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	<title>DOBSZAYs Ansichten und Einsichten &#187; Wissen(schaft)</title>
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	<description>Gedanken und Kommentare zum Zeitgeschehen in der Informationsgesellschaft - Hintergrundinformationen und Kausalzusammenhänge aus einer ganzheitlichen und interdisziplinären Sicht: technisch, gesellschaftlich, ethisch, wirtschaftlich und rechtlich</description>
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		<title>Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler – Teil 10</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 08:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanz und Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Dies ist nun die letzte Folge in meiner Beitragsreihe zur Analyse unseres kranken Finanz- und Wirtschaftssystems und seinen grundlegenden Konstruktionsfehlern. Es ist nicht bloss ein einziger Fehler, sondern gerade der Cocktail von ein paar Designfehlern macht die Toxizit&#228;t aus. Einzelne Details wurden auch mir erst beim Schreiben der Beitr&#228;ge richtig bewusst. Unter anderem ist es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Die Tage unseres Geldsystems sind gez&#228;hlt" src="/images/geld_und_religion/count_money.jpg" alt="Die Tage unseres Geldsystems sind gez&#228;hlt" align="left" />Dies ist nun die letzte Folge in meiner <a title=\"Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoL3RoZW1lbi9nZWxkc3lzdGVtLXVuZC1maW5hbnp3aXJ0c2NoYWZ0Lw==">Beitragsreihe</a> zur Analyse unseres kranken Finanz- und Wirtschaftssystems und seinen grundlegenden Konstruktionsfehlern. Es ist nicht bloss ein einziger Fehler, sondern gerade der Cocktail von ein paar Designfehlern macht die Toxizit&#228;t aus. Einzelne Details wurden auch mir erst beim Schreiben der Beitr&#228;ge richtig bewusst. Unter anderem ist es diesen im Laufe der Zeit gewonnen Zusatzerkenntnissen zu verdanken, dass die Beitragsreihe viel l&#228;nger ausgefallen ist, als ich anfangs geplant hatte. Ich hoffe, das hat trotzdem nicht zu viele von der Lekt&#252;re abgeschreckt. Schliesslich gab es zwischendurch ja auch einige illustrative <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMDEtMjgvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC00LXZpZGVvcy8=">Videos</a> zur Auflockerung.</p>
<p>F&#252;r alle, die das Wesentliche nochmals in etwas kompakterer Form nachlesen m&#246;chten, habe ich in diesem letzten Beitrag eine Zusammenfassung mit Erg&#228;nzungen erstellt. Am Schluss dieses Beitrags findet sich dann noch ein Anforderungskatalog zu einem funktionsf&#228;higen und gerechten Finanz- und Wirtschaftssystem.</p>
<h3>Die Fehler im Grunddesign</h3>
<p>Unser Geldsystem ist per Design ein exponentiell wachsendes Schneeballsystem, das <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTAtMTAtMDgvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC04Lw==">keinen Gleichgewichtszustand</a> kennt und daher auch nicht beliebig steuer- und beherrschbar ist. Geld entsteht &#252;ber Kreditvergabe (d.h. Verschuldung), wobei die Zinsen f&#252;r diesen Kredit aus der gesch&#246;pften Geldmenge (d.h. mit den Krediten) selber zu bezahlen sind. Wenn sich das Geld auf unserem Konto durch den Zinseszins ohne unser Zutun vermehrt, freuen wir uns dar&#252;ber wie kleine Kinder. Wir blenden aber aus, dass gleichzeitig mit der Haben-Seite (Verm&#246;gen) in der Gesamtbilanz auch die Soll-Seite (Schulden) im gleichen Umfang w&#228;chst, damit die Bilanz aufgeht. Irgendjemand muss f&#252;r das Verm&#246;genswachstum arbeiten und irgendjemand muss sich f&#252;r die Geldsch&#246;pfung verschulden (und Schuldzinsen bezahlen). Geld aber kann weder arbeiten, noch sich aus eigener Kraft vermehren. Geld soll in der arbeitsteiligen Wirtschaftsordnung dem Austausch von Leistungen dienen, kann aber nicht durch Leistung sondern nur &#252;ber Verschuldung generiert werden.</p>
<p><img title="Zusammenhang zwischen Geldmenge und Gesamtverschuldung" src="/images/geld_und_religion/geldmenge_schulden.gif" alt="Zusammenhang zwischen Geldmenge und Gesamtverschuldung" /><br />
<em>Zusammenhang zwischen Geldverm&#246;gen und Geldschulden</em></p>
<p><span id="more-4009"></span>Die beiden Funktionsziele des Geldes &#8216;Tauschmittel&#8217; und &#8216;Wertaufbewahrung&#8217; sind widerspr&#252;chlich, was ich u.a. im <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTAtMTEtMDYvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC05Lw==">9. Teil</a> im &#8216;funktionalen Geldmengenmodell&#8217; dargestellt habe, worin zwischen Umlauf- und Hortungsmenge unterschieden wird. Damit der Besitzer des gehorteten Geldes einen Anreiz erh&#228;lt, das durch Hortung dem Umlauf beziehungsweise dem Leistungsaustausch entzogene Geld &#252;ber Kreditvergabe oder Investition wieder dem Umlauf zuzuf&#252;hren, verlangt er einen Zins, welcher wiederum aus der Gesamtsubstanz bezahlt werden muss und zu einem Verm&#246;gensfluss zum Sparer und Anleger f&#252;hrt. So wird Verm&#246;gen von Schuldner zum Gl&#228;ubiger und von Arm zu Reich umverteilt. Durch den Zins werden die &#196;rmeren zu Gunsten der Verm&#246;genden schleichend, aber stetig zunehmend zwangsenteignet und &#252;bervorteilt, weil sie stets mehr zur&#252;ckgeben als sie erhalten haben.</p>
<p>Das durch den Kapitalismus abgeschaffte Zinsverbot hat auch heute noch durchwegs seine sowohl ethische als auch mathematische Rechtfertigung. Wer den Zins mit Argumenten bez&#252;glich Risikoabgeltung oder mit Opportunit&#228;tskosten zu verteidigen versucht, hat die Mathematik nicht verstanden. Ein systematischer Ausgleichsmechanismus, um Reichtum auch von Reich nach Arm umzuverteilen, fehlt hingegen in unserem System. Deshalb sind die Armen auf das Wohlwollen und die Almosen der Reichen angewiesen. Almosen sind jedoch f&#252;r jeden entw&#252;rdigend, der auf sie angewiesen ist. Diese systembedingte Verm&#246;genszwangsverschiebung hat &#252;ber die Jahre zu einem krassen Ungleichgewicht bei der Verm&#246;gensverteilung gef&#252;hrt und sollte so nicht sein. Deshalb brauchen wir einen &#8220;<a title=\"New Deal\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9OZXdfRGVhbA==" target=\"_blank\">New Deal</a>&#8220;, um die Verm&#246;gen wieder gerecht zu verteilen!</p>
<p style="text-align: left;"><a title=\"Verm&#246;gensverteilung Deutschland 2002 und 2007\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoL2ltYWdlcy9nZWxkX3VuZF9yZWxpZ2lvbi92ZXJtb2VnZW5zdmVydGVpbHVuZ19kZXV0c2NobGFuZF8yMDAyX3VuZF8yMDA3LmpwZw==" target=\"_blank\"><img title="Titel" src="/images/geld_und_religion/vermoegensverteilung_deutschland_2002_und_2007_480.jpg" alt="Alternativ" /></a><br />
<em>Verm&#246;gensverteilung in Deutschland 2002 und 2007 (<a title=\"Verm&#246;gensverteilung Deutschland 2002 und 2007\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoL2ltYWdlcy9nZWxkX3VuZF9yZWxpZ2lvbi92ZXJtb2VnZW5zdmVydGVpbHVuZ19kZXV0c2NobGFuZF8yMDAyX3VuZF8yMDA3LmpwZw==" target=\"_blank\">Grossbild</a>)</em><br />
<em> (Quelle: <a title=\"Verm&#246;gensverteilung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icGIuZGUvd2lzc2VuL1U0Q0pRQSwwLFZlcm0lRjZnZW5zdmVydGVpbHVuZy5odG1s" target=\"_blank\">Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung</a>; SOEP; Berechnungen des DIW Berlin)<br />
</em></p>
<p>Geld entsteht also als Kredit, d.h. als Schuld, sowohl in der prim&#228;ren <a title=\"Geldsch&#246;pfung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9HZWxkc2NoJUMzJUI2cGZ1bmc=" target=\"_blank\">Geldsch&#246;pfung</a> durch Kreditvergabe der Zentralbank an die Gesch&#228;ftsbanken als auch in der sekund&#228;ren Geldsch&#246;pfung durch die mit nur partiellen Reserven aus der prim&#228;ren Geldsch&#246;pfung gedeckte Kreditvergabe von Giral- bzw. Buchgeld der Gesch&#228;ftsbanken an die Unternehmen, die Privathaushalte und die &#246;ffentliche Hand. Jeder Kredit wird in der Regel gem&#228;ss den Grunds&#228;tzen des Banken- und Kreditwesens mit einer immer etwas wertvolleren, realen Sicherheit gedeckt, welche verwertet wird, sobald der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Der Kredit und der daf&#252;r vereinbarte Zins sind ein Leistungsversprechen des Schuldners. Damit er dieses einl&#246;sen kann, muss er arbeiten, ausser er erh&#228;lt genug Zinsen aus Krediten, die er seiner Bank in Form von Spareinlagen gegeben hat, oder er macht Gewinne mit Spekulationsgesch&#228;ften oder sonstigen Anlagen. Das Geld, das der Schuldner f&#252;r seinen Kredit erh&#228;lt, speist er durch Konsum oder Investition in Realg&#252;ter wieder in den Geldkreislauf (d.h. in die Umlaufmenge) zur&#252;ck. F&#252;r seine Arbeit erh&#228;lt er Geld, mit dem er seine Schulden tilgen und sein Leistungsversprechen einl&#246;sen kann. Doch mit dem Zins bezahlt er (zumindest nominal) immer mehr zur&#252;ck, als er bekommen hat, und genau dieses Geld fehlt nun in der Umlaufmenge f&#252;r den Leistungsaustausch der &#8220;Wirtschaftssubjekte&#8221; und muss durch zus&#228;tzliche Neuverschuldung zwecks Geldsch&#246;pfung ausgeglichen werden.</p>
<p>Schulden soll man zur&#252;ckzahlen. Doch genau daran hat eigentlich kaum jemand ein Interesse. Denn wird ein Kredit zur&#252;ckbezahlt, wird dadurch das durch diesen Kredit geschaffene Geld vernichtet, d.h. die Gesamtgeldmenge schrumpft und damit sowohl das der Wirtschaft f&#252;r den Tausch von Leistungen zur Verf&#252;gung stehende Geld als auch das zur Tilgung der Schulden und Zinsen ben&#246;tigte Geld. W&#252;rde man alle Kredite f&#252;r das gesch&#246;pfte Geld zur&#252;ckzahlen wollen, w&#228;re dies gar nicht m&#246;glich, denn es w&#228;re nicht gen&#252;gend Geld vorhanden, um auch die Zinsschulden zu begleichen.</p>
<p>Der Sparer und Anleger erwartet einen Zins f&#252;r sein angelegtes Geld. Deshalb muss dieses wieder als Kredit auf dem Finanzmarkt &#8220;arbeiten gehen&#8221; und Zinsen generieren. Und f&#252;r dieses Geld muss irgendjemand arbeiten.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/tVPSOqO8qSU?rel=0" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Alexander von Eich l&#228;sst sein Geld arbeiten</em></p>
<p>So entsteht eine Teufelsspirale, die sich durch ihren eigenen Wachstum beschleunigt, und der stetig steigende Geldbedarf f&#252;hrt zu immer gr&#246;sseren L&#252;cken, durch die das Schneeballsystem zu kollabieren droht. Zur Kompensation der Geldl&#252;cke beziehungsweise Schuldenl&#252;cke, die durch den Zins entsteht, muss sich wieder jemand verschulden. Wenn weder die privaten Haushalte noch die Unternehmen (einschliesslich der Banken) genug kreditf&#228;hig und kreditw&#252;rdig sind, springt der Staat in die Bresche und &#252;berbr&#252;ckt durch Verschuldung die L&#252;cke zwischen der nominal exponentiell wachsenden Finanzwirtschaft und der wachstumslimitierten Realwirtschaft. Mit diesem Schuldgeld werden Investitionen in die &#246;ffentliche Infrastruktur zur Konjunkturst&#252;tzung finanziert oder Banken vor dem Bankrott gerettet. Der Staat bezahlt dann mit den Steuereinnahmen die Zinsen f&#252;r seine Obligationen, die zu den Kreditgebern d.h. den Inhabern der Staatsschuldscheine fliessen und diese auf Kosten aller Steuerzahler reicher machen. Solange der Glaube an die Zahlungsf&#228;higkeit und -willigkeit von Staaten aufrecht erhalten werden kann, funktioniert dieses System scheinbar sehr gut und ist f&#252;r &#8220;Anleger&#8221; eine zumindest kurzfristig &#228;usserst attraktive Anlageform, um sich bei kurzfristig geringen Risiken auf Kosten aller Steuerzahler zu bereichern.</p>
<p>Soweit die Grundlagen in Kurzform, f&#252;r deren Verst&#228;ndnis auch eine einfache Grundschulbildung ausreichen sollte. Eigentlich sollte jedem klar sein, dass unser Finanz- und Wirtschaftssystem ein Schneeballsystem ist, das im Prinzip gleich wie ein Schenkkreis funktioniert und diejenigen an der Spitze der Pyramide auf Kosten der breiten Basis bereichert. Die Letzten beissen die Hunde.</p>
<h3>Exponentielles Wirtschaftswachstum</h3>
<p>Wirtschaftswachstum ist in einer Welt mit begrenzten Ressourcen nur in begrenztem Masse m&#246;glich, was in der Naturwissenschaft u.a. mit dem Energieerhaltungssatz durchaus bekannt ist. Reales, nat&#252;rliches Wachstum folgt der <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMDEtMTUvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC0zLw==">logistischen Kurve</a> (auch als S-Kurve bekannt) und kann mit der Volterra-Formel beschrieben werden, die vielen Marketingexperten und <a title=\"Populationsdynamik\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Qb3B1bGF0aW9uc2R5bmFtaWs=" target=\"_blank\">Populationsforschern</a> bekannt sein d&#252;rfte. Die Finanzwirtschaft verlangt aber ein Wirtschaftswachstum, das der Exponentialfunktion (Zinseszinskurve) folgt, damit die Realwirtschaft mit dem durch den Zins erzwungenen exponentiellen Wachstum der Geldmenge der Finanzwirtschaft mithalten kann. Beide Kurven sind zu Beginn nahezu deckungsgleich, divergieren aber im sp&#228;teren Verlauf immer mehr und schliesslich unendlich. Die &#8220;Bereinigung&#8221; zwischen dem nominal exponentiellen Wachstum der Geldmenge und dem logistischen und somit begrenzten Wachstum der Realwirtschaft wird im Volksmund irrt&#252;mlich (weil nur aus Sicht der Geldmenge) als &#8220;Inflation&#8221; (deutsch: &#8220;Aufbl&#228;hung&#8221;) bezeichnet. In Wahrheit handelt es sich dabei um eine Geldentwertung, um das Verh&#228;ltnis von Geldmenge und Menge der Realg&#252;ter wieder ins Lot zu bringen, womit aber die Wertaufbewahrung (als Funktionsziel des Geldes) in Frage gestellt wird.</p>
<p>Trotz dieses &#8220;Bereinigungs-Mechanismus&#8221; ist und bleibt das System ein Schneeballsystem mit allen dazugeh&#246;rigen pathologischen Folgen f&#252;r Wirtschaft und Gesellschaft. Diese k&#246;nnen eine Weile lang durch Staatsverschuldung kompensiert und gemildert werden. Aber diese Massnahme hat lediglich eine aufschiebende Wirkung und st&#246;sst zwangsl&#228;ufig schnell einmal an ihre Grenzen, was wir gerade beim Dollar und Euro erleben. Im Euroraum kommt erschwerend hinzu, dass die Mitgliedstaaten mit ihrer unterschiedlichen Fiskalpolitik unm&#246;glich eine gemeinsame Geldpolitik betreiben k&#246;nnen. Der Euro ist daher sogar noch mehr als der Dollar ein Fehlkonstrukt.</p>
<p><img title="Wachstum in der Finanzwirtschaft und Realwirtschaft" src="/images/geld_und_religion/finanzwirtschaft_versus_realwirtschaft.gif" alt="Wachstum in der Finanzwirtschaft und Realwirtschaft" /><br />
<em>Wachstum in der Finanzwirtschaft und Realwirtschaft</em></p>
<p>In einer Wohlstandsgesellschaft ist Wirtschaftswachstum nur im gleichen Mass n&#246;tig, in dem eine Population w&#228;chst. In vielen Entwicklungsl&#228;ndern w&#228;re dies dringend n&#246;tig. Nur findet ausgerechnet dort kein Wachstum statt, weil wir in der ersten Welt deren nat&#252;rlichen Ressourcen ausbeuten, zugleich die Gewinne absch&#246;pfen und die eh schon armen Staaten in die Zins- und Schuldenknechtschaft treiben, aus der sie zu entkommen wegen der ihnen aufgezwungenen, unfairen W&#228;hrungswechselkurse ohnehin keine Chance haben. Wirtschaftswachstum ist keine systemimmanente Eigenschaft einer marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung sondern eine solche des zinspflichtigen Schuldgeldsystems.</p>
<p>In diesem Zusammenhang wird die Rolle des Produktivit&#228;tsfortschritts f&#252;r das Wirtschaftswachstum durch technischen Fortschritt (Innovation) generell &#252;berbewertet. Reale Wertsch&#246;pfung und reales Wirtschaftswachstum k&#246;nnen nur durch Arbeit erzeugt werden. Diese Arbeit nehmen uns heute zu einem sehr grossen Teil Maschinen ab, die mit ungeheuer viel Energie (vornehmlich aus Erd&#246;l) betrieben werden &#8211; fr&#252;her waren es die Nutztiere, die Pfl&#252;ge und Karren zogen, und Wind- und Wasserkraft, die M&#252;hlen antrieben. Nur die Innovationen zur Erh&#246;hung der Produktivit&#228;t (der Maschinen) bringen Wirtschaftswachstum und nur Dank der Erschliessung und Nutzung von Energie aus fossilen Brennstoffen, Wind- und Wasserkraft und Atomenergie konnten wir seit der Industrialisierung das exponentielle Wirtschaftswachstum so ungew&#246;hnlich lange aufrecht erhalten. Aber nun stossen wir damit mittlerweile an die endg&#252;ltigen Grenzen.</p>
<p>In ges&#228;ttigten M&#228;rkten ist Wachstum gesamthaft gar nicht m&#246;glich. Hier gibt es lediglich Wachstum f&#252;r einzelne Unternehmen durch eine Umverteilung auf Kosten anderer Unternehmen d.h. durch Verdr&#228;ngung und Kanibalisierung. Immer wenn ich die Forderung nach mehr Wachstum h&#246;re, stelle ich daher automatisch die folgenden drei Fragen:</p>
<ul>
<li>Warum und wozu braucht es dieses Wachstum?</li>
<li>Wohin will man wachsen? Wann ist genug?</li>
<li>Aus welcher Substanz soll dieses Wachstum kommen? Wo ist diese vorhanden?</li>
</ul>
<p>Und noch nie konnte mit irgendjemand eine befriedigende Antwort auf diese Fragen geben. Trotzdem halten die meisten immer noch an der Utopie vom unendlichen Wirtschaftswachstum fest.</p>
<h3>Unsere beschr&#228;nkte, lineare Wahrnehmungsf&#228;higkeit</h3>
<p>Die Ursache, weshalb die meisten Menschen die unserem Finanz- und Wirtschaftssystem zugrunde liegende Mathematik nicht verstehen, liegt darin, dass wir eine lineare Wahrnehmung von der Welt haben. Wir approximieren und interpolieren komplexere Funktionen (wie z.B. die Exponentialfunktion) linear, um sie f&#252;r uns scheinbar verst&#228;ndlich zu machen. Wenn sich diese komplexen Funktionen aber auch noch zeitlich &#252;berlappen, sind wir mit unserer Wahrnehmung g&#228;nzlich &#252;berfordert. Die L&#252;cke zwischen der Mathematik der Realit&#228;t und unserer beschr&#228;nkten Wahrnehmungsf&#228;higkeit versuchen wir ideologisch zu schliessen. S&#228;mtliche popul&#228;ren Wirtschaftstheorien sind ideologisch begr&#252;ndet. Sie basieren alle auf Modellen von Anreizsystemen und Annahmen zu deren Auswirkungen anstatt auf mathematischen Modellen. Mathematische Modelle existieren nur f&#252;r Teilaspekte zu den Mechanismen der Geld<em>umverteilung</em>, die teilweise sogar sehr komplex ausgestaltet sind (wie z.B. <a title=\"Die Volatilit&#228;tsfl&#228;che\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5tYXRoLnVuaS1mcmFua2Z1cnQuZGUvfm51bWVyaWsvbGVocmUvVm9ybGVzdW5nZW4vQ29tcF9GaW4wOS9za3JpcHQvbi1zaGVsbDYucGRm" target=\"_blank\">Volatilit&#228;tsfl&#228;chen</a> im B&#246;rsenhandel). Die heutige &#214;konomie ist folglich keine exakte Wissenschaft sondern vielmehr <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMDYtMDkvZ2VsZC11bmQtcmVsaWdpb24v">eine Religion</a>. Das zeigt sich besonders auch daran, dass der Wert des Geldes erst durch den Glauben an diesen Wert entsteht. Wenn dieser Wertekonsens dahin f&#228;llt, kollabiert das gesamte Wirtschaftssystem.</p>
<p>Wenn wir vom <a title=\"WikiPedia - Zins\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9aaW5z" target=\"_blank\">Zins</a> sprechen, d&#252;rfen uns nicht davon verwirren lassen, dass dieser Begriff besonders in der deutschen Sprache f&#252;r verschiedene Dinge gebraucht wird. Der Kapital- und Schuldzins ist nicht zu verwechseln mit dem Miet- oder Pachtzins! W&#228;hrend Zinsen auf Anlage-/Sparkapitalien und Schulden (Kapitalzinsen) eine Geb&#252;hr f&#252;r etwas sind, das seinen Wert nicht durch einen realen Wert sondern zun&#228;chst nur per Definition und erst sp&#228;ter durch die Einl&#246;sung des Leistungsversprechens erh&#228;lt, sind Mietzinsen der Preis f&#252;r eine Leistung mit einem realen, materiellen Nutzwert. Mit dieser Unterscheidung tun wir uns allerdings sehr schwer, weil wir unser virtuellwertiges Geld als realen Wert betrachten. Obwohl ein Geldschein nur ein buntes St&#252;ck Papier ist, auf dem eine Zahl aufgedruckt ist, ist dieser Wert f&#252;r uns real. Wir leiden offensichtlich an ernsthaften Wahrnehmungsst&#246;rungen.</p>
<p>Unsere Umwelt nehmen wir &#252;ber erlernte Muster und Assoziationen wahr. Wenn uns Erkennungsmuster fehlen, k&#246;nnen wir etwas nicht erkennen, obwohl wir es sehen und es uns irgendwie sogar vertraut vorkommen mag. Wenn wir zu jemandem den folgenden deutschen Satz sprechen, wird er ihn zun&#228;chst &#252;berhaupt nicht verstehen, obwohl er ihn durchaus als deutschen Satz erkennt: <em>&#8220;M&#228;hen &#196;bte Klee? &#196;bte m&#228;hen nie Klee. &#196;bte beten.&#8221;</em> Unser Unverm&#246;gen, den Satz zu verstehen, beruht darauf, dass wir die drei Begriffe &#196;bte, Klee und M&#228;hen noch nie in einem gemeinsamen Kontext geh&#246;rt haben und auch keinen solchen erwarten. Deshalb haben wir daf&#252;r kein Erkennungsmuster bereit. Ebenso ergeht es jemandem, der das erste Mal die mathematischen Fakten zu den Konstruktionsfehlern unseres Finanz- und Wirtschaftssystems h&#246;rt. Obschon ihm die einzelnen Elemente nicht fremd zu sein scheinen, kann er sich aus ihnen im Zusammenhang kein verst&#228;ndliches Bild machen. Das entsprechende Erkennungsmuster fehlt uns, weil es in keinem Lehrbuch steht, das an unseren Schulen im Unterricht zum Einsatz kommt.</p>
<h3>Die Gier als Treiber des Wettgesch&#228;fts der Finanzm&#228;rkte</h3>
<p>Ein weiterer Faktor ist die Gier, welche als pathologische Auspr&#228;gung eines urspr&#252;nglich nat&#252;rlichen Sicherheitsbed&#252;rfnisses verstanden werden kann. Wirtschaftsspekulanten haben diese auch als Tods&#252;nde eingestufte Geisteskrankheit mit ihrem Spieltrieb gepaart und sind daran s&#252;chtig geworden. Das l&#228;sst sich unschwer daran erkennen, dass das Volumen des Derivatmarktes, welches ein reines Wettgesch&#228;ft darstellt, bereits das Mehrfache des Handelsvolumen der Basiswerte ausmacht. Auch im Devisenhandel werden in den L&#228;ndern der &#8220;ersten Welt&#8221; t&#228;glich Volumina in der mehrfachen H&#246;he des eigenen Staatshaushaltsbudgets (eines Jahres, wohlgemerkt) umgesetzt.</p>
<p>Die Bezeichnung &#8220;Handel mit Risiken&#8221; ist ein Euphemismus und soll verschleiern, dass es sich in Wahrheit um hochspekulative Wettgesch&#228;fte handelt. Im Zuge der Deregulierung der Finanzm&#228;rkte wurden unter dem Titel &#8220;Finanzinnovationen&#8221; noch undurchsichtigere &#8220;Finanzprodukte&#8221; kreiert wie &#8220;Contracts For Difference (CFD)&#8221;, &#8220;Credit Default Swaps (CDS)&#8221; oder &#8220;Barrier Reverse Convertibles&#8221; und &#8220;Collateralized­ Debt Obligations (CDO)&#8221; als Vertreter der &#8220;Strukturierten Produkte&#8221;, die oft nicht einmal ihre Erfinder richtig verstehen und einsch&#228;tzen k&#246;nnen. Deshalb ist es auch nicht erstaunlich, dass die sich anbahnende Krise nicht rechtzeitig erkannt werden konnte. Mit diesen Finanzderivaten wurde deren wahre Natur gezielt verschleiert und eine noch nie da gewesene Finanzblase generiert, welche die bereits dazumal grosse L&#252;cke zwischen der nominalen Geldmenge und den realen Werten (d.h. die Differenz zwischen der Exponentialkurve und der logistischen Kurve) eine ganze Weile durch ein rein virtuelles Wirtschaftswachstum zu kaschieren vermochte.</p>
<p>Das Platzen dieser Blase wird f&#228;lschlicherweise gerne als der Ausl&#246;ser der Finanz- und Wirtschaftskrise gesehen, wodurch die grundlegenden Systemfehler verkannt und weiterhin ausgeblendet werden. Diese Blase wurde durch die Gier geschaffen und hat das Problem lediglich versch&#228;rft. Sie ist nicht deren eigentliche Ursache!</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/jy0FSTd8puc" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Wilfried Schmickler &#252;ber Wachstum durch Gier</em></p>
<p>Die Gier ist es denn auch, die uns &#8220;Investition&#8221; immer mit &#8220;Profit&#8221; assoziieren l&#228;sst, obschon Profit urspr&#252;nglich weder Voraussetzung noch Zweck einer Investition d.h. einer Anlage war. Wenn sich Menschen vor &#252;ber tausend Jahren Vorr&#228;te f&#252;r schlechtere Zeiten angelegt haben, haben sie nicht erwartet, dass sich diese Anlagen von selbst vermehren. Und f&#252;r das Verlustrisiko haben sie auch keinen Ausgleich durch einen Zins gefordert. Das Problem ist unsere Erwartungshaltung, die wir bereits durch unsere Schulb&#252;cher aufoktruiert bekommen haben, weil wesentliche Elemente systematisch &#252;ber viele Jahrzehnte hinweg ausgeblendet wurden. Wir bewerten fast alles nur noch nach seiner &#246;konomischen Utilit&#228;t und glauben, dass etwas nur einen Wert hat, wenn dieser mit Geld gemessen werden kann. Dabei ist <a title=\"Vom Streben nach Wertsch&#246;pfung und Wertsch&#228;tzung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMTEtMDUtMTUvdm9tLXN0cmViZW4tbmFjaC13ZXJ0c2Nob3BmdW5nLXVuZC13ZXJ0c2NoYXR6dW5nLw==">Wertsch&#246;pfung</a> gar nicht zwangsl&#228;ufig mit wirtschaftlichem Gewinn verbunden, weil es auch <a title=\"Werte\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoL21laW5lLW1laW51bmcvd2VydGUv">Werte</a> gibt, die nicht monet&#228;r quantifizierbar sind, d.h. nicht in Geld gemessen werden k&#246;nnen. Und gerade dies sind die Werte, welche durch den Wertekonsens die Grundlage und den sozialen Leim einer jeden Zivilisation ausmachen.</p>
<h3>Wahrnehmungsst&#246;rungen korrigieren</h3>
<p>Geld ist ein Mittel zum Austausch von Leistungen und damit auch Mittel zur Verteilung von Wohlstand und Reichtum. &#8220;Jemandem mit einem Kredit helfen&#8221; t&#246;nt auf den ersten Blick ganz positiv und sozial, erweist sich aber sehr oft als das Gegenteil, weil sich der &#8220;Helfer&#8221; seinen Dienst meist mit einem Zins bezahlen l&#228;sst (siehe z.B. Euro-Rettungsschirm). Dieser ist umso h&#246;her, je h&#246;her der Kreditgeber das Ausfallrisiko bewertet. So werden Risiken &#252;ber den Zins monetarisiert und dies offenbart den spekulativen, gewinnorientierten Charakter des Zinses.</p>
<p>Da Geld durch Verschuldung geschaffen wird, ist Geld gleichwertig mit Schuld. Ebenso verh&#228;lt es sich mit dem Zins. Wenn wir in allen unseren Texten die Begriffe &#8220;Geld&#8221; und &#8220;Zins&#8221; durch das Wort &#8220;Schuld&#8221; ersetzen, wird uns die Tragweite der pathologischen Konsequenzen unseres zinspflichtigen Schuldgeldsystems bewusst.</p>
<h3>Ideologische Verblendung und das langsame Erwachen</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Mensch im Hamsterrad" src="/images/geld_und_religion/mensch_im_hamsterrad.gif" alt="Mensch im Hamsterrad" align="left" />Die Weltwirtschaft befindet sich in einer Paradigma-Paralyse. Die ideologische Verblendung, welche zu einer generations&#252;bergreifenden, kollektiven Gehirnw&#228;sche gef&#252;hrt hat, hindert uns, die Probleme zu erkennen. Entsprechend tun wir uns schwer, die richtigen L&#246;sungen zu finden, und begn&#252;gen uns mit meist zynischen Schuldzuweisungen. Auch ein Karl Marx hat das System nicht in seiner ganzen Wahrheit begriffen und entsprechend auf falschen Schlussfolgerungen beruhende falsche L&#246;sungen vorgeschlagen. Angesichts der oben aufgef&#252;hrten Erkenntnisse ist es f&#252;r mich nicht verwunderlich, dass nun immer mehr Menschen auf die Strassen gehen, weil sie aufgrund ihres zunehmenden Leidensdrucks beginnen, aus ihrer lethargischen Verblendung zu erwachen.</p>
<p>Mittlerweile begreift auch Otto Normalverbraucher immer mehr, dass er von einer kleinen Finanzelite ausgenutzt und betrogen wird, und f&#228;ngt nun an, dagegen aufzubegehren und seinem Unmut in aller &#214;ffentlichkeit Ausdruck zu verleihen. Die allerwenigsten k&#246;nnen die Ursachen der Probleme klar artikulieren, aber angesichts der aktuellen Ereignisse braucht man auch nicht einmal besonders intelligent zu sein, um zu sehen, dass es ganz m&#228;chtig stinkt in unserem System. Mit dem Arabischen Fr&#252;hling, den Massendemonstrationen in Spanien, Israel und Griechenland und der daraus entstandenen, weltweiten &#8220;Occupy-Bewegung&#8221; erleben wir einen Umbruch in der globalen Wirtschaft und Gesellschaft, dem ich trotz aller Chancen und Hoffnungen mit grosser Besorgnis entgegensehe. Da wird auch ein noch so grosser &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTEtMTAtMDQvZGllLWV1LXNjaHVsZGVudW5pb24v">Euro-Rettungsschirm</a>&#8221; nichts n&#252;tzen, um die Massen zu beruhigen und das Schneeballsystem weiter am Laufen zu erhalten.</p>
