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	<title>DOBSZAYs Ansichten und Einsichten &#187; Immaterialgüter</title>
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	<description>Gedanken und Kommentare zum Zeitgeschehen in der Informationsgesellschaft - Hintergrundinformationen und Kausalzusammenhänge aus einer ganzheitlichen und interdisziplinären Sicht: technisch, gesellschaftlich, ethisch, wirtschaftlich und rechtlich</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Jan 2012 06:55:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Inhalts&#252;berwachung verst&#246;sst gegen Grundrechte</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2011-11-25/inhaltsuberwachung-verstosst-gegen-grundrechte/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 14:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Immaterialgüter]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Europ&#228;ische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden (PDF), dass Internetzugangs-Anbieter (Internet Service Provider, ISP) nicht nur nicht gezwungen werden d&#252;rfen, die &#252;bertragenen Daten ihrer Kunden ohne einen ausreichenden Verdacht und richterlichen Beschluss auf rechtswidrige Inhalte (vor allem im Hinblick auf Urheberrechtsverletzungen beim Austausch von Film- und Musik-Dateien) zu &#252;berpr&#252;fen, sondern bezeichnet eine solche verdachtslose &#220;berwachung als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Europ&#228;ischer Gerichtshof - Logo" src="http://curia.europa.eu/jcms/images/custom/logo-curia.gif" alt="Europ&#228;ischer Gerichtshof - Logo" align="left" />Der Europ&#228;ische Gerichtshof (<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2N1cmlhLmV1cm9wYS5ldS8=" target=\"_blank\">EuGH</a>) hat entschieden (<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2N1cmlhLmV1cm9wYS5ldS9qY21zL3VwbG9hZC9kb2NzL2FwcGxpY2F0aW9uL3BkZi8yMDExLTExL2NwMTEwMTI2ZW4ucGRm" target=\"_blank\">PDF</a>), dass Internetzugangs-Anbieter (Internet Service Provider, ISP) nicht nur nicht gezwungen werden d&#252;rfen, die &#252;bertragenen Daten ihrer Kunden ohne einen ausreichenden Verdacht und richterlichen Beschluss auf rechtswidrige Inhalte (vor allem im Hinblick auf Urheberrechtsverletzungen beim Austausch von Film- und Musik-Dateien) zu &#252;berpr&#252;fen, sondern bezeichnet eine solche verdachtslose &#220;berwachung als Verstoss gegen die EU-Richtlinie &#252;ber den elektronischen Gesch&#228;ftsverkehr und als unvereinbar mit den Grundrechtecharta der EU. Die Inhaltsanalyse des Datenverkehrs mittels Deep Packet Inspection (DPI) verursacht Kosten beim ISP, schr&#228;nkt dessen unternehmerische Freiheit ein und verst&#246;sst gegen die Netzneutralit&#228;t. ISPs sollen nicht Polizei f&#252;r die Unterhaltungsindustrie spielen m&#252;ssen. Jedes anders lautende Urteil h&#228;tte zudem weitreichende Konsequenzen f&#252;r die Menschenrechte und w&#252;rde einen v&#246;llig unverh&#228;ltnism&#228;ssigen Eingriff in die Privatsph&#228;re bedeuten. Besteht allerdings ein hinreichender Verdacht mit konkreten Anhaltspunkten zu einer Rechtsverletzung beziehungsweise einer Straftat, die einen solchen Eingriff rechtfertigen w&#252;rde, ist eine &#220;berwachung des Datenverkehrs der betroffenen Person mit einer gerichtlichen Anordnungen auf einer entsprechenden Rechtsgrundlage weiterhin m&#246;glich, wobei ein Zugangsanbieter im Rahmen seiner M&#246;glichkeiten und des ihm Zumutbaren zur Mithilfe verpflichtet werden kann.</p>
<p>Die Unterhaltungsindustrie t&#228;te gut daran, ihre Anspr&#252;che und vor allem ihr Gesch&#228;ftsmodell zu &#252;berpr&#252;fen und an die Realit&#228;t des Informationszeitalters anzupassen. Es ist nun einmal eine Tatsache, dass Daten in digitaler Form unabh&#228;ngig von ihrem Inhalt beliebig verlustfrei und praktisch kostenlos kopiert werden k&#246;nnen. Einen technischen Schutz, der die Nutzung dieser Daten gezielt steuern liesse gibt es nicht und kann es prinzipbedingt gar nicht geben, ohne die Privatsph&#228;re der Nutzer vollst&#228;ndig abzuschaffen. Dies hat einen grossen Einfluss sowohl auf Immaterialg&#252;ter als auch auf den Datenschutz. Es w&#228;re an der Zeit, dass diese Tatsachen endlich auch eine entsprechende Ber&#252;cksichtigung in der Gesetzgebung finden w&#252;rden. Diese hinkt der technologischen Entwicklung leider um Jahrzehnte hinterher.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4479" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Insekten-H&#252;ftgelenke und Patente</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2011-07-01/insekten-huftgelenke-und-patente/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 15:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Immaterialgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen(schaft)]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckung]]></category>
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		<category><![CDATA[Patente]]></category>
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		<description><![CDATA[Wissenschaftler vom Karlsruher Institut f&#252;r Technologie (KIT) haben herausgefunden, dass die H&#252;ftgelenke von allen R&#252;sselk&#228;ferarten nicht wie bisher angenommen Kugel- oder Scharniergelenke sind, sondern wie Schraube und Mutter funktionieren. Damit ist die Schraube keine menschliche Erfindung sondern lediglich die Entdeckung eines Prinzips, das in der Natur schon seit Millionen von Jahren existiert.
In diesem Zusammenhang stellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Grosser brauner R&#252;sselk&#228;fer" src="/images/tiere/ruesselkaefer_grosser_brauner02_200.jpg" alt="Grosser brauner R&#252;sselk&#228;fer" align="left" />Wissenschaftler vom Karlsruher Institut f&#252;r Technologie (KIT) haben <a title=\"SPIEGEL ONLINE - Schraubgewinde lassen K&#228;fer besser klettern\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zcGllZ2VsLmRlL3dpc3NlbnNjaGFmdC9uYXR1ci8wLDE1MTgsNzcxNDkxLDAwLmh0bWw=" target=\"_blank\">herausgefunden</a>, dass die H&#252;ftgelenke von allen R&#252;sselk&#228;ferarten nicht wie bisher angenommen Kugel- oder Scharniergelenke sind, sondern wie Schraube und Mutter funktionieren. Damit ist die Schraube keine menschliche Erfindung sondern lediglich die Entdeckung eines Prinzips, das in der Natur schon seit Millionen von Jahren existiert.</p>
<p>In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwiefern Erfindungen von Entdeckungen unterschieden werden k&#246;nnen und wie damit eine der vier Grundvoraussetzungen f&#252;r ein Patent &#252;berpr&#252;ft und nachgewiesen werden kann. Was geschieht mit rechtsg&#252;ltig erteilten oder sogar gerichtlich best&#228;tigten Patenten, wenn man sp&#228;ter entdeckt, dass es sich nicht um eine bislang nicht dagewesene technische Erfindung handelt? Wird es dann f&#252;r ung&#252;ltig erkl&#228;rt? Der vorliegende Fall hat grunds&#228;tzlich das Potential, das gesamte <a title=\"Immaterialg&#252;terrecht zwischen Kommerz und Ethik (Teil 1)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTAtMDYtMTcvaW1tYXRlcmlhbGd1ZXRlcnJlY2h0LXp3aXNjaGVuLWtvbW1lcnotdW5kLWV0aGlrLXRlaWwtMS8=">Patentwesen</a> in Frage zu stellen.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4134" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Monsanto erh&#228;lt Patent auf Melonen</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2011-05-17/monsanto-erhalt-patent-auf-melonen/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 19:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Immaterialgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Markt und Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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		<category><![CDATA[Monsanto]]></category>
		<category><![CDATA[no patents on seeds]]></category>
		<category><![CDATA[Patent]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer hat&#8217;s erfunden? Wer hat&#8217;s patentiert? Der j&#252;ngste Streich des globalen Saatgut- und Pestizidherstellers Monsanto zeigt, in welch absurde und perverse Richtung sich das Patentrecht entwickelt. Um das Wissen dar&#252;ber breiter zu streuen, ver&#246;ffentliche ich dazu die Presseerkl&#228;rung des B&#252;ndnisses Keine Patente auf Saatgut! (no patents on seeds):
Melonen als Erfindung von Monsanto
US-Konzern erh&#228;lt ein europ&#228;isches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Keine Patente auf Tiere und Pflanzen!" src="/images/logos/no_patents_on_seeds_480.jpg" alt="Keine Patente auf Saatgut!" /></p>
<p>Wer hat&#8217;s erfunden? Wer hat&#8217;s patentiert? Der j&#252;ngste Streich des globalen Saatgut- und Pestizidherstellers Monsanto zeigt, in welch absurde und perverse Richtung sich das Patentrecht entwickelt. Um das Wissen dar&#252;ber breiter zu streuen, ver&#246;ffentliche ich dazu die <a title=\"Presseerkl&#228;rung Mai 2011\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uby1wYXRlbnRzLW9uLXNlZWRzLm9yZy9zaXRlcy9kZWZhdWx0L2ZpbGVzL25ld3MvcGVfcGF0ZW50X2F1Zl9tZWxvbmUucGRm" target=\"_blank\">Presseerkl&#228;rung</a> des B&#252;ndnisses <em><a title=\"no patents on seeds!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uby1wYXRlbnRzLW9uLXNlZWRzLm9yZy8=" target=\"_blank\">Keine Patente auf Saatgut!</a></em> (no patents on seeds):</p>
<h3>Melonen als Erfindung von Monsanto</h3>
<p><strong>US-Konzern erh&#228;lt ein europ&#228;isches Patent auf konventionell gez&#252;chtete Melonen</strong></p>
<p><em>M&#252;nchen, 17. Mai 2010. Nach aktuellen Recherchen des B&#252;ndnisses </em><em>Keine Patente auf Saatgut!</em> hat der US-Konzern Monsanto im Mai 2010 ein europ&#228;isches Patent auf Melonen aus konventioneller Pflanzenzucht erhalten (<a title=\"Patentschrift EP 1 962 578\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uby1wYXRlbnRzLW9uLXNlZWRzLm9yZy9zaXRlcy9kZWZhdWx0L2ZpbGVzL3BhdGVudGUvYW5tZWxkdW5nL2VwMTk2MjU3OF9iMV9tZWxvbl9tb25zYW50by5wZGY=" target=\"_blank\">EP 1 962 578</a>). Die Melonen weisen eine nat&#252;rliche Resistenz gegen&#252;ber einer bestimmten Viruskrankheit auf. Mithilfe &#252;blicher Z&#252;chtungsverfahren wurde diese Widerstandsf&#228;higkeit, die man zuerst in Melonen aus Indien fand, auf andere Melonen &#252;bertragen. Diese gelten jetzt als „Erfindung“ von Monsanto.</p>
<p><span id="more-4097"></span>„Dieser Fall ist ein Missbrauch des Patentrechtes, denn es handelt sich bei der Melone um keine Erfindung. Das Patent steht insbesondere im Widerspruch zum Verbot der Patentierung von konventioneller Z&#252;chtung. Zudem handelt es sich um einen Fall von Biopiraterie, bei der ein US-Konzern versucht, urspr&#252;nglich indisches Saatgut als sein Eigentum zu beanspruchen“, sagt Christoph Then, einer der Sprecher des B&#252;ndnisses <em>Keine Patente auf Saatgut!</em> „Derartige Patente blockieren den Zugang zu genetischen Ressourcen f&#252;r k&#252;nftige Z&#252;chtungen. Die Grundlagen der Weltern&#228;hrung werden so zum Gegenstand finanzieller Spekulation.”</p>
<p>In einem Pr&#228;zedenzfall hatte das Europ&#228;ische Patentamt (EPA) im Dezember 2010 entschieden, dass die konventionelle Z&#252;chtung von Pflanzen und Tieren nicht patentiert werden kann (G2/07 und G1/08). Im Falle des Patentes von Monsanto hat man deshalb das Verfahren zur Z&#252;chtung aus dem Patent gestrichen. Doch die Pflanzen, das Saatgut und die Fr&#252;chte wurden trotzdem patentiert. Das Patent wurde also nur kosmetisch ver&#228;ndert, nicht aber in seiner Reichweite eingeschr&#228;nkt.</p>
<p>Die Viruskrankheit CYSDV (<em>Cucurbit Yellow Stunting Disorder Virus</em>), gegen die die Melonen resistent sind, hat sich in den letzten Jahren in Nordamerika, Europa und Nord Afrika ausgebreitet. Durch das Patent verf&#252;gt Monsanto jetzt &#252;ber wichtige genetische Ressourcen, die der Konzern anderen Z&#252;chtern vorenthalten kann. Urspr&#252;nglich wurden die Melonen von DeRuiter, einem bekannten Z&#252;chtungsunternehmem in den Niederlanden gez&#252;chtet. Dabei verwendete die Firma eine Melonenpflanzen aus Indien, die als PI313970 registriert sind. 2008 kaufte Monsanto die Firma DeRuiter und besitzt jetzt auch das Patent.</p>
<p>Das B&#252;ndnis <em>Keine Patente auf Saatgut!</em> fordert eine Ver&#228;nderung der Europ&#228;ischen Gesetze, um Patente auf Z&#252;chtungsmaterial, Pflanzen und Tiere und aus ihnen gewonnene Lebensmittel zu verhindern. Mehr als 160 Organisationen und etwa 15.000 Personen haben bereits einen <a title=\"Keine Patente auf Tiere und Pflanzen!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTEtMDQtMDUva2VpbmUtcGF0ZW50ZS1hdWYtdGllcmUtdW5kLXBmbGFuemVuLw==">Aufruf </a>unterzeichnet, der im M&#228;rz 2011 ver&#246;ffentlicht wurde.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uby1wYXRlbnRzLW9uLXNlZWRzLm9yZw==" target=\"_blank\">http://www.no-patents-on-seeds.org</a><br />
Link zum Patent auf Melonen: <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uby1wYXRlbnRzLW9uLXNlZWRzLm9yZy9kZS9pbmZvcm1hdGlvbi9wYXRlbnRlL3BhdGVudC1tZWxvbmVu" target=\"_blank\">http://www.no-patents-on-seeds.org/de/information/patente/patent-melonen</a></p>
<p>Sehenswert hierzu:<br />
<object width="480" height="303"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/OeR4IhETZsg?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="303" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/OeR4IhETZsg?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em>ARD, Tagesschau vom 20.07.2010 &#8211; Das Broccoli-Patent</em></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4097" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Keine Patente auf Tiere und Pflanzen!</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2011-04-05/keine-patente-auf-tiere-und-pflanzen/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 21:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Immaterialgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Patentrichtlinie]]></category>
		<category><![CDATA[Missbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[no patents on seeds]]></category>
		<category><![CDATA[offener Brief]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Patentierung  von Pflanzen und Tieren geht unvermindert weiter. Das Europ&#228;ische Patentamt in  M&#252;nchen will auch weiterhin Patente auf Saatgut, Pflanzen und Lebensmittel  erteilen, die mit Hilfe konventioneller Z&#252;chtung hergestellt werden. Diesem  unethischen Missbrauch des Patentrechts muss Einhalt geboten  werden!
