNhdGlvbkZpbGUucGRmLzMxNy0xMS5wZGY=" target=\"_blank\">Gesetzentwurf zur Optimierung der Geldw&#228;schepr&#228;vention</a>“ beschrieben nach dem Willen der deutschen Bundesregierung geht, soll also k&#252;nftig ein riesiger Stasi-Apparat zur &#220;berwachung praktisch aller Geldfl&#252;sse aufgebaut werden. Und nat&#252;rlich soll damit auch der internationale Terrorismus bek&#228;mpft werden, auch wenn dadurch die Grundrechte jedes B&#252;rgers immer mehr eingeschr&#228;nkt werden. Wieder einmal mehr soll ein grosses St&#252;ck Privatsph&#228;re f&#252;r eine fiktive Sicherheit geopfert werden.</p>
<h3><span id="more-4116"></span>Wer macht die Gesetze?</h3>
<p>Eigentlich stammt dieser &#8220;Wille&#8221; der Bundesregierung von der &#8220;<a title=\"Financial Action Task Force (FATF)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mYXRmLWdhZmkub3JnLw==" target=\"_blank\">Financial Action Task Force on Money Laundering</a>&#8221; (FATF),  die 1989 von den G-7 Staaten zur Geldw&#228;schereibek&#228;mpfung ins Leben gerufen wurde, wie auch aus dem Kapitel &#8220;Problem und Ziele&#8221; in besagtem Gesetzesentwurf hervorgeht:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Die gesetzlichen Grundlagen gegen Geldw&#228;sche und Terrorismusfinanzierung in Deutschland werden ma&#223;geblich von Standards im internationalen Kontext bestimmt. Neben den Richtlinien des Rates und des Europ&#228;ischen Parlaments sind dies als Motor der internationalen Geldw&#228;schebek&#228;mpfung die Empfehlungen der Financial Action Task Force on Money Laundering (FATF). Die FATF ist ein zwischenstaatliches Gremium, das mit eigenem Budget und Personal bei der Organisation f&#252;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris angesiedelt ist. Deutschland ist als eines der Gr&#252;ndungsmitglieder der FATF aktiv an der Erarbeitung und Weiterentwicklung der international anerkannten Standards zur Bek&#228;mpfung von Geldw&#228;sche und Terrorismusfinanzierung (der so genannten 40+9-FATF-Empfehlungen) beteiligt und hat sich stets zur nationalen Umsetzung der FATF-Empfehlungen bekannt. Die 36 Mitgliedsl&#228;nder der FATF haben sich verpflichtet, diese Standards in nationales Recht umzusetzen und deren Umsetzung in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden von der FATF &#252;berpr&#252;fen zu lassen.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Da beschliesst ein Gremium von OECD-B&#252;rokraten im stillen K&#228;mmerchen, welche Gesetze in 36 Staaten (zu denen &#252;brigens auch die Schweiz geh&#246;rt) eingef&#252;hrt werden m&#252;ssen. Demokratie ist hier ein Fremdwort.</p>
<p>Von <em>&#8220;Defiziten im deutschen Rechtssystem bei der Bek&#228;mpfung von Geldw&#228;sche und Terrorismusfinanzierung&#8221;</em> und von <em>&#8220;die „Sauberkeit“ des Wirtschaftsstandorts Deutschland sicherstellen&#8221;</em> ist im Gesetzesentwurf die Rede und davon, dass es keine Alternativen g&#228;be, um die gesetzten Ziele (wessen eigentlich?) zu erreichen. Solche Politphrasen sind uns schon l&#228;ngst vertraut und wirken nicht unbedingt vertrauensbildend. Etwas widerspr&#252;chlich erscheint mir zudem die Aussage: <em>&#8220;Mit Blick auf das Ziel, die B&#252;rokratiebelastung aus gesetzlich veranlassten Informationspflichten zu reduzieren, leistet der vorliegende Gesetzentwurf einen wichtigen Beitrag&#8221;</em>, wenn es zwei S&#228;tze weiter heisst: <em>&#8220;Im Rahmen der ex ante Sch&#228;tzung ist mit dem vorliegenden Entwurf eine Nettobelastung in H&#246;he von rund 885&#8217;000 Euro zu erwarten&#8221;</em> &#8211; wohlgemerkt, allein f&#252;r die Wirtschaft! Hinzu kommen die B&#252;rokratiekosten f&#252;r die Verwaltung und die B&#252;rokratiebelastungen f&#252;r die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger. Ob diese 885&#8217;000 Euro einmalig oder j&#228;hrlich wiederkehrend anfallen, wird bewusst im Unklaren gelassen. Es d&#252;rfte sich um j&#228;hrlich wiederkehrende Kosten handeln (womit der Initialaufwand zur Erweiterung der Finanz-Stasi noch gar nicht eingerechnet ist), wobei dieser Betrag um zwei Nullen zu klein &#8220;berechnet&#8221; wurde.</p>
<p>In der Schweiz ist man noch nicht ganz so weit, auch wenn auch bei uns Gesetze zur Bek&#228;mpfung von Geldw&#228;scherei und Terrorismusfinanzierung praktisch am Volkssouver&#228;n vorbei eingef&#252;hrt werden, ohne dass dies in den Massenmedien erw&#228;hnt w&#252;rde. Doch hat man in Helvetien bei der Eidgen&#246;ssischen Finanzmarktaufsicht FINMA zum Gl&#252;ck noch eine etwas moderatere <a title=\"FINMA - FATF\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5maW5tYS5jaC9EL0ZJTk1BL0lOVEVSTkFUSU9OQUxFUy9HUkVNSUVOL1NlaXRlbi9mYXRmLmFzcHg=" target=\"_blank\">Interpretation der FATF</a> und ihren &#8220;Empfehlungen&#8221;:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Die FATF hat 49 Empfehlungen ver&#246;ffentlicht. Obwohl diese Empfehlungen  kein unmittelbar bindendes Recht («soft law») darstellen, werden sie auf  internationaler Ebene als verbindlich anerkannt. Sie definieren die  Massnahmen, die ein Land ergreifen muss, um Geldw&#228;scherei und Terrorismusfinanzierung wirksam zu bek&#228;mpfen. Die Weltbank, der IWF und  der Sicherheitsrat der UNO haben sie offiziell als internationale  Standards anerkannt, und rund 150 L&#228;nder weltweit haben sich  verpflichtet, sich daran zu halten. Es handelt sich um <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mYXRmLWdhZmkub3JnL2RvY3VtZW50LzI4LzAsMzM0Myxlbl8zMjI1MDM3OV8zMjIzNjkzMF8zMzY1ODE0MF8xXzFfMV8xLDAwLmh0bWw=" target=\"_blank\">40 Empfehlungen</a> zur Bek&#228;mpfung der Geldw&#228;scherei, die im Juni 2003 grundlegend &#252;berarbeitet wurden, sowie <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mYXRmLWdhZmkub3JnL2RvY3VtZW50LzkvMCwzMzQzLGVuXzMyMjUwMzc5XzMyMjM2OTIwXzM0MDMyMDczXzFfMV8xXzEsMDAuaHRtbA==" target=\"_blank\">9 spezielle Empfehlungen</a> zur Bek&#228;mpfung der Terrorismusfinanzierung, die nach den Anschl&#228;gen vom  11. September 2001 verabschiedet wurden. Die Schweizer Standards zur  Sorgfaltspflicht von Banken und anderen Finanzintermedi&#228;ren entsprechen  den Anforderungen der FATF.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Trotzdem geht aus diesen Worten klar hervor, dass die Schweiz in ihrer Gesetzgebung und Rechtsprechung immer mehr dem Druck einer internationalen Finanz-Stasi ausgesetzt ist und das Schweizer Volk (wie andere Nationen schon seit l&#228;ngerem) immer mehr an Einfluss auf seine eigenen Gesetze verliert. Das zeigt sich nicht zuletzt an den Information zu solchen Themen, die nicht einmal mehr in den Landessprachen sondern lediglich in Englisch publiziert werden, wie der <a title=\"SECO - Helping Countries in Central Asia in their Fight Against Money Laundering and Terrorism Financing\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zZWNvLWNvb3BlcmF0aW9uLmFkbWluLmNoL3RoZW1lbi9yYWhtZW5iZWRpbmd1bmcvMDUwMTEvMDUwMTYvaW5kZXguaHRtbD9sYW5nPWRl" target=\"_blank\">Bericht</a> des Staatssekretariats f&#252;r Wirtschaft SECO zur internationalen Konferenz der Finanzermittlungsbeh&#246;rden (Financial Intelligence Units) im Februar 2011 in Baku (Aserbaidschan) zeigt. Offenbar soll der B&#252;rger m&#246;glichst wenig verstehen, was auf der internationalen Ebene vorbereitet wird.</p>
<h3>Nur ein weiteres Puzzle-St&#252;ck</h3>
<p>Irgendwie erinnert dieser Gesetzesentwurf der Deutschen stark an die <a title=\"Vorratsdatenspeicherung verfassungswidrig\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTAtMDMtMDIvdm9ycmF0c2RhdGVuc3BlaWNoZXJ1bmctdmVyZmFzc3VuZ3N3aWRyaWcv" target=\"_blank\">Vorratsdatenspeicherung</a>, bei der s&#228;mtliche Kommunikationsdaten von den Anbietern ohne jeglichen Verdacht und ohne einen nach Pr&#252;fung der Notwendigkeit und Verh&#228;ltnism&#228;ssigkeit erfolgten Gerichtsbeschluss gespeichert und f&#252;r allf&#228;llige Ermittlungen den zust&#228;ndigen Beh&#246;rden &#252;ber mehrere Monate zur Verf&#252;gung gehalten werden m&#252;ssen. Dass im Finanzbereich daf&#252;r ein anderer Begriff verwendet wird, scheint mir weder logisch und noch konsequent zu sein. Dabei handelt es sich doch um die verdachtsunabh&#228;ngige Speicherung von Finanztransaktionsdaten auf Vorrat.</p>
<p>Fr&#252;her haben wir die Stasi der DDR als ein verabscheuensw&#252;rdiges Instrument einer totalit&#228;ren Diktatur einer selbsternannten Volkselite verurteilt. Heute hingegen bauen wir unsere eigene Stasi, welche die alte DDR-Stasi um L&#228;ngen in den Schatten stellt und sie wie Pfadfinder aussehen l&#228;sst. Wie lange wollen oder m&#252;ssen wir uns dies noch gefallen lassen? Eine totalit&#228;re Weltdiktatur mag man vielerorts als realit&#228;tsfremde &#8220;<a title=\"Die Welt der Verschw&#246;rung(stheori)en\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMTEtMDMvZGllLXdlbHQtZGVyLXZlcnNjaHdvZXJ1bmdzdGhlb3JpZW4v" target=\"_blank\">Verschw&#246;rungstheorie</a>&#8221; abtun. Doch wenn man die internationale Finanz-Stasi etwas genauer unter die Lupe nimmt, ist es eigentlich genau das, was hier scheinbar unaufhaltsam in Entstehung ist: eine internationale Finanzdiktatur. Ger&#252;chte &#252;ber die g&#228;nzliche Abschaffung von Bargeld und die Einf&#252;hrung eines  vollelektronischen Zahlungssystems, bei dem sich jede Transaktion noch  lange nachher eruieren und den involvierten Parteien zuordnen l&#228;sst (wie das uns schon l&#228;nger  in US-Krimiserien indoktriniert wird) sind immer schwerer von der Hand zu  weisen.</p>