<h3>Anforderungen an ein bedarfsgerecht skalierbares, gerechtes und funktionsf&#228;higes System</h3>
<p>F&#252;r jedes Problem gibt es eine L&#246;sung. Folglich muss es auch f&#252;r unser krankes Geldsystem eine L&#246;sung geben. Diese kann mit einem systematischen, methodischen Ansatz gefunden werden. Der Probleml&#246;sungsprozess sieht dabei wie folgt aus:</p>
<ol>
<li>Ausgangslage analysieren.</li>
<li>Probleme identifizieren und deren Ursachen und Kausalzusammenh&#228;nge ergr&#252;nden.</li>
<li>Ziele definieren.</li>
<li>Rahmenbedingungen eruieren.</li>
<li>Aus Zielen und Rahmenbedingungen konkrete Anforderungen ableiten und diese widerspruchsfrei und klar ausformulieren.</li>
<li>In Anwendung der Grunds&#228;tze des Systemdesigns L&#246;sungsalternativen erarbeiten und bewerten.</li>
<li>Durch mehrere Iterationen, d.h. die Wiederholung der Schritte 1 bis 5, die Ergebnisse verbessern und verfeinern, bis eine realisierbare L&#246;sung gefunden ist.</li>
<li>Die Umsetzung in &#252;berschaubaren und handhabbaren Teilschritten unter Minimierung der Risiken planen.</li>
</ol>
<p>Ziele eines funktionsf&#228;higen und ethischen Gelds- und Wirtschaftssystems:</p>
<ol>
<li>Geld ist nicht Zweck sondern Mittel. Das Geld/Kapital muss den Menschen und nicht der Mensch dem Geld/Kapital dienen. Geld ist wie ein &#8220;Grundnahrungsmittel&#8221; f&#252;r die Wirtschaft und ein Element der &#246;ffentlichen Infrastruktur wie das Wasser, auf das jeder zum Leben angewiesen ist. Jedem wird die Teilhabe daran gew&#228;hrt und der Zugang zu fairen Konditionen erm&#246;glicht.</li>
<li>Die Geldmenge muss den Bed&#252;rfnissen der Marktwirtschaft zum Austausch von Leistungen jederzeit angepasst werden k&#246;nnen, d.h. sie muss in beide Richtungen skalierbar sein. Wenn m&#246;glich soll es einen automatischen Ausgleichs- und Regelmechanismus geben, der nicht manipuliert werden kann.</li>
<li>Das Geldsystem muss gerecht sein. D.h. es darf nicht zu einer Benachteiligung, &#220;bervorteilung oder Ausbeutung von einzelnen durch andere f&#252;hren und zugleich soll es Leistung angemessen honorieren.</li>
</ol>
<p>Folgende Grunds&#228;tze und Naturgesetze sind dabei als Rahmenbedingungen zu ber&#252;cksichtigen:</p>
<ul>
<li>Ein korrekt funktionierendes Gesamtsystem besteht immer aus Teilsystemen, die ebenfalls korrekt funktionieren.</li>
<li>Es kann nur etwas ethisch korrekt sein, wenn es auch mathematisch korrekt und widerspruchsfrei ist. Dies ist eine zwingende, aber nicht hinreichende Voraussetzung.</li>
<li>Funktionsf&#228;hige soziale und technische Systeme funktionieren nach den gleichen Grundmustern.</li>
<li>Der Energieerhaltungssatz gilt auch f&#252;r die Wirtschaft.</li>
</ul>
<p>Aus den Analyseergebnissen der Probleme und ihrer Ursachen sowie den allgemein anerkannten Grunds&#228;tzen der Ethik und des Systemdesigns habe ich somit folgende Anforderungen abgeleitet:</p>
<ol>
<li>Geld darf nicht durch Verschuldung entstehen sondern wird allein durch Leistung generiert.</li>
<li>Der Zins ist die Inzucht des Geldes. F&#252;r Kredite und Guthaben d&#252;rfen keine Zinsen verlangt werden.</li>
<li>Allgemeing&#252;ter (wie Wasser, Luft und Boden) sind Eigentum der Allgemeinheit und d&#252;rfen daher nicht privatisiert werden, sondern m&#252;ssen von der Allgemeinheit zum Wohle aller gerecht verwaltet werden. Jeder B&#252;rger einer Gemeinschaft hat die gleichen Teilhabensrechte an diesen G&#252;tern. Die Zuteilung zur Nutzung erfolgt nach f&#252;r alle gleichen und fairen Kriterien. F&#252;r die &#252;ber den normalen Eigenbedarf hinausgehende Nutzung ist vom Nutzer eine angemessene Nutzungsgeb&#252;hr an die Allgemeinheit/Gemeinschaft zu entrichten.</li>
<li>Gewerbliche Wettgesch&#228;fte, der Handel mit Risiken und Spekulationsgesch&#228;fte mit Rohstoffen sind verboten. Generell sollen alle Mechanismen, die zu spekulativen Blasen f&#252;hren oder verleiten k&#246;nnen, durch Verbote oder Kompensationsmechanismen entsch&#228;rft werden.</li>
</ol>
<p>Auf diesen Anforderungen aufbauend, werde ich mich in der kommenden Beitragsreihe mit dem Titel &#8220;Das bessere Geld- und Wirtschaftssystem&#8221; mit einem L&#246;sungskonzept jenseits von Kapitalismus und Kommunismus befassen. Die sich daraus ergebenden L&#246;sungsans&#228;tze sind radikal, denn die L&#246;sung verlangt einen radikalen Wandel, der eine Geld-, Steuer- und Bodenreform sowie ein stark reduziertes <a title=\"Immaterialg&#252;terrecht\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=L3RoZW1lbi9pbW1hdGVyaWFsZ3VldGVycmVjaHQv">Immaterialg&#252;terrecht</a> zugleich beinhaltet. Ich denke allerdings nicht, dass unsere Gesellschaft bereits jetzt schon reif genug daf&#252;r ist. Der allgemeine Leidensdruck ist dazu bei uns immer noch viel zu klein. Aber es wird nicht mehr lange dauern, bis er gross genug ist.</p>
<h3>Nachwort</h3>
<p><em>Manche Leser m&#246;gen sich fragen, was meine Motivation zur Verfassung einer solchen Beitragsreihe gewesen sein mag und ob ich denn &#252;berhaupt &#252;ber die n&#246;tige Qualifikation verf&#252;ge. Dazu m&#246;chte ich kurz Stellung nehmen.</em></p>
<p><em>Die Frage nach dem Warum habe ich mir selber gar nie gestellt. Diese wurde mir jedoch immer wieder von anderen gestellt, weshalb sie an dieser Stelle gerne beantworte. Als Open Source Anh&#228;nger und Verfechter des Wissens als Allgemeingut, das allen Menschen zug&#228;nglich sein sollte, wollte ich meinen Teil dazu beitragen, nachdem ich in den Lehrb&#252;chern grosse L&#252;cken festgestellt hatte. Warum entwickeln einzelne Leute Software, die sie dann kostenlos an andere verteilen? Weil sie es k&#246;nnen und die anderen daran teilhaben lassen wollen. Nicht, weil sie ihrem Bild von einem Gutmenschen nacheifern, sondern weil sie sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind, die sie auf Grund ihrer besonderen F&#228;higkeiten auf einem bestimmten Gebiet haben. Es ist wie im <a title=\"Gleichnis von den anvertrauten Talenten\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9HbGVpY2huaXNfdm9uX2Rlbl9hbnZlcnRyYXV0ZW5fVGFsZW50ZW4=" target=\"_blank\">Gleichnis von den anvertrauten Talenten</a>. Wer mehr bekommen hat als die anderen, ist angehalten, entsprechend mehr daraus zu machen und auch einen entsprechend gr&#246;sseren Teil davon wieder an die Gesellschaft zur&#252;ckzugeben, welche ihm die Erlangung dieser F&#228;higkeiten und des Reichtums an Wissen erst erm&#246;glicht hat.</em></p>
<p><em></em><em>Nach meinem Ingenieurstudium in Informatik habe ich ein Nachdiplomstudium in Betriebswirtschaft und Unternehmensf&#252;hrung absolviert. Zudem bin ich unter anderem auch Systemanalytiker mit langj&#228;hriger Erfahrung und es gewohnt, komplexe Sachverhalte in k&#252;rzester Zeit umfassend und systematisch zu analysieren, wobei ich bereits um Klassen komplexere IT-Systeme als unser Finanz- und Wirtschaftssystem analysiert habe. Auch war ich in den vergangenen 20 Jahren an der Entwicklung verschiedener Bankensoftware (Kreditwesen, Zahlungsverkehr und Wertschriftenhandel) beteiligt und kenne die Regeln der Geldumverteilung sehr genau ebenso wie die Geisteshaltung in dieser Branche.</em></p>
<p><em>Der Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008 auch bei uns hatte meine intellektuelle Neugierde geweckt, denn ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine solche Krise aus heiterem Himmel kommt. Mir kam das so vor wie die vielen Leute, die jedes Jahr immer wieder von Weihnachten &#252;berrascht werden. Ich wollte die Hintergr&#252;nde kennenlernen und machte mich auf eine lange und intensive Entdeckungsreise in eine Welt, die mir v&#246;llig neu und fremd erschien, obwohl sie mir eigentlich schon viele Jahre vertraut war. Nur begann ich diese Welt mit anderen Augen zu sehen und mich von meiner bisherigen Gehirnw&#228;sche zu befreien.</em></p>
<p><em>Viele meiner Erkenntnisse meiner Systemanalyse sind aber keineswegs neu. Ich habe mir allerdings die M&#252;he gemacht, alles zu einer ganzheitlichen Analyse zusammenzufassen, d.h. ein Gesamtbild aus den irgendwo bereits vorhandenen Puzzleteilen zu machen, und dieses mit weiteren, eigenen Erkenntnissen anzureichern. Hierzu war es &#228;usserst hilfreich, den Geldfluss als Datenfluss in einem Informationssystem zu betrachten und entsprechende Analysen und Berechnungen zu in der Informatik wohl bekannten Kennzahlen anzustellen. In den folgenden Monaten werde ich, soweit es mir meine Zeit zul&#228;sst, an der Weiterentwicklung und Detaillierung der oben genannten L&#246;sungen arbeiten. Ich hoffe, diese noch vor dem grossen Kollaps ver&#246;ffentlichen zu k&#246;nnen.</em></p>
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		<title>Ein herausragender Historiker</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 09:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele Historiker sind nur Wiederk&#228;uer ihrer Vorg&#228;nger. Einer, der sich nicht mit vorgefertigten Antworten zufrieden gibt und, wie es sich f&#252;r einen wissenschaftlich arbeitenden Historiker geh&#246;rt, systematisch und n&#252;chtern nach der Wahrheit sucht, ist der an der Universit&#228;t Basel lehrende Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser. Aufgefallen ist er als Autor des Buches &#8220;Nato-Geheimarmeen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Dr. Daniele Ganser" src="http://www.danieleganser.ch/assets/images/Infos/Foto/basile_bornand_small.jpg" alt="Dr. Daniele Ganser" align="left" />Viele Historiker sind nur Wiederk&#228;uer ihrer Vorg&#228;nger. Einer, der sich nicht mit vorgefertigten Antworten zufrieden gibt und, wie es sich f&#252;r einen wissenschaftlich arbeitenden Historiker geh&#246;rt, systematisch und n&#252;chtern nach der Wahrheit sucht, ist der an der Universit&#228;t Basel lehrende Historiker und Friedensforscher <a title=\"Dr. Daniele Ganser\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kYW5pZWxlZ2Fuc2VyLmNoLw==" target=\"_blank\">Dr. Daniele Ganser</a>. Aufgefallen ist er als Autor des Buches &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbWF6b24uZGUvZ3AvcHJvZHVjdC8zMjgwMDYxMDY3P2llPVVURjgmYW1wO3RhZz16ZWl0ZW53ZW5kZWNoLTIxJmFtcDtsaW5rQ29kZT1hczImYW1wO2NhbXA9MTYzOCZhbXA7Y3JlYXRpdmU9Njc0MiZhbXA7Y3JlYXRpdmVBU0lOPTMyODAwNjEwNjc=" target=\"_blank\">Nato-Geheimarmeen in Europa. Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsf&#252;hrung</a>&#8220;. Bereits da war schon klar: Wer sich derart offen und kritisch mit solch heiklen Themen befasst, nimmt kein Blatt vor den Mund und l&#228;sst sich den Mund nicht verbieten. Manser spricht offen aus, dass in den Medien und in der Politik viel gelogen und vieles verschwiegen wird. F&#252;r ihn ist dies jedoch lediglich die logische Fortf&#252;hrung der Menschheitsgeschichte und keinesfalls eine neue, weltbewegende Erkenntnis.</p>
<p><span id="more-4279"></span>Wer sich mit <a title=\"Forschungsschwerpunkte von Daniele Ganser\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kYW5pZWxlZ2Fuc2VyLmNoL1RoZW1lbi5odG1s" target=\"_blank\">Gansers Arbeiten</a> befasst, dem wird rasch klar, wie schlecht wir in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts trotz aller grossartigen Kommunikationsmittel &#252;ber das Geschehen in der Welt informiert sind. Auf die Frage &#8220;Ich lese jeden Tag die Zeitung. Warum steht das nicht drin?&#8221; gibt der Historiker zur Antwort: &#8220;Man kann heute eigentlich alles wissen, wenn man es denn will. Es braucht nur sehr viel Zeit.&#8221;. Wer diese Zeit nicht hat, &#252;berl&#228;sst das Zusammentragen und Auswerten von Informationen zum Zeitgeschehen am besten Experten wie Ganser. Und es ist wirklich erstaunlich, wieviel dieser in den letzten Jahren aufgearbeitet hat. Seine Ergebnisse publiziert er regelm&#228;ssig auch auf seiner Website und mit diesen l&#228;sst sich locker ein Bildungsurlaub zwecks Selbststudium f&#252;llen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/6Kt0EYvo-z0" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe><br />
<em>Daniele Ganser im Interview mit Klaus J. St&#246;hlker (2008)</em></p>
<p>Ganser ist ein Wahrheitssucher, der diese Bezeichnung wirklich verdient. Mit fanatischen, ideologisch gepr&#228;gten &#8221;Truthern&#8221; hat er nichts am Hut. Er recherchiert umfangreich und gr&#252;ndlich. Er wertet die gefundenen Informationen im geschichtlichen Kontext systematisch aus, ohne voreilige Schl&#252;sse zu ziehen. &#220;ber seine Ergebnisse referiert er sachlich und n&#252;chtern, ohne zu polemisieren. F&#252;r ihn gibt es keine Tabuthemen. Ungereimtheiten in den offiziellen Darstellungen von Regierungen, Politikern und in den Medien deckt er schonungslos auf, ohne diese jedoch gleich zu verteufeln. Und gerade dies macht ihn zu einem glaubw&#252;rdigen Geschichtswissenschaftler und f&#252;r manche zu einem unbequemen Zeitgenossen, denn gewissen Regierungen und Geheimdiensten ist Ganser sicher ein Dorn im Auge. Dass seine zum Teil hoch brisanten Arbeiten in der &#214;ffentlichkeit nicht die Beachtung erhalten, die sie eigentlich verdienen, gibt einem in einem Land wie der Schweiz, in dem die Meinungs- und Pressefreiheit ein hoch gehaltenes Gut ist, schon etwas zu denken. Deshalb w&#228;re es w&#252;nschenswert, wenn Gansers Arbeiten &#252;ber zu den Massenmedien komplement&#228;re Kan&#228;le im Web ein gr&#246;sseres Echo und eine gr&#246;ssere Verbreitung finden und so mehr zur Aufkl&#228;rung und Geschichtsbildung der Allgemeinheit beitragen w&#252;rden.</p>
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		<title>Staatsverschuldung wegen Nachfragel&#252;cke</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 20:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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Schuldenuhr der USA
Fast die ganze Welt jammert &#252;ber die steigenden Staatsschulden. Es gibt kein Land, das nicht davon betroffen w&#228;re – die einen mehr, die anderen (noch) etwas weniger. Als M&#246;glichkeiten zur Bek&#228;mpfung der Schulden stehen Steuererh&#246;hungen auf der Einnahmeseite und Einsparungen auf der Ausgabenseite beziehungsweise eine Kombination von beidem zur Auswahl. Und weil das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Schuldenuhr USA" src="/images/geld_und_religion/schuldenuhr_usa_2_480.jpg" alt="Schuldenuhr USA" /><br />
<em>Schuldenuhr der USA</em></p>
<p>Fast die ganze Welt jammert &#252;ber die steigenden Staatsschulden. Es gibt kein Land, das nicht davon betroffen w&#228;re – die einen mehr, die anderen (noch) etwas weniger. Als M&#246;glichkeiten zur Bek&#228;mpfung der Schulden stehen Steuererh&#246;hungen auf der Einnahmeseite und Einsparungen auf der Ausgabenseite beziehungsweise eine Kombination von beidem zur Auswahl. Und weil das auf den ersten Blick auch ganz einfach und einleuchtend klingt, wird auch nichts hinterfragt und nicht nach Alternativen gesucht. Alles dreht sich nur noch um den richtigen Mix von Steuererh&#246;hung und Ausgabenk&#252;rzung.</p>
<p>Unter &#214;konomen weitgehend unumstritten ist die Aussage: „Der Staat muss die Nachfragel&#252;cke f&#252;llen, die entsteht, wenn private Haushalte nicht mehr konsumieren und Unternehmen nicht mehr investieren.“, ohne sich des Z&#252;ndstoffes bewusst zu sein, den sie in sich birgt. So richtig dieser Satz auch ist, so sehr verschleiert er zugleich die eigentlichen Ursachen des Problems. Wenn der Staat die Nachfragel&#252;cke nicht mehr zu f&#252;llen vermag, kommt es unweigerlich zu einer Rezession und irgendwann zum Kollaps der gesamten Wirtschaft. Darauf beruht denn auch die Wirtschaftsideologie der Keynesianer. Doch eine Wirtschaftspolitik, die auf einer k&#252;nstlich, auf Staatskredit stimulierten Wirtschaft basiert, m&#252;ndet unweigerlich im Staatsbankrott. Die Heraufsetzung der Schuldenobergrenze wie aktuell in den USA, vermag das Problem nur etwas hinauszuz&#246;gern. Warum das so ist, soll dieser Beitrag beleuchten. Dazu wollen wir folgende, dreiteilige Frage beantworten: Was ist eine „Nachfragel&#252;cke“, wie entsteht sie und welche Konsequenzen hat sie? Die Beantwortung beginne ich mit der letzten Frage, weil diese am einfachsten zu beantworten ist.</p>
<p><span id="more-4190"></span>Wenn private Haushalte und Unternehmen weniger Geld ausgeben, tun sie das heute in der Regel nicht, weil sie weniger ausgeben wollen, sondern weil sie weniger haben, das sie ausgeben k&#246;nnen. Nur wenige Wirtschaftsteilnehmer besitzen heute noch die Tugend, in guten Zeiten f&#252;r schlechte zu sparen, zudem sich dies auch noch ung&#252;nstig auf die Steuerrechnung auswirkt. Geringere Einkommen haben bei gleichem Steuerfuss entsprechend tiefere Steuereinnahmen zur Folge. Ein Staat, der aber (wenn auch nur zur kurzfristigen Wirtschaftsf&#246;rderung) mehr ausgibt, obwohl er zugleich weniger einnimmt, muss sich f&#252;r den Fehlbetrag (zus&#228;tzlich) verschulden und f&#252;r diese Schulden auch noch Zinsen bezahlen. Damit w&#228;re dann auch schon ein Teil der Antwort auf die zweite Frage vorweggenommen.</p>
<p>Die scheinbar einfache Frage, was eine Nachfragel&#252;cke denn eigentlich genau ist, entpuppt sich bei n&#228;herer Untersuchung schon als wesentlich schwieriger. Eine Nachfragel&#252;cke gibt es nur in einer nachfrageorientierten Wirtschaft. Wo keine Nachfrage besteht, muss auch keine befriedigt werden. Ein Haus, das bereits sauber ist, muss ich nicht gleich nochmals reinigen, nur weil mein einziger Daseinszweck und Lebensinhalt darin besteht, H&#228;user zu reinigen. Den Zweck unserer Wirtschaft definieren wir heute als Befriedigung der Nachfrage zur Erwirtschaftung von Gewinn. Doch wo keine Nachfrage ist, k&#246;nnen auch keine Gewinne erzielt werden. Dies nennt man eine Nachfragel&#252;cke. Die Nachfrage ist n&#246;tig, damit unsere Realwirtschaft kontinuierlich wachsen kann, um mit der exponentiell wachsenden Geldmenge der Finanzwirtschaft Schritt halten zu k&#246;nnen. Schliesslich will die Zinseszinskurve bedient werden. Unser Geld- und Wirtschaftssystem ist ein Schneeballsystem, das nach st&#228;ndigem Wirtschaftswachstum verlangt. Blender sprechen in diesem Zusammenhang lieber von einer Schuldenspirale und implizieren damit auch gleich, dass der Schuldner die Schuld daf&#252;r tr&#228;gt, weil der sich verschuldet hat. Dass dieser exponentielle Schuldenwachstum durch das System erzwungen wird, wird ebenso systematisch ausgeblendet wie die Nutzniesser des Systems verschwiegen werden. Diese als internationale Finanzmafia zu bezeichnen, ist politisch meist nicht opportun.</p>
<p>Nachfragel&#252;cken k&#246;nnen k&#252;nstlich befriedigt oder auch ignoriert werden. Beides hat l&#228;ngerfristig ausschliesslich negative Konsequenzen. Eine k&#252;nstlich erzeugte Nachfrage ist nur auf Kosten zus&#228;tzlicher Staatsverschuldung m&#246;glich. Eine st&#228;ndig wachsende Staatsverschuldung f&#252;hrt dazu, dass ab einem gewissen Zeitpunkt die Steuereinnahmen nicht einmal mehr f&#252;r die Schuldzinsen ausreichen und eine Neuverschuldung auf Grund der schlechten Bonit&#228;t durch das hohe Ausfallrisiko nur zu &#228;usserst hohen Zinsen oder gar nicht mehr m&#246;glich ist. Griechenland und Portugal k&#246;nnen bereits ein Lied davon singen. Italien, Spanien und weitere sind gerade dabei, sich dem Chor anzuschliessen. Schulden k&#246;nnen nun mal nicht unendlich angeh&#228;uft und auf die kommenden Generationen von Steuerzahlern &#252;berw&#228;lzt werden.</p>
<p><img title="Real- versus Finanzwirtschaft" src="/images/geld_und_religion/finanzwirtschaft_versus_realwirtschaft.gif" alt="Real- versus Finanzwirtschaft" /><br />
<em>Real- versus Finanzwirtschaft</em></p>
<p>Die Nichtbefriedigung der Nachfragel&#252;cke wirkt sich kurzfristig zwar positiv auf die Verschuldung aus, l&#228;sst aber Finanz- und Realwirtschaft auseinander driften. Dadurch stehen der Geldmenge verh&#228;ltnism&#228;ssig immer weniger G&#252;ter beziehungsweise durch Leistung erzeugte Realwerte gegen&#252;ber, was eine inflation&#228;re Wirkung zur Folge hat. Zudem wird der Geldumlauf gebremst, wodurch sowohl f&#252;r die Zinszahlungen f&#252;r die durch Verschuldung gesch&#246;pfte Geldmenge als auch f&#252;r sozial Benachteiligte, die wegen dem Geldmangel der Wirtschaft aus dem Erwerbsprozess ausscheiden, immer weniger Geld zur Verf&#252;gung steht. Welchen Weg man auch w&#228;hlt, er endet immer irgendwann systembedingt im Wirtschaftskollaps.</p>
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		<title>Insekten-H&#252;ftgelenke und Patente</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 15:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wissenschaftler vom Karlsruher Institut f&#252;r Technologie (KIT) haben herausgefunden, dass die H&#252;ftgelenke von allen R&#252;sselk&#228;ferarten nicht wie bisher angenommen Kugel- oder Scharniergelenke sind, sondern wie Schraube und Mutter funktionieren. Damit ist die Schraube keine menschliche Erfindung sondern lediglich die Entdeckung eines Prinzips, das in der Natur schon seit Millionen von Jahren existiert.
In diesem Zusammenhang stellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Grosser brauner R&#252;sselk&#228;fer" src="/images/tiere/ruesselkaefer_grosser_brauner02_200.jpg" alt="Grosser brauner R&#252;sselk&#228;fer" align="left" />Wissenschaftler vom Karlsruher Institut f&#252;r Technologie (KIT) haben <a title=\"SPIEGEL ONLINE - Schraubgewinde lassen K&#228;fer besser klettern\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zcGllZ2VsLmRlL3dpc3NlbnNjaGFmdC9uYXR1ci8wLDE1MTgsNzcxNDkxLDAwLmh0bWw=" target=\"_blank\">herausgefunden</a>, dass die H&#252;ftgelenke von allen R&#252;sselk&#228;ferarten nicht wie bisher angenommen Kugel- oder Scharniergelenke sind, sondern wie Schraube und Mutter funktionieren. Damit ist die Schraube keine menschliche Erfindung sondern lediglich die Entdeckung eines Prinzips, das in der Natur schon seit Millionen von Jahren existiert.</p>
<p>In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwiefern Erfindungen von Entdeckungen unterschieden werden k&#246;nnen und wie damit eine der vier Grundvoraussetzungen f&#252;r ein Patent &#252;berpr&#252;ft und nachgewiesen werden kann. Was geschieht mit rechtsg&#252;ltig erteilten oder sogar gerichtlich best&#228;tigten Patenten, wenn man sp&#228;ter entdeckt, dass es sich nicht um eine bislang nicht dagewesene technische Erfindung handelt? Wird es dann f&#252;r ung&#252;ltig erkl&#228;rt? Der vorliegende Fall hat grunds&#228;tzlich das Potential, das gesamte <a title=\"Immaterialg&#252;terrecht zwischen Kommerz und Ethik (Teil 1)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTAtMDYtMTcvaW1tYXRlcmlhbGd1ZXRlcnJlY2h0LXp3aXNjaGVuLWtvbW1lcnotdW5kLWV0aGlrLXRlaWwtMS8=">Patentwesen</a> in Frage zu stellen.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4134" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Geld, Geld und noch mehr Geld &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 08:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanz und Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Volkswirtschaft ist f&#252;r viele immer noch eines der langweiligsten Themen und das war es auch f&#252;r mich lange Zeit. Doch wer sich einmal intensiv in die Materie vertieft und unser Wirtschaftssystem mit mathematisch-naturwissenschaftlichen Methoden untersucht hat, wird feststellen, dass Volkswirtschaft gerade auch in Verbindung mit gesellschaftlichen und politischen Aspekten spannender ist als jeder Krimi. Erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Volkswirtschaft ist f&#252;r viele immer noch eines der langweiligsten Themen und das war es auch f&#252;r mich lange Zeit. Doch wer sich einmal intensiv in die Materie vertieft und unser Wirtschaftssystem mit mathematisch-naturwissenschaftlichen Methoden untersucht hat, wird feststellen, dass Volkswirtschaft gerade auch in Verbindung mit gesellschaftlichen und politischen Aspekten spannender ist als jeder Krimi. Erst wer die Mechanismen und Zusammenh&#228;nge sowie deren Entwicklung im historischen Kontext verstanden hat, erst wer die okkulte Seite des Geldes gesehen und entmystifiziert hat, ist in der Lage zu begreifen, was heutzutage mit uns geschieht und wohin unsere Gesellschaft steuert.</p>
<p>Langsam wenn auch nur z&#246;gerlich scheint eine offene Diskussion &#252;ber unser marodes Geldsystem salonf&#228;hig zu werden. So hat das Schweizer Fernsehen in der Sendung <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zZW5kdW5nZW4uc2YudHYvZWNvL1NlbmR1bmdlbi9lY28vQXJjaGl2L1NlbmR1bmctdm9tLTAzLjAxLjIwMTE=" target=\"_blank\">&#8220;ECO-Spezial&#8221; vom 03.01.2011</a> unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy52aWRlb3BvcnRhbC5zZi50di92aWRlbz9pZD05M2JkYjEwOC0yZDA2LTQ3NzktOTdlZC01MTM3MTRiN2YxMGI=" target=\"_blank\">Geld, Gier und Gewissen</a>&#8221; einen ersten Schritt dazu gewagt:</p>
<p><object style="width: 480px; height: 290px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/93bdb108-2d06-4779-97ed-513714b7f10b" /><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/93bdb108-2d06-4779-97ed-513714b7f10b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="width: 480px; height: 290px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/93bdb108-2d06-4779-97ed-513714b7f10b" allowfullscreen="true" quality="high" data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/93bdb108-2d06-4779-97ed-513714b7f10b"></embed></object></p>
<p>Der Beitrag vermag allein schon aufgrund seiner K&#252;rze lediglich etwas an der Oberfl&#228;che zu kratzen. Immerhin kommen darin bereits wichtige Schl&#252;sselbegriffe vor: Schneeballsystem, Geldsch&#246;pfung durch Verschuldung, exponentielles Geldmengenwachstum und Gier. Es bleibt zu hoffen, dass Sendungen mit etwas mehr Tiefgang folgen werden.</p>
<p><span id="more-3931"></span>Die extensive Geldpolitik der US-amerikansichen Zentralbank Federal Reserve wird auch als &#8220;Quantitative Easing&#8221; bezeichnet. Diese vom vormaligen Zentralbankchef Alan Greenspan begonnene &#8220;Geldpolitik&#8221; setzt sein Nachfolger Ben Bernanke seither konsequent fort. Doch warum wird das Kind nicht einfach beim Namen genannt? Warum spricht man von &#8220;Quantitative Easing&#8221; und nicht einfach von&#8221; Geld aus dem Nichts drucken&#8221;? Weil solche Euphemismen scheinbar unser Gewissen beruhigen und unser Gehirn ausschalten, um das Denken und Handeln anderen zu &#252;berlassen. Und wenn diese anderen alles Gangster sind? Naja, dann haben wir eben Pech gehabt. Es ist wohl f&#252;r viele bequemer, sich als Opfer zu f&#252;hlen, als unbequemen Tatsachen in die Augen zu sehen oder gar selber etwas gegen die Missst&#228;nde zu unternehmen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/PTUY16CkS-k?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/PTUY16CkS-k?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wof&#252;r Madoff in den Knast musste, ist legal, wenn es &#8220;der Staat&#8221; in Zusammenarbeit mit der Zentralbank macht.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/wpmlHTeVG9A?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/wpmlHTeVG9A?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und was tust Du f&#252;r eine bessere Welt?</p>
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		<title>Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler – Teil 9</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2010-11-06/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-9/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 14:09:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle Wirtschaftsprognosen, die auf den g&#228;ngigen Wirtschaftsideologien und der klassischen Geldmengentheorie beruhen, liefern keine brauchbaren Ergebnisse. Mit ihnen lassen sich weder die aktuelle Finanz- und Wirtschaftslage noch deren k&#252;nftige Entwicklung vern&#252;nftig beschreiben. Das l&#228;sst sich auf die Ignoranz des Widerspruchs in den Funktionszielen des Geldes zur&#252;ckf&#252;hren. Erst das funktionale Geldmengenmodell liefert eine brauchbare Grundlage.