Die Erkl&#228;rung von Bern, Greenpeace, die Initiative Kein Patent auf Leben!, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Keine Patente auf Tiere und Pflanzen!" src="/images/logos/no_patents_on_seeds_480.jpg" alt="Keine Patente auf Tiere und Pflanzen!" /></p>
<p>Die Patentierung  von Pflanzen und Tieren geht unvermindert weiter. Das Europ&#228;ische Patentamt in  M&#252;nchen will auch weiterhin Patente auf Saatgut, Pflanzen und Lebensmittel  erteilen, die mit Hilfe konventioneller Z&#252;chtung hergestellt werden. Diesem  unethischen Missbrauch des Patentrechts muss Einhalt geboten  werden!</p>
<p>Die Erkl&#228;rung von Bern, Greenpeace, die Initiative Kein Patent auf Leben!, die Hilfswerke MISEREOR und SWISSAID sowie der Entwicklungsfonds UTVIKLINGSFONDET haben sich deshalb zur Inititiative <a title=\"Keine Patente auf Tiere und Pflanzen!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uby1wYXRlbnRzLW9uLXNlZWRzLm9yZy9kZS8=" target=\"_blank\">Keine Patente auf Saatgut!</a> zusammengeschlossen und wenden sich in einem <a title=\"Offener Brief an die Mitglieder des Europ&#228;ischen Parlamentes und die Europ&#228;ische Kommission: Keine Patente auf Tiere und Pflanzen!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uby1wYXRlbnRzLW9uLXNlZWRzLm9yZy9kZS9ha3Rpb24vb2ZmZW5lci1icmllZi1taXRnbGllZGVyLWV1cm9wYWVpc2NoZW4tcGFybGFtZW50ZXMtZXVyb3BhZWlzY2hlLWtvbW1pc3Npb24=" target=\"_blank\">offenen Brief</a> an die Mitglieder des Europ&#228;ischen Parlamentes und die Europ&#228;ische Kommission, um die negativen Folgen der europ&#228;ischen Patentrichtlinie zu korrigieren, welcher das Europ&#228;ische Parlament 1998 zugestimmt hat (Richtlinie &#8220;Rechtlicher Schutz Biotechnologischer Erfindungen&#8221;, Dir. 98/44 EC). Die Richtlinie wurde 1999 auch in das Regelwerk des Europ&#228;ischen Patentamtes &#252;bernommen. Seitdem wurden etwa 900 Patente auf Tiere und etwa 1&#8217;800 Patente auf Pflanzen erteilt.</p>
<p>Diese Patente auf Pflanzen, Saatgut und landwirtschaftliche Nutztiere stellen einen Missbrauch des Patentrechtes zur Aneignung der Grundlagen der menschlichen Ern&#228;hrung dar und haben weitreichende negative Auswirkungen auf Landwirte, Z&#252;chter, Lebensmittelhersteller und Verbraucher, wie ich selber schon <a title=\"Immaterialg&#252;terrecht zwischen Kommerz und Ethik (Teil 1)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTAtMDYtMTcvaW1tYXRlcmlhbGd1ZXRlcnJlY2h0LXp3aXNjaGVuLWtvbW1lcnotdW5kLWV0aGlrLXRlaWwtMS8=" target=\"_blank\">in einem fr&#252;heren Beitrag aufgezeigt</a> habe. Wir fordern eine grundlegende &#196;nderung im Europ&#228;ischen Patentrecht, um Verfahren zur Z&#252;chtung, Zuchtmaterial, Pflanzen und Tiere und daraus gewonnene Lebensmittel von der Patentierbarkeit auszuschliessen.</p>
<p>Die Mitglieder des Europ&#228;ischen Parlamentes und die Europ&#228;ische Kommission sollen bewegt werden, f&#252;r die &#220;berarbeitung des Europ&#228;ischen Patentrechtes einzutreten und klare Verbote der Patentierung von Z&#252;chtungsverfahren, von Z&#252;chtungsmaterial, Pflanzen und Tieren und von Lebensmitteln, die aus diesen gewonnen werden, zu beschliessen. Bisher haben bereits 115 Organisationen und &#252;ber 6&#8217;700 Einzelpersonen den offenen Brief unterschrieben. Obwohl die Schweiz nicht Mitglied der Europ&#228;ischen Union ist, ist die EU-Gesetzgebung auch f&#252;r uns entscheidend. Das Europ&#228;ische Patentamt &#252;bernimmt EU-Recht und erteilt auch Patente mit G&#252;ltigkeit in der Schweiz.</p>
<p><strong>Mach mit! <a title=\"Offenen Brief online unterzeichnen!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uby1wYXRlbnRzLW9uLXNlZWRzLm9yZy9kZS9ha3Rpb24vdW50ZXJ6ZWljaG5lbg==" target=\"_blank\">Unterschreibe</a> auch Du den offenen Brief an das Europ&#228;ische Parlament und fordere ein generelles Verbot von Patenten auf Pflanzen und Tieren!</strong></p>
<p><em>Wer keine M&#246;glichkeit hat, seine Stimme elektronisch abzugeben, dies lieber herk&#246;mmlich auf einem St&#252;ck Papier tun will oder konventionell Unterschriften sammeln will, findet <a title=\"Brief und Unterschriftenliste, um selbst Unterschriften zu sammeln\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ldmIuY2gvY21fZGF0YS9CcmllZl9mdWVyX2Rvd25sb2FkLnBkZg==">hier eine PDF-Vorlage</a> zum Ausdrucken. Die Unterschriftensammlung l&#228;uft bis am 31.12.2011.</em></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Initiatoren:</strong></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="33%"><a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ldmIuY2gv" target=\"_blank\"><img src="http://www.alt.no-patents-on-seeds.org/images/stories/Logos/evb_logo_de.gif" border="0" alt="" /></a><br />
<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ldmIuY2gv" target=\"_blank\">Erkl&#228;rung von Bern</a></td>
<td width="33%"><a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5rZWlucGF0ZW50LmRlLw==" target=\"_blank\"><img src="http://www.alt.no-patents-on-seeds.org/images/stories/Logos/kpa_logo_all.gif" border="0" alt="" /></a><br />
<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5rZWlucGF0ZW50LmRlLw==" target=\"_blank\">KEIN PATENT AUF LEBEN!</a></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="33%"><a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5taXNlcmVvci5kZS9QYXRlbnRpZXJ1bmcuNTUxMS4wLmh0bWw=" target=\"_blank\"><img src="http://www.alt.no-patents-on-seeds.org/images/stories/Logos/misereor_logo_all.gif" border="0" alt="" /></a><br />
<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5taXNlcmVvci5kZS9QYXRlbnRpZXJ1bmcuNTUxMS4wLmh0bWw=" target=\"_blank\">Misereor</a></td>
<td width="33%"><a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy51dHZpa2xpbmdzZm9uZGV0Lm5vLw==" target=\"_blank\"><img src="http://www.alt.no-patents-on-seeds.org/images/stories/Logos/u_fondet_kl.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy51dHZpa2xpbmdzZm9uZGV0Lm5vLw==" target=\"_blank\">Development Fund</a></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="33%"><a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zd2lzc2FpZC5jaC8=" target=\"_blank\"><img src="http://www.alt.no-patents-on-seeds.org/images/stories/Logos/swissaid_logo.gif" border="0" alt="" /></a><br />
<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zd2lzc2FpZC5jaC9pbmRleC5waHA=" target=\"_blank\">SwissAid</a></td>
<td width="33%"><a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ncmVlbnBlYWNlLmRlLw==" target=\"_blank\"><img src="http://www.alt.no-patents-on-seeds.org/images/stories/Logos/gp_logo_all.gif" border="0" alt="" /></a><br />
<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ncmVlbnBlYWNlLmRlLw==" target=\"_blank\">Greenpeace</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4037" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Immaterialg&#252;terrecht zwischen Kommerz und Ethik (Teil 1)</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2010-06-17/immaterialgueterrecht-zwischen-kommerz-und-ethik-teil-1/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 13:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Urheber- und Patentrecht hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Urspr&#252;nglich wurden diese Immaterialg&#252;terrechte geschaffen, um die Sch&#246;pfer geistiger Werke vor Ausbeutung und Fremdverwertung zu sch&#252;tzen, was grunds&#228;tzlich ein berechtigtes Anliegen darstellt. Nur leider hat die Rechtspraxis mittlerweile derart perverse Formen mit verheerenden Konsequenzen f&#252;r die Gesellschaft angenommen, dass es bei der breiten Bev&#246;lkerung zunehmen auf Unverst&#228;ndnis und Akzeptanzprobleme st&#246;sst. Soziale Ungerechtigkeit durch k&#252;nstliche Ressourcenverknappung, ungerechtfertigte Urheberrechts-Pauschalabgaben auf Konsumg&#252;tern sowie Behinderung der freien Entwicklung von Wissen und des Kulturaustausches sind die Folgen. Dieser Zustand schreit nach Reformen, welche von der Lobby der Profiteure der aktuellen Rechtsordnung mit allen Mitteln unterdr&#252;ckt und bek&#228;mpft wird. Der folgende Beitrag beleuchtet die Problematik leicht verst&#228;ndlich aus einer ganzheitlichen Sicht und skizziert L&#246;sungsans&#228;tze, die zur Diskussion anregen sollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Justitia" src="/images/justitia6_small.gif" alt="Justitia" align="left" />Das Immaterialg&#252;terrecht besch&#228;ftigt mich nun schon seit einigen Jahren. Mir scheint, dass das geltende Recht und dessen aktuelle Weiterentwicklung immer weniger das Rechtsempfinden der breiten Bev&#246;lkerung widerspiegelt. Durch die Digitalisierung und anhand der Patentierung von Nahrung und lebenden Organismen wird diese Kluft erst wirklich so richtig sichtbar. Das Immaterialg&#252;terrecht ist weder ein Naturrecht, noch basiert es auf einer sozialen Konvention. Es wurde von einer juristischen Elite erfunden, um einer kleinen Minderheit einen kommerziellen Vorteil zu verschaffen. Die Zahl der Rechtsanw&#228;lte, die sich mit dem Immaterialg&#252;rrecht befassen, ist die zweitgr&#246;sste gleich nach der der Scheidungsanw&#228;lte. So einfach das Thema auf den ersten Blick auch zu sein scheinen mag, so kompliziert ist die Materie, wenn man sich mit ihrer konkreten (technischen) Anwendung und ihren massiven gesellschaftlichen Auswirkungen befasst. Dann kommt man nicht umhin, neben kommerziellen und rechtlichen Aspekten sowohl die Ethik als auch die Funktionsweise der Technologie in die &#220;berlegungen miteinzubeziehen. Dies habe ich in den vergangenen Jahren getan und meine Gedanken dazu in dieser 3-teiligen Beitragsreihe formuliert.</p>
<p><em>Zum Immaterialg&#252;terrecht geh&#246;ren das Patentrecht, das Marken- und Designrecht und das Urheberrecht. Die vorliegende Beitragsreihe besch&#228;ftigt sich ausschliesslich mit dem Patent- und dem Urheberrecht, ihrer Anwendung im Zusammenhang mit den aktuellen Technologien und den damit verbunden Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Rechtspraxis.</em></p>
<h3>Gesellschaftliche Auswirkungen technologischer Entwicklungen</h3>
<p>Dank der Informations- und Kommunikationstechnologie von heute ist die digitale Speicherung, Verarbeitung und &#220;bertragung von Informationen innert k&#252;rzester Zeit, ohne Qualit&#228;tsverlust und unabh&#228;ngig von der &#220;bertragungsdistanz m&#246;glich. Dies f&#252;hrt zu immer schnelleren Entwicklungszyklen im Markt und ganz neuen Herausforderungen in einer globalisierten Gesellschaft, deren Wirtschaftswachstum in erster Linie auf dem Raubbau an nat&#252;rlichen Ressourcen, einer stetig wachsenden Verschuldung und einer erh&#246;hten Umlaufgeschwindigkeit von Geld und G&#252;tern basiert. Zu einem der in diesem Zusammenhang brisantesten Themen geh&#246;rt unbestritten das Immaterialg&#252;terrecht mit weitreichenden Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.</p>
<p><span id="more-162"></span><img src="http://www.dobszay.ch/rsc/images/book.gif" alt="" hspace="10" width="100" height="100" align="left" />Vor der Erfindung des <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9CdWNoZHJ1Y2s=" target=\"_blank\">Buchdrucks</a> durch <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Kb2hhbm5lc19HdXRlbmJlcmc=" target=\"_blank\">Gutenberg</a> in Europa und parallel dazu durch die Chinesen war Wissen(schaft) nur wenigen der Schrift M&#228;chtigen vorbehalten, die Zugang zu den von Hand geschriebenen Schriften hatten. Durch den Buchdruck wurden Dokumente kosteng&#252;nstiger und wesentlich schneller reproduziert und so das Wissen verbreitet und weiterentwickelt, was aber vor allem erst durch den freien Zugang sowie die gemeinsame Nutzung und den gegenseitigen Austausch erm&#246;glicht wurde. Sp&#228;ter wurden der vormals freie Zugang zu Wissen und dessen freie Nutzung durch die Einf&#252;hrung von Urheberrechten und Patenten ganz erheblich eingeschr&#228;nkt. Seither sind nur noch ein paar wenige an der Profitteilhaberschaft berechtigt, denen ein Recht an der Wissensverwertung zugebilligt wird oder die ein solches Recht als Erste geltend gemacht und in einem Register eingetragen haben. Erst mit dem Immaterialg&#252;terrecht wurde es m&#246;glich, eine Wissens&#246;konomie zu schaffen, in der Wissen privatisiert und zur handelbaren Ware wurde. Damit wurde das Zeitalter der &#8220;Wissensgesellschaft&#8221; eingel&#228;utet.</p>
<h3>Fortschritt und Investitionsschutz</h3>
