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	<title>DOBSZAYs Ansichten und Einsichten &#187; Recht</title>
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	<description>Gedanken und Kommentare zum Zeitgeschehen in der Informationsgesellschaft - Hintergrundinformationen und Kausalzusammenhänge aus einer ganzheitlichen und interdisziplinären Sicht: technisch, gesellschaftlich, ethisch, wirtschaftlich und rechtlich</description>
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		<title>Inhalts&#252;berwachung verst&#246;sst gegen Grundrechte</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 14:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Europ&#228;ische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden (PDF), dass Internetzugangs-Anbieter (Internet Service Provider, ISP) nicht nur nicht gezwungen werden d&#252;rfen, die &#252;bertragenen Daten ihrer Kunden ohne einen ausreichenden Verdacht und richterlichen Beschluss auf rechtswidrige Inhalte (vor allem im Hinblick auf Urheberrechtsverletzungen beim Austausch von Film- und Musik-Dateien) zu &#252;berpr&#252;fen, sondern bezeichnet eine solche verdachtslose &#220;berwachung als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Europ&#228;ischer Gerichtshof - Logo" src="http://curia.europa.eu/jcms/images/custom/logo-curia.gif" alt="Europ&#228;ischer Gerichtshof - Logo" align="left" />Der Europ&#228;ische Gerichtshof (<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2N1cmlhLmV1cm9wYS5ldS8=" target=\"_blank\">EuGH</a>) hat entschieden (<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2N1cmlhLmV1cm9wYS5ldS9qY21zL3VwbG9hZC9kb2NzL2FwcGxpY2F0aW9uL3BkZi8yMDExLTExL2NwMTEwMTI2ZW4ucGRm" target=\"_blank\">PDF</a>), dass Internetzugangs-Anbieter (Internet Service Provider, ISP) nicht nur nicht gezwungen werden d&#252;rfen, die &#252;bertragenen Daten ihrer Kunden ohne einen ausreichenden Verdacht und richterlichen Beschluss auf rechtswidrige Inhalte (vor allem im Hinblick auf Urheberrechtsverletzungen beim Austausch von Film- und Musik-Dateien) zu &#252;berpr&#252;fen, sondern bezeichnet eine solche verdachtslose &#220;berwachung als Verstoss gegen die EU-Richtlinie &#252;ber den elektronischen Gesch&#228;ftsverkehr und als unvereinbar mit den Grundrechtecharta der EU. Die Inhaltsanalyse des Datenverkehrs mittels Deep Packet Inspection (DPI) verursacht Kosten beim ISP, schr&#228;nkt dessen unternehmerische Freiheit ein und verst&#246;sst gegen die Netzneutralit&#228;t. ISPs sollen nicht Polizei f&#252;r die Unterhaltungsindustrie spielen m&#252;ssen. Jedes anders lautende Urteil h&#228;tte zudem weitreichende Konsequenzen f&#252;r die Menschenrechte und w&#252;rde einen v&#246;llig unverh&#228;ltnism&#228;ssigen Eingriff in die Privatsph&#228;re bedeuten. Besteht allerdings ein hinreichender Verdacht mit konkreten Anhaltspunkten zu einer Rechtsverletzung beziehungsweise einer Straftat, die einen solchen Eingriff rechtfertigen w&#252;rde, ist eine &#220;berwachung des Datenverkehrs der betroffenen Person mit einer gerichtlichen Anordnungen auf einer entsprechenden Rechtsgrundlage weiterhin m&#246;glich, wobei ein Zugangsanbieter im Rahmen seiner M&#246;glichkeiten und des ihm Zumutbaren zur Mithilfe verpflichtet werden kann.</p>
<p>Die Unterhaltungsindustrie t&#228;te gut daran, ihre Anspr&#252;che und vor allem ihr Gesch&#228;ftsmodell zu &#252;berpr&#252;fen und an die Realit&#228;t des Informationszeitalters anzupassen. Es ist nun einmal eine Tatsache, dass Daten in digitaler Form unabh&#228;ngig von ihrem Inhalt beliebig verlustfrei und praktisch kostenlos kopiert werden k&#246;nnen. Einen technischen Schutz, der die Nutzung dieser Daten gezielt steuern liesse gibt es nicht und kann es prinzipbedingt gar nicht geben, ohne die Privatsph&#228;re der Nutzer vollst&#228;ndig abzuschaffen. Dies hat einen grossen Einfluss sowohl auf Immaterialg&#252;ter als auch auf den Datenschutz. Es w&#228;re an der Zeit, dass diese Tatsachen endlich auch eine entsprechende Ber&#252;cksichtigung in der Gesetzgebung finden w&#252;rden. Diese hinkt der technologischen Entwicklung leider um Jahrzehnte hinterher.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4479" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Insekten-H&#252;ftgelenke und Patente</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2011-07-01/insekten-huftgelenke-und-patente/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 15:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Immaterialgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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		<category><![CDATA[Entdeckung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wissenschaftler vom Karlsruher Institut f&#252;r Technologie (KIT) haben herausgefunden, dass die H&#252;ftgelenke von allen R&#252;sselk&#228;ferarten nicht wie bisher angenommen Kugel- oder Scharniergelenke sind, sondern wie Schraube und Mutter funktionieren. Damit ist die Schraube keine menschliche Erfindung sondern lediglich die Entdeckung eines Prinzips, das in der Natur schon seit Millionen von Jahren existiert.
In diesem Zusammenhang stellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Grosser brauner R&#252;sselk&#228;fer" src="/images/tiere/ruesselkaefer_grosser_brauner02_200.jpg" alt="Grosser brauner R&#252;sselk&#228;fer" align="left" />Wissenschaftler vom Karlsruher Institut f&#252;r Technologie (KIT) haben <a title=\"SPIEGEL ONLINE - Schraubgewinde lassen K&#228;fer besser klettern\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zcGllZ2VsLmRlL3dpc3NlbnNjaGFmdC9uYXR1ci8wLDE1MTgsNzcxNDkxLDAwLmh0bWw=" target=\"_blank\">herausgefunden</a>, dass die H&#252;ftgelenke von allen R&#252;sselk&#228;ferarten nicht wie bisher angenommen Kugel- oder Scharniergelenke sind, sondern wie Schraube und Mutter funktionieren. Damit ist die Schraube keine menschliche Erfindung sondern lediglich die Entdeckung eines Prinzips, das in der Natur schon seit Millionen von Jahren existiert.</p>
<p>In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwiefern Erfindungen von Entdeckungen unterschieden werden k&#246;nnen und wie damit eine der vier Grundvoraussetzungen f&#252;r ein Patent &#252;berpr&#252;ft und nachgewiesen werden kann. Was geschieht mit rechtsg&#252;ltig erteilten oder sogar gerichtlich best&#228;tigten Patenten, wenn man sp&#228;ter entdeckt, dass es sich nicht um eine bislang nicht dagewesene technische Erfindung handelt? Wird es dann f&#252;r ung&#252;ltig erkl&#228;rt? Der vorliegende Fall hat grunds&#228;tzlich das Potential, das gesamte <a title=\"Immaterialg&#252;terrecht zwischen Kommerz und Ethik (Teil 1)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTAtMDYtMTcvaW1tYXRlcmlhbGd1ZXRlcnJlY2h0LXp3aXNjaGVuLWtvbW1lcnotdW5kLWV0aGlrLXRlaWwtMS8=">Patentwesen</a> in Frage zu stellen.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4134" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Monsanto erh&#228;lt Patent auf Melonen</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2011-05-17/monsanto-erhalt-patent-auf-melonen/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 19:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Immaterialgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Markt und Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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		<category><![CDATA[Patent]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer hat&#8217;s erfunden? Wer hat&#8217;s patentiert? Der j&#252;ngste Streich des globalen Saatgut- und Pestizidherstellers Monsanto zeigt, in welch absurde und perverse Richtung sich das Patentrecht entwickelt. Um das Wissen dar&#252;ber breiter zu streuen, ver&#246;ffentliche ich dazu die Presseerkl&#228;rung des B&#252;ndnisses Keine Patente auf Saatgut! (no patents on seeds):
Melonen als Erfindung von Monsanto
US-Konzern erh&#228;lt ein europ&#228;isches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Keine Patente auf Tiere und Pflanzen!" src="/images/logos/no_patents_on_seeds_480.jpg" alt="Keine Patente auf Saatgut!" /></p>
<p>Wer hat&#8217;s erfunden? Wer hat&#8217;s patentiert? Der j&#252;ngste Streich des globalen Saatgut- und Pestizidherstellers Monsanto zeigt, in welch absurde und perverse Richtung sich das Patentrecht entwickelt. Um das Wissen dar&#252;ber breiter zu streuen, ver&#246;ffentliche ich dazu die <a title=\"Presseerkl&#228;rung Mai 2011\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uby1wYXRlbnRzLW9uLXNlZWRzLm9yZy9zaXRlcy9kZWZhdWx0L2ZpbGVzL25ld3MvcGVfcGF0ZW50X2F1Zl9tZWxvbmUucGRm" target=\"_blank\">Presseerkl&#228;rung</a> des B&#252;ndnisses <em><a title=\"no patents on seeds!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uby1wYXRlbnRzLW9uLXNlZWRzLm9yZy8=" target=\"_blank\">Keine Patente auf Saatgut!</a></em> (no patents on seeds):</p>
<h3>Melonen als Erfindung von Monsanto</h3>
<p><strong>US-Konzern erh&#228;lt ein europ&#228;isches Patent auf konventionell gez&#252;chtete Melonen</strong></p>
<p><em>M&#252;nchen, 17. Mai 2010. Nach aktuellen Recherchen des B&#252;ndnisses </em><em>Keine Patente auf Saatgut!</em> hat der US-Konzern Monsanto im Mai 2010 ein europ&#228;isches Patent auf Melonen aus konventioneller Pflanzenzucht erhalten (<a title=\"Patentschrift EP 1 962 578\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uby1wYXRlbnRzLW9uLXNlZWRzLm9yZy9zaXRlcy9kZWZhdWx0L2ZpbGVzL3BhdGVudGUvYW5tZWxkdW5nL2VwMTk2MjU3OF9iMV9tZWxvbl9tb25zYW50by5wZGY=" target=\"_blank\">EP 1 962 578</a>). Die Melonen weisen eine nat&#252;rliche Resistenz gegen&#252;ber einer bestimmten Viruskrankheit auf. Mithilfe &#252;blicher Z&#252;chtungsverfahren wurde diese Widerstandsf&#228;higkeit, die man zuerst in Melonen aus Indien fand, auf andere Melonen &#252;bertragen. Diese gelten jetzt als „Erfindung“ von Monsanto.</p>
<p><span id="more-4097"></span>„Dieser Fall ist ein Missbrauch des Patentrechtes, denn es handelt sich bei der Melone um keine Erfindung. Das Patent steht insbesondere im Widerspruch zum Verbot der Patentierung von konventioneller Z&#252;chtung. Zudem handelt es sich um einen Fall von Biopiraterie, bei der ein US-Konzern versucht, urspr&#252;nglich indisches Saatgut als sein Eigentum zu beanspruchen“, sagt Christoph Then, einer der Sprecher des B&#252;ndnisses <em>Keine Patente auf Saatgut!</em> „Derartige Patente blockieren den Zugang zu genetischen Ressourcen f&#252;r k&#252;nftige Z&#252;chtungen. Die Grundlagen der Weltern&#228;hrung werden so zum Gegenstand finanzieller Spekulation.”</p>
<p>In einem Pr&#228;zedenzfall hatte das Europ&#228;ische Patentamt (EPA) im Dezember 2010 entschieden, dass die konventionelle Z&#252;chtung von Pflanzen und Tieren nicht patentiert werden kann (G2/07 und G1/08). Im Falle des Patentes von Monsanto hat man deshalb das Verfahren zur Z&#252;chtung aus dem Patent gestrichen. Doch die Pflanzen, das Saatgut und die Fr&#252;chte wurden trotzdem patentiert. Das Patent wurde also nur kosmetisch ver&#228;ndert, nicht aber in seiner Reichweite eingeschr&#228;nkt.</p>
<p>Die Viruskrankheit CYSDV (<em>Cucurbit Yellow Stunting Disorder Virus</em>), gegen die die Melonen resistent sind, hat sich in den letzten Jahren in Nordamerika, Europa und Nord Afrika ausgebreitet. Durch das Patent verf&#252;gt Monsanto jetzt &#252;ber wichtige genetische Ressourcen, die der Konzern anderen Z&#252;chtern vorenthalten kann. Urspr&#252;nglich wurden die Melonen von DeRuiter, einem bekannten Z&#252;chtungsunternehmem in den Niederlanden gez&#252;chtet. Dabei verwendete die Firma eine Melonenpflanzen aus Indien, die als PI313970 registriert sind. 2008 kaufte Monsanto die Firma DeRuiter und besitzt jetzt auch das Patent.</p>
<p>Das B&#252;ndnis <em>Keine Patente auf Saatgut!</em> fordert eine Ver&#228;nderung der Europ&#228;ischen Gesetze, um Patente auf Z&#252;chtungsmaterial, Pflanzen und Tiere und aus ihnen gewonnene Lebensmittel zu verhindern. Mehr als 160 Organisationen und etwa 15.000 Personen haben bereits einen <a title=\"Keine Patente auf Tiere und Pflanzen!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTEtMDQtMDUva2VpbmUtcGF0ZW50ZS1hdWYtdGllcmUtdW5kLXBmbGFuemVuLw==">Aufruf </a>unterzeichnet, der im M&#228;rz 2011 ver&#246;ffentlicht wurde.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uby1wYXRlbnRzLW9uLXNlZWRzLm9yZw==" target=\"_blank\">http://www.no-patents-on-seeds.org</a><br />
Link zum Patent auf Melonen: <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uby1wYXRlbnRzLW9uLXNlZWRzLm9yZy9kZS9pbmZvcm1hdGlvbi9wYXRlbnRlL3BhdGVudC1tZWxvbmVu" target=\"_blank\">http://www.no-patents-on-seeds.org/de/information/patente/patent-melonen</a></p>
<p>Sehenswert hierzu:<br />