Klassische Geldmengentheorie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Geldmenge" src="/images/geld_und_religion/muenzen.jpg" alt="Geldmenge" align="left" />Alle Wirtschaftsprognosen, die auf den g&#228;ngigen Wirtschaftsideologien und der klassischen Geldmengentheorie beruhen, liefern keine brauchbaren Ergebnisse. Mit ihnen lassen sich weder die aktuelle Finanz- und Wirtschaftslage noch deren k&#252;nftige Entwicklung vern&#252;nftig beschreiben. Das l&#228;sst sich auf die Ignoranz des Widerspruchs in den Funktionszielen des Geldes zur&#252;ckf&#252;hren. Erst das funktionale Geldmengenmodell liefert eine brauchbare Grundlage.</p>
<h3><span id="more-3863"></span>Klassische Geldmengentheorie ist irref&#252;hrend</h3>
<p><a title=\"Inflation\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9JbmZsYXRpb24=" target=\"_blank\">Inflation</a> und <a title=\"Deflation\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9EZWZsYXRpb24=" target=\"_blank\">Deflation</a> lassen sich in der aktuellen Wirtschaftslage mit der klassischen Geldmengentheorie nicht erkl&#228;ren. Das liegt nicht allein daran, dass diese beiden Begriffe sehr oft falsch gebraucht werden. Inflation bezeichnet eigentlich die Erh&#246;hung der Geldmenge, wogegen Deflation eine Geldmengenreduktion bezeichnet. In der Praxis werden die Begriffe jedoch meist f&#252;r die Auswirkungen verwendet, wobei man mit Inflation eine Geldentwertung mit steigenden Preisen und mit Deflation eine Geldaufwertung mit sinkenden Preisen bezeichnet, die auf einer Ver&#228;nderung des Verh&#228;ltnisses von der Geldmenge zur G&#252;termenge beziehungsweise zum Waren&#228;quivalent beruht.</p>
<p><img title="Klassische Geldmengentheorie" src="../../images/geld_und_religion/geldmengentheorie_klassisch.gif" alt="Klassische Geldmengentheorie" /><br />
<em>Klassische Geldmengentheorie</em></p>
<p>Mit den Konjunkturf&#246;rderprogrammen der Regierungen wurde sehr viel neues Geld geschaffen. Daf&#252;r musste sich der Staat verschulden. F&#252;r diese Schulden b&#252;rgen die Steuerzahler, die auch f&#252;r die daf&#252;r anfallenden Zinskosten aufkommen m&#252;ssen. Gem&#228;ss der g&#228;ngigen Geldmengentheorie m&#252;sste eine derart massive Erh&#246;hung der Geldmenge inflation&#228;re Auswirkungen haben, d.h. zu einer Geldentwertung und einer (nominalen) Teuerung f&#252;hren. Doch in der Praxis l&#228;sst sich abgesehen von einzelnen Preisanstiegen im Detailhandel, welche allerdings mehr auf eine zukunftsangstbedingte <a title=\"Absch&#246;pfungsstrategie\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9BYnNjaCVDMyVCNnBmdW5nc3N0cmF0ZWdpZQ==" target=\"_blank\">Preisabsch&#246;pfung</a> (&#8220;price skimming&#8221;) zur&#252;ckzuf&#252;hren sind, das Gegenteil beobachten. Weil Investitionen der Unternehmen und Anschaffungen der Privathaushalte hinausgeschoben werden und das vorhandene Geld stattdessen f&#252;r den Abbau von allf&#228;lligen Schulden oder f&#252;r Spekulationen an den Finanzm&#228;rkten verwendet wird, wird der Kampf um die Kunden h&#228;rter. Das dr&#252;ckt auf die Preise und l&#228;sst die Gewinnmargen schrumpfen.</p>
<h3>Funktionales Geldmengenmodell</h3>
<p>Eine deflation&#228;re Wirkung bei Ausweitung der Geldmenge scheint auf den ersten Blick ein Widerspruch zu sein, der sich durch die g&#228;ngige Geldmengentheorie nicht erkl&#228;ren l&#228;sst. &#214;konomen und Politiker versuchen, sich esoterischer Erkl&#228;rungen zu behelfen, oder versteifen sich in ihrer Ignoranz. Dabei gibt es daf&#252;r eine ganz einfache und logische Erkl&#228;rung. Der Widerspruch beruht auf den widerspr&#252;chlichen Funktionszielen des Geldes, sowohl als Tauschmittel als auch als Mittel zur Wertaufbewahrung zu dienen (wie ich bereits im <a title=\"Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler – Teil 3\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMDktMDEtMTUvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC0zLw==">dritten Beitrag</a> ausgef&#252;hrt habe).</p>
<p>Die Geldmenge l&#228;sst sich analog zu den beiden Funktionszielen in eine <em><strong>Umlaufmenge</strong></em> und eine <em><strong>Hortungsmenge</strong></em> teilen. Das Problem dabei ist, dass die beiden Mengen keine scharfe sondern eine fliessende Grenze haben, da nur willk&#252;rlich festgelegt werden kann, ab welcher Dauer des Nichtgebrauchs als Tauschmittel das Geld der Hortungsmenge zugeordnet wird. Dies erschwert eine mathematische Beschreibung. Zudem ist auch die Erhebung der dazu ben&#246;tigten Daten eine nicht hinreichend zu bew&#228;ltigende Aufgabe. Deshalb existieren dazu auch keine brauchbaren Statistiken.</p>
<p><img title="Funktionales Geldmengenmodell" src="/images/geld_und_religion/geldmengenmodell_funktional.gif" alt="Funktionales Geldmengenmodell" /><br />
<em>Funktionales Geldmengenmodell</em></p>
<p>Der Wert des Geldes entsteht vor allem in unserem Fiat Money System durch den <a title=\"Geld und Religion\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMDktMDYtMDkvZ2VsZC11bmQtcmVsaWdpb24v">Glauben an den Wert des Geldes</a>. Solange die Menschen an diesen Wert glauben, horten sie Geld, das nur &#252;ber Investition, Konsum oder Kreditvergabe wieder der Umlaufmenge zugef&#252;hrt werden kann. Verlieren sie diesen Glauben, versuchen sie, ihr Geld beziehungsweise ihre Geldguthaben in Realkapital zu transferieren, bevor das Geld ganz seinen Wert verliert, und sp&#252;len so das Geld aus der Hortungsmenge innert kurzer Zeit mit grosser Geschwindigkeit in die Umlaufmenge, was dann zu einer Hyperinflation (der Umlaufmenge) f&#252;hrt. Dieses Risiko ist das Damoklesschwert in unserem Geldsystem. Je gr&#246;sser die Hortungsmenge im Verh&#228;ltnis zur Umlaufmenge wird, desto gr&#246;sser wird dieses Risiko und die Wahrscheinlichkeit, dass uns das Schwert &#246;konomisch lebensgef&#228;hrlich verletzt.</p>
<p>Die Umlaufmenge schrumpft st&#228;ndig durch  den Zinsfluss zu Gunsten der Hortungsmenge. Der Schwund der Umlaufmenge durch diesen Zinsabfluss muss durch st&#228;ndige Neuverschuldung kompensiert werden, um die Umlaufmenge und damit die Liquidit&#228;t am Markt aufrecht zu erhalten. Wenn nun der Staat mit der dauernden Neuverschuldung aufh&#246;rt und  effektiv zu sparen und Schulden abzubauen beginnt, f&#252;hrt dies dazu, dass die Umlaufmenge noch mehr schrumpft und die Hortungsmenge entsprechend w&#228;chst. Dann wird der Unterschied  zwischen der durch den Zinseszins exponentiell wachsenden Hortungsmenge (und damit auch der Gesamtgeldmenge) beziehungsweise Finanzwirtschaft und der der  logistischen Kurve folgenden Realwirtschaft nicht mehr (auf Pump)  kompensiert. Bauen auch die Banken, Unternehmen und Privathaushalte ihre Schulden ab, fliesst der Hortungsmenge noch mehr Geld aus der Umlaufmenge zu. Dies f&#252;hrt zur Deflation in der Umlaufmenge.</p>
<p>Wenn nicht mehr gen&#252;gend verpf&#228;ndbare G&#252;ter vorhanden sind, die sich als Sicherheit f&#252;r die Geldsch&#246;pfung durch Kreditvergabe hinterlegt werden k&#246;nnen, kommt es zur Verwertung der Sicherheiten der nicht mehr bedienten Kredite und damit zu einer Verm&#246;gensumverteilung von den Schuldnern zu den Gl&#228;ubigern. Durch den Zins und Zinseszins sind die Schulden aber um ein Mehrfaches gr&#246;sser geworden als der Wert der Sicherheiten. Dies f&#252;hrt zu einer unverh&#228;ltnism&#228;ssigen Zwangsenteignung. Unser Geld- und Wirtschaftssystem ist krank und nicht zu retten.  Je schneller wir dies erkennen und eingestehen, desto schneller und  besser wird es uns vielleicht gelingen, ein funktionierendes System zu schaffen.</p>
<h3>Der Denkfehler der Keynesianer</h3>
<p>Das durch die Konjunkturf&#246;rderprogramme geschaffene Geld wird der Umlaufmenge einmalig zugef&#252;hrt und diese dadurch kurzzeitig erh&#246;ht. Die Gewinne aus diesen Gesch&#228;ften jedoch landen anschliessend in der Hortungsmenge, weil die Unternehmen und ihre Eigent&#252;mer diese f&#252;r schlechte Zeiten sparen und horten. Sie legen sich quasi einen Notvorrat f&#252;r den kommenden Winterschlaf an. Durch die anschliessende Hortung wird die frisch geschaffene Liquidit&#228;t wieder umgehend vernichtet. Deshalb verpufft die Wirkung konsumorientierter Massnahmen zur Wirtschaftsf&#246;rderung schnell wieder. Der Denkfehler der Keynesianer (und auch vieler anderer Wirtschaftsideologieanh&#228;nger) besteht in der fehlenden Unterscheidung zwischen Hortungs- und Umlaufmenge. Die vor&#252;bergehende Liquidit&#228;t zur Verhinderung eines unmittelbaren Wirtschaftskollapses wird mit Staatsverschuldung teuer erkauft und lediglich vertragt. Die langfristigen Kosten daf&#252;r &#252;berwiegen den kurzfristigen Nutzen um ein Mehrfaches. Trotzdem wird in der Politik und in den Massenmedien immer noch behauptet, dies sei der einzige, richtige Weg, um die Krise zu bew&#228;ltigen. <em><span title="Irren ist menschlich, aber auf dem Irrtum zu beharren ist t&#246;rricht">Errare humanum est, sed in errore perseverare stultum</span></em>.</p>
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		<title>Wie wir t&#228;glich ausspioniert werden</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 07:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie erfreuen sich grosser Beliebtheit: Apps f&#252;r iPhone, Android, MySpace und Facebook sowie Addons und Plugins f&#252;r Firefox, Thunderbird, Internet Explorer und Opera. Sie bieten oft ganz n&#252;tzliche Dienste und dies meist zu g&#252;nstigen Preisen oder sogar kostenlos. Doch die Gefahr, die von diesen Softwarezus&#228;tzen ausgeht, ist den meisten Nutzern &#252;berhaupt nicht bewusst. Diese kleinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Ich will Deine Daten!" src="/images/datenschutz/ich-will-deine-daten.gif" alt="Ich will Deine Daten!" align="left" />Sie erfreuen sich grosser Beliebtheit: Apps f&#252;r iPhone, Android, MySpace und <a title=\"Apps verraten mehr als sie d&#252;rfen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy4yMG1pbi5jaC9kaWdpdGFsL2Rvc3NpZXIvZmFjZWJvb2svc3RvcnkvQXBwcy12ZXJyYXRlbi1tZWhyLWFscy1zaWUtZHVlcmZlbi0xNzY3NzI1NyA=" target=\"_blank\">Facebook</a> sowie Addons und Plugins f&#252;r Firefox, Thunderbird, Internet Explorer und Opera. Sie bieten oft ganz n&#252;tzliche Dienste und dies meist zu g&#252;nstigen Preisen oder sogar kostenlos. Doch die Gefahr, die von diesen Softwarezus&#228;tzen ausgeht, ist den meisten Nutzern &#252;berhaupt nicht bewusst. Diese kleinen Softwareerweiterungen k&#246;nnen in der Regel tun und lassen, was sie selber gerade m&#246;chten oder was ihnen ihr Programmierer aufgetragen hat. Dazu geh&#246;rt auch das Ausspionieren und Verschicken von pers&#246;nlichen Daten. Kein Virusscanner und keine Firewall k&#246;nnen dies verhindern, da die Spione im Kontext ihre Wirtes laufen, der prinzipiell &#252;ber die entsprechenden Berechtigungen zur Kommunikation verf&#252;gt. Auf Smartphones ist Sicherheitssoftware ohnehin Mangelware und auch wenn es sie f&#252;r alle Zwecke und Ger&#228;te g&#228;be, w&#228;re ihre Konfiguration einem Otto Normalverbrauchern nicht zuzumuten.</p>
<p>Datenschutz existiert de facto nur auf dem Papier. Die Praxis hingegen sieht sehr &#252;bel aus. Was technisch m&#246;glich ist und jemandem einen Nutzen verspricht, das wird auch gemacht &#8211; ganz ungeachtet irgendwelcher Gesetze, denn technische M&#228;ngel lassen sich nicht durch Gesetzesparagraphen schliessen. Wo neben begehrenswerten Daten auch eine Internetverbindung vorhanden ist, werden auch Apps, Plugins und Addons entwickelt, mit denen diese Daten abgesaugt werden. Das Ganze verpackt man in lustige Spiele und n&#252;tzliche Anwendungen oder sogar in angebliche Sicherheitserweiterungen. W&#228;hrend diese ihren Dienst tun, sammeln sie nebenbei im Hintergrund unbemerkt Daten und schicken sie an ihren Heim-Server. Wie bei Apples iTunes wird der Benutzer bei der Installation manchmal sogar in unversch&#228;mter Weise dazu gen&#246;tigt, solchem Treiben in den allgemeinen Lizenz- und Nutzungsbestimmungen zuzustimmen. Nur ganz wenige machen sich die M&#252;he, die meist unendlich langen, kompliziert formulierten und bewusst schlecht lesbar angezeigten Texte zu lesen, und noch weniger verstehen diese auch wirklich. Privatsph&#228;re ist zur Handelsware geworden und Betroffenen haben meist keine Ahnung davon.</p>
<p><span id="more-3831"></span>Dass naive Mitmenschen in sozialen Netzwerken ihre Privatsph&#228;re &#246;ffentlich zug&#228;nglich machen, weil sie zum Exhibitionismus verleitet werden, zeugt zwar nicht unbedingt von deren Intelligenz, erfolgt aber mehr oder weniger aktiv und ist f&#252;r die Betroffenen selber nachvollziehbar. Ganz anders hingegen ist das <a title=\"Spionieren mit Facebook\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mYXoubmV0L3MvUnViMkYzRjRCNTlCQzFGNEU2RjhBRDhBMjQ2OTYyQ0VCQ0QvRG9jfkU1MjA1QzkzQTQ1MDg0NzJDQjYxMEQ5NTY1RTcyQzVCRH5BVHBsfkVjb21tb25+U2NvbnRlbnQuaHRtbA==" target=\"_blank\">heimliche Ausspionieren der Privatsph&#228;re</a> durch Software oder die <a title=\"Entwickler verkauften Facebook-Nutzerdaten\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvRW50d2lja2xlci12ZXJrYXVmdGVuLUZhY2Vib29rLU51dHplcmRhdGVuLTExMjg2MzguaHRtbA==" target=\"_blank\">unautorisierte Weitergabe solcher Daten an Dritte</a> zu bewerten. Hier haben die Betroffenen kaum eine bis gar keine M&#246;glichkeit, von Rechtsverletzungen Kenntnis zu nehmen oder sie zu unterbinden.</p>
<h3>Ignoranz auch unter Profis</h3>
<p>Schon seit l&#228;ngerem diskutiere ich auch mit Informatiker-Kollegen die Risiken der unkontrollierbaren Apps auf Smartphones mit Internetverbindung und stosse immer wieder auf eine wahrlich erschreckende Ignoranz. Manchmal stehen mir echt die Haare zu Berge. Vieles wird lediglich als hypothetische Bedrohung oder potenzielles Risiko eingestuft und nicht ernst genommen. Dabei kann man kaum noch von &#8221;Risiken&#8221; sprechen, denn diese sind bereits Realit&#228;t. Anhand von ein paar ausgew&#228;hlten Szenarien werde ich im Folgenden die bestehenden Sicherheits- und Datenschutzprobleme erl&#228;utern.</p>
<h3>Phishing via Browser-Erweiterung</h3>
<p>Der sicherheitsbed&#252;rftige Benutzer l&#228;dt sich eine Erweiterung zur Kontrolle von JavaScript, Flash-Inhalten oder Cookies herunter. Sobald er beim Online Shopping seine Kreditkartendaten eingibt oder sich beim E-Banking einloggt, werden diese Daten dem Urheber der installierten Erweiterung mitgeteilt. Falls diese Daten vom Spion nicht direkt genutzt werden k&#246;nnen, weil zum Beispiel f&#252;r den Abschluss einer Transaktion zus&#228;tzlich eine (&#8220;zuf&#228;llig&#8221; generierte) TAN n&#246;tig ist, bleibt noch die M&#246;glichkeit einer <a title=\"Man-in-the-Middle-Angriff\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9nbG9zc2FyL2VudHJ5L01hbi1pbi10aGUtTWlkZGxlLUFuZ3JpZmYtMzk5MDM5Lmh0bWw=" target=\"_blank\">&#8220;man in the middle&#8221; Attacke</a>, was die Latte zwar etwas h&#246;her setzt, f&#252;r versierte Cyberkriminelle aber kaum ein ernsthaftes Hindernis darstellt. Dagegen hilft auch eine verschl&#252;sselte Verbindung nichts, denn der Spion sitzt bereits auf dem eigenen Rechner und erlauscht die Daten, noch bevor sie verschl&#252;sselt werden. Bis der Benutzer den &#8220;Datenklau&#8221; bemerkt, hat der Betr&#252;ger und Dieb dessen Konto bereits leer ger&#228;umt, das Geld &#252;ber mehrere Konten, L&#228;nder und Plattformen elektronisch verschoben und dadurch die Verfolgung des Geldflusses praktisch unm&#246;glich gemacht.</p>
<p>Genau so k&#246;nnen auch alle im Browser gespeicherten Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) zu Websites und Intranetzug&#228;ngen ausspioniert werden. Im besten Fall hat man kurz darauf in einer virtuellen Online-Spielwelt all sein Spielgeld verzockt und ist auf die hintersten R&#228;nge zur&#252;ckgerutscht. Etwas bl&#246;der ist es, wenn der Spion Zugang zum Webserver erh&#228;lt und den Webauftritt eines Unternehmens mit imagesch&#228;digenden und rechtswidrigen Inhalten verschandelt. Im schlimmeren Fall hat der Betr&#252;ger die Zugangsdaten zum Firmenrechner und kann die Gesch&#228;ftsgeheimnisse, Patienten- und Kundendaten an den Meistbietenden verh&#246;kern. Ganz kritisch wird es, wenn es sich um den Zugang zu nicht ausreichend gesicherten Kraftwerken, Verkehrsleitzentralen, Kl&#228;ranlagen oder Chemiewerken handelt.</p>
<h3>Addons f&#252;r die Marktdatenerhebung</h3>
<p>Die Software-Erweiterung registriert alle aufgerufenen Websites, die Verweildauer auf diesen sowie die Sicherheitseinstellungen, mit denen die Websites besucht wurden. Die Erweiterung f&#252;r den Email-Client protokolliert den gesamten Email-Verkehr und verschickt eine Kopie des gesamten Adressbuches. Der Datensammler kann aus diesen Daten ein sehr genaues und detailliertes Pers&#246;nlichkeitsprofil des Nutzers erstellen. Er weiss, f&#252;r welche Themen sich dieser interessiert, woher er seine Informationen bezieht, wem beziehungsweise welchen Websites er vertraut, wo er seine Online-Eink&#228;ufe t&#228;tigt und allenfalls sogar, mit welchen Leuten er in welcher Verbindung steht. Je genauer und detaillierter das aus diesen Daten gewonnene Pers&#246;nlichkeitsprofil ist, desto h&#246;her ist dessen Marktwert. Da sowohl die Erhebung als auch die Auswertung der Daten vollautomatisch erfolgt, skalieren solche Aktionen sehr gut und generieren mit einem verh&#228;ltnism&#228;ssig geringen Aufwand sehr viel Daten und Geld. Das wohl meistverbreitete und prominenteste Beispiel f&#252;r einen solchen Spion ist die Google Toolbar, die sich immer noch grosser Beliebtheit erfreut.</p>
<h3>Jemand weiss, wo du gerade bist und was du tust und suchst</h3>
<p>Nach dem n&#228;chstgelegenen Bancomat oder Restaurant &#252;ber ein iPhone App zu suchen und Fahrpl&#228;ne und Telefonnummern abzufragen, mag komfortabel sein, denn mit den &#252;bermittelten GPS-Informationen wird der aktuelle Standort des Benutzers bei der elektronischen Anfrage gleich mitgeliefert. Doch gerade das f&#252;hrt dazu, dass das Smartphone des Benutzers zum Echtzeit-Bewegungs-, Aktivit&#228;ts-, Such- und Absichtsmelders und der Benutzer gl&#228;sern wird. So lassen sich sehr aktuelle und situativ kurzfristig angepasste Pers&#246;nlichkeits- und Nutzerprofile erstellen. Solche Informationen sind f&#252;r Werbetreibende, Erpresser und Einbrecher gleichermassen interessant und n&#252;tzlich. Wer glaubt, nur exhibitionistisch veranlagte Naivlinge w&#252;rden ihren aktuellen Status im Minutentakt in die grosse, weite Welt hinaus twittern, sollte vielleicht sein Smartphone etwas genauer unter die Lupe nehmen.</p>
<h3>Online-&#220;berwachung leicht gemacht</h3>
<p>Wie bei der  Verhaltensanalyse zur Erstellung eines Konsumenten- beziehungsweise  Pers&#246;nlichkeitsprofils kann mit der &#220;bermittlung der Benutzeraktivit&#228;ten  in Echtzeit eine Personen&#252;berwachung realisiert werden. Der &#220;berwacher  sieht alles, wie wenn er dem &#220;berwachten &#252;ber die Schulter schauen und  dessen Bildschirm und Tastatureingaben beobachten w&#252;rde. Zus&#228;tzlich  liegen diese Informationen auch noch in digitaler Form vor und k&#246;nnen  f&#252;r sp&#228;tere Verwendungen gespeichert werden.</p>
<h3>Wie bringt man die Spione unters Volk?</h3>
<p>Nicht alle Softwareerweiterungen bergen von Anfang an Spionage- oder Schadsoftware. Manche leisten zuerst wirklich n&#252;tzliche und unterhaltsame Dienste und warten ab, bis sie einen grossen Nutzerkreis erreicht haben, bevor sie bei einem Update zum B&#246;sewicht mutieren. Haben sie sich erst einmal auf einem Ger&#228;t eingenistet, laden sie weitere Schadsoftware nach, sofern es das Ger&#228;t erlaubt, was meist der Fall ist. Braucht es zur Installation die Einwilligung des Benutzers, wird diesem ein zumindest f&#252;r die meisten Laien plausibler Grund vorgegaukelt. Da viele Benutzer von der st&#228;ndig steigenden Anzahl von Hinweisen und Warnmeldungen eh schon genervt sind und die Schnauze voll haben, werden sie der Installation meist zustimmen, ohne den Text vorher gelesen zu haben. F&#252;r die Spione und Sch&#228;dlinge heisst es dann: &#8220;Freie Bahn mit Marzipan!&#8221;.</p>
<h3>Auch Netzwerkger&#228;te telefonieren nach Hause</h3>
<p>Wer nun denkt, das sei schon alles gewesen, sollte einmal seine &#252;brigen im Computer-Netzwerk angeschlossenen Ger&#228;te etwas genauer unter die Lupe nehmen. Wer einen Netzwerkdrucker angeschlossen hat, kann (entsprechende Software und Kenntnisse vorausgesetzt) beobachten, dass diese Ger&#228;te oft keine stummen Diener sind. Regelm&#228;ssig nehmen sie Kontakt mit einem Server ihrer Hersteller auf, um diesem Daten  &#252;ber die Nutzung des Ger&#228;tes zu &#252;bermitteln. Was sollte einen Multifunktions-Scanner daran hindern, Kopien an eine Adresse ausserhalb des lokalen Netzwerks zu verschicken?</p>
<p>W&#228;hrend man Ger&#228;ten innerhalb eines lokalen Netzwerks &#8211; entsprechende technische Kenntnisse vorausgesetzt &#8211; via Firewall einen Maulkorb verpassen kann, lassen sich die Ger&#228;te am &#228;ussersten Rand des Netzwerks von innerhalb des Netzwerks &#252;berhaupt nicht kontrollieren. Wer weiss schon, welche Daten sein ADSL-Modem verschickt? Wieso sollte ein solches Ding nicht ein Duplikat eines Datenpaketes an eine Sicherheitsbeh&#246;rde verschicken, wenn es terrorismusnahe Begriffe im Datenstrom findet? Na, werden wir endlich langsam paranoid?</p>
<h3>Wie sch&#252;tze ich mich?</h3>
<p>Auf diese Frage gibt es leider keine befriedigende Antwort. Wie schon oben erw&#228;hnt sind die Sicherheitsl&#252;cken systembedingt. Wollte man sich vor Spionage, &#220;berwachung und Betrug effektiv sch&#252;tzen, m&#252;sste man auf all die Annehmlichkeiten der kleinen Helfer g&#228;nzlich verzichten. So bleibt einem nur, nicht jeden Mist herunterzuladen und zu installieren und zu hoffen, dass einem die Helferchen und deren Entwickler wohlgesinnt sind. Andernfalls hilft nur Abstinenz, was f&#252;r manch einen ein Problem darstellt. Sind wir wirklich schon so s&#252;chtig nach und abh&#228;ngig von den Errungenschaften der Technik?</p>
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		<title>Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler – Teil 8</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 08:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Zinsverbot, das urspr&#252;nglich in allen drei Religionen Christentum, Judentum und Islam lange Zeit G&#252;ltigkeit hatte und mit ethischen Argumenten begr&#252;ndet wurde, l&#228;sst sich auch mathematisch und naturwissenschaftlich begr&#252;nden. Deshalb wollen wir in diesem Beitrag die mathematischen Grundlagen des Zinsverbots etwas n&#228;her untersuchen und werden zur Erkenntnis gelangen, dass Ethik den Gesetzen der Mathematik und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="J&#252;discher Geldverleiher, 16. Jahrhundert" src="/images/geld_und_religion/juedischer_geldverleiher_16jahrhundert_small.jpg" alt="J&#252;discher Geldverleiher, 16. Jahrhundert" align="left" />Das Zinsverbot, das urspr&#252;nglich in allen drei <a title=\"Geld und Religion\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMDktMDYtMDkvZ2VsZC11bmQtcmVsaWdpb24v">Religionen</a> Christentum, Judentum und Islam lange Zeit G&#252;ltigkeit hatte und mit ethischen Argumenten begr&#252;ndet wurde, l&#228;sst sich auch mathematisch und naturwissenschaftlich begr&#252;nden. Deshalb wollen wir in diesem Beitrag die mathematischen Grundlagen des Zinsverbots etwas n&#228;her untersuchen und werden zur Erkenntnis gelangen, dass Ethik den Gesetzen der Mathematik und der Naturwissenschaften folgt. Nur ein System, das sich im Einklang mit den Gesetzen der Natur befindet und mathematisch korrekt ist beziehungsweise den Energieerhaltungssatz erf&#252;llt und mindestens einen Gleichgewichtszustand kennt, kann auch ethisch sein. Dies ist eine unabdingbare, wenn auch vielleicht nicht immer hinreichende Voraussetzung. Manchen wird dies intuitiv logisch erscheinen. Anderen, die dies zum ersten Mal h&#246;ren, wird dies im ersten Moment wom&#246;glich etwas esoterisch vorkommen. Doch in den Naturwissenschaften ist weder f&#252;r Esoterik noch f&#252;r Mystik Platz. Im schlimmsten Fall gibt es Unwissenheit oder mangelnde Erkenntnisf&#228;higkeit wie auch im Zusammenhang mit unserem Geldsystem.</p>