<p><img src="http://www.dobszay.ch/images/atomic_particle.jpg" alt="" hspace="10" width="100" height="95" align="left" />In den Industrienationen werden die Immaterialg&#252;terrechte vor allem mit den teils hohen Investitionen f&#252;r die Schaffung neuen Wissens begr&#252;ndet. Es ist zwar richtig, dass die Entwicklung der Wissenschaften vor allem erst seit der Einf&#252;hrung von Immaterialg&#252;terrechten grosse Fortschritte gemacht hat, was von den Profiteuren dieser Einrichtung gerne als Ursache gesehen und als Segen f&#252;r die Menschheit propagiert wird. Nur werden dabei leider Ursache und Wirkung verwechselt und daraus Schlussfolgerungen abgeleitet, die jeglicher Wissenschaftlichkeit entbehren. Der Entwicklungsschub ist vielmehr auf die immensen Geldmittel zur&#252;ckzuf&#252;hren, die im letzten Jahrhundert vor allem aus Steuergeldern in Forschung und Entwicklung investiert wurden, sowie die technischen M&#246;glichkeiten und Mittel, welche sich gegenseitig befruchtet und so quasi hochgeschaukelt haben. Trotz der grossen Zahl der Errungenschaften konnte der Fortschritt jedoch bei weitem nicht mit den Investitionssummen Schritt halten und hat sich nur unterproportional entwickelt &#8211; besonders wenn man davon ausgeht, dass mit dem exponentiellen Wachstum der Weltbev&#246;lkerung in den vergangenen Jahrzehnten auch das Innovationspotential in einem vergleichbaren Ausmass gewachsen sein m&#252;sste.</p>
<p>Die Vertreter der Immaterialg&#252;terindustrie behaupten, ohne einen Schutz vor Verwertung durch Dritte w&#252;rde es den Unternehmen an Anreizen f&#252;r Investitionen in Innovationen fehlen, was sich wiederum negativ auf die Innovationsrate und den technischen und kulturellen Fortschritt auswirken w&#252;rde. Ein exklusives Verwertungsrecht stellt ein Monopol dar und Monopole sind Gift f&#252;r die freie Marktwirtschaft und den Fortschritt, denn sie ersticken Innovationen im Keim. In einem freien Markt werden Verbesserungen und Innovationen prim&#228;r durch den Wettbewerb angeheizt. Jeder Anbieter versucht, seinen Kunden das beste Produkt zu bieten, um diese durch Zufriedenheit l&#228;ngerfristig und nachhaltig an sich zu binden, und sich so einen angebotsseitigen Wettbewerbsvorteil zu schaffen.</p>
<h3>Soziale Ungerechtigkeit durch k&#252;nstliche Ressourcenverknappung</h3>
<p>Bewohner der &#228;rmeren L&#228;nder der Welt haben in der Regel nicht die finanziellen Mittel, ihre Rechte an ihren eigenen Immaterialg&#252;tern international und insbesondere in der hochtechnologisierten und vollb&#252;rokratisierten Welt der westlichen Industriestaaten zu sichern und durchzusetzen. Ein Ungleichgewicht der Kr&#228;fte ist die Folge. Zus&#228;tzlich wird f&#252;r die &#228;rmeren Entwicklungsl&#228;nder der Zugang zu f&#252;r ihre Entwicklung notwendigem Wissen und dessen Nutzung durch die f&#252;r sie zu hohen Lizenzkosten unbezahlbar. Diese k&#252;nstliche Ressourcenverknappung durch Immaterialg&#252;terrechte stempelt sie zwangsl&#228;ufig zu Unterprivilegierten im globalen Markt. Der Schluss daraus, dass Immaterialg&#252;terrechte asozial sind, w&#228;re daher gar nicht so abwegig, weil sie die ohnehin schon schwachen noch weiter benachteiligen. Die Immaterialg&#252;terrechte haben seit ihrer Einf&#252;hrung fast unver&#228;ndert &#252;berlebt und die aktuellen Reformbestrebungen gehen nur einseitig in Richtung Ausbau und Verl&#228;ngerung der Schutzfristen. Eine Reform des Immaterialg&#252;terrechts erachte ich pers&#246;nlich als dringend n&#246;tig und schon lange &#252;berf&#228;llig, denn in der heutigen Form f&#252;hren Patente und Urheberrechte zu einem falschen und &#252;bertriebenen Protektionismus und behindern die freie Entwicklung von Wissen sowie auch den freien Kulturaustausch.</p>
<p><img src="http://www.dobszay.ch/images/treeplanter.jpg" alt="" hspace="10" width="100" height="102" align="left" />Gerade Patente sind im Bereich der Gen- und Stammzellenforschung sowie besonders auch im Nahrungsmittelbereich sehr problematisch. So ist zum Beispiel in den letzten Jahrzehnten ein Oligopol f&#252;r Saatgut und Pestizide entstanden, das es geschafft hat, die Nahrungsmittelproduktion weltweit bereits zu mehr als 70% von sich abh&#228;ngig zu machen und so die Nahrungsmittel im Namen des technologischen Fortschritts k&#252;nstlich zu verteuern. Dominant in diesem Markt tun sich <a title=\"Monsanto\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5tb25zYW50by5jb20v" target=\"_blank\">Monsanto</a> und <a title=\"Syngenta\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3N5bmdlbnRhLmNvbS9kZS8=" target=\"_blank\">Syngenta</a> hervor. Aber auch im medizinischen Bereich sind Patente aus ethischer Sicht nicht unproblematisch, da sie es den Reichen vorbehalten, von Errungenschaften der Forschung zu profitieren. Wer nicht gen&#252;gend Geld hat, wird von der medizinischen Versorgung ausgegrenzt und bleibt krank. Die fehlenden Medikamente und Impfstoffe in Afrika sind nur ein Beispiel daf&#252;r.</p>
<h3>Die Frage der Patentierbarkeit</h3>
<p>Im Zusammenhang mit Patenten ist der feine Unterschied in der Definition von Erfindung und Entdeckung von entscheidender Bedeutung. <em>Entdeckungen</em> sind das Resultat von <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9BbmFseXNl" target=\"_blank\"><em>Analysen</em></a> und die blosse Entdeckung von Naturgesetzen sowie deren Anwendung begr&#252;nden noch keinen hinreichenden Tatbestand f&#252;r ein exklusives Recht an einem Verwertungsschutz und d&#252;rfen nicht einer kleinen Minderheit vorbehalten werden. <em>Erfindungen</em> hingegen sind das Resultat von <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9TeW50aGVzZQ==" target=\"_blank\"><em>Synthesen</em></a> und bed&#252;rfen einer gewissen Sch&#246;pfungskraft, die bei der Analyse naturgem&#228;ss nicht gegeben ist. Deshalb ist auch eine der vier Voraussetzung f&#252;r ein Patent neben der Neuheit die Erfindungs-/Sch&#246;pfungsh&#246;he beziehungsweise erfinderische T&#228;tigkeit, welche die besagte Sch&#246;pfungskraft als &#8220;sch&#246;pferischen &#220;berschuss&#8221; widerspiegelt und sich nicht zwangsl&#228;ufig aus der &#8220;normalen&#8221; technischen Entwicklung ergibt. In der Praxis problematisch ist dabei aber, dass es daf&#252;r keine exakte Definition oder Masseinheit gibt und die Beurteilung immer stark vom Stand der Technik beziehungsweise dem Wissensstand des Urteilenden abh&#228;ngig ist, auch wenn es teilweise standardisierte Verfahren zu dessen Objektivierung gibt. Besonders in den USA sind viele Pr&#252;fer schlecht qualifiziert, was immer wieder zur Erteilung von kuriosen und fragw&#252;rdigen Patenten f&#252;hrt.</p>
<p>Klassische Beispiele von patentierbaren Synthese-Ergebnissen sind Algorithmen (nach US-Recht, aber nicht in Europa), Baupl&#228;ne f&#252;r technische Konstruktionen oder chemische Formeln f&#252;r synthetische Stoffe wie Polymere oder rostfreie Stahllegierungen, die in der Natur nicht vorkommen. Inwieweit die Resultate der Genforschung als noch sehr junge Wissenschaft die Voraussetzung f&#252;r die n&#246;tige Erfindungsh&#246;he erf&#252;llen, gibt immer wieder Anlass zur Diskussion. Der Grund daf&#252;r liegt darin, dass in der Anfangsphase jeder Wissenschaft die Grenzen zwischen Analyse und Synthese nicht klar erkennbar sind, weil bei der empirischen, experimentellen Forschung stark mit synthetischen Methoden gearbeitet wird. Bei genauer Betrachtung d&#252;rfte jedoch die Rechtm&#228;ssigkeit einer Grosszahl der Patente an gerade dieser Erfindungsh&#246;he scheitern.</p>
<p>In der Rechtspraxis wird der Unterschied zwischen Erfindung und Entdeckung oftmals vernachl&#228;ssigt, weil viele Juristen mangels technischer Fachkenntnisse zu falschen Einsch&#228;tzungen gelangen. Bei der Pr&#252;fung zur Patenterteilung werden zudem nur die beiden Kriterien &#8220;technische Regel&#8221; und &#8220;gewerbliche Anwendbarkeit&#8221; gen&#252;gend gepr&#252;ft, da eine substanzielle und inhaltlich hinreichende Pr&#252;fung der &#8220;Neuheit&#8221; und &#8220;Erfindungsh&#246;he&#8221; meist sehr aufwendig und kostspielig und zudem ohne gen&#252;gende technische Fachkenntnisse nicht zu bewerkstelligen w&#228;re. Deshalb wird eine solche Pr&#252;fung auf einen allf&#228;lligen Rechtsstreit vertagt. Wer sich das Risiko eines Rechtsstreits nicht leisten kann, bleibt auf der Strecke und hat praktisch keine reelle Chance, zu seinem Recht zu kommen. Hier gilt das Recht des Finanzkr&#228;ftigeren. M&#252;ssten bei der Patentanmeldung die Erfindungsh&#246;he und die Neuheit wenigstens mit plausiblen Argumenten belegt werden, so s&#228;he die Situation schon etwas anders aus und die Anzahl der neu erteilten Patente w&#252;rde merklich sinken.</p>
<p>Die Voraussetzung der Neuheit kann bei Entdeckungen aus zwei ganz unterschiedlichen Gesichtspunkten beurteilt werden: aufgrund des Wissensstandes einerseits und aufgrund der Naturgesetze als Sachverhalt andererseits. Da sich die Gesetzm&#228;ssigkeiten der Natur naturgem&#228;ss nicht ver&#228;ndern, kann deren Entdeckung nicht wirklich als Neuigkeit gewertet werden. Eine Botschaft ist nur f&#252;r den neu, der sie zum ersten Mal h&#246;rt. Der Inhalt der Botschaft kann dabei gut und gerne Jahrmillionen alt sein. Logisch-konsequent w&#228;re somit allenfalls nur die Nachahmung und Reproduktion der Natur mittels nicht nat&#252;rlicher (d.h. in der Natur nicht vorkommender) Verfahren patentf&#228;hig, keinesfalls aber das Resultat als Kopie der Natur oder das Naturgesetz und der nat&#252;rliche Prozess, welches diesem zu Grunde liegen. Die Rechtspraxis zeigt uns aber ein ganz anderes Bild, da sie sich auf der Beurteilung der Neuigkeit aufgrund des Wissensstandes abst&#252;tzt, was unsinnigerweise auch zur Patentierung von verlorenem und wiederentdecktem Wissen f&#252;hren kann.</p>
<p>Ebenso fragw&#252;rdig ist auch die Patentierbarkeit einer Kombination von Standard-Technologien, denn die Verkn&#252;pfung von zwei oder mehreren trivialen Sachen ist schliesslich auch nur trivial und stellt  in der Regel keinen sch&#252;tzenswerten Sch&#246;pfungsakt dar. Prominentestes Beispiel ist die Verkn&#252;pfung eines herk&#246;mmlichen Gaspedals und Elektronik zu einem elektronischen Gaspedal, bei dem das US Supreme Court die Patentierbarkeit <a title=\"Trivialpatent gescheitert\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMDUtMDMvdHJpdmlhbHBhdGVudC1nZXNjaGVpdGVydC8=" target=\"_blank\">verneinte</a>, da die Kombination bekannter Elemente lediglich ein vorhersagbares Ergebnis liefert und damit keine patentw&#252;rdige Innovation darstellt. Das gleiche Urteil d&#252;rfte auch der <a title=\"Klage: Apples iPhone verst&#246;&#223;t gegen Patente\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nb2xlbS5kZS8wOTEyLzcxNjkxLmh0bWw=" target=\"_blank\">Klage</a> der US-amerikanischen Kanzlei St. Clair Intellectual Property Consultants gegen die Kamera in Apples iPhone zu Teil werden, welche gem&#228;ss Klageschrift gegen vier Patente im Besitze der Kanzlei verstossen soll, welche die Nutzung einer Digitalkamera im Zusammenspiel mit einem Computer oder Mobiltelefon beschreiben.</p>
<h3>Patente auf Software</h3>
<p>Die Patentierbarkeit von Software ist vor allem eine US-amerikanische Erfindung. Doch auch in Europa wird auf Druck der USA hin vermehrt eine Erweiterung der Patenterteilung f&#252;r Software diskutiert. In den Anfangsjahren der Software-Entwicklung, war Software lediglich eine Dreingabe zur verkauften Hardware und wurde meist kostenlos mitgeliefert. Diese Software konnte und durfte von jedermann kopiert und weiterentwickelt werden, denn der Quellcode wurde gleich mitgeliefert.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Apple" src="/images/logos/apple_logo01.jpg" alt="Apple Logo" align="left" />Wie im Dokumentarfilm &#8220;<a title=\"Triumph of the Nerds\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PTNqVjNKZHRhT0djJmFtcDtmZWF0dXJlPVBsYXlMaXN0JmFtcDtwPTRENUNENjM3RjczQzI0QzcmYW1wO2luZGV4PTAmYW1wO3BsYXluZXh0PTE=" target=\"_blank\">Triumph of the Nerds</a>&#8221; aus dem Jahr 1996 zu sehen ist, vertrat der Apple-Mitgr&#252;nder Steve Jobs damals noch eine v&#246;llig andere Haltung als heute und manifestierte seine Einstellung zu Immaterialg&#252;terrechten mit einem Zitat von Pablo Picasso: <em>&#8220;Gute K&#252;nstler kopieren, grossartige K&#252;nstler klauen.&#8221;</em> Weiter gab Jobs zu: <em>&#8220;Wir waren immer schamlos, wenn es darum ging, grossartige Ideen zu stehlen.&#8221;</em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/CW0DUg63lqU&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/CW0DUg63lqU&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object><br />
<em>Interview mit Steve Jobs (aus &#8220;Triumph of the Nerds&#8221;)</em></p>