<p>Daneben darf man nicht vergessen, dass in Europa bereits auch alle <a title=\"Fluggastdaten werden bis zu 40 Jahre gespeichert\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMDktMjgvZmx1Z2dhc3RkYXRlbi13ZXJkZW4tYmlzLXp1LTQwLWphaHJlLWdlc3BlaWNoZXJ0Lw==" target=\"_blank\">Flugpassagierdaten</a> 13 Jahre lang aufbewahrt und ebenso wie alle Transaktionen im elektronischen Zahlungsverkehr den US-Geheimdiensten zug&#228;nglich gemacht werden. Alles im Namen der &#8220;internationalen Terrorbek&#228;mpfung&#8221;. Dabei betreiben gerade die USA mit ihren Verb&#252;ndeten selber den gr&#246;ssten internationalen Terrorismus und erf&#252;llen alle Kriterien von Ex-Pr&#228;sident George W. Bush, um selber zur &#8220;Achse des B&#246;sen&#8221; gez&#228;hlt zu werden. Sollten wir da nicht besser in erster Linie die Finanztransaktionen der US-Regierung und -Beh&#246;rden sowie des US-Milit&#228;rs unter die Lupe nehmen und die Reisen von US-Agenten auswerten, um Klarheit &#252;ber die Finanzierung des internationalen Terrorismus zu erhalten?</p>
<h3>Die Welt im Informationskrieg</h3>
<p>Die Informationsgesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass mit Informationen Krieg gef&#252;hrt wird. Je mehr Informationen &#252;ber jemanden vorhanden sind, desto besser kann dieser wiederum mit gezielten &#8220;Informationen&#8221; bedient und damit manipuliert werden. Das alte Sprichwort &#8220;Wissen ist Macht&#8221; gewinnt in der aktuellen Zeit immer mehr an Bedeutung. Manchmal w&#252;nsche ich mir, dass Computer und elektronische Kommunikationsnetzwerke nie erfunden worden w&#228;ren.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4116" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Echtzeit&#252;berwachung via Spielkonsole KINECT</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2010-11-12/echtzeitueberwachung-via-spielkonsole-kinect/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 07:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
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		<category><![CDATA[Recherchiert und kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Spass und Spiel]]></category>
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		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinect]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
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Microsoft verkauft &#8220;Kinect&#8221; zur Erweiterung der Xbox 360 als Revolution und das Ding hat durchaus Potential, zum Renner zu werden, zumal auch der Preis von 150 Euro beziehungsweise 199 Schweizer Franken alles andere als &#252;berrissen ist. Mit Kinect kommt die Spielkonsole ohne Controller aus, denn Kinect funktioniert wie ein 3D-Touchscreen, nur dass es nicht mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Microsoft Kinect f&#252;r Xbox 360" src="/images/produkte/microsoft_kinect_480.jpg" alt="Microsoft Kinect f&#252;r Xbox 360" /></p>
<p>Microsoft verkauft &#8220;<a title=\"Kinect &#220;bersicht\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy54Ym94LmNvbS9kZS1ERS9raW5lY3Q=" target=\"_blank\">Kinect</a>&#8221; zur Erweiterung der Xbox 360 als Revolution und das Ding hat durchaus Potential, zum Renner zu werden, zumal auch der Preis von 150 Euro beziehungsweise 199 Schweizer Franken alles andere als &#252;berrissen ist. Mit Kinect kommt die Spielkonsole ohne Controller aus, denn Kinect funktioniert wie ein 3D-Touchscreen, nur dass es nicht mit den Fingern sondern mit dem ganzen K&#246;rper gesteuert wird. Couch Potatoes werden kaum Gefallen daran finden. Das ist nur etwas f&#252;r bewegungsaktive Menschen und f&#252;r solche, die nichts zu verbergen haben und sich gerne ausspionieren lassen &#8230;</p>
<p><span id="more-3899"></span><img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/flash-video-player/default_video_player.gif" /><br />
<em>(Nein, ich werde von Microsoft nicht f&#252;r diesen Werbespot bezahlt!)</em></p>
<p>Kinect besteht aus einer Infrarot-Lampe, einer 3D-Kamera und vier Mikrofonen und erfasst ein dreidimensionales Bild mit Ton. Die ganze Einheit l&#228;sst sich &#252;ber eine Motorsteuerung auf ein Objekt ausrichten. W&#228;hrend des Spiels registriert die Kamera alle Bewegungen des Spielers und errechnet aus den Bilddaten seine Position und die Bewegungen des nachgebildeten Skelett-Modells. Der Spieler kann Arme und Beine zur Bewegungssteuerung nutzen und ein Abbild des Spielers kann in eine virtuelle Umgebung eingebunden werden, welche seine Bewegungen praktisch zeitgleich (wenn auch noch etwas verz&#246;gert) kopiert. Kinect steht f&#252;r den technologischen Fortschritt (nicht nur) in der Spielwelt und es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis eine ausgereiftere Spracherkennung zur Steuerung folgt, die heute schon die TV-Fernbedienung &#252;berfl&#252;ssig macht, jeder in seiner eigenen Castingshow im Wohnzimmer zum Superstar werden, in MMOGs per Ganzk&#246;rpersteuerung die virtuelle Spielwelt k&#246;rpernah erleben und in Spielfilmen &#252;ber einen Avatar als Statist mitspielen kann.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/LUsiFjeRWjw?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/LUsiFjeRWjw?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>F&#252;r Spielehersteller und die erlebnis- und bewegungsorientierte Unterhaltungsindustrie hat Microsoft neue M&#246;glichkeiten f&#252;r Wirtschaftswachstum geschaffen. Und Kinect kann noch einiges mehr. Es erm&#246;glicht den Video-Chat unter Freunden von Stube zu Stube, macht auch Fotos und nimmt Videos auf, die auf dem Ger&#228;t lokal gespeichert werden, aber auch auf einen Facebook-Account hochgeladen und so anderen zug&#228;nglich gemacht werden k&#246;nnen. Brrrringgg! Da klingelt bei mir nat&#252;rlich sofort die Datenschutz-Alarmglocke. Geoffrey Tim vom Spieleportal Lazygamer hat die Nutzungsbedingungen etwas genauer <a title=\"Kinect IS Spying on You\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5sYXp5Z2FtZXIubmV0L2tpbmVjdC1pcy1zcHlpbmctb24teW91Lw==" target=\"_blank\">unter die Lupe genommen</a> und festgestellt, dass sich Microsoft darin das Recht sichert, Daten zu speichern und an Dritte weiterzugeben. Der Benutzer verzichtet ausdr&#252;cklich auf alle Rechte des Datenschutzes und der Ver&#246;ffentlichung in Bezug auf seine Bilder. Werden diese dann zum Beispiel an eine Gesichtserkennungssoftware verf&#252;ttert, ist die personenbezogene Raum&#252;berwachung perfekt.</p>
<p>Nachdem die Open-Source-Firma <a title=\"The Open Kinect project – THE OK PRIZE – get $3,000 bounty for Kinect for Xbox 360 open source drivers\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hZGFmcnVpdC5jb20vYmxvZy8yMDEwLzExLzA0L3RoZS1vcGVuLWtpbmVjdC1wcm9qZWN0LXRoZS1vay1wcml6ZS1nZXQtMTAwMC1ib3VudHktZm9yLWtpbmVjdC1mb3IteGJveC0zNjAtb3Blbi1zb3VyY2UtZHJpdmVycy8=" target=\"_blank\">Adafruit </a> f&#252;r den ersten, der einen  Open-Source-Treiber f&#252;r Microsofts  Bewegungssteuerung und 3D-Kamera Kinect entwickelt und ver&#246;ffentlicht,  ein Preisgeld von urspr&#252;nglich 1&#8217;000, dann 2&#8217;000 und zum Schluss 3&#8217;000  US-Dollar ausgesetzt hat, sind kurz darauf bereits die ersten beiden  funktionsf&#228;higen L&#246;sungen im Netz aufgetaucht. Wenn der Gewinner seine  L&#246;sung innert weniger Stunden fertiggestellen konnte, kann die  Programmierung einer &#220;berwachungssoftware mit Gesichtserkennung auch  keine Hexerei sein. Jedenfalls hat Adafruit mit dieser Aktion innert k&#252;rzester Zeit globale Bekanntheit erlangt. Eine hervorragende Werbeidee zu einem unschlagbaren Preis!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/rKhW-cvpkks?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/rKhW-cvpkks?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em>Kinect gehackt</em></p>
<p>Wenn sich die US-Sicherheitsbeh&#246;rden bei IT-Sicherheitsfirmen wie Trend Micro und Symantec sowie auch bei Microsoft f&#252;r Windows ein Hintert&#252;rchen ausbedingen, &#252;ber das sie Benutzer gezielt ausspionieren k&#246;nnen, kann man davon ausgehen, dass dies auch bei Spielkonsolen, die Einblicke in private R&#228;ume erm&#246;glichen, der Fall sein wird. Terroristen sollten also nicht den n&#228;chsten Anschlag via Kinect-Video-Chat besprechen und nicht im selben Raum gleichzeitig Bomben basteln, w&#228;hrend ihre Kollegen nebendran sich die Zeit mit der Spielkonsole vertreiben. <img src='http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Frohe &#220;berwachung!</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=3899" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Wie wir t&#228;glich ausspioniert werden</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2010-11-02/wie-wir-taeglich-ausspioniert-werden/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 07:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Thunderbird]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie erfreuen sich grosser Beliebtheit: Apps f&#252;r iPhone, Android, MySpace und Facebook sowie Addons und Plugins f&#252;r Firefox, Thunderbird, Internet Explorer und Opera. Sie bieten oft ganz n&#252;tzliche Dienste und dies meist zu g&#252;nstigen Preisen oder sogar kostenlos. Doch die Gefahr, die von diesen Softwarezus&#228;tzen ausgeht, ist den meisten Nutzern &#252;berhaupt nicht bewusst. Diese kleinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Ich will Deine Daten!" src="/images/datenschutz/ich-will-deine-daten.gif" alt="Ich will Deine Daten!" align="left" />Sie erfreuen sich grosser Beliebtheit: Apps f&#252;r iPhone, Android, MySpace und <a title=\"Apps verraten mehr als sie d&#252;rfen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy4yMG1pbi5jaC9kaWdpdGFsL2Rvc3NpZXIvZmFjZWJvb2svc3RvcnkvQXBwcy12ZXJyYXRlbi1tZWhyLWFscy1zaWUtZHVlcmZlbi0xNzY3NzI1NyA=" target=\"_blank\">Facebook</a> sowie Addons und Plugins f&#252;r Firefox, Thunderbird, Internet Explorer und Opera. Sie bieten oft ganz n&#252;tzliche Dienste und dies meist zu g&#252;nstigen Preisen oder sogar kostenlos. Doch die Gefahr, die von diesen Softwarezus&#228;tzen ausgeht, ist den meisten Nutzern &#252;berhaupt nicht bewusst. Diese kleinen Softwareerweiterungen k&#246;nnen in der Regel tun und lassen, was sie selber gerade m&#246;chten oder was ihnen ihr Programmierer aufgetragen hat. Dazu geh&#246;rt auch das Ausspionieren und Verschicken von pers&#246;nlichen Daten. Kein Virusscanner und keine Firewall k&#246;nnen dies verhindern, da die Spione im Kontext ihre Wirtes laufen, der prinzipiell &#252;ber die entsprechenden Berechtigungen zur Kommunikation verf&#252;gt. Auf Smartphones ist Sicherheitssoftware ohnehin Mangelware und auch wenn es sie f&#252;r alle Zwecke und Ger&#228;te g&#228;be, w&#228;re ihre Konfiguration einem Otto Normalverbrauchern nicht zuzumuten.</p>
