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	<title>DOBSZAYs Ansichten und Einsichten &#187; Gesellschaft und Politik</title>
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	<description>Gedanken und Kommentare zum Zeitgeschehen in der Informationsgesellschaft - Hintergrundinformationen und Kausalzusammenhänge aus einer ganzheitlichen und interdisziplinären Sicht: technisch, gesellschaftlich, ethisch, wirtschaftlich und rechtlich</description>
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		<title>Wir sind w&#252;tend</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 06:55:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wutb&#252;rger Roland D&#252;ringer: Wir sind w&#252;tend!

Die Antwort darauf von Anonymous Austria:

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wutb&#252;rger Roland D&#252;ringer: Wir sind w&#252;tend!</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/A7arBm_s5wc?rel=0" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe></p>
<p><span id="more-4628"></span>Die Antwort darauf von Anonymous Austria:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/OnJgo8_7N3w?rel=0" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4628" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Das Revolution&#228;re in den Netzen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 08:17:29 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Prof. Dr. Peter Kruse]]></category>
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		<description><![CDATA[Was bringt uns die Vernetzung von Menschen &#252;ber das Web? Welche Auswirkungen hat es auf die Gesellschaft, wenn sich Menschen, die sich in der Regel gar nicht kennen, zu einer Aktions-Gemeinschaft zusammenschliessen, weil sie gemeinsame Wertvorstellungen und Ziele teilen, und durch den Austausch ihrer Gedanken neue Impulse generieren und ungeahnte Dynamiken entfesseln? Wie kann und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was bringt uns die Vernetzung von Menschen &#252;ber das Web? Welche Auswirkungen hat es auf die Gesellschaft, wenn sich Menschen, die sich in der Regel gar nicht kennen, zu einer Aktions-Gemeinschaft zusammenschliessen, weil sie gemeinsame Wertvorstellungen und Ziele teilen, und durch den Austausch ihrer Gedanken neue Impulse generieren und ungeahnte Dynamiken entfesseln? Wie kann und soll man damit umgehen? Wie kann man dies positiv nutzen?</p>
<p title="Stellungnahme von Prof. Dr. Peter Kruse im Deutschen Bundestag">Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich seit l&#228;ngerem Prof. Dr. Peter Kruse, der sich dazu an der <a title=\"4. Sitzung als &#246;ffentliche Anh&#246;rung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5idW5kZXN0YWcuZGUvaW50ZXJuZXRlbnF1ZXRlL2Rva3VtZW50YXRpb24vU2l0enVuZ2VuLzIwMTAwNzA1L2luZGV4LmpzcA==" target=\"_blank\">4. Sitzung</a> der Enquete Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221; im Deutschen Bundestag am 5. Juli 2010 &#228;usserte (<a title=\"Stellungnahme von Prof. Dr. Peter Kruse im Deutschen Bundestag\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5idW5kZXN0YWcuZGUvaW50ZXJuZXRlbnF1ZXRlL2Rva3VtZW50YXRpb24vU2l0enVuZ2VuLzIwMTAwNzA1L0EtRHJzX18xN18yNF8wMDQtSF8tX1N0ZWxsdW5nbmFobWVfS3J1c2UucGRm" target=\"_blank\">ganze Stellungnahme</a> als PDF Datei):</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/e_94-CH6h-o" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Revolution&#228;re Netze durch kollektive Bewegungen</em></p>
<p>Durch die Verschiebung von den PUSH-Medien TV, Radio und Print zum PULL-Medium Web/Internet fand eine Machtverschiebung vom Anbieter zum Konsumenten statt. Durch die raschen, immer verf&#252;gbaren und &#228;usserst kosteng&#252;nstigen Kommunikationsm&#246;glichkeiten wird eine hohe Vernetzungsdichte von Individuen m&#246;glich. Die Menschen schliessen sich zu Bewegungen zusammen und werden durch ihr gemeinsames Handeln m&#228;chtig. Kommt es in einem solchen vernetzten System zu einer hohen Spontanaktivit&#228;t und Erregung, besteht die Tendenz zur Selbstaufschauklung, wenn dabei der Nerv des Zeitgeistes getroffen wird. D.h. es entsteht Resonanz. Und bei einer spontanen Resonanz in einer grossen, hoch vernetzten Gruppe kann diese Resonanz auch zu unkontrollierbaren Ereignissen von grosser Dynamik f&#252;hren. Dies gilt sowohl f&#252;r spontane Massenbes&#228;ufnisse (z.B. Bottelóns) als auch f&#252;r Demonstrationen von Emp&#246;rten (z.B. Occupy Bewegung, Arabischer Fr&#252;hling).</p>
<p><span id="more-4600"></span>Da es sich dabei um nicht lineare Systeme handelt, sind solche Effekte nicht voraussagbar. Man kann sie aber zumindest experimentell zu initialisieren versuchen und je besser man ein Gef&#252;hl f&#252;r die Resonanzmuster der Gesellschaft hat, desto besser gelingt dies auch. Wieder einmal mehr zeigt sich, dass soziale und technische Systeme nach den gleichen Grundgesetzen funktionieren.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/HldaHeAQy1A" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe><br />
<em>Prof. Dr. Peter Kruse zu einigen grunds&#228;tzlichen Haltungs&#228;nderungen</em></p>
<p>Herr Kruse hat als einer der wenigen verstanden, wie Kommunikation im Web funktioniert und wie man sich im Netz erfolgreich bewegt:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/j_sv8nPLtnU" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe><br />
<em>Peter Kruse im Interview zur Revolution 2.0</em></p>
<p>An unseren Hochschulen br&#228;uchten wir mehr Professoren vom Format von Peter Kruse, denn Kruse hat verstanden, wie die neue Informations- und Wissengesellschaft funktioniert. Macht entsteht nicht mehr durch Willen sondern durch Resonanz. Daraus ergibt sich ein neuer Managementansatz, der dem neuen Kulturmuster entspricht.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/5e21bPydGaQ" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe><br />
<em>Peter Kruse: Risiken und Chancen in der Wissensgesellschaft</em></p>
<p>Professor Kruse ist ein hochgradiger Systemdenker, was sich auch an seinen Ausf&#252;hrungen zu Changemanagement, Stabilit&#228;t, Unternehmertum und Erfolg zeigt:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/FLFyoT7SJFs" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Prof. Dr. Peter Kruse zu Changemanagement</em></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4600" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Realsatire f&#252;r Emp&#246;rte und die Realit&#228;t in einer &#220;bersicht</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2012-01-10/realsatire-fur-emporte-und-die-realitat-in-einer-ubersicht/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 09:00:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eigentlich m&#252;ssten wir alle emp&#246;rt sein, wenn wir alle w&#252;ssten, weshalb die Welt in einer Krise steckt und t&#228;glich Zehntausende Menschen an Hunger sterben m&#252;ssen. Die komplexen Zusammenh&#228;nge verst&#228;ndlich aufzuzeigen, ist &#228;usserst schwierig. Dennoch will ich wieder einmal einen Versuch wagen, einen Teil dazu beizutragen.
Am 12.11.2011 ist der Kabarettist Georg Schramm an der Kundgebung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich m&#252;ssten wir alle emp&#246;rt sein, wenn wir alle w&#252;ssten, weshalb die Welt in einer Krise steckt und t&#228;glich Zehntausende Menschen an Hunger sterben m&#252;ssen. Die komplexen Zusammenh&#228;nge verst&#228;ndlich aufzuzeigen, ist &#228;usserst schwierig. Dennoch will ich wieder einmal einen Versuch wagen, einen Teil dazu beizutragen.</p>
<p>Am 12.11.2011 ist der Kabarettist Georg Schramm an der Kundgebung der Demonstration &#8220;Banken in die Schranken&#8221; im Rahmen von Occupy Frankfurt als Lothar Dombrowski mit gewohnter Realsatire aufgetreten und hat den Emp&#246;rten auf unterhaltsame Art und Weise ein paar geschichtliche Fakten vermittelt:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/qtFJfOTAfOM" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe><br />
<em>Georg Schramm als Lothar Dombrowski zur &#8220;Lage der Nation&#8221;<br />
</em></p>
<p>Die Finanz-Innovationen einer sich als elit&#228;r betrachtenden Zunft mit Hunderttausenden von nichts ahnenden aber umso ehrgeizigeren Helfershelfern haben ein perverses Schneeballsystem hervorgebracht, deren allm&#228;hliches Krachen wir gerade miterleben d&#252;rfen. Diese Branche hat mir ihrer langj&#228;hrigen, hartn&#228;ckigen und korrupten Lobbyarbeit bewirkt, dass verblendete, opportunistische Politiker ihr durch Gesetzes&#228;nderungen praktisch aufsichtsfreie Finanzpl&#228;tze geschaffen haben. Dies erm&#246;glichte die Bildung eines Interbankenmarktes, in dem sich Banken gegenseitig anpumpen und von der Realwirtschaft losgel&#246;st ihre eigene Spekulationswirtschaft schaffen konnten. Mit Wettgesch&#228;ften (Derivaten) werden seither Risiken herumgereicht, deren Volumen ein Mehrfaches der Realwirtschaft ausmacht. Mit diesen Spekulationsgesch&#228;ften werden die Schulden der Banken gegenseitig &#8220;abgesichert&#8221;. Damit das System (zumindest vorl&#228;ufig) nicht zusammenkracht, haben sich Staaten zur St&#252;tzung und Rettung dieser internationalen Betrugsmaschine verschuldet, womit die Haftung f&#252;r die Finanzzockerei auf die wenig ahnenden Steuerzahler und ihre Kinder &#252;berw&#228;lzt wurde und weiterhin wird. Diese m&#252;ssen ungefragt als Pr&#252;gelknaben f&#252;r die S&#252;nden der Kapitalverbrecher (im wahrsten Sinne des Wortes) herhalten, welche nicht nur aus Geld sondern sogar aus Scheisse Geld zu machen vorgaukeln wie die alten Alchemisten, die aus allerlei unedlen Materialien Gold zu machen vorgaben. Und wo sich Staaten weigern, sich zu verschulden und in die Abh&#228;ngigkeit des internationalen Finanzadels zu begeben, werden Regierungen verleumdet und mit falschen Anschuldigungen international unter Druck gesetzt, wie dies gerade in Ungarn geschieht, nachdem Griechenland bereits erfolgreich geknechtet wurde.</p>
<p>Die gesamte weltweite Finanzwirtschaft befindet sich (mit Ausnahmen in ein paar wenigen Staaten) in privaten H&#228;nden &#8211; einschliesslich der Weltbank, des Internationalen W&#228;hrungsfonds, der Bank f&#252;r internationalen Zahlungsausgleich und aller Zentralbanken. Geld als zentrales Infrastrukturelement unserer Wirtschaft und das ganze System zu dessen Verwaltung entziehen sich praktisch vollst&#228;ndig der Kontrolle und dem Einfluss der Demokratie. Nicht ohne Grund sagte der Banquier Mayer Amschel Rothschild (1743-1812) im Jahre 1790: “<em>Gebt mir die Kontrolle &#252;ber die W&#228;hrung eines Landes und es ist mir egal, wer die Gesetze macht (im Original: Let me issue and control a nation’s money and I care not who writes the laws)</em>“. Geld ist zum einseitigen Umverteilungsmittel von Reichtum zu Gunsten weniger geworden. Weil sich sowohl die Rating- als auch die Nachrichtenagenturen und die grosse Mehrheit der Medien sowie auch fast die gesamte R&#252;stungsindustrie der NATO-Staaten und grosse Teile der Unterhaltungsindustrie im Besitz eben dieser internationalen Finanzmafia (beziehungsweise ihrer Tochtergesellschaften) befinden, werden wir tagt&#228;glich mit gezielt gefilterten Nachrichten und bewusster Desinformation regelrecht gehirngewaschen. Daran hat sich nichts ge&#228;ndert, seitdem einst die Rothschild-Dynastie durch Informationsvorsprung und Desinformation der M&#228;rkte zu ihrem unsagbaren Reichtum kam, woran auch deren Sklavenhandel und vielf&#228;ltigen Kriegsfinanzierungen einen grossen Teil beigetragen haben. Nur sind die Mechanismen seither subtiler geworden und weil alles nett und unterhaltsam verpackt wird, gef&#228;llt es den meisten sogar. Dank Internet und theoretischer Pressefreiheit w&#228;hnen wir uns gut informiert, was jedoch ein fataler Irrtum ist. Wachen wir erst auf, wenn es bereits zu sp&#228;t ist? Es w&#228;re schon lange Zeit f&#252;r die <a title=\"Erkl&#228;rung zu Katharsis\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9LYXRoYXJzaXNfJTI4UHN5Y2hvbG9naWUlMjk=" target=\"_blank\">Katharsis</a> in dieser nicht nur griechischen <a title=\"Katharsis in der antiken Literatur\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9LYXRoYXJzaXNfJTI4TGl0ZXJhdHVyJTI5" target=\"_blank\">Trag&#246;die</a>.</p>
<p>Das sind nun leider nicht einfach nur die Hirngespinnste irgendwelcher Verschw&#246;rungstheoretiker sondern bereits vergangene US-Pr&#228;sidenten hatten uns eindringlich davor gewarnt, wof&#252;r mindestens einer von ihnen unfreiwillig ins Gras beissen musste:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/Vt0w8Dyg8uE?rel=0" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Die vergessenen Warnungen von Kennedy und Eisenhower von 1961</em></p>
<p>Wer sich nach diesen Zeilen wie der ungl&#228;ubige Thomas vorkommt, soll sich am besten ein paar Tage frei nehmen und selber eigene Recherchen via Internet anstellen. Alle Informationen sind vorhanden und sogar frei zug&#228;nglich. Man muss nur nach ihnen suchen und da hilft einem eine Suchmaschine wie Google sehr. Zwar ist neben der Wahrheit leider auch sehr viel Desinformation und Irref&#252;hrung vorhanden. Doch mit der Zeit kann man lernen, die Spreu vom Weizen zu unterscheiden.</p>
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		<title>Medien emp&#246;ren sich &#252;ber die Emp&#246;rten</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2012-01-06/medien-emporen-sich-uber-die-emporten/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:53:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die friedliche Protestaktion von &#8220;Occupy Paradeplatz&#8221; hat den Steuerzahler der Stadt Z&#252;rich im letzten Jahr angeblich 72&#8217;500 Franken gekostet:  13&#8217;500 Franken f&#252;r die R&#228;umung der Zeltstadt auf dem besetzten Lindenhof und die Reinigung des Platzes sowie 59&#8217;000 Franken f&#252;r den Polizeieinsatz zur Kontrolle der R&#228;umungsaktion. Diese Kosten seien den Aktivisten nicht in Rechnung gestellt worden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die friedliche Protestaktion von &#8220;Occupy Paradeplatz&#8221; hat den Steuerzahler der Stadt Z&#252;rich im letzten Jahr angeblich 72&#8217;500 Franken gekostet:  13&#8217;500 Franken f&#252;r die R&#228;umung der Zeltstadt auf dem besetzten Lindenhof und die Reinigung des Platzes sowie 59&#8217;000 Franken f&#252;r den Polizeieinsatz zur Kontrolle der R&#228;umungsaktion. Diese Kosten seien den Aktivisten nicht in Rechnung gestellt worden. Dar&#252;ber emp&#246;ren sich nun einige. Zum Vergleich: An der allj&#228;hrlichen Street Parade kostet allein die Entsorgung der Abfallberge ca. 100&#8217;000 Franken und die Organisatoren und ihre Sponsoren kommen nur f&#252;r einen Teil dieser Kosten auf. Die Veranstalter fordern sogar noch die Unterst&#252;tzung der Stadt Z&#252;rich, die ihnen einen Teil der Kosten von insgesamt rund 250&#8217;000 Franken erlassen soll, welche sie f&#252;r Reinigung, Sanit&#228;t und Polizei bezahlen. Dar&#252;ber scheint sich kaum jemand zu emp&#246;ren. Wird hier mit unterschiedlichen Ellen gemessen?</p>
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		<title>Werbung muss l&#252;gen</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 19:31:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der 2008 verstorbene und stets um politische Unkorrektheit bem&#252;hte US-Komiker George Carlin liess sich einst auch &#252;ber die Werbung aus. Wenn Werber und Politiker pl&#246;tzlich nicht mehr l&#252;gen sondern alle nur noch ehrlich sein w&#252;rden, w&#252;rde unser Gesellschaftssystem kollabieren.

George Carlin (1937-2008), 1999 &#252;ber Werbung
 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 2008 verstorbene und stets um politische Unkorrektheit bem&#252;hte US-Komiker George Carlin liess sich einst auch &#252;ber die Werbung aus. Wenn Werber und Politiker pl&#246;tzlich nicht mehr l&#252;gen sondern alle nur noch ehrlich sein w&#252;rden, w&#252;rde unser Gesellschaftssystem kollabieren.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/RW2JInyMoPc" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe><br />
<em>George Carlin (1937-2008), 1999 &#252;ber Werbung</em></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4557" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Revolutionen zwischen Scheitern und Erfolg</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2011-12-15/revolutionen-zwischen-scheitern-und-erfolg/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 22:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Revolution ist ein in j&#252;ngster Zeit sehr h&#228;ufig und von den Medien teilweise schon inflation&#228;r verwendeter Begriff. Der Prozess einer &#8220;pl&#246;tzlichen&#8221; gesellschaftlichen Umw&#228;lzung wird als etwas Besonderes dargestellt. Dabei ist Revolution im Sinne eines rasch vollzogenen Ver&#228;nderungs- und Anpassungsprozesses doch nur ein gew&#246;hnliches Element der Evolution. Wenn Altes &#252;berholt ist, muss es dem Neuen weichen.
Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Revolution" src="/images/revolution/revolution03_200.jpg" alt="Revolution" align="left" />Revolution ist ein in j&#252;ngster Zeit sehr h&#228;ufig und von den Medien teilweise schon inflation&#228;r verwendeter Begriff. Der Prozess einer &#8220;pl&#246;tzlichen&#8221; gesellschaftlichen Umw&#228;lzung wird als etwas Besonderes dargestellt. Dabei ist Revolution im Sinne eines rasch vollzogenen Ver&#228;nderungs- und Anpassungsprozesses doch nur ein gew&#246;hnliches Element der Evolution. Wenn Altes &#252;berholt ist, muss es dem Neuen weichen.</p>
<p>Der Mensch ist grunds&#228;tzlich tr&#228;ge und ein Gewohnheitstier. Nur ganz wenige Psychopathen revoltieren aus Prinzip gegen alles. Die ganz grosse Mehrheit dagegen bewegt ihren Hintern erst, wenn sie sich dazu gezwungen sieht. Niemand zettelt eine Revolution aus dem Nichts an, ausser er verdient eine Menge Geld damit, was ja auch schon vorgekommen sein soll. Ein Schelm, wer dabei an Ereignisse in der j&#252;ngsten Vergangenheit denkt.</p>
<h3>Die Lust auf Revolution</h3>
<p>Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Schuldenkrise, Rohstoffkrise, Nahrungskrise, &#220;berschwemmungskatastrophen, Kernreaktorschmelze, Klimakatastrophe, &#8230; Der Planet Erde scheint arg in Schieflage zu sein. Dies ist jedenfalls das Bild, das uns in den Massenmedien Tag f&#252;r Tag vermittelt wird. Und irgendwie macht sich bei uns schleichend eine Ohnmacht breit. Wir versp&#252;ren den Drang, die Dinge zu &#228;ndern. Doch haben wir als Individuum nicht die Mittel, das Weltgeschehen massgebend genug zu beeinflussen. Und auch im Kollektiv gelingt es uns nicht, uns auf eine L&#246;sung zu einigen, geschweige denn, diese irgendwann einmal umzusetzen. Nicht einmal &#252;ber die Ursachen der von uns wahrgenommenen Probleme herrscht Einigkeit. Der Konsens besteht lediglich in der Wahrnehmung, dass vieles im Argen liegt und zum Besseren gewendet werden m&#252;sste. In uns steigt die Lust auf Revolution und zugleich haben wir Angst davor &#8211; zumindest jene, die noch einiges zu verlieren haben. Dort, wo die Lebensverh&#228;ltnisse wesentlich schlechter als hierzulande sind, haben viele Menschen praktisch nichts mehr zu verlieren und scheuen sich nicht, dies in teilweise sogar gewaltt&#228;tigen Grossdemonstrationen &#246;ffentlich zu artikulieren und grundlegende &#196;nderungen zu fordern.</p>
<h3>Laufende Revolutionen</h3>
<p>Die Geschwindigkeit, mit der die neuen Protestbewegungen global wachsen, ist schon fast be&#228;ngstigend. In keinem Jahr sind so viele entstanden wie 2011. Die neuen Bewegungen organisieren sich, wie sich das in der modernen Informationsgesellschaft geh&#246;rt, &#252;ber das Internet. Allein im Zusammenhang mit der globalen Occupy-Bewegung sind bereits <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5saXZlc3RyZWFtLmNvbS9ndWlkZS9zZWFyY2g/c2VhcmNoX3RhZz1PY2N1cHk=" target=\"_blank\">601 Live Streams</a> registriert (Stand 15.12.2011).</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/1e-9X3IleBQ" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe><br />
<em>Wenn Politiker von Freiheit und Menschenrechten reden &#8230;</em></p>
<p>In vielen L&#228;ndern brodelt es bereits ganz gewaltig. In der Schweiz jammern wir im internationalen Vergleich mehrheitlich noch auf sehr hohem Niveau und jene, die bereits unter die R&#228;der gekommen sind, f&#252;hlen sich machtlos, machen die Faust im Sack und versuchen, irgendwie trotzdem &#252;ber die Runden zu kommen. Doch in den USA, in China, Griechenland, Syrien und einigen anderen L&#228;ndern mehr sind Ans&#228;tze einer Revolution deutlich sichtbarer, wenn sie nicht schon in vollem Gange ist. In Tunesien, Libyen und auch in &#196;gypten scheint die Revolution bereits gegl&#252;ckt zu sein. In Wahrheit handelte es sich hier jedoch jeweils um einen von der NATO, d.h. von den USA und ihren Verb&#252;ndeten, initiierten, finanzierten und in Libyen sogar mit milit&#228;rischer Unterst&#252;tzung durchgef&#252;hrten Putsch. Nicht Freiheit und Demokratie stehen im Vordergrund, sondern knallharte Macht- und Wirtschaftsinteressen sind hier die Treiber f&#252;r das Engagement der Westm&#228;chte.</p>
<p><span id="more-4362"></span>Ist das die Revolution, die wir uns w&#252;nschen? Da l&#228;uft doch etwas in eine ganz falsche Richtung! Warum wird das Volk in Syrien von der Nato im Kampf gegen den Despoten Assad nicht gleich unterst&#252;tzt wie in Libyen? Schliesslich fliessen auch hier gr&#246;ssere Geldsummen aus den USA ins Land zur Unterst&#252;tzung der Revolution, wie es US-Pr&#228;sident Obama schon im Sommer &#246;ffentlich verk&#252;ndet hat. Stattdessen begn&#252;gt man sich mit Solidarit&#228;tsbekundungen und der Entsendung von UNO-Beobachtern, um &#8220;sich ein Bild von der aktuellen Menschenrechtslage zu machen&#8221;. Es scheint, als wolle man die Unruhen in Syrien aufrecht erhalten, aber auf keinen Fall eine rasche &#8220;L&#246;sung&#8221; wie in Libyen erreichen.</p>
<h3>Lehren aus vergangenen Revolutionen</h3>
<p>Revolutionen pr&#228;gen seit je her die Geschichte der Menschheit. Einige verliefen friedlich, die meisten jedoch blutig. Manche waren erfolgreich. Andere sind kl&#228;glich gescheitert. Exemplarisch zu nennen w&#228;ren diesbez&#252;glich:</p>
<ul>
<li>Amerikanischer Unabh&#228;ngigkeitskrieg (1775-1783)</li>
<li>Franz&#246;sische Revolution (1789-1799)</li>
<li>Russische Oktober-Revolution (1917)</li>
<li>Ungarnaufstand (1956)</li>
<li>Prager Fr&#252;hling (1968)</li>
<li>Orange Revolution in der Ukraine (2004)</li>
<li>Arabischer Fr&#252;hling (2011)</li>
</ul>
<p>Spontane Revolutionen gibt es zwar immer wieder. Doch mangels konkreten L&#246;sungskonzepten, eines ausgereiften Umsetzungsplans oder einer klaren F&#252;hrung enden sie immer im Desaster. Eine Revolution, die erfolgreich sein will, muss gut vorbereitet und straff gef&#252;hrt werden, denn eine Revolution ist ein grosses Projekt und verlangt entsprechend ein f&#252;hrungsstarkes und intelligentes Projektmanagement, will man den Ausgang des Projektes nicht dem Zufall &#252;berlassen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/D2Mqk6ptHIo" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Der Ungarn-Aufstand 1956 (siehe auch &#8220;<a title=\"Ungarn in Flammen - Volksaufstand in Ungarn 1956 und seine historischen Hintergr&#252;nde (mit Originalaufnahmen)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PXVrMm1yTDJLLXhV" target=\"_blank\">Ungarn in Flammen</a>&#8220;)</em></p>
<p>Daraus kann geschlossen werden, dass alle erfolgreichen Revolutionen ein solches Projektmanagement gehabt haben mussten. Dies gilt insbesondere auch f&#252;r den Arabischen Fr&#252;hling, der uns in den Medien als spontaner Volksaufstand verkauft wurde, weil kein einziger Journalist der Massenmedien die Meldungen der wenigen und keineswegs unabh&#228;ngigen Nachrichtenagenturen kritisch hinterfragt hat, obwohl allen bewusst sein d&#252;rfte, dass diese Nachrichtenagenturen ihre &#8220;Informationen&#8221; zu diesen Themen praktisch ausschliesslich von den kriegsf&#252;hrenden Armeen und ihren Mediensprechern erhalten. Da n&#252;tzt es wenig, wenn ein Reporter eine Live-Reportage aus einem Nachbarland inszeniert.</p>
<p>So berechtigt die Anliegen der Occupy-Bewegung auch sein m&#246;gen, mangels klarer Ziele, eines Umsetzungsplans und eines Projektmanagements kann davon ausgegangen werden, dass sie kaum in einer erfolgreichen Revolution enden wird. Vielleicht sollte mal wirklich jemand mit einer Problemanalyse beginnen, bevor man mit der L&#246;sung beginnt.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/exuGv3HsV-U" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Unruhen in den USA w&#228;hrend der grossen Depression 1930</em></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4362" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Black Friday und Cyber Monday &#8211; Kaufrausch in den USA</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 00:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Punkt Mitternacht von Donnerstag Thanksgiving auf den Freitag begann in den USA mit dem &#8220;Black Friday&#8221; der Weihnachtsverkauf mit Schn&#228;ppchenangeboten. &#220;ber die meist &#252;bersichtlichen Schlangen vor den Aldis in Deutschland k&#246;nnen die Amis nur schmunzeln und hier in der Schweiz sind sie noch k&#252;rzer bis meist inexistent. In den grossen Kaufh&#228;usern in den USA dagegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Punkt Mitternacht von Donnerstag Thanksgiving auf den Freitag begann in den USA mit dem &#8220;Black Friday&#8221; der Weihnachtsverkauf mit Schn&#228;ppchenangeboten. &#220;ber die meist &#252;bersichtlichen Schlangen vor den Aldis in Deutschland k&#246;nnen die Amis nur schmunzeln und hier in der Schweiz sind sie noch k&#252;rzer bis meist inexistent. In den grossen Kaufh&#228;usern in den USA dagegen geht die Post in f&#252;r uns kaum vorstellbaren Dimension ab. Sobald die T&#252;ren &#246;ffnen, fluten Tausende Schn&#228;ppchenj&#228;ger die Gesch&#228;fte.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/DigiWS1YhxI" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe><br />
<em><a title=\"Black Friday Crowd Rushing into Urban Outfitters\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3lvdXR1LmJlL0RpZ2lXUzFZaHhJ" target=\"_blank\">Sturm auf die Thousand Oaks Mall in California</a></em></p>
<p><span id="more-4486"></span>Man k&#246;nnte schon fast von &#8220;Occupy Wallmart&#8221; sprechen. Doch diese Kunden sind nicht ann&#228;hernd so friedlich wie die Demonstranten gegen die Gier der Finanzindustrie und immer wieder muss sogar die Polizei eingreifen. Wie Drgens&#252;chtige um den letzten noch verf&#252;gbaren Stoff k&#228;mpfen, streiten und pr&#252;geln sich die K&#228;ufer im Konsumrausch um die Sonderangebote, nachdem sie Stunden lang in der feuchten, klirrenden K&#228;lte vor den Toren der Einkaufstempel gewartet haben, anstatt zuhause in der warmen Stube Thanksgiving zu feiern und im trauten Kreise der Liebsten den traditionellen Truthahn zu verspeisen. W&#228;hrend die Wall Street ihre Gier auf dem Finanzmarkt befriedigt, kommt hier der kleine Mann von der Strasse auf seine Kosten, seine Gier und seinen animalischen Jagdinstinkt voll auszuleben. Dabei wird auch mal ein T&#252;rsteher von den Massen zu Tode getrampelt oder einem Verk&#228;ufer das Nasenbein gebrochen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/BNnM24FVVAQ" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe><br />
<em><a title=\"Black friday Crowd Goes Crazy at Walmart 2011\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3lvdXR1LmJlL0JObk0yNEZWVkFR" target=\"_blank\">Kaufrausch bei Wall Mart</a></em></p>
<p>Die Finanz- und Wirtschaftskrise scheint einen Tag lang Pause zu machen. Die Kreditkarten werden belastet, bis sie gl&#252;hen. Den Einzelhandel freut&#8217;s, denn schliesslich macht er 40 Prozent des Jahrsumsatzes zwischen Thanksgiving und Weihnachten und der Black Friday ist der umsatzst&#228;rkste Tag des Jahres. Dieser heisst so, weil die Unternehmen hoffen, ab diesem Tag in ihren Erfolgsrechnungen schwarze anstatt rote Zahlen schreiben zu d&#252;rfen. Vereinzelt haben dieses Jahr erstmals einige sogar am Donnerstag Abend ge&#246;ffnet und damit die  landesweite Ruhe am Erntedankfest gebrochen.</p>
<p>Dieser Irrsinn setzt sich am kommenden Montag dann auch noch mit dem &#8220;Cyber Monday&#8221; in Web fort. Dann geht die Rabattschlachten der US-Retailer in die n&#228;chste Runde und die Administratoren von Online Shops beten, dass die Server und Netzwerke dem Ansturm der Kaufw&#252;tigen Stand halten m&#246;gen. Um den Kaufrausch und damit die Ums&#228;tze noch ein bisschen mehr anzukurbeln, haben bereits einige Anbieter einen &#8220;Cyber Tuesday&#8221; angeh&#228;ngt.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4486" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler – Teil 10</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 08:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanz und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recherchiert und kommentiert]]></category>
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		<category><![CDATA[Zins]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenfassung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist nun die letzte Folge in meiner Beitragsreihe zur Analyse unseres kranken Finanz- und Wirtschaftssystems und seinen grundlegenden Konstruktionsfehlern. Es ist nicht bloss ein einziger Fehler, sondern gerade der Cocktail von ein paar Designfehlern macht die Toxizit&#228;t aus. Einzelne Details wurden auch mir erst beim Schreiben der Beitr&#228;ge richtig bewusst. Unter anderem ist es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Die Tage unseres Geldsystems sind gez&#228;hlt" src="/images/geld_und_religion/count_money.jpg" alt="Die Tage unseres Geldsystems sind gez&#228;hlt" align="left" />Dies ist nun die letzte Folge in meiner <a title=\"Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoL3RoZW1lbi9nZWxkc3lzdGVtLXVuZC1maW5hbnp3aXJ0c2NoYWZ0Lw==">Beitragsreihe</a> zur Analyse unseres kranken Finanz- und Wirtschaftssystems und seinen grundlegenden Konstruktionsfehlern. Es ist nicht bloss ein einziger Fehler, sondern gerade der Cocktail von ein paar Designfehlern macht die Toxizit&#228;t aus. Einzelne Details wurden auch mir erst beim Schreiben der Beitr&#228;ge richtig bewusst. Unter anderem ist es diesen im Laufe der Zeit gewonnen Zusatzerkenntnissen zu verdanken, dass die Beitragsreihe viel l&#228;nger ausgefallen ist, als ich anfangs geplant hatte. Ich hoffe, das hat trotzdem nicht zu viele von der Lekt&#252;re abgeschreckt. Schliesslich gab es zwischendurch ja auch einige illustrative <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMDEtMjgvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC00LXZpZGVvcy8=">Videos</a> zur Auflockerung.</p>
<p>F&#252;r alle, die das Wesentliche nochmals in etwas kompakterer Form nachlesen m&#246;chten, habe ich in diesem letzten Beitrag eine Zusammenfassung mit Erg&#228;nzungen erstellt. Am Schluss dieses Beitrags findet sich dann noch ein Anforderungskatalog zu einem funktionsf&#228;higen und gerechten Finanz- und Wirtschaftssystem.</p>
<h3>Die Fehler im Grunddesign</h3>
<p>Unser Geldsystem ist per Design ein exponentiell wachsendes Schneeballsystem, das <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTAtMTAtMDgvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC04Lw==">keinen Gleichgewichtszustand</a> kennt und daher auch nicht beliebig steuer- und beherrschbar ist. Geld entsteht &#252;ber Kreditvergabe (d.h. Verschuldung), wobei die Zinsen f&#252;r diesen Kredit aus der gesch&#246;pften Geldmenge (d.h. mit den Krediten) selber zu bezahlen sind. Wenn sich das Geld auf unserem Konto durch den Zinseszins ohne unser Zutun vermehrt, freuen wir uns dar&#252;ber wie kleine Kinder. Wir blenden aber aus, dass gleichzeitig mit der Haben-Seite (Verm&#246;gen) in der Gesamtbilanz auch die Soll-Seite (Schulden) im gleichen Umfang w&#228;chst, damit die Bilanz aufgeht. Irgendjemand muss f&#252;r das Verm&#246;genswachstum arbeiten und irgendjemand muss sich f&#252;r die Geldsch&#246;pfung verschulden (und Schuldzinsen bezahlen). Geld aber kann weder arbeiten, noch sich aus eigener Kraft vermehren. Geld soll in der arbeitsteiligen Wirtschaftsordnung dem Austausch von Leistungen dienen, kann aber nicht durch Leistung sondern nur &#252;ber Verschuldung generiert werden.</p>
<p><img title="Zusammenhang zwischen Geldmenge und Gesamtverschuldung" src="/images/geld_und_religion/geldmenge_schulden.gif" alt="Zusammenhang zwischen Geldmenge und Gesamtverschuldung" /><br />
<em>Zusammenhang zwischen Geldverm&#246;gen und Geldschulden</em></p>