<p>Dies gilt auch f&#252;r die gesamte Softwareindustrie. Und genau damit sind Unternehmen wie Microsoft und Apple erst zu dem geworden, was sie heute sind. Sie kopieren gegenseitig Ideen, nennen dies Innovation und verklagen sich darauf gegenseitig wie Ex-Sun-Chef Jonathan Schwartz in seinem Blog-Beitrag mit dem Picasso-Zitat &#8220;<a title=\"Ex-Sun-Chef Jonathan Schwartz: Good Artists  Copy, Great Artists Steal\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2pvbmF0aGFuaXNjaHdhcnR6LndvcmRwcmVzcy5jb20vMjAxMC8wMy8wOS9nb29kLWFydGlzdHMtY29weS1ncmVhdC1hcnRpc3RzLXN0ZWFsLw==" target=\"_blank\">Good Artists Copy, Great Artists Steal</a>&#8221; als Titel aus eigener Erfahrung erz&#228;hlt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KhjVidOFqBo&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/KhjVidOFqBo&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Der Film &#8220;<a title=\"Patent Absurdity\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3BhdGVudGFic3VyZGl0eS5jb20v" target=\"_blank\">Patent Absurdity</a>&#8221; beleuchtet Softwarepatente im geschichtlichen Kontext der Rechtsprechung und zeigt, welcher Schaden durch sie den Softwareentwicklern und der Wirtschaft zugef&#252;gt wird:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="289" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/p/19E6F201BF9EB7D0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="289" src="http://www.youtube.com/p/19E6F201BF9EB7D0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object><br />
<em>Film &#8220;Patent Absurdity&#8221;</em></p>
<p>Wenn jemand eine Erfindung macht und diese patentieren lassen m&#246;chte, muss er sich zuerst informieren und vergewissern, dass noch kein anderer ein Patent f&#252;r die gleiche Erfindung eingereicht hat. Dass mehrere Personen mit vergleichbaren Aufgaben und Lebensbedingungen nahezu zeitgleich die gleiche Erfindung machen, ist nicht ungew&#246;hnlich. Schliesslich suchen sie alle L&#246;sungen f&#252;r das gleiche Problem. Doch nur der erste Einreicher der Patentschrift erh&#228;lt die exklusiven Verwertungsrechte. Dies f&#252;hrt immer wieder zu v&#246;llig absurden Situationen und sogar f&#252;r Patentanw&#228;lte ist es angesichts der Berge von Patentschriften mittlerweile eine Zumutung, Patente zu recherchieren.</p>
<h3>Monopole und Monokulturen in der Landwirtschaft</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Monsanto" src="/images/logos/monsanto_logo.gif" alt="Monsanto Logo" align="left" />Patente spielen in der Bio- und Gentechnologie speziell bei gentechnisch ver&#228;nderten Organismen (GVOs) eine wichtige Rolle. Dabei wird Saatgut im Labor designed und f&#252;r den Verkauf industriell gez&#252;chtet. Die Hersteller besitzen Patente auf die Gene der genmanipulierten Pflanzen und damit auch auf deren Saatgut. Ein Bauer, der dieses erwirbt, bekommt die Lizenz zur einmaligen Aussaat. Samen aus der Ernte f&#252;r die n&#228;chste Aussaat zur&#252;ckzubehaltenn, wird in den Lizenzbestimmungen verboten und von den Herstellern als Lizenzgeber sowohl mit legalen als auch mit dubiosen bis kriminellen Mitteln geahndet. Ebenso haben auch Wachstumsf&#246;rderer, D&#252;ngemittel, Pestizide und Insektizide in den letzten Jahrzehnten die Landwirtschaft erobert. Pestizide (z.B. Roundup von Monsanto) und dagegen resistente, gentechnisch ver&#228;nderte Lebensmittel (z.B. Roundup Ready Soja von Monsanto) kommen beide vom gleichen Hersteller, denn nur die Pestizidhersteller selber sind wirklich in der Lage, gegen ihre Pestizide resistentes Saatgut zu produzieren, da nur sie &#252;ber das daf&#252;r n&#246;tige detaillierte Wissen verf&#252;gen. Saatgut und Pestizid werden oft parallel entwickelt. Durch den Aufkauf von Konkurrenten auf der ganzen Erde haben die Hersteller (allen voran die Firma Monsanto) eine globale Monopolstellung erworben. Diese nutzen sie bei ihren Preisen schamlos aus. Ihre Monopole sichern sie, indem sie ihre Kunden in die Abh&#228;ngigkeit treiben. Das 475 Tonnen schwere Saatgutgeschenk von Monsanto an Haiti im Wert von 4 Millionen US-Dollar im Rahmen das USAID-Hilfsprogramms &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy51c2FpZC5nb3YvaGVscGhhaXRpLw==" target=\"_blank\">WINNER</a>&#8221; ist nur eines der vielen Beispiele aus der j&#252;ngsten Vergangenheit.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Monsanto Roundup Ready Soja" src="/images/logos/monsanto_roundup_ready_soja_logo.jpg" alt="Monsanto Roundup Ready Soja Logo" align="left" />Patente haben die Landwirtschaft v&#246;llig ver&#228;ndert. Sie haben die Landwirte mit falschen Versprechungen von den Saatgut- und Pestizid-Herstellern abh&#228;ngig gemacht und sich f&#252;r deren teure Produkte verschulden lassen. Darunter leiden nicht nur die Bauern sondern leidet auch die Artenvielfalt der Natur, die bald nicht mehr so genannt werden kann, wenn es einerseits durch gezielte Monokultivierung und andererseits durch <a title=\"Gentechnisch ver&#228;nderter Organismus\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9UcmFuc2dlbg==" target=\"_blank\">transgene</a> Verunreinigungen (nat&#252;rliche Kreuzung von nat&#252;rlichen, einheimischen mit genmanipulierten Organismen) bald nur noch Nutzpflanzen mit manipulierten Genen gibt. Die nat&#252;rliche Kreuzung kann schliesslich nicht verhindert werden. Genmanipulierte Organismen und Monokulturen sind anf&#228;llig auf verschiedene einheimische Krankheiten im Gegensatz zu den einheimischen Organismen, die sich &#252;ber Jahrhunderte und Jahrtausende an Krankheiten und Sch&#228;dlinge in ihrem unmittelbaren &#214;kosystem angepasst haben. Es w&#228;re auch gar nicht m&#246;glich, ein einziges Saatgut gegen alle verschiedene, lokale Krankheiten resistent zu machen. Die Eier legende Wollmilchsau gibt es auch in der Pflanzenwelt nicht.</p>
<p>So tragen Patente dazu bei, dass das Gleichgewicht der Natur empfindlich gest&#246;rt wird. Die Folgen sind heute noch gar nicht richtig absch&#228;tzbar. Sie werden aber verheerend sein und sind dies teilweise heute schon. Hunderte von Mais-, Kartoffel- und Apfelsorten sind bereits verschwunden und die weltweite Hungersnot hat mehr zu- als abgenommen. Mit effizienter Nahrungsmittelproduktion oder Sicherstellung der Lebensmittelversorgung hat das also nichts zu tun. Patente machen die Gewinnmaximierung einiger weniger, globaler Unternehmen auf Kosten vieler erst m&#246;glich. Werden sie auch f&#252;r die Sch&#228;den an der Natur und an unserer Lebensgrundlage aufkommen, die sie verursachen? Hinzu kommen noch die gesundheitlichen Risiken f&#252;r den Menschen, welche bisher nur h&#246;chstens oberfl&#228;chlich untersucht wurden. Zu gross ist die Angst der Saatgut-Hersteller, ihre Investitionen abschreiben zu m&#252;ssen, wenn publik w&#252;rde, dass genmanipulierte und mit Giften (Pestiziden) behandelte Lebensmittel gesundheitssch&#228;digend w&#228;ren. Die Warnungen namhafter Wissenschaftler werden ignoriert und die Ergebnisse ihrer Studien systematisch unterdr&#252;ckt.</p>
<p>Es ist nur ein kleiner Schritt, die Patentierung von Pflanzen auf Tiere und Menschen zu &#252;bertragen. Dies w&#252;rde in letzter Konsequenz dazu f&#252;hren, dass die nat&#252;rliche Fortpflanzung nicht nur bei Pflanzen sondern auch bei Tieren und sogar bei Menschen verboten w&#252;rde beziehungsweise von einem multinationalen Konzern ohne jegliche Ethik lizenziert werden m&#252;sste. Ich kenne niemanden, der in einer solchen Welt leben m&#246;chte.</p>
<h3>Patente, Gesundheitsgef&#228;hrdung und Korruption</h3>
<p>In der Lebensmittel- und in der Pharmaindustrie sind mittlerweile praktisch alle Produkte durch Patente gesch&#252;tzt, weil sie mindestens teilweise synthetisch hergestellt werden. Speziell gilt dies  f&#252;r gentechnisch ver&#228;nderte Lebensmittel und gentechnisch erzeugte Medikamente. F&#252;r die Zulassung zum Verkauf m&#252;ssen sie eine Unbedenklichkeitspr&#252;fung bestehen. Analog werden auch Chemikalien auf ihre Gesundheitsgef&#228;hrdung gepr&#252;ft und je nach dem in Giftklassen eingeteilt. Die Studien daf&#252;r sind teuer und dauern lange. Den Weg durch Manipulation und Bestechung abzuk&#252;rzen und &#8220;kosteng&#252;nstiger&#8221; zu gestalten, ist &#228;usserst verlockend.</p>
<p>US-amerikanische Zulassungsbeh&#246;rde Federal Drugs Administration (FDA) setzt dabei einen globalen de facto Standard. Ihre wissenschaftlichen Mitarbeiter stehen nicht selten unter einem ungeheuren Druck und sind regelm&#228;ssig das Ziel von Lobbyisten und Bestechungsversuchen. Aber auch unabh&#228;ngige Wissenschaftler an namhaften Universit&#228;ten werden schnell zu Opfern der Korruption, wenn sie sich zu kritisch oder gar warnend zu den Risiken von synthetisch (gentechnisch oder chemisch) hergestellten Produkten &#228;ussern. Wie Wissenschaftler so werden auch Journalisten gerne zur T&#228;uschung der &#214;ffentlichkeit instrumentalisiert. Irref&#252;hrende Reportagen und gef&#228;lschte Studien geh&#246;ren heute leider schon fast zur Tagesordnung. Das Insektizid <a title=\"Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9EaWNobG9yZGlwaGVueWx0cmljaGxvcmV0aGFu" target=\"_blank\">DDT</a>, <a title=\"Polychlorierte Biphenyle (PCB)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Qb2x5Y2hsb3JpZXJ0ZV9CaXBoZW55bGU=" target=\"_blank\">PCB</a> und Dioxine haben schon genug Sch&#228;den angerichtet, weil sie die Zulassung erhielten, ohne dass ihre Auswirkungen auf den Menschen untersucht und vor allem auch offen gelegt worden w&#228;ren. GVOs folgen dieser Tradition.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="GVO - gentechnikfrei" src="/images/natur_gesundheit_umwelt/gvo_gentechnikfrei_logo_rdax_100.jpg" alt="gentechnikfrei Logo" align="left" />Die Kennzeichnungspflicht von gentechnisch ver&#228;nderten oder hergestellten Produkten ist nicht weltweit einheitlich geregelt. Viele L&#228;ndern kennen eine solche Pflicht gar nicht. Ohne eine Kennzeichnungspflicht von gentechnisch ver&#228;nderten Lebensmitteln und gentechnisch hergestellten Medikamenten und Nahrungsmitteln wird dem Konsumenten jedoch die Wahlm&#246;glichkeit und Wahlfreiheit verwehrt. Es ist ihm nicht m&#246;glich, sich bewusst f&#252;r oder gegen den Konsum von genmanipulierten Nahrungsmitteln zu entscheiden. Er wird irregef&#252;hrt, bevormundet und in gewissen F&#228;llen sogar vergiftet oder einfach nur als Versuchskaninchen missbraucht.</p>
<p>Patente gef&#228;hrden indirekt die Unabh&#228;ngigkeit der Wissenschaft. Mit Bestechungen und Einsch&#252;chterungen definieren Lobbyisten die Spielregeln und beeinflussen den Kampf um Forschungsgelder und gut bezahlte Jobs. W&#228;ren Gene und damit auch Lebensmittel gar nicht patentierbar, w&#228;re die gesundheitliche Gef&#228;hrdung der Bev&#246;lkerung wesentlich geringer und es g&#228;be praktisch kaum noch Korruption im Zusammenhang mit der Zulassung von Lebensmitteln. Es g&#228;be auch kaum Anreize mehr, wissenschaftliche Studien zu f&#228;lschen. Die Wissenschaft w&#252;rde von einem Leistungs- und Prostitutionsdruck befreit und k&#246;nnte sich wieder vermehrt ihrer Kernaufgabe widmen, n&#228;mlich neues Wissen zu schaffen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das Patentrecht basiert nicht auf einem Naturrecht, sondern ist ein widernat&#252;rliches Konstrukt, das die Natur weitgehend ignoriert. Es f&#252;hrt zu ungerechtfertigten und unverh&#228;ltnism&#228;ssigen Benachteiligungen sowie zu entsprechenden Wettbewerbsverzerrungen. Patente f&#252;hren (wenn auch nur indirekt) zur Gef&#228;hrdung unserer Gesundheit, f&#246;rdern die Korruption und besch&#228;ftigen eine Heerschar von Anw&#228;lten. G&#228;be es keine Patente, das seinen Inhabern exklusive Verwertungsrechte von wissenschaftlichen Errungenschaften zusichert, w&#228;ren viele Probleme gel&#246;st, die erst durch das Patentrecht geschaffen wurden.</p>
<p><em>Im n&#228;chsten Beitrag werde ich das Urheberrecht kritisch hinterfragen, bevor ich im dritten Teil bestehende L&#246;sungsans&#228;tze kommentiere und eine eigene L&#246;sung skizziere. Wer keinen Beitrag verpassen m&#246;chte, kann den <a title=\"Newsletter abonnieren\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=L3Bvc3Rfbm90aWZpY2F0aW9uLw==">Newsletter abonnieren</a>.</em></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=162" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Neues aus Absurdistan 9</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 23:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit der &#8220;Entr&#252;ckung&#8221; anderer kann man Geld verdienen, das US-Patentamt zeigte sich wieder einmal von seiner v&#246;llig inkompetenten Seite und eine Schulgemeinde glaubte, ihre Sch&#252;ler &#252;ber die Webkamera deren Notbooks auch zuhause &#252;berwachen zu m&#252;ssen, und steht nun vor Gericht.