<p>Datenschutz existiert de facto nur auf dem Papier. Die Praxis hingegen sieht sehr &#252;bel aus. Was technisch m&#246;glich ist und jemandem einen Nutzen verspricht, das wird auch gemacht &#8211; ganz ungeachtet irgendwelcher Gesetze, denn technische M&#228;ngel lassen sich nicht durch Gesetzesparagraphen schliessen. Wo neben begehrenswerten Daten auch eine Internetverbindung vorhanden ist, werden auch Apps, Plugins und Addons entwickelt, mit denen diese Daten abgesaugt werden. Das Ganze verpackt man in lustige Spiele und n&#252;tzliche Anwendungen oder sogar in angebliche Sicherheitserweiterungen. W&#228;hrend diese ihren Dienst tun, sammeln sie nebenbei im Hintergrund unbemerkt Daten und schicken sie an ihren Heim-Server. Wie bei Apples iTunes wird der Benutzer bei der Installation manchmal sogar in unversch&#228;mter Weise dazu gen&#246;tigt, solchem Treiben in den allgemeinen Lizenz- und Nutzungsbestimmungen zuzustimmen. Nur ganz wenige machen sich die M&#252;he, die meist unendlich langen, kompliziert formulierten und bewusst schlecht lesbar angezeigten Texte zu lesen, und noch weniger verstehen diese auch wirklich. Privatsph&#228;re ist zur Handelsware geworden und Betroffenen haben meist keine Ahnung davon.</p>
<p><span id="more-3831"></span>Dass naive Mitmenschen in sozialen Netzwerken ihre Privatsph&#228;re &#246;ffentlich zug&#228;nglich machen, weil sie zum Exhibitionismus verleitet werden, zeugt zwar nicht unbedingt von deren Intelligenz, erfolgt aber mehr oder weniger aktiv und ist f&#252;r die Betroffenen selber nachvollziehbar. Ganz anders hingegen ist das <a title=\"Spionieren mit Facebook\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mYXoubmV0L3MvUnViMkYzRjRCNTlCQzFGNEU2RjhBRDhBMjQ2OTYyQ0VCQ0QvRG9jfkU1MjA1QzkzQTQ1MDg0NzJDQjYxMEQ5NTY1RTcyQzVCRH5BVHBsfkVjb21tb25+U2NvbnRlbnQuaHRtbA==" target=\"_blank\">heimliche Ausspionieren der Privatsph&#228;re</a> durch Software oder die <a title=\"Entwickler verkauften Facebook-Nutzerdaten\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvRW50d2lja2xlci12ZXJrYXVmdGVuLUZhY2Vib29rLU51dHplcmRhdGVuLTExMjg2MzguaHRtbA==" target=\"_blank\">unautorisierte Weitergabe solcher Daten an Dritte</a> zu bewerten. Hier haben die Betroffenen kaum eine bis gar keine M&#246;glichkeit, von Rechtsverletzungen Kenntnis zu nehmen oder sie zu unterbinden.</p>
<h3>Ignoranz auch unter Profis</h3>
<p>Schon seit l&#228;ngerem diskutiere ich auch mit Informatiker-Kollegen die Risiken der unkontrollierbaren Apps auf Smartphones mit Internetverbindung und stosse immer wieder auf eine wahrlich erschreckende Ignoranz. Manchmal stehen mir echt die Haare zu Berge. Vieles wird lediglich als hypothetische Bedrohung oder potenzielles Risiko eingestuft und nicht ernst genommen. Dabei kann man kaum noch von &#8221;Risiken&#8221; sprechen, denn diese sind bereits Realit&#228;t. Anhand von ein paar ausgew&#228;hlten Szenarien werde ich im Folgenden die bestehenden Sicherheits- und Datenschutzprobleme erl&#228;utern.</p>
<h3>Phishing via Browser-Erweiterung</h3>
<p>Der sicherheitsbed&#252;rftige Benutzer l&#228;dt sich eine Erweiterung zur Kontrolle von JavaScript, Flash-Inhalten oder Cookies herunter. Sobald er beim Online Shopping seine Kreditkartendaten eingibt oder sich beim E-Banking einloggt, werden diese Daten dem Urheber der installierten Erweiterung mitgeteilt. Falls diese Daten vom Spion nicht direkt genutzt werden k&#246;nnen, weil zum Beispiel f&#252;r den Abschluss einer Transaktion zus&#228;tzlich eine (&#8220;zuf&#228;llig&#8221; generierte) TAN n&#246;tig ist, bleibt noch die M&#246;glichkeit einer <a title=\"Man-in-the-Middle-Angriff\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9nbG9zc2FyL2VudHJ5L01hbi1pbi10aGUtTWlkZGxlLUFuZ3JpZmYtMzk5MDM5Lmh0bWw=" target=\"_blank\">&#8220;man in the middle&#8221; Attacke</a>, was die Latte zwar etwas h&#246;her setzt, f&#252;r versierte Cyberkriminelle aber kaum ein ernsthaftes Hindernis darstellt. Dagegen hilft auch eine verschl&#252;sselte Verbindung nichts, denn der Spion sitzt bereits auf dem eigenen Rechner und erlauscht die Daten, noch bevor sie verschl&#252;sselt werden. Bis der Benutzer den &#8220;Datenklau&#8221; bemerkt, hat der Betr&#252;ger und Dieb dessen Konto bereits leer ger&#228;umt, das Geld &#252;ber mehrere Konten, L&#228;nder und Plattformen elektronisch verschoben und dadurch die Verfolgung des Geldflusses praktisch unm&#246;glich gemacht.</p>
<p>Genau so k&#246;nnen auch alle im Browser gespeicherten Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) zu Websites und Intranetzug&#228;ngen ausspioniert werden. Im besten Fall hat man kurz darauf in einer virtuellen Online-Spielwelt all sein Spielgeld verzockt und ist auf die hintersten R&#228;nge zur&#252;ckgerutscht. Etwas bl&#246;der ist es, wenn der Spion Zugang zum Webserver erh&#228;lt und den Webauftritt eines Unternehmens mit imagesch&#228;digenden und rechtswidrigen Inhalten verschandelt. Im schlimmeren Fall hat der Betr&#252;ger die Zugangsdaten zum Firmenrechner und kann die Gesch&#228;ftsgeheimnisse, Patienten- und Kundendaten an den Meistbietenden verh&#246;kern. Ganz kritisch wird es, wenn es sich um den Zugang zu nicht ausreichend gesicherten Kraftwerken, Verkehrsleitzentralen, Kl&#228;ranlagen oder Chemiewerken handelt.</p>
<h3>Addons f&#252;r die Marktdatenerhebung</h3>
<p>Die Software-Erweiterung registriert alle aufgerufenen Websites, die Verweildauer auf diesen sowie die Sicherheitseinstellungen, mit denen die Websites besucht wurden. Die Erweiterung f&#252;r den Email-Client protokolliert den gesamten Email-Verkehr und verschickt eine Kopie des gesamten Adressbuches. Der Datensammler kann aus diesen Daten ein sehr genaues und detailliertes Pers&#246;nlichkeitsprofil des Nutzers erstellen. Er weiss, f&#252;r welche Themen sich dieser interessiert, woher er seine Informationen bezieht, wem beziehungsweise welchen Websites er vertraut, wo er seine Online-Eink&#228;ufe t&#228;tigt und allenfalls sogar, mit welchen Leuten er in welcher Verbindung steht. Je genauer und detaillierter das aus diesen Daten gewonnene Pers&#246;nlichkeitsprofil ist, desto h&#246;her ist dessen Marktwert. Da sowohl die Erhebung als auch die Auswertung der Daten vollautomatisch erfolgt, skalieren solche Aktionen sehr gut und generieren mit einem verh&#228;ltnism&#228;ssig geringen Aufwand sehr viel Daten und Geld. Das wohl meistverbreitete und prominenteste Beispiel f&#252;r einen solchen Spion ist die Google Toolbar, die sich immer noch grosser Beliebtheit erfreut.</p>
<h3>Jemand weiss, wo du gerade bist und was du tust und suchst</h3>
<p>Nach dem n&#228;chstgelegenen Bancomat oder Restaurant &#252;ber ein iPhone App zu suchen und Fahrpl&#228;ne und Telefonnummern abzufragen, mag komfortabel sein, denn mit den &#252;bermittelten GPS-Informationen wird der aktuelle Standort des Benutzers bei der elektronischen Anfrage gleich mitgeliefert. Doch gerade das f&#252;hrt dazu, dass das Smartphone des Benutzers zum Echtzeit-Bewegungs-, Aktivit&#228;ts-, Such- und Absichtsmelders und der Benutzer gl&#228;sern wird. So lassen sich sehr aktuelle und situativ kurzfristig angepasste Pers&#246;nlichkeits- und Nutzerprofile erstellen. Solche Informationen sind f&#252;r Werbetreibende, Erpresser und Einbrecher gleichermassen interessant und n&#252;tzlich. Wer glaubt, nur exhibitionistisch veranlagte Naivlinge w&#252;rden ihren aktuellen Status im Minutentakt in die grosse, weite Welt hinaus twittern, sollte vielleicht sein Smartphone etwas genauer unter die Lupe nehmen.</p>
<h3>Online-&#220;berwachung leicht gemacht</h3>
<p>Wie bei der  Verhaltensanalyse zur Erstellung eines Konsumenten- beziehungsweise  Pers&#246;nlichkeitsprofils kann mit der &#220;bermittlung der Benutzeraktivit&#228;ten  in Echtzeit eine Personen&#252;berwachung realisiert werden. Der &#220;berwacher  sieht alles, wie wenn er dem &#220;berwachten &#252;ber die Schulter schauen und  dessen Bildschirm und Tastatureingaben beobachten w&#252;rde. Zus&#228;tzlich  liegen diese Informationen auch noch in digitaler Form vor und k&#246;nnen  f&#252;r sp&#228;tere Verwendungen gespeichert werden.</p>
<h3>Wie bringt man die Spione unters Volk?</h3>