<p><span id="more-4009"></span>Die beiden Funktionsziele des Geldes &#8216;Tauschmittel&#8217; und &#8216;Wertaufbewahrung&#8217; sind widerspr&#252;chlich, was ich u.a. im <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTAtMTEtMDYvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC05Lw==">9. Teil</a> im &#8216;funktionalen Geldmengenmodell&#8217; dargestellt habe, worin zwischen Umlauf- und Hortungsmenge unterschieden wird. Damit der Besitzer des gehorteten Geldes einen Anreiz erh&#228;lt, das durch Hortung dem Umlauf beziehungsweise dem Leistungsaustausch entzogene Geld &#252;ber Kreditvergabe oder Investition wieder dem Umlauf zuzuf&#252;hren, verlangt er einen Zins, welcher wiederum aus der Gesamtsubstanz bezahlt werden muss und zu einem Verm&#246;gensfluss zum Sparer und Anleger f&#252;hrt. So wird Verm&#246;gen von Schuldner zum Gl&#228;ubiger und von Arm zu Reich umverteilt. Durch den Zins werden die &#196;rmeren zu Gunsten der Verm&#246;genden schleichend, aber stetig zunehmend zwangsenteignet und &#252;bervorteilt, weil sie stets mehr zur&#252;ckgeben als sie erhalten haben.</p>
<p>Das durch den Kapitalismus abgeschaffte Zinsverbot hat auch heute noch durchwegs seine sowohl ethische als auch mathematische Rechtfertigung. Wer den Zins mit Argumenten bez&#252;glich Risikoabgeltung oder mit Opportunit&#228;tskosten zu verteidigen versucht, hat die Mathematik nicht verstanden. Ein systematischer Ausgleichsmechanismus, um Reichtum auch von Reich nach Arm umzuverteilen, fehlt hingegen in unserem System. Deshalb sind die Armen auf das Wohlwollen und die Almosen der Reichen angewiesen. Almosen sind jedoch f&#252;r jeden entw&#252;rdigend, der auf sie angewiesen ist. Diese systembedingte Verm&#246;genszwangsverschiebung hat &#252;ber die Jahre zu einem krassen Ungleichgewicht bei der Verm&#246;gensverteilung gef&#252;hrt und sollte so nicht sein. Deshalb brauchen wir einen &#8220;<a title=\"New Deal\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9OZXdfRGVhbA==" target=\"_blank\">New Deal</a>&#8220;, um die Verm&#246;gen wieder gerecht zu verteilen!</p>
<p style="text-align: left;"><a title=\"Verm&#246;gensverteilung Deutschland 2002 und 2007\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoL2ltYWdlcy9nZWxkX3VuZF9yZWxpZ2lvbi92ZXJtb2VnZW5zdmVydGVpbHVuZ19kZXV0c2NobGFuZF8yMDAyX3VuZF8yMDA3LmpwZw==" target=\"_blank\"><img title="Titel" src="/images/geld_und_religion/vermoegensverteilung_deutschland_2002_und_2007_480.jpg" alt="Alternativ" /></a><br />
<em>Verm&#246;gensverteilung in Deutschland 2002 und 2007 (<a title=\"Verm&#246;gensverteilung Deutschland 2002 und 2007\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoL2ltYWdlcy9nZWxkX3VuZF9yZWxpZ2lvbi92ZXJtb2VnZW5zdmVydGVpbHVuZ19kZXV0c2NobGFuZF8yMDAyX3VuZF8yMDA3LmpwZw==" target=\"_blank\">Grossbild</a>)</em><br />
<em> (Quelle: <a title=\"Verm&#246;gensverteilung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icGIuZGUvd2lzc2VuL1U0Q0pRQSwwLFZlcm0lRjZnZW5zdmVydGVpbHVuZy5odG1s" target=\"_blank\">Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung</a>; SOEP; Berechnungen des DIW Berlin)<br />
</em></p>
<p>Geld entsteht also als Kredit, d.h. als Schuld, sowohl in der prim&#228;ren <a title=\"Geldsch&#246;pfung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9HZWxkc2NoJUMzJUI2cGZ1bmc=" target=\"_blank\">Geldsch&#246;pfung</a> durch Kreditvergabe der Zentralbank an die Gesch&#228;ftsbanken als auch in der sekund&#228;ren Geldsch&#246;pfung durch die mit nur partiellen Reserven aus der prim&#228;ren Geldsch&#246;pfung gedeckte Kreditvergabe von Giral- bzw. Buchgeld der Gesch&#228;ftsbanken an die Unternehmen, die Privathaushalte und die &#246;ffentliche Hand. Jeder Kredit wird in der Regel gem&#228;ss den Grunds&#228;tzen des Banken- und Kreditwesens mit einer immer etwas wertvolleren, realen Sicherheit gedeckt, welche verwertet wird, sobald der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Der Kredit und der daf&#252;r vereinbarte Zins sind ein Leistungsversprechen des Schuldners. Damit er dieses einl&#246;sen kann, muss er arbeiten, ausser er erh&#228;lt genug Zinsen aus Krediten, die er seiner Bank in Form von Spareinlagen gegeben hat, oder er macht Gewinne mit Spekulationsgesch&#228;ften oder sonstigen Anlagen. Das Geld, das der Schuldner f&#252;r seinen Kredit erh&#228;lt, speist er durch Konsum oder Investition in Realg&#252;ter wieder in den Geldkreislauf (d.h. in die Umlaufmenge) zur&#252;ck. F&#252;r seine Arbeit erh&#228;lt er Geld, mit dem er seine Schulden tilgen und sein Leistungsversprechen einl&#246;sen kann. Doch mit dem Zins bezahlt er (zumindest nominal) immer mehr zur&#252;ck, als er bekommen hat, und genau dieses Geld fehlt nun in der Umlaufmenge f&#252;r den Leistungsaustausch der &#8220;Wirtschaftssubjekte&#8221; und muss durch zus&#228;tzliche Neuverschuldung zwecks Geldsch&#246;pfung ausgeglichen werden.</p>
<p>Schulden soll man zur&#252;ckzahlen. Doch genau daran hat eigentlich kaum jemand ein Interesse. Denn wird ein Kredit zur&#252;ckbezahlt, wird dadurch das durch diesen Kredit geschaffene Geld vernichtet, d.h. die Gesamtgeldmenge schrumpft und damit sowohl das der Wirtschaft f&#252;r den Tausch von Leistungen zur Verf&#252;gung stehende Geld als auch das zur Tilgung der Schulden und Zinsen ben&#246;tigte Geld. W&#252;rde man alle Kredite f&#252;r das gesch&#246;pfte Geld zur&#252;ckzahlen wollen, w&#228;re dies gar nicht m&#246;glich, denn es w&#228;re nicht gen&#252;gend Geld vorhanden, um auch die Zinsschulden zu begleichen.</p>
<p>Der Sparer und Anleger erwartet einen Zins f&#252;r sein angelegtes Geld. Deshalb muss dieses wieder als Kredit auf dem Finanzmarkt &#8220;arbeiten gehen&#8221; und Zinsen generieren. Und f&#252;r dieses Geld muss irgendjemand arbeiten.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/tVPSOqO8qSU?rel=0" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Alexander von Eich l&#228;sst sein Geld arbeiten</em></p>
<p>So entsteht eine Teufelsspirale, die sich durch ihren eigenen Wachstum beschleunigt, und der stetig steigende Geldbedarf f&#252;hrt zu immer gr&#246;sseren L&#252;cken, durch die das Schneeballsystem zu kollabieren droht. Zur Kompensation der Geldl&#252;cke beziehungsweise Schuldenl&#252;cke, die durch den Zins entsteht, muss sich wieder jemand verschulden. Wenn weder die privaten Haushalte noch die Unternehmen (einschliesslich der Banken) genug kreditf&#228;hig und kreditw&#252;rdig sind, springt der Staat in die Bresche und &#252;berbr&#252;ckt durch Verschuldung die L&#252;cke zwischen der nominal exponentiell wachsenden Finanzwirtschaft und der wachstumslimitierten Realwirtschaft. Mit diesem Schuldgeld werden Investitionen in die &#246;ffentliche Infrastruktur zur Konjunkturst&#252;tzung finanziert oder Banken vor dem Bankrott gerettet. Der Staat bezahlt dann mit den Steuereinnahmen die Zinsen f&#252;r seine Obligationen, die zu den Kreditgebern d.h. den Inhabern der Staatsschuldscheine fliessen und diese auf Kosten aller Steuerzahler reicher machen. Solange der Glaube an die Zahlungsf&#228;higkeit und -willigkeit von Staaten aufrecht erhalten werden kann, funktioniert dieses System scheinbar sehr gut und ist f&#252;r &#8220;Anleger&#8221; eine zumindest kurzfristig &#228;usserst attraktive Anlageform, um sich bei kurzfristig geringen Risiken auf Kosten aller Steuerzahler zu bereichern.</p>
<p>Soweit die Grundlagen in Kurzform, f&#252;r deren Verst&#228;ndnis auch eine einfache Grundschulbildung ausreichen sollte. Eigentlich sollte jedem klar sein, dass unser Finanz- und Wirtschaftssystem ein Schneeballsystem ist, das im Prinzip gleich wie ein Schenkkreis funktioniert und diejenigen an der Spitze der Pyramide auf Kosten der breiten Basis bereichert. Die Letzten beissen die Hunde.</p>
<h3>Exponentielles Wirtschaftswachstum</h3>
<p>Wirtschaftswachstum ist in einer Welt mit begrenzten Ressourcen nur in begrenztem Masse m&#246;glich, was in der Naturwissenschaft u.a. mit dem Energieerhaltungssatz durchaus bekannt ist. Reales, nat&#252;rliches Wachstum folgt der <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMDEtMTUvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC0zLw==">logistischen Kurve</a> (auch als S-Kurve bekannt) und kann mit der Volterra-Formel beschrieben werden, die vielen Marketingexperten und <a title=\"Populationsdynamik\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Qb3B1bGF0aW9uc2R5bmFtaWs=" target=\"_blank\">Populationsforschern</a> bekannt sein d&#252;rfte. Die Finanzwirtschaft verlangt aber ein Wirtschaftswachstum, das der Exponentialfunktion (Zinseszinskurve) folgt, damit die Realwirtschaft mit dem durch den Zins erzwungenen exponentiellen Wachstum der Geldmenge der Finanzwirtschaft mithalten kann. Beide Kurven sind zu Beginn nahezu deckungsgleich, divergieren aber im sp&#228;teren Verlauf immer mehr und schliesslich unendlich. Die &#8220;Bereinigung&#8221; zwischen dem nominal exponentiellen Wachstum der Geldmenge und dem logistischen und somit begrenzten Wachstum der Realwirtschaft wird im Volksmund irrt&#252;mlich (weil nur aus Sicht der Geldmenge) als &#8220;Inflation&#8221; (deutsch: &#8220;Aufbl&#228;hung&#8221;) bezeichnet. In Wahrheit handelt es sich dabei um eine Geldentwertung, um das Verh&#228;ltnis von Geldmenge und Menge der Realg&#252;ter wieder ins Lot zu bringen, womit aber die Wertaufbewahrung (als Funktionsziel des Geldes) in Frage gestellt wird.</p>
<p>Trotz dieses &#8220;Bereinigungs-Mechanismus&#8221; ist und bleibt das System ein Schneeballsystem mit allen dazugeh&#246;rigen pathologischen Folgen f&#252;r Wirtschaft und Gesellschaft. Diese k&#246;nnen eine Weile lang durch Staatsverschuldung kompensiert und gemildert werden. Aber diese Massnahme hat lediglich eine aufschiebende Wirkung und st&#246;sst zwangsl&#228;ufig schnell einmal an ihre Grenzen, was wir gerade beim Dollar und Euro erleben. Im Euroraum kommt erschwerend hinzu, dass die Mitgliedstaaten mit ihrer unterschiedlichen Fiskalpolitik unm&#246;glich eine gemeinsame Geldpolitik betreiben k&#246;nnen. Der Euro ist daher sogar noch mehr als der Dollar ein Fehlkonstrukt.</p>
<p><img title="Wachstum in der Finanzwirtschaft und Realwirtschaft" src="/images/geld_und_religion/finanzwirtschaft_versus_realwirtschaft.gif" alt="Wachstum in der Finanzwirtschaft und Realwirtschaft" /><br />
<em>Wachstum in der Finanzwirtschaft und Realwirtschaft</em></p>
<p>In einer Wohlstandsgesellschaft ist Wirtschaftswachstum nur im gleichen Mass n&#246;tig, in dem eine Population w&#228;chst. In vielen Entwicklungsl&#228;ndern w&#228;re dies dringend n&#246;tig. Nur findet ausgerechnet dort kein Wachstum statt, weil wir in der ersten Welt deren nat&#252;rlichen Ressourcen ausbeuten, zugleich die Gewinne absch&#246;pfen und die eh schon armen Staaten in die Zins- und Schuldenknechtschaft treiben, aus der sie zu entkommen wegen der ihnen aufgezwungenen, unfairen W&#228;hrungswechselkurse ohnehin keine Chance haben. Wirtschaftswachstum ist keine systemimmanente Eigenschaft einer marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung sondern eine solche des zinspflichtigen Schuldgeldsystems.</p>
<p>In diesem Zusammenhang wird die Rolle des Produktivit&#228;tsfortschritts f&#252;r das Wirtschaftswachstum durch technischen Fortschritt (Innovation) generell &#252;berbewertet. Reale Wertsch&#246;pfung und reales Wirtschaftswachstum k&#246;nnen nur durch Arbeit erzeugt werden. Diese Arbeit nehmen uns heute zu einem sehr grossen Teil Maschinen ab, die mit ungeheuer viel Energie (vornehmlich aus Erd&#246;l) betrieben werden &#8211; fr&#252;her waren es die Nutztiere, die Pfl&#252;ge und Karren zogen, und Wind- und Wasserkraft, die M&#252;hlen antrieben. Nur die Innovationen zur Erh&#246;hung der Produktivit&#228;t (der Maschinen) bringen Wirtschaftswachstum und nur Dank der Erschliessung und Nutzung von Energie aus fossilen Brennstoffen, Wind- und Wasserkraft und Atomenergie konnten wir seit der Industrialisierung das exponentielle Wirtschaftswachstum so ungew&#246;hnlich lange aufrecht erhalten. Aber nun stossen wir damit mittlerweile an die endg&#252;ltigen Grenzen.</p>
<p>In ges&#228;ttigten M&#228;rkten ist Wachstum gesamthaft gar nicht m&#246;glich. Hier gibt es lediglich Wachstum f&#252;r einzelne Unternehmen durch eine Umverteilung auf Kosten anderer Unternehmen d.h. durch Verdr&#228;ngung und Kanibalisierung. Immer wenn ich die Forderung nach mehr Wachstum h&#246;re, stelle ich daher automatisch die folgenden drei Fragen:</p>
<ul>
<li>Warum und wozu braucht es dieses Wachstum?</li>
<li>Wohin will man wachsen? Wann ist genug?</li>
<li>Aus welcher Substanz soll dieses Wachstum kommen? Wo ist diese vorhanden?</li>
</ul>
<p>Und noch nie konnte mit irgendjemand eine befriedigende Antwort auf diese Fragen geben. Trotzdem halten die meisten immer noch an der Utopie vom unendlichen Wirtschaftswachstum fest.</p>
<h3>Unsere beschr&#228;nkte, lineare Wahrnehmungsf&#228;higkeit</h3>
<p>Die Ursache, weshalb die meisten Menschen die unserem Finanz- und Wirtschaftssystem zugrunde liegende Mathematik nicht verstehen, liegt darin, dass wir eine lineare Wahrnehmung von der Welt haben. Wir approximieren und interpolieren komplexere Funktionen (wie z.B. die Exponentialfunktion) linear, um sie f&#252;r uns scheinbar verst&#228;ndlich zu machen. Wenn sich diese komplexen Funktionen aber auch noch zeitlich &#252;berlappen, sind wir mit unserer Wahrnehmung g&#228;nzlich &#252;berfordert. Die L&#252;cke zwischen der Mathematik der Realit&#228;t und unserer beschr&#228;nkten Wahrnehmungsf&#228;higkeit versuchen wir ideologisch zu schliessen. S&#228;mtliche popul&#228;ren Wirtschaftstheorien sind ideologisch begr&#252;ndet. Sie basieren alle auf Modellen von Anreizsystemen und Annahmen zu deren Auswirkungen anstatt auf mathematischen Modellen. Mathematische Modelle existieren nur f&#252;r Teilaspekte zu den Mechanismen der Geld<em>umverteilung</em>, die teilweise sogar sehr komplex ausgestaltet sind (wie z.B. <a title=\"Die Volatilit&#228;tsfl&#228;che\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5tYXRoLnVuaS1mcmFua2Z1cnQuZGUvfm51bWVyaWsvbGVocmUvVm9ybGVzdW5nZW4vQ29tcF9GaW4wOS9za3JpcHQvbi1zaGVsbDYucGRm" target=\"_blank\">Volatilit&#228;tsfl&#228;chen</a> im B&#246;rsenhandel). Die heutige &#214;konomie ist folglich keine exakte Wissenschaft sondern vielmehr <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMDYtMDkvZ2VsZC11bmQtcmVsaWdpb24v">eine Religion</a>. Das zeigt sich besonders auch daran, dass der Wert des Geldes erst durch den Glauben an diesen Wert entsteht. Wenn dieser Wertekonsens dahin f&#228;llt, kollabiert das gesamte Wirtschaftssystem.</p>
<p>Wenn wir vom <a title=\"WikiPedia - Zins\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9aaW5z" target=\"_blank\">Zins</a> sprechen, d&#252;rfen uns nicht davon verwirren lassen, dass dieser Begriff besonders in der deutschen Sprache f&#252;r verschiedene Dinge gebraucht wird. Der Kapital- und Schuldzins ist nicht zu verwechseln mit dem Miet- oder Pachtzins! W&#228;hrend Zinsen auf Anlage-/Sparkapitalien und Schulden (Kapitalzinsen) eine Geb&#252;hr f&#252;r etwas sind, das seinen Wert nicht durch einen realen Wert sondern zun&#228;chst nur per Definition und erst sp&#228;ter durch die Einl&#246;sung des Leistungsversprechens erh&#228;lt, sind Mietzinsen der Preis f&#252;r eine Leistung mit einem realen, materiellen Nutzwert. Mit dieser Unterscheidung tun wir uns allerdings sehr schwer, weil wir unser virtuellwertiges Geld als realen Wert betrachten. Obwohl ein Geldschein nur ein buntes St&#252;ck Papier ist, auf dem eine Zahl aufgedruckt ist, ist dieser Wert f&#252;r uns real. Wir leiden offensichtlich an ernsthaften Wahrnehmungsst&#246;rungen.</p>
<p>Unsere Umwelt nehmen wir &#252;ber erlernte Muster und Assoziationen wahr. Wenn uns Erkennungsmuster fehlen, k&#246;nnen wir etwas nicht erkennen, obwohl wir es sehen und es uns irgendwie sogar vertraut vorkommen mag. Wenn wir zu jemandem den folgenden deutschen Satz sprechen, wird er ihn zun&#228;chst &#252;berhaupt nicht verstehen, obwohl er ihn durchaus als deutschen Satz erkennt: <em>&#8220;M&#228;hen &#196;bte Klee? &#196;bte m&#228;hen nie Klee. &#196;bte beten.&#8221;</em> Unser Unverm&#246;gen, den Satz zu verstehen, beruht darauf, dass wir die drei Begriffe &#196;bte, Klee und M&#228;hen noch nie in einem gemeinsamen Kontext geh&#246;rt haben und auch keinen solchen erwarten. Deshalb haben wir daf&#252;r kein Erkennungsmuster bereit. Ebenso ergeht es jemandem, der das erste Mal die mathematischen Fakten zu den Konstruktionsfehlern unseres Finanz- und Wirtschaftssystems h&#246;rt. Obschon ihm die einzelnen Elemente nicht fremd zu sein scheinen, kann er sich aus ihnen im Zusammenhang kein verst&#228;ndliches Bild machen. Das entsprechende Erkennungsmuster fehlt uns, weil es in keinem Lehrbuch steht, das an unseren Schulen im Unterricht zum Einsatz kommt.</p>