Vom Glauben der anderen profitieren
Damit Christen in den USA, die an ihre kurz  bevorstehende Entr&#252;ckung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der &#8220;<a title=\"Entr&#252;ckung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9FbnRyJUMzJUJDY2t1bmc=" target=\"_blank\">Entr&#252;ckung</a>&#8221; anderer kann man Geld verdienen, das US-Patentamt zeigte sich wieder einmal von seiner v&#246;llig inkompetenten Seite und eine Schulgemeinde glaubte, ihre Sch&#252;ler &#252;ber die Webkamera deren Notbooks auch zuhause &#252;berwachen zu m&#252;ssen, und steht nun vor Gericht.</p>
<h3>Vom Glauben der anderen profitieren</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Entr&#252;ckung" src="http://www.dobszay.ch/images/geld_und_religion/entrueckung_200.jpg" alt="Entr&#252;ckung" align="left" />Damit Christen in den USA, die an ihre kurz  bevorstehende Entr&#252;ckung in den Himmel glauben, ihre irdischen Haustiere nach  ihrer pl&#246;tzlichen Himmelfahrt in guten H&#228;nden wissen, betrauen sie Atheisten mit  deren Betreuung. Darauf beruht das Gesch&#228;ftsmodell von Bart Centres Dienst  &#8220;<a title=\"Eternal Earth-Bound Pets, USA\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2V0ZXJuYWwtZWFydGhib3VuZC1wZXRzLmNvbS8=" target=\"_blank\">Eternal Earth-Bound Pets</a>&#8220;, f&#252;r den er ein Netz von ungl&#228;ubigen Tierpflegern  aufgebaut hat. Naja, so lassen schliesslich auch orthodoxe Juden am Sabbath alles ihnen Verbotene von sogenannten &#8220;<a title=\"Shabbat Goy\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qZXdpc2hlbmN5Y2xvcGVkaWEuY29tL3ZpZXcuanNwP2FydGlkPTUxOCZhbXA7bGV0dGVyPVM=" target=\"_blank\">Shabbat Goys</a>&#8221; verrichten. F&#252;r irgendetwas sind auch die Ungl&#228;ubigen immer zu gebrauchen. (<em>Quelle: <a title=\"TELEPOLIS - Geld verdienen mit Christen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzMyLzMyMTA4LzEuaHRtbCA=" target=\"_blank\">heise </a><a title=\"TELEPOLIS - Geld verdienen mit Christen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzMyLzMyMTA4LzEuaHRtbCA=" target=\"_blank\">TELEPOLIS</a></em>)</p>
<h3><span id="more-2823"></span>Deine Schule weiss immer, was du gerade tust</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Notebook mit Webcam" src="http://www.dobszay.ch/images/notebook_webcam_200.jpg" alt="Notebook mit Webcam" align="left" />Die  Lower Merion School District, eine High-School in Pennsylvania,  verteilte ihren Sch&#252;lern <a title=\"School used student laptop webcams to spy on them at school and home\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ib2luZ2JvaW5nLm5ldC8yMDEwLzAyLzE3L3NjaG9vbC11c2VkLXN0dWRlbnQuaHRtbA==" target=\"_blank\">Notebooks mit eingebauter Webkamera</a>, die vom  Administrator der Schule aktiviert werden konnte. So konnte die Schule  ihre Z&#246;glinge auch zuhause stets beobachten und glaubte einen ihrer  Sch&#252;ler wegen &#8220;ungeb&#252;hrlichen Benehmens&#8221; (wohlgemerkt!) zuhause  disziplinieren zu m&#252;ssen. Als Beweis f&#252;hrte der stellvertretende  Schulleiter ein Foto an, das mit der Webkamera des Notebooks aufgenommen  wurde. Nur dumm, dass sich der Sch&#252;ler und seine Eltern gegen  solcherlei Eingriff in die Privatsp&#228;hre zu wehren wussten und sich nun <a title=\"Suit: School-issued laptops used to spy on kids on Main Line\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5waGlsbHkuY29tL3BoaWxseS9uZXdzL2JyZWFraW5nLzg0NzE1NTEyLmh0bWw=" target=\"_blank\"> der Richter</a> mit der Angelegenheit befassen muss. Wahrscheinlich hatte die Schule eine Software wie Phoenix FailSafe zwecks Diebstahlschutz auf den Rechnern installiert, die man nat&#252;rlich auch f&#252;r andere Zwecke missbrauchen kann.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="448" height="394" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.nbcphiladelphia.com/syndication?id=84830107&amp;path=%2Fnews%2Ftech" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="448" height="394" src="http://www.nbcphiladelphia.com/syndication?id=84830107&amp;path=%2Fnews%2Ftech" allowfullscreen="true" wmode="transparent"></embed></object><br />
(Video: <a title=\"WebcamGate Family's Attorney: &quot;Who Has Access&quot;\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uYmNwaGlsYWRlbHBoaWEuY29tL25ld3MvdGVjaC9XZWJjYW1HYXRlX0ZhbWlseV9zX0F0dG9ybmV5X19fV2hvX0hhc19BY2Nlc3NfX1BoaWxhZGVscGhpYS5odG1s" target=\"_blank\">NBC Philadelphia</a>)</p>
<h3>Ein Trivialpatent f&#252;r Google</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="United States Patent and Trademark Office" src="http://www.dobszay.ch/images/uspto_logo.jpg" alt="United States Patent and Trademark Office Logo" align="left" />Die (In-)Kompetenz des US-Patentamtes l&#228;sst wieder  einmal zu w&#252;nschen &#252;brig und hat eine neue Stilbl&#252;te hervorgebracht. Nach fast  sechsj&#228;hriger, eingehender &#8220;Pr&#252;fung&#8221; wurde dem Suchriesen Google ein <a title=\"Variable user interface based on document access privileges\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3BhdGZ0LnVzcHRvLmdvdi9uZXRhY2dpL25waC1QYXJzZXI/U2VjdDE9UFRPMSZhbXA7U2VjdDI9SElUT0ZGJmFtcDtkPVBBTEwmYW1wO3A9MSZhbXA7dT0lMkZuZXRhaHRtbCUyRlBUTyUyRnNyY2hudW0uaHRtJmFtcDtyPTEmYW1wO2Y9RyZhbXA7bD01MCZhbXA7czE9Nyw2NjQsNzUxLlBOLiZhbXA7T1M9UE4vNyw2NjQsNzUxJmFtcDtSUz1QTi83LDY2NCw3NTE=" target=\"_blank\">Patent</a> f&#252;r  die l&#228;nderspezifische Anzeige von Suchergebnissen zugesprochen. Ob Google daraus  einen kommerziellen Nutzen generieren kann, ist allerdings fraglich, denn jeder  nur halbwegs intelligente Programmierer wird es als Trivialpatent  erkennen. (<em>Quelle: <a title=\"Google erh&#228;lt Patent f&#252;r l&#228;nderabh&#228;ngige Anzeige von  Suchergebnissen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvR29vZ2xlLWVyaGFlbHQtUGF0ZW50LWZ1ZXItbGFlbmRlcmFiaGFlbmdpZ2UtQW56ZWlnZS12b24tU3VjaGVyZ2Vibmlzc2VuLTkzMjIzNy5odG1s">heise  online</a></em>)</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Google" src="http://www.dobszay.ch/images/google-logo_3.jpg" alt="Google Logo" align="left" />Aufgrund der IP-Adresse des Benutzers wird dessen Herkunftsland beziehungsweise das seines Internet-Providers ermittelt und abh&#228;ngig davon werden diesem unterschiedliche Daten angezeigt. So lassen sich  Sucher von gewissen Inhalten gezielt aussperren, sofern sie keinen Proxy oder Anonymisierungsdienst wie TOR benutzen. Diese simple Programmlogik ist weder  neu, noch zeugt sie von einer f&#252;r die Patentierung hinreichenden Erfindungh&#246;he, denn jede Software basiert auf solchen Wenn-Dann-Entscheidungen. So beruhen auch  alle Zugriffsberechtigungssysteme auf diesem Prinzip und auch Webseiten werden  entsprechend an die Version und F&#228;higkeiten des Browsers angepasst ausgeliefert. Nicht nur Google sondern auch etliche andere Webportale passen Inhalte und Erscheinungsbild schon sei langem auch an die IP-Adresse des Benutzers an. &#220;ber  das Google-Patent und das US-Patentamt lacht die ganze Software-Branche.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2823" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Digitalisierung: Fluch oder Segen?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 14:40:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die sch&#246;ne Welt der Computer und unbegrenzten Kommunikation hat uns sehr viele Annehmlichkeiten beschert. Doch allm&#228;hlich scheint das Pendel in die andere Richtung zu schlagen. Wir haben uns von einer Technologie abh&#228;ngig gemacht, die uns Segen und Wohlstand versprach. Doch langsam f&#228;ngt das Bild der sch&#246;nen, heilen Computerwelt mit ihren digitalisierten Inhalten zu br&#246;ckeln an.
Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Digitale Welt" src="http://www.dobszay.ch/images/digitalisierung.jpg" alt="Digitalisierung" align="left" />Die sch&#246;ne Welt der Computer und unbegrenzten Kommunikation hat uns sehr viele Annehmlichkeiten beschert. Doch allm&#228;hlich scheint das Pendel in die andere Richtung zu schlagen. Wir haben uns von einer Technologie abh&#228;ngig gemacht, die uns Segen und Wohlstand versprach. Doch langsam f&#228;ngt das Bild der sch&#246;nen, heilen Computerwelt mit ihren digitalisierten Inhalten zu br&#246;ckeln an.</p>
<p><span id="more-2305"></span>Ein Grossteil unseres Lebens spielt sich im und &#252;bers Internet ab. Hat eigentlich schon jemand die Minuten und Stunden gez&#228;hlt, die wir t&#228;glich mit dem &#8220;Handy&#8221; in der Hand verbringen? Und den Rest ihrer Freizeit verbringen viele von uns vor dem Glotzkasten. Wir bezeichnen uns als freie, selbstbestimmte und m&#252;ndige Menschen und doch sind wir nur Sklaven unserer Technologie. Das war zwar schon immer so. Doch erst seit wir eine solche Technologisierung wie heute haben, die uns eine riesige F&#252;lle an technologischen M&#246;glichkeiten zur Selbstversklavung bieten, f&#228;llt dies zumindest einigen von uns immer mehr auf. Die Technologie frisst uns unsere kostbare Zeit. Und sollte irgendwann einmal jemand den Strom abstellen, sind wir wieder nur auf uns selber gestellt. Damit es nicht soweit kommt, wird auf diesem Planeten ein erbitterter Krieg um Energieressourcen gef&#252;hrt.</p>
<p>Unser Lebensstil wird bestimmt von Computer, Email, SMS &amp; MMS, Online-Netzwerken, Mobiltelefon, Smartphone, MP3 Player, RFID-Chip, elektronischem Zahlungsverkehr und elektronischen Personenausweisen, E-Government, digitalisierter Kultur und Unterhaltung auf DVD und CD oder auch &#252;bers Internet sowie von einem Oligopol von Herstellern und Anbietern, die sowohl &#252;ber die Ger&#228;te und als auch &#252;ber die Inhalte herrschen und ihre Machtposition bis auf den letzten Tropfen Blut zu verteiden bereit sind. Sie bestimmen, was wir auf welchen Ger&#228;ten wann und zu welchem Preis sehen und h&#246;ren d&#252;rfen. Was nicht zu ihrem Gesch&#228;ftsmodell passt wird aufgekauft, platt gemacht und zu Tode prozessiert. Frei nutzbare Inhalte auf Ger&#228;ten, die f&#252;r Erweiterungen anderer, freier Hersteller und Entwickler offen sind, sind ihnen ein Graus.</p>
<p>Der Elektrische Reporter hat einen Teil dieser Problematik im Beitrag &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lbGVrdHJpc2NoZXItcmVwb3J0ZXIuZGUvZWxyL3ZpZGVvLzE4MC8=" target=\"_blank\">Digitale Entm&#252;ndigung: Was Dir geh&#246;rt, geh&#246;rt Dir nicht</a>&#8221; aufgearbeitet:</p>
<p>	<object width="480" height="270"><param name='movie' value="http://www.elektrischer-reporter.de/FlowPlayer.swf?config={ configFileName: 'http://www.elektrischer-reporter.de/embed.js', videoFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/018/ELR_018.mp4', splashImageFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/018/ELR_018.jpg'}"></param><param name="quality" value="high"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="allowfullscreen" value="true"></param>
	<embed width="480" height="270" pluginspage="http://www.adobe.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" quality="high" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" src="http://www.elektrischer-reporter.de/FlowPlayer.swf?config={ configFileName: 'http://www.elektrischer-reporter.de/embed.js', videoFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/018/ELR_018.mp4', splashImageFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/018/ELR_018.jpg'}" /><br />
	</object></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2305" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Neue CC-Lizenz</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 20:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Immaterialgüter]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Lizenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Verfechter eines sozialen Immaterialg&#252;terrechts habe ich auch die Nutzung aller meiner auf dieser Website ver&#246;ffentlichten Inhalte weiter gelockert und ab sofort unter die offenste Creative Commons Lizenz gestellt: Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen.