<p>Nicht alle Softwareerweiterungen bergen von Anfang an Spionage- oder Schadsoftware. Manche leisten zuerst wirklich n&#252;tzliche und unterhaltsame Dienste und warten ab, bis sie einen grossen Nutzerkreis erreicht haben, bevor sie bei einem Update zum B&#246;sewicht mutieren. Haben sie sich erst einmal auf einem Ger&#228;t eingenistet, laden sie weitere Schadsoftware nach, sofern es das Ger&#228;t erlaubt, was meist der Fall ist. Braucht es zur Installation die Einwilligung des Benutzers, wird diesem ein zumindest f&#252;r die meisten Laien plausibler Grund vorgegaukelt. Da viele Benutzer von der st&#228;ndig steigenden Anzahl von Hinweisen und Warnmeldungen eh schon genervt sind und die Schnauze voll haben, werden sie der Installation meist zustimmen, ohne den Text vorher gelesen zu haben. F&#252;r die Spione und Sch&#228;dlinge heisst es dann: &#8220;Freie Bahn mit Marzipan!&#8221;.</p>
<h3>Auch Netzwerkger&#228;te telefonieren nach Hause</h3>
<p>Wer nun denkt, das sei schon alles gewesen, sollte einmal seine &#252;brigen im Computer-Netzwerk angeschlossenen Ger&#228;te etwas genauer unter die Lupe nehmen. Wer einen Netzwerkdrucker angeschlossen hat, kann (entsprechende Software und Kenntnisse vorausgesetzt) beobachten, dass diese Ger&#228;te oft keine stummen Diener sind. Regelm&#228;ssig nehmen sie Kontakt mit einem Server ihrer Hersteller auf, um diesem Daten  &#252;ber die Nutzung des Ger&#228;tes zu &#252;bermitteln. Was sollte einen Multifunktions-Scanner daran hindern, Kopien an eine Adresse ausserhalb des lokalen Netzwerks zu verschicken?</p>
<p>W&#228;hrend man Ger&#228;ten innerhalb eines lokalen Netzwerks &#8211; entsprechende technische Kenntnisse vorausgesetzt &#8211; via Firewall einen Maulkorb verpassen kann, lassen sich die Ger&#228;te am &#228;ussersten Rand des Netzwerks von innerhalb des Netzwerks &#252;berhaupt nicht kontrollieren. Wer weiss schon, welche Daten sein ADSL-Modem verschickt? Wieso sollte ein solches Ding nicht ein Duplikat eines Datenpaketes an eine Sicherheitsbeh&#246;rde verschicken, wenn es terrorismusnahe Begriffe im Datenstrom findet? Na, werden wir endlich langsam paranoid?</p>
<h3>Wie sch&#252;tze ich mich?</h3>
<p>Auf diese Frage gibt es leider keine befriedigende Antwort. Wie schon oben erw&#228;hnt sind die Sicherheitsl&#252;cken systembedingt. Wollte man sich vor Spionage, &#220;berwachung und Betrug effektiv sch&#252;tzen, m&#252;sste man auf all die Annehmlichkeiten der kleinen Helfer g&#228;nzlich verzichten. So bleibt einem nur, nicht jeden Mist herunterzuladen und zu installieren und zu hoffen, dass einem die Helferchen und deren Entwickler wohlgesinnt sind. Andernfalls hilft nur Abstinenz, was f&#252;r manch einen ein Problem darstellt. Sind wir wirklich schon so s&#252;chtig nach und abh&#228;ngig von den Errungenschaften der Technik?</p>
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		<title>Wenn der Staat Google spielt</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 09:41:04 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Buugle]]></category>
		<category><![CDATA[innere Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Nacktscanner]]></category>
		<category><![CDATA[SWIFT-Abkommen]]></category>

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&#8220;Buugle&#8221; von Alexander Lehmann
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; dann sieht das so aus:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/9sYJ7sT7dNM?fs=1&amp;hl=en_US" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/9sYJ7sT7dNM?fs=1&amp;hl=en_US" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em>&#8220;Buugle&#8221; von <a title=\"Alexander Lehmann\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbGV4YW5kZXJsZWhtYW5uLm5ldC8=" target=\"_blank\">Alexander Lehmann</a></em></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=3786" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>MythBusters d&#252;rfen RFID-Hack nicht zeigen</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 19:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen(schaft)]]></category>
		<category><![CDATA[biometrische Ausweise]]></category>
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		<category><![CDATA[Manipulation]]></category>
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		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder, der sich ein bisschen n&#228;her mit der RFID-Technologie (Radio Frequency Identification Device) auskennt weiss, dass sie nicht f&#252;r sicherheitsrelevante Anwendungen taugt und wie anf&#228;llig sie f&#252;r Sabotage, unerlaubten Datenzugriff und Manipulation/F&#228;lschung ist. RFID-Chips wurden urspr&#252;nglich f&#252;r die Effizienzsteigerung in der Logistik entwickelt, wo sie die technologisch in die Jahre gekommenen Strichcodes abl&#246;sen sollten. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="RFID Chip" src="/images/rfid_chip_5_small.jpg" alt="RFID Chip" align="left" />Jeder, der sich ein bisschen n&#228;her mit der <a title=\"Was ist RFID?\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PUVnTnhzYWhKVWl3" target=\"_blank\">RFID-Technologie</a> (<span style="text-decoration: underline;">R</span>adio <span style="text-decoration: underline;">F</span>requency <span style="text-decoration: underline;">I</span>dentification <span style="text-decoration: underline;">D</span>evice) auskennt weiss, dass sie nicht f&#252;r sicherheitsrelevante Anwendungen taugt und wie anf&#228;llig sie f&#252;r Sabotage, unerlaubten Datenzugriff und Manipulation/F&#228;lschung ist. RFID-Chips wurden urspr&#252;nglich f&#252;r die Effizienzsteigerung in der Logistik entwickelt, wo sie die technologisch in die Jahre gekommenen Strichcodes abl&#246;sen sollten. Das haben sie vielerorts auch <a title=\"RFID - Technology Video\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PTRaajd0eG9EeGJF" target=\"_blank\">erfolgreich getan</a>. Sie sind viel einfacher und schneller auszulesen als Strichcodes, weil dies kontaktlos und gleichzeitig geschieht. Es gibt sie in den verschiedensten Ausf&#252;hrungen: in Plastikkarten oder andere Objekte eingeschweisst, als Minireiskorn zur Injektion unter die Haut oder als Aufkleber. W&#228;hrend am Anfang die blosse Identifikation von Objekten im Vordergrund stand, ist die Speicherung von allerlei zus&#228;tzlichen Daten in den Fokus ger&#252;ckt, denn die RFID-Chips von heute k&#246;nnen eine ganze Menge an Daten speichern. Dadurch er&#246;ffnen sich grunds&#228;tzlich viele ganz neue, zus&#228;tzliche Einsatzfelder.</p>
<p>RFID-Chips finden heute auch in Bereichen Anwendung, wo sie aufgrund ihrer technologiebedingten Sicherheitsm&#228;ngel grunds&#228;tzlich nichts verloren haben: Kennzeichnung von Haustieren, Eintritts- und Saisonkarten f&#252;r Hallenb&#228;der und Skilifte, Bahnkarten und Flugtickets, elektronische Personenausweise (Reisep&#228;sse, Identit&#228;tskarten, Mitarbeiterausweise), Kreditkarten, Medikamentenverpackungen, Patientenkarten und elektronische Schl&#246;sser aller Art (Haus, Auto, Hotelzimmer). Ein RFID-Chip macht jedes Objekt jederzeit und mit der entsprechenden Ausr&#252;stung auch aus einer Distanz von bis zu 500 Meter identifizierbar und damit <a title=\"RFID - Watching You\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PVZyM0tfV2tacTQw" target=\"_blank\">&#252;berwachbar</a>, was Datensch&#252;tzer Sturm laufen l&#228;sst. Die kleinen Spione sind immer dabei und das freut nicht nur die Polizei sondern auch Marktdatensammler und Terroristen.</p>
<p><span id="more-3716"></span><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/yNPDgudPmXE?fs=1&amp;hl=en_US" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/yNPDgudPmXE?fs=1&amp;hl=en_US" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>RFID l&#228;sst sich mit den aktuellen technischen M&#246;glichkeiten auch unter Einsatz von Datenverschl&#252;sselung nicht wirklich sicher machen, denn diese hat verschiedene L&#252;cken, die von einem Fachkundigen mit minimalster Ausr&#252;stung (Notebook und RFID-Leser &#8211; siehe auch <a title=\"How to hack RFID-enabled Credit Cards for $8 (BBtv)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PXZtYWpsS0psVDNV" target=\"_blank\">Beitrag von Boing Boing TV</a>) und relativ geringem Aufwand ausgen&#252;tzt werden k&#246;nnen, ohne dass dieser dabei irgendwelche Spuren hinterl&#228;sst. Die technischen M&#228;ngel und deren Risiken sowie die sozialen Auswirkungen habe ich bereits vor einiger Zeit im Zusammenhang mit der Abstimmung &#252;ber die Einf&#252;hrung biometrischer Reisep&#228;sse in der Schweiz 2009 <a title=\"Keine biometrische Ausweise mit RFID-Chips!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMDktMDMtMjUva2VpbmUtYmlvbWV0cmlzY2hlLWF1c3dlaXNlLW1pdC1yZmlkLWNoaXBzLw==">ausf&#252;hrlich beschrieben</a>.</p>
<p>Adam Savage wollte mit seinen Kollegen von den <a title=\"MythBusters Raw Videos\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PTJoek1IY2Z1ajFFJmFtcDtmZWF0dXJlPWZ2dw==" target=\"_blank\">MythBusters bei Discovery</a> den Mythos von der Sicherheit der RFID-Technologie vor einem breiten Publikum endg&#252;ltig entweihen. Warum das aber nie geschehen wird, erz&#228;hlte Adam an der Hacker-Konferenz &#8220;The Last <a title=\"Hackers On Planet Earth\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5IT1BFLm5ldA==" target=\"_blank\">H.O.P.E</a>.&#8221; (<span style="text-decoration: underline;">H</span>ackers <span style="text-decoration: underline;">O</span>n <span style="text-decoration: underline;">P</span>lanet <span style="text-decoration: underline;">E</span>arth) im Juli 2008 im Hotel Pennsylvania in New York City. Als sie w&#228;hrend den Vorbereitungen technische Details in einer Telefonkonferenz mit Texas Instruments (einer der Hersteller von RFID-Chips) besprechen wollten, tauchten am anderen Ende der Leitung pl&#246;tzlich die Chefjuristen der Kreditkartenfirmen American Express, Visa, Discover und andere auf und machten bei Discovery Druck, die geplante Folge nicht zu senden. Da der Sender von Werbeeinnahmen lebt, gab er schliesslich klein bei.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/X034R3yzDhw?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/X034R3yzDhw?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em>Ausschnitt aus &#8220;<a title=\"Hope2601 - Adam Savage - Fascination with the Dodo Bird\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3ZpZGVvLmdvb2dsZS5jb20vdmlkZW9wbGF5P2RvY2lkPTE1MTU3NjE2Mzg5NTE0NDA4NjIj" target=\"_blank\">Hope2601 &#8211; Adam Savage &#8211; Fascination with the Dodo Bird</a>&#8221; (ab Minute 45)<br />
