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	<title>DOBSZAYs Ansichten und Einsichten &#187; Datenschutz und Sicherheit</title>
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	<description>Gedanken und Kommentare zum Zeitgeschehen in der Informationsgesellschaft - Hintergrundinformationen und Kausalzusammenhänge aus einer ganzheitlichen und interdisziplinären Sicht: technisch, gesellschaftlich, ethisch, wirtschaftlich und rechtlich</description>
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		<title>Inhalts&#252;berwachung verst&#246;sst gegen Grundrechte</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 14:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Immaterialgüter]]></category>
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		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Europ&#228;ische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden (PDF), dass Internetzugangs-Anbieter (Internet Service Provider, ISP) nicht nur nicht gezwungen werden d&#252;rfen, die &#252;bertragenen Daten ihrer Kunden ohne einen ausreichenden Verdacht und richterlichen Beschluss auf rechtswidrige Inhalte (vor allem im Hinblick auf Urheberrechtsverletzungen beim Austausch von Film- und Musik-Dateien) zu &#252;berpr&#252;fen, sondern bezeichnet eine solche verdachtslose &#220;berwachung als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Europ&#228;ischer Gerichtshof - Logo" src="http://curia.europa.eu/jcms/images/custom/logo-curia.gif" alt="Europ&#228;ischer Gerichtshof - Logo" align="left" />Der Europ&#228;ische Gerichtshof (<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2N1cmlhLmV1cm9wYS5ldS8=" target=\"_blank\">EuGH</a>) hat entschieden (<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2N1cmlhLmV1cm9wYS5ldS9qY21zL3VwbG9hZC9kb2NzL2FwcGxpY2F0aW9uL3BkZi8yMDExLTExL2NwMTEwMTI2ZW4ucGRm" target=\"_blank\">PDF</a>), dass Internetzugangs-Anbieter (Internet Service Provider, ISP) nicht nur nicht gezwungen werden d&#252;rfen, die &#252;bertragenen Daten ihrer Kunden ohne einen ausreichenden Verdacht und richterlichen Beschluss auf rechtswidrige Inhalte (vor allem im Hinblick auf Urheberrechtsverletzungen beim Austausch von Film- und Musik-Dateien) zu &#252;berpr&#252;fen, sondern bezeichnet eine solche verdachtslose &#220;berwachung als Verstoss gegen die EU-Richtlinie &#252;ber den elektronischen Gesch&#228;ftsverkehr und als unvereinbar mit den Grundrechtecharta der EU. Die Inhaltsanalyse des Datenverkehrs mittels Deep Packet Inspection (DPI) verursacht Kosten beim ISP, schr&#228;nkt dessen unternehmerische Freiheit ein und verst&#246;sst gegen die Netzneutralit&#228;t. ISPs sollen nicht Polizei f&#252;r die Unterhaltungsindustrie spielen m&#252;ssen. Jedes anders lautende Urteil h&#228;tte zudem weitreichende Konsequenzen f&#252;r die Menschenrechte und w&#252;rde einen v&#246;llig unverh&#228;ltnism&#228;ssigen Eingriff in die Privatsph&#228;re bedeuten. Besteht allerdings ein hinreichender Verdacht mit konkreten Anhaltspunkten zu einer Rechtsverletzung beziehungsweise einer Straftat, die einen solchen Eingriff rechtfertigen w&#252;rde, ist eine &#220;berwachung des Datenverkehrs der betroffenen Person mit einer gerichtlichen Anordnungen auf einer entsprechenden Rechtsgrundlage weiterhin m&#246;glich, wobei ein Zugangsanbieter im Rahmen seiner M&#246;glichkeiten und des ihm Zumutbaren zur Mithilfe verpflichtet werden kann.</p>
<p>Die Unterhaltungsindustrie t&#228;te gut daran, ihre Anspr&#252;che und vor allem ihr Gesch&#228;ftsmodell zu &#252;berpr&#252;fen und an die Realit&#228;t des Informationszeitalters anzupassen. Es ist nun einmal eine Tatsache, dass Daten in digitaler Form unabh&#228;ngig von ihrem Inhalt beliebig verlustfrei und praktisch kostenlos kopiert werden k&#246;nnen. Einen technischen Schutz, der die Nutzung dieser Daten gezielt steuern liesse gibt es nicht und kann es prinzipbedingt gar nicht geben, ohne die Privatsph&#228;re der Nutzer vollst&#228;ndig abzuschaffen. Dies hat einen grossen Einfluss sowohl auf Immaterialg&#252;ter als auch auf den Datenschutz. Es w&#228;re an der Zeit, dass diese Tatsachen endlich auch eine entsprechende Ber&#252;cksichtigung in der Gesetzgebung finden w&#252;rden. Diese hinkt der technologischen Entwicklung leider um Jahrzehnte hinterher.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4479" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Google-Panne und andere Datensauereien</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 05:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Markt und Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Street-View]]></category>
		<category><![CDATA[WLAN]]></category>

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		<description><![CDATA[Google hat auf den Fahrten mit dem Googlemobil nicht nur Aufnahmen f&#252;r den Kartendienst Street View gemacht, sondern auch &#8211; angeblich versehentlich &#8211; WLANs (SSID und MAC-Adresse) inventarisiert und dabei Verkehrsdaten nicht verschl&#252;sselter Verbindungen in offenen Funknetzen mitgeschnitten. Der Suchriese behauptet, dass es sich dabei um einen Fehler und um eine unbeabsichtigte Verwendung von Programmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Googlemobil" src="/images/googlemobil1.jpg" alt="Googlemobil" align="left" />Google hat auf den Fahrten mit dem Googlemobil nicht nur Aufnahmen f&#252;r den Kartendienst Street View gemacht, sondern auch &#8211; angeblich versehentlich &#8211; WLANs (SSID und MAC-Adresse) inventarisiert und dabei Verkehrsdaten nicht verschl&#252;sselter Verbindungen in offenen Funknetzen mitgeschnitten. Der Suchriese behauptet, dass es sich dabei um einen Fehler und um eine unbeabsichtigte Verwendung von Programmen aus fr&#252;heren Experimenten handelt. Angeblich sollen sich dabei in 30 L&#228;ndern lediglich 600 Gigabyte an Daten angesammelt haben, einfach so und lange ohne dass es jemand bemerkt h&#228;tte. Das w&#228;re etwa vergleichbar mit einem Aussendienstmitarbeiter, der v&#246;llig unbeabsichtigt ein Maschinengewehr auf dem Dach seines Autos montiert, damit auf der Fahrt v&#246;llig unbeabsichtigt in der Gegend rumballert und nicht merkt, dass er Leute umbringt. Alles nur ein dummer Zufall oder eine Verkettung ungl&#252;cklicher Umst&#228;nde? Allein schon so etwas allen Ernstes zu behaupten, ist eine unversch&#228;mte Frechheit oder zeugt von einer Schlamperei und Inkompetenz galaktischen Ausmasses.</p>
<p>Wenn es sich nur um einen einzigen Kamerawagen handeln w&#252;rde, k&#246;nnte man Google  die Geschichte mit etwas Wohlwollen noch glauben. Doch es sind Dutzende Wagen in verschiedenen L&#228;ndern &#252;ber einen Zeitraum von Monaten und Jahren. <span id="more-3204"></span>Folglich kann es ich nicht um ein Versehen handeln, sondern man kann von einer systematischen und beabsichtigten Datenerfassung ausgehen. Der Vertrauensverlust in Google und seine Dienste ist gross, denn dieser Vorfall zeigt wieder einmal in aller Deutlichkeit den Umgang von Google mit der Privatsph&#228;re und dem Datenschutz. Der Googlekritiker und Autor der &#8220;<a title=\"Das Buch &quot;Die Google-Falle&quot;\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDMtMzAvZGFzLWJ1Y2gtZGllLWdvb2dsZS1mYWxsZS8=">Googlefalle</a>&#8221; Gerald Reischl sieht dies auch schon als den Anfang von Googles Abstieg. Mit einer simplen &#8220;Entschuldigung&#8221; seitens Google und der L&#246;schung der Daten ist es also bei Weitem nicht getan. So einfach, wie man sich die L&#246;schung der Daten &#252;brigens vorstellt, ist das n&#228;mlich gar nicht, denn von den gesammelten Daten bestehen Backups. Diese Sicherheitskopien werden aus Sicherheitsgr&#252;nden an verschiedenen Lokationen gespeichert und man kann bei Google davon ausgehen, dass diese Backups auf der ganzen Welt verteilt sind. Entsprechend schwierig und aufwendig wird es sein, die gesammelten Daten zu vernichten. Sollte Google damit bereits selbst&#228;ndig beginnen, bevor die Ermittlungsverfahren zu den nun eingereichten Strafanzeigen abgeschlossen sind, w&#252;rde Beweismaterial vernichtet. Der Fall d&#252;rfte viele Ermittler und Juristen noch eine Weile besch&#228;ftigen.</p>
<p>Es w&#228;re aber falsch, die Datenschutzproblematik allein auf die Datensammelwut von Google zu beschr&#228;nken. Microsoft war einer der ersten systematischen Datensammler und ist in den letzten Jahren diesbez&#252;glich leider fast ganz in Vergessenheit geraten. Ganz von der Watchlist der Datenspione streichen sollte man &#8220;Kleinweich&#8221; aber keinesfalls, wenn auch der &#8220;Fensterhersteller&#8221; es vergleichsweise nicht ganz so dreist treibt wie andere Unternehmen. Facebook f&#252;llte in den vergangenen Monaten die Schlagzeilen mit Daten- und Sicherheitspannen sowie generell mit seinem &#8220;laschen&#8221; Umgang mit den pers&#246;nlichen Daten seiner Benutzer. Mindestens so schlimm ist aber auch Apple. Jedes Apple-Gadget (iPhone, iPad, iPod), das &#252;ber einen Internetzugang verf&#252;gt, sammelt Daten zu den Nutzungsgewohnheiten seines Besitzers und schickt diese an einen zentralen (Apple-) Rechner zur Auswertung wie es auch die Software iTunes auf dem PC tut. &#220;ber das Konto bei iTunes oder im App Store k&#246;nnen diese Daten dem Benutzer eindeutig zugeordnet werden. Gleiches gilt auch f&#252;r Spielkonsolen mit Internetanschluss wie den Nintendo Wii, die Sony Playstation oder die Microsoft Xbox.</p>