<p>Mit dem Begriff der Ethik eng verbunden ist auch der Begriff der Schuld. Diese definiert sich aus Sicht der Ethik als ein Verstoss gegen die Normen der Ethik. Wer diese Normen verletzt, handelt unethisch und l&#228;dt dadurch Schuld auf sich. Zur Entschuldigung beziehungsweise Entschuldung bedarf es der S&#252;hne, die der Schuldige zu leisten hat, um die Ordnung wiederherzustellen. Dies ist sowohl in allen Religionen als auch in jedem Rechtssystem so. Im Zusammenhang mit den Konstruktionsfehlern unseres Geldsystems stellt sich daher auch hier die Frage nach den Schuldigen f&#252;r diesen Fehler. Wer hat dieses kranke System konstruiert und wer soll daf&#252;r Busse tun? So einfach diese Frage ist, so &#252;berraschend ist hingegen f&#252;r manchen vielleicht die Antwort darauf.</p>
<h3>Mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen der Finanzethik</h3>
<p>Unser Geldsystem hat den <a title=\"Geldsystem und Finanzwirtschaft\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=L3RoZW1lbi9nZWxkc3lzdGVtLXVuZC1maW5hbnp3aXJ0c2NoYWZ0Lw==">grundlegenden Konstruktionsfehler</a>, dass Geld durch Verschuldung entsteht und daf&#252;r aus der gesch&#246;pften Geldmenge G selber ein Zins Z gezahlt werden muss. Dies l&#228;sst sich mathematisch einfach beschreiben. Die Gleichung, welche den Soll-Zustand und somit den Geldbedarf zum Zeitpunkt der Zinsf&#228;lligkeit beschreibt, lautet G(t1) = G(t0) + Z(t1), wobei t0 = Zeitpunkt der Geldsch&#246;pfung und t1 = Zeitpunkt der Zinsf&#228;lligkeit sind. Die Gleichung, welche den Ist-Zustand und somit die nach der Zinszahlung verbleibende Geldmenge beschreibt, heisst hingegen G(t1) = G(t0) &#8211; Z(t1). Diese beiden Gleichungen bilden ein einfaches Gleichungssystem, das nur l&#246;sbar ist, wenn Z(t1) = 0 ist. Ist der Term Z(t1) ungleich Null, entsteht ein mathematischer Widerspruch. Mit diesem widerspr&#252;chlichen Gleichungssystem erschliesst sich einem die alte Buchhalterweisheit: &#8220;Hundert Mark haben und nicht haben sind zweihundert Mark&#8221;.</p>
<p><span id="more-3794"></span><img title="The facts are coming" src="/images/cartoons/the_facts_are_coming.jpg" alt="The facts are coming" /></p>
<p>Um den Widerspruch aufzul&#246;sen, m&#252;sste die zweite Gleichung durch einen zus&#228;tzlicher Term C(t1) als Korrekturfaktor erg&#228;nzt werden. Auch dieses Geld m&#252;sste durch Verschuldung gesch&#246;pft werden, f&#252;r das wiederum ein Zins zu entrichten w&#228;re. Das Gleichungssystem w&#252;rde somit analog zu den beiden ersten Gleichungen durch zwei weitere Gleichungen C(t2) =C(t1) + Zc(t2) und C(t2) =C(t1) - Zc(t2) erg&#228;nzt, die aber wieder zum selben mathematischen Widerspruch wie schon bei den ersten beiden Gleichungen f&#252;hren w&#252;rden. Das Gleichungssystem ist nur l&#246;sbar, wenn das System im Gleichgewicht ist. Der Zins verhindert dieses Gleichgewicht. Das durch den Zins verursachte Ungleichgewicht im Geldsystem zwingt dieses zu einem exponentiellen Wachstum, bis das System kollabiert und wieder in einen Zustand des Gleichgewichts zur&#252;ckfindet.</p>
<p>Soll die verf&#252;gbare, d.h. die nicht f&#252;r die Zinszahlungen ben&#246;tigte und somit wirklich frei nutzbare Geldmenge konstant bleiben, muss das Geld f&#252;r die Zinsen immer wieder durch regelm&#228;ssige zus&#228;tzliche Verschuldung gesch&#246;pft werden, wof&#252;r wiederum ein Zins zu entrichten ist, f&#252;r den wiederum neues Geld durch Verschuldung gesch&#246;pft werden muss, und so weiter. Es muss st&#228;ndig immer mehr Geld gesch&#246;pft werden, damit die exponentiell wachsende Zinslast bezahlt werden kann. Dieses System stellt ein klassisches Schneeballsystem mit einem typischen exponentiellen Wachstum dar. Der Zinseszins-Effekt gilt sowohl f&#252;r die Haben-Seite als auch f&#252;r die Soll-Seite einer Buchhaltung. Und beide Seiten m&#252;ssen genau gleich gross sein, damit die Bilanz im Gleichgewicht ist. Somit wachsen die Geldverm&#246;gen und Geldschulden im Gleichschritt.</p>
<p>In der Natur sucht sich ein System, das sich im Ungleichgewicht befindet, dieses Gleichgewicht selber und setzt aufgrund der Naturgesetze einen Prozess in Gang, um wieder in einen Zustand des Gleichgewichts zu gelangen. Ich spreche bewusst nicht von <em>dem</em> sondern von <em>einem</em> Gleichgewichtszustand, denn es kann durchaus auch mehrere solche Zust&#228;nde geben. Eine Kugel, die sich auf einer schiefen Ebene befindet, rollt diese hinab bis zu einem Punkt, bei dem sich die auf sie wirkenden Kr&#228;ftevektoren aufheben und sich die Kugel wieder im Gleichgewicht befindet. Im Vakuum ist &#252;brigens auch ein K&#246;rper im Gleichgewicht, der sich linear d.h. gleichm&#228;ssig bewegt. Und immer gilt auch hier der Energieerhaltungssatz.</p>
<p>Wird eine elektrische Spannung kurzgeschlossen, entsteht ein Ungleichgewicht, dass zu einem spannungsausgleichenden Elektronenfluss (auch elektrischer Strom genannt) f&#252;hrt, bis die Spannung entladen ist und sich das System wieder im Gleichgewicht befindet. Beim Wasser verh&#228;lt es sich ebenso. Solange die Staumauer die potenzielle Energie des Wassers im Gleichgewicht zu halten vermag, befindet sich das System Stausee im Gleichgewicht. Bricht die Staumauer, kippt das Gleichgewicht und die potenzielle Energie wird in kinetische Energie umgewandelt, die sich gr&#246;sstenteils in W&#228;rme- und Deformationsenergie entl&#228;dt, bis das Wasser zum Stillstand kommt und sich wieder im Gleichgewicht befindet.</p>
<p>Ein Finanz- und Wirtschaftssystem, das funktioniert und ethisch korrekt ist, muss sich folglich im Gleichgewicht befinden und den Energieerhaltungssatz erf&#252;llen.</p>
<h3>Die Frage der Schuld</h3>
<p>Im Zusammenhang mit dem kranken Geldsystem und der damit verbundenen, ungerechten Verm&#246;gensumverteilung taucht immer wieder auch der Begriff der <a title=\"Die Welt der Verschw&#246;rung(stheori)en\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMTEtMDMvZGllLXdlbHQtZGVyLXZlcnNjaHdvZXJ1bmdzdGhlb3JpZW4v">Verschw&#246;rung</a> auf, denn wo es um Geld und Macht geht und die <a title=\"Geld und Gier\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTAtMDQtMTQvZ2VsZC11bmQtZ2llci8=">Gier</a> regiert, sind auch Intrigen, Verschw&#246;rungen und Korruption zuhause. Unnat&#252;rlich w&#228;re es, wenn dem nicht so w&#228;re. Das w&#228;re wie ein Kuhstall ohne Fliegen. Es ist jedoch falsch, hinter der ganzen Sache eine einzige grosse Verschw&#246;rung einer globalen Finanzelite, die nach der Weltherrschaft strebt,  zu vermuten, auch wenn es solche Zirkel gibt. Ihre Existenz zu leugnen, w&#252;rde von Ignoranz und Dummheit zeugen. Nur ist der Fehler nicht allein auf ihrem Mist gewachsen. Sie machen sich das System lediglich in unversch&#228;mter und skrupelloser Art und Weise zunutze. Weil es ihre Gier nach Macht und Geld befriedigt, besteht ihr Ansporn darin, das System zu schlagen und es beziehungsweise die arbeitende Bev&#246;lkerung f&#252;r ihre Zwecke arbeiten zu lassen. Das taten sie auch schon lange, bevor das Zinsverbot dem Kapitalismus zum Opfer fiel.</p>
<p>Die Spieler im System, welche den schuld- und zinsbasierten Mechanismus der Geldsch&#246;pfung bedienen, sind die Banken. Sie machen Geld aus Geld und zelebrieren damit die Inzucht des Geldes. Es w&#228;re jedoch falsch und zu trivial, einfach nur die Banken an den Pranger zustellen, denn sie spielen lediglich nach den Spielregeln, die wir ihnen und uns mit unseren Finanz- und Wirtschaftsgesetzen gegeben haben. Es ist schliesslich nur &#8220;nat&#252;rlich&#8221;, dass die Banken den maximalen Nutzen f&#252;r sich daraus zu ziehen versuchen, so wie wir es doch fast alle mehr oder weniger im Leben tun. Wir sind es, die von der Bank einen Zins f&#252;r unsere Finanzanlagen und unsere Sparguthaben erwarten. Wie wir aus der Verhaltensforschung wissen, dient das Nutzenstreben der Selbsterhaltung der eigenen Art und der Schaffung von Sicherheit. Krankhaft ist es erst dann, wenn es zur Gier wird. Mit dem Zins Geld aus Geld erschaffen zu wollen, ist krank und widernat&#252;rlich, weil es den Energieerhaltungssatz und damit ein Naturgesetz verletzt. Gier ist die pathologische Auspr&#228;gung des Strebens nach Sicherheit und Selbsterhaltung. Gier kennt keine Grenzen, so wie auch die Exponentialfunktion, welcher die Zinseszinskurve folgt, unendlich und immer schneller w&#228;chst. Mit dem Zins haben wir diese Gier als grundlegenden Systembestandteil etabliert und damit ein krankes Finanz- und Wirtschaftssystem erschaffen. Den Fehler haben wir ausgeblendet und uns unserer Schuld gegen&#252;ber blind gemacht. Nun hat uns die Krise ereilt, weil das System kurz vor dem Kollaps steht, und wir sehen den Wald vor lauter B&#228;umen nicht mehr. Immer mehr Menschen leider darunter. Wir haben den &#220;berblick und den Sinn f&#252;r die auch in der Wirtschaft geltenden Naturgesetze verloren. Wir versuchen, die Geldkrankheit mit noch mehr krankem Geld zu kurieren. Wir sind gefangen in unserer Paradigma-Paralyse und anscheinend unf&#228;hig, uns aus der Grube, die wir uns selber gegraben haben, zu befreien. Wir &#228;rgern uns &#252;ber <span style="text-decoration: line-through;">unsere eigene Dummheit</span> die Dunkelheit und warten darauf, bis einer das Licht anschaltet, anstatt dass wir dies selber tun w&#252;rden. Wir sind das Volk! Oder sind wir bloss <a title=\"Ignoranz als (a)soziales Verhaltensmuster\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTAtMDctMTUvaWdub3JhbnotYWxzLWFzb3ppYWxlcy12ZXJoYWx0ZW5zbXVzdGVyLw==">ein Volk von Ignoranten</a>?</p>
<p>Eine zus&#228;tzliche Schuld an der ganzen Misere tragen all jene, welche mit Derivatgesch&#228;ften zus&#228;tzlich Spekulationsblasen erzeugen und so &#228;usserst wirkungsstarke Katalysatoren zur Beschleunigung der pathologischen Auswirkungen des Systemfehlers erschaffen. Auch sie werden dabei von ihrer Gier getrieben. Von wissenschaftsblinden &#214;konomen wird der Fokus gerne von den grundlegenden, konstruktionsbedingten Ursachen der Krise auf diese Katalysatoren gelenkt. Es liegt an uns allen, die ethische Ordnung wiederherzustellen. Jeder kann zumindest mit Aufkl&#228;rungsarbeit dazu beitragen. Und vielleicht t&#228;ten wir gut daran, den Schuldigen aus christlicher N&#228;chstenliebe zu vergeben, damit bei der Bereinigung kein Blut vergossen wird.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=3794" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>MythBusters d&#252;rfen RFID-Hack nicht zeigen</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 19:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Jeder, der sich ein bisschen n&#228;her mit der RFID-Technologie (Radio Frequency Identification Device) auskennt weiss, dass sie nicht f&#252;r sicherheitsrelevante Anwendungen taugt und wie anf&#228;llig sie f&#252;r Sabotage, unerlaubten Datenzugriff und Manipulation/F&#228;lschung ist. RFID-Chips wurden urspr&#252;nglich f&#252;r die Effizienzsteigerung in der Logistik entwickelt, wo sie die technologisch in die Jahre gekommenen Strichcodes abl&#246;sen sollten. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="RFID Chip" src="/images/rfid_chip_5_small.jpg" alt="RFID Chip" align="left" />Jeder, der sich ein bisschen n&#228;her mit der <a title=\"Was ist RFID?\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PUVnTnhzYWhKVWl3" target=\"_blank\">RFID-Technologie</a> (<span style="text-decoration: underline;">R</span>adio <span style="text-decoration: underline;">F</span>requency <span style="text-decoration: underline;">I</span>dentification <span style="text-decoration: underline;">D</span>evice) auskennt weiss, dass sie nicht f&#252;r sicherheitsrelevante Anwendungen taugt und wie anf&#228;llig sie f&#252;r Sabotage, unerlaubten Datenzugriff und Manipulation/F&#228;lschung ist. RFID-Chips wurden urspr&#252;nglich f&#252;r die Effizienzsteigerung in der Logistik entwickelt, wo sie die technologisch in die Jahre gekommenen Strichcodes abl&#246;sen sollten. Das haben sie vielerorts auch <a title=\"RFID - Technology Video\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PTRaajd0eG9EeGJF" target=\"_blank\">erfolgreich getan</a>. Sie sind viel einfacher und schneller auszulesen als Strichcodes, weil dies kontaktlos und gleichzeitig geschieht. Es gibt sie in den verschiedensten Ausf&#252;hrungen: in Plastikkarten oder andere Objekte eingeschweisst, als Minireiskorn zur Injektion unter die Haut oder als Aufkleber. W&#228;hrend am Anfang die blosse Identifikation von Objekten im Vordergrund stand, ist die Speicherung von allerlei zus&#228;tzlichen Daten in den Fokus ger&#252;ckt, denn die RFID-Chips von heute k&#246;nnen eine ganze Menge an Daten speichern. Dadurch er&#246;ffnen sich grunds&#228;tzlich viele ganz neue, zus&#228;tzliche Einsatzfelder.</p>
<p>RFID-Chips finden heute auch in Bereichen Anwendung, wo sie aufgrund ihrer technologiebedingten Sicherheitsm&#228;ngel grunds&#228;tzlich nichts verloren haben: Kennzeichnung von Haustieren, Eintritts- und Saisonkarten f&#252;r Hallenb&#228;der und Skilifte, Bahnkarten und Flugtickets, elektronische Personenausweise (Reisep&#228;sse, Identit&#228;tskarten, Mitarbeiterausweise), Kreditkarten, Medikamentenverpackungen, Patientenkarten und elektronische Schl&#246;sser aller Art (Haus, Auto, Hotelzimmer). Ein RFID-Chip macht jedes Objekt jederzeit und mit der entsprechenden Ausr&#252;stung auch aus einer Distanz von bis zu 500 Meter identifizierbar und damit <a title=\"RFID - Watching You\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PVZyM0tfV2tacTQw" target=\"_blank\">&#252;berwachbar</a>, was Datensch&#252;tzer Sturm laufen l&#228;sst. Die kleinen Spione sind immer dabei und das freut nicht nur die Polizei sondern auch Marktdatensammler und Terroristen.</p>
<p><span id="more-3716"></span><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/yNPDgudPmXE?fs=1&amp;hl=en_US" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/yNPDgudPmXE?fs=1&amp;hl=en_US" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>RFID l&#228;sst sich mit den aktuellen technischen M&#246;glichkeiten auch unter Einsatz von Datenverschl&#252;sselung nicht wirklich sicher machen, denn diese hat verschiedene L&#252;cken, die von einem Fachkundigen mit minimalster Ausr&#252;stung (Notebook und RFID-Leser &#8211; siehe auch <a title=\"How to hack RFID-enabled Credit Cards for $8 (BBtv)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PXZtYWpsS0psVDNV" target=\"_blank\">Beitrag von Boing Boing TV</a>) und relativ geringem Aufwand ausgen&#252;tzt werden k&#246;nnen, ohne dass dieser dabei irgendwelche Spuren hinterl&#228;sst. Die technischen M&#228;ngel und deren Risiken sowie die sozialen Auswirkungen habe ich bereits vor einiger Zeit im Zusammenhang mit der Abstimmung &#252;ber die Einf&#252;hrung biometrischer Reisep&#228;sse in der Schweiz 2009 <a title=\"Keine biometrische Ausweise mit RFID-Chips!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMDktMDMtMjUva2VpbmUtYmlvbWV0cmlzY2hlLWF1c3dlaXNlLW1pdC1yZmlkLWNoaXBzLw==">ausf&#252;hrlich beschrieben</a>.</p>
<p>Adam Savage wollte mit seinen Kollegen von den <a title=\"MythBusters Raw Videos\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PTJoek1IY2Z1ajFFJmFtcDtmZWF0dXJlPWZ2dw==" target=\"_blank\">MythBusters bei Discovery</a> den Mythos von der Sicherheit der RFID-Technologie vor einem breiten Publikum endg&#252;ltig entweihen. Warum das aber nie geschehen wird, erz&#228;hlte Adam an der Hacker-Konferenz &#8220;The Last <a title=\"Hackers On Planet Earth\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5IT1BFLm5ldA==" target=\"_blank\">H.O.P.E</a>.&#8221; (<span style="text-decoration: underline;">H</span>ackers <span style="text-decoration: underline;">O</span>n <span style="text-decoration: underline;">P</span>lanet <span style="text-decoration: underline;">E</span>arth) im Juli 2008 im Hotel Pennsylvania in New York City. Als sie w&#228;hrend den Vorbereitungen technische Details in einer Telefonkonferenz mit Texas Instruments (einer der Hersteller von RFID-Chips) besprechen wollten, tauchten am anderen Ende der Leitung pl&#246;tzlich die Chefjuristen der Kreditkartenfirmen American Express, Visa, Discover und andere auf und machten bei Discovery Druck, die geplante Folge nicht zu senden. Da der Sender von Werbeeinnahmen lebt, gab er schliesslich klein bei.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/X034R3yzDhw?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/X034R3yzDhw?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em>Ausschnitt aus &#8220;<a title=\"Hope2601 - Adam Savage - Fascination with the Dodo Bird\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3ZpZGVvLmdvb2dsZS5jb20vdmlkZW9wbGF5P2RvY2lkPTE1MTU3NjE2Mzg5NTE0NDA4NjIj" target=\"_blank\">Hope2601 &#8211; Adam Savage &#8211; Fascination with the Dodo Bird</a>&#8221; (ab Minute 45)<br />
</em></p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Elektronischer Personalausweis Deutschland" src="/images/elektronischer-personalausweis_deutschland_kill_small.jpg" alt="Elektronischer Personalausweis Deutschland" align="left" />Solch &#246;konomisch motivierte Selbstzensur geh&#246;rt heute bei den Medien leider zur Normalit&#228;t. Ebenso wurde mit Ausnahme des WDR auch nicht in den Medien berichtet, dass erst k&#252;rzliche am <a title=\"Pascal Gymnasium\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wYXNjYWwtZ3ltbmFzaXVtLmRlLw==" target=\"_blank\">Pascal Gymnasium</a> in Grevenbroich (dort wo Chefredaktor <a title=\"Diesen Horst Schl&#228;mmer liebe ich\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMDMtMTMvZGllc2VuLWhvcnN0LXNjaGxhbW1lci1saWViZS1pY2gv">Horst Schl&#228;mmer</a> beim Tagblatt sein Unwesen treibt) ein paar Gymnasiasten im Physikunterricht unter Anleitung von Lehrer Werner Kirchhoff einen Personalausweis (schliesslich sind alle Deutsch Angestellte der Deutschland AG) mit L&#246;tkolben, Zange und einem Fotoapparat ausser Funktion gesetzt haben. Einzig der WDR hat dar&#252;ber am 13.09.2010 <a title=\"WDR - markt-Scanner: Neuer Ausweis\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy53ZHIuZGUvdHYvbWFya3Qvc2VuZHVuZ3NiZWl0cmFlZ2UvMjAxMC8wOTEzLzAxX3BlcnNvbmFsYXVzd2Vpcy5qc3A=" target=\"_blank\">berichtet</a>, musste das Video aber kurz darauf wieder vom Netz nehmen. Es erschien l&#228;ngere Zeit nur noch ein Netzwerkfehler mit der Meldung &#8220;Datei nicht vorhanden&#8221;. Doch sp&#228;ter wurde der Beitrag wieder freigegeben. Auf YouTube gibt es zum Gl&#252;ck Dutzende solcher Videos, die zeigen, wie das geht:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/c0vZigwn09I?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/c0vZigwn09I?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das funktioniert &#252;brigens auch mit einer Z&#252;ndspule aus einem &#228;lteren Auto (die haben noch so Dinger eingebaut) und einem Kondensator aus einem ausgedienten Receiver und hinterl&#228;sst keinerlei Spuren. Auch in der Mikrowelle wird der Chip zerst&#246;rt, hinterl&#228;sst aber ein Brandloch in der Plastikkarte. Da die neuen, digitalen Ausweis auch bei defektem Chip g&#252;ltig bleiben, tut sich mit der Deaktivierung durch elektromagnetische Schockwellen eine M&#246;glichkeit auf, den Datenschutz auch bei biometrischen Ausweisen wiederherzustellen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/wApnKraftWo?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/wApnKraftWo?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/QIa6U_yADeU?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/QIa6U_yADeU?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/13JdZB_CZmw?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/13JdZB_CZmw?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=3716" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler &#8211; Teil 7</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2010-09-13/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-7/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 06:42:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den Designfehler in unserem Finanz- und Wirtschaftssystem habe ich bereits aus mehreren Perspektiven in verschiedenen Beitr&#228;gen beschrieben. Daher d&#252;rfte allen meinen Lesern hinreichend bekannt sein, dass es sich dabei um ein Schneeballsystem handelt, dessen Kollaps wir gerade miterleben d&#252;rfen/m&#252;ssen. Es ist nicht ein einziger, grosser und m&#228;chtiger &#8220;Badabumm&#8221; sondern eine Vielzahl von kleineren und gr&#246;sseren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Wirtschafts-Crash" src="/images/geld_und_religion/wirtschafts-crash_01_small.jpg" alt="Wirtschafts-Crash" align="left" />Den Designfehler in unserem Finanz- und Wirtschaftssystem habe ich bereits aus mehreren Perspektiven in <a title=\"Geldsystem und Finanzwirtschaft\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=L3RoZW1lbi9nZWxkc3lzdGVtLXVuZC1maW5hbnp3aXJ0c2NoYWZ0Lw==">verschiedenen Beitr&#228;gen</a> beschrieben. Daher d&#252;rfte allen meinen Lesern hinreichend bekannt sein, dass es sich dabei um ein Schneeballsystem handelt, dessen Kollaps wir gerade miterleben d&#252;rfen/m&#252;ssen. Es ist nicht ein einziger, grosser und m&#228;chtiger &#8220;Badabumm&#8221; sondern eine Vielzahl von kleineren und gr&#246;sseren Krisen und Crashes, wie dies auch bei einem gr&#246;sseren, von mehreren Erbeben begleiteten Vulkanausbruch der Fall ist. Viele &#214;konomen und Wirtschaftsjournalisten sind verwirrt ob der widerspr&#252;chlichen Anzeichen, die sich aus den etablierten Wirtschaftskennzahlen ergeben. Sind wir nun wieder auf Wachstumskurs oder geht es weiter bergab? Um diese Frage zu beantworten, bedarf es einer differenzierten Betrachtung, denn die Antwort ist: sowohl als auch, aber langfristig kracht&#8217;s. Bis vor der aktuellen Finanzkrise konnte man sich mehr oder weniger auf die vor-, mit- und nachlaufenden Konjunktur- beziehungsweise Wirtschaftsindikatoren verlassen. Dies ist heute nun nicht mehr ganz der Fall, weil sich die Wirtschaftszyklen nicht zuletzt auch durch die staatlichen Finanzspritzen teilweise verschoben haben.</p>
<h3>Mittelfristig geht&#8217;s bergab, langfristig kracht&#8217;s &#8211; aber warum?</h3>
<p>W&#228;hrend viele Branchen des Investitionsg&#252;termarktes &#8211; vorwiegend solche, die nicht in irgendeiner Art von den staatlichen inl&#228;ndischen oder ausl&#228;ndischen Konjunkturprogrammen zur &#8220;Stabilisierung der Wirtschaft&#8221; profitiert haben &#8211; sich bereits in einer mehr oder minder schweren Rezession befinden, w&#228;chst der Konsumg&#252;termarkt mehrheitlich noch. Der Investitionsg&#252;termarkt zeigt deflation&#228;re Anzeichen, w&#228;hrend die Zeichen des Konsumg&#252;termarktes auf Inflation stehen. &#220;ber Letzteres k&#246;nnen uns auch die Preissenkungen der Superm&#228;rkte f&#252;r ein paar wenige, ausgew&#228;hlte Produkte nicht hinwegt&#228;uschen. Das Preisniveau insgesamt steigt. Das Geld hat f&#252;r den Konsumenten immer weniger Wert, w&#228;hrend Unternehmen Investitionen nur sehr z&#246;gerlich und vorsichtig t&#228;tigen. Eine Teufelsspirale hat sich zu drehen begonnen und bald wird die Rezession auch die Konsumenten erreicht haben. Ab dann geht&#8217;s auf breiter Front konstant bergab mit der Wirtschaft, bis sich die Krise in einem grossen oder auch mehreren kurz auf einander folgenden Crashes &#8220;aufl&#246;sen&#8221; wird. Die Ursachen sind systembedingt und mathematisch erkl&#228;rbar.</p>