<object width="480" height="303"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/OeR4IhETZsg?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="303" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/OeR4IhETZsg?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em>ARD, Tagesschau vom 20.07.2010 &#8211; Das Broccoli-Patent</em></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4097" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Immaterialg&#252;terrecht zwischen Kommerz und Ethik (Teil 1)</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2010-06-17/immaterialgueterrecht-zwischen-kommerz-und-ethik-teil-1/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 13:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanz und Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Urheber- und Patentrecht hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Urspr&#252;nglich wurden diese Immaterialg&#252;terrechte geschaffen, um die Sch&#246;pfer geistiger Werke vor Ausbeutung und Fremdverwertung zu sch&#252;tzen, was grunds&#228;tzlich ein berechtigtes Anliegen darstellt. Nur leider hat die Rechtspraxis mittlerweile derart perverse Formen mit verheerenden Konsequenzen f&#252;r die Gesellschaft angenommen, dass es bei der breiten Bev&#246;lkerung zunehmen auf Unverst&#228;ndnis und Akzeptanzprobleme st&#246;sst. Soziale Ungerechtigkeit durch k&#252;nstliche Ressourcenverknappung, ungerechtfertigte Urheberrechts-Pauschalabgaben auf Konsumg&#252;tern sowie Behinderung der freien Entwicklung von Wissen und des Kulturaustausches sind die Folgen. Dieser Zustand schreit nach Reformen, welche von der Lobby der Profiteure der aktuellen Rechtsordnung mit allen Mitteln unterdr&#252;ckt und bek&#228;mpft wird. Der folgende Beitrag beleuchtet die Problematik leicht verst&#228;ndlich aus einer ganzheitlichen Sicht und skizziert L&#246;sungsans&#228;tze, die zur Diskussion anregen sollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Justitia" src="/images/justitia6_small.gif" alt="Justitia" align="left" />Das Immaterialg&#252;terrecht besch&#228;ftigt mich nun schon seit einigen Jahren. Mir scheint, dass das geltende Recht und dessen aktuelle Weiterentwicklung immer weniger das Rechtsempfinden der breiten Bev&#246;lkerung widerspiegelt. Durch die Digitalisierung und anhand der Patentierung von Nahrung und lebenden Organismen wird diese Kluft erst wirklich so richtig sichtbar. Das Immaterialg&#252;terrecht ist weder ein Naturrecht, noch basiert es auf einer sozialen Konvention. Es wurde von einer juristischen Elite erfunden, um einer kleinen Minderheit einen kommerziellen Vorteil zu verschaffen. Die Zahl der Rechtsanw&#228;lte, die sich mit dem Immaterialg&#252;rrecht befassen, ist die zweitgr&#246;sste gleich nach der der Scheidungsanw&#228;lte. So einfach das Thema auf den ersten Blick auch zu sein scheinen mag, so kompliziert ist die Materie, wenn man sich mit ihrer konkreten (technischen) Anwendung und ihren massiven gesellschaftlichen Auswirkungen befasst. Dann kommt man nicht umhin, neben kommerziellen und rechtlichen Aspekten sowohl die Ethik als auch die Funktionsweise der Technologie in die &#220;berlegungen miteinzubeziehen. Dies habe ich in den vergangenen Jahren getan und meine Gedanken dazu in dieser 3-teiligen Beitragsreihe formuliert.</p>
<p><em>Zum Immaterialg&#252;terrecht geh&#246;ren das Patentrecht, das Marken- und Designrecht und das Urheberrecht. Die vorliegende Beitragsreihe besch&#228;ftigt sich ausschliesslich mit dem Patent- und dem Urheberrecht, ihrer Anwendung im Zusammenhang mit den aktuellen Technologien und den damit verbunden Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Rechtspraxis.</em></p>
<h3>Gesellschaftliche Auswirkungen technologischer Entwicklungen</h3>
<p>Dank der Informations- und Kommunikationstechnologie von heute ist die digitale Speicherung, Verarbeitung und &#220;bertragung von Informationen innert k&#252;rzester Zeit, ohne Qualit&#228;tsverlust und unabh&#228;ngig von der &#220;bertragungsdistanz m&#246;glich. Dies f&#252;hrt zu immer schnelleren Entwicklungszyklen im Markt und ganz neuen Herausforderungen in einer globalisierten Gesellschaft, deren Wirtschaftswachstum in erster Linie auf dem Raubbau an nat&#252;rlichen Ressourcen, einer stetig wachsenden Verschuldung und einer erh&#246;hten Umlaufgeschwindigkeit von Geld und G&#252;tern basiert. Zu einem der in diesem Zusammenhang brisantesten Themen geh&#246;rt unbestritten das Immaterialg&#252;terrecht mit weitreichenden Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.</p>
<p><span id="more-162"></span><img src="http://www.dobszay.ch/rsc/images/book.gif" alt="" hspace="10" width="100" height="100" align="left" />Vor der Erfindung des <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9CdWNoZHJ1Y2s=" target=\"_blank\">Buchdrucks</a> durch <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Kb2hhbm5lc19HdXRlbmJlcmc=" target=\"_blank\">Gutenberg</a> in Europa und parallel dazu durch die Chinesen war Wissen(schaft) nur wenigen der Schrift M&#228;chtigen vorbehalten, die Zugang zu den von Hand geschriebenen Schriften hatten. Durch den Buchdruck wurden Dokumente kosteng&#252;nstiger und wesentlich schneller reproduziert und so das Wissen verbreitet und weiterentwickelt, was aber vor allem erst durch den freien Zugang sowie die gemeinsame Nutzung und den gegenseitigen Austausch erm&#246;glicht wurde. Sp&#228;ter wurden der vormals freie Zugang zu Wissen und dessen freie Nutzung durch die Einf&#252;hrung von Urheberrechten und Patenten ganz erheblich eingeschr&#228;nkt. Seither sind nur noch ein paar wenige an der Profitteilhaberschaft berechtigt, denen ein Recht an der Wissensverwertung zugebilligt wird oder die ein solches Recht als Erste geltend gemacht und in einem Register eingetragen haben. Erst mit dem Immaterialg&#252;terrecht wurde es m&#246;glich, eine Wissens&#246;konomie zu schaffen, in der Wissen privatisiert und zur handelbaren Ware wurde. Damit wurde das Zeitalter der &#8220;Wissensgesellschaft&#8221; eingel&#228;utet.</p>
<h3>Fortschritt und Investitionsschutz</h3>
<p><img src="http://www.dobszay.ch/images/atomic_particle.jpg" alt="" hspace="10" width="100" height="95" align="left" />In den Industrienationen werden die Immaterialg&#252;terrechte vor allem mit den teils hohen Investitionen f&#252;r die Schaffung neuen Wissens begr&#252;ndet. Es ist zwar richtig, dass die Entwicklung der Wissenschaften vor allem erst seit der Einf&#252;hrung von Immaterialg&#252;terrechten grosse Fortschritte gemacht hat, was von den Profiteuren dieser Einrichtung gerne als Ursache gesehen und als Segen f&#252;r die Menschheit propagiert wird. Nur werden dabei leider Ursache und Wirkung verwechselt und daraus Schlussfolgerungen abgeleitet, die jeglicher Wissenschaftlichkeit entbehren. Der Entwicklungsschub ist vielmehr auf die immensen Geldmittel zur&#252;ckzuf&#252;hren, die im letzten Jahrhundert vor allem aus Steuergeldern in Forschung und Entwicklung investiert wurden, sowie die technischen M&#246;glichkeiten und Mittel, welche sich gegenseitig befruchtet und so quasi hochgeschaukelt haben. Trotz der grossen Zahl der Errungenschaften konnte der Fortschritt jedoch bei weitem nicht mit den Investitionssummen Schritt halten und hat sich nur unterproportional entwickelt &#8211; besonders wenn man davon ausgeht, dass mit dem exponentiellen Wachstum der Weltbev&#246;lkerung in den vergangenen Jahrzehnten auch das Innovationspotential in einem vergleichbaren Ausmass gewachsen sein m&#252;sste.</p>
<p>Die Vertreter der Immaterialg&#252;terindustrie behaupten, ohne einen Schutz vor Verwertung durch Dritte w&#252;rde es den Unternehmen an Anreizen f&#252;r Investitionen in Innovationen fehlen, was sich wiederum negativ auf die Innovationsrate und den technischen und kulturellen Fortschritt auswirken w&#252;rde. Ein exklusives Verwertungsrecht stellt ein Monopol dar und Monopole sind Gift f&#252;r die freie Marktwirtschaft und den Fortschritt, denn sie ersticken Innovationen im Keim. In einem freien Markt werden Verbesserungen und Innovationen prim&#228;r durch den Wettbewerb angeheizt. Jeder Anbieter versucht, seinen Kunden das beste Produkt zu bieten, um diese durch Zufriedenheit l&#228;ngerfristig und nachhaltig an sich zu binden, und sich so einen angebotsseitigen Wettbewerbsvorteil zu schaffen.</p>
<h3>Soziale Ungerechtigkeit durch k&#252;nstliche Ressourcenverknappung</h3>
<p>Bewohner der &#228;rmeren L&#228;nder der Welt haben in der Regel nicht die finanziellen Mittel, ihre Rechte an ihren eigenen Immaterialg&#252;tern international und insbesondere in der hochtechnologisierten und vollb&#252;rokratisierten Welt der westlichen Industriestaaten zu sichern und durchzusetzen. Ein Ungleichgewicht der Kr&#228;fte ist die Folge. Zus&#228;tzlich wird f&#252;r die &#228;rmeren Entwicklungsl&#228;nder der Zugang zu f&#252;r ihre Entwicklung notwendigem Wissen und dessen Nutzung durch die f&#252;r sie zu hohen Lizenzkosten unbezahlbar. Diese k&#252;nstliche Ressourcenverknappung durch Immaterialg&#252;terrechte stempelt sie zwangsl&#228;ufig zu Unterprivilegierten im globalen Markt. Der Schluss daraus, dass Immaterialg&#252;terrechte asozial sind, w&#228;re daher gar nicht so abwegig, weil sie die ohnehin schon schwachen noch weiter benachteiligen. Die Immaterialg&#252;terrechte haben seit ihrer Einf&#252;hrung fast unver&#228;ndert &#252;berlebt und die aktuellen Reformbestrebungen gehen nur einseitig in Richtung Ausbau und Verl&#228;ngerung der Schutzfristen. Eine Reform des Immaterialg&#252;terrechts erachte ich pers&#246;nlich als dringend n&#246;tig und schon lange &#252;berf&#228;llig, denn in der heutigen Form f&#252;hren Patente und Urheberrechte zu einem falschen und &#252;bertriebenen Protektionismus und behindern die freie Entwicklung von Wissen sowie auch den freien Kulturaustausch.</p>
<p><img src="http://www.dobszay.ch/images/treeplanter.jpg" alt="" hspace="10" width="100" height="102" align="left" />Gerade Patente sind im Bereich der Gen- und Stammzellenforschung sowie besonders auch im Nahrungsmittelbereich sehr problematisch. So ist zum Beispiel in den letzten Jahrzehnten ein Oligopol f&#252;r Saatgut und Pestizide entstanden, das es geschafft hat, die Nahrungsmittelproduktion weltweit bereits zu mehr als 70% von sich abh&#228;ngig zu machen und so die Nahrungsmittel im Namen des technologischen Fortschritts k&#252;nstlich zu verteuern. Dominant in diesem Markt tun sich <a title=\"Monsanto\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5tb25zYW50by5jb20v" target=\"_blank\">Monsanto</a> und <a title=\"Syngenta\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3N5bmdlbnRhLmNvbS9kZS8=" target=\"_blank\">Syngenta</a> hervor. Aber auch im medizinischen Bereich sind Patente aus ethischer Sicht nicht unproblematisch, da sie es den Reichen vorbehalten, von Errungenschaften der Forschung zu profitieren. Wer nicht gen&#252;gend Geld hat, wird von der medizinischen Versorgung ausgegrenzt und bleibt krank. Die fehlenden Medikamente und Impfstoffe in Afrika sind nur ein Beispiel daf&#252;r.</p>
<h3>Die Frage der Patentierbarkeit</h3>
<p>Im Zusammenhang mit Patenten ist der feine Unterschied in der Definition von Erfindung und Entdeckung von entscheidender Bedeutung. <em>Entdeckungen</em> sind das Resultat von <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9BbmFseXNl" target=\"_blank\"><em>Analysen</em></a> und die blosse Entdeckung von Naturgesetzen sowie deren Anwendung begr&#252;nden noch keinen hinreichenden Tatbestand f&#252;r ein exklusives Recht an einem Verwertungsschutz und d&#252;rfen nicht einer kleinen Minderheit vorbehalten werden. <em>Erfindungen</em> hingegen sind das Resultat von <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9TeW50aGVzZQ==" target=\"_blank\"><em>Synthesen</em></a> und bed&#252;rfen einer gewissen Sch&#246;pfungskraft, die bei der Analyse naturgem&#228;ss nicht gegeben ist. Deshalb ist auch eine der vier Voraussetzung f&#252;r ein Patent neben der Neuheit die Erfindungs-/Sch&#246;pfungsh&#246;he beziehungsweise erfinderische T&#228;tigkeit, welche die besagte Sch&#246;pfungskraft als &#8220;sch&#246;pferischen &#220;berschuss&#8221; widerspiegelt und sich nicht zwangsl&#228;ufig aus der &#8220;normalen&#8221; technischen Entwicklung ergibt. In der Praxis problematisch ist dabei aber, dass es daf&#252;r keine exakte Definition oder Masseinheit gibt und die Beurteilung immer stark vom Stand der Technik beziehungsweise dem Wissensstand des Urteilenden abh&#228;ngig ist, auch wenn es teilweise standardisierte Verfahren zu dessen Objektivierung gibt. Besonders in den USA sind viele Pr&#252;fer schlecht qualifiziert, was immer wieder zur Erteilung von kuriosen und fragw&#252;rdigen Patenten f&#252;hrt.</p>
<p>Klassische Beispiele von patentierbaren Synthese-Ergebnissen sind Algorithmen (nach US-Recht, aber nicht in Europa), Baupl&#228;ne f&#252;r technische Konstruktionen oder chemische Formeln f&#252;r synthetische Stoffe wie Polymere oder rostfreie Stahllegierungen, die in der Natur nicht vorkommen. Inwieweit die Resultate der Genforschung als noch sehr junge Wissenschaft die Voraussetzung f&#252;r die n&#246;tige Erfindungsh&#246;he erf&#252;llen, gibt immer wieder Anlass zur Diskussion. Der Grund daf&#252;r liegt darin, dass in der Anfangsphase jeder Wissenschaft die Grenzen zwischen Analyse und Synthese nicht klar erkennbar sind, weil bei der empirischen, experimentellen Forschung stark mit synthetischen Methoden gearbeitet wird. Bei genauer Betrachtung d&#252;rfte jedoch die Rechtm&#228;ssigkeit einer Grosszahl der Patente an gerade dieser Erfindungsh&#246;he scheitern.</p>
<p>In der Rechtspraxis wird der Unterschied zwischen Erfindung und Entdeckung oftmals vernachl&#228;ssigt, weil viele Juristen mangels technischer Fachkenntnisse zu falschen Einsch&#228;tzungen gelangen. Bei der Pr&#252;fung zur Patenterteilung werden zudem nur die beiden Kriterien &#8220;technische Regel&#8221; und &#8220;gewerbliche Anwendbarkeit&#8221; gen&#252;gend gepr&#252;ft, da eine substanzielle und inhaltlich hinreichende Pr&#252;fung der &#8220;Neuheit&#8221; und &#8220;Erfindungsh&#246;he&#8221; meist sehr aufwendig und kostspielig und zudem ohne gen&#252;gende technische Fachkenntnisse nicht zu bewerkstelligen w&#228;re. Deshalb wird eine solche Pr&#252;fung auf einen allf&#228;lligen Rechtsstreit vertagt. Wer sich das Risiko eines Rechtsstreits nicht leisten kann, bleibt auf der Strecke und hat praktisch keine reelle Chance, zu seinem Recht zu kommen. Hier gilt das Recht des Finanzkr&#228;ftigeren. M&#252;ssten bei der Patentanmeldung die Erfindungsh&#246;he und die Neuheit wenigstens mit plausiblen Argumenten belegt werden, so s&#228;he die Situation schon etwas anders aus und die Anzahl der neu erteilten Patente w&#252;rde merklich sinken.</p>