<p>Leider fehlt es immer noch an Gesetzen, welche Anbietern verbieten, ihre Konsumenten heimlich auszuspionieren oder sie bei der Inbetriebnahme von Soft- oder Hardware beim Abnicken der Lizenzbedingungen zur Zustimmung zu solchen systematischen Verletzungen der Privatsph&#228;re zu n&#246;tigen. Die Legislative verschl&#228;ft wieder einmal die technologische Entwicklung.</p>
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		<title>Datenschutzbericht 2009</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2010-04-20/datenschutzbericht-2009/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 14:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>

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		<description><![CDATA[In seinem T&#228;tigkeitsbericht 2009 nimmt der Datenschutzbeauftragte des Kantons Z&#252;rich zu verschiedenen aktuellen Themen rund um den Datenschutz Stellung:

Intelligente Stromz&#228;hler (Smart Meters)
Forschung mit Personendaten
Online-Zugriffe auf Personendaten
Verwendung von Logdaten elektronischer Schliesssysteme f&#252;r die Arbeitszeitkontrolle
Video&#252;berwachung
Erfassung von Absenzen in Schulzeugnissen
Websites f&#252;r die Bewertung von Lehrkr&#228;ften
Einbindung von Diensten Dritter auf Websites
Austausch von Patientendaten zwischen Spit&#228;lern und Krankenversicherungen f&#252;r das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seinem <a title=\"Datenschutzbeauftragter Kanton Z&#252;rich - T&#228;tigkeitsberichte\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kYXRlbnNjaHV0ei5jaC90YWV0aWdrZWl0c2JlcmljaHRlLw==" target=\"_blank\">T&#228;tigkeitsbericht 2009</a> nimmt der Datenschutzbeauftragte des Kantons Z&#252;rich zu verschiedenen aktuellen Themen rund um den Datenschutz Stellung:</p>
<ul>
<li>Intelligente Stromz&#228;hler (Smart Meters)</li>
<li>Forschung mit Personendaten</li>
<li>Online-Zugriffe auf Personendaten</li>
<li>Verwendung von Logdaten elektronischer Schliesssysteme f&#252;r die Arbeitszeitkontrolle</li>
<li>Video&#252;berwachung</li>
<li>Erfassung von Absenzen in Schulzeugnissen</li>
<li>Websites f&#252;r die Bewertung von Lehrkr&#228;ften</li>
<li>Einbindung von Diensten Dritter auf Websites</li>
<li>Austausch von Patientendaten zwischen Spit&#228;lern und Krankenversicherungen f&#252;r das Case-Management</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Der Bericht weist auch auf verschiedene L&#252;cken in der Gesetzgebung und im Vollzug des bestehenden Rechts hin. Jeder, der in irgendeiner Funktion mit der Bearbeitung von personenbezogenen Daten zu tun hat, sollte diesen Bericht lesen.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=3023" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Umgang mit Bonit&#228;tsdatenbanken und anderen Datensammlern</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-12-13/umgang-mit-bonitaetsdatenbanken-und-anderen-datensammlern/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 19:43:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Markt und Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Auskunftei]]></category>
		<category><![CDATA[Bonitätsdatenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Datensammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer weiss, was wirklich &#252;ber sie oder ihn in einer Datensammlung erfasst ist? Bei Bonit&#228;tsdaten k&#246;nnen falsche Eintr&#228;ge sogar besonders schwerwiegende Konsequenzen haben: kein Vertrag f&#252;rs Mobiltelefon, keine Ratenzahlung beim Fernsehkauf, keine Belieferung &#252;ber den Versandhandel oder keine Hotelbuchung ohne Vorauskasse in Bar. Dank dem Datenschutzgesetz hat jeder B&#252;rger das Recht und die M&#246;glichkeit, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer weiss, was wirklich &#252;ber sie oder ihn in einer Datensammlung erfasst ist? Bei Bonit&#228;tsdaten k&#246;nnen falsche Eintr&#228;ge sogar besonders schwerwiegende Konsequenzen haben: kein Vertrag f&#252;rs Mobiltelefon, keine Ratenzahlung beim Fernsehkauf, keine Belieferung &#252;ber den Versandhandel oder keine Hotelbuchung ohne Vorauskasse in Bar. Dank dem Datenschutzgesetz hat jeder B&#252;rger das Recht und die M&#246;glichkeit, die Hoheit &#252;ber seine eigenen Daten zur&#252;ckzuerlangen.</p>
<p><span id="more-2483"></span>Bei Bonit&#228;tsdatenbanken ist die Erfassung folgender Daten zul&#228;ssig: Vorname, Name, Geburtsdatum, aktuelle Adresse und allf&#228;llige Informationen, die f&#252;r die Pr&#252;fung der Kreditw&#252;rdigkeit einer Person notwendig sind (Konkurse, nicht zur&#252;ckbezahlte Kredite und &#196;hnliches). Alle Angaben, die nichts mit einer Bonit&#228;tspr&#252;fung zu tun haben (wie Heimatort, Religion, Informationen &#252;ber Kinder, Ehegatten oder Grosseltern), d&#252;rfen gar nicht in einer solchen Datenbank gespeichert sein.</p>
<p>Wer ohne seine Zustimmung Werbung erh&#228;lt, kann seine eigene Adresse f&#252;r Werbezwecke sowie auch deren Weitergabe an Dritte beim Dateninhaber sperren lassen &#8211; und dies auch dann, wenn (wie bei einem Telekommunikationsanbieter) eine Gesch&#228;ftsbeziehung besteht. Wer bei einer Auskunftei unwahre oder &#252;berfl&#252;ssige Angaben zu seiner Person entdeckt, kann schriftlich die sofortige Berichtigung oder L&#246;schung verlangen. Die Auskunftei ist dabei verpflichtet, alle falsch informierten Personen zu benachrichtigen. Daf&#252;r sollte man unbedingt eine schriftliche Best&#228;tigung verlangen. Entsteht jemandem aus einer unrichtigen Information &#252;ber seine Kreditw&#252;rdigkeit ein finanzieller Nachteil, haftet der Inhaber der Datensammlung f&#252;r den entstandenen Schaden.</p>
<p>Weniger bekannt sein d&#252;rfte allerdings, dass man die L&#246;schung s&#228;mtlicher Daten verlangen kann, wenn diese nicht aus einem direkten Gesch&#228;fts- beziehungsweise Vertragsverh&#228;ltnis mit dem Dateninhaber entstanden sind oder f&#252;r die Abwicklung des Gesch&#228;fts nicht relevant sind. Da Bonit&#228;tsdatenbanken und andere Auskunfteien praktisch ausschliesslich Daten bewirtschaften, die sie nicht aus einer eigenen Kundenbeziehung gewonnen haben, kann man die vollst&#228;ndige oder je nachdem auch nur die teilweise L&#246;schung der eigenen Daten verlangen. Eine Ausnahme bildet im Fall von Bonit&#228;tsdaten ein Eintrag im Betreibungsregister, weil hier ein &#252;bergeordnetes &#246;ffentliches Interesse besteht. Allerdings muss man sich dann darauf gefasst machen, dass man unter Umst&#228;nden keinen Teilzahlungsvertrag erh&#228;lt, weil man in der betreffenden Datenbank nicht exisitert.</p>
<p>Wer wissen will, was &#252;ber ihn in einer Datensammlung gespeichert ist, kann diese Informationen kostenlos anfordern. Der Antrag muss schriftlich erfolgen und dem Brief muss eine Kopie eines amtlichen Ausweises (Identit&#228;tskarte, Reisepass, F&#252;hreausweis) beiliegen.</p>
<p>Die Adressen der grossen Bonit&#228;ts-Auskunfteien in der Schweiz:</p>
<ul>
<li>Deltavista AG, Riesbachstrasse 61, 8008 Z&#252;rich</li>
<li>Informationsstelle f&#252;r Konsumkredit, Toblerstr. 97, 8044 Z&#252;rich</li>
<li>Infoscore Zoom AG, Ifangstr. 8, 8952 Schlieren</li>
<li>Intrum Justitia AG, Eschenstr. 12, 8603 Schwerzenbach</li>
<li>Zentralstelle f&#252;r Kreditinformation, Toblerstr. 97, 8044 Z&#252;rich</li>
</ul>
<p>Die Datenbanken m&#252;ssen die Auskunft sp&#228;testens innert 30 Tagen erteilen, k&#246;nnen aber unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 300 Franken daf&#252;r in Rechnung stellen, was allerdings nur &#228;usserst selten rechtfertigt werden kann. Normalerweise ist die Erteilung der Auskunft kostenlos. Es ist empfehlenswert, den Brief per Einschreiben zu schicken.</p>
<p><a title=\"Musterbriefe vom Eidg. Datenschutzbeaurtragten\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lZG9lYi5hZG1pbi5jaC9kb2t1bWVudGF0aW9uLzAwNTAzL2luZGV4Lmh0bWw/bGFuZz1kZQ==" target=\"_blank\">Musterbriefe</a> f&#252;r die Wahrnehmung der eigenen Rechte (L&#246;schungsbegehren, Auskunftsgesuch, Sperrung der Weitergabe an Dritte) und weitere Informationen im Zusammenhang mit dem Datenschutz gibt es auf der <a title=\"Eidgen&#246;ssischer Datenschutz- und &#214;ffentlichkeitsbeauftragter (ED&#214;B)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lZG9lYi5hZG1pbi5jaC8=" target=\"_blank\">Internetseite des Eidgen&#246;ssischen Datenschutzbeauftragten</a>. Die oben genannte Rechtslage gilt f&#252;r die Schweiz.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2483" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Digitalisierung: Fluch oder Segen?</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-11-26/digitalisierung-fluch-oder-segen/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 14:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[ICT Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Immaterialgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Computerwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die sch&#246;ne Welt der Computer und unbegrenzten Kommunikation hat uns sehr viele Annehmlichkeiten beschert. Doch allm&#228;hlich scheint das Pendel in die andere Richtung zu schlagen. Wir haben uns von einer Technologie abh&#228;ngig gemacht, die uns Segen und Wohlstand versprach. Doch langsam f&#228;ngt das Bild der sch&#246;nen, heilen Computerwelt mit ihren digitalisierten Inhalten zu br&#246;ckeln an.
Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Digitale Welt" src="http://www.dobszay.ch/images/digitalisierung.jpg" alt="Digitalisierung" align="left" />Die sch&#246;ne Welt der Computer und unbegrenzten Kommunikation hat uns sehr viele Annehmlichkeiten beschert. Doch allm&#228;hlich scheint das Pendel in die andere Richtung zu schlagen. Wir haben uns von einer Technologie abh&#228;ngig gemacht, die uns Segen und Wohlstand versprach. Doch langsam f&#228;ngt das Bild der sch&#246;nen, heilen Computerwelt mit ihren digitalisierten Inhalten zu br&#246;ckeln an.</p>
<p><span id="more-2305"></span>Ein Grossteil unseres Lebens spielt sich im und &#252;bers Internet ab. Hat eigentlich schon jemand die Minuten und Stunden gez&#228;hlt, die wir t&#228;glich mit dem &#8220;Handy&#8221; in der Hand verbringen? Und den Rest ihrer Freizeit verbringen viele von uns vor dem Glotzkasten. Wir bezeichnen uns als freie, selbstbestimmte und m&#252;ndige Menschen und doch sind wir nur Sklaven unserer Technologie. Das war zwar schon immer so. Doch erst seit wir eine solche Technologisierung wie heute haben, die uns eine riesige F&#252;lle an technologischen M&#246;glichkeiten zur Selbstversklavung bieten, f&#228;llt dies zumindest einigen von uns immer mehr auf. Die Technologie frisst uns unsere kostbare Zeit. Und sollte irgendwann einmal jemand den Strom abstellen, sind wir wieder nur auf uns selber gestellt. Damit es nicht soweit kommt, wird auf diesem Planeten ein erbitterter Krieg um Energieressourcen gef&#252;hrt.</p>
<p>Unser Lebensstil wird bestimmt von Computer, Email, SMS &amp; MMS, Online-Netzwerken, Mobiltelefon, Smartphone, MP3 Player, RFID-Chip, elektronischem Zahlungsverkehr und elektronischen Personenausweisen, E-Government, digitalisierter Kultur und Unterhaltung auf DVD und CD oder auch &#252;bers Internet sowie von einem Oligopol von Herstellern und Anbietern, die sowohl &#252;ber die Ger&#228;te und als auch &#252;ber die Inhalte herrschen und ihre Machtposition bis auf den letzten Tropfen Blut zu verteiden bereit sind. Sie bestimmen, was wir auf welchen Ger&#228;ten wann und zu welchem Preis sehen und h&#246;ren d&#252;rfen. Was nicht zu ihrem Gesch&#228;ftsmodell passt wird aufgekauft, platt gemacht und zu Tode prozessiert. Frei nutzbare Inhalte auf Ger&#228;ten, die f&#252;r Erweiterungen anderer, freier Hersteller und Entwickler offen sind, sind ihnen ein Graus.</p>
<p>Der Elektrische Reporter hat einen Teil dieser Problematik im Beitrag &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lbGVrdHJpc2NoZXItcmVwb3J0ZXIuZGUvZWxyL3ZpZGVvLzE4MC8=" target=\"_blank\">Digitale Entm&#252;ndigung: Was Dir geh&#246;rt, geh&#246;rt Dir nicht</a>&#8221; aufgearbeitet:</p>
<p>	<object width="480" height="270"><param name='movie' value="http://www.elektrischer-reporter.de/FlowPlayer.swf?config={ configFileName: 'http://www.elektrischer-reporter.de/embed.js', videoFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/018/ELR_018.mp4', splashImageFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/018/ELR_018.jpg'}"></param><param name="quality" value="high"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="allowfullscreen" value="true"></param>
	<embed width="480" height="270" pluginspage="http://www.adobe.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" quality="high" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" src="http://www.elektrischer-reporter.de/FlowPlayer.swf?config={ configFileName: 'http://www.elektrischer-reporter.de/embed.js', videoFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/018/ELR_018.mp4', splashImageFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/018/ELR_018.jpg'}" /><br />
	</object></p>
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		<title>Biometrischer Pass angenommen &#8211; was nun?</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 07:08:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Stimmvolk hat entschieden und mit einem &#228;usserst knappen Mehr von 50.1 Prozent beziehungsweise einer Differenz von lediglich 5504 Stimmen die Einf&#252;hrung der biometrischen Zwangs-Fichierung aller Passinhaber im zentralen Informationssystem Aussweisschriften (ISA) beschlossen. Als Demokrat nehme ich das Resultat zur Kenntnis, wenn auch nur z&#228;hneknirschend, denn es kam nur dank Manipulation und Fehlinformationen durch Bundesrat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Stimmvolk hat entschieden und mit einem &#228;usserst <a title=\"Amtliche Endergebnisse zur Abstimmung vom 17. Mai 2009 &#252;ber die Einf&#252;hrung von biometrischen P&#228;ssen und Reisedokumenten\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hZG1pbi5jaC9jaC9kL3BvcmUvdmEvMjAwOTA1MTcvZGV0NTQyLmh0bWw=" target=\"_blank\">knappen Mehr von 50.1 Prozent</a> beziehungsweise einer Differenz von lediglich 5504 Stimmen die Einf&#252;hrung der biometrischen Zwangs-Fichierung aller Passinhaber im zentralen Informationssystem Aussweisschriften (ISA) beschlossen. Als Demokrat nehme ich das Resultat zur Kenntnis, wenn auch nur z&#228;hneknirschend, denn es kam nur dank Manipulation und Fehlinformationen durch Bundesrat und Medien zu Stande. Vielleicht sollte jemand einmal untersuchen, woher das Geld f&#252;r die PR-Agentur <a title=\"Furrer.Hugi&amp;Partner AG\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2Z1cnJlcmh1Z2kuY2gv" target=\"_blank\">Furrer.Hugi &amp; Partner AG</a> kam, welche die Abstimmungskampagne f&#252;r das Bef&#252;rworter-Komitee “Ja zur Reisefreiheit!” f&#252;hrte. Diese Runde geht an die Kontroll- und &#220;berwachungs-Freaks. Aber wir haben weiterhin ein wachsames Auge auf Euch!</p>
<p>Bundesr&#228;tin Eveline Widmer-Schlumpf hat in <a title=\"Referat von Bundesr&#228;tin Widmer-Schlumpf vom 17. Mai 2009 an der Bundesrats-Medienkonferenz zur Abstimmung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zY2h3ZWl6ZXJwYXNzLmFkbWluLmNoL3Bhc3MvZGUvaG9tZS9kb2t1bWVudGF0aW9uL3JlZGVuLzIwMDkvcmVmXzIwMDktMDUtMTcuaHRtbA==" target=\"_blank\">ihrer Rede</a> anl&#228;sslich der Bundesrats-Medienkonferenz zur Abstimmung betont und versprochen, dass die biometrischen Daten in der zentralen Datenbank ausschliesslich f&#252;r die Ausstellung des Reisepasses verwendet werden. Bez&#252;glich der Identit&#228;tskarte versprach sie die Sicherstellung der Wahlfreiheit, sollte jemals eine elektronische ID eingef&#252;hrt werden:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ob es je eine Schweizer ID mit elektronisch gespeicherten Daten geben wird, ist offen. Sollte diese Frage zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt einmal aktuell werden, wird sich der Bundesrat daf&#252;r einsetzen, dass eine Wahlm&#246;glichkeit zwischen einer biometrischen und einer herk&#246;mmlichen ID bestehen bleibt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Frau Bundesr&#228;tin, wir werden auf Ihr Versprechen zur&#252;ckkommen und Sie beim Wort nehmen! Ich glaube, wir werden schon bald Gelegenheit dazu haben.</p>
<p><span id="more-1431"></span>Die Begehrlichkeiten sind gross, die Pass-Daten der zentralen Datenbank zum Beispiel <a title=\"Wirbel um Aussagen von Doris Fiala zum biometrischen Reisepass\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMDUtMTIvd2lyYmVsLXVtLWF1c3NhZ2VuLXZvbi1kb3Jpcy1maWFsYS16dW0tYmlvbWV0cmlzY2hlbi1yZWlzZXBhc3Mv" target=\"_self\">zu Fahndungszwecken</a> (insbesondere zur Rasterfahndung) zu verwenden oder mit dem <a title=\"Eidgen&#246;ssische Amt f&#252;r das Zivilstandswesen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iai5hZG1pbi5jaC9iai9kZS9ob21lL3RoZW1lbi9nZXNlbGxzY2hhZnQveml2aWxzdGFuZC5odG1s" target=\"_blank\">zentralen Personenstandsregister INFOSTAR</a> zu verkn&#252;pfen (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen, ehemaligen Firmenverzeichnis der Internetagentur Mediatex auf www.infostar.ch). INFOSTAR bildet schliesslich die <a title=\"Das Registriersystem heute - Infostar\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy56aXZpbHN0YW5kc3dlc2VuLmNoL2NvbnRlbnQtbjM2LXNELmh0bWw=" target=\"_blank\">Grundlage f&#252;r die Ausstellung von Identit&#228;tskarten und Reisep&#228;ssen</a> und ist daher de facto (wenn auch nicht &#8220;physisch&#8221;) bereits mit dem zentralen Informationssystem Aussweisschriften (ISA) verkn&#252;pft. Gem&#228;ss Bundesgesetz &#252;ber Ausweise f&#252;r Schweizer Staatsangeh&#246;rige k&#246;nnen alle ausstellenden Beh&#246;rden sowie die Bundesstellen, die f&#252;r die F&#252;hrung des automatisierten Fahndungssystems (Ripol) und des automatisierten Strafregisters (Vostra) sowie f&#252;r Nachforschungen nach vermissten Personen zust&#228;ndig sind, heute schon online auf die Personendaten von INFOSTAR zugreifen.</p>