</em></p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Elektronischer Personalausweis Deutschland" src="/images/elektronischer-personalausweis_deutschland_kill_small.jpg" alt="Elektronischer Personalausweis Deutschland" align="left" />Solch &#246;konomisch motivierte Selbstzensur geh&#246;rt heute bei den Medien leider zur Normalit&#228;t. Ebenso wurde mit Ausnahme des WDR auch nicht in den Medien berichtet, dass erst k&#252;rzliche am <a title=\"Pascal Gymnasium\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wYXNjYWwtZ3ltbmFzaXVtLmRlLw==" target=\"_blank\">Pascal Gymnasium</a> in Grevenbroich (dort wo Chefredaktor <a title=\"Diesen Horst Schl&#228;mmer liebe ich\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMDMtMTMvZGllc2VuLWhvcnN0LXNjaGxhbW1lci1saWViZS1pY2gv">Horst Schl&#228;mmer</a> beim Tagblatt sein Unwesen treibt) ein paar Gymnasiasten im Physikunterricht unter Anleitung von Lehrer Werner Kirchhoff einen Personalausweis (schliesslich sind alle Deutsch Angestellte der Deutschland AG) mit L&#246;tkolben, Zange und einem Fotoapparat ausser Funktion gesetzt haben. Einzig der WDR hat dar&#252;ber am 13.09.2010 <a title=\"WDR - markt-Scanner: Neuer Ausweis\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy53ZHIuZGUvdHYvbWFya3Qvc2VuZHVuZ3NiZWl0cmFlZ2UvMjAxMC8wOTEzLzAxX3BlcnNvbmFsYXVzd2Vpcy5qc3A=" target=\"_blank\">berichtet</a>, musste das Video aber kurz darauf wieder vom Netz nehmen. Es erschien l&#228;ngere Zeit nur noch ein Netzwerkfehler mit der Meldung &#8220;Datei nicht vorhanden&#8221;. Doch sp&#228;ter wurde der Beitrag wieder freigegeben. Auf YouTube gibt es zum Gl&#252;ck Dutzende solcher Videos, die zeigen, wie das geht:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/c0vZigwn09I?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/c0vZigwn09I?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das funktioniert &#252;brigens auch mit einer Z&#252;ndspule aus einem &#228;lteren Auto (die haben noch so Dinger eingebaut) und einem Kondensator aus einem ausgedienten Receiver und hinterl&#228;sst keinerlei Spuren. Auch in der Mikrowelle wird der Chip zerst&#246;rt, hinterl&#228;sst aber ein Brandloch in der Plastikkarte. Da die neuen, digitalen Ausweis auch bei defektem Chip g&#252;ltig bleiben, tut sich mit der Deaktivierung durch elektromagnetische Schockwellen eine M&#246;glichkeit auf, den Datenschutz auch bei biometrischen Ausweisen wiederherzustellen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/wApnKraftWo?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/wApnKraftWo?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/QIa6U_yADeU?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/QIa6U_yADeU?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/13JdZB_CZmw?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/13JdZB_CZmw?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=3716" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Bye bye Facebook, MySpace, Twitter und Co.!</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 06:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Vielleicht noch etwas verfr&#252;ht und voreilig hatte ich bereits 2007 das Ende von Web 2.0 und sozialen Netzwerken in der heutigen Form vorausgesagt und auch 2008 erneut vom Beginn des Platzens der Web 2.0 Blase berichtet. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: entgegen meinen urspr&#252;nglichen Einsch&#228;tzungen verdienen ein paar wenige heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht noch etwas verfr&#252;ht und voreilig hatte ich bereits 2007 das Ende von <a title=\"http://www.dobszay.ch/2007-01-22/web-20-fiktion-oder-wirklichkeit/\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMDEtMjIvd2ViLTIwLWZpa3Rpb24tb2Rlci13aXJrbGljaGtlaXQv">Web 2.0</a> und sozialen Netzwerken in der heutigen Form <a title=\"Social-Networking-Blase platzt\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMTAtMTkvc29jaWFsLW5ldHdvcmtpbmctYmxhc2UtcGxhdHp0Lw==">vorausgesagt</a> und auch 2008 erneut vom Beginn des Platzens der Web 2.0 Blase <a title=\"Die Web-2.0-Blase beginnt zu platzen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDUtMTcvZGllLXdlYi0yMC1ibGFzZS1iZWdpbm50LXp1LXBsYXR6ZW4v">berichtet</a>. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: entgegen meinen urspr&#252;nglichen Einsch&#228;tzungen verdienen ein paar wenige heute mittlerweile sogar recht gutes Geld mit ihrer Web-Plattform. Die wenigstens erzielen ihre Einnahmen jedoch, indem sie sich ihre Dienste von ihren Nutzern und Mitgliedern bezahlen lassen. Neben verschiedenen Formen der Online-Werbung bringt vor allem der Handel mit den <a title=\"Soziale Netzwerke pfeifen auf Datenschutz\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDktMjYvc296aWFsZS1uZXR6ZS1wZmVpZmVuLWF1Zi1kYXRlbnNjaHV0ei8=">Nutzerdaten</a> richtig Kohle in die Kassen. Dass man sich dabei meist nicht nur mit einem Fuss sondern gleich mit beiden Tretern im Bereich der Illegalit&#228;t befindet, wird als Kollateralschaden hingenommen und als Kavaliersdelikt betrachtet:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/hrontojPWEE?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/hrontojPWEE?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Privatsph&#228;re scheint im Internetzeitalter zu einem Privileg und Luxusgut geworden zu sein. Wer im digitalen Netz nicht existiert, wird als suspekt eingestuft, denn wahrscheinlich hat er etwas zu verbergen. Sonst w&#252;rde er ja schliesslich am sozialen Leben in virtuellen Welten teilnehmen und andere daran teilhaben lassen. Wer sich dem verweigert, muss folglich asozial sein. Das Fliegenpapier ist noch nicht voll. T&#228;glich str&#246;men immer noch neue Benutzer zu den sozialen Netzwerken, w&#228;hrend f&#252;r andere das Ende des Web-2.0-Hypes bereits begonnen hat. Allein schon die Tatsache, dass man einem Webzeitalter eine Versionsnummer verpasst, zeigt dessen Verg&#228;nglichkeit und sagt uns, dass es sp&#228;testens beim Erscheinen der n&#228;chsten Versionsnummer &#252;berholt und Schnee von gestern sein wird.</p>
<p><span id="more-3548"></span><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/e4re7mwQzIA?fs=1&amp;hl=en_US" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/e4re7mwQzIA?fs=1&amp;hl=en_US" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Sicher haben uns neue Webtechnologien neue M&#246;glichkeiten und Annehmlichkeiten beschert. Nicht nur Wikipedia sondern das ganze Web ist ein riesiger Fundus f&#252;r Recherchen aller Art. Telefonverzeichnisse, Strassenkarten, Zugfahrpl&#228;ne, Eink&#228;ufe, Flugbuchungen und Hotelreservationen via Web geh&#246;ren heute zum Alltag und einiges davon m&#246;chte auch ich nicht mehr missen. Besonders als alternatives Informationsmedium zu den Mainstream-Medien und als Hilfsmittel f&#252;r die politische und demokratische Meinungsbildung sowie die Sensibilisierung und Mobilisierung f&#252;r gewisse Themen hat sich das Web etabliert. W&#228;hrend George W. Bush und seine Kollegen die Zeichen der Zeit verschlafen haben, gelang es Barack Obama und seinen Helfern, im Web zu punkten und W&#228;hler zu mobilisieren, um den Wahlkampf f&#252;r sich entscheiden k&#246;nnen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/8gQf4q0KUG0?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/8gQf4q0KUG0?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>F&#252;r viele Internets&#252;chtige wird das Web auf der Jagd nach falschen, virtuellen Freunden allerdings zur sozialen Falle und zum Zeitdieb. W&#252;rde jemand aus dem 19. Jahrhundert mit der Zeitmaschine in die Gegenwart reisen, so w&#228;re er ob unserem Treiben im Cyberspace mit Facebook, MySpace, YouTube, Twitter und Co. sicher befremdet:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/KHAZt-Exuaw?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/KHAZt-Exuaw?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/NlZcHwsa6CU?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/NlZcHwsa6CU?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/PN2HAroA12w?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/PN2HAroA12w?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Immer mehr Menschen haben genug davon, sich zum Sklaven einer virtuellen Online-Gemeinschaft zu machen, st&#228;ndig Ego-Botschaften verschicken und die ihrer &#8220;Freunde&#8221; kommentieren zu m&#252;ssen. Schliesslich m&#252;ssen die Daten zum Online-Leben st&#228;ndig aktuell gehalten werden. Ansonsten verstaubt das Online-Profil. Doch das h&#228;lt kein gesunder Mensch jahrelang aus. Wer wieder voll und ganz Herr &#252;ber sein eigenes Leben sein will, dem bleibt nur die Trennung von seinen Online-Identit&#228;ten:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/69Xv7if_DSU?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/69Xv7if_DSU?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wie erholsam ein Wochenende ohne Computer und Internet sein kann, habe ich selber gerade erst vor zweieinhalb Wochen beim Wandern in Davos erfahren d&#252;rfen. Auch echte Partys mit echten Freunden und richtigem Bier und Wein zu nicht in der Retorte synthetisierter Musik steigern die Lebensqualit&#228;t in f&#252;r viele Online-Sklaven l&#228;ngst vergessener Art und Weise:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/wSUpZqOhRdI?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/wSUpZqOhRdI?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=3548" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Google-Panne und andere Datensauereien</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 05:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Street-View]]></category>