<p><span id="more-3615"></span>Der genaue Zeitpunkt l&#228;sst sich nicht voraussagen und ebenso wenig, was danach geschehen wird. Ich glaube auch nicht, dass irgendeine Regierung oder Bank darauf vorbereitet sein wird. Sicher ist nur, dass das grosse Krachen bereits vor der T&#252;re steht und uns die Ehre erweisen wird, wenn ihm der n&#228;chste Weltkrieg nicht zuvorkommt. Denn das Potential f&#252;r einen globalen bewaffneten Krieg war seit dem zweiten Weltkrieg noch nie so gross wie heute. Auf nicht milit&#228;rischer Ebene ist er schon seit Jahren im Gang, ohne dass die grosse Mehrheit der Bev&#246;lkerung hierzulande etwas davon mitbekommt. Daf&#252;r sorgen auch die Medien.</p>
<h3>Zusammenhang zwischen Geld, Leistung und Kapital</h3>
<p>Das erste Grund&#252;bel ist der Zins, der ein exponentielles Wirtschaftswachstum erzwingt, welches es in einer Welt mit begrenzten Ressourcen nicht gibt. &#220;ber die Auswirkungen des Zinseszinseffektes, welches unsere Guthaben auf den Sparkonten exponentiell wachsen l&#228;sst, freuen wir uns. Doch, was irgendwo auf der Haben-Seite steht und exponentiell w&#228;schst, muss auch irgendwo auf der Soll-Seite verbucht sein und dort in gleichem Masse wachsen, damit die Bilanz aufgeht. Das heisst, jemand muss sich f&#252;r dieses Geld verschulden, damit es &#252;berhaupt entsteht, denn Geld entsteht in unserem System ausschliesslich &#252;ber Kreditvergabe und damit durch Verschuldung. Und dies ist dann auch gleich das zweite Grund&#252;bel. Geld soll als Tauschmittel f&#252;r Leistungen allgemein und nicht nur f&#252;r G&#252;ter fungieren. Entstehen kann es aber nur durch die Kreditaufnahme, bei der Realkapital als Sicherheit hinterlegt wird. Leistung wird als Sicherheit nicht akzeptiert. Ohne Kapital, das f&#252;r Geld verpf&#228;ndet wird, gibt es kein Geld, mit dem Leistungen ausgetauscht werden k&#246;nnen. Kein Kapital, kein Geld, kein Leistungsaustausch, Massenarbeitslosigkeit. Willkommen in der Gegenwart!</p>
<p>Dies wollen wir uns einmal an einem einfachen Beispiel veranschaulichen. Ein Arzt A, ein B&#228;cker B und ein Friseur F wollen ihre Leistungen tauschen: A will sich von F die Haare schneiden lassen, F will das Brot von B kaufen und B m&#246;chte von A medizinisch behandelt werden. Damit sie den Austausch ihrer Leistungen &#252;ber Geld als Tauschmittel abwickeln k&#246;nnen, muss sich mindestens einer von ihnen verschulden, damit Geld entsteht. B entschliesst sich, seine Backstube zu verpf&#228;nden, und mit dem Geld f&#252;r seinen Kredit von der Bank l&#228;sst er sich von A medizinisch behandeln. A l&#228;sst sich mit seinem verdienten Geld seine Haare schneiden und die seiner ganzen Familie. Nun hat auch F Geld, um Brot f&#252;r sich und seine Familie zu kaufen. Doch da B f&#252;r sein von der Bank geliehenes Geld Zinsen bezahlen muss, verlangt er von F mehr als nur das geliehene Geld. Er schl&#228;gt die Zinsen auf seinen Preis drauf. Daher bleibt F nichts anderes &#252;brig, als bei der Bank ebenfalls einen Kredit in H&#246;he des von B verlangten Aufpreises zur Tilgung von dessen Zinsen aufzunehmen. Nat&#252;rlich m&#252;ssen auch f&#252;r dieses Geld wieder Zinsen bezahlt werden. A, B und F f&#252;hlen sich nun von der Bank betrogen und deshalb wollen B und F das von der Bank geliehene Geld beide vollst&#228;ndig zur&#252;ckbezahlen. Dies ist ihnen aber gar nicht m&#246;glich, weil nach Tilgung der urspr&#252;nglichen Schuld immer noch ein offener Posten f&#252;r die Zinsen bleibt. Der Zins muss aus der Geldmenge selber bezahlt werden, doch dieses Geld gibt es gar nicht, ausser es wird durch Neuverschuldung wieder gesch&#246;pft.</p>
<p><img title="Geldmenge und Schulden" src="/images/geld_und_religion/geldmenge_schulden.gif" alt="Geldmenge und Schulden" /><br />
<em>Schulden wachsen im Gleichschritt mit der Geldmenge<br />
</em></p>
<p>Schuldenberater kennen dieses Problem, wenn ihre Klienten sich f&#252;r die Begleichung ihrer Schulden und Zinsen immer wieder neu verschulden. Gelingt es jemandem nicht, f&#252;r die Zinsen seines Geldes und die Tilgung seiner Schulden einen gen&#252;gend grossen Geld&#252;berschuss zu erwirtschaften, f&#228;llt der Bank das als Sicherheit verpf&#228;ndete beziehungsweise hinterlegte Realkapital in vollem Umfang zur Verwertung zu. Die Bank wird dieses dann meist massiv unter dem Realwert &#8220;liquidieren&#8221;, wodurch der Kreditnehmer sogar seines noch ihm zustehenden Anteils an der Sicherheit verlustig geht. Um dieses Risiko mehr oder weniger abzudecken, verlangt jeder, der sich f&#252;r die Geldsch&#246;pfung verschuldet eine Risikopr&#228;mie in Form eines Preisaufschlags. Das allerdings zwingt die &#252;brigen Wirtschaftssubjekte wiederum erst recht, sich ihrerseits f&#252;r das Geld f&#252;r diese Risikopr&#228;mie zu verschulden. Die Schuldenspirale dreht sich immer schneller. Zur Wirtschaft werden viele Statistiken und Kennzahlen erhoben, unverst&#228;ndlicherweise aber nicht dar&#252;ber, wer bei wem wie hoch verschuldet ist, obwohl dies den zentralen Mechanismus unseres Finanzsystems darstellt. Ob nun eine bewusste Verschleierung vorliegt oder dieser Mangel auf blosser Unkenntnis des Systems beruht, will ich an dieser Stelle nicht weiter ausf&#252;hren.</p>
<p>Geld wird umverteilt: einerseits &#252;ber den Zins vom Kreditnehmer zu dem, der das Geld herausgibt oder als Sparguthaben via Hortungsmenge f&#252;r die Kreditvergabe zur Verf&#252;gung stellt, und anderseits durch Einkommens- beziehungsweise Ertrags&#252;bersc&#252;usss, welche langfristig letzten Endes nur durch &#220;bervorteilung im grossen Umverteilungskampf m&#246;glich sind. In unserem Geldsystem wird konstruktionsbedingt Kapital durch Arbeit von Arm nach Reich umverteilt. Die Armen verdienen das Geld der Reichen. Die m&#252;ssen das nicht selber tun, sondern &#8220;lassen ihr Geld f&#252;r sie arbeiten&#8221;. Durch Leistung wird aber kein Geld geschaffen sondern nur durch Verschuldung.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/lhwslJvotxs?fs=1&amp;hl=en_US&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/lhwslJvotxs?fs=1&amp;hl=en_US&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em>Der Zins: die Inzucht des Geldes</em></p>
<p><strong>Geld, Kapital oder Leistung sind aber keinesfalls schlecht. Kapital bildet als nutzbare Ressource die Grundlage f&#252;r Leistung und schafft Sicherheit. Leistung schafft Wohlstand und mehrt das Kapital. Geld erm&#246;glicht den vereinfachten Austausch von Leistung und Kapital. Dies wiederum erm&#246;glicht die Arbeitsteilung und steigert die Effizienz und damit auch den Wohlstand. Geld, Kapital und Leistung sind die Grundlagen jeder zivilisierten Wirtschaft. Einzig, wie sie &#252;ber die Zinspflicht f&#252;r die Zwangsverschuldung miteinander verkn&#252;pft sind, ist schlecht und asozial. Das ist der Konstruktionsfehler in unserem Finanz- und Wirtschaftssystem. Unser Geld ist ein leicht tauschbares, virtuelles Leihkapital, das an eine Schuldverpflichtung, den Zins, gekn&#252;pft ist. Die Schuld wird von einer Generation auf die n&#228;chste vererbt, ohne dass sie jemals vollst&#228;ndig getilgt werden k&#246;nnte, und f&#252;hrt dadurch zur systematischen Ausbeutung und Zwangsenteignung jener, die nicht vom Zinsertrag ihrer Anlagen leben k&#246;nnen und f&#252;r den exponentiell wachsenden Zinsertrag der Geldverleiher immer mehr zus&#228;tzlich arbeiten m&#252;ssen.</strong></p>
<p>Wegen dieses Konstruktionsfehlers kann sich die Wirtschaft nicht selbst regulieren und ist auf Korrekturmassnahmen angewiesen, welche allerdings niemals die dunkle Macht der Exponentialfunktion, der die Schuldenspirale folgt, kompensieren k&#246;nnen. Deshalb sind alle Versuche, die Marktwirtschaft sozial zu gestalten, von vorne herein zum Scheitern verurteilt, solange dieser Konstruktionsfehler besteht. M&#246;gen es die Kapitalisten und Monetaristen noch so gut meinen, sie werden die Umverteilung von Arm nach Reich beschleunigen. M&#246;gen es die Sozialisten und Keynesianer noch so gut meinen, sie werden das Wachstum der Staatsverschuldung beschleunigen. Die Prim&#228;rwirkung der einen Wirtschaftsreligion ist jeweils die Sekund&#228;rwirkung der anderen.</p>
<h3>Der Zins als Treiber im Schneeballsystem</h3>
<p>Auch wenn die Zentralbank den durch die Kreditvergabe &#8220;erwirtschafteten&#8221; Zins durch Investitionen oder Konsum selber direkt oder indirekt &#252;ber die L&#246;hne ihrer Angestellten wieder vollumf&#228;nglich in den Kreislauf der Realwirtschaft einspeist, wird das System zum Wachstum gezwungen, weil dieses Zinsgeld immer nur zeitverz&#246;gert in den Kreislauf zur&#252;ckfliesst. Da die Zinsen aber vorher bezahlt werden m&#252;ssen, erzwingt die daraus entstehende, st&#228;ndige Liquidit&#228;tsl&#252;cke eine ebenso st&#228;ndige Neuverschuldung. Das heisst, das exponentielle Wachstum wird nur etwas abgeflacht und verz&#246;gert. Wenn die Zentralbank nun zus&#228;tzlich die Notengeldmenge zur&#252;ckf&#228;hrt, indem sie einen Teil der Repo-Gesch&#228;fte nicht erneuert, Zinsgeld zur&#252;ckbeh&#228;lt oder einzelne Wirtschaftsteilnehmer einen &#220;berschuss an Geld erwirtschaftet haben und dieses auf der Bank anlegen, fehlt dieses Geld f&#252;r den Austausch von Leistungen. Soll dieser Austausch trotzdem weiterhin in gleichem Masse stattfinden, m&#252;ssen sich einzelne Wirtschaftssubjekte zus&#228;tzlich verschulden, um die Geld<span style="text-decoration: underline;">umlauf</span>menge aufrecht zu erhalten. Wenn dann die Gesch&#228;ftsbanken auch noch eine restriktivere Kreditvergabe praktizieren, ger&#228;t der Geldumlauf zus&#228;tzlich ins Stocken.</p>
<p>Wenn niemand mehr bereit ist, sich weiter zu verschulden, oder kein Kapital mehr vorhanden ist, das f&#252;r Geld verpf&#228;ndet werden kann, klemmt es in diesem Schneeballsystem und es kollabiert, weil die exponentiell wachsende Zinslast, welche immer mehr der Hortungsmenge zufliesst, die Umlaufmenge und deren f&#252;r den Leistungsaustausch verf&#252;gbaren Anteil immer mehr schwinden l&#228;sst. Weil nicht mehr gen&#252;gend Geld f&#252;r den Austausch von Leistungen der Realwirtschaft vorhanden ist, wird der Umverteilungskampf um das Geld h&#228;rter und es k&#246;nnen auch immer weniger L&#246;hne bezahlt werden. Die Folge davon ist Massenarbeitslosigkeit. Das Defizit der Umlaufmenge kann eine Zeit lang durch entsprechend exponentiell wachsende Staatsverschuldung f&#252;r sogenannte &#8220;Konjunkturprogramme&#8221; (wie z.B. die &#8220;Abwrackpr&#228;mie&#8221; oder vorgezogene Infrastrukturprojekte) auf Pump kompensiert werden &#8211; aber eben nur eine beschr&#228;nkte Zeit lang. Diesen Punkt haben wir aktuell bereits erreicht und die Mehrzahl der Staaten steht vor dem Staatsbankrott. Auf Staatskosten Geld f&#252;r die Liquidit&#228;tsversorgung der Wirtschaft oder Teilen davon zu sch&#246;pfen, ist wie einen Alkoholiker auf Entzug mit Alkohol zu versorgen. L&#228;sst man ihn jedoch auf Entzug, wird er aggressiv und unberechenbar und landet dann nicht selten in der Beschaffungskriminalit&#228;t.</p>
<p>Viele Staaten sind schon lange bankrott, weil ihre Schulden ihre reale Wirtschaftsleistung &#252;bersteigen und bereits 30 bis 50 Prozent der Steuereinnahmen zur Tilgung der Zinsen f&#252;r die Staatsschulden verwendet werden m&#252;ssen. Nur wenige Staaten bezahlen weniger Zinsen f&#252;r ihre Schulden. Ebenso bezahlen auch wir als Konsumenten mit dem Preis f&#252;r unsere Eink&#228;ufe und Leistungsbez&#252;ge einen gleich hohen Anteil f&#252;r die Zinsen unseres Geldes, das irgendwann einmal durch irgendjemanden &#252;ber einen Kredit &#8220;gesch&#246;pft&#8221; wurde. Die Thesaurierung der Zinsen erfolgt in gleichem Masse auf der Schulden- beziehungsweise Soll-Seite in der Buchhaltung eines W&#228;hrungssystems wie sie auch auf der Haben-Seite das Guthaben der Sparer und Anleger mehrt.</p>
<p>Was sich im Geldumverteilungskampf auf der Ebene zwischen den einzelnen Wirtschaftsteilnehmern abspielt, wiederholt sich genau gleich auf der Ebene zwischen den einzelnen Volkswirtschaften. W&#228;hrend die einen Staaten Export&#252;bersch&#252;sse produzieren, f&#252;hrt dies zu Import&#252;bersch&#252;ssen bei anderen Staaten. Letztere importieren und konsumieren also mehr als sie produzieren und exportieren. Oft wird dieses Ungleichgewicht durch willk&#252;rliche und ungerechte W&#228;hrungswechselkurse noch zus&#228;tzlich beg&#252;nstigt, wenn nicht sogar erst ausgel&#246;st.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/XU4NKp0d9_0?fs=1&amp;hl=en_US" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/XU4NKp0d9_0?fs=1&amp;hl=en_US" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em>Irrationalit&#228;t und Krise der modernen &#214;konomie</em></p>
<h3>Die Risiken des Geldes</h3>
<p>&#8220;Je gr&#246;sser das Risiko, desto h&#246;her auch der m&#246;gliche Gewinn&#8221; lautet eine allgemeine Volksdummheit. Dabei wird allerdings immer nur die Gewinnseite betrachtet. Die Verlustseite wird von den Banken systematisch ausgeblendet und vom Volk konsequent ignoriert. Wo es Gewinner gibt, muss es auch in gleichem Masse Verlierer geben. Ohne Licht kein Schatten. Wen die Realit&#228;t einholt, der sch&#228;mt sich meist und schweigt dar&#252;ber. L&#228;ngerfristig und gesamthaft betrachtet kann ein Kapitalgewinn nicht h&#246;her sein als das Wachstum der Gesamtwirtschaft. Dies gilt sowohl nominal als auch real. Interne Bankstudien, in die ich pers&#246;nlich Einsicht hatte, zeigen klar, dass die langfristige Durchschnittsrendite f&#252;r Kapitalanlagen bei Schweizer Banken in den Jahren kurz vor der Finanzkrise nominal bei knapp 4.5 Prozent gelegen hat und ab einem gewissen Grundrisiko unabh&#228;ngig vom Anlagerisiko verlief. Langfristige Renditeerwartungen, die dar&#252;ber liegen, sind folglich v&#246;llig unrealistisch. Von diesem Gewinn m&#252;ssen dann aber noch die Geb&#252;hren der Bank und die Steuern f&#252;r Vater Staat abgezogen werden. Eine Nettorendite von nominal gerade noch 1 bis 2 Prozent ist aber angesichts einer Inflation in gleicher H&#246;he nicht wirklich attraktiv. Finanzanlagen sind folglich nur f&#252;r Finanzinstitute wirklich rentabel, die an den Verwaltungs- und Transaktionsgeb&#252;hren sowie an den Zinsmargen verdienen. Sie k&#246;nnen ihren Preis frei bestimmen. Da sie sich gegenseitig abstimmen und de facto ein Finanzkartell bilden, sorgen sie immer daf&#252;r, dass &#8220;gen&#252;gend&#8221; vom Kuchen f&#252;r sie abf&#228;llt.</p>
<p><img title="Anlagerisiko und Rendite" src="/images/geld_und_religion/risiko_rendite_small.gif" alt="Anlagerisiko und Rendite" /><br />
<em>Rendite in Abh&#228;ngigkeit des </em><em>Anlagerisikos<br />
</em></p>
<p>Das Anlagegesch&#228;ft findet heute nicht mehr mit Aktien (Shares) und Obligationen (Bonds) sondern haupts&#228;chlich mit Derivaten statt und so &#252;bertrifft das Volumen des Derivatmarktes jenes der Basiswerte bereits um ein Mehrfaches (teilweise sogar in 2-stelliger H&#246;he). Finanzb&#246;rsen dienen schon lange nicht mehr der Beschaffung von Finanzmitteln f&#252;r Unternehmen. Sie sind l&#228;ngst zu Wettb&#252;ros verkommen und dienen dem spekulativen Handel mit Risiken. &#8220;Hedging&#8221; nennt sich das in der Fachsprache der Investment Banker und es gibt &#8220;Anlagefonds&#8221; (sog. Hedgefonds), die ausschliesslich auf dem Handel mit solchen Risiken basieren. Derivate sind verbriefte Spekulationen auf steigende oder fallende B&#246;rsenkurse, also nichts als legalisierte B&#246;rsenwetten. Diese Spekulationen wirken als Katalysator der Krise, weil sie bereits in kurzer Zeit &#252;berdimensionale Finanzblasen erzeugen und dem Markt eine Liquidit&#228;t vorgaukeln, die gar nicht real sondern nur auf dem Papier existiert.</p>
<h3>Zinsgeld kennt keine Fairness</h3>
<p>Die Kreditvergabe und somit auch die Geldsch&#246;pfung erfolgt in unserem zinsbasierten Schuldgeldsystem auf einer unpartnerschaftlichen und unfairen Basis, da das Kreditrisiko von der Bank jeweils voll auf die Kreditnehmer abgew&#228;lzt wird beziehungsweise solidarisch auf alle Kreditnehmer verteilt wird. Wie im Gl&#252;cksspiel Roulette gewinnt auch hier die Bank l&#228;ngerfristig immer. Sollte sie wirklich einmal eine H&#228;ufung von Kreditausf&#228;llen erleiden, die sie in den Ruin treibt, werden so viele ihrer Kreditnehmer schon vor ihr Konkurs gegangen sein, dass es auf die Bank auch nicht mehr drauf ankommt. Sollte sich eine Bank mit ihren Eigengesch&#228;ften verspekulieren, kann sie die Verluste &#252;ber R&#252;ckversicherungen an andere Banken &#252;berw&#228;lzen, die selbige an ihre Kunden &#252;berw&#228;lzen. Andernfalls springt der Staat in die Bresche und &#252;bernimmt die Verluste im Namen aller Steuerzahler. Von echter Partnerschaftlichkeit kann im Geldgesch&#228;ft also nicht die Rede sein.</p>
<p>Solange der <a title=\"Geld und Religion\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMDYtMDkvZ2VsZC11bmQtcmVsaWdpb24v">Volksglaube an den Wert des Geldes</a> aufrecht erhalten wird, kommen die Banken mit minimalen Eigenkapitalquoten von weniger als 2 bis 3 Prozent aus. Ger&#228;t dieser Glaube allerdings ins Wanken und wollen pl&#246;tzlich alle Sparer gleichzeitig ihr Geld von den Bank abheben, sind die Banken zahlungsunf&#228;hig und damit kollabieren die gesamte Finanzwirtschaft und alle Teile der Realwirtschaft, die direkt von der Finanzwirtschaft abh&#228;ngig sind. Der Rest der Realwirtschaft ger&#228;t arg ins Stocken.</p>
<h3>Ethik der Wirtschaftssysteme</h3>
<p>Ein Zinsverbot besteht heute vor allem noch im Islam und ist zentraler Bestandteil der Religion beziehungsweise der Soziallehre des Korans (Sure 3, Vers 130): <em>&#8220;Ihr Gl&#228;ubigen! Nehmt nicht Zins, indem ihr in mehrfachen Betr&#228;gen wiedernehmt, was ihr ausgeliehen habt!&#8221;</em>. Alle Zinsprodukte unserer Banken sind daher nicht mit dem islamischen Recht vereinbar. Das Kapital selber hat im Islam kein Recht, sich zu vermehren. Hingegen sind alle Ertr&#228;ge erlaubt, welche auf Handel oder Investitionen basieren: Rohstoffhandel, Handelsfinanzierungen, Risikokapitalverleihungen, Vermietungen oder Leasing. Die gebr&#228;uchlichste Investitionsform sind daher Aktien, denn Dividenden gelten nicht als Zinsen, weil die Aktion&#228;re kein bindendes Recht darauf besitzen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Ma6ldmwp4wo?fs=1&amp;hl=en_US&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Ma6ldmwp4wo?fs=1&amp;hl=en_US&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em>Das islamische Wirtschaftssystem</em></p>
<p>Das islamische Wirtschaftssystem ist dem westlichen Kapitalismus in vielerlei Hinsicht &#252;berlegen. Die gleichen Grunds&#228;tze, wie sie die Scharia vorschreibt, galten lange Zeit auch im Christentum: Zinsen und Spekulationen waren verboten. Doch mit dem Einzug des Bankenwesens im 14. Jahrhundert und des modernen Kapitalismus Ende des 17. Jahrhundert wurden diese ethischen und zugleich logischen Grunds&#228;tze &#252;ber den Haufen geworfen. Bereits das &#8220;Alte Testament&#8221; der Bibel verbat den Juden das Zinsnehmen gegen&#252;ber Glaubens- und Volks- beziehungsweise Stammesgenossen, was jedoch auch heute noch so ausgelegt wird, dass es gegen&#252;ber Anders- oder Nichtgl&#228;ubigen (z.B. Christen, Moslems, Buddhisten oder Atheisten) durchaus erlaubt ist. Die im Geldgesch&#228;ft t&#228;tigen Juden verstanden es schon fr&#252;h, den Wohlstand und das Kapital von Nichtjuden in ihren Besitz zu bringen, indem sie diese sich f&#252;r das Tauschmittel Geld bei ihnen verschulden liessen, als Lohn f&#252;r diese Leistung Zinsen verlangten und ihre &#8220;Kunden&#8221; dadurch in die Verschuldungsfalle trieben. Modern w&#252;rde man dieses Gesch&#228;ft als &#8220;mit Liquidit&#228;t versorgen&#8221; bezeichnen. Die mit der Verschuldung verbundene Kapitalverschiebung begr&#252;ndet den Wohlstand und Reichtum der j&#252;dischen Finanzaristokratie, deren ber&#252;hmtestes Aush&#228;ngeschild in Europa die Rothschilds darstellen. Dies war schon immer einer der zentralen Konfliktpunkte zwischen der christlichen und j&#252;dischen Welt mit manch tragischen Folgen. W&#228;hrend Juden jedoch auch heute noch vor allem die <a title=\"Goi (Nichtjude)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Hb2lfJTI4TmljaHRqdWRlJTI5" target=\"_blank\">Gojim</a> (Nichtjuden) abzocken, tun es die Christen beziehungsweise deren Abk&#246;mmlinge heute unchristlich und religionsneutral, d.h. auch gegenseitig.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/sOgQbx9Ry9s?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/sOgQbx9Ry9s?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em>Georg Schramm erkl&#228;rt als Rentner Lothar Dombrowski<br />
die &#196;sthetik der Verm&#246;gensverteilung</em></p>
<p>Und mittlerweile hat die Gier auch die islamische Welt erfasst. So gibt es auch in der islamischen Wirtschaft viele Tricks und Rechtskniffe, um die Bestimmungen der Scharia zu umgehen. Um islamischen Gl&#228;ubigen trotzdem verzinsliche Geldanlagen zu erm&#246;glichen, werden so genannte &#8220;islamische Anleihen&#8221; vergeben, die direkte Zinszahlungen auf Geld durch Mieteinnahmen, Firmenbeteiligungen oder &#228;hnliche im Islam erlaubte Praktiken umgehen. Zero-Bonds (zu Deutsch &#8220;<a title=\"Nullkuponanleihe\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9OdWxsa3Vwb25hbmxlaWhl" target=\"_blank\">Nullkuponanleihen</a>&#8220;) erf&#252;llen als einziges modernes Finanzprodukt des westlichen Kapitalismus die Erfordernisse an eine islamische Anleihe. F&#252;r das Bankgesch&#228;ft ist das Zinsverbot eine &#8220;besondere Belastung&#8221;, was zu kreativen Umgehungsgesch&#228;ften gef&#252;hrt hat. So kann man z. B. eine Ware mit einem Zahlungsziel kaufen und sofort zu einem niedrigeren Preis an den Verk&#228;ufer, der sofort zahlt, zur&#252;ckver&#228;ussern. Da die Ware den Besitzer nicht gewechselt hat, jedoch Geld ausgezahlt wurde, ist das Resultat wie bei einem befristeten Kredit mit Zinsen, der Wortlaut des Gesetzes aber eingehalten. Rechtskniffe dieser Art finden sich in der Rechtspraxis h&#228;ufig. Sie sind eines der Mittel, die finanziellen Aktivit&#228;ten zumindest dem Schein nach Scharia-konform zu gestalten.</p>
<h3>Alternative Geldsysteme</h3>
<p>Wir sind im Glauben erzogen worden, dass wir nur die Wahl zwischen Kapitalismus und Sozialismus/Kommunismus h&#228;tten und der Zins stets ein zwingender und legitimer Bestandteil des Finanzsystems w&#228;re. Dies begr&#252;ndet die Paradigma-Paralyse, in der sich unsere Gesellschaft befindet. Doch es gibt ethische und funktionierende Alternativen, auf die ich zu gegebener Zeit in einem weiteren Beitrag eingehen werde. Nur soviel sei schon mal verraten: Gleichgewicht und Energieerhaltungssatz sind dabei Schl&#252;sselbegriffe.</p>
<p><a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zdHV0dG1hbm4ta2FyaWthdHVyZW4uZGUva2FyaWthdHVyZW4va2FyaV8yMDEwMDkyN19BbnJlaXplLmdpZg==" target=\"_blank\"><img title="Lohnstandsgebot" src="http://www.stuttmann-karikaturen.de/karikaturen/kari_20100927_Anreize.gif" alt="" width="480" height="355" /></a><br />
<em>&#8220;Lohnstandsgebot&#8221; von <a title=\"Klaus Stuttmann Karikaturen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zdHV0dG1hbm4ta2FyaWthdHVyZW4uZGUv" target=\"_blank\">Klaus Stuttmann</a>, freiberuflicher Karikaturist</em></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=3615" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Systematische Volksverdummung durch die Medien</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 19:30:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einer der f&#252;r mich besten Auftritte von Georg Schramm, der keines weiteren Kommentars bedarf:

Einfach ansehen, zuh&#246;ren und das Denkorgan benutzen. Witziger und dennoch &#228;usserst seri&#246;s kann man Gesellschafts- und Medienkritik nicht verpacken.