<h3>Die Gier als Treiber des Wettgesch&#228;fts der Finanzm&#228;rkte</h3>
<p>Ein weiterer Faktor ist die Gier, welche als pathologische Auspr&#228;gung eines urspr&#252;nglich nat&#252;rlichen Sicherheitsbed&#252;rfnisses verstanden werden kann. Wirtschaftsspekulanten haben diese auch als Tods&#252;nde eingestufte Geisteskrankheit mit ihrem Spieltrieb gepaart und sind daran s&#252;chtig geworden. Das l&#228;sst sich unschwer daran erkennen, dass das Volumen des Derivatmarktes, welches ein reines Wettgesch&#228;ft darstellt, bereits das Mehrfache des Handelsvolumen der Basiswerte ausmacht. Auch im Devisenhandel werden in den L&#228;ndern der &#8220;ersten Welt&#8221; t&#228;glich Volumina in der mehrfachen H&#246;he des eigenen Staatshaushaltsbudgets (eines Jahres, wohlgemerkt) umgesetzt.</p>
<p>Die Bezeichnung &#8220;Handel mit Risiken&#8221; ist ein Euphemismus und soll verschleiern, dass es sich in Wahrheit um hochspekulative Wettgesch&#228;fte handelt. Im Zuge der Deregulierung der Finanzm&#228;rkte wurden unter dem Titel &#8220;Finanzinnovationen&#8221; noch undurchsichtigere &#8220;Finanzprodukte&#8221; kreiert wie &#8220;Contracts For Difference (CFD)&#8221;, &#8220;Credit Default Swaps (CDS)&#8221; oder &#8220;Barrier Reverse Convertibles&#8221; und &#8220;Collateralized­ Debt Obligations (CDO)&#8221; als Vertreter der &#8220;Strukturierten Produkte&#8221;, die oft nicht einmal ihre Erfinder richtig verstehen und einsch&#228;tzen k&#246;nnen. Deshalb ist es auch nicht erstaunlich, dass die sich anbahnende Krise nicht rechtzeitig erkannt werden konnte. Mit diesen Finanzderivaten wurde deren wahre Natur gezielt verschleiert und eine noch nie da gewesene Finanzblase generiert, welche die bereits dazumal grosse L&#252;cke zwischen der nominalen Geldmenge und den realen Werten (d.h. die Differenz zwischen der Exponentialkurve und der logistischen Kurve) eine ganze Weile durch ein rein virtuelles Wirtschaftswachstum zu kaschieren vermochte.</p>
<p>Das Platzen dieser Blase wird f&#228;lschlicherweise gerne als der Ausl&#246;ser der Finanz- und Wirtschaftskrise gesehen, wodurch die grundlegenden Systemfehler verkannt und weiterhin ausgeblendet werden. Diese Blase wurde durch die Gier geschaffen und hat das Problem lediglich versch&#228;rft. Sie ist nicht deren eigentliche Ursache!</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/jy0FSTd8puc" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Wilfried Schmickler &#252;ber Wachstum durch Gier</em></p>
<p>Die Gier ist es denn auch, die uns &#8220;Investition&#8221; immer mit &#8220;Profit&#8221; assoziieren l&#228;sst, obschon Profit urspr&#252;nglich weder Voraussetzung noch Zweck einer Investition d.h. einer Anlage war. Wenn sich Menschen vor &#252;ber tausend Jahren Vorr&#228;te f&#252;r schlechtere Zeiten angelegt haben, haben sie nicht erwartet, dass sich diese Anlagen von selbst vermehren. Und f&#252;r das Verlustrisiko haben sie auch keinen Ausgleich durch einen Zins gefordert. Das Problem ist unsere Erwartungshaltung, die wir bereits durch unsere Schulb&#252;cher aufoktruiert bekommen haben, weil wesentliche Elemente systematisch &#252;ber viele Jahrzehnte hinweg ausgeblendet wurden. Wir bewerten fast alles nur noch nach seiner &#246;konomischen Utilit&#228;t und glauben, dass etwas nur einen Wert hat, wenn dieser mit Geld gemessen werden kann. Dabei ist <a title=\"Vom Streben nach Wertsch&#246;pfung und Wertsch&#228;tzung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMTEtMDUtMTUvdm9tLXN0cmViZW4tbmFjaC13ZXJ0c2Nob3BmdW5nLXVuZC13ZXJ0c2NoYXR6dW5nLw==">Wertsch&#246;pfung</a> gar nicht zwangsl&#228;ufig mit wirtschaftlichem Gewinn verbunden, weil es auch <a title=\"Werte\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoL21laW5lLW1laW51bmcvd2VydGUv">Werte</a> gibt, die nicht monet&#228;r quantifizierbar sind, d.h. nicht in Geld gemessen werden k&#246;nnen. Und gerade dies sind die Werte, welche durch den Wertekonsens die Grundlage und den sozialen Leim einer jeden Zivilisation ausmachen.</p>
<h3>Wahrnehmungsst&#246;rungen korrigieren</h3>
<p>Geld ist ein Mittel zum Austausch von Leistungen und damit auch Mittel zur Verteilung von Wohlstand und Reichtum. &#8220;Jemandem mit einem Kredit helfen&#8221; t&#246;nt auf den ersten Blick ganz positiv und sozial, erweist sich aber sehr oft als das Gegenteil, weil sich der &#8220;Helfer&#8221; seinen Dienst meist mit einem Zins bezahlen l&#228;sst (siehe z.B. Euro-Rettungsschirm). Dieser ist umso h&#246;her, je h&#246;her der Kreditgeber das Ausfallrisiko bewertet. So werden Risiken &#252;ber den Zins monetarisiert und dies offenbart den spekulativen, gewinnorientierten Charakter des Zinses.</p>
<p>Da Geld durch Verschuldung geschaffen wird, ist Geld gleichwertig mit Schuld. Ebenso verh&#228;lt es sich mit dem Zins. Wenn wir in allen unseren Texten die Begriffe &#8220;Geld&#8221; und &#8220;Zins&#8221; durch das Wort &#8220;Schuld&#8221; ersetzen, wird uns die Tragweite der pathologischen Konsequenzen unseres zinspflichtigen Schuldgeldsystems bewusst.</p>
<h3>Ideologische Verblendung und das langsame Erwachen</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Mensch im Hamsterrad" src="/images/geld_und_religion/mensch_im_hamsterrad.gif" alt="Mensch im Hamsterrad" align="left" />Die Weltwirtschaft befindet sich in einer Paradigma-Paralyse. Die ideologische Verblendung, welche zu einer generations&#252;bergreifenden, kollektiven Gehirnw&#228;sche gef&#252;hrt hat, hindert uns, die Probleme zu erkennen. Entsprechend tun wir uns schwer, die richtigen L&#246;sungen zu finden, und begn&#252;gen uns mit meist zynischen Schuldzuweisungen. Auch ein Karl Marx hat das System nicht in seiner ganzen Wahrheit begriffen und entsprechend auf falschen Schlussfolgerungen beruhende falsche L&#246;sungen vorgeschlagen. Angesichts der oben aufgef&#252;hrten Erkenntnisse ist es f&#252;r mich nicht verwunderlich, dass nun immer mehr Menschen auf die Strassen gehen, weil sie aufgrund ihres zunehmenden Leidensdrucks beginnen, aus ihrer lethargischen Verblendung zu erwachen.</p>
<p>Mittlerweile begreift auch Otto Normalverbraucher immer mehr, dass er von einer kleinen Finanzelite ausgenutzt und betrogen wird, und f&#228;ngt nun an, dagegen aufzubegehren und seinem Unmut in aller &#214;ffentlichkeit Ausdruck zu verleihen. Die allerwenigsten k&#246;nnen die Ursachen der Probleme klar artikulieren, aber angesichts der aktuellen Ereignisse braucht man auch nicht einmal besonders intelligent zu sein, um zu sehen, dass es ganz m&#228;chtig stinkt in unserem System. Mit dem Arabischen Fr&#252;hling, den Massendemonstrationen in Spanien, Israel und Griechenland und der daraus entstandenen, weltweiten &#8220;Occupy-Bewegung&#8221; erleben wir einen Umbruch in der globalen Wirtschaft und Gesellschaft, dem ich trotz aller Chancen und Hoffnungen mit grosser Besorgnis entgegensehe. Da wird auch ein noch so grosser &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTEtMTAtMDQvZGllLWV1LXNjaHVsZGVudW5pb24v">Euro-Rettungsschirm</a>&#8221; nichts n&#252;tzen, um die Massen zu beruhigen und das Schneeballsystem weiter am Laufen zu erhalten.</p>
<h3>Anforderungen an ein bedarfsgerecht skalierbares, gerechtes und funktionsf&#228;higes System</h3>
<p>F&#252;r jedes Problem gibt es eine L&#246;sung. Folglich muss es auch f&#252;r unser krankes Geldsystem eine L&#246;sung geben. Diese kann mit einem systematischen, methodischen Ansatz gefunden werden. Der Probleml&#246;sungsprozess sieht dabei wie folgt aus:</p>
<ol>
<li>Ausgangslage analysieren.</li>
<li>Probleme identifizieren und deren Ursachen und Kausalzusammenh&#228;nge ergr&#252;nden.</li>
<li>Ziele definieren.</li>
<li>Rahmenbedingungen eruieren.</li>
<li>Aus Zielen und Rahmenbedingungen konkrete Anforderungen ableiten und diese widerspruchsfrei und klar ausformulieren.</li>
<li>In Anwendung der Grunds&#228;tze des Systemdesigns L&#246;sungsalternativen erarbeiten und bewerten.</li>
<li>Durch mehrere Iterationen, d.h. die Wiederholung der Schritte 1 bis 5, die Ergebnisse verbessern und verfeinern, bis eine realisierbare L&#246;sung gefunden ist.</li>
<li>Die Umsetzung in &#252;berschaubaren und handhabbaren Teilschritten unter Minimierung der Risiken planen.</li>
</ol>
<p>Ziele eines funktionsf&#228;higen und ethischen Gelds- und Wirtschaftssystems:</p>
<ol>
<li>Geld ist nicht Zweck sondern Mittel. Das Geld/Kapital muss den Menschen und nicht der Mensch dem Geld/Kapital dienen. Geld ist wie ein &#8220;Grundnahrungsmittel&#8221; f&#252;r die Wirtschaft und ein Element der &#246;ffentlichen Infrastruktur wie das Wasser, auf das jeder zum Leben angewiesen ist. Jedem wird die Teilhabe daran gew&#228;hrt und der Zugang zu fairen Konditionen erm&#246;glicht.</li>
<li>Die Geldmenge muss den Bed&#252;rfnissen der Marktwirtschaft zum Austausch von Leistungen jederzeit angepasst werden k&#246;nnen, d.h. sie muss in beide Richtungen skalierbar sein. Wenn m&#246;glich soll es einen automatischen Ausgleichs- und Regelmechanismus geben, der nicht manipuliert werden kann.</li>
<li>Das Geldsystem muss gerecht sein. D.h. es darf nicht zu einer Benachteiligung, &#220;bervorteilung oder Ausbeutung von einzelnen durch andere f&#252;hren und zugleich soll es Leistung angemessen honorieren.</li>
</ol>
<p>Folgende Grunds&#228;tze und Naturgesetze sind dabei als Rahmenbedingungen zu ber&#252;cksichtigen:</p>
<ul>
<li>Ein korrekt funktionierendes Gesamtsystem besteht immer aus Teilsystemen, die ebenfalls korrekt funktionieren.</li>
<li>Es kann nur etwas ethisch korrekt sein, wenn es auch mathematisch korrekt und widerspruchsfrei ist. Dies ist eine zwingende, aber nicht hinreichende Voraussetzung.</li>
<li>Funktionsf&#228;hige soziale und technische Systeme funktionieren nach den gleichen Grundmustern.</li>
<li>Der Energieerhaltungssatz gilt auch f&#252;r die Wirtschaft.</li>
</ul>
<p>Aus den Analyseergebnissen der Probleme und ihrer Ursachen sowie den allgemein anerkannten Grunds&#228;tzen der Ethik und des Systemdesigns habe ich somit folgende Anforderungen abgeleitet:</p>
<ol>
<li>Geld darf nicht durch Verschuldung entstehen sondern wird allein durch Leistung generiert.</li>
<li>Der Zins ist die Inzucht des Geldes. F&#252;r Kredite und Guthaben d&#252;rfen keine Zinsen verlangt werden.</li>
<li>Allgemeing&#252;ter (wie Wasser, Luft und Boden) sind Eigentum der Allgemeinheit und d&#252;rfen daher nicht privatisiert werden, sondern m&#252;ssen von der Allgemeinheit zum Wohle aller gerecht verwaltet werden. Jeder B&#252;rger einer Gemeinschaft hat die gleichen Teilhabensrechte an diesen G&#252;tern. Die Zuteilung zur Nutzung erfolgt nach f&#252;r alle gleichen und fairen Kriterien. F&#252;r die &#252;ber den normalen Eigenbedarf hinausgehende Nutzung ist vom Nutzer eine angemessene Nutzungsgeb&#252;hr an die Allgemeinheit/Gemeinschaft zu entrichten.</li>
<li>Gewerbliche Wettgesch&#228;fte, der Handel mit Risiken und Spekulationsgesch&#228;fte mit Rohstoffen sind verboten. Generell sollen alle Mechanismen, die zu spekulativen Blasen f&#252;hren oder verleiten k&#246;nnen, durch Verbote oder Kompensationsmechanismen entsch&#228;rft werden.</li>
</ol>
<p>Auf diesen Anforderungen aufbauend, werde ich mich in der kommenden Beitragsreihe mit dem Titel &#8220;Das bessere Geld- und Wirtschaftssystem&#8221; mit einem L&#246;sungskonzept jenseits von Kapitalismus und Kommunismus befassen. Die sich daraus ergebenden L&#246;sungsans&#228;tze sind radikal, denn die L&#246;sung verlangt einen radikalen Wandel, der eine Geld-, Steuer- und Bodenreform sowie ein stark reduziertes <a title=\"Immaterialg&#252;terrecht\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=L3RoZW1lbi9pbW1hdGVyaWFsZ3VldGVycmVjaHQv">Immaterialg&#252;terrecht</a> zugleich beinhaltet. Ich denke allerdings nicht, dass unsere Gesellschaft bereits jetzt schon reif genug daf&#252;r ist. Der allgemeine Leidensdruck ist dazu bei uns immer noch viel zu klein. Aber es wird nicht mehr lange dauern, bis er gross genug ist.</p>
<h3>Nachwort</h3>
<p><em>Manche Leser m&#246;gen sich fragen, was meine Motivation zur Verfassung einer solchen Beitragsreihe gewesen sein mag und ob ich denn &#252;berhaupt &#252;ber die n&#246;tige Qualifikation verf&#252;ge. Dazu m&#246;chte ich kurz Stellung nehmen.</em></p>
<p><em>Die Frage nach dem Warum habe ich mir selber gar nie gestellt. Diese wurde mir jedoch immer wieder von anderen gestellt, weshalb sie an dieser Stelle gerne beantworte. Als Open Source Anh&#228;nger und Verfechter des Wissens als Allgemeingut, das allen Menschen zug&#228;nglich sein sollte, wollte ich meinen Teil dazu beitragen, nachdem ich in den Lehrb&#252;chern grosse L&#252;cken festgestellt hatte. Warum entwickeln einzelne Leute Software, die sie dann kostenlos an andere verteilen? Weil sie es k&#246;nnen und die anderen daran teilhaben lassen wollen. Nicht, weil sie ihrem Bild von einem Gutmenschen nacheifern, sondern weil sie sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind, die sie auf Grund ihrer besonderen F&#228;higkeiten auf einem bestimmten Gebiet haben. Es ist wie im <a title=\"Gleichnis von den anvertrauten Talenten\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9HbGVpY2huaXNfdm9uX2Rlbl9hbnZlcnRyYXV0ZW5fVGFsZW50ZW4=" target=\"_blank\">Gleichnis von den anvertrauten Talenten</a>. Wer mehr bekommen hat als die anderen, ist angehalten, entsprechend mehr daraus zu machen und auch einen entsprechend gr&#246;sseren Teil davon wieder an die Gesellschaft zur&#252;ckzugeben, welche ihm die Erlangung dieser F&#228;higkeiten und des Reichtums an Wissen erst erm&#246;glicht hat.</em></p>
<p><em></em><em>Nach meinem Ingenieurstudium in Informatik habe ich ein Nachdiplomstudium in Betriebswirtschaft und Unternehmensf&#252;hrung absolviert. Zudem bin ich unter anderem auch Systemanalytiker mit langj&#228;hriger Erfahrung und es gewohnt, komplexe Sachverhalte in k&#252;rzester Zeit umfassend und systematisch zu analysieren, wobei ich bereits um Klassen komplexere IT-Systeme als unser Finanz- und Wirtschaftssystem analysiert habe. Auch war ich in den vergangenen 20 Jahren an der Entwicklung verschiedener Bankensoftware (Kreditwesen, Zahlungsverkehr und Wertschriftenhandel) beteiligt und kenne die Regeln der Geldumverteilung sehr genau ebenso wie die Geisteshaltung in dieser Branche.</em></p>
<p><em>Der Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008 auch bei uns hatte meine intellektuelle Neugierde geweckt, denn ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine solche Krise aus heiterem Himmel kommt. Mir kam das so vor wie die vielen Leute, die jedes Jahr immer wieder von Weihnachten &#252;berrascht werden. Ich wollte die Hintergr&#252;nde kennenlernen und machte mich auf eine lange und intensive Entdeckungsreise in eine Welt, die mir v&#246;llig neu und fremd erschien, obwohl sie mir eigentlich schon viele Jahre vertraut war. Nur begann ich diese Welt mit anderen Augen zu sehen und mich von meiner bisherigen Gehirnw&#228;sche zu befreien.</em></p>
<p><em>Viele meiner Erkenntnisse meiner Systemanalyse sind aber keineswegs neu. Ich habe mir allerdings die M&#252;he gemacht, alles zu einer ganzheitlichen Analyse zusammenzufassen, d.h. ein Gesamtbild aus den irgendwo bereits vorhandenen Puzzleteilen zu machen, und dieses mit weiteren, eigenen Erkenntnissen anzureichern. Hierzu war es &#228;usserst hilfreich, den Geldfluss als Datenfluss in einem Informationssystem zu betrachten und entsprechende Analysen und Berechnungen zu in der Informatik wohl bekannten Kennzahlen anzustellen. In den folgenden Monaten werde ich, soweit es mir meine Zeit zul&#228;sst, an der Weiterentwicklung und Detaillierung der oben genannten L&#246;sungen arbeiten. Ich hoffe, diese noch vor dem grossen Kollaps ver&#246;ffentlichen zu k&#246;nnen.</em></p>
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		<title>Die EZB als &#8220;Bad Bank&#8221; der EU</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 21:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie in der Europ&#228;ischen Union mit Hilfe der EZB aus Scheisse Gold gemacht wird, zeigte die Sendung plusminus bereits im Fr&#252;hling letzten Jahres. Bezahlen darf das dann der Steuerzahler. Begriffen haben es die meisten B&#252;rger bisher trotzdem (noch) nicht.