Die Verbreitung ist weiterhin erlaubt und erw&#252;nscht. Neu ist ab heute auch die Bearbeitung der Inhalte erlaubt. Das heisst, Du darfst alle meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://creativecommons.org/images/deed/seal.png" alt="approved for free cultural works" align="left" />Als Verfechter eines sozialen Immaterialg&#252;terrechts habe ich auch die Nutzung aller meiner auf dieser Website ver&#246;ffentlichten Inhalte weiter gelockert und ab sofort unter die offenste Creative Commons Lizenz gestellt: <a title=\"Creative Commons - Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2NyZWF0aXZlY29tbW9ucy5vcmcvbGljZW5zZXMvYnktc2EvMi41L2NoLw==" target=\"_blank\">Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen</a>.</p>
<p>Die Verbreitung ist weiterhin erlaubt und erw&#252;nscht. Neu ist ab heute auch die Bearbeitung der Inhalte erlaubt. Das heisst, Du darfst alle meine Texte und Bilder weiterbearbeiten und in Deine eigenen Werke einbinden (und alle meine Schreibfehler korrigieren). Die einzige Bedingung ist die Nennung meines Namens als Ursprungsautor. Im Falle einer Verbreitung musst Du anderen die Lizenzbedingungen, unter welche dieses Werk f&#228;llt, mitteilen. Am einfachsten bindest Du dazu einen <a title=\"Creative Commons - Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2NyZWF0aXZlY29tbW9ucy5vcmcvbGljZW5zZXMvYnktc2EvMi41L2NoLw==" target=\"_blank\">Link auf diese Seite</a> ein.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1171" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Der unerlaubte Umgang mit Daten</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2008-09-01/der-unerlaubte-umgang-mit-daten/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 19:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Raubkopie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn Daten in falsche beziehungsweise nicht autorisierte H&#228;nde geraten, ist immer wieder die Rede von &#8220;Identit&#228;tsdiebstahl&#8220;, &#8220;Raubkopie&#8220;, &#8220;Datenklau&#8221;  und &#8220;Datenverlust&#8221;, obwohl der rechtm&#228;ssige Eigent&#252;mer normalerweise weiterhin im Besitz der Daten ist. Da die Daten meist lediglich kopiert und nicht physisch (zusammen mit dem Datentr&#228;ger) entwendet werden, kommt niemandem eine &#8220;Sache&#8221; abhanden. Die K&#246;rperlichkeit von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" src="/images/rechenzentrum_small.jpg" alt="Rechenzentrum" width="160" height="120" />Wenn Daten in falsche beziehungsweise nicht autorisierte H&#228;nde geraten, ist immer wieder die Rede von &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9JZGVudGl0JUMzJUE0dHNkaWVic3RhaGw=" target=\"_blank\">Identit&#228;tsdiebstahl</a>&#8220;, &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9SYXVia29waWU=" target=\"_blank\">Raubkopie</a>&#8220;, &#8220;Datenklau&#8221;  und &#8220;Datenverlust&#8221;, obwohl der rechtm&#228;ssige Eigent&#252;mer normalerweise weiterhin im Besitz der Daten ist. Da die Daten meist lediglich kopiert und nicht physisch (zusammen mit dem Datentr&#228;ger) entwendet werden, kommt niemandem eine &#8220;Sache&#8221; abhanden. Die K&#246;rperlichkeit von Daten wird deshalb vielfach immer wieder bestritten, wobei nicht bloss Daten im klassischen Sinne wie Kundeninformationen oder Mitarbeiterdaten (die &#252;blicherweise in Datenbanken gespeichert werden) sondern auch s&#228;mtliche digitalisierten Inhalte wie Texte, Audio- und Video-Daten sowie auch Software als Daten zu betrachten sind. Dies f&#252;hrt regelm&#228;ssig zu heftigen Diskussionen um das Immaterialg&#252;terrecht.</p>
<p>Ein Begriff, der den jeweiligen Sachverhalt f&#252;r unerlaubten Datenbesitz beziehungsweise das unerlaubte Kopieren und Verwenden von Daten eindeutig und korrekt widergibt, fehlt bislang in unserer Sprache, was immer wieder zu Missverst&#228;ndissen und gelegentlich auch zu Fehlurteilen von technisch weniger kundigen Rechtsgelehrten f&#252;hrt. <span id="more-395"></span>Bereits im Sommer letzten Jahres habe ich deshalb daf&#252;r pl&#228;diert, den Begriff <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMDYtMTUvcmF1YmtvcGllLWFscy11bndvcnQtZGVzLWphaHJlcy11cmhlYmVycmVjaHQtaW0td2FuZGVsLw==" target=\"_self\">&#8220;Raubkopie&#8221; als Unwort des Jahres</a> zu erkl&#228;ren. Das w&#228;re zwar ein erster Schritt zur Sensibilisierung der &#214;ffentlichkeit, gen&#252;gt aber bei weitem nicht, um dem Wildwuchs Herr zu werden und die Ordnung der Begriffe wiederherzustellen.</p>
<p>In der Rechtslandschaft herrscht eine Schieflage zwischen Datenschutz und Urheberrecht. W&#228;hrend Besitzer von Schwarzkopien urheberrechtlich gesch&#252;tzter Werke als Verbrecher bezeichnet und systematisch verfolgt werden, obwohl sie sich h&#246;chstens eines leichten Vergehens schuldig gemacht haben, meist ohne damit kommerzielle Interessen zu verfolgen, werden illegale Sammler und Verbreiter von personenbezogenen Daten nur in Ausnahmef&#228;llen belangt und zur Rechenschaft gezogen. Hier wird offensichtlich mit unterschiedlichen Ellen gemessen. Verh&#228;ltnism&#228;ssigkeit und Gleichbehandlung bleiben dabei auf der Strecke. Aber das scheint weder Legislative noch Judikative zu k&#252;mmern.</p>
<p>Besonders stossend ist zudem, dass die Schadenssumme bei Urheberrechtsverletzungen auf der Basis eines hypothetisch entgangenen Gewinns bemessen wird. Es wird mutwillig irrt&#252;mlich davon ausgegangen, dass jede unerlaubt verbreitete Kopie einem nicht get&#228;tigten Kauf gleich zu setzen ist, der get&#228;tigt worden w&#228;re, wenn es die Kopie nicht gegeben h&#228;tte. Einerseits kann dem entgegen gehalten werden, dass ein finanziell schwacher Sch&#252;ler in der Regel nicht einmal in der Lage w&#228;re, alle Musik-Songs und Filme gegen Entgelt zu erstehen, auch wenn er dies gerne t&#228;te &#8211; geschweige denn diese zu kaufen gewillt w&#228;re, m&#252;sste er den vollen Preis daf&#252;r zahlen. Andererseits f&#252;hren wie die Praxis zeigt viele illegale Downloads zu einem sp&#228;teren Kauf eines unterhaltsamen Inhalts, wenn sich dieser als kaufw&#252;rdig erweist.</p>
<p>Bei Datenschutzverletzungen hingegen greifen die aktuellen Gesetze leider meist nicht. Heute k&#246;nnen die wenigsten illegalen Handlungen im Umgang mit Daten  straf- oder zivilrechtlich verfolgt werden. Wirtschaftsspionage, Verletzung des Gesch&#228;fts- beziehungsweise in der Schweiz auch des Bankgeheimnisses und Verletzung der Privatsph&#228;re erfassen das Problem nur sehr unvollst&#228;ndig. Zudem liegt die Beweislast beim Gesch&#228;digten und ein finanzieller Schaden kann in der Regel nicht nachgewiesen werden.</p>
<p>Die nicht autorisierte Sammlung, Verwendung und Weitergabe von und vor allem auch der Handel (d.h.  kommerzielle Weitergabe) mit personenbezogenen Daten m&#252;sste endlich als Straftat ins Strafgesetz aufgenommen und zum Offizialdelikt erkl&#228;rt werden. Zus&#228;tzlich w&#228;re die Einf&#252;hrung der Beweislastumkehr bei Datenschutzverletzungen die wohl einzige praktikable M&#246;glichkeit, einem Gesch&#228;digten zu seinem Recht zu verhelfen. Wenn schon jemand personenbezogene, sch&#252;tzenswerte Daten sammelt, soll er schliesslich die Legalit&#228;t seiner Handlungen auch nachweisen k&#246;nnen. Ist er dazu nicht in der Lage, dann muss zu Recht angezweifelt werden, dass er zu einem sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit den Daten im Stande ist. W&#252;rde allerdings ein Datensammler missbr&#228;uchlich angeklagt, m&#252;sste im Gegenzug fairerweise der Kl&#228;ger f&#252;r die entstandenen Kosten aufkommen.</p>
<p>Doch damit ist der Wirrwarr der Begriffe immer noch nicht gel&#246;st. Vielleicht legt sich mal ein Germanist ins Zeug und kreiert pr&#228;gnante Begriffe f&#252;r &#8220;Raubkopie&#8221;, &#8220;Datenklau&#8221;  und &#8220;Datenverlust&#8221; und &#8220;Identit&#228;tsdiebstahl&#8221;, welche den jeweiligen Sachverhalt eindeutig und korrekt bezeichnen.</p>
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		<title>Spieleindustrie lernt aus Fehlern der Musikindustrie</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 14:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Immaterialgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Spass und Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Spieleindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[EA Sports Chef Peter Moore sprach sich auf der aktuellen Games Convention in Leipzig gegen die juristische Verfolgung von Tauschb&#246;rsennutzern aus: &#8220;Es hat f&#252;r die Musikindustrie nicht funktioniert. [...] Ich pers&#246;nlich denke, wir sollten nicht in die selbe Falle tappen wie die Musikbranche&#8220;. Er versicherte, Electronic Arts hege keine Pl&#228;ne, die eigenen K&#228;ufer rechtlich zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>EA Sports Chef Peter Moore sprach sich auf der aktuellen <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nYy1nZXJtYW55LmNvbS8=" target=\"_blank\">Games Convention</a> in Leipzig <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nYW1lc2luZHVzdHJ5LmJpei9hcnRpY2xlcy9lYS1leGVjLXdhcm5zLWFnYWluc3Qtc3VpbmctZmlsZS1zaGFyZXJz">gegen die juristische Verfolgung von Tauschb&#246;rsennutzern</a> aus: <em>&#8220;Es hat f&#252;r die Musikindustrie nicht funktioniert. [...] <span class="redlinks">Ich pers&#246;nlich denke, wir sollten nicht in die selbe Falle tappen wie die Musikbranche</span>&#8220;</em>. Er versicherte, Electronic Arts hege keine Pl&#228;ne, die eigenen K&#228;ufer rechtlich zu bedrohen.</p>
<p>Die teuren Honorare f&#252;r die Rechtsanw&#228;lte k&#246;nnen bestimmt sinnvoller investiert werden, als zur Verklagung von P2P-Filesharern. Moore&#8217;s Einsicht hat jedoch mehr &#246;konomische als ethische Hintergr&#252;nde, denn wer seine Kunden ver&#228;rgert, macht schliesslich seinen eigenen Markt kaputt. Die Musik- und Filmindustrie kann ein Lied davon singen. Da kann man nur hoffen, dass auch Moore&#8217;s Mitbewerber dies so sehen.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=391" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>15. Bericht des Eidgen&#246;ssischen Datenschutzbeauftragten</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 13:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Eidgen&#246;ssische Datenschutz- und &#214;ffentlichkeitsbeauftragte (ED&#214;B) Hanspeter Th&#252;r unterstreicht in seinem 15. T&#228;tigkeitsbericht (PDF), dass die Bek&#228;mpfung von Urheberrechtsverletzungen in Internet-Tauschb&#246;rsen unter Wahrung des Pers&#246;nlichkeitsschutzes zu erfolgen hat und verweist dabei auf das geltende Telekommunikationsgeheimnis. Dabei moniert er:
&#8220;Bei der von den Urheberrechtsinhabern (in diesem Fall der Firma X AG) vorgenommenen Datenbearbeitung steht einerseits das Interesse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Eidgen&#246;ssische Datenschutz- und &#214;ffentlichkeitsbeauftragte (ED&#214;B) Hanspeter Th&#252;r unterstreicht in seinem <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lZG9lYi5hZG1pbi5jaC9kb2t1bWVudGF0aW9uLzAwNDQ1LzAwNTA5LzAxMjU1L2luZGV4Lmh0bWw/bGFuZz1kZQ==" target=\"_blank\">15. T&#228;tigkeitsbericht</a> (<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lZG9lYi5hZG1pbi5jaC9kb2t1bWVudGF0aW9uLzAwNDQ1LzAwNTA5LzAxMjU1L2luZGV4Lmh0bWw/bGFuZz1kZSZhbXA7ZG93bmxvYWQ9TTN3QlBnREIvOHVsbDZEdTM2V2Vub2pRMU5UVGphWFpucVdmVnB6TGhtZmhuYXBtbWM3Wmk2clpucUNra0lOMWZubUNiS2JYclo2bGh1RFp6OG1NcHMyZ3BLZm8=" target=\"_blank\">PDF</a>), dass die Bek&#228;mpfung von Urheberrechtsverletzungen in Internet-Tauschb&#246;rsen unter Wahrung des Pers&#246;nlichkeitsschutzes zu erfolgen hat und verweist dabei auf das geltende Telekommunikationsgeheimnis. <span id="more-380"></span>Dabei moniert er:</p>
<p><em>&#8220;Bei der von den Urheberrechtsinhabern (in diesem Fall der Firma X AG) vorgenommenen Datenbearbeitung steht einerseits das Interesse der Urheberrechtsinhaber an einer gerichtlichen Verfolgung der Personen, die ihre Rechte verletzen, den Interessen der betroffenen Personen an der Wahrung ihrer Pers&#246;nlichkeitsrechte andererseits gegen&#252;ber. In der Praxis zeigt sich in diesem Fall, dass das Einsichtsrecht missbr&#228;uchlich genutzt wird, um gegen die gutgl&#228;ubigen Inhaber eines Internetzugangs zivilrechtliche Forderungen geltend zu machen. F&#252;r diesen Rechtsmissbrauch gibt es keinerlei Rechtfertigungsgr&#252;nde.&#8221;</em></p>
<p>Weiter h&#228;lt der Bericht fest, dass DNA-Tests f&#252;r nachziehende Familienangeh&#246;rige im Einwanderergesetz in der Schweiz nur mit schriftlicher Zustimmung der betroffenen Personen erfolgen darf. Er weist auch auf das erh&#246;hte Risiko von Pers&#246;nlichkeitsverletzungen durch neue Gesch&#228;ftsideen unter Verwendung elektronischer Medien hin, bei welchen personenbezogene Daten bearbeitet werden. Darunter fallen vor allem soziale Netzwerke und werbefinanzierte Plattformen, die das Benutzerverhalten auswerten, um personalisierte, profilbasierte Werbung einzublenden.</p>
<p>Zur Neuregelung des zentralen Informationssystems der Versicherer zur Bek&#228;mpfung des Versicherungsmissbrauchs (ZIS) werden die Vorbehalte zur Verh&#228;ltnism&#228;ssigkeit der Datenbearbeitung erl&#228;utert.</p>
<p>Zum gesetzeskonformen Umgang mit Bonit&#228;tsdaten wird der Datenaustausch zwischen den Inkassob&#252;ros und Kreditauskunfteien ger&#252;gt: <em>&#8220;Hier herrscht teilweise die irrige Annahme vor, dass ein Datentransfer ohne jede Einschr&#228;nkung m&#246;glich sei. Aus unserer Optik ist es unabdingbar, dass genau definiert wird, welche Falldaten weitergegeben werden d&#252;rfen und welche nicht (Verh&#228;ltnism&#228;ssigkeit der Datenbearbeitung).&#8221;</em></p>
<p>Auch zur Einf&#252;hrung biometrischer Daten in Ausweisen gibt es im Bericht klare Worte: <em>&#8220;Die begrenzte und geregelte Verwendung biometrischer Daten f&#252;r eine bessere Personen-Authentifizierung im Rahmen von Identit&#228;tskontrollen und f&#252;r eine verst&#228;rkte Sicherheit der Ausweispapiere widerspricht den Datenschutzprinzipien nicht. Die Verwendung dieser Daten f&#252;r Identifikationszwecke ist dagegen problematischer und st&#246;sst bei uns auf Vorbehalte.&#8221;</em></p>
<p>Der Bericht ist diesmal besonders lesenwert!</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=380" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Recht in virtuellen Welten</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2008-04-09/recht-in-virtuellen-welten/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 18:07:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bilanzierung und Besteuerung von virtuellen Gewinnen, Rechte an geistigen Eigent&#252;mern, Markenrechtsschutz, Haftungsanspr&#252;che und Geldw&#228;scherei in virtuellen Welten, wie sie simulierte &#214;konomien und Online-Spielwelten darstellen, waren letzte Woche die Themen an der &#8220;Virtual Law Conference&#8221; in New York.