 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der f&#252;r mich besten Auftritte von <a title=\"Georg Schramm\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nZW9yZy1zY2hyYW1tLmRlLw==" target=\"_blank\">Georg Schramm</a>, der keines weiteren Kommentars bedarf:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/jitdvJ5U3I4?fs=1&amp;hl=en_US" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/jitdvJ5U3I4?fs=1&amp;hl=en_US" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Einfach ansehen, zuh&#246;ren und das Denkorgan benutzen. Witziger und dennoch &#228;usserst seri&#246;s kann man Gesellschafts- und Medienkritik nicht verpacken.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=3648" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Was steckt wirklich hinter dem Klimawandel? (Teil 3)</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 06:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was sind die wissenschaftlich gesicherten Fakten im Zusammenhang mit dem Klimawandel und was sind bloss Vermutungen und Spekulationen? Diese Frage interessiert mich nat&#252;rlich nur schon aufgrund meiner technisch-naturwissenschaftlichen Ausbildung als Ingenieur. Deshalb bin ich ihr in den letzten Monaten intensiv nachgegangen und musste oft staunen, welch grosse M&#228;ngel die meisten in den Medien publizierten Artikel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Unsere Erde" src="http://www.dobszay.ch/images/globus.jpg" alt="Globus" align="left" />Was sind die wissenschaftlich gesicherten Fakten im Zusammenhang mit dem Klimawandel und was sind bloss Vermutungen und Spekulationen? Diese Frage interessiert mich nat&#252;rlich nur schon aufgrund meiner technisch-naturwissenschaftlichen Ausbildung als Ingenieur. Deshalb bin ich ihr in den letzten Monaten intensiv nachgegangen und musste oft staunen, welch grosse M&#228;ngel die meisten in den Medien publizierten Artikel aufweisen. Wissenschaftsjournalisten sind eben in der Regel keine Wissenschaftler mit den entsprechenden naturwissenschaftlichen Grundlagenkenntnissen. Sie schreiben lediglich &#252;ber solche Leute und ihre Arbeiten, &#252;bernehmen deren Aussagen meist ungepr&#252;ft und fehlinterpretieren und verdrehen sie nicht selten, wenn auch nicht einmal immer mit b&#246;ser Absicht.</p>
<p>Im Folgenden werde ich nach der Beleuchtung der Akteure im globalen Klimatheater im <a title=\"Was steckt wirklich hinter dem Klimawandel? (Teil 1)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMTItMDgvd2FzLXN0ZWNrdC13aXJrbGljaC1oaW50ZXItZGVtLWtsaW1hd2FuZGVsLXRlaWwtMS8=">ersten</a> und <a title=\"Was steckt wirklich hinter dem Klimawandel? (Teil 2)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMTItMTcvd2FzLXN0ZWNrdC13aXJrbGljaC1oaW50ZXItZGVtLWtsaW1hd2FuZGVsLXRlaWwtMi8=">zweiten</a> Beitrag ein paar naturwissenschaftliche Ph&#228;nomene, physikalische Gesetze und Kausalzusammenh&#228;nge aufzeigen, welche bislang (noch) nicht die ihnen geb&#252;hrende Ber&#252;cksichtigung in der &#246;ffentlichen Klimadiskussion gefunden haben. Dieser Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit, sondern soll lediglich ein paar weisse Flecken in der &#246;ffentlichen Diskussion um den Klimawandel aus Sicht der Physik beleuchten. In praktisch allen Klimastudien habe ich verschiedene Faktoren vermisst, die doch bekanntermassen einen Einfluss auf die Thermodynamik unseres Planeten und damit auch auf das Wetter und das Klima haben. Zudem musste ich mit grossem Erstaunen feststellen, dass die meisten der prominenten Kausalzusammenh&#228;nge im Zusammenhang mit dem Klima reine Hypothesen darstellen und durch keinerlei Fakten belegt und verifiziert sind. Entsprechend hypothetisch sind dann wohl auch die Resultate der auf diesen Hypothesen beruhenden Berechnungen mit vereinfachten Klimamodellen.</p>
<p><span id="more-2506"></span>F&#252;r mich war es verbl&#252;ffend, in wie wenig Zeit ich zu einzelnen Themengebieten der Klimaforschung mehr zusammentragen konnte, als das IPCC in seinen Berichten publiziert &#8211; obschon die Verfassung dieses Beitrags aus Zeitmangel etwas l&#228;nger als geplant gedauert hat. Da stellt sich mir die Frage nach der Glaub- und Vertrauensw&#252;rdigkeit und Seriosit&#228;t dieser internationalen Organisation der UNO. Tats&#228;chlich ist es so, dass nur mehr oder weniger wissenschaftliche Arbeiten in den IPCC-Berichten ber&#252;cksichtigt werden, die von mindestens einem anderen mehr oder weniger anerkannten Wissenschaftler &#8220;peer-reviewed&#8221; wurden. So definiert sich deren Wissenschaftlichkeit. Dies heisst aber lediglich, dass es mindestens eine weitere Person gibt, welche die gleiche Meinung wie der Autor der betreffenden Publikation vertritt und diese f&#252;r plausibel h&#228;lt. &#220;ber den tats&#228;chlichen Wahrheitsgehalt, die Korrektheit und die Vollst&#228;ndigkeit einer Arbeit zum Klima sagt es gar nichts aus. Das ist, wie wenn zwei Glaubensbr&#252;der in ihren religi&#246;sen Ansichten &#252;bereinstimmen. Sogar wenn alle in den IPCC-Berichten ber&#252;cksichtigten Arbeiten korrekt w&#228;ren, w&#252;rden sie dennoch nur einen beschr&#228;nkten Teil des aktuellen Standes der Wissenschaft und erst recht der gesamten Klimawahrheit abdecken, d.h. sie k&#246;nnen gar nicht vollst&#228;ndig sein und ber&#252;cksichtigen daher auch nicht alle Einflussfaktoren auf das Klima. Entsprechend korrekt k&#246;nnen auch die Schl&#252;sse aus den ausgewerteten Arbeiten nur sein.</p>
<h3>CO2 und andere &#8220;Treibhausgase&#8221;</h3>
<p>Zun&#228;chst nehmen wir die Rolle von Kohlendioxid (CO2) und anderen sogenannten &#8220;Treibhausgasen&#8221; sowie den sogenannten <a title=\"Treibhauseffekt\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9UcmVpYmhhdXNlZmZla3Q=" target=\"_blank\">Treibhauseffekt</a> selber etwas n&#228;her unter die Lupe. Das Modell des Treibhauseffektes funktioniert wie folgt: Kurzwelliges Sonnenlicht gelangt weitgehend ungehindert durch die Erdatmosph&#228;re und wird von der Erdoberfl&#228;che absorbiert, wodurch sich diese erw&#228;rmt. Diese gibt einen Teil der eingestrahlten Energie als langwellige W&#228;rmestrahlung (Infrarot) wieder ab. Infratores Licht wird durch Wolken (d.h. Wasserdampf, H2O) und die Treibhausgase Kohlendioxid (CO2),  Ozon (O3), Stickoxide und Methan (CH4) in der Atmosph&#228;re abgefangen und zum Teil wieder in Richtung Erde abgegeben. Nur ein kleiner Teil entweicht wieder in den Weltraum. Ohne diesen Treibhauseffekt w&#228;re die globale Durchschnittstemperatur zumindest gem&#228;ss den g&#228;ngigen Berechnungsmodellen nicht plus 15 Grad sondern minus 18 Grad Celsius.</p>
<p>Von den Klima-Alarmisten wird behauptet, dass das CO2 f&#252;r den Treibhauseffekt verantwortlich ist und so die Temperatur beeinflusst. In Wahrheit zeigen die Messungen ein Bild, aus dem sich gerade das Gegenteil ableiten liesse, denn der Langzeitverlauf der CO2-Kurve folgt um mehrere Hundert Jahre zeitlich versetzt der Temperaturkurve, wie arch&#228;ologische Funde, Eiskernbohrungen in der Antarktis und geologische Untersuchungen belegen und &#252;brigens auch die Grafiken des IPCC zeigen! Das kann damit zusammenh&#228;ngen, dass das Wasser der Meere <a title=\"Ozeane als Kohlenstoffsenke\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9WZXJzYXVlcnVuZ19kZXJfTWVlcmUjT3plYW5lX2Fsc19Lb2hsZW5zdG9mZnNlbmtl" target=\"_blank\">CO2 absorbieren</a> und wieder freigeben kann, wobei warmes Wasser weniger CO2 speichern kann als kaltes Wasser. Sobald sich das Wasser erw&#228;rmt, gibt es zuvor gebundenes CO2 an die Atmosph&#228;re ab, denn durch die W&#228;rmeenergie ist die Entropie der Wassermolek&#252;le h&#246;her und zwischen diesen sich st&#228;rker bewegenden Teilchen k&#246;nnen sich die CO2-Molek&#252;le weniger leicht durch <a title=\"Quadrupolmoment\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9RdWFkcnVwb2xtb21lbnQ=" target=\"_blank\">Dipol-Quadrupol-Wechselwirkungen</a> einnisten. Offensichtlich verwechseln die Klima-Alarmisten Ursache und Wirkung zwischen Temperatur und CO2-Konzentration und basteln aus ein paar ausgew&#228;hlten und teilweise erst noch manipulierten Korrelationen willk&#252;rlich einen falschen Kausalzusammenhang. Aufgrund geologischer Untersuchungen wissen wir, dass es auf der Erde schon mehrere Perioden gegeben hat, die wesentlicher w&#228;rmer als heute waren. Die letzte fand im Mittelalter statt. Doch damals war die Erdbev&#246;lkerung viel kleiner und es gab noch keine Industrie und somit auch keinen erh&#246;hten, von Menschen verursachten CO2-Ausstoss. Der CO2-Gehalt der Atmosph&#228;re ist erst seit der Industrialisierung ab circa 1800 von ca. 280 ppmv bis auf einen &#8220;Rekordwert&#8221; von heute rund 400 ppmv kontinuierlich gestiegen.</p>
<p>Der ehemalige UN-Umweltberater und Autor des 2009 erschienen Buches &#8220;<a title=\"Chill: A Reassessment of Global Warming Theory\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbWF6b24uZGUvQ2hpbGwtUmVhc3Nlc3NtZW50LUdsb2JhbC1XYXJtaW5nLVRoZW9yeS9kcC8xOTA1NTcwMTk4Lw==" target=\"_blank\">Chill, A Reassessment of Global Warming Theory</a>: Does climate change mean the world is cooling, and if so what should we do about it?&#8221; <a title=\"Peter Taylor\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5jbGFpcnZpZXdib29rcy5jb20vcGFnZXMvdmlld2F1dGhvci5waHA/aWRfaW49Mjk=" target=\"_blank\">Peter Taylor</a> erkl&#228;rt uns, was es mit dem CO2 und der Erderw&#228;rmung wirklich <a title=\"Peter Taylor - Climate Change\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PVVVVVljZnNhU253" target=\"_blank\">auf sich hat</a>:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/UUUYcfsaSnw&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/UUUYcfsaSnw&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a title=\"Biography of Robert M. Carter\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL21lbWJlcnMuaWluZXQubmV0LmF1L35nbHJtYy8=" target=\"_blank\">Professor Bob M. Carter</a> forscht und lehrt an der James Cook University und an der University of Adelaide in Australien. Er ist Geologe, Klimatologe und Umweltwissenschaftler und auch er kann uns den Zusammenhang zwischen CO2 und der angeblichen Erderw&#228;rmung <a title=\"Professor Bob Carter torpedoes the “scientific consensus” on the climate HOAX\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3ZpZGVvLmdvb2dsZS5jb20vdmlkZW9wbGF5P2RvY2lkPS0xMzI2OTM3NjE3MTY3NTU4OTQ3Iw==" target=\"_blank\">erkl&#228;ren</a>:</p>
<p><object id="VideoPlayback" style="width: 480px; height: 391px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=-1326937617167558947&amp;hl=en&amp;fs=true" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="VideoPlayback" style="width: 480px; height: 391px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=-1326937617167558947&amp;hl=en&amp;fs=true" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>H&#246;chstwahrscheinlich hat CO2 also gar keinen relevanten Einfluss auf das Klima, denn der Anteil von CO2 in der Atmosph&#228;re ist weit kleiner als der von Wasser(dampf). Der Anteil von CO2 in der Atmosph&#228;re betr&#228;gt gerade einmal 0.0385%. Davon sind 0.0070% vom Menschen gemacht &#8211; also lediglich ein Anteil von 18% . Seit Anfang des 20. Jahrhunderts sind die weltweiten Temperaturen im Durchschnitt nur um 0.6 Grad Celsius gestiegen. Dieser minimale Anstieg &#252;ber ein Jahrhundert ist nichts Ungew&#246;hnliches und liegt v&#246;llig innerhalb der normalen Bandbreite der nat&#252;rlichen Schwankungen. Und seit 10 Jahren ist gar keine globale Erw&#228;rmung zu beobachten sondern eine leichte Abk&#252;hlung. Daraus nun auf eine kommende Eiszeit zu schliessen, w&#228;re aber ebenso falsch. Falsch ist auch die Annahme, dass bei einem Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosph&#228;re auch dessen Einfluss auf das Klima linear zunimmt, denn ab einer gewissen CO2-Konzentration ersch&#246;pft sich der Einfluss des CO2, wie sogar in Laborexperimenten nachgewiesen werden konnte.</p>
<p>Wenn wir annehmen, dass wirklich eine Erderw&#228;rmung durch einen Treibhauseffekt verursacht wird, dann m&#252;sste Wasserdampf um ein Mehrfaches von CO2 daf&#252;r verantwortlich sein, da unsere Atmosph&#228;re um ein Vielfaches mehr Wasser als CO2 enth&#228;lt. Bemerkenswert ist auch, dass der Anstieg der CO2-Konzentration durch die Industrialisierung keinen erkennbaren Zusammenhang mit einer globalen Temperaturver&#228;nderung hat und teilweise sogar gegenl&#228;ufig ist. Damit scheidet der Mensch als Hauptverursacher einer durch CO2 verursachten Klimaerw&#228;rmung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus.</p>
<h3>Die Sonne als Energiequelle und Motor des Wetters</h3>
<p>Der Einfluss der eigentlichen Sonnenstrahlung und ihrer Energie wird in den g&#228;ngigen Klimamodellen weitgehend vernachl&#228;ssigt, obwohl die Sonne praktisch die gesamte Energie f&#252;r die W&#228;rme auf der Erdoberfl&#228;che liefert. Sie liefert der Erde innert einer Stunde etwa gleich viel Energie wie die gesamte Menschheit innerhalb eines Jahres an W&#228;rmeenergie durch Verbrennung von Energietr&#228;gern frei setzt. W&#252;rde die Sonne einfach &#8220;per Knopfdruck&#8221; ausgeschaltet, w&#252;rde die Erdoberfl&#228;che innert weniger Minuten vereisen. Bereits kleinere Schwankungen der Sonnenaktivit&#228;t und damit in der Intensit&#228;t und den Wellenl&#228;ngen der Sonnenstrahlen haben einen grossen Einfluss auf den W&#228;rmehaushalt der Erde.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/T0alRDff8Do?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/T0alRDff8Do?fs=1&amp;hl=en_US&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em>Die Sonne ist ein wilder, gl&#252;hender Gasofen</em></p>
<p>Auch das UV-Licht der Sonne und andere elektromagnetische Strahlen haben einen Einfluss auf das Klima. Besonders zwischen der kosmischen Strahlung und der Wolkenbildung scheint es einen grossen Zusammenhang zu geben. Auf die Details dazu werde ich in einem sp&#228;teren Abschnitt eingehen.</p>
<h3>Ver&#228;nderung der Energiebilanz aufgrund einer globalen Erw&#228;rmung</h3>
<p>Die Verbrennungsvorg&#228;nge auf der Sonne finden unkontrolliert statt und lassen sich nicht auf eine bestimmte Intensit&#228;t oder Temperatur einstellen. Schwankungen bei der Verbrennung und Strahlungsabgabe von nur 1 Prozent sind daher v&#246;llig nat&#252;rlich und keinesfalls aussergew&#246;hnlich. Um mit der abgestrahlten Sonnenenergie einfach rechnen zu k&#246;nnen, wurde die <a title=\"Solarkonstante\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Tb2xhcmtvbnN0YW50ZQ==" target=\"_blank\">Solarkonstante</a> (E0 = 1&#8217;368 W/m2) eingef&#252;hrt. Sie ist der langj&#228;hrige Mittelwert der Sonnenstrahlungsenergie, die bei mittlerem Erde–Sonne-Abstand senkrecht auf die Erde auftrifft, ohne durch die Atmosph&#228;re abgeschw&#228;cht zu werden. Da die Erde nicht auf einer Kreisbahn sondern auf einer Ellipse um die Sonne kreist, hat die Erde Anfang Januar den geringsten und Anfang Juli den gr&#246;ssten Abstand zur Sonne. Entsprechend ist im Januar die mittlere Sonnenstrahlung 1&#8217;420 W/m2 und im Juli 1&#8217;325 W/m2. Die Solarkonstante schwankt zudem auch je nach Sonnenaktivit&#228;t um zwischen 1 bis 2 Prozent. Sie wird aus dem Stefan-Boltzmann-Gesetz abgeleitet und f&#252;r eine Oberfl&#228;chentemperatur der Sonne von 5&#8217;800 Kelvin ermittelt. Die Solarkonstante ist ein rein rechnerischer und statistischer Wert. Wasserdampf und andere Gase in der Atmosph&#228;re beeinflussen die effektive Strahlungsenergie auf der Erdoberfl&#228;che. Zwischen Klima und Sonnenstrahlungsenergie besteht daher eine nur schwer zu berechnende R&#252;ckkopplung. Entsprechend weisen Berechnungen in Klimamodellen eine nicht zu vernachl&#228;ssigende Unsch&#228;rfe auf.</p>
<p>Zwei Grad globale Erderw&#228;rmung bedeuten eine Ver&#228;nderung um gerade einmal 0.7 Prozent. Wie das? Der <a title=\"Absoluter Nullpunkt\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9BYnNvbHV0ZXJfTnVsbHB1bmt0" target=\"_blank\">absolute Nullpunkt</a>, das heisst die theoretisch tiefstm&#246;gliche Temperatur, bei der die W&#228;rmeenergie gleich Null ist, liegt bei minus 273 Grad Celsius. Die Null-Marke unserer Celsius-Skala ist willk&#252;rlich gew&#228;hlt und repr&#228;sentiert die Temperatur, bei der der &#220;bergang von Wasser zu Eis und umgekehrt bei <a title=\"Normbedingungen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Ob3JtYmVkaW5ndW5nZW4=" target=\"_blank\">Normbedingungen</a> stattfindet. Sie ist also nicht der Nullpunkt f&#252;r die Messung der W&#228;rmeenergie. Bei einer globalen Durchschnittstemperatur von 15 Grad Celsius und 2 Grad Erderw&#228;rmung heisst die Rechnung f&#252;r die Energiedifferenz: 2 / 288 = 0.007 = 0.7%. Wenn nun aber die Sonnenstrahlung von Jahr zu Jahr oder von Jahrzehnt zu Jahrzehnt ihre Strahlungsenergie um gerade mal 1 Prozent ver&#228;ndert, w&#252;rde dies eine Ver&#228;nderung der Temperatur an der Erdoberfl&#228;che von rund 3 Grad Celsius bedeuten.</p>
<h3>Sonnenflecken und ihr Einfluss auf das Klima</h3>
<p>Unsere Sonne leuchtet nicht gleichm&#228;ssig. Etwa alle 11 Jahre erreicht die solare Aktivit&#228;t ein Maximum beziehungsweise ein Minimum. Je aktiver die Sonne ist, desto mehr &#8220;Flecken&#8221; k&#246;nnen auf ihrer Oberfl&#228;che beobachtet werden. Bereits Galileo Galilei (1564-1642) hat die Sonnenflecken durch ein Fernrohr beobachtet und deren Ver&#228;nderungen dokumentiert, auch wenn er ihre Bedeutung damals noch nicht erkl&#228;ren konnte. Im Minimum der Sonnenflecken ist die Sonnenaktivit&#228;t am geringsten, d.h. die Zahl und H&#228;ufigkeit der Sonnenflecken korreliert mit der Strahlungsintensit&#228;t der Sonne und somit auch mit der Temperatur auf der Erde. Dies l&#228;sst sich aktuell sehr gut nachvollziehen. Die Sonnenfleckenaktivit&#228;t ist zur Zeit in einem Minimum wie schon seit etwa hundert Jahren nicht mehr und seit 2008 hat die Sonne praktisch gar keine Flecken. Entsprechend w&#228;chst die arktische Eisfl&#228;che um den Nordpol nach dem Rekordtief der Ausdehnung im Jahre 2007 nun wieder rasant. F&#252;r die letzten beiden Jahre 2008 und 2009 ist ein Zuwachs von insgesamt &#252;ber einer Million Quadratkilometer zu verzeichnen, was einem Anstieg von ca. 25 Prozent entspricht.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/YQcGcyJBb4w?fs=1&amp;hl=en_US" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/YQcGcyJBb4w?fs=1&amp;hl=en_US" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die Sonne hat seit 2008 an Strahlungskraft verloren und auch die starke Abnahme der St&#228;rke der Magnetfelder der Sonne spricht f&#252;r eine nachhaltige Abnahme der Sonnenaktivit&#228;t. Solche Zeiten verminderter Sonnenstrahlung sind nichts Ungew&#246;hnliches. W&#228;hrend einer Periode von 30-Jahren im <a title=\"Maunderminimum\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9NYXVuZGVybWluaW11bQ==" target=\"_blank\">Maunderminimum</a> (Periode extrem verringerter Sonnenfleckenaktivit&#228;t in den Jahren zwischen 1645 und 1715) haben Astronomen nur gerade 50 Sonnenflecken beobachtet verglichen mit den sonst typischen 40&#8217;000 bis 50&#8217;000 Sonnenflecken. Diese Zeit bildete auch den H&#246;hepunkt der so genannten &#8220;Kleinen Eiszeit&#8221; mit vielen sehr kalten, lang andauernde Wintern und niederschlagsreichen, k&#252;hlen Sommern. Das Gletscherwachstum war w&#228;hrend der Kleinen Eiszeit das st&#228;rkste seit der letzten grossen Eiszeit. Die Kan&#228;le in den Niederlanden waren jeden Winter lange zugefroren und auf der Lagune von Venedig war zeitweilig sogar Schlittschuhlaufen m&#246;glich. Neuere Studien aus verschiedenen Klimaarchiven belegen die Kleine Eiszeit auf allen Kontinenten bis hin zu den beiden Polkappen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/p/5415274919E74F91&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/p/5415274919E74F91&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em>Sendung <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ici1vbmxpbmUuZGUvYnItYWxwaGEvYWxwaGEtY2VudGF1cmkvaW5kZXgueG1s" target=\"_blank\">alpha-Centauri</a> von 1998 mit Prof. Harald Lesch: Sonnenflecken und Sonnenst&#252;rme (siehe auch &#8220;<a title=\"Gefleckter Rhythmus - der Sonnenfleckenzyklus\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ici1vbmxpbmUuZGUvd2lzc2VuL3dlbHRyYXVtL3Nvbm5lbnNlaXRlbi1ESUQxMTk1Njc2MjkxNTI0Mjg2L3Nvbm5lLXN0ZWNrYnJpZWYtc29ubmVuZmxlY2tlbi1JRDY3MTE5NTY3NjI2MDUwOTI2MC54bWw=" target=\"_blank\">Gefleckter Rhythmus &#8211; der Sonnenfleckenzyklus</a>&#8221; und &#8220;<a title=\"Fleckenfrei macht Winter kalt\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ici1vbmxpbmUuZGUvd2lzc2VuL3dlbHRyYXVtL3Nvbm5lbnNlaXRlbi1zb25uZS1zb25uZW5mbGVja2VuLUlEMTI3NTM5OTE5NDk3NS54bWw=" target=\"_blank\">Fleckenfrei macht Winter kalt</a>&#8220;)</em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/p/632D165A62A040AF&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/p/632D165A62A040AF&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em>BBC Exklusiv: Die Sonne &#8211; ein Star im Universum</em></p>
<h3>Einfluss der kosmischen Strahlung auf die Wolkenbildung</h3>
<p>Die kosmische Strahlung besteht aus kleinsten hochenergetischen Teilchen (haupts&#228;chlich Protonen), die wahrscheinlich bei der Explosion einer Supernova entstehen und mit beinahe Lichtgeschwindigkeit durch das All rasen, bis sie unter anderem auch die Erde erreichen. Ihre mittlere Intensit&#228;t hat sich seit mindestens 100 Millionen Jahren h&#246;chstens um einen Faktor zwei ge&#228;ndert. Die Teilchen tragen in der unteren Atmosph&#228;re zur Wolkenbildung bei, indem sie Ionen als Kondensationskerne f&#252;r den Wasserdampf bilden. Schliesslich sind H2O-Molek&#252;le Dipole, die sich wie ein Magnet an einem Ion, d.h. einem elektrisch geladenen Teilchen, andocken. Je h&#246;her die kosmische Strahlung, desto gr&#246;sser ist die Wolkenbildung und desto weniger Sonnenstrahlen erreichen die Erdoberfl&#228;che, um diese zu erw&#228;rmen. Wolken wirken wie ein Sonnenschirm und bringen k&#252;hles Wetter, wie wir immer wieder selber bei &#8220;schlechtem Wetter&#8221; beobachten k&#246;nnen. Das Magnetfeld der Sonne beziehungsweise der Sonnenwind, das ist der von der Sonne  ausgehende Teilchenstrom, h&#228;lt die kosmische Strahlung von der Erde ab, wodurch sich weniger Wolken bilden k&#246;nnen, welche die Erde vor den Sonnenstrahlen abschirmen. Entsprechend wird die Erde st&#228;rker durch die eintreffenden Sonnenstrahlen erw&#228;rmt. Seit den vergangenen 50 Jahren, in denen die kosmische Strahlung direkt gemessen wird, kann eine hohe Korrelation zwischen ihr und der globalen Wolkendichte festgestellt werden.</p>
<p>In den letzten Hundert Jahren hat sich die Sonnenaktivit&#228;t bis 2007 insgesamt verdoppelt, was wir auch an der gestiegenen Intensivit&#228;t der UV-Strahlung feststellen konnten. Deshalb verwenden wir Sonnencremes mit viel h&#246;heren Lichtschutzfaktoren als fr&#252;her von 20 bis 30 und mehr. In meiner Kindheit gen&#252;gte ein Schutzfaktor von 4 bis 7 und 15 galt schon als UV-Blocker. Eine erh&#246;hte Sonnenaktivit&#228;t hat auch ein entsprechend st&#228;rkeres Magnetfeld der Sonne zur Folge, was wiederum die kosmische Strahlung verst&#228;rkt abh&#228;lt und die Wolkenbildung bremst. Dadurch gelangt auch mehr Sonnestrahlung auf die Erde und erw&#228;rmt sie. Seit die Sonnenaktivit&#228;t seit 2008 allerdings wieder massiv abgenommen hat, gelangt mehr kosmische Strahlung auf die Erde und beg&#252;nstigt die Wolkenbildung. Dies f&#252;hrt zu mehr Niederschl&#228;gen und einer globalen  Abk&#252;hlung auf der Erde, was auch mit den Flutkatastrophen der vergangenen Jahre in Zusammenhang stehen d&#252;rfte.</p>
<p>Diese Theorie &#252;ber den Zusammenhang zwischen kosmischer Strahlung, Wolkenbildung, Sonnenstrahlung und Klimawandel hat der d&#228;nische Physiker und Klimaforscher <a title=\"Henrik Svensmark\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9IZW5yaWtfU3ZlbnNtYXJr" target=\"_blank\">Henrik Svensmark</a> aufgestellt und gilt seither als Begr&#252;nder der Kosmoklimatologie. Auch wenn der abschliessende Beweis f&#252;r ihre Richtigkeit noch fehlt, ist sie in ihrer wissenschaftlicher Logik &#228;usserst stichhaltig und durch verschiedenste Beobachtungen und Messungen erh&#228;rtet und belegt, wie zum Beispiel die Messungen des C14-Gehalts in Sedimenten, das direkt von der kosmischen Strahlung gebildet wird, zeigen. Der Zusammenhang zwischen den Sonnenflecken, die bei erh&#246;hter Sonnenaktivit&#228;t entstehen, und damit zwischen Sonnenaktivit&#228;t und kosmischer Strahlung ist sogar allgemein anerkannt. Physikalisch noch nicht definitiv hinreichend erkl&#228;rt werden kann der Zusammenhang zwischen kosmischer Strahlung und Wolkenbildung, auch wenn deren Korrelation &#252;ber die letzten Jahrzehnte bestechend ist. Trotzdem st&#246;sst Svensmarks Theorie bei den Klima-Alarmisten auf Ablehnung. Vom IPCC wird er sogar als Ketzer bezeichnet und <a title=\"Cosmic rays and Earth's Cloud Cover\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kc3JpLmRrL35oc3Yv" target=\"_blank\">seine Arbeiten und Ergebnisse</a> werden von den IPCC-Berichten ignoriert. Und dies, obwohl Svensmarks Resultate peer-reviewed sind! Generell wird der Einfluss des Weltalls, dessen Strahlung allgemein und der Sonne im Besonderen auf das Klima auf der Erde vom IPCC auff&#228;llig unterschlagen. Im <a title=\"Happily CLOUDy\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2Nkc3dlYi5jZXJuLmNoL3JlY29yZC8xMjIxMDc3" target=\"_blank\">Experiment CLOUD</a> wird nun am europ&#228;ischen Kernforschungszentrum CERN der Zusammenhang zwischen kosmischer Strahlung und Wolkenbildung untersucht. Die Strahlung wird daf&#252;r aus einem Teilchenbeschleuniger erzeugt. Auf die Ergebnisse d&#252;rfen wir gespannt sein.</p>
<p>Sehenswert dazu ist der d&#228;nische Dokumentarfilm &#8220;Das Geheimnis der Wolken&#8221; von 2007, der auf ARTE am Samstag, den 3. April 2010 <a title=\"ARTE - Das Geheimnis der Wolken\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hcnRlLnR2L2RlL3dvY2hlLzI0NCxicm9hZGNhc3RpbmdOdW09MTA5MDkzNCxkYXk9MSx3ZWVrPTE0LHllYXI9MjAxMC5odG1s" target=\"_blank\">ausgestrahlt</a> wurde:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="291" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/p/65CC4F6667CA84CD&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="291" src="http://www.youtube.com/p/65CC4F6667CA84CD&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Einfluss des Wasserhaushalts auf das Klima</h3>
<p>Wasserdampf als  das wohl gr&#246;sste das Klima beeinflussende Gas wird in der aktuellen  Klimadiskussion systematisch unterschlagen, obschon bekanntermassen der  Wasserdampf in der Atmosph&#228;re einen grossen Einfluss auf die  Thermodynamik und damit auch auf das Klima hat. Und tats&#228;chlich hat die  Luftfeuchtigkeit einen zigfach h&#246;heren Einfluss auf die Erderw&#228;rmung als  das bisschen CO2 in der Erdatmosph&#228;re. Die Rolle des Wasserkreislaufs  und die massiven Eingriffe des Menschen in diesen werden aber von den  IPCC-Berichten nur sehr stiefm&#252;tterlich und unvollst&#228;ndig behandelt,  obwohl die extensive Abrodung der W&#228;lder in gewissen Teilen der Welt  einen grossen Einfluss auf die Wasserverdunstung hat. Auch der &#8220;Raubbau&#8221;  am Grundwasser f&#252;r die Industrialisierung wird nicht ber&#252;cksichtigt.  Durch grossfl&#228;chige Rodungen von W&#228;ldern gibt es immer weniger und  stellenweise gar keine B&#228;ume mehr, die das Wasser (vor allem in ihren  Wurzeln) speichern und die Erosion des Bodens verhindern. Dadurch  trocknet der Boden aus und l&#228;sst kein Wasser mehr verdunsten. Die Erde  trocknet aus und wird zur W&#252;ste. Die Urbanisierung und die damit  verbundene Zubetonierung der Erdoberfl&#228;chen kann als k&#252;nstliche Schaffung von W&#252;sten verstanden werden. Der Wasserkreislauf wird dadurch  beeinflusst. Die Erde wird durch das fehlende Wasser nicht mehr gek&#252;hlt und auch nicht mehr mit  lebenswichtigen N&#228;hrstoffen versorgt.</p>
<p>Wir brauchen viel und immer  noch mehr Energie. Wasser betrachtet wir als eine nat&#252;rliche  Energiequelle und bauen D&#228;mme, um diese nutzbar zu machen. Diese D&#228;mme  sind der Herzinfarkt des Wasserkreislaufs. Mit ihnen stoppen wir den  nat&#252;rlichen Fluss des Wassers. Das nun stehende Wasser erw&#228;rmt sich  durch die Sonneneinstrahlung viel st&#228;rker als das vormals fliessende  Wasser. Zudem bauen die N&#228;hrstoffe und Bakterien den Sauerstoff im  Wasser ab, wodurch sich die Wasserqualit&#228;t massiv verschlechtert. Dieser  Vorgang ist beim fliessenden Wasser weit geringer und kann durch die  nat&#252;rliche Sauerstoffanreicherung w&#228;hrend des Fliessens kompensiert  werden. Zus&#228;tzlich brauchen wir Wasser zur K&#252;hlung in den  Produktionsprozessen und heizen dieses auf &#8211; abgesehen davon, dass wir  einen grossen Teil durch Verschmutzung unbrauchbar machen. Die im Wasser  gespeicherte W&#228;rmeenergie leiten wir dann &#8220;kontrolliert&#8221; in die Ozeane,  wo die (wenn auch nur geringf&#252;gige) Erw&#228;rmung dazu f&#252;hrt, dass mehr CO2  freigesetzt wird. Die Verdunstung wird vom Festland zu den Ozeanen hin  verlagert. Wir beeinflussen das Klima durch die Ver&#228;nderung der Erdoberfl&#228;che und den massiven  Eingriff in den Wasserkreislauf. Und dann wundern wir uns allen Ernstes &#252;ber h&#228;ufigere &#220;berschwemmungen und D&#252;rren. Der durch Menschen verursachte Klimawandel ist nicht auf den  CO2-Ausstoss sondern auf die massiven Eingriffe in den Wasserkreislauf  zur&#252;ckzuf&#252;hren.</p>