EZB als Bad Bank &#8211; Das Milliarden-Risiko f&#252;r die EU-B&#252;rger
Die Bankengesetze werden, vor allem wenn es schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie in der Europ&#228;ischen Union mit Hilfe der EZB aus Scheisse Gold gemacht wird, zeigte die Sendung plusminus bereits im Fr&#252;hling letzten Jahres. Bezahlen darf das dann der Steuerzahler. Begriffen haben es die meisten B&#252;rger bisher trotzdem (noch) nicht.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/HJE813B8hv8" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe><br />
<em>EZB als Bad Bank &#8211; Das Milliarden-Risiko f&#252;r die EU-B&#252;rger</em></p>
<p>Die Bankengesetze werden, vor allem wenn es schnell gehen muss, von speziellen Anwaltskanzleien geschrieben und den Parlamenten zur Verabschiedung vorgelegt. Da diese meist nur Bahnhof verstehen und sich keine Bl&#246;sse geben wollen, winken sie es einfach durch, ohne sich bewusst zu sein, welche Konsequenzen dies haben wird. So ist auch das Zentralbankengesetz in den USA, der <a title=\"Federal Reserve Act\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mZWRlcmFscmVzZXJ2ZS5nb3YvYWJvdXR0aGVmZWQvZnJhY3QuaHRt" target=\"_blank\">Federal Reserve Act</a> im Jahre 1913 zustande gekommen, an deren Folgen heute die gesamte Weltwirtschaft immer noch leidet.</p>
<p><span id="more-4372"></span>Doch wer w&#228;hlt eigentlich diese Anwaltskanzleien nach welchen Kriterien aus? Wer vergibt ihnen solche Auftr&#228;ge? Hier herrscht v&#246;llige Intransparenz und die Mauer der Verschwiegenheit ist kaum zu durchbrechen. Ist so etwas in einem demokratischen Rechtsstaat &#252;berhaupt erlaubt? Aber schliesslich ist die EU ja auch kein Rechtssaat und mit Demokratie hat sie schon gar nicht viel am Hut. Die EU ist vielmehr eine Wirtschaftslobby der multinationalen Konzerne, die sich die mit Steuergeldern finanzierten Subventionen in geheimen Absprachen zuschanzen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/7NU2VkAEf04" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe><br />
<em>Bundeserm&#228;chtigungsgesetz zur Finanzmarktstabilisierung</em></p>
<p>Alternativlosigkeit kann keine faule Ausrede f&#252;r die Aush&#246;hlung der Demokratie und die Ausbeutung der ehrlich arbeitenden Bev&#246;lkerung sein. Jede Alternative ist besser als diese.</p>
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		<title>Proteste in den USA und bald auch in Europa</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2011-10-07/proteste-in-den-usa-und-bald-auch-in-europa/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 21:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanz und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recherchiert und kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Occupy Wall Street]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>

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&#8220;Occupy Wall Street&#8221; Demonstranten im Zuccotti-Park unweit der Wall Street
Die urspr&#252;ngliche Graswurzelbewegung &#8220;Occupy Wall Street&#8221; weitet sich in den USA immer mehr zu einer grossen, landesweiten Protestbewegung aus. Man k&#246;nnte schon von einer Volksbewegung oder gar einem Volksaufstand sprechen und manches erinnert an die 68-er Proteste oder die Anti-Vietnamkriegs-Demonstrationen. Doch es sind nicht nur Hippies, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Occupy Wall Street - Demonstranten im Zuccotti-Park" src="/images/occupy_wallstreet_480.jpg" alt="Occupy Wall Street - Demonstranten im Zuccotti-Park" /><br />
<em>&#8220;Occupy Wall Street&#8221; Demonstranten im Zuccotti-Park unweit der Wall Street</em></p>
<p>Die urspr&#252;ngliche Graswurzelbewegung &#8220;Occupy Wall Street&#8221; weitet sich in den USA immer mehr zu einer grossen, landesweiten Protestbewegung aus. Man k&#246;nnte schon von einer Volksbewegung oder gar einem Volksaufstand sprechen und manches erinnert an die 68-er Proteste oder die Anti-Vietnamkriegs-Demonstrationen. Doch es sind nicht nur Hippies, Aussteiger und Arbeitslose, die auf der Strasse ihrem Unmut &#252;ber die Gier an der Wall Street Ausdruck verleihen. Verschiedene Gewerkschaften, Konsumenten- und Umweltschutzvereine, aber auch etliche unauff&#228;llige B&#252;rger, Lehrer, Krankenschwestern, Studenten und viele mehr haben sich dem friedlichen Protest in allen gr&#246;sseren St&#228;dten der USA angeschlossen.</p>
<p>Der berechtigte Protest gegen eine von Gier getriebene Zocker-Elite vereint Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensentw&#252;rfen, die von Barack Obamas Wahlslogans &#8220;Hope&#8221; und &#8220;Change&#8221; entt&#228;uscht sind und ihr Schicksal nun selber in die Hand nehmen wollen. Sie haben keine einheitlichen, gemeinsamen Ideen betreffend ihrer Ziele und L&#246;sungen. Gemeinsam ist ihnen in erster Linie die Wut &#252;ber die Gier der Wall-Street-Bankster und der Grosskonzerne und &#252;ber die herrschenden sozialen Ungerechtigkeiten. Manch einem hierzulande  ist n&#228;mlich entgangen, dass in den USA grosse Teile der Bev&#246;lkerung unter grosser Armut leiden, von der Teilnahme am sozialen Leben ausgegrenzt werden und unter menschenunw&#252;rdigen Bedingungen leben m&#252;ssen. Bereits ca. 46 der insgesamt 313 Millionen US-Amerikaner (2007 waren es &#8220;erst&#8221; 27 Millionen) leben von Essensmarken (&#8220;food stamps&#8221;). Die aktuelle Protestbewegung f&#228;llt daher auf &#228;usserst fruchtbaren Boden und ihr Medium ist wie schon im &#8220;Arabischen Fr&#252;hling&#8221; des Internet, ohne das diese Bewegung kaum so spontan und in einer so kurzen Zeit h&#228;tte organisiert werden k&#246;nnen. Es lebe die Informationsgesellschaft!</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/vAWv9gV8Cxo" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Champagner trinkende Wall-Street-Banker verh&#246;hnen die Demonstranten</em></p>
<p><span id="more-4346"></span>Nach anf&#228;nglicher Nachrichtenstille in dem Massenmedien berichten diese nun fast schon mit Sensationslust &#252;ber die &#8220;Randale&#8221; in New York und anderen St&#228;dten der USA. Dabei lassen sie mittlerweile auch die brutale und willk&#252;rliche Polizeigewalt nicht aus wie der Tages-Anzeiger vorgestern im Artikel &#8220;<a title=\"Tages-Anzeiger, 06.10.2011: New Yorker Polizei pr&#252;gelt auf Demonstranten ein\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50YWdlc2FuemVpZ2VyLmNoL2F1c2xhbmQvYW1lcmlrYS9OZXctWW9ya2VyLVBvbGl6ZWktcHJ1ZWdlbHQtYXVmLURlbW9uc3RyYW50ZW4tZWluL3N0b3J5LzMwNzk0NjM2" target=\"_blank\">New Yorker Polizei pr&#252;gelt auf Demonstranten ein</a>&#8220;. Und auch heute wieder: &#8220;<a title=\"Es ist genug, genug, genug\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50YWdlc2FuemVpZ2VyLmNoL2F1c2xhbmQvYW1lcmlrYS9Fcy1pc3QtZ2VudWctZ2VudWctZ2VudWcvc3RvcnkvMTIzMTU1ODk=" target=\"_blank\">Es ist genug, genug, genug</a>&#8220;. Die pl&#246;tzliche, wenn auch versp&#228;tete Aufmerksamkeit der Massenmedien haben die Demonstranten nicht zuletzt der &#246;ffentlichen Sympathiebekundung und Teilnahme zahlreicher Prominenter zu verdanken.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/GBBCE9_5v8E" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Helikopter von Fox News filmt Proteste an der Wall Street</em></p>
<p>Die Zahl der Demonstranten hat in New York bereits die 20&#8217;000-Marke &#252;berschritten und t&#228;glich werden es immer mehr. Die Polizei versucht krampfhaft aber vergeblich, der Lage Herr zu werden. &#220;bergriffe von Polizisten auf friedliche Demonstranten sind an der Tagesordnung. Viele Polizisten f&#252;hlen sich &#252;berfordert und in die Enge getrieben, andere scheinen sogar sichtlich Spass an den Pr&#252;geleien und Verhaftungen zu haben.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/ELEBAGIool0" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe><br />
<em>Polizei verpr&#252;gelt friedliche Demonstranten (05.10.2011)</em></p>
<p>Wenn sich die Proteste noch mehr zuspitzen und sich ihnen noch viel mehr Menschen anschliessen, ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis die Nationalgarde aufgeboten wird.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/KQh2NJR4onk" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>RT America &#252;ber die Ereignisse an der Wall Street (06.10.2011)</em></p>
<p>Sollte sich diese Protestbewegung wirklich zu so etwas wie eine Revolution entwickeln, k&#246;nnte das zu Anarchie f&#252;hren und das ganze Finanz-, Wirtschafts- und Gesellschaftssystem zum Umsturz bringen. Damit Neues Soweit so gut. Doch was kommt danach? Dar&#252;ber sind sich die Demonstranten offenbar nicht im Klaren. Das so entstehende Vakuum w&#252;rden anschliessend wieder die Lobbyisten der Grosskonzerne und die Sonderagenten der Geheimdienste f&#252;llen. Ob dies uns eine bessere Welt beschert? Ich wage es zu bezweifeln. So k&#246;nnte man durchaus schlussfolgern, dass die Demonstranten letztlich jenen in die H&#228;nde spielen, gegen die sie lauthals protestieren.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/D983q4xOnZg" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Ist &#8220;Occupy Wall Street&#8221; bereits infiltriert? (RT America im Interview mit dem Kanadier Andrew Gavin Marshall von <a title=\"The People’s Book Project\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3RoZXBlb3BsZXNib29rcHJvamVjdC5jb20v" target=\"_blank\">The People&#8217;s Book Project</a>, 07.10.2011)</em></p>
<p>Die US-Geheimdienste haben den Arabischen Fr&#252;hling angestachelt und die &#8220;Rebellen&#8221; in Lybien mit Waffen versorgt. Nun lassen sich die US-B&#252;rger von den Protesten der arabischen Welt inspirieren und inszenieren ihren &#8220;Amerikanischen Herbst&#8221;. Ironie des Schicksals?</p>
<p>F&#252;r das Wochenende vom 15.10.2011 sind &#228;hnliche Proteste wie in den USA auch in verschiedenen St&#228;dten Europas geplant. Welche Entwicklung diese nehmen werden und ob sie &#252;berhaupt &#252;berall gen&#252;gend Anh&#228;nger und Aktivisten finden, werden wir in K&#252;rze erleben.</p>
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		<title>Die EU-Schuldenunion</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2011-10-04/die-eu-schuldenunion/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 23:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanz und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF)]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM)]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>

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Euro-Rettungsschirm
Die EU versucht mit allen Tricks, den Euro zu retten. Doch eigentlich geht es mehr um die Rettung von Spekulanten und des maroden und &#252;berschuldeten Bankensystems, das sich zu einem kurz vor dem Kollaps stehenden Schneeballsystem hochgeschaukelt hat. Gierige Finanzspekulanten haben zus&#228;tzlich ihren Beitrag dazu geleistet und die Entwicklung beschleunigt. Die Finanzkrise ist allgegenw&#228;rtig und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Euro-Rettungsschirm" src="/images/geld_und_religion/euro-rettungsschirm_480.jpg" alt="Euro-Rettungsschirm" /><br />
<em>Euro-Rettungsschirm</em></p>
<p>Die EU versucht mit allen Tricks, den Euro zu retten. Doch eigentlich geht es mehr um die Rettung von Spekulanten und des maroden und &#252;berschuldeten Bankensystems, das sich zu einem kurz vor dem Kollaps stehenden Schneeballsystem hochgeschaukelt hat. Gierige Finanzspekulanten haben zus&#228;tzlich ihren Beitrag dazu geleistet und die Entwicklung beschleunigt. Die Finanzkrise ist allgegenw&#228;rtig und aus den Nachrichtenschlagzeilen nicht mehr wegzudenken.</p>
<p>Jetzt wird die n&#228;chste Phase der globalen, ultimativen Kapitalumverteilung vorbereitet. Das laufende Projekt in Europa heisst &#8220;European Financial Stability Facility&#8221; (<a title=\"European Financial Stability Facility (EFSF)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lZnNmLmV1cm9wYS5ldS8=" target=\"_blank\">EFSF</a>, zu Deutsch &#8220;Europ&#228;ische Finanzstabilisierungsfazilit&#228;t&#8221;) und wird auch als &#8220;Euro-Rettungsschirm&#8221; verkauft. Doch wer soll damit eigentlich gerettet werden? Der Euro ist es bestimmt nicht und auch nicht Griechenland. Die EFSF ist seit dem 4. August 2010 operativ, wird zur Zeit von 16 Personen &#8220;verwaltet&#8221; und wird von allen drei grossen Rating-Agenturen Standard &amp; Poor&#8217;s, Fitch Ratings und Moody&#8217;s <a title=\"Rated AAA/Aaa/AAA\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lZnNmLmV1cm9wYS5ldS9pbnZlc3Rvcl9yZWxhdGlvbnMvcmF0aW5nL2luZGV4Lmh0bQ==" target=\"_blank\">mit der Bestnote AAA bewertet</a>. Die einzige Aufgabe der EFSF ist es, auf Kosten der Steuerzahler Schulden zu machen und das Geld an jene zu verteilen, welche die Mitgliedstaaten in die Schuldenfalle getrieben haben. V&#246;llig intransparent ist auch das Verh&#228;ltnis der EFSF zur &#8220;EFSF Market Group&#8221;, die <a title=\"List of EFSF member banks\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lZnNmLmV1cm9wYS5ldS9hdHRhY2htZW50cy9lZnNmX21hcmtldF9ncm91cF9lbi5wZGY=" target=\"_blank\">aus 46 internationalen Finanzinstituten besteht</a>. Moment mal! Sind das nicht eben gerade jene Banken, die mit dem Rettungsschirm gerettet werden sollen?</p>
<p><span id="more-4335"></span>Der &#8220;Europ&#228;ischer Stabilit&#228;tsmechanismus&#8221; (ESM) soll nun als &#8220;dauerhafter Rettungsschirm&#8221; den vor&#252;bergehenden EFSF per 1. Januar 2013 abl&#246;sen. Er soll mindestens 700 Milliarden Euro schwer werden und auch private Anleger sollen sich daran beteiligen k&#246;nnen. Dabei werden die Eurol&#228;nder nicht mehr nur B&#252;rgschaften beisteuern, sondern auch tats&#228;chlich Kapital einzahlen, was die die Staatshaushalte unmittelbar und empfindlich belasten wird. Jedes Land, das dem ESM-Vertrag zustimmt, gibt die Hoheit &#252;ber seinen eigenen Finanzhaushalt auf und somit seine Souver&#228;nit&#228;t an das neue, zentrale Finanzwirtschafts-Ministerium ESM ab. Jedes Mitgliedsland hat zudem eine unwiderrufliche Nachschusspflicht. Bei der Abstimmung &#252;ber die deutsche Beteiligung am ESM hat der Bundestag dem Gesetzentwurf zur Ausweitung des Euro-Fonds am 29.09.2011 in zweiter Lesung zugestimmt. Welcher Idiot w&#252;rde in der Privatwirtschaft einem solchen Vertrag zustimmen?</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/uY7nGXn_mZQ" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe><br />
<a title=\"Stoppt die EU-Schuldenunion\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PXVZN25HWG5fbVpR" target=\"_blank\"><em>Stoppt die EU-Schuldenunion</em></a></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4335" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Occupy Wall Street in der Sackgasse?</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2011-10-02/occupy-wall-street-in-der-sackgasse/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 21:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recherchiert und kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Festnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[Occupy Wall Street]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun kann auch das Schweizer Fernsehen die Protestbewegung &#8220;Occupy Wall Street&#8221; nicht mehr l&#228;nger ignorieren und brachte heute in der Tagesschau einen etwas fragw&#252;rdigen Beitrag mit nicht ganz zu den gezeigten Bildern passenden Kommentaren.