<p>Die Voraussetzung der Neuheit kann bei Entdeckungen aus zwei ganz unterschiedlichen Gesichtspunkten beurteilt werden: aufgrund des Wissensstandes einerseits und aufgrund der Naturgesetze als Sachverhalt andererseits. Da sich die Gesetzm&#228;ssigkeiten der Natur naturgem&#228;ss nicht ver&#228;ndern, kann deren Entdeckung nicht wirklich als Neuigkeit gewertet werden. Eine Botschaft ist nur f&#252;r den neu, der sie zum ersten Mal h&#246;rt. Der Inhalt der Botschaft kann dabei gut und gerne Jahrmillionen alt sein. Logisch-konsequent w&#228;re somit allenfalls nur die Nachahmung und Reproduktion der Natur mittels nicht nat&#252;rlicher (d.h. in der Natur nicht vorkommender) Verfahren patentf&#228;hig, keinesfalls aber das Resultat als Kopie der Natur oder das Naturgesetz und der nat&#252;rliche Prozess, welches diesem zu Grunde liegen. Die Rechtspraxis zeigt uns aber ein ganz anderes Bild, da sie sich auf der Beurteilung der Neuigkeit aufgrund des Wissensstandes abst&#252;tzt, was unsinnigerweise auch zur Patentierung von verlorenem und wiederentdecktem Wissen f&#252;hren kann.</p>
<p>Ebenso fragw&#252;rdig ist auch die Patentierbarkeit einer Kombination von Standard-Technologien, denn die Verkn&#252;pfung von zwei oder mehreren trivialen Sachen ist schliesslich auch nur trivial und stellt  in der Regel keinen sch&#252;tzenswerten Sch&#246;pfungsakt dar. Prominentestes Beispiel ist die Verkn&#252;pfung eines herk&#246;mmlichen Gaspedals und Elektronik zu einem elektronischen Gaspedal, bei dem das US Supreme Court die Patentierbarkeit <a title=\"Trivialpatent gescheitert\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMDUtMDMvdHJpdmlhbHBhdGVudC1nZXNjaGVpdGVydC8=" target=\"_blank\">verneinte</a>, da die Kombination bekannter Elemente lediglich ein vorhersagbares Ergebnis liefert und damit keine patentw&#252;rdige Innovation darstellt. Das gleiche Urteil d&#252;rfte auch der <a title=\"Klage: Apples iPhone verst&#246;&#223;t gegen Patente\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nb2xlbS5kZS8wOTEyLzcxNjkxLmh0bWw=" target=\"_blank\">Klage</a> der US-amerikanischen Kanzlei St. Clair Intellectual Property Consultants gegen die Kamera in Apples iPhone zu Teil werden, welche gem&#228;ss Klageschrift gegen vier Patente im Besitze der Kanzlei verstossen soll, welche die Nutzung einer Digitalkamera im Zusammenspiel mit einem Computer oder Mobiltelefon beschreiben.</p>
<h3>Patente auf Software</h3>
<p>Die Patentierbarkeit von Software ist vor allem eine US-amerikanische Erfindung. Doch auch in Europa wird auf Druck der USA hin vermehrt eine Erweiterung der Patenterteilung f&#252;r Software diskutiert. In den Anfangsjahren der Software-Entwicklung, war Software lediglich eine Dreingabe zur verkauften Hardware und wurde meist kostenlos mitgeliefert. Diese Software konnte und durfte von jedermann kopiert und weiterentwickelt werden, denn der Quellcode wurde gleich mitgeliefert.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Apple" src="/images/logos/apple_logo01.jpg" alt="Apple Logo" align="left" />Wie im Dokumentarfilm &#8220;<a title=\"Triumph of the Nerds\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PTNqVjNKZHRhT0djJmFtcDtmZWF0dXJlPVBsYXlMaXN0JmFtcDtwPTRENUNENjM3RjczQzI0QzcmYW1wO2luZGV4PTAmYW1wO3BsYXluZXh0PTE=" target=\"_blank\">Triumph of the Nerds</a>&#8221; aus dem Jahr 1996 zu sehen ist, vertrat der Apple-Mitgr&#252;nder Steve Jobs damals noch eine v&#246;llig andere Haltung als heute und manifestierte seine Einstellung zu Immaterialg&#252;terrechten mit einem Zitat von Pablo Picasso: <em>&#8220;Gute K&#252;nstler kopieren, grossartige K&#252;nstler klauen.&#8221;</em> Weiter gab Jobs zu: <em>&#8220;Wir waren immer schamlos, wenn es darum ging, grossartige Ideen zu stehlen.&#8221;</em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/CW0DUg63lqU&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/CW0DUg63lqU&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object><br />
<em>Interview mit Steve Jobs (aus &#8220;Triumph of the Nerds&#8221;)</em></p>
<p>Dies gilt auch f&#252;r die gesamte Softwareindustrie. Und genau damit sind Unternehmen wie Microsoft und Apple erst zu dem geworden, was sie heute sind. Sie kopieren gegenseitig Ideen, nennen dies Innovation und verklagen sich darauf gegenseitig wie Ex-Sun-Chef Jonathan Schwartz in seinem Blog-Beitrag mit dem Picasso-Zitat &#8220;<a title=\"Ex-Sun-Chef Jonathan Schwartz: Good Artists  Copy, Great Artists Steal\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2pvbmF0aGFuaXNjaHdhcnR6LndvcmRwcmVzcy5jb20vMjAxMC8wMy8wOS9nb29kLWFydGlzdHMtY29weS1ncmVhdC1hcnRpc3RzLXN0ZWFsLw==" target=\"_blank\">Good Artists Copy, Great Artists Steal</a>&#8221; als Titel aus eigener Erfahrung erz&#228;hlt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KhjVidOFqBo&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/KhjVidOFqBo&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Der Film &#8220;<a title=\"Patent Absurdity\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3BhdGVudGFic3VyZGl0eS5jb20v" target=\"_blank\">Patent Absurdity</a>&#8221; beleuchtet Softwarepatente im geschichtlichen Kontext der Rechtsprechung und zeigt, welcher Schaden durch sie den Softwareentwicklern und der Wirtschaft zugef&#252;gt wird:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="289" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/p/19E6F201BF9EB7D0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="289" src="http://www.youtube.com/p/19E6F201BF9EB7D0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object><br />
<em>Film &#8220;Patent Absurdity&#8221;</em></p>
<p>Wenn jemand eine Erfindung macht und diese patentieren lassen m&#246;chte, muss er sich zuerst informieren und vergewissern, dass noch kein anderer ein Patent f&#252;r die gleiche Erfindung eingereicht hat. Dass mehrere Personen mit vergleichbaren Aufgaben und Lebensbedingungen nahezu zeitgleich die gleiche Erfindung machen, ist nicht ungew&#246;hnlich. Schliesslich suchen sie alle L&#246;sungen f&#252;r das gleiche Problem. Doch nur der erste Einreicher der Patentschrift erh&#228;lt die exklusiven Verwertungsrechte. Dies f&#252;hrt immer wieder zu v&#246;llig absurden Situationen und sogar f&#252;r Patentanw&#228;lte ist es angesichts der Berge von Patentschriften mittlerweile eine Zumutung, Patente zu recherchieren.</p>
<h3>Monopole und Monokulturen in der Landwirtschaft</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Monsanto" src="/images/logos/monsanto_logo.gif" alt="Monsanto Logo" align="left" />Patente spielen in der Bio- und Gentechnologie speziell bei gentechnisch ver&#228;nderten Organismen (GVOs) eine wichtige Rolle. Dabei wird Saatgut im Labor designed und f&#252;r den Verkauf industriell gez&#252;chtet. Die Hersteller besitzen Patente auf die Gene der genmanipulierten Pflanzen und damit auch auf deren Saatgut. Ein Bauer, der dieses erwirbt, bekommt die Lizenz zur einmaligen Aussaat. Samen aus der Ernte f&#252;r die n&#228;chste Aussaat zur&#252;ckzubehaltenn, wird in den Lizenzbestimmungen verboten und von den Herstellern als Lizenzgeber sowohl mit legalen als auch mit dubiosen bis kriminellen Mitteln geahndet. Ebenso haben auch Wachstumsf&#246;rderer, D&#252;ngemittel, Pestizide und Insektizide in den letzten Jahrzehnten die Landwirtschaft erobert. Pestizide (z.B. Roundup von Monsanto) und dagegen resistente, gentechnisch ver&#228;nderte Lebensmittel (z.B. Roundup Ready Soja von Monsanto) kommen beide vom gleichen Hersteller, denn nur die Pestizidhersteller selber sind wirklich in der Lage, gegen ihre Pestizide resistentes Saatgut zu produzieren, da nur sie &#252;ber das daf&#252;r n&#246;tige detaillierte Wissen verf&#252;gen. Saatgut und Pestizid werden oft parallel entwickelt. Durch den Aufkauf von Konkurrenten auf der ganzen Erde haben die Hersteller (allen voran die Firma Monsanto) eine globale Monopolstellung erworben. Diese nutzen sie bei ihren Preisen schamlos aus. Ihre Monopole sichern sie, indem sie ihre Kunden in die Abh&#228;ngigkeit treiben. Das 475 Tonnen schwere Saatgutgeschenk von Monsanto an Haiti im Wert von 4 Millionen US-Dollar im Rahmen das USAID-Hilfsprogramms &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy51c2FpZC5nb3YvaGVscGhhaXRpLw==" target=\"_blank\">WINNER</a>&#8221; ist nur eines der vielen Beispiele aus der j&#252;ngsten Vergangenheit.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Monsanto Roundup Ready Soja" src="/images/logos/monsanto_roundup_ready_soja_logo.jpg" alt="Monsanto Roundup Ready Soja Logo" align="left" />Patente haben die Landwirtschaft v&#246;llig ver&#228;ndert. Sie haben die Landwirte mit falschen Versprechungen von den Saatgut- und Pestizid-Herstellern abh&#228;ngig gemacht und sich f&#252;r deren teure Produkte verschulden lassen. Darunter leiden nicht nur die Bauern sondern leidet auch die Artenvielfalt der Natur, die bald nicht mehr so genannt werden kann, wenn es einerseits durch gezielte Monokultivierung und andererseits durch <a title=\"Gentechnisch ver&#228;nderter Organismus\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9UcmFuc2dlbg==" target=\"_blank\">transgene</a> Verunreinigungen (nat&#252;rliche Kreuzung von nat&#252;rlichen, einheimischen mit genmanipulierten Organismen) bald nur noch Nutzpflanzen mit manipulierten Genen gibt. Die nat&#252;rliche Kreuzung kann schliesslich nicht verhindert werden. Genmanipulierte Organismen und Monokulturen sind anf&#228;llig auf verschiedene einheimische Krankheiten im Gegensatz zu den einheimischen Organismen, die sich &#252;ber Jahrhunderte und Jahrtausende an Krankheiten und Sch&#228;dlinge in ihrem unmittelbaren &#214;kosystem angepasst haben. Es w&#228;re auch gar nicht m&#246;glich, ein einziges Saatgut gegen alle verschiedene, lokale Krankheiten resistent zu machen. Die Eier legende Wollmilchsau gibt es auch in der Pflanzenwelt nicht.</p>
<p>So tragen Patente dazu bei, dass das Gleichgewicht der Natur empfindlich gest&#246;rt wird. Die Folgen sind heute noch gar nicht richtig absch&#228;tzbar. Sie werden aber verheerend sein und sind dies teilweise heute schon. Hunderte von Mais-, Kartoffel- und Apfelsorten sind bereits verschwunden und die weltweite Hungersnot hat mehr zu- als abgenommen. Mit effizienter Nahrungsmittelproduktion oder Sicherstellung der Lebensmittelversorgung hat das also nichts zu tun. Patente machen die Gewinnmaximierung einiger weniger, globaler Unternehmen auf Kosten vieler erst m&#246;glich. Werden sie auch f&#252;r die Sch&#228;den an der Natur und an unserer Lebensgrundlage aufkommen, die sie verursachen? Hinzu kommen noch die gesundheitlichen Risiken f&#252;r den Menschen, welche bisher nur h&#246;chstens oberfl&#228;chlich untersucht wurden. Zu gross ist die Angst der Saatgut-Hersteller, ihre Investitionen abschreiben zu m&#252;ssen, wenn publik w&#252;rde, dass genmanipulierte und mit Giften (Pestiziden) behandelte Lebensmittel gesundheitssch&#228;digend w&#228;ren. Die Warnungen namhafter Wissenschaftler werden ignoriert und die Ergebnisse ihrer Studien systematisch unterdr&#252;ckt.</p>
<p>Es ist nur ein kleiner Schritt, die Patentierung von Pflanzen auf Tiere und Menschen zu &#252;bertragen. Dies w&#252;rde in letzter Konsequenz dazu f&#252;hren, dass die nat&#252;rliche Fortpflanzung nicht nur bei Pflanzen sondern auch bei Tieren und sogar bei Menschen verboten w&#252;rde beziehungsweise von einem multinationalen Konzern ohne jegliche Ethik lizenziert werden m&#252;sste. Ich kenne niemanden, der in einer solchen Welt leben m&#246;chte.</p>
<h3>Patente, Gesundheitsgef&#228;hrdung und Korruption</h3>
<p>In der Lebensmittel- und in der Pharmaindustrie sind mittlerweile praktisch alle Produkte durch Patente gesch&#252;tzt, weil sie mindestens teilweise synthetisch hergestellt werden. Speziell gilt dies  f&#252;r gentechnisch ver&#228;nderte Lebensmittel und gentechnisch erzeugte Medikamente. F&#252;r die Zulassung zum Verkauf m&#252;ssen sie eine Unbedenklichkeitspr&#252;fung bestehen. Analog werden auch Chemikalien auf ihre Gesundheitsgef&#228;hrdung gepr&#252;ft und je nach dem in Giftklassen eingeteilt. Die Studien daf&#252;r sind teuer und dauern lange. Den Weg durch Manipulation und Bestechung abzuk&#252;rzen und &#8220;kosteng&#252;nstiger&#8221; zu gestalten, ist &#228;usserst verlockend.</p>
<p>US-amerikanische Zulassungsbeh&#246;rde Federal Drugs Administration (FDA) setzt dabei einen globalen de facto Standard. Ihre wissenschaftlichen Mitarbeiter stehen nicht selten unter einem ungeheuren Druck und sind regelm&#228;ssig das Ziel von Lobbyisten und Bestechungsversuchen. Aber auch unabh&#228;ngige Wissenschaftler an namhaften Universit&#228;ten werden schnell zu Opfern der Korruption, wenn sie sich zu kritisch oder gar warnend zu den Risiken von synthetisch (gentechnisch oder chemisch) hergestellten Produkten &#228;ussern. Wie Wissenschaftler so werden auch Journalisten gerne zur T&#228;uschung der &#214;ffentlichkeit instrumentalisiert. Irref&#252;hrende Reportagen und gef&#228;lschte Studien geh&#246;ren heute leider schon fast zur Tagesordnung. Das Insektizid <a title=\"Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9EaWNobG9yZGlwaGVueWx0cmljaGxvcmV0aGFu" target=\"_blank\">DDT</a>, <a title=\"Polychlorierte Biphenyle (PCB)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Qb2x5Y2hsb3JpZXJ0ZV9CaXBoZW55bGU=" target=\"_blank\">PCB</a> und Dioxine haben schon genug Sch&#228;den angerichtet, weil sie die Zulassung erhielten, ohne dass ihre Auswirkungen auf den Menschen untersucht und vor allem auch offen gelegt worden w&#228;ren. GVOs folgen dieser Tradition.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="GVO - gentechnikfrei" src="/images/natur_gesundheit_umwelt/gvo_gentechnikfrei_logo_rdax_100.jpg" alt="gentechnikfrei Logo" align="left" />Die Kennzeichnungspflicht von gentechnisch ver&#228;nderten oder hergestellten Produkten ist nicht weltweit einheitlich geregelt. Viele L&#228;ndern kennen eine solche Pflicht gar nicht. Ohne eine Kennzeichnungspflicht von gentechnisch ver&#228;nderten Lebensmitteln und gentechnisch hergestellten Medikamenten und Nahrungsmitteln wird dem Konsumenten jedoch die Wahlm&#246;glichkeit und Wahlfreiheit verwehrt. Es ist ihm nicht m&#246;glich, sich bewusst f&#252;r oder gegen den Konsum von genmanipulierten Nahrungsmitteln zu entscheiden. Er wird irregef&#252;hrt, bevormundet und in gewissen F&#228;llen sogar vergiftet oder einfach nur als Versuchskaninchen missbraucht.</p>