<p>Nach der Privatisierung des  Bodens folgt nun die Privatisierung des Wassers im naiven Glauben, dass  der Kapitalismus und die Kr&#228;fte der Marktwirtschaft f&#252;r die optimale  Zuteilung der Ressourcen sorgen w&#252;rden. Dass dies nicht funktioniert ist  offensichtlich und entsprechend regt sich auch Widerstand dagegen. In  Australien haben die ersten Gemeinden <a title=\"Mineralwasser kommt aus  den Verkaufsregalen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50YWdlc2FuemVpZ2VyLmNoL2F1c2xhbmQvYXNpZW4tdW5kLW96ZWFuaWVuL01pbmVyYWx3YXNzZXIta29tbXQtYXVzLWRlbi1WZXJrYXVmc3JlZ2FsZW4vc3RvcnkvMTg3MDI4OTc=" target=\"_blank\">begonnen</a>, das Abf&#252;llen von Trinkwasser in Flaschen  und deren <a title=\"Stadt in Australien verbietet Wasser in Flaschen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy53ZWx0LmRlL3Zlcm1pc2NodGVzL2FydGljbGU0MDg3NDQ0L1N0YWR0LWluLUF1c3RyYWxpZW4tdmVyYmlldGV0LVdhc3Nlci1pbi1GbGFzY2hlbi5odG1s" target=\"_blank\">Verkauf zu verbieten</a> &#8211; einerseits aus Protest gegen  die Monetarisierung ihres Trinkwassers und andererseits zur  Unterbindung der Ressourcenverschwendung &#8211; Australien geh&#246;rt mit <a title=\"Wasser in Australien\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hdXN0cmFsaWVuLXJlcG9ydGVyLmRlL3dhc3Nlci8=" target=\"_blank\">3&#8217;300  Liter pro Tag und Einwohner</a> zu den L&#228;ndern mit dem h&#246;chsten Wasser  pro Kopf Verbrauch. Private Wasserkraftwerke werden prim&#228;r nach  betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gef&#252;hrt. Negative Auswirkungen  auf die Umwelt und den Wasserkreislauf werden als Kollateralschaden  akzeptiert. Je st&#228;rker das Wasser privatisiert wird, desto gr&#246;sser ist  auch der Einfluss der Privatwirtschaft auf das Wettergeschehen und damit auch auf das  Klima und seinen Wandel.</p>
<h3>Der heisse Erdkern als W&#228;rmequelle</h3>
<p>Ein weiterer Punkt blieb bisher in der Klimadiskussion v&#246;llig unbeachtet: der heisse Erdkern aus Eisen. Der Erdkern besteht zu &#252;ber 90 Prozent aus Eisen, was allerdings auch nur eine Hypothese aufgrund der aktuellen Messungen und Beobachtungen darstellt. Mit 5&#8217;000 Grad Celsius ist er (gem&#228;ss Berechnungen aus den beobachteten beziehungsweise gemessenen Daten in der Erdkruste) fast so heiss wie die Sonnenoberfl&#228;che. Der harte Kern w&#228;chst gem&#228;ss den neusten Erkenntnissen immer weiter und erhitzt dabei er die &#228;ussere Kernschale aus fl&#252;ssigem Eisen. Wie bei allen unterschiedlich warmen K&#246;rpern, die miteinander in Kontakt stehen, findet auch hier ein W&#228;rmeausgleich statt. Die W&#228;rmeenergie aus dem Erdkern breitet sich nach aussen bis an die Erdoberfl&#228;che aus, wo diese wiederum einen W&#228;rmeausgleich mit den Ozeanen und der Luft vollzieht. Wir messen immer nur die Lufttemperatur knapp &#252;ber der Erdoberfl&#228;che, doch &#252;ber die Temperatur der Erdoberfl&#228;che selber existieren nur sehr wenige, aber keine systematisch erhobene Messdaten f&#252;r die Klimaforschung. Ein Vergleich der Temperaturen der Erdkruste mit jenen der dar&#252;ber liegenden Luft findet bislang nicht statt.</p>
<h3>Vulkane als Dreckschleudern und Heiz&#246;fen der Ozeane</h3>
<p>Nicht  nur der Mensch verschmutzt die Luft durch Abgase und Freisetzung von  giftigen Chemikalien. Auch die Natur selber schleudert ihren eigenen  Dreck in die Atmosph&#228;re &#8211; sei es der Vulkanausbruch auf dem Meeresgrund  im Pazifik nahe der S&#252;dseeinsel Tonga oder jener des Eyjafjallaj&#246;kull in  Island. Das gr&#246;sste Ereignis der j&#252;ngsten Geschichte war jedoch der  Ausbruch des Vulkans Pinatubo auf den Philippinen im Juni 1991. Mehrere  Eruptionen schleuderten Asche bis zu 34 km in die H&#246;he. Die Aschewolke  bedeckte ein Gebiet von 125&#8217;000 km² und f&#252;hrte teilweise zur totalen  Dunkelheit. Insgesamt wurden gut 17 Millionen Tonnen an Asche, Aerosolen  und Schwefeloxid bis in die Stratosph&#228;re freigesetzt, wo die  Vulkanstaubwolken noch bis zu drei Jahre sp&#228;ter wirksam waren. Diese   f&#252;hrten vor&#252;bergehend zu grossfl&#228;chigen Temperaturver&#228;nderungen und zu  einer Verminderung der Sonneneinstrahlung, was auch das Wettergeschehen  vor allem auf der Nordhemisph&#228;re merklich beeinflusste. Zudem liessen  die Aerosole des Vulkans auch das Ozonloch &#252;ber der Antarktis auf eine  neue Rekordgr&#246;sse anwachsen.</p>
<p>Vulkane gibt es bekanntlich nicht  nur an Land, sondern die meisten Vulkane sind unter Wasser, wo sie  dieses erw&#228;rmen. Besonders gut nachvollzogen werden kann dies am &#8220;<a title=\"Pazifischer Feuerring\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9QYXppZmlzY2hlcl9GZXVlcnJpbmc=" target=\"_blank\">Pazifischen Feuerring</a>&#8220;, einem Vulkanring im  Pazifischen Ozean. Dort, wo die Vulkane aktiv sind, hat sich die  Temperatur des Wassers in den letzten Jahren erh&#246;ht, was auch zu einer  erh&#246;hten Konzentration des Wasserdampfes in den dar&#252;ber liegenden  Luftschichten gef&#252;hrt hat. Das best&#228;tigen auch die Ergebnisse des  Berichts der IPCC Working Group 1 aus dem Jahre 2007, gehen aber leider  nicht n&#228;her darauf ein. &#196;ndern diese Vulkane ihre Aktivit&#228;t, ver&#228;ndern  sich auch die Wasserverdampfung &#252;ber den Meeren und die Meeresstr&#246;me  durch die ver&#228;nderten thermodynamischen Bedingungen. Leider wird  der Einfluss von Vulkanen auf die Meeresstr&#246;mungen, die Wasseverdampfung  und das Wettergeschehen von den Klimaforschern in den Klimamodellen  g&#228;nzlich vernachl&#228;ssigt.</p>
<h3>Die Eisschmelze und der Anstieg der Meeresspiegel</h3>
<p>Das Wasser der Meere speichert viel W&#228;rmeenergie. Wenn sich die Meeresstr&#246;mungen durch tektonische Verschiebungen und Absenkungen beziehungsweise Erhebungen &#228;ndern, &#228;ndert sich dadurch auch die W&#228;rmeverteilung auf der Erde, abgesehen davon, dass sich auch der Meeresspiegel verschiebt. Dieser Einfluss wurde bislang nicht ber&#252;cksichtigt. Nicht bedacht wird von vielen Wissenschaftlern, dass ein Anstieg des Meeresspiegels ebenso auch durch eine Absenkung des Festlandes hervorgerufen werden kann und wird. Dieser Effekt d&#252;rfte aufgrund der bisherigen Beobachtungen einen signifikanten Einfluss auf den Meeresspiegel haben. Wie Albert Einstein bereits darlegte, kommt es immer auf das Bezugssystem an. Ein Anstieg der Meeresspiegel w&#228;re auch nur f&#252;r die betroffenen Gebiete an den K&#252;sten eine Katastrophe. Der Grossteil der Landbev&#246;lkerung w&#228;re nicht davon betroffen. Aus den pers&#246;nlichen Problemen einiger Tausend K&#252;stenbewohner auf eine globale Katastrophe zu schliessen, ist nicht wissenschaftlich sondern populisitisch. Wer nahe am Wasser baut, muss schliesslich damit rechnen, dass der Wasserspiegel sowohl ansteigen als auch absinken kann. Nichts bleibt ewig so, wie es einmal war.</p>
<p>Wenn ich h&#246;re, dass der Meeresspiegel global um ein paar Centimeter gestiegen sein soll, frage ich mich, wie dies gemessen wurde. Durch Ebbe und Flut und durch den durch Wind und Meeresstr&#246;mungen verursachten Wellengang ist der Wasserspiegel st&#228;ndig in Bewegung &#8211; zum Teil mehrere Meter pro Tag. 15 Centimeter machen da oft nicht mehr als 5 Prozent aus, was deutlich unterhalb der Messgenauigkeit liegt. Entsprechend sind die Messungen der Meeresspiegel mit Ungenauigkeiten behaftet und auch aus diesen Messungen kann ein globaler, signifikanter Anstieg der Meeresspiegel nicht abgeleitet werden. Alle Angaben zu den durch einen Klimawandel verursachten &#196;nderungen der Meeresspiegel beruhen tats&#228;chlich lediglich auf Modellrechnungen und nicht auf exakten Messungen, weil es diese gar nicht gibt.</p>
<p>Das Eis an den Polkappen und die Gletscher in den Alpen wachsen nicht nur st&#228;ndig, sondern schmelzen zwischendurch auch immer wieder. Schuld daran ist gem&#228;ss einer in der Fachzeitschrift &#8220;Geophysical Research Letters&#8221; publizierten Studie der Einfluss der hohen kurzwelligen Sonnenstrahlung in den Sommermonaten. Bereits in den in den 1940er-Jahren hat diese um acht Prozent &#252;ber dem Langzeitdurchschnitt gelegen und <a title=\"Gletscherschmelze: Fr&#252;her wars noch schlimmer\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy4yMG1pbi5jaC9uZXdzL3dpc3Nlbi9zdG9yeS8yMjE2MDU0Ng==" target=\"_blank\">zu einem Gletscherschwund gef&#252;hrt</a>. Von einem &#8220;noch nie da gewesenen Gletscherschwund&#8221; in den letzten Jahren kann also keine Rede sein. Studien eines Forscherteams der ETH Z&#252;rich haben zudem gezeigt, dass, verursacht durch Aerosole und Wolken, die Sonneneinstrahlung stark variiert und dies somit einen Einfluss auf Klimaschwankungen hat. Das Klima &#228;ndert sich laufend und damit variiert sowohl die Niederschlagsmenge als auch die Form des Niederschlags mit entsprechendem Einfluss auf die Gletscherbildung.</p>
<h3>Geschichte und Ethik der Klimawissenschaft</h3>
<p>Bereits in den 50-er Jahren des letzten Jahrhunderts warnten einige Wissenschaftler vor einer Klimaerw&#228;rmung durch die Umweltverschmutzung und vor der damit verbundenen Eisschmelze und dem Anstieg des Meeresspiegels, wie im 1958 entstandenen Unterrichtsfilm &#8220;Meteora: The Unchained Goddess&#8221; von Frank Capra aus &#8220;The Bell Laboratory Science Series&#8221; der Bell Labs zu <a title=\"1958 - Global Warming - It's NOT newly known\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PTBsZ3p6LUw3R0Zn" target=\"_blank\">sehen</a> ist:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/0lgzz-L7GFg&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/0lgzz-L7GFg&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ein gutes Jahrzehnt sp&#228;ter drohte uns gem&#228;ss einigen Wissenschaftlern von damals eine Eiszeit mit Ernteausf&#228;llen, Nahrungsmittelknappheit und einem kleineren f&#252;r Menschen bewohnbaren Lebensraum auf der Erdoberfl&#228;che. In seinem k&#252;rzlich erschienen <a title=\"Chill, A reassessment of global warming theory - published in the UK by Clairview Books 15 June 2009\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5jbGFpcnZpZXdib29rcy5jb20vcGFnZXMvdmlld2Jvb2sucGhwP2lzYm5faW49OTc4MTkwNTU3MDE5NQ==" target=\"_blank\">Buch</a> &#8220;Chill, A Reassessment of Global Warming Theory&#8221; kritisiert der renommierte Wissenschaftler Peter Taylor die Unwissenschaftlichkeit des IPCC sowie die Korruption in der Wissenschaft, wenn politische und &#246;konomische Interessen in Spiel sind, und warnt auch heute noch oder wieder vor den Gefahren einer Abk&#252;hlung der Erde:</p>
<blockquote><p><em>On the basis of his studies of satellite data, cloud cover, ocean and solar cycles, Peter Taylor concludes that the main driver of recent global warming has been an unprecedented combination of natural events. His investigations indicate that the current threat facing humanity is a period of global cooling, comparable in severity to the Little Ice Age of 1400-1700 AD. The risks of such cooling are potentially greater than global warming and on a more immediate time scale, with the possibility of failing harvests leaving hundreds of millions vulnerable to famine.</em></p></blockquote>
<p>Ob nun Peter Taylors Prognosen wirklich zutreffen werden, k&#246;nnen wir mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft nicht best&#228;tigen &#8211; ebenso wenig wie die Prognosen der Klimaerw&#228;rmungs-Theoretiker. Denn wie sich das Klima der Zukunft entwickeln wird, wissen wir nicht und wir verf&#252;gen auch nicht wirklich &#252;ber das daf&#252;r n&#246;tige Wissen und Verst&#228;ndnis, die Klimazukunft vorauszusagen, auch wenn ein paar Klimaapostel gerne das Gegenteil behaupten und die Wahrheit f&#252;r sich beanspruchen. Gerade deshalb wird die Diskussion &#252;ber einen Klimawandel und seine m&#246;glichen Folgen eben nicht wissenschaftlich sondern politisch ausgetragen.  So herrschen in Sachen Klimawandel die Emotionen &#252;ber den Verstand und dienen prim&#228;r &#246;konomischen Interessen. Schliesslich geht es beim &#8220;Kampf gegen den Klimawandel&#8221; um Gesch&#228;fte mit einem j&#228;hrlichen Volumen von bald mehr als zwei Billionen US-Dollar. Da wird auch manch ein Wissenschaftler gerne schwach, wenn gen&#252;gend von diesem Kuchen f&#252;r ihn abf&#228;llt.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2506" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Immaterialg&#252;terrecht zwischen Kommerz und Ethik (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 13:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Urheber- und Patentrecht hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Urspr&#252;nglich wurden diese Immaterialg&#252;terrechte geschaffen, um die Sch&#246;pfer geistiger Werke vor Ausbeutung und Fremdverwertung zu sch&#252;tzen, was grunds&#228;tzlich ein berechtigtes Anliegen darstellt. Nur leider hat die Rechtspraxis mittlerweile derart perverse Formen mit verheerenden Konsequenzen f&#252;r die Gesellschaft angenommen, dass es bei der breiten Bev&#246;lkerung zunehmen auf Unverst&#228;ndnis und Akzeptanzprobleme st&#246;sst. Soziale Ungerechtigkeit durch k&#252;nstliche Ressourcenverknappung, ungerechtfertigte Urheberrechts-Pauschalabgaben auf Konsumg&#252;tern sowie Behinderung der freien Entwicklung von Wissen und des Kulturaustausches sind die Folgen. Dieser Zustand schreit nach Reformen, welche von der Lobby der Profiteure der aktuellen Rechtsordnung mit allen Mitteln unterdr&#252;ckt und bek&#228;mpft wird. Der folgende Beitrag beleuchtet die Problematik leicht verst&#228;ndlich aus einer ganzheitlichen Sicht und skizziert L&#246;sungsans&#228;tze, die zur Diskussion anregen sollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Justitia" src="/images/justitia6_small.gif" alt="Justitia" align="left" />Das Immaterialg&#252;terrecht besch&#228;ftigt mich nun schon seit einigen Jahren. Mir scheint, dass das geltende Recht und dessen aktuelle Weiterentwicklung immer weniger das Rechtsempfinden der breiten Bev&#246;lkerung widerspiegelt. Durch die Digitalisierung und anhand der Patentierung von Nahrung und lebenden Organismen wird diese Kluft erst wirklich so richtig sichtbar. Das Immaterialg&#252;terrecht ist weder ein Naturrecht, noch basiert es auf einer sozialen Konvention. Es wurde von einer juristischen Elite erfunden, um einer kleinen Minderheit einen kommerziellen Vorteil zu verschaffen. Die Zahl der Rechtsanw&#228;lte, die sich mit dem Immaterialg&#252;rrecht befassen, ist die zweitgr&#246;sste gleich nach der der Scheidungsanw&#228;lte. So einfach das Thema auf den ersten Blick auch zu sein scheinen mag, so kompliziert ist die Materie, wenn man sich mit ihrer konkreten (technischen) Anwendung und ihren massiven gesellschaftlichen Auswirkungen befasst. Dann kommt man nicht umhin, neben kommerziellen und rechtlichen Aspekten sowohl die Ethik als auch die Funktionsweise der Technologie in die &#220;berlegungen miteinzubeziehen. Dies habe ich in den vergangenen Jahren getan und meine Gedanken dazu in dieser 3-teiligen Beitragsreihe formuliert.</p>
<p><em>Zum Immaterialg&#252;terrecht geh&#246;ren das Patentrecht, das Marken- und Designrecht und das Urheberrecht. Die vorliegende Beitragsreihe besch&#228;ftigt sich ausschliesslich mit dem Patent- und dem Urheberrecht, ihrer Anwendung im Zusammenhang mit den aktuellen Technologien und den damit verbunden Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Rechtspraxis.</em></p>
<h3>Gesellschaftliche Auswirkungen technologischer Entwicklungen</h3>
<p>Dank der Informations- und Kommunikationstechnologie von heute ist die digitale Speicherung, Verarbeitung und &#220;bertragung von Informationen innert k&#252;rzester Zeit, ohne Qualit&#228;tsverlust und unabh&#228;ngig von der &#220;bertragungsdistanz m&#246;glich. Dies f&#252;hrt zu immer schnelleren Entwicklungszyklen im Markt und ganz neuen Herausforderungen in einer globalisierten Gesellschaft, deren Wirtschaftswachstum in erster Linie auf dem Raubbau an nat&#252;rlichen Ressourcen, einer stetig wachsenden Verschuldung und einer erh&#246;hten Umlaufgeschwindigkeit von Geld und G&#252;tern basiert. Zu einem der in diesem Zusammenhang brisantesten Themen geh&#246;rt unbestritten das Immaterialg&#252;terrecht mit weitreichenden Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.</p>
<p><span id="more-162"></span><img src="http://www.dobszay.ch/rsc/images/book.gif" alt="" hspace="10" width="100" height="100" align="left" />Vor der Erfindung des <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9CdWNoZHJ1Y2s=" target=\"_blank\">Buchdrucks</a> durch <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Kb2hhbm5lc19HdXRlbmJlcmc=" target=\"_blank\">Gutenberg</a> in Europa und parallel dazu durch die Chinesen war Wissen(schaft) nur wenigen der Schrift M&#228;chtigen vorbehalten, die Zugang zu den von Hand geschriebenen Schriften hatten. Durch den Buchdruck wurden Dokumente kosteng&#252;nstiger und wesentlich schneller reproduziert und so das Wissen verbreitet und weiterentwickelt, was aber vor allem erst durch den freien Zugang sowie die gemeinsame Nutzung und den gegenseitigen Austausch erm&#246;glicht wurde. Sp&#228;ter wurden der vormals freie Zugang zu Wissen und dessen freie Nutzung durch die Einf&#252;hrung von Urheberrechten und Patenten ganz erheblich eingeschr&#228;nkt. Seither sind nur noch ein paar wenige an der Profitteilhaberschaft berechtigt, denen ein Recht an der Wissensverwertung zugebilligt wird oder die ein solches Recht als Erste geltend gemacht und in einem Register eingetragen haben. Erst mit dem Immaterialg&#252;terrecht wurde es m&#246;glich, eine Wissens&#246;konomie zu schaffen, in der Wissen privatisiert und zur handelbaren Ware wurde. Damit wurde das Zeitalter der &#8220;Wissensgesellschaft&#8221; eingel&#228;utet.</p>
<h3>Fortschritt und Investitionsschutz</h3>
<p><img src="http://www.dobszay.ch/images/atomic_particle.jpg" alt="" hspace="10" width="100" height="95" align="left" />In den Industrienationen werden die Immaterialg&#252;terrechte vor allem mit den teils hohen Investitionen f&#252;r die Schaffung neuen Wissens begr&#252;ndet. Es ist zwar richtig, dass die Entwicklung der Wissenschaften vor allem erst seit der Einf&#252;hrung von Immaterialg&#252;terrechten grosse Fortschritte gemacht hat, was von den Profiteuren dieser Einrichtung gerne als Ursache gesehen und als Segen f&#252;r die Menschheit propagiert wird. Nur werden dabei leider Ursache und Wirkung verwechselt und daraus Schlussfolgerungen abgeleitet, die jeglicher Wissenschaftlichkeit entbehren. Der Entwicklungsschub ist vielmehr auf die immensen Geldmittel zur&#252;ckzuf&#252;hren, die im letzten Jahrhundert vor allem aus Steuergeldern in Forschung und Entwicklung investiert wurden, sowie die technischen M&#246;glichkeiten und Mittel, welche sich gegenseitig befruchtet und so quasi hochgeschaukelt haben. Trotz der grossen Zahl der Errungenschaften konnte der Fortschritt jedoch bei weitem nicht mit den Investitionssummen Schritt halten und hat sich nur unterproportional entwickelt &#8211; besonders wenn man davon ausgeht, dass mit dem exponentiellen Wachstum der Weltbev&#246;lkerung in den vergangenen Jahrzehnten auch das Innovationspotential in einem vergleichbaren Ausmass gewachsen sein m&#252;sste.</p>
<p>Die Vertreter der Immaterialg&#252;terindustrie behaupten, ohne einen Schutz vor Verwertung durch Dritte w&#252;rde es den Unternehmen an Anreizen f&#252;r Investitionen in Innovationen fehlen, was sich wiederum negativ auf die Innovationsrate und den technischen und kulturellen Fortschritt auswirken w&#252;rde. Ein exklusives Verwertungsrecht stellt ein Monopol dar und Monopole sind Gift f&#252;r die freie Marktwirtschaft und den Fortschritt, denn sie ersticken Innovationen im Keim. In einem freien Markt werden Verbesserungen und Innovationen prim&#228;r durch den Wettbewerb angeheizt. Jeder Anbieter versucht, seinen Kunden das beste Produkt zu bieten, um diese durch Zufriedenheit l&#228;ngerfristig und nachhaltig an sich zu binden, und sich so einen angebotsseitigen Wettbewerbsvorteil zu schaffen.</p>
<h3>Soziale Ungerechtigkeit durch k&#252;nstliche Ressourcenverknappung</h3>
<p>Bewohner der &#228;rmeren L&#228;nder der Welt haben in der Regel nicht die finanziellen Mittel, ihre Rechte an ihren eigenen Immaterialg&#252;tern international und insbesondere in der hochtechnologisierten und vollb&#252;rokratisierten Welt der westlichen Industriestaaten zu sichern und durchzusetzen. Ein Ungleichgewicht der Kr&#228;fte ist die Folge. Zus&#228;tzlich wird f&#252;r die &#228;rmeren Entwicklungsl&#228;nder der Zugang zu f&#252;r ihre Entwicklung notwendigem Wissen und dessen Nutzung durch die f&#252;r sie zu hohen Lizenzkosten unbezahlbar. Diese k&#252;nstliche Ressourcenverknappung durch Immaterialg&#252;terrechte stempelt sie zwangsl&#228;ufig zu Unterprivilegierten im globalen Markt. Der Schluss daraus, dass Immaterialg&#252;terrechte asozial sind, w&#228;re daher gar nicht so abwegig, weil sie die ohnehin schon schwachen noch weiter benachteiligen. Die Immaterialg&#252;terrechte haben seit ihrer Einf&#252;hrung fast unver&#228;ndert &#252;berlebt und die aktuellen Reformbestrebungen gehen nur einseitig in Richtung Ausbau und Verl&#228;ngerung der Schutzfristen. Eine Reform des Immaterialg&#252;terrechts erachte ich pers&#246;nlich als dringend n&#246;tig und schon lange &#252;berf&#228;llig, denn in der heutigen Form f&#252;hren Patente und Urheberrechte zu einem falschen und &#252;bertriebenen Protektionismus und behindern die freie Entwicklung von Wissen sowie auch den freien Kulturaustausch.</p>
<p><img src="http://www.dobszay.ch/images/treeplanter.jpg" alt="" hspace="10" width="100" height="102" align="left" />Gerade Patente sind im Bereich der Gen- und Stammzellenforschung sowie besonders auch im Nahrungsmittelbereich sehr problematisch. So ist zum Beispiel in den letzten Jahrzehnten ein Oligopol f&#252;r Saatgut und Pestizide entstanden, das es geschafft hat, die Nahrungsmittelproduktion weltweit bereits zu mehr als 70% von sich abh&#228;ngig zu machen und so die Nahrungsmittel im Namen des technologischen Fortschritts k&#252;nstlich zu verteuern. Dominant in diesem Markt tun sich <a title=\"Monsanto\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5tb25zYW50by5jb20v" target=\"_blank\">Monsanto</a> und <a title=\"Syngenta\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3N5bmdlbnRhLmNvbS9kZS8=" target=\"_blank\">Syngenta</a> hervor. Aber auch im medizinischen Bereich sind Patente aus ethischer Sicht nicht unproblematisch, da sie es den Reichen vorbehalten, von Errungenschaften der Forschung zu profitieren. Wer nicht gen&#252;gend Geld hat, wird von der medizinischen Versorgung ausgegrenzt und bleibt krank. Die fehlenden Medikamente und Impfstoffe in Afrika sind nur ein Beispiel daf&#252;r.</p>
<h3>Die Frage der Patentierbarkeit</h3>
<p>Im Zusammenhang mit Patenten ist der feine Unterschied in der Definition von Erfindung und Entdeckung von entscheidender Bedeutung. <em>Entdeckungen</em> sind das Resultat von <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9BbmFseXNl" target=\"_blank\"><em>Analysen</em></a> und die blosse Entdeckung von Naturgesetzen sowie deren Anwendung begr&#252;nden noch keinen hinreichenden Tatbestand f&#252;r ein exklusives Recht an einem Verwertungsschutz und d&#252;rfen nicht einer kleinen Minderheit vorbehalten werden. <em>Erfindungen</em> hingegen sind das Resultat von <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9TeW50aGVzZQ==" target=\"_blank\"><em>Synthesen</em></a> und bed&#252;rfen einer gewissen Sch&#246;pfungskraft, die bei der Analyse naturgem&#228;ss nicht gegeben ist. Deshalb ist auch eine der vier Voraussetzung f&#252;r ein Patent neben der Neuheit die Erfindungs-/Sch&#246;pfungsh&#246;he beziehungsweise erfinderische T&#228;tigkeit, welche die besagte Sch&#246;pfungskraft als &#8220;sch&#246;pferischen &#220;berschuss&#8221; widerspiegelt und sich nicht zwangsl&#228;ufig aus der &#8220;normalen&#8221; technischen Entwicklung ergibt. In der Praxis problematisch ist dabei aber, dass es daf&#252;r keine exakte Definition oder Masseinheit gibt und die Beurteilung immer stark vom Stand der Technik beziehungsweise dem Wissensstand des Urteilenden abh&#228;ngig ist, auch wenn es teilweise standardisierte Verfahren zu dessen Objektivierung gibt. Besonders in den USA sind viele Pr&#252;fer schlecht qualifiziert, was immer wieder zur Erteilung von kuriosen und fragw&#252;rdigen Patenten f&#252;hrt.</p>
<p>Klassische Beispiele von patentierbaren Synthese-Ergebnissen sind Algorithmen (nach US-Recht, aber nicht in Europa), Baupl&#228;ne f&#252;r technische Konstruktionen oder chemische Formeln f&#252;r synthetische Stoffe wie Polymere oder rostfreie Stahllegierungen, die in der Natur nicht vorkommen. Inwieweit die Resultate der Genforschung als noch sehr junge Wissenschaft die Voraussetzung f&#252;r die n&#246;tige Erfindungsh&#246;he erf&#252;llen, gibt immer wieder Anlass zur Diskussion. Der Grund daf&#252;r liegt darin, dass in der Anfangsphase jeder Wissenschaft die Grenzen zwischen Analyse und Synthese nicht klar erkennbar sind, weil bei der empirischen, experimentellen Forschung stark mit synthetischen Methoden gearbeitet wird. Bei genauer Betrachtung d&#252;rfte jedoch die Rechtm&#228;ssigkeit einer Grosszahl der Patente an gerade dieser Erfindungsh&#246;he scheitern.</p>
<p>In der Rechtspraxis wird der Unterschied zwischen Erfindung und Entdeckung oftmals vernachl&#228;ssigt, weil viele Juristen mangels technischer Fachkenntnisse zu falschen Einsch&#228;tzungen gelangen. Bei der Pr&#252;fung zur Patenterteilung werden zudem nur die beiden Kriterien &#8220;technische Regel&#8221; und &#8220;gewerbliche Anwendbarkeit&#8221; gen&#252;gend gepr&#252;ft, da eine substanzielle und inhaltlich hinreichende Pr&#252;fung der &#8220;Neuheit&#8221; und &#8220;Erfindungsh&#246;he&#8221; meist sehr aufwendig und kostspielig und zudem ohne gen&#252;gende technische Fachkenntnisse nicht zu bewerkstelligen w&#228;re. Deshalb wird eine solche Pr&#252;fung auf einen allf&#228;lligen Rechtsstreit vertagt. Wer sich das Risiko eines Rechtsstreits nicht leisten kann, bleibt auf der Strecke und hat praktisch keine reelle Chance, zu seinem Recht zu kommen. Hier gilt das Recht des Finanzkr&#228;ftigeren. M&#252;ssten bei der Patentanmeldung die Erfindungsh&#246;he und die Neuheit wenigstens mit plausiblen Argumenten belegt werden, so s&#228;he die Situation schon etwas anders aus und die Anzahl der neu erteilten Patente w&#252;rde merklich sinken.</p>
<p>Die Voraussetzung der Neuheit kann bei Entdeckungen aus zwei ganz unterschiedlichen Gesichtspunkten beurteilt werden: aufgrund des Wissensstandes einerseits und aufgrund der Naturgesetze als Sachverhalt andererseits. Da sich die Gesetzm&#228;ssigkeiten der Natur naturgem&#228;ss nicht ver&#228;ndern, kann deren Entdeckung nicht wirklich als Neuigkeit gewertet werden. Eine Botschaft ist nur f&#252;r den neu, der sie zum ersten Mal h&#246;rt. Der Inhalt der Botschaft kann dabei gut und gerne Jahrmillionen alt sein. Logisch-konsequent w&#228;re somit allenfalls nur die Nachahmung und Reproduktion der Natur mittels nicht nat&#252;rlicher (d.h. in der Natur nicht vorkommender) Verfahren patentf&#228;hig, keinesfalls aber das Resultat als Kopie der Natur oder das Naturgesetz und der nat&#252;rliche Prozess, welches diesem zu Grunde liegen. Die Rechtspraxis zeigt uns aber ein ganz anderes Bild, da sie sich auf der Beurteilung der Neuigkeit aufgrund des Wissensstandes abst&#252;tzt, was unsinnigerweise auch zur Patentierung von verlorenem und wiederentdecktem Wissen f&#252;hren kann.</p>
<p>Ebenso fragw&#252;rdig ist auch die Patentierbarkeit einer Kombination von Standard-Technologien, denn die Verkn&#252;pfung von zwei oder mehreren trivialen Sachen ist schliesslich auch nur trivial und stellt  in der Regel keinen sch&#252;tzenswerten Sch&#246;pfungsakt dar. Prominentestes Beispiel ist die Verkn&#252;pfung eines herk&#246;mmlichen Gaspedals und Elektronik zu einem elektronischen Gaspedal, bei dem das US Supreme Court die Patentierbarkeit <a title=\"Trivialpatent gescheitert\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMDUtMDMvdHJpdmlhbHBhdGVudC1nZXNjaGVpdGVydC8=" target=\"_blank\">verneinte</a>, da die Kombination bekannter Elemente lediglich ein vorhersagbares Ergebnis liefert und damit keine patentw&#252;rdige Innovation darstellt. Das gleiche Urteil d&#252;rfte auch der <a title=\"Klage: Apples iPhone verst&#246;&#223;t gegen Patente\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nb2xlbS5kZS8wOTEyLzcxNjkxLmh0bWw=" target=\"_blank\">Klage</a> der US-amerikanischen Kanzlei St. Clair Intellectual Property Consultants gegen die Kamera in Apples iPhone zu Teil werden, welche gem&#228;ss Klageschrift gegen vier Patente im Besitze der Kanzlei verstossen soll, welche die Nutzung einer Digitalkamera im Zusammenspiel mit einem Computer oder Mobiltelefon beschreiben.</p>