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		<description><![CDATA[Google hat auf den Fahrten mit dem Googlemobil nicht nur Aufnahmen f&#252;r den Kartendienst Street View gemacht, sondern auch &#8211; angeblich versehentlich &#8211; WLANs (SSID und MAC-Adresse) inventarisiert und dabei Verkehrsdaten nicht verschl&#252;sselter Verbindungen in offenen Funknetzen mitgeschnitten. Der Suchriese behauptet, dass es sich dabei um einen Fehler und um eine unbeabsichtigte Verwendung von Programmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Googlemobil" src="/images/googlemobil1.jpg" alt="Googlemobil" align="left" />Google hat auf den Fahrten mit dem Googlemobil nicht nur Aufnahmen f&#252;r den Kartendienst Street View gemacht, sondern auch &#8211; angeblich versehentlich &#8211; WLANs (SSID und MAC-Adresse) inventarisiert und dabei Verkehrsdaten nicht verschl&#252;sselter Verbindungen in offenen Funknetzen mitgeschnitten. Der Suchriese behauptet, dass es sich dabei um einen Fehler und um eine unbeabsichtigte Verwendung von Programmen aus fr&#252;heren Experimenten handelt. Angeblich sollen sich dabei in 30 L&#228;ndern lediglich 600 Gigabyte an Daten angesammelt haben, einfach so und lange ohne dass es jemand bemerkt h&#228;tte. Das w&#228;re etwa vergleichbar mit einem Aussendienstmitarbeiter, der v&#246;llig unbeabsichtigt ein Maschinengewehr auf dem Dach seines Autos montiert, damit auf der Fahrt v&#246;llig unbeabsichtigt in der Gegend rumballert und nicht merkt, dass er Leute umbringt. Alles nur ein dummer Zufall oder eine Verkettung ungl&#252;cklicher Umst&#228;nde? Allein schon so etwas allen Ernstes zu behaupten, ist eine unversch&#228;mte Frechheit oder zeugt von einer Schlamperei und Inkompetenz galaktischen Ausmasses.</p>
<p>Wenn es sich nur um einen einzigen Kamerawagen handeln w&#252;rde, k&#246;nnte man Google  die Geschichte mit etwas Wohlwollen noch glauben. Doch es sind Dutzende Wagen in verschiedenen L&#228;ndern &#252;ber einen Zeitraum von Monaten und Jahren. <span id="more-3204"></span>Folglich kann es ich nicht um ein Versehen handeln, sondern man kann von einer systematischen und beabsichtigten Datenerfassung ausgehen. Der Vertrauensverlust in Google und seine Dienste ist gross, denn dieser Vorfall zeigt wieder einmal in aller Deutlichkeit den Umgang von Google mit der Privatsph&#228;re und dem Datenschutz. Der Googlekritiker und Autor der &#8220;<a title=\"Das Buch &quot;Die Google-Falle&quot;\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDMtMzAvZGFzLWJ1Y2gtZGllLWdvb2dsZS1mYWxsZS8=">Googlefalle</a>&#8221; Gerald Reischl sieht dies auch schon als den Anfang von Googles Abstieg. Mit einer simplen &#8220;Entschuldigung&#8221; seitens Google und der L&#246;schung der Daten ist es also bei Weitem nicht getan. So einfach, wie man sich die L&#246;schung der Daten &#252;brigens vorstellt, ist das n&#228;mlich gar nicht, denn von den gesammelten Daten bestehen Backups. Diese Sicherheitskopien werden aus Sicherheitsgr&#252;nden an verschiedenen Lokationen gespeichert und man kann bei Google davon ausgehen, dass diese Backups auf der ganzen Welt verteilt sind. Entsprechend schwierig und aufwendig wird es sein, die gesammelten Daten zu vernichten. Sollte Google damit bereits selbst&#228;ndig beginnen, bevor die Ermittlungsverfahren zu den nun eingereichten Strafanzeigen abgeschlossen sind, w&#252;rde Beweismaterial vernichtet. Der Fall d&#252;rfte viele Ermittler und Juristen noch eine Weile besch&#228;ftigen.</p>
<p>Es w&#228;re aber falsch, die Datenschutzproblematik allein auf die Datensammelwut von Google zu beschr&#228;nken. Microsoft war einer der ersten systematischen Datensammler und ist in den letzten Jahren diesbez&#252;glich leider fast ganz in Vergessenheit geraten. Ganz von der Watchlist der Datenspione streichen sollte man &#8220;Kleinweich&#8221; aber keinesfalls, wenn auch der &#8220;Fensterhersteller&#8221; es vergleichsweise nicht ganz so dreist treibt wie andere Unternehmen. Facebook f&#252;llte in den vergangenen Monaten die Schlagzeilen mit Daten- und Sicherheitspannen sowie generell mit seinem &#8220;laschen&#8221; Umgang mit den pers&#246;nlichen Daten seiner Benutzer. Mindestens so schlimm ist aber auch Apple. Jedes Apple-Gadget (iPhone, iPad, iPod), das &#252;ber einen Internetzugang verf&#252;gt, sammelt Daten zu den Nutzungsgewohnheiten seines Besitzers und schickt diese an einen zentralen (Apple-) Rechner zur Auswertung wie es auch die Software iTunes auf dem PC tut. &#220;ber das Konto bei iTunes oder im App Store k&#246;nnen diese Daten dem Benutzer eindeutig zugeordnet werden. Gleiches gilt auch f&#252;r Spielkonsolen mit Internetanschluss wie den Nintendo Wii, die Sony Playstation oder die Microsoft Xbox.</p>
<p>Leider fehlt es immer noch an Gesetzen, welche Anbietern verbieten, ihre Konsumenten heimlich auszuspionieren oder sie bei der Inbetriebnahme von Soft- oder Hardware beim Abnicken der Lizenzbedingungen zur Zustimmung zu solchen systematischen Verletzungen der Privatsph&#228;re zu n&#246;tigen. Die Legislative verschl&#228;ft wieder einmal die technologische Entwicklung.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=3204" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Facebook k&#228;mpft gegen Selbstmord-Maschine</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2010-05-12/facebook-kaempft-gegen-selbstmord-maschine/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 10:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Web/Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Profil]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Suicide Machine]]></category>
		<category><![CDATA[_moddr]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook hat mit seinem Umgang mit der Privatsph&#228;re seiner Mitglieder sowohl absichtlich als auch durch Schlamperei bei der Softwareentwicklung viele seiner User vergrault. Bei Google wird aktuell am h&#228;ufigsten danach gesucht, wie man sein Facebook-Profil l&#246;schen kann. Die L&#246;sch-Funktion ist gut versteckt und nur &#252;ber Umwege zu finden. Wenn man angemeldet ist, ruft man dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Facebook Abschuss" src="/images/facebook-logo-fadenkreuz_200px.jpg" alt="Facebook Abschuss" align="left" />Facebook hat mit seinem Umgang mit der Privatsph&#228;re seiner Mitglieder sowohl absichtlich als auch durch Schlamperei bei der Softwareentwicklung viele seiner User vergrault. Bei Google wird aktuell am h&#228;ufigsten danach gesucht, wie man sein Facebook-Profil l&#246;schen kann. Die L&#246;sch-Funktion ist gut versteckt und nur &#252;ber Umwege zu finden. Wenn man angemeldet ist, ruft man dazu die folgende Adresse auf:</p>
<blockquote><p><a title=\"Facebook-Profil endg&#252;ltig l&#246;schen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cHM6Ly9zc2wuZmFjZWJvb2suY29tL2hlbHAvY29udGFjdC5waHA/c2hvd19mb3JtPWRlbGV0ZV9hY2NvdW50" target=\"_blank\">https://ssl.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account</a></p></blockquote>
<p><img title="Web 2.0 Suicide Machine" src="/images/logos/web20suicidemachine_logo.jpg" alt="Web 2.0 Suicide Machine Logo" /></p>
<p>Alternativ dazu k&#246;nnen Profile auf sozialen Netzwerken wie Facebook, MySpace, LinkedIn oder Twitter auch mit der <a title=\"Web 2.0 Suicide Machine\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3N1aWNpZGVtYWNoaW5lLm9yZy8=" target=\"_blank\">Web 2.0 Suicide Machine</a> gel&#246;scht werden:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="270" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8223187&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="270" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8223187&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Leider ist die Suicide Machine im Moment gerade ausser Betrieb, weil die Website gem&#228;ss eigenen Angaben gehackt und lahmgelegt wurde. Ein Racheakt von einer der grossen Plattformen ist nicht nur nicht auszuschliessen sondern sogar recht wahrscheinlich. <span id="more-3140"></span>Schliesslich hat der Betreiber und Entwickler <a title=\"moddr_\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL21vZGRyLm5ldC8=" target=\"_blank\">moddr_</a> vor zwei Monaten bereits Drohungen vom Facebook-Anwalt erhalten:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="270" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10021067&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="270" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10021067&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ein Kampf von David gegen Goliath ist entbrannt &#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="270" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10019937&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="270" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10019937&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8230; und w&#228;hrend Facebook gegen die virtuelle Selbstmord-Maschine k&#228;mpft, bauen ein paar Studenten aus New York an einer Konkurrenz-Plattform, welche die Mitglieder nicht zur Offenlegung ihrer Privatsp&#228;he n&#246;tigt. Am 24. April hatten Maxwell, Daniel, Raphael und Ilya auf <a title=\"Decentralize the web with Diaspora\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5raWNrc3RhcnRlci5jb20vcHJvamVjdHMvMTk2MDE3OTk0L2RpYXNwb3JhLXRoZS1wZXJzb25hbGx5LWNvbnRyb2xsZWQtZG8taXQtYWxsLWRpc3Ry" target=\"_blank\">Kickstarter</a> zu einer Spendenaktion f&#252;r ihr Projekt &#8220;<a title=\"join diaspora*\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qb2luZGlhc3BvcmEuY29tLw==" target=\"_blank\">Diaspora</a>&#8221; aufgerufen und wollten bis zum 1. Juni 10&#8217;000 US-Dollar sammeln. Heute Nachmittag sind es bereits USD 26&#8217;047.- von 844 Backers (Unterst&#252;tzern):</p>