<p>Patente gef&#228;hrden indirekt die Unabh&#228;ngigkeit der Wissenschaft. Mit Bestechungen und Einsch&#252;chterungen definieren Lobbyisten die Spielregeln und beeinflussen den Kampf um Forschungsgelder und gut bezahlte Jobs. W&#228;ren Gene und damit auch Lebensmittel gar nicht patentierbar, w&#228;re die gesundheitliche Gef&#228;hrdung der Bev&#246;lkerung wesentlich geringer und es g&#228;be praktisch kaum noch Korruption im Zusammenhang mit der Zulassung von Lebensmitteln. Es g&#228;be auch kaum Anreize mehr, wissenschaftliche Studien zu f&#228;lschen. Die Wissenschaft w&#252;rde von einem Leistungs- und Prostitutionsdruck befreit und k&#246;nnte sich wieder vermehrt ihrer Kernaufgabe widmen, n&#228;mlich neues Wissen zu schaffen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das Patentrecht basiert nicht auf einem Naturrecht, sondern ist ein widernat&#252;rliches Konstrukt, das die Natur weitgehend ignoriert. Es f&#252;hrt zu ungerechtfertigten und unverh&#228;ltnism&#228;ssigen Benachteiligungen sowie zu entsprechenden Wettbewerbsverzerrungen. Patente f&#252;hren (wenn auch nur indirekt) zur Gef&#228;hrdung unserer Gesundheit, f&#246;rdern die Korruption und besch&#228;ftigen eine Heerschar von Anw&#228;lten. G&#228;be es keine Patente, das seinen Inhabern exklusive Verwertungsrechte von wissenschaftlichen Errungenschaften zusichert, w&#228;ren viele Probleme gel&#246;st, die erst durch das Patentrecht geschaffen wurden.</p>
<p><em>Im n&#228;chsten Beitrag werde ich das Urheberrecht kritisch hinterfragen, bevor ich im dritten Teil bestehende L&#246;sungsans&#228;tze kommentiere und eine eigene L&#246;sung skizziere. Wer keinen Beitrag verpassen m&#246;chte, kann den <a title=\"Newsletter abonnieren\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=L3Bvc3Rfbm90aWZpY2F0aW9uLw==">Newsletter abonnieren</a>.</em></p>
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		<title>Die Google-Panne und andere Datensauereien</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 05:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Markt und Unternehmen]]></category>
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		<description><![CDATA[Google hat auf den Fahrten mit dem Googlemobil nicht nur Aufnahmen f&#252;r den Kartendienst Street View gemacht, sondern auch &#8211; angeblich versehentlich &#8211; WLANs (SSID und MAC-Adresse) inventarisiert und dabei Verkehrsdaten nicht verschl&#252;sselter Verbindungen in offenen Funknetzen mitgeschnitten. Der Suchriese behauptet, dass es sich dabei um einen Fehler und um eine unbeabsichtigte Verwendung von Programmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Googlemobil" src="/images/googlemobil1.jpg" alt="Googlemobil" align="left" />Google hat auf den Fahrten mit dem Googlemobil nicht nur Aufnahmen f&#252;r den Kartendienst Street View gemacht, sondern auch &#8211; angeblich versehentlich &#8211; WLANs (SSID und MAC-Adresse) inventarisiert und dabei Verkehrsdaten nicht verschl&#252;sselter Verbindungen in offenen Funknetzen mitgeschnitten. Der Suchriese behauptet, dass es sich dabei um einen Fehler und um eine unbeabsichtigte Verwendung von Programmen aus fr&#252;heren Experimenten handelt. Angeblich sollen sich dabei in 30 L&#228;ndern lediglich 600 Gigabyte an Daten angesammelt haben, einfach so und lange ohne dass es jemand bemerkt h&#228;tte. Das w&#228;re etwa vergleichbar mit einem Aussendienstmitarbeiter, der v&#246;llig unbeabsichtigt ein Maschinengewehr auf dem Dach seines Autos montiert, damit auf der Fahrt v&#246;llig unbeabsichtigt in der Gegend rumballert und nicht merkt, dass er Leute umbringt. Alles nur ein dummer Zufall oder eine Verkettung ungl&#252;cklicher Umst&#228;nde? Allein schon so etwas allen Ernstes zu behaupten, ist eine unversch&#228;mte Frechheit oder zeugt von einer Schlamperei und Inkompetenz galaktischen Ausmasses.</p>
<p>Wenn es sich nur um einen einzigen Kamerawagen handeln w&#252;rde, k&#246;nnte man Google  die Geschichte mit etwas Wohlwollen noch glauben. Doch es sind Dutzende Wagen in verschiedenen L&#228;ndern &#252;ber einen Zeitraum von Monaten und Jahren. <span id="more-3204"></span>Folglich kann es ich nicht um ein Versehen handeln, sondern man kann von einer systematischen und beabsichtigten Datenerfassung ausgehen. Der Vertrauensverlust in Google und seine Dienste ist gross, denn dieser Vorfall zeigt wieder einmal in aller Deutlichkeit den Umgang von Google mit der Privatsph&#228;re und dem Datenschutz. Der Googlekritiker und Autor der &#8220;<a title=\"Das Buch &quot;Die Google-Falle&quot;\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDMtMzAvZGFzLWJ1Y2gtZGllLWdvb2dsZS1mYWxsZS8=">Googlefalle</a>&#8221; Gerald Reischl sieht dies auch schon als den Anfang von Googles Abstieg. Mit einer simplen &#8220;Entschuldigung&#8221; seitens Google und der L&#246;schung der Daten ist es also bei Weitem nicht getan. So einfach, wie man sich die L&#246;schung der Daten &#252;brigens vorstellt, ist das n&#228;mlich gar nicht, denn von den gesammelten Daten bestehen Backups. Diese Sicherheitskopien werden aus Sicherheitsgr&#252;nden an verschiedenen Lokationen gespeichert und man kann bei Google davon ausgehen, dass diese Backups auf der ganzen Welt verteilt sind. Entsprechend schwierig und aufwendig wird es sein, die gesammelten Daten zu vernichten. Sollte Google damit bereits selbst&#228;ndig beginnen, bevor die Ermittlungsverfahren zu den nun eingereichten Strafanzeigen abgeschlossen sind, w&#252;rde Beweismaterial vernichtet. Der Fall d&#252;rfte viele Ermittler und Juristen noch eine Weile besch&#228;ftigen.</p>
<p>Es w&#228;re aber falsch, die Datenschutzproblematik allein auf die Datensammelwut von Google zu beschr&#228;nken. Microsoft war einer der ersten systematischen Datensammler und ist in den letzten Jahren diesbez&#252;glich leider fast ganz in Vergessenheit geraten. Ganz von der Watchlist der Datenspione streichen sollte man &#8220;Kleinweich&#8221; aber keinesfalls, wenn auch der &#8220;Fensterhersteller&#8221; es vergleichsweise nicht ganz so dreist treibt wie andere Unternehmen. Facebook f&#252;llte in den vergangenen Monaten die Schlagzeilen mit Daten- und Sicherheitspannen sowie generell mit seinem &#8220;laschen&#8221; Umgang mit den pers&#246;nlichen Daten seiner Benutzer. Mindestens so schlimm ist aber auch Apple. Jedes Apple-Gadget (iPhone, iPad, iPod), das &#252;ber einen Internetzugang verf&#252;gt, sammelt Daten zu den Nutzungsgewohnheiten seines Besitzers und schickt diese an einen zentralen (Apple-) Rechner zur Auswertung wie es auch die Software iTunes auf dem PC tut. &#220;ber das Konto bei iTunes oder im App Store k&#246;nnen diese Daten dem Benutzer eindeutig zugeordnet werden. Gleiches gilt auch f&#252;r Spielkonsolen mit Internetanschluss wie den Nintendo Wii, die Sony Playstation oder die Microsoft Xbox.</p>
<p>Leider fehlt es immer noch an Gesetzen, welche Anbietern verbieten, ihre Konsumenten heimlich auszuspionieren oder sie bei der Inbetriebnahme von Soft- oder Hardware beim Abnicken der Lizenzbedingungen zur Zustimmung zu solchen systematischen Verletzungen der Privatsph&#228;re zu n&#246;tigen. Die Legislative verschl&#228;ft wieder einmal die technologische Entwicklung.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=3204" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Neues aus Absurdistan 9</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 23:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit der &#8220;Entr&#252;ckung&#8221; anderer kann man Geld verdienen, das US-Patentamt zeigte sich wieder einmal von seiner v&#246;llig inkompetenten Seite und eine Schulgemeinde glaubte, ihre Sch&#252;ler &#252;ber die Webkamera deren Notbooks auch zuhause &#252;berwachen zu m&#252;ssen, und steht nun vor Gericht.
Vom Glauben der anderen profitieren
Damit Christen in den USA, die an ihre kurz  bevorstehende Entr&#252;ckung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der &#8220;<a title=\"Entr&#252;ckung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9FbnRyJUMzJUJDY2t1bmc=" target=\"_blank\">Entr&#252;ckung</a>&#8221; anderer kann man Geld verdienen, das US-Patentamt zeigte sich wieder einmal von seiner v&#246;llig inkompetenten Seite und eine Schulgemeinde glaubte, ihre Sch&#252;ler &#252;ber die Webkamera deren Notbooks auch zuhause &#252;berwachen zu m&#252;ssen, und steht nun vor Gericht.</p>
<h3>Vom Glauben der anderen profitieren</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Entr&#252;ckung" src="http://www.dobszay.ch/images/geld_und_religion/entrueckung_200.jpg" alt="Entr&#252;ckung" align="left" />Damit Christen in den USA, die an ihre kurz  bevorstehende Entr&#252;ckung in den Himmel glauben, ihre irdischen Haustiere nach  ihrer pl&#246;tzlichen Himmelfahrt in guten H&#228;nden wissen, betrauen sie Atheisten mit  deren Betreuung. Darauf beruht das Gesch&#228;ftsmodell von Bart Centres Dienst  &#8220;<a title=\"Eternal Earth-Bound Pets, USA\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2V0ZXJuYWwtZWFydGhib3VuZC1wZXRzLmNvbS8=" target=\"_blank\">Eternal Earth-Bound Pets</a>&#8220;, f&#252;r den er ein Netz von ungl&#228;ubigen Tierpflegern  aufgebaut hat. Naja, so lassen schliesslich auch orthodoxe Juden am Sabbath alles ihnen Verbotene von sogenannten &#8220;<a title=\"Shabbat Goy\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qZXdpc2hlbmN5Y2xvcGVkaWEuY29tL3ZpZXcuanNwP2FydGlkPTUxOCZhbXA7bGV0dGVyPVM=" target=\"_blank\">Shabbat Goys</a>&#8221; verrichten. F&#252;r irgendetwas sind auch die Ungl&#228;ubigen immer zu gebrauchen. (<em>Quelle: <a title=\"TELEPOLIS - Geld verdienen mit Christen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzMyLzMyMTA4LzEuaHRtbCA=" target=\"_blank\">heise </a><a title=\"TELEPOLIS - Geld verdienen mit Christen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzMyLzMyMTA4LzEuaHRtbCA=" target=\"_blank\">TELEPOLIS</a></em>)</p>
<h3><span id="more-2823"></span>Deine Schule weiss immer, was du gerade tust</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Notebook mit Webcam" src="http://www.dobszay.ch/images/notebook_webcam_200.jpg" alt="Notebook mit Webcam" align="left" />Die  Lower Merion School District, eine High-School in Pennsylvania,  verteilte ihren Sch&#252;lern <a title=\"School used student laptop webcams to spy on them at school and home\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ib2luZ2JvaW5nLm5ldC8yMDEwLzAyLzE3L3NjaG9vbC11c2VkLXN0dWRlbnQuaHRtbA==" target=\"_blank\">Notebooks mit eingebauter Webkamera</a>, die vom  Administrator der Schule aktiviert werden konnte. So konnte die Schule  ihre Z&#246;glinge auch zuhause stets beobachten und glaubte einen ihrer  Sch&#252;ler wegen &#8220;ungeb&#252;hrlichen Benehmens&#8221; (wohlgemerkt!) zuhause  disziplinieren zu m&#252;ssen. Als Beweis f&#252;hrte der stellvertretende  Schulleiter ein Foto an, das mit der Webkamera des Notebooks aufgenommen  wurde. Nur dumm, dass sich der Sch&#252;ler und seine Eltern gegen  solcherlei Eingriff in die Privatsp&#228;hre zu wehren wussten und sich nun <a title=\"Suit: School-issued laptops used to spy on kids on Main Line\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5waGlsbHkuY29tL3BoaWxseS9uZXdzL2JyZWFraW5nLzg0NzE1NTEyLmh0bWw=" target=\"_blank\"> der Richter</a> mit der Angelegenheit befassen muss. Wahrscheinlich hatte die Schule eine Software wie Phoenix FailSafe zwecks Diebstahlschutz auf den Rechnern installiert, die man nat&#252;rlich auch f&#252;r andere Zwecke missbrauchen kann.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="448" height="394" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.nbcphiladelphia.com/syndication?id=84830107&amp;path=%2Fnews%2Ftech" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="448" height="394" src="http://www.nbcphiladelphia.com/syndication?id=84830107&amp;path=%2Fnews%2Ftech" allowfullscreen="true" wmode="transparent"></embed></object><br />
(Video: <a title=\"WebcamGate Family's Attorney: &quot;Who Has Access&quot;\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uYmNwaGlsYWRlbHBoaWEuY29tL25ld3MvdGVjaC9XZWJjYW1HYXRlX0ZhbWlseV9zX0F0dG9ybmV5X19fV2hvX0hhc19BY2Nlc3NfX1BoaWxhZGVscGhpYS5odG1s" target=\"_blank\">NBC Philadelphia</a>)</p>