Sind Rechtsverletzungen in virtuellen Welten virtuell oder real und damit auch strafbar? Wie ist virtuelles Anlageverm&#246;gen abzuschreiben und in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bilanzierung und Besteuerung von virtuellen Gewinnen, Rechte an geistigen Eigent&#252;mern, Markenrechtsschutz, Haftungsanspr&#252;che und Geldw&#228;scherei in virtuellen Welten, wie sie simulierte &#214;konomien und Online-Spielwelten darstellen, waren letzte Woche die <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL1ZpcnR1YWwtTGF3LVdhcy1pc3QtUmVjaHQtaW4tdmlydHVlbGxlbi1XZWx0ZW4tLS9tZWxkdW5nLzEwNjE4OS8=" target=\"_blank\">Themen</a> an der &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy52aXJ0dWFsbGF3Y29uZmVyZW5jZS5jb20v" target=\"_blank\">Virtual Law Conference</a>&#8221; in New York.</p>
<p><span id="more-351"></span>Sind Rechtsverletzungen in virtuellen Welten virtuell oder real und damit auch strafbar? Wie ist virtuelles Anlageverm&#246;gen abzuschreiben und in der Bilanz auszuweisen? Entsteht aus einem Rechtsgesch&#228;ft in einer virtuellen Welt eine reale Obligation? Inwieweit k&#246;nnen Betreiber von virtuellen Welten haftbar gemacht werden? Welchen gesetzlichen Rahmenbedingungen unterliegen ihre Nutzungsbedingungen?</p>
<p>Im Beitrag &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMTItMDgvd2VsY2hlcy1yZWNodC1naWx0LWluLXNlY29uZC1saWZlLw==" rel=\"bookmark\">Welches Recht gilt in Second Life?</a>&#8221; hatte ich bereits im letzten Dezember die Problematik der rechtlichen Grundlagen und Wirtschaftsregulierung als Voraussetzung f&#252;r das l&#228;ngerfristige &#220;berleben sozialer Netzwerke in der virtuellen Welten anhand Seconf Life skizziert. Die Diskussion wird nun nicht mehr nur von Ethikern und Philosophen sondern zunehmend auch in juristischen Kreisen gef&#252;hrt und damit hoffentlich professionalisiert vorangetrieben.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=351" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Gesch&#228;ftsmodell von Google &amp; Co. ist bedroht</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 06:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Suchmaschine liegt es in der Natur von Google, Daten von Websites zu sammeln und auszuwerten. Mindestens so interessant f&#252;r die Anbieter von Diensten und Inhalten sind aber auch die Daten der Nutzer. Neben Google speichern auch die Konkurrenten wie Yahoo! oder Microsoft und die Internet-Gr&#246;ssen Amazon, Ebay, Apple und Skype die pers&#246;nlichen Daten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/images/twister.gif" alt="Ein gewaltiger Sturm zieht auf" align="left" height="91" width="118" />Als Suchmaschine liegt es in der Natur von Google, Daten von Websites zu sammeln und auszuwerten. Mindestens so interessant f&#252;r die Anbieter von Diensten und Inhalten sind aber auch die Daten der Nutzer. Neben Google speichern auch die Konkurrenten wie Yahoo! oder Microsoft und die Internet-Gr&#246;ssen Amazon, Ebay, Apple und Skype die pers&#246;nlichen Daten und das Nutzungsverhalten der Besucher ihrer Portale, Kommunikationsdienste und Suchmaschinen, um sie gezielt mit Werbeanzeigen &#8220;bedienen&#8221; zu k&#246;nnen. &#8220;Behavioral Targeting&#8221; nennen es die einen, &#8220;Stalking&#8221; nennen es andere.</p>
<p>Die Rechtsprechung in Deutschland &#252;bernimmt in j&#252;ngster Zeit eine f&#252;hrende Rolle in Sachen Datenschutz innerhalb der EU. Nach den Grundrechten auf &#8220;informationelle Selbstbestimmung&#8221; und eine &#8220;digitale Privatsph&#228;re&#8221; k&#246;nnten durch ein Verbot, die IP-Adresse von Benutzern zu speichern, die f&#252;hrenden Web-Gr&#246;ssen schon bald vom Thron gest&#252;rzt und die Informatinonsgesellschaft ganz ordentlich aufgemischt werden. Die ersten Gerichtsurteile dazu sind schon ergangen.</p>
<p><span id="more-328"></span></p>
<h3>Google im Kreuzfeuer der Kritik</h3>
<p>Google beschr&#228;nkt sich nicht auf die Auswertung von Inhalten auf Websites, sondern sammelt auch fleissig Daten &#252;ber seine Nutzer, um ihnen &#8220;einen besseren Dienst&#8221; zu bieten. Jeder vom Nutzer eingegebene Suchbegriff wird zusammen mit der IP-Adresse seines Computers gespeichert. Es gibt keine Option, die gesammelten Daten gezielt zu l&#246;schen und der Konzern gibt keine Ausk&#252;nfte dar&#252;ber, was und wie lange gespeichert wird. Google verspricht, die Daten &#8220;vertraulich&#8221; zu behandeln, und behauptet (unter dem Druck der wachsenden Kritik), die bei einer Suche gewonnenen Daten nach 18 bis 24 Monaten zu l&#246;schen. Seine Unschuld bringt Google mit dem selbst auferlegten Motto &#8220;don&#8217;t be evil&#8221; zum Ausdruck. Alles Augenwischerei, sagen die Kritiker. Nicht umsonst wird der Suchriese immer wieder als &#8220;Datenkrake&#8221; bezeichnet.</p>
<p>In einem <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wcml2YWN5aW50ZXJuYXRpb25hbC5vcmcvaXNzdWVzL2ludGVybmV0L2ludGVyaW1yYW5raW5ncy5wZGY=" target=\"_blank\">Bericht</a> von Juni 2007 hat die Datensch&#252;tzergruppe der Menschenrechtsorganisation <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wcml2YWN5aW50ZXJuYXRpb25hbC5vcmc=" target=\"_blank\">Privacy International</a> die Datensammelwut von Google <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nb2xlbS5kZS8wNzA2LzUyNzkwLmh0bWw=" target=\"_blank\">scharf kritisiert</a> und als &#8220;datenschutzfeindlich&#8221; eingestuft aufgrund &#8220;umfassender &#220;berwachung von Konsumenten und tiefer Abneigung gegen&#252;ber Privatsph&#228;re&#8221;. Von 23 untersuchten Firmen landete Google auf dem letzten Platz. Niemand &#8211; nicht einmal Microsoft &#8211; sammelt soviele Daten &#252;ber seine Benutzer wie Google. Auch die EU-Datensch&#252;tzer, die so genannte &#8220;Artikel 29 Gruppe&#8221; unabh&#228;ngiger Experten aus der EU, deren Vorsitzender der deutsche Datenschutzbeauftragte Peter Schaar ist, kritisieren das Sammeln und den Umgang Googles von personenbezogenen Daten. Auch im Zusammenhang mit der &#220;bernahme des Online-Anzeigen-Unternehmens Doubleclick durch Google wurde von verschiedenen Seiten Kritik ge&#228;ussert, nicht nur aus datenschutzrechtlicher sondern auch aus kartellrechtlicher Sicht.</p>
<p>Im Gegenzug bezeichnet Google das neue Gesetz der deutschen Bundesregierung zur Vorratsdatenspeicherung und Internet-&#220;berwachung als &#8220;schwerwiegenden Schlag gegen die Privatsph&#228;re&#8221; und erw&#228;gte schon mal, Google Mail in Deutschland abzuschalten. Wieso sollte die Bundesregierung nicht mindestens soviel Recht auf &#220;berwachung der B&#252;rger haben wie Google zur &#220;berwachung ihrer Nutzer zu haben glaubt? Um die Wogen zu d&#228;mpfen und die Gemeinde zu beschwichtigen, f&#252;hrt der Suchriese vordergr&#252;ndig einen &#8220;konstruktiven Dialog&#8221; mit den Datensch&#252;tzern. Auf den Umgang mit pers&#246;nlichen Nutzerdaten hat dies aber bisher noch keinen nennenswerten Einfluss gehabt.</p>
<p>&#8220;Google ist gef&#228;hrlich&#8221; urteilte ein Ende 2007 erschienener <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5paWNtLnR1Z3Jhei5hdC9paWNtX3BhcGVycy9kYW5nZXJzX2dvb2dsZS5wZGY=" target=\"_blank\">Forschungsbericht</a> unter der Leitung von Hermann Maurer, Informatikprofessor an der TU Graz, der Arbeiten von sechs Wissenschaftlern aus Deutschland und &#214;sterreich zur Macht des Suchmaschinen-Giganten zusammenfasst und die Probleme analysiert, welche die &#8220;Googlisierung&#8221; der Gesellschaft mit sich bringt. Die Verfasser kommen zum Schluss und zur Empfehlung, dass Google einer staatlichen Regulierung <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvMTAyNDQzLw==" target=\"_blank\">unterstellt werden sollte</a>, um die universelle Informationsmacht des Quasimonopolisten nicht ausufern zu lassen. Maurer denkt sogar an eine Trennung der Suchmaschine von den anderen Aktivit&#228;ten des Google-Imperiums. Das ist aber insofern gar nicht machbar, da Google mit den anderen Gesch&#228;ftsbereichen (noch) gar kein Geld verdient.</p>
<h3>Ich nicht, die anderen auch</h3>
<p>Auf die Datenschutzproblematik angesprochen entgegnen viele Unternehmen, die Nutzungsdaten &#252;ber ihre Kunden sammeln, dass schliesslich viele Zeitgenossen noch viel mehr pers&#246;nliche Informationen &#252;ber sich freiwillig auf sozialen Vernetzungsplattformen wie Xing, StudiVZ, MySpace oder Facebook <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50aGVpbnF1aXJlci5kZS8yMDA4LzAxLzIzL3NvY2lhbF9uZXR3b3Jrc19zYW1tZWxuX21laHJfZGF0ZW5fYWxzX2RpZV9zdGFzaS5odG1s" target=\"_blank\">preisgeben</a>. Somit nehmten sie nur am globalen &#8220;Datenaustausch&#8221; &#252;bers Internet teil. Daran k&#246;nne doch nichts Verwerfliches sein, denn schliesslich k&#228;men die Nutzer dadurch in den Genuss von kostenlosen, werbefinanzierten Dienstleistungen. Dabei wird jedoch verkannt, dass nicht alle ihre Daten zur freien Verwendung zur Verf&#252;gung stellen wollen, nur weil sie das Internet nutzen. Jene, die das tun, handeln meist aus Exhibitionismus, Dummheit oder Ignoranz. Daraus automatisch einen Freibrief f&#252;r allgemeinen Datenmissbrauch abzuleiten, ist schon unanst&#228;ndig. <em>&#8220;Das Hauptproblem f&#252;r die Nutzer besteht dabei darin, dass die Plattformen h&#228;ufig in den USA ans&#228;ssig sind und damit nicht unter EU-Recht fallen. Es gilt somit kein EU-Datenschutzrecht, ausser der Betreiber ist hierzulande mit einer Niederlassung vertreten&#8221;</em>, sagt der Datenschutzexperte Hans Zeger, Obmann der Arge Daten. Dann k&#246;nnten sie am Rechtssitz ihrer Niederlassung eingeklagt werden. Aber wozu sind Gesetze eigentlich da, wenn sich &#8220;niemand&#8221; daran h&#228;lt? Und einen Datenmissbrauch gerichtsverwertbar nachzuweisen, ist auch f&#252;r Fachleute nicht ganz trivial und manchmal gar unm&#246;glich.</p>
<p>Gerade Banken sind im Hinblick auf den Datenschutz durch die liechtensteiner Bankdatenaff&#228;re der LGT in den letzten Wochen stark ins Visier der Kritik geraten. Dabei wurde klar, dass auch viele Finanzinstitute nicht besonders sorgsam mit den Daten ihrer Kunden umgehen und diese gerne auch mal Entwicklern <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDEtMTUvc2NoYXJmZS1rdW5kZW5kYXRlbi1mdWVyLXRlc3R6d2Vja2Uv" target=\"_blank\">f&#252;r Software-Tests zur Verf&#252;gung stellen</a> oder ins Ausland transferieren. Die Kunden bekommen in der Regel nichts davon mit &#8211; jedenfalls solange die Steuerfahndung nicht vor der T&#252;re steht. Aber nicht nur bei Bankdaten sondern auch bei Weitergabe oder Ver&#246;ffentlichung pers&#246;nlicher Informationen reagieren Internetnutzer immer h&#228;ufiger sauer.</p>
<h3>Unheil bahnt sich an</h3>
<p>Nun droht den Sammlern von Internetnutzungsdaten Ungemach aus deutschem Lande. Angefangen hat das Ganze mit einem <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvOTY3ODE=" target=\"_blank\">Urteil</a> des Amtsgerichts Berlin Mitte, das im M&#228;rz 2007 dem Bundesjustizministerium untersagte, die IP-Adresse (technische Adresse eines Rechners, unter der dieser in einem Computer-Netzwerk erreichbar ist) der Besucher ihrer Website zu speichern, weil diese personenbezogene Daten darstellen und damit unter das Datenschutzgesetz fallen. Das Urteil wurde in n&#228;chster Instanz vom Landgericht Berlin <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nb2xlbS5kZS8wNzEwLzU1MDc2Lmh0bWw=" target=\"_blank\">best&#228;tigt</a>. In der Folge wurde auch der Bundesjustizministerin Zypries ein halbj&#228;hriger Aufenthalt in einer vergitterten Zelle <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nb2xlbS5kZS8wODAyLzU3Njg2Lmh0bWw=" target=\"_blank\">angedroht</a>, sollte sie nichts gegen das widerrechtliche Treiben ihrer Webmaster unternehmen. Folgeklagen gegen weitere Bundes&#228;mter (z.B. das BKA) sind in Vorbereitung. Diese f&#252;hlen sich durch das Gerichtsurteil nicht betroffen und <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvOTcyNDM=" target=\"_blank\">speichern fr&#246;hlich weiter</a>. H&#228;ngig ist immer noch die <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvMTAxMTU5" target=\"_blank\">Verfassungsbeschwerde</a> gegen die verdachtsunabh&#228;ngige Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten im Rahmen des <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RpcDIxLmJ1bmRlc3RhZy5kZS9kaXAyMS9icmQvMjAwNy8wNzk4LTA3LnBkZg==" target=\"_blank\">Gesetzes zur Neuregelung der Telekommunikations&#252;berwachung</a>. Diese ist aber auch schon <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvMTAyODMyLw==" target=\"_blank\">auf gutem Weg</a>.</p>
<h3>Ein neues Grundrecht wurde geboren</h3>
<p>Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat durch sein Urteil in Sachen Online-Durchsuchung mein Vertrauen in die deutsche Rechtsprechung gest&#228;rkt. Mit aussergew&#246;hnlicher Deutlichkeit wurden die Bestimmungen im nordrhein-westf&#228;lischen Verfassungsschutzgesetz zur heimlichen Online-Durchsuchung f&#252;r nichtig erkl&#228;rt, weil sie gegen das Grundgesetz verstossen. In seiner Begr&#252;ndung leitet das Gericht aus den bestehenden Gesetzen ein neues <em>&#8220;Grundrecht auf Gew&#228;hrleistung der Vertraulichkeit und Integrit&#228;t informationstechnischer Systeme&#8221;</em> ab (→ Recht auf digitale Privatsph&#228;re).</p>
