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	<title>DOBSZAYs Ansichten und Einsichten &#187; Bezahlinhalte</title>
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	<description>Gedanken und Kommentare zum Zeitgeschehen in der Informationsgesellschaft - Hintergrundinformationen und Kausalzusammenhänge aus einer ganzheitlichen und interdisziplinären Sicht: technisch, gesellschaftlich, ethisch, wirtschaftlich und rechtlich</description>
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		<title>Neues aus Absurdistan 5</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 12:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Neues aus Absurdistan]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik und Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
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		<category><![CDATA[Vereinsamung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Medien wollen das Rad zur&#252;ckdrehen und bezahlte Inhalte im Netz etablieren. Wissenschaftler der Universit&#228;t Magdeburg haben herausgefunden, dass 92 Prozent der Frauen einen h&#246;her oder zumindest gleich gebildeten Mann ehelichen. Immer mehr berufst&#228;tige Akademikerinnen finden keinen Mann.
Bezahlinhalte kann man nicht erzwingen
Am Rande der Elektronikmesse IFA fand in Berlin der zweit&#228;gige Kongress zur Medienwoche Berlin-Brandenburg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medien wollen das Rad zur&#252;ckdrehen und bezahlte Inhalte im Netz etablieren. Wissenschaftler der Universit&#228;t Magdeburg haben herausgefunden, dass 92 Prozent der Frauen einen h&#246;her oder zumindest gleich gebildeten Mann ehelichen. Immer mehr berufst&#228;tige Akademikerinnen finden keinen Mann.</p>
<h3><span id="more-1922"></span>Bezahlinhalte kann man nicht erzwingen</h3>
<p>Am Rande der Elektronikmesse IFA fand in Berlin der zweit&#228;gige <a rel=\"external\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5tZWRpZW53b2NoZS5kZS9XZWJPYmplY3RzL01lZGllbmJvYXJkLndvYS8xL3dhL0NNU3Nob3cvMTY2MTgwMw==" target=\"_blank\">Kongress</a> zur Medienwoche Berlin-Brandenburg statt. Der Axel-Springer-Verlag und andere forderten das Ende der Kostenlos-Kultur im Netz. Sie wollen ihre Online-Leser k&#252;nftig zur Kasse bitten. Da scheinen ein paar Medienleute immer noch ihren alten, verstaubten Paradigmen nachzutr&#228;umen. Nat&#252;rlich m&#252;ssen auch die Medien von irgendwelchen Einnahmen leben, damit sie ihre Inhalte erstellen k&#246;nnen. Nur, der moderne Konsument ist kaum bereit, f&#252;r diese im Web zu bezahlen. Vielleicht sollte man sich einmal Gedanken machen, weshalb das so ist und welchen Wert die Onlineinhalte f&#252;r die Leser haben, anstatt ein nicht funktionierendes Gesch&#228;ftsmodell erzwingen zu wollen.</p>
<h3>Emanzipation in der Sackgasse?</h3>
<p>Die Emanzipation hat auch den Frauen den Zugang zu Hochschulbildung und Karriere mit beruflichen Aufstiegschancen beschert. Die Zahl der berufst&#228;tigen Akademikerinnen ist in den letzten Jahrzehnten markant gestiegen. Es finden sich immer mehr Alphaweibchen in den F&#252;hrungsetagen von Unternehmen. Ihren Erfolg bezahlen diese Frauen aber sehr oft mit ihrer Einsamkeit. Sie haben hohe Anspr&#252;chen an sich und ihre Partner und finden nur selten einen passenden Mann, der gewillt ist, mit ihnen eine feste Beziehung einzugehen, geschweige denn eine Familie zu gr&#252;nden. Dieser Misserfolg in Sachen Liebe f&#252;hrt zu Frustrationen. (<a title=\"Karrierefrauen - Sch&#246;n, erfolgreich und ohne Mann\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mYXoubmV0L3MvUnViRUMxQUNGRTFFRTI3NEM4MUJDRDM2MjFFRjU1NUM4M0MvRG9jfkUyQjlGQTZDNzhCRUQ0NDI2OEJGOTNEOTlBQTcwNUZCOH5BVHBsfkVjb21tb25+U3NwZXppYWwuaHRtbA==" target=\"_blank\">Quelle</a>)</p>