<h3>Ein Trivialpatent f&#252;r Google</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="United States Patent and Trademark Office" src="http://www.dobszay.ch/images/uspto_logo.jpg" alt="United States Patent and Trademark Office Logo" align="left" />Die (In-)Kompetenz des US-Patentamtes l&#228;sst wieder  einmal zu w&#252;nschen &#252;brig und hat eine neue Stilbl&#252;te hervorgebracht. Nach fast  sechsj&#228;hriger, eingehender &#8220;Pr&#252;fung&#8221; wurde dem Suchriesen Google ein <a title=\"Variable user interface based on document access privileges\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3BhdGZ0LnVzcHRvLmdvdi9uZXRhY2dpL25waC1QYXJzZXI/U2VjdDE9UFRPMSZhbXA7U2VjdDI9SElUT0ZGJmFtcDtkPVBBTEwmYW1wO3A9MSZhbXA7dT0lMkZuZXRhaHRtbCUyRlBUTyUyRnNyY2hudW0uaHRtJmFtcDtyPTEmYW1wO2Y9RyZhbXA7bD01MCZhbXA7czE9Nyw2NjQsNzUxLlBOLiZhbXA7T1M9UE4vNyw2NjQsNzUxJmFtcDtSUz1QTi83LDY2NCw3NTE=" target=\"_blank\">Patent</a> f&#252;r  die l&#228;nderspezifische Anzeige von Suchergebnissen zugesprochen. Ob Google daraus  einen kommerziellen Nutzen generieren kann, ist allerdings fraglich, denn jeder  nur halbwegs intelligente Programmierer wird es als Trivialpatent  erkennen. (<em>Quelle: <a title=\"Google erh&#228;lt Patent f&#252;r l&#228;nderabh&#228;ngige Anzeige von  Suchergebnissen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvR29vZ2xlLWVyaGFlbHQtUGF0ZW50LWZ1ZXItbGFlbmRlcmFiaGFlbmdpZ2UtQW56ZWlnZS12b24tU3VjaGVyZ2Vibmlzc2VuLTkzMjIzNy5odG1s">heise  online</a></em>)</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Google" src="http://www.dobszay.ch/images/google-logo_3.jpg" alt="Google Logo" align="left" />Aufgrund der IP-Adresse des Benutzers wird dessen Herkunftsland beziehungsweise das seines Internet-Providers ermittelt und abh&#228;ngig davon werden diesem unterschiedliche Daten angezeigt. So lassen sich  Sucher von gewissen Inhalten gezielt aussperren, sofern sie keinen Proxy oder Anonymisierungsdienst wie TOR benutzen. Diese simple Programmlogik ist weder  neu, noch zeugt sie von einer f&#252;r die Patentierung hinreichenden Erfindungh&#246;he, denn jede Software basiert auf solchen Wenn-Dann-Entscheidungen. So beruhen auch  alle Zugriffsberechtigungssysteme auf diesem Prinzip und auch Webseiten werden  entsprechend an die Version und F&#228;higkeiten des Browsers angepasst ausgeliefert. Nicht nur Google sondern auch etliche andere Webportale passen Inhalte und Erscheinungsbild schon sei langem auch an die IP-Adresse des Benutzers an. &#220;ber  das Google-Patent und das US-Patentamt lacht die ganze Software-Branche.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2823" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Datenklau ist ein Unding</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 20:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Zusammenhang mit der CD, die angeblich Finanzdaten von deutschen Steuers&#252;ndern enthalten soll, ist immer wieder von einem &#8220;Datenklau&#8221; die Rede. Wie schon bei der &#8220;Raubkopie&#8221; ist der Begriff jedoch irref&#252;hrend und gibt den Sachverhalt nicht korrekt wieder, da Daten aufgrund ihrer digitalen Natur und mangels K&#246;rperlichkeit niemals entwendet sondern lediglich kopiert werden. Weil die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Bankdaten Schweiz 2010" src="http://www.dobszay.ch/images/cd_bankdaten_schweiz.jpg" alt="CD-ROM Bankdaten Schweiz 2010" align="left" />Im Zusammenhang mit der CD, die angeblich Finanzdaten von deutschen Steuers&#252;ndern enthalten soll, ist immer wieder von einem &#8220;Datenklau&#8221; die Rede. Wie schon bei der &#8220;<a title=\"Raubkopie als Unwort des Jahres – Urheberrecht im Wandel\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMDYtMTUvcmF1YmtvcGllLWFscy11bndvcnQtZGVzLWphaHJlcy11cmhlYmVycmVjaHQtaW0td2FuZGVsLw==">Raubkopie</a>&#8221; ist der Begriff jedoch irref&#252;hrend und gibt den Sachverhalt nicht korrekt wieder, da Daten aufgrund ihrer digitalen Natur und mangels K&#246;rperlichkeit niemals entwendet sondern lediglich kopiert werden. Weil die Daten dabei nicht abhanden kommen und verschwinden, sondern weiter unver&#228;ndert an ihrem urspr&#252;nglichen Speicherort verbleiben, ist die unberechtigte Erstellung einer Kopie nur schwer nachvollziehbar und nachweisbar, wenn der illegale Kopiervorgang nicht einwandfrei und l&#252;ckenlos durch die Systeme mitprotokolliert wird. Aber oft nicht einmal dann kann der T&#228;ter eindeutig identifiziert werden.</p>
<p><span id="more-2781"></span>Zu allen Daten, die in einem Unternehmen anfallen, gibt es zugriffsberechtigte Personen. Dies sind sowohl Datenerfasser und -bearbeiter als auch Systemadministratoren, Supporter und f&#252;r den Betrieb und Unterhalt zust&#228;ndige Entwickler. Entsprechend schwierig ist es, die Erstellung einer Kopie zu bemerken und zu beweisen sowie den T&#228;ter zweifelsfrei zu identifizieren, auch wenn der Kreis der Berechtigten limitiert ist. Noch schwieriger ist es, einen erlittenen Schaden und einen Kausalzusammenhang zwischen dem Schaden und einer <a title=\"Der unerlaubte Umgang mit Daten\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDktMDEvZGVyLXVuZXJsYXVidGUtdW1nYW5nLW1pdC1kYXRlbi8=">illegalen Handlung</a> im Zusammenhang mit einem Datenzugriff nachzuweisen.</p>
<p>Ein &#8220;Datendiebstahl&#8221; ist und bleibt meist ein Phantom, dessen Gestalt nur schemenhaft erkennbar ist. In diesem Nebel bl&#252;ht das Gesch&#228;ft mit der illegalen Nutzung von pers&#246;nlichen Daten, vor allem da Datenkriminalit&#228;t mittlerweile weitaus lukrativer und risikoarmer ist als Prostitution und Waffen- oder Drogenhandel. Dies stellt f&#252;r die Justiz wohl eine der gr&#246;ssten Herausforderungen in der Informationsgesellschaft dar, denn die Gesetze stammen zum gr&#246;ssten Teil noch aus einer Zeit, als Daten allesamt noch an Papier gebunden waren, und die neuen Gesetze scheinen nicht wirklich zu greifen. Viel kann man diesbez&#252;glich auch nicht erwarten, wenn nicht einmal die Begriffe pr&#228;zis genug sind, um einen Sachverhalt korrekt zu beschreiben.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2781" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Nacktscanner sind leicht zu &#252;berlisten</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 23:37:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass die Einf&#252;hrung sogenannter Nacktscanner an den Flugh&#228;fen einen erheblichen Sicherheitsgewinn bringt, glauben nur ein paar paranoide Politiker und die Hersteller der Ger&#228;te selber &#8211; jedenfalls behaupten sie dies. Wer ein bisschen etwas von Physik versteht und ein bisschen Kreativit&#228;t besitzt, kann die Scanner leicht &#252;berlisten. Wie einfach das ist, zeigt uns der Physiker Werner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die Einf&#252;hrung sogenannter <a title=\"Nacktscanner und die &#246;ffentliche Scham\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTAtMDEtMTMvbmFja3RzY2FubmVyLXVuZC1kaWUtb2VmZmVudGxpY2hlLXNjaGFtLw==">Nacktscanner</a> an den Flugh&#228;fen einen erheblichen Sicherheitsgewinn bringt, glauben nur ein paar paranoide Politiker und die Hersteller der Ger&#228;te selber &#8211; jedenfalls behaupten sie dies. Wer ein bisschen etwas von Physik versteht und ein bisschen Kreativit&#228;t besitzt, kann die Scanner leicht &#252;berlisten. Wie einfach das ist, zeigt uns der Physiker Werner Gruber:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/M6iBzlXar50&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/M6iBzlXar50&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span id="more-2744"></span><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/rkpgY7WVuwY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/rkpgY7WVuwY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a title=\"Zum Gl&#252;ck verstehen Terroristen nichts von Physik\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzMxLzMxNzY3LzEuaHRtbA==" target=\"_blank\">Zum Gl&#252;ck verstehen Terroristen nichts von Physik</a>. Wenn es allerdings wahr ist, dass es islamistische Terrornetzwerke gibt, die &#252;ber mehrere Millionen von Dollars verf&#252;gen, erstaunt es mich sehr, dass bei all den sowohl technischen als auch menschlichen Sicherheitsm&#228;ngeln nicht mehr Terroranschl&#228;ge ver&#252;bt werden. Einer solchen Organisation d&#252;rfte es nicht allzu schwer fallen, sich kreative Techniker mit entsprechendem Wissen  zu besorgen. Andernfalls kann man sich dieses Wissen auch in jeder Bibliothek oder im Internet besorgen. Die n&#246;tigen Mittel gibt es in jedem Baumarkt, jeder Apotheke oder sonst im Versandhandel g&#252;nstig und zum Teil sogar f&#252;r Sozialhilfeempf&#228;nger erschwinglich zu kaufen. Physiker und Ingenieure sind eben doch <a title=\"Ingenieure sind die besseren Terroristen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=Li4vLi4vMjAwOC0wMi0wMi9pbmdlbmlldXJlLXNpbmQtZGllLWJlc3NlcmVuLXRlcnJvcmlzdGVuLw==" target=\"_blank\">die besseren Terroristen</a>.</p>
<p>Wenn &#8220;der Staat&#8221; seinen B&#252;rgern nicht mehr traut, sollten auch die B&#252;rger diesem Staat nicht mehr trauen. Wer sch&#252;tzt uns eigentlich vom zunehmenden Sicherheitsterror dieser paranoiden Sicherheitsfetischisten im Staatsdienst?</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Am2-JTUAISM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Am2-JTUAISM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Update vom 25.02.2010</h3>
<p>Wie der <a title=\"Bodyscanner fr&#252;hestens 2011 in Deutschland einsetzbar?\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zcGllZ2VsLmRlL3NwaWVnZWwvdm9yYWIvMCwxNTE4LDY3MzU2OSwwMC5odG1s" target=\"_blank\">Spiegel berichtet</a>, wurde die Einf&#252;hrung von Bodyscannern in Deutschland wegen Sicherheitsm&#228;ngeln auf mindestens 2011 verschoben, da unter bestimmten Voraussetzungen Sprengstoff unerkannt durch die Kontrolle geschleust werden kann.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2744" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Nacktscanner und die &#246;ffentliche Scham</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 15:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Diskussion um Nacktscanner an den Flugh&#228;fen spaltet die Bev&#246;lkerung. Vordergr&#252;ndig geht es um die Sicherheit. Die Angst vor Terroranschl&#228;gen soll den Einsatz von Scannern, die unter unsere Kleider schauen, rechtfertigen. Doch kaum jemand will sich in der &#214;ffentlichkeit von Sicherheitsbeamten nackt beglotzen lassen m&#252;ssen, auch wenn sie oder er dabei Kleider tr&#228;gt. M&#252;ssen wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="STOP Body Scanner!" src="http://www.dobszay.ch/images/stopbodyscanner.jpg" alt="STOP Body Scanner!" align="left" />Die Diskussion um Nacktscanner an den Flugh&#228;fen spaltet die Bev&#246;lkerung. Vordergr&#252;ndig geht es um die Sicherheit. Die Angst vor Terroranschl&#228;gen soll den Einsatz von Scannern, die unter unsere Kleider schauen, rechtfertigen. Doch kaum jemand will sich in der &#214;ffentlichkeit von Sicherheitsbeamten nackt beglotzen lassen m&#252;ssen, auch wenn sie oder er dabei Kleider tr&#228;gt. M&#252;ssen wir unser Verst&#228;ndnis und unseren Umgang mit der Nacktheit im Namen der Sicherheit neu definieren?</p>
<p><span id="more-2660"></span>Amateurproduzenten und &#8220;Raubkopierer&#8221; bedrohen die Existenz der professionellen Fleischbeschauindustrie. Die Ums&#228;tze der &#8220;Erotikfilm&#8221;-Branche purzeln in den Keller. Mit solcherlei Filmmaterial l&#228;sst sich immer weniger Geld verdienen, obwohl die Sexualisierung unserer Gesellschaft ein Allzeithoch erreicht hat. Selbstauszieher und Selbstdarsteller aus den Reihen der Amateure tun es ihren professionellen Kollegen gleich. Ihre Motivation ist aber nicht kommerzieller Natur. Sie tun es f&#252;r den &#8220;erotischen Kick&#8221;. Sexuell motivierter Voyeurismus und Exhibitionismus scheinen salonf&#228;hig geworden zu sein. Seit Woodstock wird die &#8220;sexuelle Befreiung&#8221; propagiert, derzufolge sich niemand f&#252;r Nacktheit und &#246;ffentliche Sexualit&#228;t zu sch&#228;men braucht. Intimsph&#228;re und Scham scheinen nur noch Relikte einer pr&#252;den und veralteten Moralvorstellung zu sein. Die Lust an der Nacktheit ist in gewissen Teilen der Gesellschaft scheinbar zur Normalit&#228;t geworden. Doch zwischen &#246;ffentlicher Wahrnehmung und privater Praxis klafft trotz aller Toleranz und Freiz&#252;gigkeit eine L&#252;cke.</p>
<p><img title="Die Freiheit im Nacktscanner" src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/nacktscanner-freiheitsstatue_480.jpg" alt="Die Freiheit im Nacktscanner" /><br />
<em>(Daryl Cagle)</em></p>
<p>Nacktheit wird nun auch ein Element im Sicherheitsgesch&#228;ft. Nacktscanner an Flugh&#228;fen befriedigen die Lust an der vermeintlichen Sicherheit. Wer fliegen will, muss sich mit einem Scanner unter die W&#228;sche schauen lassen. &#8220;Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch nichts zu bef&#252;rchten&#8221; heisst die Devise. Scham(gef&#252;hl), Intimsph&#228;re und Respekt haben im Gesch&#228;ft mit der Sicherheit nichts verloren. Dass sich Sprengstoff auch in den Leibesh&#246;hlen verstecken l&#228;sst, die von einem Nacktscanner nicht erfasst werden k&#246;nnen, ist den Sicherheitsfetischisten dabei offensichtlich entgangen. Die virtuelle Zwangsentbl&#246;ssung in der &#214;ffentlichkeit ist eine beh&#246;rdlich erzwungene Dem&#252;tigung. Sie f&#252;hrt zum Verlust der Menschenw&#252;rde, aber zu mehr Sicherheit f&#252;hrt sie nicht.</p>
<p>Wozu dann das Ganze? Will man etwa erzwingen, dass strenggl&#228;ubige, muslimische Frauen nicht mehr mit dem Flugzeug fliegen? Das wird ihre todesmutigen Glaubensgenossen allerdings kaum von Terroranschl&#228;gen zur&#252;ckhalten. Aber den Ger&#228;teherstellern beschert der Sicherheitswahn neue Absatzm&#228;rkte und Rekordums&#228;tze. Leidtragende sind die unbescholtenen B&#252;rger, die nichts zu verbergen haben, aber ihre Scham opfern m&#252;ssen, um ihre Unschuld zu beweisen. Und &#252;ber die h&#246;heren Ticketpreise bezahlen sie f&#252;r den Wirtschaftsaufschwung einer Branche, die von der Paranoia der Politiker lebt.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2660" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Umgang mit Bonit&#228;tsdatenbanken und anderen Datensammlern</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-12-13/umgang-mit-bonitaetsdatenbanken-und-anderen-datensammlern/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 19:43:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bonitätsdatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Datensammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer weiss, was wirklich &#252;ber sie oder ihn in einer Datensammlung erfasst ist? Bei Bonit&#228;tsdaten k&#246;nnen falsche Eintr&#228;ge sogar besonders schwerwiegende Konsequenzen haben: kein Vertrag f&#252;rs Mobiltelefon, keine Ratenzahlung beim Fernsehkauf, keine Belieferung &#252;ber den Versandhandel oder keine Hotelbuchung ohne Vorauskasse in Bar. Dank dem Datenschutzgesetz hat jeder B&#252;rger das Recht und die M&#246;glichkeit, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer weiss, was wirklich &#252;ber sie oder ihn in einer Datensammlung erfasst ist? Bei Bonit&#228;tsdaten k&#246;nnen falsche Eintr&#228;ge sogar besonders schwerwiegende Konsequenzen haben: kein Vertrag f&#252;rs Mobiltelefon, keine Ratenzahlung beim Fernsehkauf, keine Belieferung &#252;ber den Versandhandel oder keine Hotelbuchung ohne Vorauskasse in Bar. Dank dem Datenschutzgesetz hat jeder B&#252;rger das Recht und die M&#246;glichkeit, die Hoheit &#252;ber seine eigenen Daten zur&#252;ckzuerlangen.</p>