<p><img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/flash-video-player/default_video_player.gif" /></p>
<p>Mal schauen, wie sich das Projekt entwickelt. Jedenfalls findet es bereits grossen Anklang, noch bevor es richtig begonnen hat.</p>
<h3>Update vom 13.05.2010</h3>
<p>Wow, die Nachricht vom diaspora*-Projekt scheint wie eine kleine Bombe eingeschlagen zu haben! Der heute um 16:31 Uhr (CET) von 2171 Backers zugesichte Finanzierungsbetrag bel&#228;uft sich mittlerweile auf USD 92&#8217;616.- und w&#228;chst praktisch von Minute zu Minute. Es w&#252;rde mich nicht wundern, wenn die Jungs in den noch verbleibenden 19 Tagen der Sammelaktion auf eine Million US-Dollar k&#228;men.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=3140" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Datenschutzbericht 2009</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2010-04-20/datenschutzbericht-2009/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 14:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dobszay.ch/?p=3023</guid>
		<description><![CDATA[In seinem T&#228;tigkeitsbericht 2009 nimmt der Datenschutzbeauftragte des Kantons Z&#252;rich zu verschiedenen aktuellen Themen rund um den Datenschutz Stellung:

Intelligente Stromz&#228;hler (Smart Meters)
Forschung mit Personendaten
Online-Zugriffe auf Personendaten
Verwendung von Logdaten elektronischer Schliesssysteme f&#252;r die Arbeitszeitkontrolle
Video&#252;berwachung
Erfassung von Absenzen in Schulzeugnissen
Websites f&#252;r die Bewertung von Lehrkr&#228;ften
Einbindung von Diensten Dritter auf Websites
Austausch von Patientendaten zwischen Spit&#228;lern und Krankenversicherungen f&#252;r das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seinem <a title=\"Datenschutzbeauftragter Kanton Z&#252;rich - T&#228;tigkeitsberichte\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kYXRlbnNjaHV0ei5jaC90YWV0aWdrZWl0c2JlcmljaHRlLw==" target=\"_blank\">T&#228;tigkeitsbericht 2009</a> nimmt der Datenschutzbeauftragte des Kantons Z&#252;rich zu verschiedenen aktuellen Themen rund um den Datenschutz Stellung:</p>
<ul>
<li>Intelligente Stromz&#228;hler (Smart Meters)</li>
<li>Forschung mit Personendaten</li>
<li>Online-Zugriffe auf Personendaten</li>
<li>Verwendung von Logdaten elektronischer Schliesssysteme f&#252;r die Arbeitszeitkontrolle</li>
<li>Video&#252;berwachung</li>
<li>Erfassung von Absenzen in Schulzeugnissen</li>
<li>Websites f&#252;r die Bewertung von Lehrkr&#228;ften</li>
<li>Einbindung von Diensten Dritter auf Websites</li>
<li>Austausch von Patientendaten zwischen Spit&#228;lern und Krankenversicherungen f&#252;r das Case-Management</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Der Bericht weist auch auf verschiedene L&#252;cken in der Gesetzgebung und im Vollzug des bestehenden Rechts hin. Jeder, der in irgendeiner Funktion mit der Bearbeitung von personenbezogenen Daten zu tun hat, sollte diesen Bericht lesen.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=3023" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Preis der Gratiskultur</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2010-03-12/der-preis-der-gratiskultur/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 10:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Recherchiert und kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Web/Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Gratiskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Personalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Webzeitalter wurde in den Anfangsjahren  massgeblich dadurch gepr&#228;gt, dass praktisch alle Inhalte umsonst zu haben waren. Und daran hat sich  bis heute nichts ge&#228;ndert. Bezahlinhalte konnten sich nur in der  Nacktfleischbeschau-Industrie richtig etablieren. Aber auch dort br&#246;ckelt dieses  Gesch&#228;ftsmodell zunehmend durch die Konkurrenz der  Amateur-Exhibitionisten. Konsumenten sind nicht bereit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="gratis" src="http://www.dobszay.ch/images/gratis1.jpg" alt="gratis" align="left" />Das Webzeitalter wurde in den Anfangsjahren  massgeblich dadurch gepr&#228;gt, dass praktisch alle Inhalte umsonst zu haben waren. Und daran hat sich  bis heute nichts ge&#228;ndert. Bezahlinhalte konnten sich nur in der  Nacktfleischbeschau-Industrie richtig etablieren. Aber auch dort br&#246;ckelt dieses  Gesch&#228;ftsmodell zunehmend durch die Konkurrenz der  Amateur-Exhibitionisten. Konsumenten sind nicht bereit, f&#252;r Inhalte im Web zu bezahlen.</p>
<p>Dies best&#228;tigt auch die <a title=\"Changing Models: A Global Perspective on Paying for Content Online\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2Jsb2cubmllbHNlbi5jb20vbmllbHNlbndpcmUvZ2xvYmFsL2NoYW5naW5nLW1vZGVscy1hLWdsb2JhbC1wZXJzcGVjdGl2ZS1vbi1wYXlpbmctZm9yLWNvbnRlbnQtb25saW5lLw==" target=\"_blank\">neuste Studie von Nielsen</a>: 85 Prozent der Befragten w&#252;rden es vorziehen, wenn bisher kostenlose Inhalte auch weiterhin kostenlos blieben und 79 Prozent w&#252;rden Websites nicht mehr nutzen, die f&#252;r ihre Inhalte zur Kasse bitten w&#252;rden, sofern es kostenlose Alternativen g&#228;be. Und wenn sie schon daf&#252;r bezahlen w&#252;rden, m&#252;sste das Angebot massgeblich besser sein als das, was heute eh schon kostenlos angeboten w&#252;rde. 62 Prozent sind der Meinung, dass wenn sie f&#252;r einen Inhalt bezahlt h&#228;tten, ihnen das Recht zustehen sollte, diesen beliebig zu kopieren und mit anderen zu teilen. 64 Prozent wollen zudem keine Werbung sehen, wenn sie f&#252;r Inhalte bezahlen w&#252;rden.</p>
<h3>Anbieter wollen Geld sehen</h3>
<p>Die Anbieterseite hat es schwer, ihre Arbeit f&#252;r die ins Web gestellten Inhalte angemessen entl&#246;hnt zu bekommen. Wer arbeitet, will daf&#252;r auch bezahlt werden. Doch bl&#246;derweise besteht im Web zwischen Anbieter und Konsument in der Regel kein Vertrag. Deshalb haben Anbieter kein Anrecht, f&#252;r die produzierten Inhalte durch die Konsumenten bezahlt zu werden. Trotzdem wollen sie irgendwie zu ihrem Geld kommen und lassen sich dazu einiges einfallen. Wenn die Konsumenten nicht dazu gebracht werden k&#246;nnen, freiwillig zu bezahlen, sollen diese nach Meinung gewisser Medien- und Verlagsh&#228;user per Gesetz dazu verpflichtet werden. Die &#8220;Kulturflatrate&#8221; und ein &#8220;<a title=\"Leistungsschutzrecht: Nicht nur  Google soll zahlen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvTGVpc3R1bmdzc2NodXR6cmVjaHQtTmljaHQtbnVyLUdvb2dsZS1zb2xsLXphaGxlbi05NTI3NjYuaHRtbA==" target=\"_blank\">Leistungsschutzrecht</a>&#8221; sollen Geld in die Kassen  sp&#252;len. Manche Medienf&#252;rsten scheinen eine recht totalit&#228;re Ansicht von der freien Marktwirtschaft zu haben.</p>
<p>Niemand zwingt ein Unternehmen, online kostenlos Inhalte bereitzustellen. Sie tun es alle freiwillig, obwohl sie damit nichts verdienen &#8211; zumindest direkt nicht, weil anscheinend kein Markt daf&#252;r besteht. Wenn gem&#228;ss der g&#228;ngigen Lehre der freien Marktwirtschaft ein Markt best&#252;nde, m&#252;sste sich aus Angebot und Nachfrage ein Preis ergeben. Doch dieser Preis scheint praktisch bei Null zu liegen. Und trotzdem tun sie es alle. Funktioniert die Onlinewelt nach anderen Gesetzen?</p>
<h3>Pers&#246;nliche Daten sind Gold wert</h3>
<p>Im Gegenzug zum kostenlosen Konsum hat sich das Gesch&#228;ft mit pers&#246;nlichen  Daten der Benutzer  etabliert. Legal, illegal, <a title=\"Soziale Netzwerke pfeifen auf Datenschutz\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDktMjYvc296aWFsZS1uZXR6ZS1wZmVpZmVuLWF1Zi1kYXRlbnNjaHV0ei8=">scheissegal</a>! So k&#246;nnte man das Motto von vielen Daten sammelnden Anbietern vermuten. Allen voran sind es die grossen Plattformen wie Google, Facebook, MySpace, YouTube, Xing, Netlog und MSN bzw. Live, bei denen riesige Berge an Nutzungsdaten anfallen. Doch streng genommen sind sie gar keine Content-Anbieter sondern lediglich Intermedi&#228;re. Sie stellen selber keine Inhalte her, sondern &#8220;vermitteln&#8221; nur Inhalte, die andere ins Netz stellen. Die wahren Content-Ersteller gehen dabei leer aus.</p>