<p>Eine Verkn&#252;pfung der verschiedenen Datenbanken der &#246;ffentlichen Verwaltungen kann leicht &#252;ber den <a title=\"13. T&#228;tigkeitsbericht des Eidgen&#246;ssischen Datenschutz- und &#214;ffentlichkeitsbeauftragten (ED&#214;B) zu Registerharmonisierung, Personenidentifikator und Volksz&#228;hlung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lZG9lYi5hZG1pbi5jaC9kb2t1bWVudGF0aW9uLzAwNDQ1LzAwNTA5LzAwOTY1LzAwOTcyL2luZGV4Lmh0bWw/bGFuZz1kZQ==" target=\"_blank\">eidgen&#246;ssischen Personenidentifikator (EPID)</a> als gemeinsamer Nenner f&#252;r alle eidgen&#246;ssichen Register beziehungsweise die neue AHV-Nummer (auch neue Versichertennummer oder wie in den USA Sozialversicherungsnummer genannt) erfolgen. Siehe dazu auch:</p>
<ul>
<li><a title=\"INFOSTAR - Schweizerischer Verband f&#252;r Zivilstandswesen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy56aXZpbHN0YW5kc3dlc2VuLmNoL2NvbnRlbnQtbjMxLXNELmh0bWw=" target=\"_blank\">INFOSTAR &#8211; Schweizerischer Verband f&#252;r Zivilstandswesen</a></li>
<li><a title=\"Zivilstandsverordnung vom 28. April 2004 (ZStV) betr. Zentrale Datenbank Infostar\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hZG1pbi5jaC9jaC9kL3NyL2MyMTFfMTEyXzIuaHRtbA==" target=\"_blank\">Zivilstandsverordnung vom 28. April 2004 (ZStV) betr. Zentrale Datenbank Infostar</a></li>
<li><a title=\"Weisung Nr. 10.08.10.03 des EAZW vom 1. Oktober 2008 betreffend Betrieb des Beurkundungssystems Infostar (F&#252;hrung des Personenstandsregisters)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iai5hZG1pbi5jaC9ldGMvbWVkaWFsaWIvZGF0YS9nZXNlbGxzY2hhZnQvZWF6dy93ZWlzdW5nZW4vd2Vpc3VuZ2VuX21haTA3LlBhci4wMDE2LkZpbGUuZGF0LzEwLTA4LTEwLTAzLWQucGRm" target=\"_blank\">Weisung Nr. 10.08.10.03 des EAZW vom 1. Oktober 2008 betreffend Betrieb des Beurkundungssystems Infostar (F&#252;hrung des Personenstandsregisters)</a></li>
<li><a title=\"SR 431.02 Bundesgesetz &#252;ber die Harmonisierung der Einwohnerregister und anderer amtlicher Personenregister\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hZG1pbi5jaC9jaC9kL3NyLzQzMV8wMi8=" target=\"_blank\">SR 431.02 Bundesgesetz &#252;ber die Harmonisierung der Einwohnerregister und anderer amtlicher Personenregister</a></li>
</ul>
<p>Datenbanken k&#246;nnen leicht kopiert und miteinander verkn&#252;pft werden. Kein Gesetz der Welt kann hier Missbrauch verhindern. Solche Gesetze erm&#246;glichen h&#246;chstens die Ahndung, sofern jemandem eine illegale Handlung nachgewiesen kann. Datenverbrecher hinterlassen jedoch nur in den seltensten F&#228;llen gerichtsverwertbare Spuren. Der beste Datenschutz ist und bleibt daher die konsquente Datenvermeidung.</p>
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		<title>Auch der Datenschutzbeauftragte ist skeptisch</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-03-31/auch-der-datenschutzbeauftragte-ist-skeptisch/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 14:19:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Datensch&#252;tzer Hanspeter Th&#252;r ist sehr skeptisch gegen&#252;ber dem geplanten biometrischen Pass, wie er im Interview mit Andreas Weidmann klar zu verstehen gibt. Auch gem&#228;ss seiner Beurteilung besteht absolut keine Veranlassung, die Fingerabdr&#252;cke in einer zentralen Datenbank zu speichern: &#8220;Dies wird von den internationalen Abkommen nicht verlangt und ist auch nicht erforderlich, um das eigentliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://www.edoeb.admin.ch/org/00446/index.html?lang=de&amp;image=M3wBKQDW/8ullqDu36WcnojN14in3qSbnpWVZGielU6p1rJdsYfsi6rPnpyfno7B" alt="Hanspeter Th&#252;r" align="left" />Der Datensch&#252;tzer <a title=\"ED&#214;B - Der Beauftragte Hanspeter Th&#252;r\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lZG9lYi5hZG1pbi5jaC9vcmcvMDA0NDYvaW5kZXguaHRtbD9sYW5nPWRl" target=\"_blank\">Hanspeter Th&#252;r</a> ist sehr skeptisch gegen&#252;ber dem geplanten biometrischen Pass, wie er <a title=\"Datensch&#252;tzer Hanspeter Th&#252;r: &quot;Auch ich werde einen Pass mit Chip beantragen m&#252;ssen&quot;\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50YWdlc2FuemVpZ2VyLmNoL3NjaHdlaXovc3RhbmRhcmQvQXVjaC1pY2gtd2VyZGUtZWluZW4tUGFzcy1taXQtQ2hpcC1iZWFudHJhZ2VuLW11ZXNzZW4vc3RvcnkvMjQ3NjMyOTk=" target=\"_blank\">im Interview mit Andreas Weidmann</a> klar zu verstehen gibt. Auch gem&#228;ss seiner Beurteilung besteht absolut keine Veranlassung, die Fingerabdr&#252;cke in einer zentralen Datenbank zu speichern: <em>&#8220;Dies wird von den internationalen Abkommen nicht verlangt und ist auch nicht erforderlich, um das eigentliche Ziel zu erreichen, n&#228;mlich die F&#228;lschungssicherheit des Passes zu erh&#246;hen. [...] Pers&#246;nliche Daten d&#252;rfen nur so weit als unbedingt erforderlich gespeichert und bearbeitet werden. Die zentrale Speicherung der Fingerabdr&#252;cke ist nicht erforderlich, um die F&#228;lschungssicherheit zu erh&#246;hen. Deshalb soll darauf verzichtet werden.&#8221;</em></p>
<p>Die zentral gespeicherten Fingerabr&#252;cke schaffen die M&#246;glichkeit einer Rasterfahndung. <em>&#8220;Es gibt in anderen L&#228;ndern Beispiele von Datenbanken, die rasch anderen Zwecke dienten als dem urspr&#252;nglich vorgesehenen. Soll dies von vornherein verhindert werden, ist es n&#246;tig, eine m&#246;gliche Zweck&#228;nderung der Datenbank technisch zu verunm&#246;glichen, also auf die zentrale Speicherung zu verzichten.&#8221;</em></p>
<p><span id="more-1287"></span>Th&#252;r bezeichnet zwar aus der (seinen) heutigen Sicht gewisse Bef&#252;rchtungen der Gegner von biometrischen Personenausweisen als &#252;bertrieben, r&#228;umt aber ein: <em>&#8220;Eine Garantie, dass der Pass nicht gef&#228;lscht werden kann, gibt es aber auch k&#252;nftig nicht. Wer dies behauptet, h&#228;ngt einer Illusion nach. Die technologische Entwicklung geht weiter, Missbrauch ist auch in Zukunft m&#246;glich. Auch k&#252;nftig werden Leute Mittel und Wege finden, das Sicherheitssystem des neuen Passes auszuhebeln.&#8221;</em> Nur leider findet das aber nicht erst in der Zukunft statt, sondern <a title=\"Keine biometrische Ausweise mit RFID-Chips!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMDMtMjUva2VpbmUtYmlvbWV0cmlzY2hlLWF1c3dlaXNlLW1pdC1yZmlkLWNoaXBzLw==">ist bereits heute Realit&#228;t</a>. Anscheinend ist Herr Th&#252;r nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand der technischen Entwicklung, aber schliesslich ist er auch kein Techniker sondern Jurist &#8211; so sei ihm dies verziehen. Doch auch er hat seine Vorbehalte: <em>&#8220;Was in zehn oder zwanzig Jahren technologisch m&#246;glich sein wird, steht in den Sternen. Deshalb habe ich ein gewisses Verst&#228;ndnis f&#252;r die Bef&#252;rchtungen der Gegner.&#8221;</em></p>
<p>Das neue Ausweisgesetz w&#252;rde dem Bundesrat einen Freipass geben, (wie insgeheim bereits geplant) auch eine biometrische ID einzuf&#252;hren. Das Volk h&#228;tte dagegen keine Mittel, um dies zu verhindern. Mit der Annahme des neuen Gesetzes w&#252;rden somit die demokratischen Volksrechte weiter systematisch abgebaut und ein wichtiger Grundstein f&#252;r den schleichenden Aufbau eines &#220;berwachungsstaates gelegt. Ganz pervers ist, dass daf&#252;r auch noch Werbung gemacht wird, die wir mit unseren Steuergeldern bezahlen. Es kann ja wohl nicht sein, dass wir unser Grundrecht der Reisefreiheit, zum Preis der &#220;berwachung mit einer digitalen Hundemarke von Neuem teuer erkaufen m&#252;ssen! Als freiheitsliebender B&#252;rger kann ich dies nur ablehnen.</p>
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		<title>Keine biometrische Ausweise mit RFID-Chips!</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-03-25/keine-biometrische-ausweise-mit-rfid-chips/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 18:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[RFID-Chips bringen Effizienz in die Warenlogistisk &#8211; das ist unbestritten. Und solange sie nur auf der Gebinde- oder Palettenebene eingesetzt werden und nicht in einzelnen Produkten, bestehen auch in datenschutzrechtlicher Hinsicht keinerlei Bedenken. Beim Einsatz zur Speicherung von pers&#246;nlichen Daten sieht dies jedoch ganz anders aus. Wie jede Medaille hat auch die RFID-Technologie ihre Kehrseite.