Tagesschau vom 02.10.2011, 19:30 Uhr &#8211; New York: 700 Demonstranten verhaftet
700 von den 1&#8217;500 friedlich, wenn auch lauthals skandierenden Demonstranten wurden heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun kann auch das Schweizer Fernsehen die Protestbewegung &#8220;<a title=\"Wallstreet brennt - Der amerikanische Herbst?\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMTEtMDktMjgvd2FsbHN0cmVldC1icmVubnQtZGVyLWFtZXJpa2FuaXNjaGUtaGVyYnN0Lw==">Occupy Wall Street</a>&#8221; nicht mehr l&#228;nger ignorieren und brachte heute in der Tagesschau einen etwas fragw&#252;rdigen Beitrag mit nicht ganz zu den gezeigten Bildern passenden Kommentaren.</p>
<p><object style="width: 480px; height: 299px;" width="320" height="240" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/65a02aab-19d2-45db-a78b-3faca5eadf60" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="width: 480px; height: 299px;" width="320" height="240" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/65a02aab-19d2-45db-a78b-3faca5eadf60" quality="high" allowFullScreen="true" allowfullscreen="true" /></object><br />
<a title=\"Tagesschau vom 02.10.2011, 19:30 Uhr - New York: 700 Demonstranten verhaftet\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy52aWRlb3BvcnRhbC5zZi50di92aWRlbz9pZD02NWEwMmFhYi0xOWQyLTQ1ZGItYTc4Yi0zZmFjYTVlYWRmNjA=" target=\"_blank\"><em>Tagesschau vom 02.10.2011, 19:30 Uhr &#8211; New York: 700 Demonstranten verhaftet</em></a></p>
<p>700 von den 1&#8217;500 friedlich, wenn auch lauthals skandierenden Demonstranten wurden heute von der Polizei auf der Brooklyn Bridge in New York verhaftet, nachdem sie von der Wall Street abgedr&#228;ngt wurden. W&#228;hrend die Bilder Polizeibeamte zeigen, die ohne angegriffen worden zu sein, einzelne Demonstranten aus der Menge herausreissen und festnehmen, wird dies vom Sprecher kommentiert mit:<em> &#8220;&#8230; haben die Polizisten offenbar M&#252;he gegen die Hartn&#228;ckigkeit der Jungen&#8221;</em>. Welche Hartn&#228;ckigkeit? Welche Probleme und warum? Die Polizei begr&#252;ndete ihr Vorgehen angeblich damit, dass die Demonstranten die Brooklyn Bridge blockiert h&#228;tten. Die Br&#252;cke habe deshalb am Nachmittag f&#252;r mehrere Stunden f&#252;r den Verkehr gesperrt werden m&#252;ssen. Die meisten der mehr als 700 Festnahmen seien wegen &#8220;Ruhest&#246;rung&#8221; erfolgt. Eine recht fadenscheinige Begr&#252;ndung, wie mir scheint. Kaum jemandem ist bisher allerdings aufgefallen, dass JPMorgan Chase (gem&#228;ss der <a title=\"New York City Police Foundation - New York\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qcG1vcmdhbmNoYXNlLmNvbS9jb3Jwb3JhdGUvSG9tZS9hcnRpY2xlL255LTEzLmh0bQ==" target=\"_blank\">Prahlerei auf der eigenen Website</a>) erst kurz zuvor der New York City Polizeistiftung 4.6 Millionen Dollar gespendet, um die Sicherheit im &#8220;Big Apple&#8221; zu st&#228;rken. Die Bankster kaufen sich die Gunst der Polizei, um die Strassen von l&#228;stigen Demonstranten zu s&#228;ubern.</p>
<p><span id="more-4324"></span><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/a1tCYAEDl6g" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe><br />
<a title=\"Occupy Wall Street Protesters Take Brooklyn Bridge - 700+ Arrested\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PWExdENZQUVEbDZn" target=\"_blank\"><em>Das vollst&#228;ndige Video von den Festnahmen auf der Brooklyn Bridge</em></a></p>
<p>Die Wutb&#252;rger f&#252;hlen sich von der Finanzwirtschaft ausgebeutet und von ihren Regierungen verraten. Deshalb artikulieren sie ihre Entt&#228;uschung und ihren &#196;rger zunehmend rund um den gesamten Globus. Und sie werden immer mehr. In Griechenland, Italien, Spanien, Portugal und weiteren L&#228;ndern herrscht auch in Europa immer mehr Revolutionsstimmung beim einfachen Volk. Nicht nur in den USA, auch in ganz Europa soll bald in gleicher Art und Weise wie in New York an der Wall Street demonstriert werden. F&#252;r den 15.10.2011 ist auch in Z&#252;rich eine Grossdemonstration auf dem Paradeplatz geplant, wo sich die UBS, die Credit Suisse und die Schweizer Nationalbank befinden. Der Ort h&#228;tte passender nicht gew&#228;hlt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Doch nicht nur B&#252;rger gehen auf die Strasse, sogar ein H&#228;ndler als B&#246;rsenkommentatoren spricht bei BBC News aus, wie B&#246;rsen manipuliert werden, mit fallenden B&#246;rsenkursen Gewinne erzielt werden und wer in Wirklichkeit das Land regiert:<br />
<iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/grwnAZRoPJ0" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe><br />
<a title=\"BBC Speechless As Trader Tells Truth: The Collapse Is Coming - And Goldman Rules The World\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PWdyd25BWlJvUEow" target=\"_blank\"><em>The Collapse Is Coming And Goldman Sachs Rules The World</em></a></p>
<p>Die Occupy Wall Street Bewegung und ihre Schwesterbewegungen unter dem Titel &#8220;Occupy Together&#8221; wollen die Missst&#228;nde mit einer friedlichen Revolution ver&#228;ndern. Ihr Anliegen scheint mir legitim und angebracht. Nur, mit welchem Recht behaupten sie, f&#252;r 99 Prozent der Bev&#246;lkerung zu sprechen? Der schweigenden Mehrheit scheinen die Probleme offenbar glatt am Arsch vorbei zu gehen. Sonst m&#252;ssten viel mehr Leute auf die Strasse gehen. Und wie soll diese Revolution denn eigentlich aussehen? Welche grosse Ver&#228;nderung soll sie bringen? Wie soll das bewerkstelligt werden? Eine Revolution, die gelingen will, muss gut vorbereitet und kompetent gef&#252;hrt werden. Diesbez&#252;glich haben die Wall Street Besetzer grosse Defizite. Die gut gemeinte Protestaktion an der Wall Street wird sich mangels F&#252;hrung und konkreter L&#246;sungen sehr wahrscheinlich schon bald wieder in Luft aufl&#246;sen. Eigentlich schade.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4324" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Wallstreet brennt &#8211; Der amerikanische Herbst?</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 05:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Recherchiert und kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymous]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
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		<category><![CDATA[Occupy Wall Street]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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		<category><![CDATA[Wallstreet]]></category>

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		<description><![CDATA[In New York brennt die Wallstreet und die Medien hierzulande schweigen. Den bis zu &#252;ber 2‘000 Demonstranten steht eine &#220;bermacht an Polizisten gegen&#252;ber, die auch gegen v&#246;llig friedliche Teilnehmer mit &#228;usserster Brutalit&#228;t vorgehen. Doch anscheinend ist dies unseren Herrschern &#252;ber die ver&#246;ffentlichte Meinung nicht mal eine Erw&#228;hnung wert. Wie schon bei den Demonstrationen in Tel Aviv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Occupy Wallstreet" src="/images/occupy_wallstreet_200.jpg" alt="Occupy Wallstreet" align="left" />In New York brennt die Wallstreet und die Medien hierzulande schweigen. Den bis zu &#252;ber 2‘000 Demonstranten steht eine &#220;bermacht an Polizisten gegen&#252;ber, die auch gegen v&#246;llig friedliche Teilnehmer mit &#228;usserster Brutalit&#228;t vorgehen. Doch anscheinend ist dies unseren Herrschern &#252;ber die ver&#246;ffentlichte Meinung nicht mal eine Erw&#228;hnung wert. Wie schon bei den Demonstrationen in Tel Aviv im Juli diesen Jahres, wo bis zu 150‘000 Menschen f&#252;r bessere Lebensbedingungen demonstrierten, wurde dies in unseren Massenmedien systematisch totgeschwiegen. Lediglich vereinzelt und um Wochen versp&#228;tet konnte man in wenigen Tageszeitungen eine Kurznotiz lesen und auch die Tagesschau brachte nur gerade eine kurze Einblendung, welche das Ausmass der Demonstrationen gezielt verheimlichte. &#220;ber die Ursachen und Hintergr&#252;nde erfuhr man kein einziges Wort.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/Mtwxv0t_IOQ" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe><br />
<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PU10d3h2MHRfSU9R" target=\"_blank\"><em>Occupy Wall Street &#8211; Polizeibrutalit&#228;t (24.09.2011)</em></a></p>
<p>Ebenso verschweigen unsere Medien die Proteste an der Wallstreet. Die Tageszeitung <a title=\"ZEIT ONLINE - Die Wall Street geh&#246;rt uns\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy56ZWl0LmRlL2RpZ2l0YWwvaW50ZXJuZXQvMjAxMS0wOS9vY2N1cHktd2FsbC1zdHJlZXQ=" target=\"_blank\">ZEIT</a> und das IT-News Portal GOLEM.DE (gleich mit 3 Beitr&#228;gen: <a title=\"GOLEM.DE - Der Tag der Vergeltung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nb2xlbS5kZS8xMTA5Lzg2NjI3Lmh0bWw=" target=\"_blank\">1</a>, <a title=\"GOLEM.DE - Polizeibrutalit&#228;t und Widerstand im Netz\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nb2xlbS5kZS8xMTA5Lzg2NjY2Lmh0bWw=" target=\"_blank\">2</a>, <a title=\"GOLEM.DE - Anonymous nennt private Daten des Pfefferspray-Cops\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nb2xlbS5kZS8xMTA5Lzg2NjgyLmh0bWw=" target=\"_blank\">3</a>) bilden bisher die einzigen Ausnahmen im deutschsprachigen Raum. Dabei berichten sogar <a title=\"The Guardian - Occupy Wall Street\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ndWFyZGlhbi5jby51ay93b3JsZC9vY2N1cHktd2FsbC1zdHJlZXQ=" target=\"_blank\">The Guardian</a> (gleich mit mehreren Beitr&#228;gen), <a title=\"Russia Today\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3J0LmNvbS9uZXdzL3dhbGwtc3RyZWV0LXByb3Rlc3QtYXJyZXN0cy0zMzEv" target=\"_blank\">Russia Today</a> (RT), <a title=\"ALJAZEERA - US protesters rally to occupy Wall Street\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3N0cmVhbS5hbGphemVlcmEuY29tL3N0b3J5L3VzLXByb3Rlc3RlcnMtcmFsbHktb2NjdXB5LXdhbGwtc3RyZWV0" target=\"_blank\">Aljazeera</a> und <a title=\"'Occupy Wall Street' Protesters Vow To Camp Near Wall St. Indefinitely \" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5odWZmaW5ndG9ucG9zdC5jb20vMjAxMS8wOS8yMS9vY2N1cHktd2FsbC1zdHJlZXQtcHJvdGVzdF9uXzk3NDY5My5odG1s" target=\"_blank\">The Huffington Post</a> &#252;ber die Ereignisse. Als eine von vielen Gruppen rief auch das Aktivistenkollektiv <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3R3aXR0ZXIuY29tLyMlMjEvYW5vbnltb3VzaXJj" target=\"_blank\">Anonymous</a> zur Teilnahme an den Demonstrationen unter dem Titel &#8220;<a title=\"Occupy Wall Street\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cHM6Ly9vY2N1cHl3YWxsc3Qub3JnLw==" target=\"_blank\">Occupy Wallstreet</a>&#8221; auf und begleitet die Aktionen mit Cyberattacken auf verschiedene Wall-Street-Ziele, Banken und das New York Police Department. Begonnen hatte die friedliche Demonstration gegen das ungerechte Wirtschaftssystem, korrupte Bankinstitute und die Gier an der Wallstreet am 17. September 2011 mit einer klaren Botschaft: <em>&#8220;We are the 99% that will no longer tolerate the greed and corruption of the 1%.&#8221; (Wie sind die 99%, welche die Gier und Korruption der 1% nicht l&#228;nger hinnehmen werden)</em>.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/cG_TKAJyV6k" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Russia Today berichtet &#252;ber Occupy Wallstreet</em></p>
<p>Seitdem protestieren die mehrheitlich jungen Demonstranten friedlich und campieren in einem notd&#252;rftigen Zeltlager (<a title=\"Occupy Wallstreet Livestream\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5saXZlc3RyZWFtLmNvbS9nbG9iYWxyZXZvbHV0aW9uLw==" target=\"_blank\">Livestream</a>). Polizeibeamte in Uniform und Zivil kesseln Demonstranten ein, setzen ohne Vorwarnung Pfefferspray ein, kn&#252;ppeln wiederholt wahllos auf Personen ein und verhaften willk&#252;rlich einige von ihnen. Auch Reporter und Zuschauer werden immer wieder Opfer von Polizeiattacken. Der Rechtsstaat scheint ausser Kraft gesetzt.</p>
<p><span id="more-4294"></span><iframe src="http://www.youtube.com/embed/moD2JnGTToA" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Polizei setzt Pfefferspray gegen friedliche, junge Demonstrantinnen ein</em></p>
<p>Einer der prominenten Unterst&#252;tzer der Proteste ist neben Noam Chomsky der Filmemacher Michael Moore, der damit rechnet, dass sich die Proteste auf die ganze USA ausweiten werden.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/GtUivQHL1ic" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Countdown mit Keith Olbermann</em></p>
<p>Ganz offensichtlich unterliegen unsere Medien einem Maulkorb. Doch wer hat eine solche Macht, gleich praktisch alle Medienunternehmen derart zu steuern? F&#252;rchtet man sich vor &#228;hnlichen Krawallen und Revolutionen wie in der arabischen Welt? Kann eine Revolution wirklich unterdr&#252;ckt werden, indem sie massenmedial totgeschwiegen wird? Doch langsam beginnen sogar in den USA die Massenmedien dar&#252;ber zu berichten. Und auch Pr&#228;sident Obama wird die Proteste nicht weiter ignorieren k&#246;nnen, da die eingereichte Petition &#8220;<a title=\"Recognize the men and women who are occupying wall street\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cHM6Ly93d3dzLndoaXRlaG91c2UuZ292L3BldGl0aW9ucy8hL3BldGl0aW9uL3JlY29nbml6ZS1tZW4tYW5kLXdvbWVuLXdoby1hcmUtb2NjdXB5aW5nLXdhbGwtc3RyZWV0L3RYMFpYOFo3" target=\"_blank\">Recognize the men and women who are occupying wall street</a>&#8221; die erforderlichen 5&#8217;000 Unterschriften erhalten hat.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/j6HbOcRDoMo" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<a title=\"MSNBC berichtet &#252;ber die Brutalit&#228;t der New Yorker Polizei\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PWo2SGJPY1JEb01v" target=\"_blank\"><em>MSNBC berichtet &#252;ber die Brutalit&#228;t der New Yorker Polizei</em></a></p>