<p>Wissenschaftler der Universit&#228;t Magdeburg haben herausgefunden, dass 92 Prozent der Frauen einen h&#246;her oder zumindest gleich gebildeten Mann ehelichen (sofern sie einen finden). F&#252;r die Alphaweibchen gibt es aber kaum M&#228;nner mit passendem Status und so fristen sie mehrheitlich ein Singledasein. Das liegt nicht einmal so sehr an den Frauen selber sondern vielmehr an den M&#228;nnern, denn M&#228;nner finden dominante und intellektuell &#252;berlegene alles andere als sexy. Da frage ich mich, was die letzten Jahrzente der Emanzipation den Frauen wirklich gebracht haben. Intellektuelle und berufliche Selbstbefriedigung zum Preis der Vereinsamung? F&#252;hrt uns die Emanzipation in den selbstgemachten Genozid?</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1922" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Google versucht Bauchlandung mit Bezahlinhalten auf YouTube</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 06:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Markt und Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Web/Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlinhalte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrobezahlsysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Pay Content]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[Das aktuelle Gesch&#228;ftsmodell ist ein Auslaufmodell, denn schliesslich hat Google den Zenit bereits l&#228;ngst &#252;berschritten, auch wenn der Kurs der Google-Aktie im Moment irrationalerweise gerade wieder steigt, nachdem er von Ende 2007 bis Ende 2008 auf weniger als die H&#228;lfte abgest&#252;rzt ist. Das sch&#246;ne Ergebnis des ersten Quartals dieses Jahres konnte nur dank einem rigorosen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://www.dobszay.ch/images/google-bauchlandung.jpg" alt="Google Bauchlandung" align="left" />Das aktuelle Gesch&#228;ftsmodell ist ein <a title=\"Gesch&#228;ftsmodell von Google &amp; Co. ist bedroht\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDMtMDYvZ2VzY2hhZWZ0c21vZGVsbC12b24tZ29vZ2xlLWNvLWlzdC1iZWRyb2h0Lw==" target=\"_blank\">Auslaufmodell</a>, denn schliesslich <a title=\"Google hat den Zenit &#252;berschritten\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDctMTkvZ29vZ2xlLWhhdC1kZW4temVuaXQtdWViZXJzY2hyaXR0ZW4v" target=\"_blank\">hat Google den Zenit bereits l&#228;ngst &#252;berschritten</a>, auch wenn der <a title=\"Google-Aktienkurs\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zd2lzc3F1b3RlLmNoL2NnaS1iaW4vcmVkaXJlY3Rvci9nbz9jYiZhbXA7Z29vZ2xlLHUmYW1wO3NlbGYmYW1wO2Q=" target=\"_blank\">Kurs der Google-Aktie</a> im Moment irrationalerweise gerade wieder steigt, nachdem er von Ende 2007 bis Ende 2008 auf weniger als die H&#228;lfte abgest&#252;rzt ist. Das <a title=\"c't magazin - Google steigert Umsatz und Gewinn\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9jdC9Hb29nbGUtc3RlaWdlcnQtVW1zYXR6LXVuZC1HZXdpbm4tLS9uZXdzL21lbGR1bmcvMTM2MzA5" target=\"_blank\">sch&#246;ne Ergebnis</a> des ersten Quartals dieses Jahres konnte nur dank einem rigorosen Sparkurs erreicht werden, der die Streichung von Dutzenden von Projekten und von Mitarbeiterverg&#252;nstigungen sowie die Schliessung von Entwicklungszentren und die Entlassung mehrerer Tausend (vor allem freier) Mitarbeiter zur Folge hatte. Neue Konzepte sollen wieder Wachstum erm&#246;glichen &#8211; doch diesmal bezahlt der Benutzer daf&#252;r.</p>