<p><span id="more-2483"></span>Bei Bonit&#228;tsdatenbanken ist die Erfassung folgender Daten zul&#228;ssig: Vorname, Name, Geburtsdatum, aktuelle Adresse und allf&#228;llige Informationen, die f&#252;r die Pr&#252;fung der Kreditw&#252;rdigkeit einer Person notwendig sind (Konkurse, nicht zur&#252;ckbezahlte Kredite und &#196;hnliches). Alle Angaben, die nichts mit einer Bonit&#228;tspr&#252;fung zu tun haben (wie Heimatort, Religion, Informationen &#252;ber Kinder, Ehegatten oder Grosseltern), d&#252;rfen gar nicht in einer solchen Datenbank gespeichert sein.</p>
<p>Wer ohne seine Zustimmung Werbung erh&#228;lt, kann seine eigene Adresse f&#252;r Werbezwecke sowie auch deren Weitergabe an Dritte beim Dateninhaber sperren lassen &#8211; und dies auch dann, wenn (wie bei einem Telekommunikationsanbieter) eine Gesch&#228;ftsbeziehung besteht. Wer bei einer Auskunftei unwahre oder &#252;berfl&#252;ssige Angaben zu seiner Person entdeckt, kann schriftlich die sofortige Berichtigung oder L&#246;schung verlangen. Die Auskunftei ist dabei verpflichtet, alle falsch informierten Personen zu benachrichtigen. Daf&#252;r sollte man unbedingt eine schriftliche Best&#228;tigung verlangen. Entsteht jemandem aus einer unrichtigen Information &#252;ber seine Kreditw&#252;rdigkeit ein finanzieller Nachteil, haftet der Inhaber der Datensammlung f&#252;r den entstandenen Schaden.</p>
<p>Weniger bekannt sein d&#252;rfte allerdings, dass man die L&#246;schung s&#228;mtlicher Daten verlangen kann, wenn diese nicht aus einem direkten Gesch&#228;fts- beziehungsweise Vertragsverh&#228;ltnis mit dem Dateninhaber entstanden sind oder f&#252;r die Abwicklung des Gesch&#228;fts nicht relevant sind. Da Bonit&#228;tsdatenbanken und andere Auskunfteien praktisch ausschliesslich Daten bewirtschaften, die sie nicht aus einer eigenen Kundenbeziehung gewonnen haben, kann man die vollst&#228;ndige oder je nachdem auch nur die teilweise L&#246;schung der eigenen Daten verlangen. Eine Ausnahme bildet im Fall von Bonit&#228;tsdaten ein Eintrag im Betreibungsregister, weil hier ein &#252;bergeordnetes &#246;ffentliches Interesse besteht. Allerdings muss man sich dann darauf gefasst machen, dass man unter Umst&#228;nden keinen Teilzahlungsvertrag erh&#228;lt, weil man in der betreffenden Datenbank nicht exisitert.</p>
<p>Wer wissen will, was &#252;ber ihn in einer Datensammlung gespeichert ist, kann diese Informationen kostenlos anfordern. Der Antrag muss schriftlich erfolgen und dem Brief muss eine Kopie eines amtlichen Ausweises (Identit&#228;tskarte, Reisepass, F&#252;hreausweis) beiliegen.</p>
<p>Die Adressen der grossen Bonit&#228;ts-Auskunfteien in der Schweiz:</p>
<ul>
<li>Deltavista AG, Riesbachstrasse 61, 8008 Z&#252;rich</li>
<li>Informationsstelle f&#252;r Konsumkredit, Toblerstr. 97, 8044 Z&#252;rich</li>
<li>Infoscore Zoom AG, Ifangstr. 8, 8952 Schlieren</li>
<li>Intrum Justitia AG, Eschenstr. 12, 8603 Schwerzenbach</li>
<li>Zentralstelle f&#252;r Kreditinformation, Toblerstr. 97, 8044 Z&#252;rich</li>
</ul>
<p>Die Datenbanken m&#252;ssen die Auskunft sp&#228;testens innert 30 Tagen erteilen, k&#246;nnen aber unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 300 Franken daf&#252;r in Rechnung stellen, was allerdings nur &#228;usserst selten rechtfertigt werden kann. Normalerweise ist die Erteilung der Auskunft kostenlos. Es ist empfehlenswert, den Brief per Einschreiben zu schicken.</p>
<p><a title=\"Musterbriefe vom Eidg. Datenschutzbeaurtragten\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lZG9lYi5hZG1pbi5jaC9kb2t1bWVudGF0aW9uLzAwNTAzL2luZGV4Lmh0bWw/bGFuZz1kZQ==" target=\"_blank\">Musterbriefe</a> f&#252;r die Wahrnehmung der eigenen Rechte (L&#246;schungsbegehren, Auskunftsgesuch, Sperrung der Weitergabe an Dritte) und weitere Informationen im Zusammenhang mit dem Datenschutz gibt es auf der <a title=\"Eidgen&#246;ssischer Datenschutz- und &#214;ffentlichkeitsbeauftragter (ED&#214;B)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lZG9lYi5hZG1pbi5jaC8=" target=\"_blank\">Internetseite des Eidgen&#246;ssischen Datenschutzbeauftragten</a>. Die oben genannte Rechtslage gilt f&#252;r die Schweiz.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2483" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kommt der Bundes-Trojaner als B&#252;rger-Client getarnt?</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-12-04/kommt-der-bundes-trojaner-als-buerger-client-getarnt/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 09:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bürger-Client]]></category>
		<category><![CDATA[Bundes-Trojaner]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das deutsche Bundesinnenministerium arbeitet schon l&#228;ngere Zeit daran, alle B&#252;rger des Landes &#252;berwachbar zu machen. Mit dem Vorwand der Terrorismus-Pr&#228;vention und -Bek&#228;mpfung wurde zuerst versucht, die Einf&#252;hrung der Online-&#220;berwachung salonf&#228;hig zu machen. Doch die technologischen Hindernisse sind zu gross, um einen Trojaner gezielt auf dem Rechner einer Zielperson installieren zu k&#246;nnen. Mit dem elektronischen Personalausweis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das deutsche Bundesinnenministerium arbeitet schon l&#228;ngere Zeit daran, alle B&#252;rger des Landes &#252;berwachbar zu machen. Mit dem Vorwand der Terrorismus-Pr&#228;vention und -Bek&#228;mpfung wurde zuerst versucht, die Einf&#252;hrung der Online-&#220;berwachung salonf&#228;hig zu machen. Doch die technologischen Hindernisse sind zu gross, um einen Trojaner gezielt auf dem Rechner einer Zielperson installieren zu k&#246;nnen. Mit dem elektronischen Personalausweis und E-Government-Diensten &#252;ber das Internet ergeben sich nun jedoch viel einfachere M&#246;glichkeiten, denen sich in Zukunft niemand verschliessen kann, will er nicht benachteiligt und ausgegrenzt werden.</p>
<p><span id="more-2257"></span>Siemens IT Solutions and Services (<a title=\"Siemens IT Solutions and Services\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5pdC1zb2x1dGlvbnMuc2llbWVucy5jb20v" target=\"_blank\">SIS</a>) arbeitet im Auftrag des deutschen Bundesinnenministeriums an einem <a title=\"Elektronischer Personalausweis: B&#252;rger-Client auf dem Weg zum Nutzer\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvRWxla3Ryb25pc2NoZXItUGVyc29uYWxhdXN3ZWlzLUJ1ZXJnZXItQ2xpZW50LWF1Zi1kZW0tV2VnLXp1bS1OdXR6ZXItODYwNTc0Lmh0bWw=" target=\"_blank\">B&#252;rger-Client zum elektronischen Personalausweis</a>. Das eigentliche St&#252;ck Software dazu steuert das schweizer Unternehmen <a title=\"OpenLimit\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5vcGVubGltaXQuY29tL2RlL3VlYmVyLW9wZW5saW1pdC9wcmVzc2UvbmV3cy8yMDA5L2J1ZXJnZXItY2xpZW50Lmh0bWw=" target=\"_blank\">OpenLimit</a> bei. Damit soll die sichere Inanspruchnahme von E-Business- und E-Government-Diensten erm&#246;glicht werden. Der B&#252;rger-Client wird auf dem Computer des Benutzers installiert und gew&#228;hrleistet die verschl&#252;sselte Kommunikation zwischen Kartenleseger&#228;t, dem elektronischen Personalausweis und der Serverkomponente eID-Server. Damit ist der sichere Datenaustausch zwischen dem Benutzerrechner und dem Beh&#246;rdenserver gew&#228;hrleistet.</p>
<p>Als willkommener Nebeneffekt kann man aber auch jeden Computer &#252;berwachen, der diese Software installiert hat. Denn der B&#252;rger-Client hat uneingeschr&#228;nkten Zugriff auf alle Daten auf der Festplatte und der Benutzer hat keine M&#246;glichkeit, zu &#252;berpr&#252;fen, was an den Server &#252;bermittelt wird, weil der Inhalt sicher verschl&#252;sselt ist. Ebenso k&#246;nnte mit dem B&#252;rger-Client &#252;berwacht werden, wer welche Adressen im Internet besucht. Der praktisch vollst&#228;ndig gl&#228;serne B&#252;rger k&#246;nnte schon bald Realit&#228;t werden und das w&#228;re der definitive Tod der Privatsph&#228;re.</p>
<p>Auch wenn in der ersten Version noch keine Schn&#252;ffel-Software eingebaut wird, besteht nicht nur theoretisch die Gefahr sondern der dringende Verdacht, dass dies in Zukunft der Fall sein wird. Die einzige M&#246;glichkeit, dies zu verhindern, w&#228;re, den Quellcode f&#252;r die Software &#246;ffentlich zu machen und unter eine OpenSource-Lizenz zu stellen.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2257" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>RetteDeineFreiheit.de</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 05:49:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als Antwort auf die Politik der Deutschen Bundesregierung in Bezug auf die Internetsperren liefert Alexander Lehmann mit &#8220;RetteDeineFreiheit.de&#8221; eine Fortsetzung seines Kurzfilms &#8220;Du bist Terrorist!&#8220;:

Nat&#252;rlich geh&#246;ren Kinderpornographie sowie alle anderen schweren kriminiellen Handlungen auch im Internet verfolgt, bestraft und ge&#228;chtet! Doch die Errichtung von Internetsperren kann wohl kaum der Weisheit letzter Schluss sein. Erstens k&#246;nnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf die Politik der Deutschen Bundesregierung in Bezug auf die Internetsperren liefert Alexander Lehmann mit &#8220;<a title=\"RetteDeineFreiheit.de\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3JldHRlZGVpbmVmcmVpaGVpdC5kZS8=" target=\"_blank\">RetteDeineFreiheit.de</a>&#8221; eine Fortsetzung seines Kurzfilms &#8220;<a title=\"Du bist Terrorist!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMDUtMjIvZHUtYmlzdC10ZXJyb3Jpc3Qv">Du bist Terrorist!</a>&#8220;:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OwrMroEiHj0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/OwrMroEiHj0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Nat&#252;rlich geh&#246;ren Kinderpornographie sowie alle anderen schweren kriminiellen Handlungen auch im Internet verfolgt, bestraft und ge&#228;chtet! Doch die Errichtung von Internetsperren kann wohl kaum der Weisheit letzter Schluss sein. Erstens k&#246;nnen diese technisch leicht mit ein paar wenigen Klicks umgangen werden. Zweitens stellen sie grunds&#228;tzlich einen massiven und unverh&#228;ltnism&#228;ssigen Eingriff in die Grundrechte dar. Bei jedem rechtschaffenen Demokraten sollten eigentlich schon lange die Alarmglocken l&#228;uten.</p>
<p><span id="more-1989"></span>Ganz spontan kommen mir eine ganze Menge an Fragen in den Sinn:</p>
<ul>
<li>Wer entscheidet, was angeschaut werden darf und was auf den Index kommt? Nach welchen Kriterien? Wer garantiert, dass diese Entscheide gesetzeskonform sind?</li>
<li>Wie kann man sich dagegen wehren, wenn die eigene Website irrt&#252;mlich (da automatisiert) auf der schwarzen Liste landet?</li>
<li>Wird jetzt wirklich jede Webseite, die ich aufrufe, zusammen mit meiner IP-Adresse und weiteren Daten in einer zentralen Datenbank gespeichert und auf m&#246;gliche Rechtsverst&#246;sse hin ausgewertet?</li>
<li>Wer nicht vorsichtig genug im Web herumsurft, kann mit einem einzigen falschen Klick auf einer indexierten Seite landen &#8211; auch ganz ohne, dass er damit h&#228;tte rechnen m&#252;ssen. Wer kann schon immer genau wissen, wohin ein Hyperlink auf einer Website wirklich f&#252;hrt? Muss nun jeder damit rechnen, als (zumindest mutmasslicher) P&#228;dophiler betrachtet zu werden, auch wenn ganz unbeabsichtigt auf einer indexierten Seite landet? Das ist mir selber zwar noch nicht passiert, weil ich zu der Minderheit geh&#246;re, die weiss worauf sie klickt. Doch was ist, sollte ich mich mal wirklich verklicken?</li>
<li>Bleibt die ganze Aktion auf Kinderpornographie beschr&#228;nkt? Wie lange? Wann werden auch politisch unliebsame Webseiten im Index aufgenommen, um Systemkritiker (wie zum Beispiel mich) verfolgen und mundtot zu machen?</li>
<li>Werden k&#252;nftig auch Foto- und Videokameras verboten, nur weil man mit ihnen auch verbotene Aufnahmen machen k&#246;nnte?</li>
<li>Wieso sind so viele Politiker inkompetent?</li>
</ul>
<p>Das neue Gesetzt zur Errichtung von Internet-Sperren implementiert die moderne Form der heiligen Internet-Inquisition und stellt einen weiteren Schritt zur Aush&#246;hlung des demokratischen Rechtsstaates dar: &#220;berachung, Zensur, Verbote. Was kommt als N&#228;chstes?</p>
<p><a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3JldHRlZGVpbmVmcmVpaGVpdC5kZS8=" target=\"_blank\"><img title="RetteDeineFreiheit.de" src="http://www.dobszay.ch/images/rettedeinefreiheit_logo.gif" alt="RetteDeineFreiheit.de - Logo" /></a></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1989" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Mensch als Ersatzteillager</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 14:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diskussionen um Organspenden erhitzen die Gem&#252;ter. Es ist nicht leicht, eine sachliche Diskussion zu f&#252;hren, da ethische Grundwerte und sachliche &#220;berlegungen oft nur schwer in Einklang zu bringen sind. Mit einer simplen &#8220;G&#252;terabw&#228;gung&#8221; l&#228;sst sich das Problem indes wohl auch nicht l&#246;sen und die ethische Diskussion scheint in einem Dilemma festzustecken.