<p>Wenn man in die Geschichtsb&#252;cher schaut, stellt man fest, dass Revolutionen &#252;blicherweise im Fr&#252;hling (2. H&#228;lfte M&#228;rz) oder im Herbst (Oktober plus/minus eine Woche) stattfinden. Im Fr&#252;hling dieses Jahr begann die Revolution im arabischen Raum. Erleben die USA gerade einen amerikanischen Herbst als Gegenst&#252;ck zum arabischen Fr&#252;hling? Michael Bloomberg kommentierte die Protest wie folgt: <em>&#8220;You have a lot of kids graduating college, can&#8217;t find jobs. That&#8217;s what happened in Cairo. That&#8217;s what happened in Madrid. You don&#8217;t want those kinds of riots here.&#8221;</em> Eine Revolution k&#228;me den Amis sehr ungelegen zu Beginn der Wahlkampfschlacht zu den US-Pr&#228;sidentschaftswahlen.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="OCCUPY TOGETHER" src="/images/occupy_together_map_200.jpg" alt="OCCUPY TOGETHER" align="left" />Jedenfalls beginnt sich der Wallstreet-Virus bereits &#252;ber die ganzen Vereinigten Staaten von Amerika auszubreiten. In San Francisco und Chicago kam es bereits zu &#228;hnlichen Protesten, die sich mit den Demonstranten in New York solidarisierten, und f&#252;r die kommenden Tage sind bereits Proteste in Detroit, Denver, Cleveland, Boston, Phoenix, Seattle, Kansas City, Philadelphia und Washington D.C. geplant. Die neue landesweite Protestbewegung nennt sich OCCUPY TOGETHER und hat auch schon eine <a title=\"Occupy Together\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL29jY3VweXRvZ2V0aGVyLm9yZy8=" target=\"_blank\">eigene Website</a> eingerichtet. Ich bin gespannt, was da noch alles kommt &#8230;</p>
<p><iframe style="border: 0pt none; outline: 0pt none;" src="http://cdn.livestream.com/embed/globalrevolution?layout=4&amp;color=0xed1c24&amp;autoPlay=false&amp;mute=false&amp;iconColorOver=0xffffff&amp;iconColor=0xffd2d5&amp;allowchat=true&amp;height=295&amp;width=480" frameborder="0" scrolling="no" width="480" height="295"></iframe><br />
<a title=\"live\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5saXZlc3RyZWFtLmNvbS9nbG9iYWxyZXZvbHV0aW9uP3V0bV9zb3VyY2U9bHNwbGF5ZXImYW1wO3V0bV9tZWRpdW09ZW1iZWQmYW1wO3V0bV9jYW1wYWlnbj1mb290ZXJsaW5rcw=="><em>Occupy Wallstreet Livestream</em></a></p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/P5x6Dnq1M_A" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Occupy Wallstreet Day 1 09/17/2011</em></p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/TnCtitcHanQ" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe><br />
<em>20,000 Protestors To Occupy Wall St.</em></p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/Nn18DdJX-IM" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/hTJH4ZZU_oA" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/uiraDbcx14c" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/aY5fdLoN0Xk" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/Puc3jgl7llA" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/Dpq8XEtwFpA" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4294" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Ein herausragender Historiker</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 09:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen(schaft)]]></category>
		<category><![CDATA[Daniele Ganser]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele Historiker sind nur Wiederk&#228;uer ihrer Vorg&#228;nger. Einer, der sich nicht mit vorgefertigten Antworten zufrieden gibt und, wie es sich f&#252;r einen wissenschaftlich arbeitenden Historiker geh&#246;rt, systematisch und n&#252;chtern nach der Wahrheit sucht, ist der an der Universit&#228;t Basel lehrende Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser. Aufgefallen ist er als Autor des Buches &#8220;Nato-Geheimarmeen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Dr. Daniele Ganser" src="http://www.danieleganser.ch/assets/images/Infos/Foto/basile_bornand_small.jpg" alt="Dr. Daniele Ganser" align="left" />Viele Historiker sind nur Wiederk&#228;uer ihrer Vorg&#228;nger. Einer, der sich nicht mit vorgefertigten Antworten zufrieden gibt und, wie es sich f&#252;r einen wissenschaftlich arbeitenden Historiker geh&#246;rt, systematisch und n&#252;chtern nach der Wahrheit sucht, ist der an der Universit&#228;t Basel lehrende Historiker und Friedensforscher <a title=\"Dr. Daniele Ganser\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kYW5pZWxlZ2Fuc2VyLmNoLw==" target=\"_blank\">Dr. Daniele Ganser</a>. Aufgefallen ist er als Autor des Buches &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbWF6b24uZGUvZ3AvcHJvZHVjdC8zMjgwMDYxMDY3P2llPVVURjgmYW1wO3RhZz16ZWl0ZW53ZW5kZWNoLTIxJmFtcDtsaW5rQ29kZT1hczImYW1wO2NhbXA9MTYzOCZhbXA7Y3JlYXRpdmU9Njc0MiZhbXA7Y3JlYXRpdmVBU0lOPTMyODAwNjEwNjc=" target=\"_blank\">Nato-Geheimarmeen in Europa. Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsf&#252;hrung</a>&#8220;. Bereits da war schon klar: Wer sich derart offen und kritisch mit solch heiklen Themen befasst, nimmt kein Blatt vor den Mund und l&#228;sst sich den Mund nicht verbieten. Manser spricht offen aus, dass in den Medien und in der Politik viel gelogen und vieles verschwiegen wird. F&#252;r ihn ist dies jedoch lediglich die logische Fortf&#252;hrung der Menschheitsgeschichte und keinesfalls eine neue, weltbewegende Erkenntnis.</p>
<p><span id="more-4279"></span>Wer sich mit <a title=\"Forschungsschwerpunkte von Daniele Ganser\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kYW5pZWxlZ2Fuc2VyLmNoL1RoZW1lbi5odG1s" target=\"_blank\">Gansers Arbeiten</a> befasst, dem wird rasch klar, wie schlecht wir in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts trotz aller grossartigen Kommunikationsmittel &#252;ber das Geschehen in der Welt informiert sind. Auf die Frage &#8220;Ich lese jeden Tag die Zeitung. Warum steht das nicht drin?&#8221; gibt der Historiker zur Antwort: &#8220;Man kann heute eigentlich alles wissen, wenn man es denn will. Es braucht nur sehr viel Zeit.&#8221;. Wer diese Zeit nicht hat, &#252;berl&#228;sst das Zusammentragen und Auswerten von Informationen zum Zeitgeschehen am besten Experten wie Ganser. Und es ist wirklich erstaunlich, wieviel dieser in den letzten Jahren aufgearbeitet hat. Seine Ergebnisse publiziert er regelm&#228;ssig auch auf seiner Website und mit diesen l&#228;sst sich locker ein Bildungsurlaub zwecks Selbststudium f&#252;llen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/6Kt0EYvo-z0" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Daniele Ganser im Interview mit Klaus J. St&#246;hlker (2008)</em></p>
<p>Ganser ist ein Wahrheitssucher, der diese Bezeichnung wirklich verdient. Mit fanatischen, ideologisch gepr&#228;gten &#8221;Truthern&#8221; hat er nichts am Hut. Er recherchiert umfangreich und gr&#252;ndlich. Er wertet die gefundenen Informationen im geschichtlichen Kontext systematisch aus, ohne voreilige Schl&#252;sse zu ziehen. &#220;ber seine Ergebnisse referiert er sachlich und n&#252;chtern, ohne zu polemisieren. F&#252;r ihn gibt es keine Tabuthemen. Ungereimtheiten in den offiziellen Darstellungen von Regierungen, Politikern und in den Medien deckt er schonungslos auf, ohne diese jedoch gleich zu verteufeln. Und gerade dies macht ihn zu einem glaubw&#252;rdigen Geschichtswissenschaftler und f&#252;r manche zu einem unbequemen Zeitgenossen, denn gewissen Regierungen und Geheimdiensten ist Ganser sicher ein Dorn im Auge. Dass seine zum Teil hoch brisanten Arbeiten in der &#214;ffentlichkeit nicht die Beachtung erhalten, die sie eigentlich verdienen, gibt einem in einem Land wie der Schweiz, in dem die Meinungs- und Pressefreiheit ein hoch gehaltenes Gut ist, schon etwas zu denken. Deshalb w&#228;re es w&#252;nschenswert, wenn Gansers Arbeiten &#252;ber zu den Massenmedien komplement&#228;re Kan&#228;le im Web ein gr&#246;sseres Echo und eine gr&#246;ssere Verbreitung finden und so mehr zur Aufkl&#228;rung und Geschichtsbildung der Allgemeinheit beitragen w&#252;rden.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4279" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Tabubruch in den Medien</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 21:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor gar nicht allzu langer Zeit hatten verschiedene Tabus in den Massenmedien ihre G&#252;ltigkeit. Bestimmte Themen wurden bei der Berichterstattung konsequent und systematisch ignoriert und totgeschwiegen. Andernfalls h&#228;tten die Beitr&#228;ge in Printmedien, Radio und Fernsehen ganz andere Inhalte und Aussagen gehabt. Politisch heikle Themen wurden ausgeklammert oder Alternativmeinungen als fantasievolle Spinnerei von irrgeleiteten Skeptikern und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="3 Affen" src="/images/tierische_symbole/three-monkeys08-crossed_small.gif" alt="3 Affen durchkreuzt" align="left" />Vor gar nicht allzu langer Zeit hatten verschiedene Tabus in den Massenmedien ihre G&#252;ltigkeit. Bestimmte Themen wurden bei der Berichterstattung konsequent und systematisch ignoriert und totgeschwiegen. Andernfalls h&#228;tten die Beitr&#228;ge in Printmedien, Radio und Fernsehen ganz andere Inhalte und Aussagen gehabt. Politisch heikle Themen wurden ausgeklammert oder Alternativmeinungen als fantasievolle Spinnerei von irrgeleiteten Skeptikern und Verschw&#246;rungstheoretikern bezeichnet, um einen gewissen Kreis von Reichen und M&#228;chtigen nicht zu ver&#228;rgern und sich ihre Gunst und Werbeauftr&#228;ge zu sichern. Wer sich gegen die offizielle Darstellung auflehnte, wurde als Volksfeind beschimpft und verachtet.</p>
<p>Nur ganz selten wurden Themen wie die <a title=\"Bilderberg geht online\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTAtMDYtMDkvYmlsZGVyYmVyZy1nZWh0LW9ubGluZS8=">Bilderberg-Konferenzen</a>, die grunds&#228;tzlichen Konstruktionsfehler unseres <a title=\"Geldsystem und Finanzwirtschaft\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoL3RoZW1lbi9nZWxkc3lzdGVtLXVuZC1maW5hbnp3aXJ0c2NoYWZ0Lw==">Finanz- und Wirtschaftssystems</a>, Gegenhypothesen zur menschengemachten, treibhausgasbasierten <a title=\"Klimawandel\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoL3RoZW1lbi9rbGltYXdhbmRlbC8=">Klimaerw&#228;rmung</a> oder die vielen Ungereimtheiten und L&#252;gen im Zusammenhang mit der offiziellen, absurden Verschw&#246;rungstheorie zu 9/11, welche als Rechtfertigung f&#252;r den Krieg im Irak und in Afghanistan sowie f&#252;r weitere v&#246;lkerrechts- und verfassungswidrige Aktionen der USA und ihrer Verb&#252;ndeten herhalten mussten, erw&#228;hnt oder gar thematisiert.</p>
<p>Wenn etwas &#8211; meist in einer Polittalkrunde aufkam, wurde es vom jeweiligen Moderator in der Regel mit geschulter Eleganz und Eloquenz entweder ins L&#228;cherliche gezogen oder die Diskussion auf andere Aspekte und Themen gelenkt. Nur in Satiresendungen wie &#8220;Die Anstalt&#8221; durften gewisse Wahrheiten in humoristischer Art und Weise zur Sprache gebracht werden. Dies scheint sich in den letzten Wochen zumindest teilweise ge&#228;ndert zu haben. Vermehrt kann auch Otto Normalverbraucher nicht nur die offiziellen Versionen der &#8220;Wahrheit&#8221; lesen und sehen, ohne sich darum besonders bem&#252;hen zu m&#252;ssen.</p>
<h3><span id="more-4235"></span>9/11 ist zehn Jahre alt</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="WTC Twin Towers brennen" src="/images/wtc_2001-09-11_a.jpg" alt="WTC Twin Towers" align="left" />Der Terror-Anschlag auf die Geb&#228;ude des World Trade Centers in New York am 11. September 2001 war ein schreckliches Ereignis, das viel Leid verursacht hat &#8211; sowohl bei den Opfern in New York als auch im darauf folgenden &#8220;Krieg gegen den Terror&#8221;. Dass man zum 10. Jahrestag <a title=\"Tages Anzeiger, 12.09.2011 - Stilles Gedenken an die Opfer des 11. September\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50YWdlc2FuemVpZ2VyLmNoL2F1c2xhbmQvMTAtamFocmUtOS0xMS0xMC1qYWhyZS1kYW5hY2gvU3RpbGxlcy1HZWRlbmtlbi1hbi1kaWUtT3BmZXItZGVzLTExLVNlcHRlbWJlci9zdG9yeS8zMDg2Nzk5Nz9kb3NzaWVyX2lkPTEwMTk=" target=\"_blank\">dieser Trag&#246;die gedenkt</a>, ist nur nat&#252;rlich. Die <a title=\"20 Minuten - Bewegendes Gedenken am Jahrestag\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy4yMG1pbi5jaC9uZXdzL2F1c2xhbmQvc3RvcnkvQmV3ZWdlbmRlcy1HZWRlbmtlbi1hbS1KYWhyZXN0YWctMTk5MjE5OTI=" target=\"_blank\">Gedenkfeiern</a> dienen als Gruppentherapie zur emotionalen Verarbeitung der schrecklichen Ereignisse und die  Gedenkst&#228;tte am Ground Zero ist zur Klagemauer f&#252;r die Hinterbliebenen der Anschlagsopfer geworden. Die Menschen brauchen das und daran ist auch nichts auszusetzen. Skurril und zugleich befremdend erschienen mir jedoch die Worte des Lobes von Barack Obama f&#252;r seinen Vorg&#228;nger George W. Bush. W&#228;hrend er diesen im Wahlkampf noch f&#252;r seine Kriegsz&#252;ge massiv kritisiert hatte, scheint davon nicht mehr viel &#252;brig geblieben zu sein.</p>
<p>Ich habe es mir am vergangenen Sonntag Abend angetan, mich mehrere Stunden durch die Beitr&#228;ge auf allen Kan&#228;len zu zappen, wobei ich die drei &#8220;Dokudramen&#8221; aus dem Jahr 2006 ausgelassen habe, da ich hysterische Katastrophenfilme nicht ausstehen kann. Die meisten deutschsprachigen Fernsehsender strahlten in den USA produzierte &#8220;Dokumentarfilme&#8221; aus und so auch das Schweizer Fernsehen. Darin ging es haupts&#228;chlich um <a title=\"Tages-Anzeiger - Zuerst wegen 9/11 arbeitslos - dann Aufstieg zur prominenten Swiss-Miss\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50YWdlc2FuemVpZ2VyLmNoL2F1c2xhbmQvYW1lcmlrYS9adWVyc3Qtd2VnZW4tOTExLWFyYmVpdHNsb3MtLWRhbm4tQXVmc3RpZWctenVyLXByb21pbmVudGVuLVN3aXNzLU1pc3Mvc3RvcnkvMjM3MTI3MDY=" target=\"_blank\">belanglose Einzelschicksale</a> im direkten und indirekten Zusammenhang mit 9/11. Im Mittelpunkt stand immer die Frage: Wie haben sie den 11. Speptember 2001 erlebt? Oder: <a title=\"NZZ - An der Arbeit, in den Ferien oder beim Z&#252;geln &#252;berrascht\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uenouY2gvbmFjaHJpY2h0ZW4vc3BlY2lhbF85MTEvb25saW5lLXJlZGFrdG9yZW5fZXJsZWJlbl85MTFfMS4xMjM0ODgyNS5odG1s" target=\"_blank\">Was haben Sie gerade getan, als es passierte?</a> Als ob das wirklich jemanden ernsthaft interessieren w&#252;rde! Verbl&#246;dendes Boulevard-Ges&#252;lze f&#252;rs Gem&#252;t eben, ohne jeglichen Informationsgehalt oder Mehrwert.</p>