<h3>Patente auf Software</h3>
<p>Die Patentierbarkeit von Software ist vor allem eine US-amerikanische Erfindung. Doch auch in Europa wird auf Druck der USA hin vermehrt eine Erweiterung der Patenterteilung f&#252;r Software diskutiert. In den Anfangsjahren der Software-Entwicklung, war Software lediglich eine Dreingabe zur verkauften Hardware und wurde meist kostenlos mitgeliefert. Diese Software konnte und durfte von jedermann kopiert und weiterentwickelt werden, denn der Quellcode wurde gleich mitgeliefert.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Apple" src="/images/logos/apple_logo01.jpg" alt="Apple Logo" align="left" />Wie im Dokumentarfilm &#8220;<a title=\"Triumph of the Nerds\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PTNqVjNKZHRhT0djJmFtcDtmZWF0dXJlPVBsYXlMaXN0JmFtcDtwPTRENUNENjM3RjczQzI0QzcmYW1wO2luZGV4PTAmYW1wO3BsYXluZXh0PTE=" target=\"_blank\">Triumph of the Nerds</a>&#8221; aus dem Jahr 1996 zu sehen ist, vertrat der Apple-Mitgr&#252;nder Steve Jobs damals noch eine v&#246;llig andere Haltung als heute und manifestierte seine Einstellung zu Immaterialg&#252;terrechten mit einem Zitat von Pablo Picasso: <em>&#8220;Gute K&#252;nstler kopieren, grossartige K&#252;nstler klauen.&#8221;</em> Weiter gab Jobs zu: <em>&#8220;Wir waren immer schamlos, wenn es darum ging, grossartige Ideen zu stehlen.&#8221;</em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/CW0DUg63lqU&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/CW0DUg63lqU&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object><br />
<em>Interview mit Steve Jobs (aus &#8220;Triumph of the Nerds&#8221;)</em></p>
<p>Dies gilt auch f&#252;r die gesamte Softwareindustrie. Und genau damit sind Unternehmen wie Microsoft und Apple erst zu dem geworden, was sie heute sind. Sie kopieren gegenseitig Ideen, nennen dies Innovation und verklagen sich darauf gegenseitig wie Ex-Sun-Chef Jonathan Schwartz in seinem Blog-Beitrag mit dem Picasso-Zitat &#8220;<a title=\"Ex-Sun-Chef Jonathan Schwartz: Good Artists  Copy, Great Artists Steal\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2pvbmF0aGFuaXNjaHdhcnR6LndvcmRwcmVzcy5jb20vMjAxMC8wMy8wOS9nb29kLWFydGlzdHMtY29weS1ncmVhdC1hcnRpc3RzLXN0ZWFsLw==" target=\"_blank\">Good Artists Copy, Great Artists Steal</a>&#8221; als Titel aus eigener Erfahrung erz&#228;hlt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KhjVidOFqBo&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/KhjVidOFqBo&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Der Film &#8220;<a title=\"Patent Absurdity\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3BhdGVudGFic3VyZGl0eS5jb20v" target=\"_blank\">Patent Absurdity</a>&#8221; beleuchtet Softwarepatente im geschichtlichen Kontext der Rechtsprechung und zeigt, welcher Schaden durch sie den Softwareentwicklern und der Wirtschaft zugef&#252;gt wird:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="289" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/p/19E6F201BF9EB7D0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="289" src="http://www.youtube.com/p/19E6F201BF9EB7D0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object><br />
<em>Film &#8220;Patent Absurdity&#8221;</em></p>
<p>Wenn jemand eine Erfindung macht und diese patentieren lassen m&#246;chte, muss er sich zuerst informieren und vergewissern, dass noch kein anderer ein Patent f&#252;r die gleiche Erfindung eingereicht hat. Dass mehrere Personen mit vergleichbaren Aufgaben und Lebensbedingungen nahezu zeitgleich die gleiche Erfindung machen, ist nicht ungew&#246;hnlich. Schliesslich suchen sie alle L&#246;sungen f&#252;r das gleiche Problem. Doch nur der erste Einreicher der Patentschrift erh&#228;lt die exklusiven Verwertungsrechte. Dies f&#252;hrt immer wieder zu v&#246;llig absurden Situationen und sogar f&#252;r Patentanw&#228;lte ist es angesichts der Berge von Patentschriften mittlerweile eine Zumutung, Patente zu recherchieren.</p>
<h3>Monopole und Monokulturen in der Landwirtschaft</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Monsanto" src="/images/logos/monsanto_logo.gif" alt="Monsanto Logo" align="left" />Patente spielen in der Bio- und Gentechnologie speziell bei gentechnisch ver&#228;nderten Organismen (GVOs) eine wichtige Rolle. Dabei wird Saatgut im Labor designed und f&#252;r den Verkauf industriell gez&#252;chtet. Die Hersteller besitzen Patente auf die Gene der genmanipulierten Pflanzen und damit auch auf deren Saatgut. Ein Bauer, der dieses erwirbt, bekommt die Lizenz zur einmaligen Aussaat. Samen aus der Ernte f&#252;r die n&#228;chste Aussaat zur&#252;ckzubehaltenn, wird in den Lizenzbestimmungen verboten und von den Herstellern als Lizenzgeber sowohl mit legalen als auch mit dubiosen bis kriminellen Mitteln geahndet. Ebenso haben auch Wachstumsf&#246;rderer, D&#252;ngemittel, Pestizide und Insektizide in den letzten Jahrzehnten die Landwirtschaft erobert. Pestizide (z.B. Roundup von Monsanto) und dagegen resistente, gentechnisch ver&#228;nderte Lebensmittel (z.B. Roundup Ready Soja von Monsanto) kommen beide vom gleichen Hersteller, denn nur die Pestizidhersteller selber sind wirklich in der Lage, gegen ihre Pestizide resistentes Saatgut zu produzieren, da nur sie &#252;ber das daf&#252;r n&#246;tige detaillierte Wissen verf&#252;gen. Saatgut und Pestizid werden oft parallel entwickelt. Durch den Aufkauf von Konkurrenten auf der ganzen Erde haben die Hersteller (allen voran die Firma Monsanto) eine globale Monopolstellung erworben. Diese nutzen sie bei ihren Preisen schamlos aus. Ihre Monopole sichern sie, indem sie ihre Kunden in die Abh&#228;ngigkeit treiben. Das 475 Tonnen schwere Saatgutgeschenk von Monsanto an Haiti im Wert von 4 Millionen US-Dollar im Rahmen das USAID-Hilfsprogramms &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy51c2FpZC5nb3YvaGVscGhhaXRpLw==" target=\"_blank\">WINNER</a>&#8221; ist nur eines der vielen Beispiele aus der j&#252;ngsten Vergangenheit.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Monsanto Roundup Ready Soja" src="/images/logos/monsanto_roundup_ready_soja_logo.jpg" alt="Monsanto Roundup Ready Soja Logo" align="left" />Patente haben die Landwirtschaft v&#246;llig ver&#228;ndert. Sie haben die Landwirte mit falschen Versprechungen von den Saatgut- und Pestizid-Herstellern abh&#228;ngig gemacht und sich f&#252;r deren teure Produkte verschulden lassen. Darunter leiden nicht nur die Bauern sondern leidet auch die Artenvielfalt der Natur, die bald nicht mehr so genannt werden kann, wenn es einerseits durch gezielte Monokultivierung und andererseits durch <a title=\"Gentechnisch ver&#228;nderter Organismus\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9UcmFuc2dlbg==" target=\"_blank\">transgene</a> Verunreinigungen (nat&#252;rliche Kreuzung von nat&#252;rlichen, einheimischen mit genmanipulierten Organismen) bald nur noch Nutzpflanzen mit manipulierten Genen gibt. Die nat&#252;rliche Kreuzung kann schliesslich nicht verhindert werden. Genmanipulierte Organismen und Monokulturen sind anf&#228;llig auf verschiedene einheimische Krankheiten im Gegensatz zu den einheimischen Organismen, die sich &#252;ber Jahrhunderte und Jahrtausende an Krankheiten und Sch&#228;dlinge in ihrem unmittelbaren &#214;kosystem angepasst haben. Es w&#228;re auch gar nicht m&#246;glich, ein einziges Saatgut gegen alle verschiedene, lokale Krankheiten resistent zu machen. Die Eier legende Wollmilchsau gibt es auch in der Pflanzenwelt nicht.</p>
<p>So tragen Patente dazu bei, dass das Gleichgewicht der Natur empfindlich gest&#246;rt wird. Die Folgen sind heute noch gar nicht richtig absch&#228;tzbar. Sie werden aber verheerend sein und sind dies teilweise heute schon. Hunderte von Mais-, Kartoffel- und Apfelsorten sind bereits verschwunden und die weltweite Hungersnot hat mehr zu- als abgenommen. Mit effizienter Nahrungsmittelproduktion oder Sicherstellung der Lebensmittelversorgung hat das also nichts zu tun. Patente machen die Gewinnmaximierung einiger weniger, globaler Unternehmen auf Kosten vieler erst m&#246;glich. Werden sie auch f&#252;r die Sch&#228;den an der Natur und an unserer Lebensgrundlage aufkommen, die sie verursachen? Hinzu kommen noch die gesundheitlichen Risiken f&#252;r den Menschen, welche bisher nur h&#246;chstens oberfl&#228;chlich untersucht wurden. Zu gross ist die Angst der Saatgut-Hersteller, ihre Investitionen abschreiben zu m&#252;ssen, wenn publik w&#252;rde, dass genmanipulierte und mit Giften (Pestiziden) behandelte Lebensmittel gesundheitssch&#228;digend w&#228;ren. Die Warnungen namhafter Wissenschaftler werden ignoriert und die Ergebnisse ihrer Studien systematisch unterdr&#252;ckt.</p>
<p>Es ist nur ein kleiner Schritt, die Patentierung von Pflanzen auf Tiere und Menschen zu &#252;bertragen. Dies w&#252;rde in letzter Konsequenz dazu f&#252;hren, dass die nat&#252;rliche Fortpflanzung nicht nur bei Pflanzen sondern auch bei Tieren und sogar bei Menschen verboten w&#252;rde beziehungsweise von einem multinationalen Konzern ohne jegliche Ethik lizenziert werden m&#252;sste. Ich kenne niemanden, der in einer solchen Welt leben m&#246;chte.</p>
<h3>Patente, Gesundheitsgef&#228;hrdung und Korruption</h3>
<p>In der Lebensmittel- und in der Pharmaindustrie sind mittlerweile praktisch alle Produkte durch Patente gesch&#252;tzt, weil sie mindestens teilweise synthetisch hergestellt werden. Speziell gilt dies  f&#252;r gentechnisch ver&#228;nderte Lebensmittel und gentechnisch erzeugte Medikamente. F&#252;r die Zulassung zum Verkauf m&#252;ssen sie eine Unbedenklichkeitspr&#252;fung bestehen. Analog werden auch Chemikalien auf ihre Gesundheitsgef&#228;hrdung gepr&#252;ft und je nach dem in Giftklassen eingeteilt. Die Studien daf&#252;r sind teuer und dauern lange. Den Weg durch Manipulation und Bestechung abzuk&#252;rzen und &#8220;kosteng&#252;nstiger&#8221; zu gestalten, ist &#228;usserst verlockend.</p>
<p>US-amerikanische Zulassungsbeh&#246;rde Federal Drugs Administration (FDA) setzt dabei einen globalen de facto Standard. Ihre wissenschaftlichen Mitarbeiter stehen nicht selten unter einem ungeheuren Druck und sind regelm&#228;ssig das Ziel von Lobbyisten und Bestechungsversuchen. Aber auch unabh&#228;ngige Wissenschaftler an namhaften Universit&#228;ten werden schnell zu Opfern der Korruption, wenn sie sich zu kritisch oder gar warnend zu den Risiken von synthetisch (gentechnisch oder chemisch) hergestellten Produkten &#228;ussern. Wie Wissenschaftler so werden auch Journalisten gerne zur T&#228;uschung der &#214;ffentlichkeit instrumentalisiert. Irref&#252;hrende Reportagen und gef&#228;lschte Studien geh&#246;ren heute leider schon fast zur Tagesordnung. Das Insektizid <a title=\"Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9EaWNobG9yZGlwaGVueWx0cmljaGxvcmV0aGFu" target=\"_blank\">DDT</a>, <a title=\"Polychlorierte Biphenyle (PCB)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Qb2x5Y2hsb3JpZXJ0ZV9CaXBoZW55bGU=" target=\"_blank\">PCB</a> und Dioxine haben schon genug Sch&#228;den angerichtet, weil sie die Zulassung erhielten, ohne dass ihre Auswirkungen auf den Menschen untersucht und vor allem auch offen gelegt worden w&#228;ren. GVOs folgen dieser Tradition.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="GVO - gentechnikfrei" src="/images/natur_gesundheit_umwelt/gvo_gentechnikfrei_logo_rdax_100.jpg" alt="gentechnikfrei Logo" align="left" />Die Kennzeichnungspflicht von gentechnisch ver&#228;nderten oder hergestellten Produkten ist nicht weltweit einheitlich geregelt. Viele L&#228;ndern kennen eine solche Pflicht gar nicht. Ohne eine Kennzeichnungspflicht von gentechnisch ver&#228;nderten Lebensmitteln und gentechnisch hergestellten Medikamenten und Nahrungsmitteln wird dem Konsumenten jedoch die Wahlm&#246;glichkeit und Wahlfreiheit verwehrt. Es ist ihm nicht m&#246;glich, sich bewusst f&#252;r oder gegen den Konsum von genmanipulierten Nahrungsmitteln zu entscheiden. Er wird irregef&#252;hrt, bevormundet und in gewissen F&#228;llen sogar vergiftet oder einfach nur als Versuchskaninchen missbraucht.</p>
<p>Patente gef&#228;hrden indirekt die Unabh&#228;ngigkeit der Wissenschaft. Mit Bestechungen und Einsch&#252;chterungen definieren Lobbyisten die Spielregeln und beeinflussen den Kampf um Forschungsgelder und gut bezahlte Jobs. W&#228;ren Gene und damit auch Lebensmittel gar nicht patentierbar, w&#228;re die gesundheitliche Gef&#228;hrdung der Bev&#246;lkerung wesentlich geringer und es g&#228;be praktisch kaum noch Korruption im Zusammenhang mit der Zulassung von Lebensmitteln. Es g&#228;be auch kaum Anreize mehr, wissenschaftliche Studien zu f&#228;lschen. Die Wissenschaft w&#252;rde von einem Leistungs- und Prostitutionsdruck befreit und k&#246;nnte sich wieder vermehrt ihrer Kernaufgabe widmen, n&#228;mlich neues Wissen zu schaffen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das Patentrecht basiert nicht auf einem Naturrecht, sondern ist ein widernat&#252;rliches Konstrukt, das die Natur weitgehend ignoriert. Es f&#252;hrt zu ungerechtfertigten und unverh&#228;ltnism&#228;ssigen Benachteiligungen sowie zu entsprechenden Wettbewerbsverzerrungen. Patente f&#252;hren (wenn auch nur indirekt) zur Gef&#228;hrdung unserer Gesundheit, f&#246;rdern die Korruption und besch&#228;ftigen eine Heerschar von Anw&#228;lten. G&#228;be es keine Patente, das seinen Inhabern exklusive Verwertungsrechte von wissenschaftlichen Errungenschaften zusichert, w&#228;ren viele Probleme gel&#246;st, die erst durch das Patentrecht geschaffen wurden.</p>
<p><em>Im n&#228;chsten Beitrag werde ich das Urheberrecht kritisch hinterfragen, bevor ich im dritten Teil bestehende L&#246;sungsans&#228;tze kommentiere und eine eigene L&#246;sung skizziere. Wer keinen Beitrag verpassen m&#246;chte, kann den <a title=\"Newsletter abonnieren\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=L3Bvc3Rfbm90aWZpY2F0aW9uLw==">Newsletter abonnieren</a>.</em></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=162" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Propaganda als Bestandteil der Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 19:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einer zivilisierten und angeblich freien und aufgekl&#228;rten Welt glauben wir, uns frei unsere eigene Meinung bilden zu k&#246;nnen und weitgehend immun gegen Propaganda zu sein. Dies in einer Zeit, in der Werbung mehr denn je allgegenw&#228;rtig ist: am Fernsehen, im Radio, in der Tageszeitung, im Fachmagazin, an der Bushaltestelle, beim Warten vor dem Postschalter, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer zivilisierten und angeblich freien und aufgekl&#228;rten Welt glauben wir, uns frei unsere eigene Meinung bilden zu k&#246;nnen und weitgehend immun gegen Propaganda zu sein. Dies in einer Zeit, in der Werbung mehr denn je allgegenw&#228;rtig ist: am Fernsehen, im Radio, in der Tageszeitung, im Fachmagazin, an der Bushaltestelle, beim Warten vor dem Postschalter, beim Besuch auf Websites, beim kostenlosen Emailkonto und im Fussballstadion. Es gibt kaum noch einen Bereich des Lebens, der nicht von Propaganda verseucht ist. Werbung f&#252;r Produkte und Dienstleistungen kann aber noch als die harmloseste Art von Propaganda betrachtet werden, weil hier die meisten Werbebotschaften auf unser bestehendes Werteverst&#228;ndnis zugeschnitten sind und lediglich animierende Funktion haben, ohne unser Wertesystem selber zu ver&#228;ndern.</p>
<h3>Wer ist immun gegen Propaganda?</h3>
<p>Was ist aber, wenn eben gerade dieses Werteverst&#228;ndnis zum Gegenstand der Propaganda und zum Ziel der Beeinflussung und Manipulation wird? Wenn unsere Wahrnehmung und Bewertung unserer Umwelt sich durch &#228;ussere Einfl&#252;sse ver&#228;ndert? Wenn wir gar nicht merken, wie unsere Hirnwindungen neu &#8220;verdrahtet&#8221; werden? Wenn wir unsere Pers&#246;nlichkeit und Wertvorstellungen ver&#228;ndern und dabei glauben, wir h&#228;tten schon immer so gedacht? Und pl&#246;tzlich kommt jemand, um uns aus diesem Zustand der Verblendung zu befreien. Zun&#228;chst reagieren wir gew&#246;hnlich erstaunt, ungl&#228;ubig und ablehnend. Schliesslich betrachten wir uns selber als erwachsene, freie und m&#252;ndige B&#252;rger, die keiner Aufkl&#228;rung oder Erl&#246;sung mehr bed&#252;rfen. Es braucht viel Mut und Erkenntniswillen, sich und seiner Umwelt einzugestehen, get&#228;uscht und ein Opfer von Propaganda geworden zu sein.</p>
<p>Der Kurzfilm &#8220;<a title=\"Schwarz wie Milch\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zY2h3YXJ6d2llbWlsY2guZGUv" target=\"_blank\">Schwarz wie Milch</a>&#8221; als Bachelorarbeit von Stefan Kempas an der Hochschule Ulm handelt von der Beeinflussung durch die Medien:</p>
<p><object width="480" height="289" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/LNeZYWoXml4&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="480" height="289" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/LNeZYWoXml4&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Der Kernsatz des Films ist: <em>&#8220;Und wenn die Welt nur noch aus L&#252;gen besteht, dann wird die Wahrheit das einzige sein, das niemand mehr glaubt.&#8221;</em>. Wie immun sind wir wirklich gegen Propaganda?</p>
<h3><span id="more-3253"></span>Wir leben in einer Scheinwelt</h3>
<p>Dabei leben die meisten Menschen wie der Versicherungsangestellte Truman Burbank im Film &#8220;<a title=\"Die Truman Show\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9EaWVfVHJ1bWFuX1Nob3c=" target=\"_blank\">Die Truman Show</a>&#8221; in einer fremdbestimmten Welt und ihre Realit&#228;t definiert sich aufgrund dessen, was ihnen an &#8220;Informationen&#8221; vorgesetzt wird. Einigen f&#228;llt wie Truman im Film versehentlich ein Scheinwerfer vom Himmel vor die F&#252;sse und ein paar von ihnen beginnen, die Dinge skeptisch und kritisch zu hinterfragen. Doch die Mehrheit l&#228;sst sich in ihrer Wahrnehmung und Meinungsbildung durch die ihr pr&#228;sentierte Illusion leiten und wird durch Bequemlichkeit, Dummheit oder (ihr implantierte) &#196;ngste davon abgehalten, diese Scheinrealit&#228;t zu hinterfragen und ihr zu entfliehen. In letzter Zeit fallen aber immer mehr solche &#8220;Scheinwerfer&#8221; vom Himmel und die Zahl der Aufgeweckten steigt. Ihr Medium ist prim&#228;r das Internet.</p>
<h3>Medienkompetenz zur Meinungsbildung</h3>
<p>Wie bilden wir uns eine Meinung? Woher beziehen wir &#8220;unsere&#8221; Informationen? In welchem Kontext bewerten wir Tatsachen? Welches gesicherte Wissen haben wir als Grundlage daf&#252;r? Noch vor ein paar Jahrhunderten war die Welt diesbez&#252;glich noch einfacher und die Anzahl der Informationsquellen f&#252;r jeden sehr &#252;berschaubar. Nachrichten wurden in erster Linie von Mund zu Mund &#252;bertragen, wodurch sie nat&#252;rlich im Laufe der Zeit eine (wenn auch meist keine gezielte) Verf&#228;lschung erfuhren. Geschichten zum Zeitgeschehen wurden auf Jahrm&#228;rkten vorgetragen und K&#246;nige und F&#252;rsten liessen ihren Untertanen Nachrichten &#252;ber Boten zukommen. Und manchmal wurde auch bewusst etwas an der Wahrheit gedreht. Im Informationszeitalter glauben wir (oder zumindest die meisten der Mitb&#252;rger) besser informiert zu sein. In der Informationsgesellschaft k&#246;nnen wir (zumindest theoretisch) auf eine Anzahl und Vielfalt von zuvor nie dagewesenen Informationsquellen zugreifen und trotzdem beziehen die meisten Zeitgenossen ihre Informationen f&#252;r ihre Meinungsbildung immer noch von einigen wenigen Mainstream-Medien, deren wirtschaftliche Abh&#228;ngigkeit und politische Verflechtung einen seri&#246;sen, umfassenden und ausgewogenen Journalismus nur in einzelnen Ausnahmef&#228;llen zulassen.</p>
<p>Die Anforderungen an die Medienkompetenz sind mit der Anzahl und Vielfalt der modernen Informations- und Kommunikationsmittel gestiegen. In den Schulen gibt es zwar schon l&#228;nger Computerkurse und die Sch&#252;ler lernen dort den technischen Umgang mit den neuen Medien. Doch in der eigentlichen Medienkompetenz, d.h. im gezielten und bewussten Umgang mit den Inhalten, l&#228;sst die Ausbildung eine gravierende L&#252;cke offen. Dabei gilt es, die einzelnen Elemente der Inhalte und deren wahrnehmungspsychologischen Zusammenh&#228;nge im Kontext verstehen und richtig bewerten zu lernen. Hier geraten die meisten Lehrer an ihre Grenzen, denn zumeist fehlt ihnen selber das Wissen dar&#252;ber. Oft hilft es aber bereits, sich in alle der verschiedenen Rollen der betreffenden Geschichte zu versetzen. Schliesslich ist jede Nachricht und jede Information Bestandteil einer Geschichte, sobald Menschen darin vorkommen oder Menschen von ihr betroffen sind. So sind auch Nachrichten- und Mediensprecher nichts anderes als Geschichtenerz&#228;hler. Doch nicht immer entsprechen ihre Geschichten der Wahrheit.</p>
<h3>Die Propaganda-Maschine</h3>
<p>Propaganda ersetzt den Verstand durch Gef&#252;hle (meist &#196;ngste), die leichter zu beeinflussen sind. Ob jemand Terrorist oder Freiheitsk&#228;mpfer ist, h&#228;ngt davon ab, auf welcher Seite man selber steht. Daf&#252;r, dass wir die Dinge vom &#8220;richtigen&#8221; Standpunkt aus betrachten, sorgt die Propaganda in den Medien. &#8220;Reden ist Silber, schweigen ist Gold&#8221; lehrt uns ein Sprichwort. Doch in einer Welt, in der propagandistische L&#252;gen und manipulierte Halbwahrheiten den politischen Alltag bestimmen, schweigen nur die dummen und feigen L&#228;mmer, die sich ihrem von anderen bestimmten Schicksal ergeben. Mit wilden <a title=\"Die Welt der Verschw&#246;rung(stheori)en\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMTEtMDMvZGllLXdlbHQtZGVyLXZlcnNjaHdvZXJ1bmdzdGhlb3JpZW4v">Verschw&#246;rungstheorien</a> hat dies nichts zu tun. Vielmehr handelt es sich um ein Aufeinandertreffen von politischen, meist globalen Intrigen und naiver Ignoranz. Auf welcher Seite stehen wir? Gibt es ausser Opfer und T&#228;ter auch noch eine dritte Rolle?</p>
<p>Der Film &#8220;Die Propaganda-Maschine&#8221; &#252;ber die Mobilmachung von Gef&#252;hl und Verstand von Joachim Meissner zeigt im geschichtlichen Kontext der Neuzeit, wie der Krieg mit Informationen gef&#252;hrt wird:</p>
<p><object width="480" height="360" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/p/797E188327C3D904&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="480" height="360" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/p/797E188327C3D904&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object><br />
<em> (gefunden bei: <a title=\"Kann nicht sein, was nicht sein darf!? - Propaganda - Kann doch jeder…\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5rYW5ubmljaHRzZWluLmNvbS9kb2t1bWVudGF0aW9uZW4vcHJvcGFnYW5kYS1rYW5uLWRvY2gtamVkZXI=" target=\"_blank\">kannnichtsein.com</a>)</em></p>
<h3>Die Enth&#252;ller und Aufkl&#228;rer</h3>
<p>Doch es gibt sie trotzdem: die Journalisten, die unerm&#252;dlich recherchieren, um die ganze Wahrheit publik zu machen. Es sind nicht sehr viele, aber von Politikern, Lobbyisten und Wirtschaftsbossen werden sie gef&#252;rchtet. Manche bezahlen f&#252;r ihren Mut mit ihrem Job, in gewissen L&#228;ndern sogar mit ihrem Leben wie die russische Reporterin, leitende Redakteurin und Menschenrechtsaktivistin <a title=\"Anna Politkovskaya\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Bbm5hX1N0ZXBhbm93bmFfUG9saXRrb3dza2FqYQ==" target=\"_blank\">Anna Politkovskaya</a>. Wenn alles nichts hilft, werden sie diffamiert und als Verschw&#246;rungstheoretiker beschimpft.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/Z-o_lO97bU8" frameborder="0" width="480" height="360"></iframe></p>
<p>Weitere Filmdokumente finden sich auf <a title=\"Videos zu Medien und Manipulation\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS9yZXN1bHRzP3NlYXJjaF9xdWVyeT1NZWRpZW4rTWFuaXB1bGF0aW9uJmFtcDthcT1v" target=\"_blank\">YouTube</a>.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=3253" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Wie in den Medien manipuliert wird</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 06:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik und Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen(schaft)]]></category>
		<category><![CDATA[öffentliche Meinung]]></category>
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		<category><![CDATA[Manipulation]]></category>
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		<category><![CDATA[Stefan Enderle]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Massenmedien verf&#252;gen &#252;ber eine ungeheure manipulative  Macht, doch ihre Manipulationen kann man entdecken und interpretieren lernen. Wie Nachrichten ausgew&#228;hlt und bewusst mehr oder weniger verst&#228;ndlich und einpr&#228;gsam vermittelt werden, zeigt der folgende, schon etwas &#228;ltere Beitrag des ZDF:

Unser Zwang zur Orientierung wird zur Erhaschung unserer Aufmerksamkeit ausgenutzt und durch gezielte Reiz&#252;berflutung werden wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Massenmedien verf&#252;gen &#252;ber eine ungeheure <a title=\"Manipulation durch Medien\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMTAtMjEvbWFuaXB1bGF0aW9uLWR1cmNoLW1lZGllbi8=">manipulative  Macht</a>, doch ihre Manipulationen kann man <a title=\"Medien-Manipulationen entdecken und interpretieren lernen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMTItMDUvbWVkaWVuLW1hbmlwdWxhdGlvbmVuLWVudGRlY2tlbi11bmQtaW50ZXJwcmV0aWVyZW4tbGVybmVuLw==">entdecken und interpretieren lernen</a>. Wie Nachrichten ausgew&#228;hlt und bewusst mehr oder weniger verst&#228;ndlich und einpr&#228;gsam vermittelt werden, zeigt der folgende, schon etwas &#228;ltere <a title=\"Manipulation - Und wie man ihr entkommt\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PU10R19Mclg1Q0Jv" target=\"_blank\">Beitrag</a> des ZDF:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/MtG_LrX5CBo&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/MtG_LrX5CBo&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span id="more-3234"></span>Unser Zwang zur Orientierung wird zur Erhaschung unserer Aufmerksamkeit ausgenutzt und durch gezielte Reiz&#252;berflutung werden wir am selbst&#228;ndigen Denken gehindert. Es wird versucht, unser Vertrauen zu erschleichen und in unser Denken einzugreifen. Doch wenn wir wissen, wie das gemacht wird, k&#246;nnen wir uns dagegen wehren:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/EMuTQOSAiG0&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/EMuTQOSAiG0&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Unser Wissen &#252;ber Vorg&#228;nge in der &#214;ffentlichkeit stammt zu &#252;ber 90 Prozent aus den Medien. Deshalb spricht man dabei auch von der &#8220;&#246;ffentlichen Meinung&#8221;, obschon es sich tats&#228;chlich nur um einen sehr gefilterten und verzerrten Ausschnitt der Realit&#228;t handelt und lediglich eine &#8220;ver&#246;ffentlichte Meinung&#8221; einer kleinen aber einflussreichen Minderheit darstellt. Der Film &#8220;<a title=\"KNS!? - Der Film zum Blog\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5rYW5ubmljaHRzZWluLmNvbS9rbnMtZGVyLWZpbG0=" target=\"_blank\">Kann nicht sein, was nicht sein darf!?</a>&#8221; von Stefan Enderle (siehe auch <a title=\"Stefan Enderle: In den Giftschr&#228;nken der Medien verschwinden Themen, die zu heikel sind\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3NwcmVlZ3Vya2UudHdvZGF5Lm5ldC9zdG9yaWVzLzYyMTYwMDkv" target=\"_blank\">Interview bei spreerauschen.net</a>), der die gleichnamige <a title=\"Kann nicht sein, was nicht sein darf!?\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5rYW5ubmljaHRzZWluLmNvbS8=" target=\"_blank\">Website</a> betreibt, <em>&#8220;wirft einen kritischen Blick hinter die Kulissen der deutschen  Medienlandschaft und beleuchtet dabei die Struktur der  Nachrichtenberichterstattung, die Aufgabe(n) der Medien innerhalb  demokratischer Gesellschaften und die Gefahren der Manipulation&#8221;</em>:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="/rsc/movies/flvplayer.swf?file=/rsc/videos/kns_kann_nicht_sein_was_nicht_sein_darf.flv&amp;autostart=false&amp;showicons=false" width="480" height="384" align="middle"><br />
<embed src="/rsc/movies/flvplayer.swf?file=/rsc/videos/kns_kann_nicht_sein_was_nicht_sein_darf.flv&amp;autostart=false&amp;showicons=false" type="application/x-shockwave-flash" wmode="window" width="480" height="384" align="middle"></embed></object><br />
<em>Kann nicht sein, was nicht sein darf!?</em></p>
<p>Ein sehr umfassender Film aus Interviews, der ein sehr differenziertes Bild der Medien zeichnet.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=3234" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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