Das neue Transplantationsgesetz ist seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diskussionen um Organspenden erhitzen die Gem&#252;ter. Es ist nicht leicht, eine sachliche Diskussion zu f&#252;hren, da ethische Grundwerte und sachliche &#220;berlegungen oft nur schwer in Einklang zu bringen sind. Mit einer simplen &#8220;G&#252;terabw&#228;gung&#8221; l&#228;sst sich das Problem indes wohl auch nicht l&#246;sen und die ethische Diskussion scheint in einem Dilemma festzustecken.</p>
<p><span id="more-1789"></span>Das neue <a title=\"Transplantationsmedizin - Rechtliche Grundlagen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iYWcuYWRtaW4uY2gvdHJhbnNwbGFudGF0aW9uLzAwNjk0L2luZGV4Lmh0bWw/bGFuZz1kZQ==" target=\"_blank\">Transplantationsgesetz</a> ist seit 1. Juli 2007 in Kraft und verankert die beiden Grunds&#228;tze <em>&#8220;Der Wille der verstorbenen Person hat Vorrang&#8221;</em> sowie <em>&#8220;Ohne Zustimmung keine Organentnahme&#8221;</em>. Es d&#252;rfen jemandem nur dann Organe f&#252;r eine Transplantation entnommen werden, wenn dessen klinischer Tod festgestellt wurde und er zuvor einer Organspende zugestimmt hat. Liegt keine Patientenverf&#252;gung vor, entscheiden die n&#228;chsten Angeh&#246;rigen dar&#252;ber, wobei diese den (mutmasslichen) Willen des Verstorbenen ber&#252;cksichtigen sollen. Nach welchen Kriterien die Zuteilung der Spenderorgane erfolgt, ist nicht wirklich transparent und eindeutig. Zwar sind diese per Transplantationsgesetz Art. 18 und Organzuteilungsverordnung definiert als medizinische Dringlichkeit, medizinische Erfolgschancen und Wartezeit. Die Bewertung der ersten beiden Kriterien l&#228;sst jedoch einen grossen Ermessensspielraum, was in der Natur der Sache liegt.</p>
<p>In der Schweiz und auf der ganzen Welt herrscht Organmangel. Nicht jeder Patient, der auf ein Organ wartet, findet einen passenden Spender. Im <a title=\"Organspende - Sparpotenzial von einer Milliarde\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iZXJuZXJ6ZWl0dW5nLmNoL3NjaHdlaXovc3RhbmRhcmQvT3JnYW5zcGVuZGUtU3BhcnBvdGVuemlhbC12b24tZWluZXItTWlsbGlhcmRlL3N0b3J5LzIyNjk4NjA0" target=\"_blank\">Interview in der Berner Zeitung</a> spricht sich deshalb Franz Immer, Herzchirurg und Direktor der nationale Zuteilungsstelle von Organen <a title=\"Swisstransplant\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zd2lzc3RyYW5zcGxhbnQub3JnLw==" target=\"_blank\">Swisstransplant</a> daf&#252;r aus, dass man einer verstorbenen Person Organe entnehmen d&#252;rfen soll, wenn sich diese zu Lebzeiten nicht dagegen ausgesprochen hat. Dies h&#228;tte allerdings gravierende gesellschaftliche Folgen.</p>
<p>Jeder w&#252;rde &#252;ber kurz oder lang mit einem umfassenden medizinischen Profil in einer Datenbank erfasst, damit bei seinem Ableben, seine Organe umgehend den Empf&#228;ngern zugeteilt und die chirurgischen Eingriffe ohne Verzug vorbereitet werden k&#246;nnten. Aus Sicht des Datenschutzes w&#228;re dies &#228;usserst bedenklich, denn das Missbrauchspotential einer solchen Datensammlung w&#228;re riesig. Ebenso w&#252;rde dies einen gesellschaftlichen Druck erzeugen, sich altruistisch als menschliches Ersatzteillager zur Verf&#252;gung stellen zu m&#252;ssen. Ein Widerspruch gegen die Organentnahme w&#252;rde bedingen, dass man sich aktiv f&#252;r sein Recht auf Selbstbestimmung einsetzen m&#252;sste. Wer dies t&#228;te, w&#252;rde von gewissen Kreisen als asozial abgestempelt. Wenn jemand in seinem Pass oder auf der Identit&#228;tskarte vermerkte oder in einer zentralen Datenbank eintragen liesse, nach seinem Tod nicht automatisch als Ersatzteillager f&#252;r die Transplantationsmedizin dienen zu wollen, w&#252;rde er bei einer allf&#228;lligen Organzuteilung (zum Beispiel nach einem Verkehrsunfall) in den meisten F&#228;llen wohl benachteiligt, auch wenn heute nach Art. 14 bei der Zuteilung eines Organs niemand diskriminiert werden darf. Wieso sollte jemand ein Organ erhalten, der selbst nicht bereit ist, seine Organe anderen zu spenden? Wir bef&#228;nden uns in einer ethischen Zwickm&#252;hle. Auch Auswirkungen auf die Krankenkassenpr&#228;mien w&#228;ren absehbar. Wer nicht durch seine Bereitschaft zur Organspende dazu beitr&#228;gt, die Gesundheitskosten zu senken, w&#252;rde automatisch mit h&#246;heren Pr&#228;mien rechnen m&#252;ssen. In einer solchen Gesellschaft w&#252;rde ich nicht leben wollen.</p>
<p>Mit einer grossangelegten Informationskampagne &#8220;<a title=\"BAG-Kampagne: Meine Organe – meine Entscheidung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iYWcuYWRtaW4uY2gvdHJhbnNwbGFudGF0aW9uLzAzODU1L2luZGV4Lmh0bWw/bGFuZz1kZQ==" target=\"_blank\">Ich weiss, was ich will</a>&#8220; versuchen das Bundesamtes f&#252;r Gesundheit (BAG) und Swisstransplant seit mehreren Monaten, durch <a title=\"Abnehmende Organspendebereitschaft als nationales Problem: Im Engagement liegt der L&#246;sungsansatz\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iYWcuYWRtaW4uY2gvdHJhbnNwbGFudGF0aW9uLzAwNjk1LzAwNzI4L2luZGV4Lmh0bWw/bGFuZz1kZSZhbXA7ZG93bmxvYWQ9TTN3QlBnREIvOHVsbDZEdTM2V2Vub2pRMU5UVGphWFpucVdmVnB6TGhtZmhuYXBtbWM3Wmk2clpucUNra0laM2dIbC9iS2JYclo2bGh1RFp6OG1NcHMyZ3BLZm8=" target=\"_blank\">Engagement</a> in der &#246;ffentlichen Diskussion und <a title=\"Spenderkarte online ausf&#252;llen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zd2lzc3RyYW5zcGxhbnQub3JnL2wxL29yZ2FuLXNwZW5kZWF1c3dlaXMvb3JnYW4tc3BlbmRlYXVzd2Vpcy1zcGVuZGVrYXJ0ZS1zcGVuZGVyLXRyYW5zcGxhbnRhdGlvbi1lbXBmYWVuZ2VyLW5hdGlvbmFsLW9ubGluZS1hdXNmdWVsbGVuLnBocA==" target=\"_blank\">Aufruf zum Ausf&#252;llen eines Organspendeausweises</a> mehr Organspender zu generieren. In Deutschland wird an Schulen das Thema <a title=\"Organspende als Unterrichtseinheit\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5sZWhyZXItb25saW5lLmRlL29yZ2Fuc3BlbmRlLnBocA==" target=\"_blank\">Organspende</a> bereits als Unterrichtseinheit behandelt und in den Niederlanden schreckt man auch vor <a title=\"Organspende als Medien-Gag\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zb3ppYWxlbWVkaXppbi5jaC9hcmNoaXZfd3Avb3JnYW5zcGVuZGUtYWxzLW1lZGllbi1nYWcv" target=\"_blank\">fragw&#252;rdigen Fernsehshows</a> nicht zur&#252;ck. Die ethische Diskussion erscheint mir in jedem Fall sehr einseitig. Bereits wird sp&#252;rbar, wie mit Slogans wie &#8220;Dem eigenen Tod mit Organspende einen Sinn geben&#8221; ein gewisser gesellschaftlicher Druck aufgebaut wird, obwohl das BAG offiziell eine <a title=\"BAG - Pflicht zur Organspende?\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iYWcuYWRtaW4uY2gvdHJhbnNwbGFudGF0aW9uLzAwNjk1LzAxNTkzLzAyNjc4L2luZGV4Lmh0bWw/bGFuZz1kZQ==" target=\"_blank\">moralische Pflicht zur Organspende</a> und ein <a title=\"BAG - Organmangel und Recht auf Organe\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iYWcuYWRtaW4uY2gvdHJhbnNwbGFudGF0aW9uLzAwNjk1LzAxNTkzLzAyNjc2L2luZGV4Lmh0bWw/bGFuZz1kZQ==" target=\"_blank\">Recht auf Organe</a> verneint. Schizophren d&#252;nkt mich allerdings, dass man einerseits einer schwangeren Frau ein &#8220;Selbstbestimmungsrecht&#8221; &#252;ber ihren K&#246;rper zugesteht, was sogar den K&#246;rper des ungeborenen Lebens darin miteinschliesst. Andererseits will man dem Menschen das Selbstbestimmungsrecht &#252;ber seinen K&#246;rper nach seinem Tod beschneiden, indem man ihn moralisch unter Druck setzt, was allerdings wiederum kongruent dazu ist, dass auch einem ungeborenen Menschen kein Selbstbestimmungsrecht zugestanden wird. Doch w&#228;re der Grundsatz <em>&#8220;Das Recht auf Selbstbestimmung beginnt mit der Geburt und endet mit dem (klinischen) Tod&#8221;</em> wirklich die Antwort auf die ethische Frage?</p>
<p>Im Kinoklassiger &#8220;Frankensteins Monster&#8221; von 1910 wurde nach einem Roman von Mary Shelley aus dem Jahre 1818 das Thema Organtransplantation der breiten &#214;ffentlichkeit erstmals bekanntgemacht. Damals wurde das Ganze noch als ein satanisches Hirngespinst aus dem Reich abartiger Fantasien eingestuft. Die Medizin hat sich seither entwickelt und Organtransplantationen geh&#246;ren zur Normalit&#228;t in der Chirurgie. Doch die ethische Frage bleibt immer noch unbeantwortet. Ob wir je zu einem Konsens finden?</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1789" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Echtzeit-&#220;berwachung und Vorratsdatenspeicherung auch in der Schweiz</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-07-16/echtzeit-ueberwachung-und-vorratsdatenspeicherung-auch-in-der-schweiz/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 20:43:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie die WOZ (eigentlich nicht so meine Wellenl&#228;nge) hat heute im Beitrag &#8220;Mit dem Staat ins Internet&#8221; aufgedeckt und &#246;ffentlich gemacht, wie der Bund den n&#228;chsten Schritt zum &#220;berwachungsstaat wagt. Nun soll der gesamte Internetverkehr durch die Provider protokolliert und der Staatsgewalt zug&#228;nglich gemacht werden. Mit &#8220;Anpassung an die neuen Realit&#228;ten&#8221; wird die Aktion begr&#252;ndet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die WOZ (eigentlich nicht so meine Wellenl&#228;nge) hat heute im Beitrag &#8220;<a title=\"WOZ - Mit dem Staat ins Internet\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy53b3ouY2gvYXJ0aWtlbC8yMDA5L25yMjkvc2Nod2Vpei8xODE0My5odG1s" target=\"_blank\">Mit dem Staat ins Internet</a>&#8221; aufgedeckt und &#246;ffentlich gemacht, wie der Bund den n&#228;chsten Schritt zum &#220;berwachungsstaat wagt. Nun soll der gesamte Internetverkehr durch die Provider protokolliert und der Staatsgewalt zug&#228;nglich gemacht werden. Mit &#8220;Anpassung an die neuen Realit&#228;ten&#8221; wird die Aktion begr&#252;ndet. Wie ist eine solche Schweinerei in einem Rechtsstaat m&#246;glich? <a title=\"CH Internet Szene - Die WOZ zur geplanten Real-Time Internet &#220;berwachung durch das EJPD\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ibG9nZy5jaC9pbmRleC5waHA/L2FyY2hpdmVzLzgwOC1EaWUtV09aLXp1ci1nZXBsYW50ZW4tUmVhbC1UaW1lLUludGVybmV0LVVFYmVyd2FjaHVuZy1kdXJjaC1kYXMtRUpQRC5odG1s" target=\"_blank\">Fredy K&#252;nzler</a> zieht denn auch schon Parallelen zur Fichenaff&#228;re.</p>
<p><span id="more-1719"></span>Die &#196;nderung der Rechtsgrundlage erfolgt weder &#252;ber die &#196;nderung eines Gesetzes noch einer Verordnung sondern &#252;ber die neue &#8220;IP-Richtlinie&#8221; im Rahmen der <a title=\"&#220;berwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lanBkLmFkbWluLmNoL2VqcGQvZGUvaG9tZS90aGVtZW4vc2ljaGVyaGVpdC91ZWJlcndhY2h1bmdfZGVzX3Bvc3QtLmh0bWw=" target=\"_blank\">&#220;berwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs</a>. Die neuen Regelungen treten bereits per 1. August 2009 in Kraft und nach einer kurzen &#220;bergangszeit sollen alle Provider bis Ende Juni 2010 die technische Aufr&#252;stung und Zertifizierung vollzogen haben. (Was passiert eigentlich, wenn ein Provider die Zertifizierung nicht besteht?) Wie bei der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland m&#252;ssen nun auch in der Schweiz alle Kommunikationsdaten verdachtsunabh&#228;ngig sechs Monate vorgehalten werden. Immerhin braucht es in der Schweiz f&#252;r eine &#220;berwachung immer noch eine richterliche Genehmigung. Als <a title=\"Voraussetzungen f&#252;r die Anordnung einer &#220;berwachung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hZG1pbi5jaC9jaC9kL3NyLzc4MF8xL2EzLmh0bWw=" target=\"_blank\">&#220;berwachungsgrund</a> reichen allerdings bereits &#8220;Gewalt und Drohung gegen Beamte&#8221;, &#8220;unerlaubte Datenbeschaffung&#8221; oder &#8220;Betrug&#8221; aus. Solche Verdachtsmomente lassen sich nur allzu leicht konstruieren.</p>
<p>F&#252;r mich zu denken geben folgende Auff&#228;lligkeiten:</p>
<ol>