<p><span id="more-1316"></span>Seit Jahren ist Google krampfhaft auf der Suche nach neuen M&#246;glichkeiten, Einnahmequellen zu erschliessen. Anscheinend hat der Suchriese den Glauben an die Werbeindustrie etwas verloren, welche bislang die einzige wesentliche (wenn auch nicht ganz die einzige) Einnahmequelle darstellt. Die teuer hinzugekaufte Tochter YouTube war bisher nur eine Geldvernichtungsmaschine ebenso wie auch alle anderen Gratisangebote, die vor allem auch darauf zielen, dem Konkurrenten Microsoft das Wasser abzugraben.</p>
<p>Nun ist Schluss mit der uneingeschr&#228;nkten Kostenloskultur bei Google. Neu sollen Nutzer f&#252;r gewisse Inhalte auf YouTube <a title=\"heise online - Google will YouTube um Bezahlinhalte erweitern\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL0dvb2dsZS13aWxsLVlvdVR1YmUtdW0tQmV6YWhsaW5oYWx0ZS1lcndlaXRlcm4tLS9tZWxkdW5nLzEzNjMyMg==" target=\"_blank\">in die Tasche greifen m&#252;ssen</a>, um dazu beizutragen, die Videoplattform endlich in eine Geldkuh zu verwandeln. Google soll auch schon Vertr&#228;ge mit Sony Pictures, CBS, MGM, Lionsgate, Starz und der BBC abgeschlossen haben, um die Kostenlosplattform zu einem Video-on-Demand-System mit Pay-per-View-Inhalten zu erweitern. Dass Benutzer f&#252;r Inhalte bezahlen m&#252;ssen, ist ein Novum bei Google und wird bestimmt nicht &#252;berall auf Gegenliebe stossen.</p>
<p>Ich wage ernsthaft zu bezweifeln, dass sich Bezahlinhalte im Internet mit Mikrobezahlsystemen wie <a title=\"Google Checkout\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cHM6Ly9jaGVja291dC5nb29nbGUuY29tLz9zYXZlVXNlclByZWY9dHJ1ZSZhbXA7aGw9ZGU=">Google Checkout</a> oder sonst einem der <a title=\"Financial Merchant Services\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nb29nbGUuY29tL1RvcC9CdXNpbmVzcy9GaW5hbmNpYWxfU2VydmljZXMvTWVyY2hhbnRfU2VydmljZXMv" target=\"_blank\">vielen Bezahlsysteme</a> jemals richtig durchsetzen werden, sei es nun in Verbindung mit Abomodellen oder mit Abrechnung nach effektiver Nutzung (pay per use). Bereits vor f&#252;nf Jahren kam ich zum Abschluss meines Nachdiplomstudiums in meiner Diplomarbeit &#8220;Pay Content &#8211; Konzeption und Marketing&#8221; zum Schluss, dass das so nie und nimmer funktioniert, weil die Akzeptanz sowohl f&#252;r Mikrobezahlsysteme als auch f&#252;r die Bezahlung f&#252;r Inhalte im Web generell bei den Nutzern aus diversen Gr&#252;nden nicht erreicht werden kann und Abos generell nur bei Dienstleistungen und Produkten funktionieren, bei denen der Kunde im Voraus ganz genau weiss, was er f&#252;r sein Geld bekommt, und keine &#220;berraschungen f&#252;rchten muss.</p>
<p>Offenbar hat Google im Sparwahn auch schon seine besten Strategen entlassen. Aber vielleicht liege ich ja mit meiner Einsch&#228;tzung v&#246;llig daneben. Die Zunkuft wird es uns schon bald zeigen.</p>
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