<p>G&#252;nther Jauch liess in seinem <a title=\"Das haben Sie gut gemacht – Herr Jauch\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50YWdlc2FuemVpZ2VyLmNoL2t1bHR1ci9mZXJuc2VoZW4vRGFzLWhhYmVuLVNpZS1ndXQtZ2VtYWNodC0tSGVyci1KYXVjaC0vc3RvcnkvMzE1OTE1MDU=" target=\"_blank\">Polit-Talk in der ARD</a> auch teilweise kritische Stimmen zu Wort kommen, aber nur bez&#252;glich der Legitimation der Bundeswehr, auf Grund der Ereignisse vom 11. September 2011 zur Unterst&#252;tzung der US-Truppen gegen die Taliban in Afghanistan in den Krieg zu ziehen. Kann man Deutschland wirklich am Hindukusch verteidigen? Naja, Deutschland hat es immerhin versucht. Kritisiert wurden die Instrumentalisierung des Terrors durch die Politik &#8211; vor allem im Hinblick auf die US-Pr&#228;sidentschaftswahlen im n&#228;chsten Jahr &#8211; sowie der Krieg in Afghanistan und im Irak, dessen Verh&#228;ltnism&#228;ssigkeit in Frage gestellt wurde, zumal die Anzahl der Opfer des Krieges jene des Terroranschlags vom 11. September um ein Mehrfaches &#252;bertrifft.</p>
<p>An der offiziellen Geschichtsschreibung der Ereignisse jedoch wurde nirgends ger&#252;ttelt. Sie wird in den Massenmedien (mit kleineren Ausnahmen in Sendungen zu Randzeiten) immer noch (zumindest vordergr&#252;ndig) als alleinige Wahrheit akzeptiert und publiziert, obwohl sie in vielen Teilen widerspr&#252;chlich und unlogisch ist, den Gesetzen der Physik widerspricht und die Wahrscheinlichkeit der H&#228;ufung und ungl&#252;ckliche Verkettung so vieler Zuf&#228;lle mathematisch gesehen praktisch gleich Null ist. Nur inoffiziell trauen sich Journalisten, die offizielle Verschw&#246;rungstheorie anzuzweifeln. Zu gross ist ihre Angst, in die Schusslinie zu geraten und den Job zu verlieren.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/qUG5VHhKT9U" frameborder="0" width="480" height="390"></iframe><br />
<em><a title=\"Peter Scholl-Latour: Die Wahrheit &#252;ber 9/11 und Al-Qaida\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PXFVRzVWSGhLVDlV" target=\"_blank\">Peter Scholl-Latour: Die Wahrheit &#252;ber 9/11 und Al-Qaida</a></em></p>
<p>Nur ein paar Wenige, wagen es trotzdem. Sie findet man vor allem in den Print-Medien und nat&#252;rlich nicht zuletzt im Web. W&#228;hrend die einen beim Tages-Anzeiger &#252;ber die <a title=\"Tages Anzeiger, 09.09.2011 - 9/11 – das letzte Tabu der Kunst\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50YWdlc2FuemVpZ2VyLmNoL2t1bHR1ci9rdW5zdC85MTEtLWRhcy1sZXR6dGUtVGFidS1kZXItS3Vuc3Qvc3RvcnkvMzA5MjAxMjE=" target=\"_blank\">Auseinandersetzung der Kunst mit 9/11</a> sinnieren oder in den emotionalen Einheitsbrei einstimmen, wagen es andere, sich mit einzelnen Ungereimtheiten zu befassen und die Existenz anderer Wahrnehmungen der damaligen Ereignisse zu erw&#228;hnen, die sie dann aber auch schon mal mehr oder weniger als Unsinn oder Verschw&#246;rungstheorien bezeichnen. Nur ist die offizielle Darstellung von 9/11 auch nichts anderes als eine Verschw&#246;rungstheorie, die bislang von niemandem belegt wurde. Aber allein schon die Tatsache, dass auch kritische Stimmen &#252;berhaupt genannt werden, ist erstaunlich. Wer zwischen den Zeilen lesen kann, wird den versteckten Appell verstehen, sich weitere Informationen zu beschaffen und im Dreck zu w&#252;hlen.</p>
<p>Aufhorchen und an der offiziellen Darstellung l&#228;sst einen sp&#228;testens, wenn sogar Leute wie der Schweizer Historiker <a title=\"Dr. Daniele Ganser\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kYW5pZWxlZ2Fuc2VyLmNoLw==" target=\"_blank\">Daniele Ganser</a> die 9/11-Version der US-Regierung <a title=\"Tages-Anzeiger - WTC7 und andere R&#228;tsel um 9/11\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50YWdlc2FuemVpZ2VyLmNoL2F1c2xhbmQvYW1lcmlrYS9XVEM3LXVuZC1hbmRlcmUtUmFldHNlbC11bS05MTEvc3RvcnkvMjY4ODgzNzI=" target=\"_blank\">in Frage stellen</a> und Journalisten wie Peter Scholl-Latour oder hochrangige Milit&#228;rs wie Oberstleutnant Jochen Scholz von der Sprengung der Geb&#228;ude ausgehen. Ganser h&#228;lt grunds&#228;tzlich drei Theorien f&#252;r plausibel: die &#8220;Surprise-Theorie&#8221; (&#220;berraschung), die &#8220;Let-It-Happen-on-Purpose-Theorie&#8221; (Lass es absichtlich passieren) und die &#8220;Make-It-Happen-on-Purpose-Theorie&#8221; (F&#252;hre es absichtlich selbst aus). Ich denke, dass alle drei zutreffen &#8211; je nachdem in welcher Rolle man es betrachtet. Ganser erhielt nach eigenen Angaben in Fachkreisen Zustimmung nur unter vorgehaltener Hand und andere h&#228;tten ihn gemahnt, solche Fragen seien zu politisch und k&#246;nnten auch in der Schweiz eine Karriere als Wissenschaftler ruinieren. Tabubrecher leben offenbar gef&#228;hrlich.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/4iY6HBXAk1k" frameborder="0" width="480" height="390"></iframe><br />
<em><a title=\"Jochen Scholz, Oberstleutnant der NATO-Luftwaffe zu 9/11\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PTRpWTZIQlhBazFr" target=\"_blank\">Jochen Scholz, Oberstleutnant der NATO-Luftwaffe zu 9/11</a></em></p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/c1C3eUHMEwc" frameborder="0" width="480" height="300"></iframe><br />
<em><a title=\"Peter Scholl-Latour: World-Trade-Center wurde gesprengt!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PWMxQzNlVUhNRXdj" target=\"_blank\">Peter Scholl-Latour: World-Trade-Center wurde gesprengt!</a></em></p>
<p>9/11 ist und bleibt ein traumatisches Ereignis f&#252;r unsere Zivilisation und die wahren Hintergr&#252;nde werden wir wohl erst erfahren, wenn die Archive der Geheimdienste nach langer Zeit der &#214;ffentlichkeit zug&#228;nglich gemacht werden.</p>
<h3>Die okkulte Seite unseres Geldsystems &#8211; Wann kommt der grosse Finanz- und Wirtschafts-Crash?</h3>
<p>Jemand schreit: Staatspleite! Und die B&#246;rsenkurse fallen. Jemand schreit: Eurobonds! Und die B&#246;rsenkurse steigen. Das ist die heutige Realit&#228;t der Weltwirtschaft im aufgekl&#228;rten, fortschrittlichen und modernen Neokapitalismus und es offenbart zugleich deren Anf&#228;lligkeit und Schw&#228;che. (Am Rande bemerkt: der Kommunismus ist auch keine brauchbare Alternative). Ein stabiles Finanz- und Wirtschaftssystem sieht anders aus. Und doch reden alle vom Wachstum und Wachstum und Wachstum und &#8230; Vielleicht soll dieser ja herbeigeredet werden. Soll es nun nominaler oder realer Wachstum sein? Ach, Scheissegal! Hauptsache, Wachstum. So jedenfalls nehme ich Tag f&#252;r Tag die Berichterstattung in den Medien wahr. F&#252;r mich zeugt das von einem profunden Unverst&#228;ndnis unseres Wirtschaftssystems, das bereits den Todesstoss versp&#252;rt und nun in den letzten Atemz&#252;gen am Boden liegt, aber dennoch so tut, als ob es ewig leben w&#252;rde. &#214;konomen sind wahrlich weder Mathematikgenies noch Systemanalytiker und Wirtschaftsjournalisten sind es schon gar nicht. Die grosse Mehrheit plappert seit Jahrzehnten nur nach, was ein paar findige Banker vor &#252;ber hundert Jahren erfunden haben. Von Wissenschaftlichkeit fehlt weit und breit jede Spur. Vielmehr herrscht Krieg zwischen den Wirtschaftsideologien. Es lebe die Gier und der St&#228;rkere wird gewinnen!</p>
<p>So lange es gelingt, ein Thema beziehungsweise gewisse Aspekte eines Themas aus den Medien und damit aus der Schusslinie der &#214;ffentlichkeit zu halten, kann angenommen werden, dass der Leidensdruck in der Bev&#246;lkerung zu wenig gross ist, um nach einer Ver&#228;nderung zu verlangen. Solange k&#246;nnen Kartelle im Dunkeln wursteln, wie es ihnen gerade beliebt. Doch wenn ein Thema bereits den Einzug in Fernsehsendungen zur Prime Time geschafft hat, muss es sich offenbar um ein Problem handeln, das viele betrifft und sie leiden l&#228;sst. Wenn ein heikles Thema vom Tabu zur Schlagzeile mutiert ist, ist Feuer im Dach und es muss davon ausgegangen werden, dass es noch viel schlimmer kommt, wenn es nicht umgehend gelingt, das Feuer zu l&#246;schen. Deshalb war ich &#252;berrascht, am 15.08.2011 im Heute Journal derart deutliche Worte zu unserem Geldsystem zu h&#246;ren:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/1c6tzCIg3R0" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe><br />
<a title=\"Heute Journal 15.08.2011: Unser Geldsystem\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PTFjNnR6Q0lnM1Iw" target=\"_blank\">Heute Journal 15.08.2011: Unser Geldsystem</a></p>
<p>Am 09.09.2011 staunte ich dann nicht schlecht, als in der Gratis-Boulevard-Tageszeitung 20 Minuten ein Interview mit Mr. DAX Dirk M&#252;ller mit der &#220;berschrift &#8220;<a title=\"Der n&#228;chste Crash wird viel schlimmer\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy4yMG1pbi5jaC9maW5hbmNlL25ld3Mvc3RvcnkvLURlci1uYWVjaHN0ZS1DcmFzaC13aXJkLXZpZWwtc2NobGltbWVyLS0xNTc0MjQ2MA==" target=\"_blank\">Der n&#228;chste Crash wird viel schlimmer</a>&#8221; ver&#246;ffentlicht wurde. Hier die wichtigsten Aussagen:</p>
<blockquote><p><em>Frage:</em> In Ihrem Buch zitieren Sie Henry Ford: «Wenn die Menschen unser Geldsystem verstehen w&#252;rden, h&#228;tten wir die Revolution noch morgen fr&#252;h.» Ist das System so ungerecht?<br />
<em>Antwort:</em> Ja, es ist ungerecht und mit grossen Fehlern behaftet. Diese n&#252;tzen wenigen, doch viele m&#252;ssen daf&#252;r bluten. Die Krisen folgen sich in immer k&#252;rzeren Abst&#228;nden. [...]</p>
<p><em>F:</em> Unter den B&#246;rsianern sind sie wohl der einsame Rufer in der W&#252;ste?<br />
<em>A:</em> Es gibt unter den H&#228;ndlern viele mit ethischen Anspr&#252;chen. Das Problem ist aber, dass sie teilweise mit den Interessen der Arbeitgeber kollidieren. [...]</p>
<p><em>F:</em> Wie weit sind wir noch vom Kollaps entfernt?<br />
<em>A:</em> Es ist f&#252;nf vor zw&#246;lf – und dieser Crash wird schlimmer als jener vor drei Jahren. Nach der Finanzkrise haben die Regierungen als Stabilisierungsmassnahmen 33 Billionen Dollar ins System gepumpt. Das hat zu einer Scheinbl&#252;te gef&#252;hrt, die bald vor&#252;ber ist. Diesmal werden die Staaten nicht mehr zu Hilfe eilen k&#246;nnen.</p>
<p><em>F:</em> In einem Ihrer Kommentare sprechen sie davon, dass unsere Nationalbank nun den ganzen Euro-Kram aufkaufen m&#252;sse. Halten Sie so wenig vom Euro?<br />
<em>A:</em> Ich habe wenig Vertrauen in die Gemeinschaftsw&#228;hrung. Eine W&#228;hrungsunion ohne politische Union kann nicht funktionieren. Folglich ist es ein riskanter Ritt, den die Jungs der Schweizerischen Nationalbank unternommen haben. Eventuell sitzen sie bald auf einem Berg von wertlosen Euros.</p></blockquote>
<p>Offenbar wurden <a title=\"Geld, Geld und noch mehr Geld …\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTEtMDMtMTcvZ2VsZC1nZWxkLXVuZC1ub2NoLW1laHItZ2VsZC8=">meine Hoffnungen</a> erh&#246;rt, dass nach der Sendung <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zZW5kdW5nZW4uc2YudHYvZWNvL1NlbmR1bmdlbi9lY28vQXJjaGl2L1NlbmR1bmctdm9tLTAzLjAxLjIwMTE=" target=\"_blank\">“ECO-Spezial” vom 03.01.2011</a> unter dem Titel “<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy52aWRlb3BvcnRhbC5zZi50di92aWRlbz9pZD05M2JkYjEwOC0yZDA2LTQ3NzktOTdlZC01MTM3MTRiN2YxMGI=" target=\"_blank\">Geld, Gier und Gewissen</a>” im Schweizer Fernsehen mehr Beitr&#228;ge mit etwas mehr Tiefgang breiten Teilen der Bev&#246;lkerung auf einfach verst&#228;ndliche Art und Weise Einblick in die Konstruktionsfehler unseres Finanz- und Wirtschaftssystems vermitteln m&#246;gen.</p>
<h3>Weitere Tabus sollten gebrochen werden</h3>
<p>Noch nicht begriffen haben anscheinend die Wirtschaftsjournalisten allerdings, dass die aktuelle Kopplung des Schweizerfrankens durch das Gelddrucken der Nationalbank zum Nulltarif einerseits durch die Aufbl&#228;hung der Geldmenge zwangsl&#228;ufig nicht nur zu einer Entwertung unserer W&#228;hrung f&#252;hrt, sondern dadurch auch unsere gesamten Altervorsorgeersparnisse praktisch wertlos werden. Profitieren tun nur die Pensionskassen, welche unser ihnen anvertrautes Geld in Realwerte wie haupts&#228;chlich Immobilien investiert haben, deren Wert real vergleichsweise kaum sinken wird. Vertraglich verpflichtet sind sie aber nur zur Auszahlung eines nominalen Betrags, dessen Wert real bald nahe bei Null liegen wird. Wie lange wird es wohl dauern, bis auch dies in den Medien diskutiert wird?</p>
<p>Folglich wird sich zu unserem demographischen Problem noch eine aus dem Euroraum importierte Hyperinflation hinzugesellen. Die Fixierung des Schweizer Frankens an den Euro ist vergleichbar mit jemandem &#8211; nennen wir ihn Frank, der seinem aus dem Flugzeug gefallenen Kollegen Reto nachspringt, damit sich beide nicht so alleine f&#252;hlen und sie miteinander sprechen k&#246;nnen. Da aber beide keinen Fallschirm haben, rasen sie gemeinsam auf ihren sicheren Tod zu. Springt Frank aber nicht, k&#246;nnen sie ihre Gedanken nicht mehr austauschen. Da aber Frank nicht alleine fliegen kann und auf die Anweisungen von Reto angewiesen ist, wird er ohne Reto nicht sicher landen k&#246;nnen und den Flug vielleicht gar nicht &#252;berleben. Was ist nun das kleinere &#220;bel? Der Crash ist so oder so vorprogrammiert und f&#252;r beide unausweichlich. Doch solche Zukunftsaussichten verdr&#228;ngen wir lieber und basteln uns dazu ein weiteres Tabu, das in den Medien hoffentlich auch bald gebrochen wird.</p>
<p>Hyperinflation und Staatsbankrotte haben ein enormes Potential, zu einem Krieg heranzuwachsen. Von Krieg in Europa will bei uns aber niemand etwas h&#246;ren. Wir schaffen Tabus, um uns nicht ernsthaft mit derlei Problemen befassen zu m&#252;ssen. Deshalb k&#246;nnen wir auch nichts verbessern. Doch Es w&#228;re an der Zeit, noch viel mehr Tabus zu brechen.</p>
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