Materie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://www.freiheitskampagne.ch/images/biometriezwangnein200.jpg" alt="Freiheitskampagne" align="left" /><a title=\"RFID\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9SYWRpb19GcmVxdWVuY3lfSWRlbnRpZmljYXRpb24=" target=\"_blank\">RFID</a>-Chips bringen Effizienz in die Warenlogistisk &#8211; das ist unbestritten. Und solange sie nur auf der Gebinde- oder Palettenebene eingesetzt werden und nicht in einzelnen Produkten, bestehen auch in datenschutzrechtlicher Hinsicht keinerlei Bedenken. Beim Einsatz zur Speicherung von pers&#246;nlichen Daten sieht dies jedoch ganz anders aus. Wie jede Medaille hat auch die RFID-Technologie ihre Kehrseite.</p>
<p>Materie hat keine Pers&#246;nlichkeit und somit auch keine Privatsph&#228;re &#8211; aber Menschen haben so etwas. Deshalb sind beim RFID-Einsatz im Zusammenhang mit Menschen ganze andere Kriterien f&#252;r die Beurteilung massgebend. Wer dies ausser Acht l&#228;sst, demonstriert damit entweder nur Dummheit und Ignoranz oder aber &#8211; was noch schlimmer w&#228;re &#8211; seine Verachtung f&#252;r seine Mitmenschen, indem er es akzeptiert, dass sie wie Rindvieh mit einer &#8220;digitalen Hundemarke mit Peilsender&#8221; gekennzeichnet werden. Umso bedenklicher ist es, wenn solche Bem&#252;hungen auch noch im Staatsauftrag erfolgen sollen, wie dies gerade in der Schweiz bei den geplanten <a title=\"Was ist ein RFID Chip?\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mcmVpaGVpdHNrYW1wYWduZS5jaC9yZmlkY2hpcC5odG0=" target=\"_blank\">Personenausweisen mit RFID-Chips</a> zur Speicherung von biometrischen Merkmalen der Fall ist.</p>
<p>Im Hinblick auf die <strong>Abstimmung vom 17. Mai 2009</strong> habe ich daher von offizieller Seite <strong>unterschlagene Informationen zusammengestellt</strong>, die jeden verantwortungsbewussten Stimmb&#252;rger interessieren d&#252;rften.</p>
<h3>Was ist und wie funktioniert RFID?</h3>
<p>RFID (Radio Frequency Identification) ist eine Technologie, bei der auf einem winzig kleinen, elektronischen Funk-Speicher-Chip Daten gespeichert werden, welche ber&#252;hrungslos ausgelesen werden k&#246;nnen, indem der RFID-Chip seine Daten per Funk mitteilt, sobald er mit einem bestimmten Funksignal angeregt wird. Urspr&#252;nglich wurde RFID (wie der Name schon sagt) f&#252;r die schnelle, kosteng&#252;nstige und kontaktlose Identifikation von Waren innerhalb einer Logistikkette entwickelt. Heute ist die Speicherkapazit&#228;t der RFID-Chips um ein Vielfaches gr&#246;sser, so dass praktisch jede beliebige Information auf ihnen gespeichert werden kann. Dies hat die Verantwortlichen dazu verleitet, RFID auch in Personenausweisen einzusetzen, obwohl die Technologie keine hinreichenden Sicherheitsfunktionen bietet &#8211; mit fatalen Folgen f&#252;r unsere Privatsph&#228;re.</p>
<p>Wie der neue biometrische Reisepass funktioniert und wie unsicher er ist, zeigte das Schweizer Fernsehen in der Sendung <a title=\"Der neue Schweizer Pass [(c)Einstein (SF)]\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PU1JaHkwaGg1Smxj" target=\"_blank\">&#8220;Einstein&#8221; am 20. M&#228;rz</a>:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/MIhy0hh5Jlc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/MIhy0hh5Jlc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>RFID beg&#252;nstigt permanente &#220;berwachung, Identit&#228;tsdiebstahl und Betrug</h3>
<p>Jedes Werkzeug bringt bei zweckgem&#228;sser und fachgerechter Anwendung den gr&#246;ssten Nutzen. Bei Missbrauch und Zweckentfremdung allerdings kann es sogar Leid und Tod bringen. Am einfachsten l&#228;sst sich dies an einem K&#252;chenmesser nachvollziehen. Bei RFID ist dies nicht anders. Nur sind hier die negativen Folgen eines Missbrauchs nicht auf den ersten Blick erkennbar und damit der Missbrauch als solcher nicht offensichtlich.</p>
<p><span id="more-552"></span><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://www.dobszay.ch/images/icao-logo.jpg" alt="ICAO" align="left" />Besonders bedenklich ist der unverbesserliche, naive Glaube von Politikern in die RFID-Technologie. Obwohl bereits mehrmals demonstriert wurde, wie einfach sich Ausweise mit RFID-Chips unerlaubt und heimlich auslesen, kopieren und auch f&#228;lschen lassen, wird dies konsequent ignoriert und vertuscht. Dem deutschen Sicherheitsexperten Lukas Grunwald, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Hildesheimer Firma DN-Systems, ist es bereits 2006 gelungen, die in deutschen P&#228;ssen verwendeten <a title=\"SPIEGEL Online - Experte klont Reisepass-Chips\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoL3dvcmRwcmVzcy93cC1hZG1pbi9wb3N0LnBocD9hY3Rpb249ZWRpdCZhbXA7cG9zdD01NTI=" target=\"_blank\">RFID-Chips zu klonen</a>. Diese Chips sollen auch in den Schweizer Ausweisen zum Einsatz kommen. Mit der Technik k&#246;nnten Kriminelle oder Terroristen somit prinzipiell P&#228;sse mit Funkchips ausstatten, auf denen fremde Identit&#228;ten gespeichert sind. Grunwald brauchte dazu nur zwei Wochen und nutzte dabei lediglich die E-Pass-Dokumentation der International Civil Aviation Organization (ICAO), die auf deren Website <a title=\"Machine Readable Travel Document (MRTD) specifications and related technology\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dzIuaWNhby5pbnQvZW4vTVJURC9QYWdlcy9kZWZhdWx0LmFzcHg=" target=\"_blank\">&#246;ffentlich zug&#228;nglich ist</a>. Die ICAO, eine Institution der Uno, hat den E-Pass-Standard entwickelt, dem nicht nur die EU-Staaten, sondern auch die USA folgen. Grunwald demonstrierte seine Klontechnik auf der Black Hat Conference in Las Vegas, auf der Hacker und Sicherheitsexperten von Firmen zusammentreffen. <em>&#8220;Die ganze Architektur der P&#228;sse ist total hirnverbrannt&#8221;</em>, <a title=\"Wired-Artikel &#252;ber geklonte E-P&#228;sse\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy53aXJlZC5jb20vbmV3cy90ZWNobm9sb2d5LzAsNzE1MjEtMC5odG1sP3R3PXduX2luZGV4Xzg=" target=\"_blank\">sagte Grunwald der Online-Ausgabe des Magazins &#8220;Wired&#8221;</a>. Bei vollautomatischen Einreisekontrollen, wie sie in einigen L&#228;ndern f&#252;r ausgew&#228;hlte Reisende geplant sind, k&#246;nnen allein anhand der Chipdaten geklonte Chips die Fahnder in falscher Sicherheit wiegen.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://www.dobszay.ch/images/warenlager-logistik4_small.jpg" alt="Logistik - Warenlager" align="left" />RFID wurde urspr&#252;nglich gar nicht f&#252;r den Einsatz in Sicherheitssystemen konzipiert sondern f&#252;r die Warenlogistik. RFID ist eine noch sehr unreife und unsichere Technologie und hat daher in biometrischen Ausweisen nichts verloren! Und auch in der Warenlogistisk muss sp&#228;testens an der Kasse oder nach dem Auspacken der Ware Schluss mit RFID sein. Die einzige sinnvolle Ausnahme bildet die Kennzeichnung von Medikamenten, deren falsche Einnahme in bestimmten F&#228;llen lebensbedrohlich sein kann, sowie von gef&#228;hrlichen Stoffen und Produkten, die einer besonderen Handhabung bed&#252;rfen.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://www.dobszay.ch/images/kamera13_small.jpg" alt="Kamera" align="left" />Die heutige RFID-Technologie beg&#252;nstigt den Identit&#228;tsdiebstahl und den Betrug mit geklauten und gef&#228;lschten Identit&#228;ten. Eine Verbesserung der Identifizierungs- und F&#228;lschungssicherheit kann (wie offiziell propagiert) nicht erreicht werden. Das Gegenteil ist der Fall: die elektronischen Ausweise lassen sich mit dem entsprechenden technischen Fachwissen leichter f&#228;lschen als mit den bisherigen Sicherheitsmerkmalen ausgestattete Papierausweise. Ausserdem lassen sich damit <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zY2lhbS5jb20vYXJ0aWNsZS5jZm0/aWQ9aG93LXJmaWQtdGFncy1jb3VsZC1iZS11c2Vk" target=\"_blank\">Personen lokalisieren</a> und Bewegungsprofile von ihnen erstellen, womit die Basis f&#252;r einen <a title=\"Zunehmende &#220;berwachung durch den Staat\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDEtMDgvaW50ZXJuYXRpb25hbC1wcml2YWN5LXJhbmtpbmctMjAwNy16dW5laG1lbmRlLXVlYmVyd2FjaHVuZy1kdXJjaC1kZW4tc3RhYXQv" target=\"_blank\">&#220;berwachungsstaat</a> auch jenseits der bereits heute &#252;berwachten Kommunikationsinfrastrukturen (Internet und Telefon) und internationalen