<p>Zur Abwehr konkreter Gefahren seien Eingriffe aber unter strengen Auflagen m&#246;glich, <em>&#8220;wenn tats&#228;chliche Anhaltspunkte einer konkreten Gefahr f&#252;r ein &#252;berragend wichtiges Rechtsgut bestehen&#8221;</em>. Man braucht also nicht gleich die ganze Bev&#246;lkerung unter Generalverdacht zu stellen. Nur wenn ein konkreter, begr&#252;ndeter Verdacht oder eine unmittelbare Bedrohung besteht, dann soll das Volk vor dieser auch gesch&#252;tzt werden k&#246;nnen. Denn wer der Gesellschaft bewusst Schaden zuzuf&#252;gen beabsichtigt oder seine Schandtat bereits begangen hat, hat seine Grundrechte verwirkt und soll sich nicht hinter ihnen verstecken k&#246;nnen.</p>
<h3>Datensch&#252;tzer er&#246;ffnen die n&#228;chste Schlacht</h3>
<p>Die in der Artikel-29-Arbeitsgruppe vereinten europ&#228;ischen Datensch&#252;tzer wollen <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nb2xlbS5kZS8wODAyLzU3OTMyLmh0bWw=" target=\"_blank\">IP-Adressen als personenbezogene Daten einstufen</a>. Dabei geht es um die Grundsatzfrage, inwiefern die Datenschutzbestimmungen der Europ&#228;ischen Union gem&#228;ss der &#8220;Richtlinie 95/46/EG des Europ&#228;ischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 1995 zum Schutz nat&#252;rlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr&#8221; anwendbar sind. W&#252;rden IP-Adressen als personenbezogene Daten gelten (wie es das Landgericht Berlin best&#228;tigt hat), d&#252;rften diese in er EU nur noch eingeschr&#228;nkt nach dem Grundsatz der Zweckbindung und unter expliziter Zustimmung der Nutzer f&#252;r personifizierte Werbeeinblendungen genutzet werden. Eine stillscheigende Zustimmung zu entsprechenden Paragraphen in allgemeinen Gesch&#228;ftsbestimmungen w&#252;rde wohl kaum gen&#252;gen. Vielmehr m&#252;sste Google eigens f&#252;r den EU-Raum ein Opt-in Verfahren anbieten.</p>
<p>Gegen die enge Interpretation der Personenbezogenheit von IP-Adressen wehrt sich Google mit H&#228;nden und F&#252;ssen. Der &#8220;Google-Datensch&#252;tzer&#8221; Peter Fleischer m&#246;chte dies vom Zusammenhang abh&#228;ngig machen, in welchem <em>&#8220;pers&#246;nlichen Informationen offenbart werden&#8221;.</em> <em>&#8220;Wir m&#252;ssen wissen, wer wonach fragt &#8211; andernfalls k&#246;nnte unser Unternehmen nicht funktionieren&#8221;</em>. Und erstmals gibt Google &#246;ffentlich zu, Inhalte von &#252;ber Google-Mail versandten E-Mails zu Werbezwecken zu analysieren. Das gleiche trifft &#252;brigens genauso auf Yahoo, MSN bzw. Hotmail und GMX zu. Schliesslich sind die Email-Adressen nur deshalb kostenlos.</p>
<h3>Differenziert betrachtet</h3>
<p>Mit einer einfachen Schwarz-Weiss-Malerei sei es nicht getan, sagt Google. Die Sache m&#252;sse etwas differenzierter betrachtet werden. Das mag schon richtig sein. Nur, wie differenziert kann und soll die Sache denn betrachtet werden, damit es auch ein Politiker noch versteht? Aber wagen wir doch mal eine etwas technischere Betrachtung! Wenn wir von IP-Adressen als personenbezogene Daten sprechen, dann m&#252;ssen wir auch die Cookies in unsere Betrachtungen miteinbeziehen. Die kleinen elektronischen Kekse sind nichts anderes als einfache Textdateien, in denen zu (vom Betreiber einer Website) definierten Schl&#252;sselbegriffen Informationen gespeichert werden. Die Benutzeridentifikationskennung ist zum Beispiel eine solche Information. Jedes Cookie hat ein Verfallsdatum wie die essbaren Kekse aus dem Laden. Manche leben nur solange, bis der Benutzer die Sitzung beendet. Andere werden sogar auf der Festplatte gespeichert und leben Jahrzehnte lang. Dazu einige Beispiele zur Cookie-Lebensdauer ausgew&#228;hlter Websites:</p>
<ul>
<li>Google: 2 Jahre f&#252;r Suchmaschine (aber f&#252;r andere Dienste teilweise immer noch 30 Jahre)</li>
<li>Yahoo: 30 Jahre</li>
<li>Microsoft: 10-13 Jahre (msn.com), 13 Jahre (live.com) und 30 Jahre (microsoft.com)</li>
<li>search.ch: 30 Jahre</li>
<li>Ask.com: 2 Jahre</li>
<li>GMX: 2 Jahre (gmx.com), 1 Jahr (gmx.net)</li>
<li>Web.de: 1 Jahr</li>
<li>YouTube: 10 Jahre</li>
<li>MySpace: 1 Jahr</li>
<li>Twitter: 2 Jahre</li>
<li>Amazon: 1 Woche</li>
<li>Credit Suisse: 10 Jahre (credit-suisse.com)</li>
<li>UBS: nur bis Session-Ende (ubs.com)<br />
<em>diskret wie es sich f&#252;r eine Schweizer Bank geh&#246;rt</em></li>
</ul>
<p>In der ganzen Diskussion vermeidet es Google tunlichst, auch &#252;ber die eingesetzten Cookies zu sprechen. Denn mit diesen Cookies k&#246;nnen noch besser als &#252;ber die IP-Adresse Nutzerprofile erstellt werden. Im Idealfall kann ein Besucher unendlich lange identifiziert und sein Verhalten ein Leben lang analysiert werden &#8211; vor allem bei Kombination beider Techniken oder gar bei <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cHM6Ly93d3cuZGF0ZW5zY2h1dHp6ZW50cnVtLmRlL3Byb2pla3RlL3ZlcmtldHR1bmcvMjAwNy11bGQtdHVkLXZlcmtldHR1bmctZGlnaXRhbGVyLWlkZW50aXRhZXRlbi1ibWJmLnBkZg==" target=\"_blank\">Verkettung von digitalen Identit&#228;ten</a>. Damit verblasst auch Googles Argument gegen die Personenbezogenheit von IP-Adressen, dass diese nicht jederzeit einem einzelnen Nutzer zugeordnet werden k&#246;nnten. Auch Microsoft will mit &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvMTA0MzM0" target=\"_blank\">Engagement Mapping</a>&#8221; bessere Ausk&#252;nfte &#252;ber den Erfolg von Online-Werbebannern sammeln und Googles neuen erweiterten <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvMTA0MjA1Lw==" target=\"_blank\">Kollaborationsdienste</a> &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3NpdGVzLmdvb2dsZS5jb20v" target=\"_blank\">Googlesites</a>&#8221; dienen ebenfalls der Datensammlung &#252;ber ihre Nutzer. Und wozu &#8220;Yahoo! ID&#8221;, &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL29wZW5pZC5uZXQv" target=\"_blank\">OpenID</a>&#8221; und das &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2NvZGUuZ29vZ2xlLmNvbS9hcGlzL3NvY2lhbGdyYXBoLw==" target=\"_blank\">Google Social Graph API</a>&#8221; letztendlich gut sein sollen, ist nur unschwer zu erraten.</p>
<h3>Ein Stein kommt ins Rollen</h3>
<p>Der Bewusstwerdungsprozess hinsichtlich &#220;berwachung des Benutzerverhaltens k&#246;nnte schon bald zu einem massiven Vertrauensverlust gegen&#252;ber den grossen Webportalen f&#252;hren. Die grossen Webdienstleister, die ihre Dienste zum Grossteil oder sogar ausschliesslich mit Einnahmen aus (m&#246;glichst personifizierten) Werbeeinblendungen finanzieren, werden durch das Misstrauen schon bald gezwungen werden, sich Gedanken &#252;ber ihr Gesch&#228;ftmodell zu machen. Sollte ihnen die Speicherung und nutzerbezogene Auswertung von IP-Adressen oder die Verwendung von langlebigen Cookies durch Datenschutzgesetze untersagt werden, w&#252;rde dies der personalisierten Werbung das Fundament entziehen. Dies h&#228;tte einen massiven Verlust an Attraktivit&#228;t f&#252;r Werbetreibende zur Folge, was bestimmt nicht ohne weitreichende finanzielle Konsequenzen bliebe. Eine Marke wie Google ist nur so stark wie das Vertrauen, das ihr die Kunden entgegen bringen. Deshalb k&#246;nnte das Markenranking schon in K&#252;rze einen gefallenen Prinzen verabschieden.</p>
<p>Nach dem &#8220;Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung&#8221; und dem neuen &#8220;Grundrecht auf Gew&#228;hrleistung der Vertraulichkeit und Integrit&#228;t informationstechnischer Systeme (Recht auf digitale Privatsph&#228;re)&#8221; m&#252;sste in logischer Konsequenz die IP-Adresse als personenbezogen eingestuft und ihre Speicherung daher verboten werden. Damit w&#228;re auch die Verfassungsm&#228;ssigkeit der Vorratsdatenspeicherung in Frage gestellt und auch die Verfolgung von &#8220;Raubkopierern&#8221; urheberrechtlich gesch&#252;tzter Werke w&#252;rde weitgehend verunm&#246;glicht. Dann g&#228;be es keinen Grund mehr f&#252;r eine <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nb2xlbS5kZS8wODAyLzU3NDU4Lmh0bWw=" target=\"_blank\">Datenvermeidung</a>.</p>
<p>Ich glaube jedoch kaum, dass die staatlichen &#220;berwacher, die Raubkopierer jagende Unterhaltungsindustrie und die werbefinanzierten Webdienstleister diese Entwicklung einfach tatenlos hinnehmen werden. So k&#246;nnte schon bald eine unheilige Allianz zwischen Sch&#228;uble, Google und der <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5pZnBpLm9yZy8=" target=\"_blank\">IFPI</a> entstehen. Der Krieg ist angezettelt.</p>
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		<title>Internetsperre bei Urheberrechtsverletzung in UK</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 09:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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		<category><![CDATA[Grossbritanninen]]></category>
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		<category><![CDATA[Urheberrechtsverletzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gem&#228;ss einem Bericht der Tageszeitung The Times sollen Internetprovider in Britannien verpflichtet werden, gegen Internetnutzer vorzugehen, die unter Verdacht stehen, Urheberrechtsverletzungen zu begehen, d.h. wenn sie verd&#228;chtigt werden, illegal Filme oder Musik herunterzuladen. Beim ersten Verstoss sollen sie per E-Mail verwarnt werden. Beim zweiten Mal soll ihr Internetzugang zeitlich befristet und beim dritten Mal ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gem&#228;ss einem <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3RlY2hub2xvZ3kudGltZXNvbmxpbmUuY28udWsvdG9sL25ld3MvdGVjaF9hbmRfd2ViL3RoZV93ZWIvYXJ0aWNsZTMzNTMzODcuZWNl" target=\"_blank\">Bericht</a> der Tageszeitung <em>The Times</em> sollen Internetprovider in Britannien verpflichtet werden, gegen Internetnutzer vorzugehen, die unter Verdacht stehen, Urheberrechtsverletzungen zu begehen, d.h. wenn sie verd&#228;chtigt werden, illegal Filme oder Musik herunterzuladen. Beim ersten Verstoss sollen sie per E-Mail verwarnt werden. Beim zweiten Mal soll ihr Internetzugang zeitlich befristet und beim dritten Mal ganz gesperrt werden.</p>
<p>Internetprovider, die der Massnahme &#8220;three strikes&#8221; nicht nachkommen, sollen nach dem Gesetz belangt werden k&#246;nnen. Zudem sollen sie die pers&#246;nlichen Daten der verd&#228;chtigen Kunden den Gerichten offengelegt m&#252;ssen und die Internetprovider Informationen &#252;ber ihre verd&#228;chtigen Kunden weitergeben. So sieht also das Programm der Briten  zur F&#246;rderung der Unterhaltungsindustrie beziehungsweise der <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nb2xlbS5kZS8wODAyLzU3NjU1Lmh0bWw=" target=\"_blank\">Kreativwirtschaft</a> aus.</p>
<p>Grossbritanninen folgt dem schlechten Beispiel Frankreichs und setzt noch eins oben drauf. Wieso beschr&#228;nkt man die Sanktionen eigentlich auf den Internetzugang? Man k&#246;nnte doch gleich ein lebenslanges Computerverbot aussprechen und die &#8220;Tatwaffe&#8221; gleich ganz konfiszieren. Konsequenz ist schliesslich das A und O jeder Erziehung. Darum geht es hier doch?! Urheberrechts-Piraten geh&#246;ren von der Informationsgesellschaft ausgeschlossen, wenn nicht sogar hinter Schloss und Riegel! Ebenso sollten auch Falschparkierer von den Strassen entfernt werden, weil sie durch ihr Verhalten klar bewiesen haben, dass sie nicht f&#228;hig oder zumindest nicht gewillt sind, sich an die Strassenverkehrsgesetze zu halten. Und alle Falschpinkler im Stadtpark geh&#246;ren beschnitten.</p>
<p>Wenn nun ein Kind dreimal hinter einander vermeintlich urheberrechtlich gesch&#252;tzte Inhalte runterl&#228;dt, muss die ganze Familie mit Internetverbot bestraft werden &#8211; das ist moderne Sippenhaftung. Internetprovider sollen Polizisten und Richter in Personalunion spielen &#8211; das widerspricht der Gewaltentrennung und kommt einer staatlich verordneten Lynchjustiz gleich. Soll Grossbritannien in die informations- und kommunikationstechnische Isolation gef&#252;hrt werden? Aber vielleicht wollen die Briten ja nur eine entwicklungsgeschichtliche Pause einlegen &#8230; it&#8217;s tea time.</p>
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		<title>Domain-Tasting soll endg&#252;ltig abgeschafft werden</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 16:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Immaterialgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Web/Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Domain-Tasting]]></category>
		<category><![CDATA[ICANN]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Missbrauch des Domain-Tastings soll nun endg&#252;ltig gestoppt werden. Der Vorschlag der ICANN liegt auf dem Tisch und im Juni diesen Jahres soll in Paris die Abschaffung der kostenlosen Domain-Kurzzeitregistrierung beschlossen werden. Aus ist&#8217;s mit der Domain-Abzocke! Mehr dazu bei heise online.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Missbrauch des Domain-Tastings soll nun endg&#252;ltig gestoppt werden. Der Vorschlag der ICANN liegt auf dem Tisch und im Juni diesen Jahres soll in Paris die Abschaffung der kostenlosen Domain-Kurzzeitregistrierung beschlossen werden. Aus ist&#8217;s mit der Domain-Abzocke! Mehr dazu bei <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvMTAyNzM0Lw==" title=\"Domain Tasting vor dem Aus\" target=\"_blank\">heise online</a>.</p>
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