<li>Die Dokumente sind als &#8220;vertraulich&#8221; klassiert und die Vernehmlassung fand w&#228;hrend nur knapp drei Wochen bis 30. Juni 2009 vertraulich statt. Was soll diese Heimlichtuerei und wozu die Eile? Das ist doch keine Vernehmlassung. Das ist eine gezielte Ausserkraftsetzung der Demokratie und eine Entm&#252;ndigung des Souver&#228;ns!</li>
<li>Die Anh&#228;nge sind in Englisch verfasst, d.h. in keiner der Landessprachen. Das l&#228;sst darauf schliessen, dass hier Dokumente aus einem anderen Land beziehungsweise vom &#8220;<a title=\"European Telecommunications Standards Institute (ETSI)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ldHNpLm9yZy8=" target=\"_blank\">European Telecommunications Standards Institute</a>&#8221; (ETSI) mit nur kleinsten Anpassungen &#252;bernommen wurden. Dies ist wieder ein Beweis, dass wir uns immer mehr die Gesetze anderer L&#228;nder aufzwingen lassen m&#252;ssen. Aber m&#252;ssen wir uns das wirklich gefallen lassen?</li>
</ol>
<p>Was war der Ausl&#246;ser f&#252;r diese Aktion und weshalb diese aussergew&#246;hnliche Eile? Von Beamten ist man sich solch ein Tempo sonst gar nicht gewohnt. Wie immer bei solchen Dingen, stellt sich mir automatisch die Frage: &#8220;<a title=\"Cui bono (Wikipedia)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9DdWlfYm9ubw==" target=\"_blank\">cui bono?</a>&#8221; (f&#252;r Nicht-Lateiner: zu wessen Vorteil / wem n&#252;tzt es?).</p>
<p>Die neue IP-Richtlinie zeigt allerdings auch die v&#246;llige technische Inkompetenz im <a title=\"Eidgen&#246;ssisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lanBkLmFkbWluLmNoLw==" target=\"_blank\">EJPD</a>, denn die ganze &#220;berwachung l&#228;sst sich mittels Verschl&#252;sselung und Verwendung von Anonymisierungsnetzwerken wie <a title=\"TOR - The Onion Router\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50b3Jwcm9qZWN0Lm9yZy8=" target=\"_blank\">TOR</a> ohne M&#252;he und grossen Aufwand aushebeln. Aber bereits bei Verwendung von Proxies und eines fremden Internetzugangs (zum Beispiel beim Nachbarn oder im Internet-Café) wird es f&#252;r die &#220;berwachung schwierig, gerichtsverwertbare Beweise zu sammeln.</p>
<p>Von den Providern wird der Zugang zu einer permanenten Testumgebung verlangt. Mit welchen <a title=\"Scharfe Kundendaten f&#252;r Testzwecke\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDEtMTUvc2NoYXJmZS1rdW5kZW5kYXRlbi1mdWVyLXRlc3R6d2Vja2Uv" target=\"_blank\">Testdaten</a> getestet werden soll, wird nicht spezifiziert. Vor allem kleinere Provider werden unter den Investitionskosten, die sie vollumf&#228;nglich selber tragen m&#252;ssen, ohnehin schon genug zu leiden haben. Folglich werden sie bei der Bereitstellung der Testdaten sparen wollen und einfach die produktiven Daten in die Testumgebung kopieren.</p>
<p>Endlich hat auch die Schweiz nach <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoL2luZGV4LnBocD9zPWJpb21ldHJpc2NoZStBdXN3ZWlzZStSRklE">Einf&#252;hrung von biometrischen Personenausweisen</a> in Sachen &#220;berwachungsstaat zur Europ&#228;ischen Spitze aufgeschlossen! So r&#252;ckt Europa wieder etwas n&#228;her zusammen &#8230;</p>
<p><strong>Text:</strong><br />
&#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy53b3ouY2gvZmlsZXMvdmVybmVobWxhc3N1bmdfaXAucGRm" target=\"_blank\">Vernehmlassungseinladung</a> IP-Richtlinie &#220;pf (deutsch)&#8221;<br />
<strong>Anh&#228;nge</strong>:<br />
&#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy53b3ouY2gvZmlsZXMvdGVjaG5pY2FsX2d1aWRlbGluZXNfbGkucGRm" target=\"_blank\">Technical Guideline</a> (englisch)&#8221;<br />
&#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy53b3ouY2gvZmlsZXMvb2FyX2xpLnBkZg==" target=\"_blank\">Organisational and administrative requirements</a> (englisch)&#8221;</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1719" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Biometrischer Pass angenommen &#8211; was nun?</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-05-18/biometrischer-pass-angenommen-was-nun/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 07:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Abstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[biometrischer Pass]]></category>
		<category><![CDATA[eidgenössischer Personenidentifikator (EPID)]]></category>
		<category><![CDATA[INFOSTAR]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialversicherungsnummer]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Stimmvolk hat entschieden und mit einem &#228;usserst knappen Mehr von 50.1 Prozent beziehungsweise einer Differenz von lediglich 5504 Stimmen die Einf&#252;hrung der biometrischen Zwangs-Fichierung aller Passinhaber im zentralen Informationssystem Aussweisschriften (ISA) beschlossen. Als Demokrat nehme ich das Resultat zur Kenntnis, wenn auch nur z&#228;hneknirschend, denn es kam nur dank Manipulation und Fehlinformationen durch Bundesrat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Stimmvolk hat entschieden und mit einem &#228;usserst <a title=\"Amtliche Endergebnisse zur Abstimmung vom 17. Mai 2009 &#252;ber die Einf&#252;hrung von biometrischen P&#228;ssen und Reisedokumenten\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hZG1pbi5jaC9jaC9kL3BvcmUvdmEvMjAwOTA1MTcvZGV0NTQyLmh0bWw=" target=\"_blank\">knappen Mehr von 50.1 Prozent</a> beziehungsweise einer Differenz von lediglich 5504 Stimmen die Einf&#252;hrung der biometrischen Zwangs-Fichierung aller Passinhaber im zentralen Informationssystem Aussweisschriften (ISA) beschlossen. Als Demokrat nehme ich das Resultat zur Kenntnis, wenn auch nur z&#228;hneknirschend, denn es kam nur dank Manipulation und Fehlinformationen durch Bundesrat und Medien zu Stande. Vielleicht sollte jemand einmal untersuchen, woher das Geld f&#252;r die PR-Agentur <a title=\"Furrer.Hugi&amp;Partner AG\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2Z1cnJlcmh1Z2kuY2gv" target=\"_blank\">Furrer.Hugi &amp; Partner AG</a> kam, welche die Abstimmungskampagne f&#252;r das Bef&#252;rworter-Komitee “Ja zur Reisefreiheit!” f&#252;hrte. Diese Runde geht an die Kontroll- und &#220;berwachungs-Freaks. Aber wir haben weiterhin ein wachsames Auge auf Euch!</p>
<p>Bundesr&#228;tin Eveline Widmer-Schlumpf hat in <a title=\"Referat von Bundesr&#228;tin Widmer-Schlumpf vom 17. Mai 2009 an der Bundesrats-Medienkonferenz zur Abstimmung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zY2h3ZWl6ZXJwYXNzLmFkbWluLmNoL3Bhc3MvZGUvaG9tZS9kb2t1bWVudGF0aW9uL3JlZGVuLzIwMDkvcmVmXzIwMDktMDUtMTcuaHRtbA==" target=\"_blank\">ihrer Rede</a> anl&#228;sslich der Bundesrats-Medienkonferenz zur Abstimmung betont und versprochen, dass die biometrischen Daten in der zentralen Datenbank ausschliesslich f&#252;r die Ausstellung des Reisepasses verwendet werden. Bez&#252;glich der Identit&#228;tskarte versprach sie die Sicherstellung der Wahlfreiheit, sollte jemals eine elektronische ID eingef&#252;hrt werden:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ob es je eine Schweizer ID mit elektronisch gespeicherten Daten geben wird, ist offen. Sollte diese Frage zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt einmal aktuell werden, wird sich der Bundesrat daf&#252;r einsetzen, dass eine Wahlm&#246;glichkeit zwischen einer biometrischen und einer herk&#246;mmlichen ID bestehen bleibt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Frau Bundesr&#228;tin, wir werden auf Ihr Versprechen zur&#252;ckkommen und Sie beim Wort nehmen! Ich glaube, wir werden schon bald Gelegenheit dazu haben.</p>
<p><span id="more-1431"></span>Die Begehrlichkeiten sind gross, die Pass-Daten der zentralen Datenbank zum Beispiel <a title=\"Wirbel um Aussagen von Doris Fiala zum biometrischen Reisepass\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMDUtMTIvd2lyYmVsLXVtLWF1c3NhZ2VuLXZvbi1kb3Jpcy1maWFsYS16dW0tYmlvbWV0cmlzY2hlbi1yZWlzZXBhc3Mv" target=\"_self\">zu Fahndungszwecken</a> (insbesondere zur Rasterfahndung) zu verwenden oder mit dem <a title=\"Eidgen&#246;ssische Amt f&#252;r das Zivilstandswesen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iai5hZG1pbi5jaC9iai9kZS9ob21lL3RoZW1lbi9nZXNlbGxzY2hhZnQveml2aWxzdGFuZC5odG1s" target=\"_blank\">zentralen Personenstandsregister INFOSTAR</a> zu verkn&#252;pfen (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen, ehemaligen Firmenverzeichnis der Internetagentur Mediatex auf www.infostar.ch). INFOSTAR bildet schliesslich die <a title=\"Das Registriersystem heute - Infostar\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy56aXZpbHN0YW5kc3dlc2VuLmNoL2NvbnRlbnQtbjM2LXNELmh0bWw=" target=\"_blank\">Grundlage f&#252;r die Ausstellung von Identit&#228;tskarten und Reisep&#228;ssen</a> und ist daher de facto (wenn auch nicht &#8220;physisch&#8221;) bereits mit dem zentralen Informationssystem Aussweisschriften (ISA) verkn&#252;pft. Gem&#228;ss Bundesgesetz &#252;ber Ausweise f&#252;r Schweizer Staatsangeh&#246;rige k&#246;nnen alle ausstellenden Beh&#246;rden sowie die Bundesstellen, die f&#252;r die F&#252;hrung des automatisierten Fahndungssystems (Ripol) und des automatisierten Strafregisters (Vostra) sowie f&#252;r Nachforschungen nach vermissten Personen zust&#228;ndig sind, heute schon online auf die Personendaten von INFOSTAR zugreifen.</p>
<p>Eine Verkn&#252;pfung der verschiedenen Datenbanken der &#246;ffentlichen Verwaltungen kann leicht &#252;ber den <a title=\"13. T&#228;tigkeitsbericht des Eidgen&#246;ssischen Datenschutz- und &#214;ffentlichkeitsbeauftragten (ED&#214;B) zu Registerharmonisierung, Personenidentifikator und Volksz&#228;hlung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lZG9lYi5hZG1pbi5jaC9kb2t1bWVudGF0aW9uLzAwNDQ1LzAwNTA5LzAwOTY1LzAwOTcyL2luZGV4Lmh0bWw/bGFuZz1kZQ==" target=\"_blank\">eidgen&#246;ssischen Personenidentifikator (EPID)</a> als gemeinsamer Nenner f&#252;r alle eidgen&#246;ssichen Register beziehungsweise die neue AHV-Nummer (auch neue Versichertennummer oder wie in den USA Sozialversicherungsnummer genannt) erfolgen. Siehe dazu auch:</p>
<ul>
<li><a title=\"INFOSTAR - Schweizerischer Verband f&#252;r Zivilstandswesen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy56aXZpbHN0YW5kc3dlc2VuLmNoL2NvbnRlbnQtbjMxLXNELmh0bWw=" target=\"_blank\">INFOSTAR &#8211; Schweizerischer Verband f&#252;r Zivilstandswesen</a></li>
<li><a title=\"Zivilstandsverordnung vom 28. April 2004 (ZStV) betr. Zentrale Datenbank Infostar\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hZG1pbi5jaC9jaC9kL3NyL2MyMTFfMTEyXzIuaHRtbA==" target=\"_blank\">Zivilstandsverordnung vom 28. April 2004 (ZStV) betr. Zentrale Datenbank Infostar</a></li>
<li><a title=\"Weisung Nr. 10.08.10.03 des EAZW vom 1. Oktober 2008 betreffend Betrieb des Beurkundungssystems Infostar (F&#252;hrung des Personenstandsregisters)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iai5hZG1pbi5jaC9ldGMvbWVkaWFsaWIvZGF0YS9nZXNlbGxzY2hhZnQvZWF6dy93ZWlzdW5nZW4vd2Vpc3VuZ2VuX21haTA3LlBhci4wMDE2LkZpbGUuZGF0LzEwLTA4LTEwLTAzLWQucGRm" target=\"_blank\">Weisung Nr. 10.08.10.03 des EAZW vom 1. Oktober 2008 betreffend Betrieb des Beurkundungssystems Infostar (F&#252;hrung des Personenstandsregisters)</a></li>
<li><a title=\"SR 431.02 Bundesgesetz &#252;ber die Harmonisierung der Einwohnerregister und anderer amtlicher Personenregister\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hZG1pbi5jaC9jaC9kL3NyLzQzMV8wMi8=" target=\"_blank\">SR 431.02 Bundesgesetz &#252;ber die Harmonisierung der Einwohnerregister und anderer amtlicher Personenregister</a></li>
</ul>
<p>Datenbanken k&#246;nnen leicht kopiert und miteinander verkn&#252;pft werden. Kein Gesetz der Welt kann hier Missbrauch verhindern. Solche Gesetze erm&#246;glichen h&#246;chstens die Ahndung, sofern jemandem eine illegale Handlung nachgewiesen kann. Datenverbrecher hinterlassen jedoch nur in den seltensten F&#228;llen gerichtsverwertbare Spuren. Der beste Datenschutz ist und bleibt daher die konsquente Datenvermeidung.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1431" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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