Finanzstr&#246;me gelegt w&#252;rde. Der mit einem RFID-Chip best&#252;ckte Ausweis wird zum pers&#246;nlichen Peilsender. Wie dies heute schon funktioniert, <a title=\"Technology Review - F&#252;rsorgliche &#220;berwachung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90ci9GdWVyc29yZ2xpY2hlLVVlYmVyd2FjaHVuZy0tL2FydGlrZWwvMTI3MTY2" target=\"_blank\">zeigen Forscher an der University of South Florida</a> anhand der Erstellung und Auswertung von <a title=\"Demenz-Fr&#252;herkennung mit RFID-Tags\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL0RlbWVuei1GcnVlaGVya2VubnVuZy1taXQtUkZJRC1UYWdzLS0vbWVsZHVuZy8xMzI2Njk=" target=\"_blank\">Bewegungsmustern von Patienten in Seniorenheimen</a>. Wenn in Zukunft dann auch nur noch mit der elektronischen Identit&#228;tskarte gew&#228;hlt und abgestimmt werden kann, wird es kaum noch jemandem m&#246;glich sein, seine demokratischen Rechte frei wahrnehmen und anonym stimmen und w&#228;hlen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Die elektronischen Ausweise wurden bisher nur sehr unzureichend getestet. Sicherheitstests, sogenannte Hackertests, wurden keine tauglichen durchgef&#252;hrt. Was mit gehackten, kopierten, gef&#228;lschten oder gestohlenen Ausweisen geschehen soll, um ihre Inhaber vor weiterem Schaden zu bewahren, ist nicht definiert. Daher erstaunt es nicht, dass bisher noch kein Sicherheitskonzept ver&#246;ffentlicht wurde. So wird es jedem B&#252;rger verwehrt, sich &#252;ber die Sicherheit des Systems ein Bild zu machen. Daraus kann gefolgert werden, dass es keine Sicherheit gibt.</p>
<p>Die grundlegenden technologischen M&#228;ngel lassen sich auch mit dem naiv-kompetenzfreien Geschw&#228;tz mancher Politiker &#252;ber Sicherheit und Datenschutz nicht wegdiskutieren. Wer sich ein objektives Bild zum Thema machen m&#246;chte, vergleicht am besten einmal die Aussagen der verschiedenen Interessenvertreter (auch im Hinblick auf ihre technische Fachkompetenz). Google und Yahoo helfen gerne dabei.</p>
<h3>Technologische Entwicklung und Zukunft elektronischer Ausweise</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://www.dobszay.ch/images/fingerprint_small.jpg" alt="Fingerabdruck" align="left" />Wenn man die Trends in Sachen elektronischer Ausweise studiert, stellt man fest, dass es nicht bei der Speicherung von nur zwei biometrischen Merkmalen (Foto und zwei Fingerabr&#252;cke) bleiben wird. Schon l&#228;nger bestehen Pl&#228;ne, in Personenausweisen zus&#228;tzlich eine &#8220;<a title=\"Wikipedia - Elektronische Signatur\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9FbGVrdHJvbmlzY2hlX1NpZ25hdHVy" target=\"_blank\">elektronische Signatur</a>&#8221; f&#252;r den elektronischen Identit&#228;tsnachweis unterzubringen. In Deutschland werden solche Ausweise ab 2010 sogar schon Standard sein. Sie sollen die Abwicklung von Online-Gesch&#228;ften und an Automaten erleichtern und Identit&#228;tsbetr&#252;gereien verhindern. Die propagierten Ziele w&#228;ren an und f&#252;r sich erstrebenswert, haben aber grundlegende T&#252;cken, die den Schuss zwangsl&#228;ufig nach hinten losgehen lassen. Welcher Unfug mit elektronischen Identit&#228;ten betrieben werden kann, kann man bereits heute bei den <a title=\"Online-Identit&#228;ten sind gef&#228;hrlich\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMTEtMjEvb25saW5lLWlkZW50aXRhZXRlbi1zaW5kLWdlZmFlaHJsaWNoLw==">Online-Identit&#228;ten</a> beobachten. Und das ist erst der Anfang.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://www.dobszay.ch/images/schluessel-schloss3_small.jpg" alt="Schl&#252;ssel - Schloss" align="left" />Die &#8220;elektronische Signatur&#8221; ist der technologieunabh&#228;ngige, rechtliche Begriff f&#252;r die heutige &#8220;digitale Signatur&#8221;, die auf asymetrischen kryptographischen Methoden (Verschl&#252;sselungstechniken) basiert. F&#252;r die digitale Signatur werden dabei &#8220;<a title=\"Wikipedia - Digitales Zertifikat\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9EaWdpdGFsZXNfWmVydGlmaWthdA==" target=\"_blank\">digitale Zertifikate</a>&#8221; bestehend aus einem ungleichen Schl&#252;sselpaar verwendet (daher die Bezeichnung asymetrisch). Eine Person ist jeweils im Besitz ihres pers&#246;nlichen privaten Schl&#252;ssels, dessen Echtheit und G&#252;ltigkeit anhand ihres &#246;ffentlichen Schl&#252;ssels verifiziert werden kann. Dieser &#246;ffentliche Schl&#252;ssel ist bei einem Registrar beziehungsweise einer Zertifizierungsstelle hinterlegt und &#246;ffentlich f&#252;r jedermann &#252;ber das Internet abrufbar. Wird der private Schl&#252;ssel zur Signierung verwendet, wird der &#246;ffentliche Schl&#252;ssel zur &#220;berpr&#252;fung vom entsprechenden Server abgerufen, wodurch jeder Verifizierungsvorgang zentral protokolliert werden kann. So kann auch zu jedem beliebigen sp&#228;teren Zeitpunkt nachvollzogen werden, wer wann und wo welches Gesch&#228;ft get&#228;tigt hat beziehungsweise seine Identit&#228;t verifizieren liess.</p>
<p>Das Problem bei dieser Authentisierung ist, dass nur die Echtheit und G&#252;ltigkeit einer digitalen Signatur gepr&#252;ft werden kann. Ob diese auch von ihrem rechtm&#228;ssigen Besitzer verwendet wird, muss auf andere Weise festgestellt werden, was in Online-Shops und an Automaten schwierig sein d&#252;rfte. Zudem ist der &#8220;Diebstahl&#8221; einer digitalen Signatur nicht feststellbar, da sie nicht physisch entwendet sondern nur kopiert wird. Ein Missbrauch kann erst im Nachhinein festgestellt werden, wenn er bereits stattgefunden hat und es bereits zu sp&#228;t ist.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://www.dobszay.ch/images/dna4_small.jpg" alt="DNA" align="left" />Desweiteren gibt es Bestrebungen, k&#252;nftig auch <a title=\"DNA f&#252;r die Ahnenforschung und mehr\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMTEtMjAvZG5zLWRhdGVuYmFua2VuLWZ1ZXItZGllLWFobmVuZm9yc2NodW5nLXVuZC1tZWhyLw==">DNA-Merkmale</a> (d.h. den genetischen Code) oder Iris-Scans in elektronischen Ausweisen zu speichern, da deren Unverwechselbarkeit viel h&#246;her ist als der von Fingerabdr&#252;cken und somit eine zweifelsfreiere Identifikation erm&#246;glicht. Alle diese Informationen auf einem einzigen Ausweis unterzubringen, bringt aber untragbare Risiken mit sich, die in letzter Konsequenz noch gar nicht abschliessend klar sind. Beim Auslesen der einen Information kann nicht verhindert werden, dass auch die andere Information ausgelesen wird. Die bereits heute bekannten Risiken gen&#252;gen vollauf, um biometrische Ausweise und RFID-Chips im Zusammenhang mit Personen grunds&#228;tzlich abzulehnen.</p>
<h3>Mit elektronischen Personenausweisen zur Zweiklassengesellschaft</h3>
<p><img src="http://www.dobszay.ch/images/pass-schweiz_06.jpg" alt="Schweizer Pass" /></p>
<p>Elektronische Personenausweise k&#246;nnen f&#252;r ihren Inhaber in bestimmter Hinsicht aber auch praktisch sein. Entsprechend gehen die Argumente der Bef&#252;rworter einseitig nur in diese Richtung, ohne dabei auf die gravierenden Probleme durch die unsichere Technologie und die Verletzung der Privatsph&#228;re einzugehen. Kollateralsch&#228;den werden offenbar blind akzeptiert. Es ist schon heute absehbar, dass bereits in naher Zukunft &#8211; sollten elektronische Ausweise zum Standard werden &#8211; viele Dienstleistungen ohne einen solchen Ausweis gar nicht mehr oder nur noch unter erschwerten Bedingungen zug&#228;nglich sein werden. Auch wenn heute &#252;ber ein &#8220;Benachteiligungsverbot&#8221; gesprochen wird, so kann dessen Umsetzung in der Praxis nicht sichergestellt werden. Es ist aber g&#228;nzlich unverh&#228;ltnism&#228;ssig und niemandem zuzumuten, seine Rechte bei jeder kleinen Verletzung m&#252;hsam und aufwendig einfordern zu m&#252;ssen.</p>