<p><span id="more-2789"></span>Unsere Nutzungsdaten bilden eine vorz&#252;gliche Datenbasis f&#252;r Marktanalysen und personalisierte Werbung. Je detaillierter und pers&#246;nlicher diese Daten sind, desto wertvoller sind sie. Um an sie zu gelangen, versuchen die Firmen uns mit kostenlosen Angeboten zu k&#246;dern, die durchaus ihre Attraktivit&#228;t haben. Da sie kostenlos sind, ist ihr Nutzen in jedem Fall gr&#246;sser als die Kosten. Doch kostenlos heisst nicht umsonst. F&#252;r unsere Gratiskultur bezahlen wir mit der Preisgabe  unserer Privatsph&#228;re. Ob dieser Preis gerechtfertigt und angemessen ist, muss jeder f&#252;r sich selber entscheiden. Doch gerade diese Freiheit der Entscheidung und deren Umsetzung werden uns bewusst verschleiert, erschwert und oft sogar vorenthalten. Die meisten Plattformen kennen zwar Einstellungen zur Privatsph&#228;re, doch die sind in der Regel nur schwer zu finden und so gut versteckt, dass nur eine Minderheit wirklich Gebrauch davon macht, sofern sie &#252;berhaupt die Einstellm&#246;glichkeit und deren Konsequenzen versteht.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="privat" src="http://www.dobszay.ch/images/privat/privatgrundstueck5.jpg" alt="privat" align="left" /></p>
<p>Bedenken  gibt es zur Zeit besonders auch gegen&#252;ber Googles Street  View. Bei Street View verwendet der Suchriese die  Daten (in diesem Fall  Fotos) von privaten Liegenschaften kommerziell, ohne deren  Eigent&#252;mer  daf&#252;r um Erlaubnis gefragt zu haben, sie zu entsch&#228;digen oder an den (indirekten) Erl&#246;sen teilhaben  zu  lassen. Google praktiziert seine eigene &#8220;Gratiskultur&#8221;, in diesem  Fall zu Gunsten des Anbieter. Soll man kostenlose Dienste mit kostenlosen Daten der Privatsph&#228;re bezahlen k&#246;nnen? Kann und darf ein Anbieter dies von seinen Nutzern (und auch Nicht-Nutzern) einseitig verlangen und deren Einverst&#228;ndnis voraussetzen?</p>
<h3>Rechtliche Aspekte</h3>
<p>Die zentrale Frage ist: Wem geh&#246;ren die Daten und  wer darf sie in welcher Form f&#252;r welche Zwecke nutzen? Informationen  als Bestandteil der Privatsph&#228;re sind ein Teil unserer Identit&#228;t, womit  die erste Frage schon zumindest im Grundsatz beantwortet w&#228;re. Und auch  der Rest ergibt sich daraus logisch, denn die Verf&#252;gungsgewalt obliegt  grunds&#228;tzlich dem Eigent&#252;mer und nicht dem Besitzer. Der Eigent&#252;mer  entscheidet, welche Nutzungsrechte er dem Besitzer (zum Beispiel im  Rahmen eines &#220;berlassungs-, Miet- oder Lizenzvertrags) zugestehen will. Hier scheinen Datenschutzrecht und Immaterialg&#252;terrecht in der Praxis nicht ganz im Einklang zu stehen.</p>
<p>Das Recht l&#228;uft gerade in Bereichen des Internets der Technik weit  hinterher. Bis aus einer Idee zu einem Gesetz wirklich ein Gesetz wird, k&#246;nnen Jahrzehnte vergehen. Das ist f&#252;r das Internet mit seinen vergleichsweise kurzen Entwicklungszyklen eine Ewigkeit. Wir brauchen Gesetze, die der <a title=\"Datensch&#252;tzer f&#252;r Gesetze gegen Informationssammelwut\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvRGF0ZW5zY2h1ZXR6ZXItZnVlci1HZXNldHplLWdlZ2VuLUluZm9ybWF0aW9uc3NhbW1lbHd1dC05NDAzOTIuaHRtbA==" target=\"_blank\">Informationssammelwut</a> gewisser Unternehmen (aber auch staatlicher Beh&#246;rden) Einhalt gebieten und die Privatsph&#228;re wirkungsvoll sch&#252;tzen, indem unter anderem Datenschutzverletzungen mit empfindlichen Strafen sanktioniert werden.</p>
<h3>Fair Use</h3>
<p>Wer mit pers&#246;nlichen Daten Geld verdienen will,  der sollte vorher eine ausdr&#252;ckliche Einwilligung der Betroffenen einholen m&#252;ssen. Nicht bloss implizit sondern explizit und mit vollst&#228;ndiger und leicht verst&#228;ndlicher Information in der Sprache des Benutzers. Auch darf der Widerspruch gegen die Erhebung und Verwendung pers&#246;nlicher Daten nicht bloss &#252;ber eine Opt-out-Funktion angeboten werden, sondern die Default-Einstellungen m&#252;ssen so gesetzt werden, dass von einem gr&#246;sstm&#246;glichen Schutz der Privatsph&#228;re ausgegangen wird. Unternehmen und Plattformen, die diesen Grundsatz nicht beherzigen und in die Tat umsetzen, werden es in ein paar Jahren schwer haben, f&#252;r die Nutzer immer noch attraktiv zu sein. Die Sensibilisierung f&#252;r dieses Thema nimmt in der &#214;ffentlichkeit laufend zu.</p>
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		<title>Vorratsdatenspeicherung verfassungswidrig</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 16:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Sicherheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat entschieden und heute die Vorratsdatenspeicherung mit &#228;usserst klaren Worten f&#252;r verfassungswidrig und damit nichtig erkl&#228;rt. Die Massenspeicherung von Telekommunikationsdaten ohne Grund, d.h. ohne einen dringenden Verdacht oder einen konkreten Hinweis auf eine Straftat, ist unverh&#228;ltnism&#228;ssig und unvereinbar mit dem Telekommunikationsgeheimnis. Zudem ist die Sicherheit der Daten nicht gew&#228;hrleistet und deren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Justitia" src="http://www.dobszay.ch/images/justitia8_small.gif" alt="Justitia" align="left" />Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe <a title=\"Bundesverfassungsgericht Pressemitteilung Nr. 11/2010 vom 2. M&#228;rz 2010: Konkrete Ausgestaltung der Vorratsdatenspeicherung nicht verfassungsgem&#228;&#223;\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5idW5kZXN2ZXJmYXNzdW5nc2dlcmljaHQuZGUvcHJlc3NlbWl0dGVpbHVuZ2VuL2J2ZzEwLTAxMS5odG1s" target=\"_blank\">hat entschieden</a> und heute die Vorratsdatenspeicherung mit &#228;usserst klaren Worten f&#252;r verfassungswidrig und damit nichtig <a title=\"heise online - Karlsruhe kippt Vorratsdatenspeicherung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvS2FybHNydWhlLWtpcHB0LVZvcnJhdHNkYXRlbnNwZWljaGVydW5nLTItVXBkYXRlLTk0MzY5NS5odG1s" target=\"_blank\">erkl&#228;rt</a>. Die Massenspeicherung von Telekommunikationsdaten ohne Grund, d.h. ohne einen dringenden Verdacht oder einen konkreten Hinweis auf eine Straftat, ist unverh&#228;ltnism&#228;ssig und unvereinbar mit dem Telekommunikationsgeheimnis. Zudem ist die Sicherheit der Daten nicht gew&#228;hrleistet und deren Verwendung nicht klar definiert.</p>
<p>Damit haben die deutschen Verfassungsrichter den Rechtsstaat ein St&#252;ck weit wiederhergestellt. Das ist gut so und es war auch dringend n&#246;tig, der Datensammelwut &#252;berwachungsw&#252;tiger &#8220;Staatssch&#252;tzer&#8221; Einhalt zu gebieten. Ein Staat der private Unternehmen daf&#252;r r&#252;gt, die Privatsph&#228;re der B&#252;rger zu verletzen, weil sie deren Gewohnheiten bespitzeln, von ihnen pers&#246;nliche Profile f&#252;r die Werbewirtschaft erstellen und sie mit Diensten wie Google Street-View in der &#214;ffentlichkeit blossstellen, darf nicht selber zur Datenkrake werden. Das Urteil aus Karlsruhe entspricht vollumf&#228;nglich meinen Erwartungen und wurde in der Presse und in breiten Teilen der Bev&#246;lkerung mit Genugtuung und Erleichterung aufgenommen. Es wird (hoffentlich) auch f&#252;r andere Staaten in Europa Signalwirkung haben.</p>
<p><span id="more-2894"></span>Der Aufstand der rund 35&#8217;000 Kl&#228;ger gegen die staatliche Willk&#252;r hat sich gelohnt. Der wohl gr&#246;sste Massenklage-Prozess in der Geschichte Deutschlands hat aber auch gezeigt, wie schwierig und aufwendig es ist, die Irrungen fehlgeleiteter Legislativpolitiker zu korrigieren. Mein Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit wurde heute jedenfalls wieder ein St&#252;ck weit gest&#228;rkt. Es sind eben doch nicht alle Juristen einfach nur opportunistische Winkeladvokaten, Scheidungsblutsauger und Abmahntalibane, sondern es gibt immer noch gen&#252;gend, denen das Recht am Herzen liegt. Ihnen allen spreche ich an dieser Stelle meinen herzlichen Dank aus!</p>
<p><img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/flash-video-player/default_video_player.gif" /><br />
<em>(Video: Reuters)</em></p>
<p>Die Provider m&#252;ssen die bisher gespeicherten Daten zun&#228;chst einmal umgehend l&#246;schen, sofern diese nicht f&#252;r die Abwicklung ihrer eigenen Gesch&#228;ftst&#228;tigkeit (z.B. f&#252;r die Rechnungsstellung) notwendig sind. Doch mit dem Urteil von heute ist die Vorratsdatenspeicherung leider noch lange nicht vom Tisch und IP-Adressen d&#252;rfen dem Urteil zufolge auch k&#252;nftig ohne einen  Richterbeschluss herausgegeben werden,  sofern ein &#8220;hinreichender  Anfangsverdacht&#8221; und eine &#8220;konkrete Gefahr&#8221; vorliegen. Dem Gesetzgeber wurden aber klare Leitplanken f&#252;r die Erarbeitung eines neuen Gesetzes gesetzt, innerhalb deren eine Speicherung der Kommunikationsdaten m&#246;glich w&#228;re. Das Gericht stellt nicht die EU-Richtlinie in Frage, sondern kn&#252;pft deren Umsetzung in deutsches Recht an strenge Bedingungen.</p>
<p>EU-Justizkommissarin Viviane Reding bef&#252;rchtet, dass die Richtlinie das Recht auf Privatsph&#228;re unterlaufen k&#246;nnte, das in der  EU-Grundrechtecharta festgeschrieben ist, und m&#246;chte sie noch in diesem Jahr einer grundlegenden &#220;berpr&#252;fung unterziehen. &#214;sterreich, Schweden und Rum&#228;nien haben die   Vorratsdatenspeicherung bis heute verweigert und m&#252;ssen daf&#252;r Bussgelder bezahlen. In den noch h&#228;ngigen Verfahren in   Irland und Ungarn k&#246;nnte die grundrechtswidrige Vorratsdatenspeicherung sogar dem Europ&#228;ischen Gerichtshof zur Pr&#252;fung vorgelegt werden. Es ist demnach immer noch m&#246;glich, dass die EU-Richtlinie g&#228;nzlich gekippt wird, was sehr zu hoffen ist.</p>
<p><img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/flash-video-player/default_video_player.gif" /><br />
<em>(Video: Reuters)</em></p>
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