<p>Schon heute kann eine gesellschaftliche Spaltung vorhergesagt werden, bei der nur die schweigsamen Anpasser in den Genuss von heute f&#252;r jedermann selbstverst&#228;ndlichen Dienstleistungen kommen. Zugreisen werden zum Beispiel nach den gefahrenen Kilometern abgerechnet. Um diese zu erheben, wir jeder Passagier beim Ein- und Aussteigen registriert. Nur wer seinen biometrischen Ausweis auf sich tr&#228;gt, darf mit dem Zug fahren. An den Schaltern der &#246;ffentlichen Verwaltung wird man bald nur noch nach Erfassung der auf dem RFID-Chip gespeicherten Daten bedient. Jeder Gang auf ein Amt wird elektronisch in einer zentralen Datenbank registriert. Alle jene, die auf ihr Recht auf Privatsph&#228;re und informationelle Selbstbestimmung bestehen, werden benachteiligt.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://www.dobszay.ch/images/flagge-deutschland01_small.gif" alt="Deutschland-Flagge" align="left" />Es ist nur zu hoffen, dass die <a title=\"heise online - Datensch&#252;tzer warnen vor neuem elektronischen Personalausweis \" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL0RhdGVuc2NodWV0emVyLXdhcm5lbi12b3ItbmV1ZW0tZWxla3Ryb25pc2NoZW4tUGVyc29uYWxhdXN3ZWlzLS0vbWVsZHVuZy8xMTMyODQ=" target=\"_blank\">Stimmen der warnenden Datensch&#252;tzer</a> auch bei den Politikern und Gesetzgebern Geh&#246;r finden, andernfalls der Abrutsch in eine Zweiklassengesellschaft unvermeidlich wird. <a title=\"heise online - Gr&#252;nes Licht f&#252;r elektronischen Personalausweis\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL0dydWVuZXMtTGljaHQtZnVlci1lbGVrdHJvbmlzY2hlbi1QZXJzb25hbGF1c3dlaXMtLS9tZWxkdW5nLzEyMDYxMg==" target=\"_blank\">In Deutschland</a> scheinen die Warner leider von zu wenigen ernst genommen zu werden. Im grossen Kanton ist die Einf&#252;hrung des elektronischen Personalausweises mit Biometrie- und Signatur-Chip bereits <a title=\"heise online - Bundestag billigt elektronischen Personalausweis\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL0J1bmRlc3RhZy1iaWxsaWd0LWVsZWt0cm9uaXNjaGVuLVBlcnNvbmFsYXVzd2Vpcy0tL21lbGR1bmcvMTIwNjkz" target=\"_blank\">vom Bundestag beschlossene Sache</a> und wurde <a title=\"Bundesrat macht Weg frei f&#252;r den elektronischen Personalausweis\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL0J1bmRlc3JhdC1tYWNodC1XZWctZnJlaS1mdWVyLWRlbi1lbGVrdHJvbmlzY2hlbi1QZXJzb25hbGF1c3dlaXMtLS9tZWxkdW5nLzEzMjUxMA==" target=\"_blank\">auch vom Bundesrat abgesegnet</a>. Die Bundesb&#252;rger werden die neuen Dokumente im kleineren Scheckkartenformat ab November 2010 erhalten. Der neue Ausweis wird einen kontaktlos auslesbaren Chip enthalten, auf dem ein biometrisches Gesichtsbild sowie auf Wunsch zwei Fingerabdr&#252;cke gespeichert werden. Dazu kommt eine ebenfalls (vorl&#228;ufig noch freiwillig) zu aktivierende Zertifikatsfunktion (elektronische Signatur), die als Ausweis f&#252;rs Internet dienen soll. Die Identit&#228;tsdaten k&#246;nnen dabei der Spezifikation nach nur von Diensteanbietern abgefragt werden, wenn sie ihrerseits ein g&#252;ltiges Bezugszertifikat an den Ausweisinhaber &#252;bermitteln und dieser den Austausch mit seiner Geheimnummer freigibt. Es werden aber derart viele &#196;mter und Diensteanbieter ein solches Bezugszertifikat besitzen , dass der einzelne B&#252;rger gar keine &#220;bersicht und Kontrolle mehr dar&#252;ber haben kann, wer alles auf seine Daten zugreifen kann oder jemals zugegriffen hat. Zudem l&#228;sst sich diese Sicherheitsschranke mit Hacks relativ leicht austricksen und umgehen. Aber wir m&#252;ssen diesem schlechten Beispiel ja nicht unbedingt folgen und haben am 17. Mai die einmalige M&#246;glichkeit, NEIN zu stimmen.</p>
<h3>Biometrische RFID-Ausweise helfen dem Terrorismus</h3>
<p>Bei der fl&#228;chendeckenden Kontrolle und &#220;berwachung im paranoiden Sicherheitswahn unter dem Vorwand der Bek&#228;mpfung des und dem Schutz vor dem internationalen (und vor allem islamistischen) Terrorismus wird die Verletzung der Privatsph&#228;re und die Aufhebung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung als Kollateralschaden diskussionslos akzeptiert. Die biometrischen Ausweise unterst&#252;tzen jedoch den Terrorismus mehr als dass sie ihm schaden w&#252;rden.</p>
<p>Weil das Kopieren und F&#228;lschen der auf den RFID-Chips gespeicherten Inhalten so leicht ist, wird es mit biometrischen Personenausweisen den Terroristen noch einfacher gemacht, eine gef&#228;lschte Identit&#228;t anzunehmen und ihre Umwelt zu t&#228;uschen, denn wenn die elektronischen Daten im Ausweis stimmen, wird man auf weitere Kontrolle verzichten. Das ist wohl kaum im Sinne des Erfinders.</p>
<p>Gezielte Anschl&#228;ge auf Einzelpersonen k&#246;nnen pr&#228;ziser ausgef&#252;hrt werden. Unsichere Zeitz&#252;nder und Fernsteuerungen werden &#252;berfl&#252;ssig. Hat ein Terrorist den elektronischen Pass seines Opfers einmal geortet und ausgelesen, stattet er seine Bombe mit einem RFID-Leseger&#228;t aus und programmiert dieses so, dass es genau dann explodiert, sobald das Opfer anwesend ist. Dies erm&#246;glicht es auch den Geheimdiensten, ihre Opfer gezielt zu &#8220;neutralisieren&#8221;.</p>
<h3>Aktuelle Rechtsprechung</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://www.dobszay.ch/images/gerichtshammer3_small.jpg" alt="Gerichtshammer" align="left" />Grossbritannien unterh&#228;lt zurzeit <a title=\"Britische Gendatenbank sammelt Daten einer Million Minderj&#228;hriger\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL0JyaXRpc2NoZS1HZW5kYXRlbmJhbmstc2FtbWVsdC1EYXRlbi1laW5lci1NaWxsaW9uLU1pbmRlcmphZWhyaWdlci0tL21lbGR1bmcvMTE5MDIz" target=\"_blank\">die gr&#246;sste forensische DNA-Datenbank der Welt</a>. Die &#8220;DNA-Database&#8221; erfasst 4.4 Millionen Personen, das entspricht 7 Prozent der Gesamtbev&#246;lkerung. Seit Beginn der Datenbank wurde bereits die DNA von &#252;ber einer Million Minderj&#228;hrigen registriert. Der Europ&#228;ische Gerichtshof f&#252;r Menschenrechte <a rel=\"external\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2NtaXNrcC5lY2hyLmNvZS5pbnQvdGtwMTk3L3ZpZXcuYXNwP2l0ZW09MSZhbXA7cG9ydGFsPWhia20mYW1wO2FjdGlvbj1odG1sJmFtcDtoaWdobGlnaHQ9RE5BJmFtcDtzZXNzaW9uaWQ9MTY3ODE3MTMmYW1wO3NraW49aHVkb2MtcHItZW4=" target=\"_blank\">hat entschieden</a>, dass die Speicherung von Fingerabdr&#252;cken und DNA-Proben von Verd&#228;chtigen, die nicht verurteilt wurden, gegen <a title=\"Europ&#228;ische Menschenrechtskonvention\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2NvbnZlbnRpb25zLmNvZS5pbnQvVHJlYXR5L2dlci9UcmVhdGllcy9IdG1sLzAwNS5odG0=" target=\"_blank\">Artikel 8 der Europ&#228;ischen Menschenrechtskonvention</a> <a title=\"heise.de - Britische DNA-Datenbanken verstossen gegen die Europaeische Menschenrechtskonvention\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL0JyaXRpc2NoZS1ETkEtRGF0ZW5iYW5rZW4tdmVyc3Rvc3Nlbi1nZWdlbi1kaWUtRXVyb3BhZWlzY2hlLU1lbnNjaGVucmVjaHRza29udmVudGlvbi0tL21lbGR1bmcvMTE5OTYw" target=\"_blank\">verst&#246;sst</a>.</p>
<p>Geklagt hatten gegen die Speicherung ihrer Daten in dieser Datenbank zwei Briten, denen vor acht Jahren bei Ermittlungen in Strafverfahren Fingerabdr&#252;cke und DNA-Proben abgenommen worden waren. Obwohl sie unschuldig waren, verblieben ihre Daten in der Datenbank der Fahnder. Das Gericht befand nun, dass hier ein grobes Missverh&#228;ltnis in der Abw&#228;gung privater und &#246;ffentlicher Interessen vorliegt.</p>
<h3>Pauschalverd&#228;chtigung und Beweislastumkehr</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://www.dobszay.ch/images/justitia6.gif" alt="Justitia" align="left" />Nach der <a title=\"Unschuldsvermutung erkl&#228;rt\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9VbnNjaHVsZHN2ZXJtdXR1bmc=" target=\"_blank\">Unschuldsvermutung</a> ist jeder unschuldig, solange seine Schuld nicht bewiesen ist. Das sollte in jedem Rechtsstaat f&#252;r jede Person gelten. Die in dieser zentralen Datenbank gespeicherten Daten werden k&#252;nftig auch f&#252;r Rasterfahndungen herangezogen. Damit wird die gesamte Bev&#246;lkerung unter einen Generalverdacht gestellt, d.h. die Unschuldsvermutung abgeschafft und die Beweislastumkehr eingef&#252;hrt. Durch die biometrische Zwangserfassung der gesamten Bev&#246;lkerung und Speicherung dieser Daten in einer zentralen Datenbank werden alle B&#252;rger ohne hinreichenden Grund pauschal verd&#228;chtigt. Demzufolge verst&#246;sst die Erfassung und Speicherung von biometrischen Merkmalen auf Vorrat und ohne hinreichenden Verdacht auf eine schwere Straftat gegen <a title=\"Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten in der Fassung des Protokolls Nr. 11 - Rom, 4.11.1950\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2NvbnZlbnRpb25zLmNvZS5pbnQvVHJlYXR5L2dlci9UcmVhdGllcy9IdG1sLzAwNS5odG0=" target=\"_blank\">Artikel 8</a> der &#8220;<a title=\"Die Europ&#228;ische Menschenrechtskonvention\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iai5hZG1pbi5jaC9iai9kZS9ob21lL3RoZW1lbi9zdGFhdF91bmRfYnVlcmdlci9tZW5zY2hlbnJlY2h0ZTIvZXVyb3BhZWlzY2hlX21lbnNjaGVucmVjaHRza29udmVudGlvbi5odG1s" target=\"_blank\">Europ&#228;ische Menschenrechtskonvention</a>&#8220;. Bei einer k&#252;nftigen Anreicherung der Daten auf dem RFID-Chip mit DNA-Merkmalen kann zus&#228;tzlich auch eine Verletzung von Artikel 14 (Diskriminierungsverbot) angenommen werden. Aber auch das &#8220;<a title=\"&#220;bereinkommen zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten - Strassburg, 28.1.1981\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2NvbnZlbnRpb25zLmNvZS5pbnQvVHJlYXR5L0dFUi9UcmVhdGllcy9IdG1sLzEwOC5odG0=" target=\"_blank\">&#220;bereinkommen zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten</a>&#8221; wird in jeder Hinsicht mit F&#252;ssen getreten. Diesbez&#252;glich werden Menschenrechtorganisationen bestimmt noch aktiv werden.</p>
<h3>Biometrische Daten wecken Begehrlichkeiten</h3>
<p>Mit der Einf&#252;hrung biometrischer Ausweise wird der Missbrauch massgeblich erleichter und gef&#246;rdert. Ob biometrische Daten letztendlich in zentralen oder dezentralen Datenbanken (ein elektronischer Ausweis kann als eine dezentrale Datenbank betrachtet werden) gespeichert werden, ist zwar von sekund&#228;rer Bedeutung, aber alles andere als unwichtig. Relevant ist vor allem, wer wann auf diese Datenbanken Zugriff hat und &#252;ber deren Inhalt und Verwendung bestimmt.</p>
<p>Kaum ist die Einf&#252;hrung des biometrischen Reisepasses in Deutschland beschlossen, m&#246;chte der Innenausschuss des Bundesrates auch schon die <a title=\"Abgleich biometrischer Ausweisdaten mit Fahndungsdateien gefordert\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL0FiZ2xlaWNoLWJpb21ldHJpc2NoZXItQXVzd2Vpc2RhdGVuLW1pdC1GYWhuZHVuZ3NkYXRlaWVuLWdlZm9yZGVydC0tL21lbGR1bmcvMTE1ODcz" target=\"_blank\">Datenverarbeitungsm&#246;glichkeiten zur Identit&#228;tspr&#252;fung im Rahmen einer Polizeikontrolle ausweiten</a>. Beamte sollen die erhobenen biometrischen Daten demnach f&#252;r einen &#8220;automatisierten Abgleich mit erkennungsdienstlichen Dateien&#8221; von Bund und L&#228;ndern verwenden d&#252;rfen. Als Referenzdatenbank k&#228;me insbesondere das beim Bundeskriminalamt (BKA) gef&#252;hrte Automatische Fingerabdruck-Identifizierungssystem (AFIS) in Frage, heisst es in den <a rel=\"external\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5idW5kZXNyYXQuZGUvY2xuXzA5MC9TaGFyZWREb2NzL0RydWNrc2FjaGVuLzIwMDgvMDUwMS02MDAvNTUwLTEtMDgsdGVtcGxhdGVJZD1yYXcscHJvcGVydHk9cHVibGljYXRpb25GaWxlLnBkZi81NTAtMS0wOC5wZGY=" target=\"_blank\">Empfehlungen</a> (<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5idW5kZXNyYXQuZGUvY2xuXzA5MC9TaGFyZWREb2NzL0RydWNrc2FjaGVuLzIwMDgvMDUwMS02MDAvNTUwLTEtMDgsdGVtcGxhdGVJZD1yYXcscHJvcGVydHk9cHVibGljYXRpb25GaWxlLnBkZi81NTAtMS0wOC5wZGY=" target=\"_blank\">PDF-Datei</a>) f&#252;r eine Stellungnahme des Bundesrats. Mit dem <a title=\"SIS - Schengen in der Sackgasse\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL1NJUy1TY2hlbmdlbi1pbi1kZXItU2Fja2dhc3NlLS0vbWVsZHVuZy8xMzM3MTA=" target=\"_blank\">SIS II</a> (Schengener Informationssystem der zweiten Generation) wird endg&#252;ltig der Grundstein f&#252;r eine &#8220;<a title=\"Bundestag schafft Grundlage f&#252;r erweiterte Fahndung im Schengen-Raum\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL0J1bmRlc3RhZy1zY2hhZmZ0LUdydW5kbGFnZS1mdWVyLWVyd2VpdGVydGUtRmFobmR1bmctaW0tU2NoZW5nZW4tUmF1bS0tL21lbGR1bmcvMTI2NzUw" target=\"_blank\">gemeinsame allgemeine Fahndungsdatei</a>&#8221; aller Staaten im Schengenraum gelegt, d.h. jedes Schengen-Land hat dann Zugriff auf alle unsere in der zentralen Datenbank gespeicherten Fingerabdr&#252;cke sowie auch alle anderen zentral erfassten Daten.</p>
<h3>Die Beamten-Computer sind unsicher</h3>
<p>Die staatliche Kontrolle der B&#252;rger ist der einzige (wahre) Zweck der biometrischen Ausweise &#8211; abgesehen davon, dass sich ein paar Unternehmen damit eine goldene Nase verdienen. Doch nicht einmal der Staat kann daf&#252;r sorgen, dass die Daten nicht in unbefugte H&#228;nde gelangen, denn auch die Computer der Beh&#246;rden und &#196;mter h&#228;ngen am Netz und sind ebenso den Risiken des Internets ausgesetzt, wie jeder andere Computer auch. Auch Beamte sind nur normale Computer-Benutzer und die &#196;mter stehen alle unter dem herrschenden Spardruck der Wirtschaftskrise. Folglich ist weder das Know-how noch das Geld vorhanden, um einen gewissen Sicherheitsstandard zu gew&#228;hrleisten. Gerade die Rechner, welche die Ausweisdaten verarbeiten, sind ideale Angriffspunkte f&#252;r einen Hacker, der auf Identit&#228;tsdiebstahl aus ist. Dies hat erst k&#252;rzlich das <a title=\"Fingerabdruckscanner ist unsicher\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3dpc28uemRmLmRlL1pERmRlL2luaGFsdC85LzAsMTg3Miw3NTEwMDI1LDAwLmh0bWw=" target=\"_blank\">ZDF-Magazin WISO am 2. Februar 2009</a> gezeigt. Ein <a title=\"Bericht: Unsichere Verarbeitung der Fingerabdr&#252;cke in Meldebeh&#246;rden\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL0JlcmljaHQtVW5zaWNoZXJlLVZlcmFyYmVpdHVuZy1kZXItRmluZ2VyYWJkcnVlY2tlLWluLU1lbGRlYmVob2VyZGVuLS0vbWVsZHVuZy8xMjY3MDc=" target=\"_blank\">Angriff auf den Fingerabdruckscanner</a> ist f&#252;r einen versierten Hacker ein Kinderspiel und ganz ruck-zuck hat er die Fingerabr&#252;cke manipuliert und sich eine falsche Identit&#228;t erschlichen. Wie das geht, zeigt <a title=\"WISO 02.02.2009 - Fingerabdruck im Reisepass manipulierbar\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy56ZGYuZGUvWkRGbWVkaWF0aGVrL2NvbnRlbnQvNjgzODI4P2luUG9wdXA9dHJ1ZSM=" target=\"_blank\">dieser Beitrag</a>.</p>
<h3>Referendum gegen die Einf&#252;hrung biometrischer Personenausweise steht</h3>
<p><img class="alignleft" style="margin-right: 10px;" title="Wer f&#252;r seine Freiheit nicht einsteht, verdient sie auch nicht" src="http://www.freiheitskampagne.ch/images/posterjpg.jpg" alt="Wer f&#252;r seine Freiheit nicht einsteht, verdient sie auch nicht" width="180" height="256" align="left" />Das <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMTAtMDIvYmlvbWV0cmlzY2hlLXNjaHdlaXplci1wYWVzc2UtdW5kLWlkZW50aXRhZXRza2FydGVuLWtvbW1lbi12b3JzLXZvbGsv">Referendum gegen die Einf&#252;hrung von biometrischen Schweizer P&#228;ssen und Identit&#228;tskarten</a> ist mit 63&#8217;733 Unterschriften deutlich <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hZG1pbi5jaC9jaC9kL2ZmLzIwMDgvODYwNi5wZGY=" target=\"_blank\">zustande gekommen</a>. Das passt anscheinend einigen Leuten nicht ins Konzept. Da sie offenbar nicht mit sachlichen Argumenten operieren k&#246;nnen, bedient man sich der Diffamierung der Initianten, indem man sie in die Ecke der Verschw&#246;rungstheoretiker und Esoteriker zu dr&#228;ngen versucht, und jeden dazu, der die Verhinderung von RFID-Biometrie-Chips in Personenausweisen unterst&#252;tzt. Davon zeugt der peinliche Tagesanzeiger-Artikel &#8220;<a title=\"Diffamierender Artikel im Tages-Anzeiger\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50YWdlc2FuemVpZ2VyLmNoL3NjaHdlaXovV2Vubi1kaWUtQW50aUdlbm96aWRQYXJ0ZWktUG9saXRpay1tYWNodC9zdG9yeS8xMDQ1MzI5Nw==" target=\"_blank\">Wenn die «Anti-Genozid-Partei» Politik macht</a>&#8221; von Gieri Cavelty. Oder sollte Cavelty einfach nur st&#252;mperhaft recherchiert haben? Das sollte auch Otto Normalverbraucher stutzig machen! Interessant fand ich dazu auch den <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2Jsb2dkZXNzZW5uYW1lbm1hbnNpY2huaWNodG1lcmtlbmthbm4ud29yZHByZXNzLmNvbS8yMDA4LzExLzE1L3RhZ2VzYW56ZWlnZXItdmVyYWNodGV0LWRlbW9rcmF0aWUtdm9yc2ljaHQtdGl0ZWwtc2Voci10ZW5kZW56aW9zLw==" target=\"_blank\">Kommentar beim Journalistenschredder</a> und die Diskussion zu seinem Artikel.</p>
<p>Durch ihre <a title=\"Newsletter-Blockade durch Telcos\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2ZyZWloZWl0c2thbXBhZ25lLmNoL25ld3NsZXR0ZXIuaHRt" target=\"_blank\">Email-Blockade</a> haben die Telekommunikations-Unternehmen Swisscom, Sunrise, Cablecom und Green.ch versucht, die Unterschriftensammlung f&#252;r das Referendum zu behindern, indem sie die Zustellung der Newsletter des Referendumskomittees unterbunden haben. Eine solch h&#246;chst undemokratische Einmischung von Unternehmen der Privatwirtschaft in die Politik ist man sich in der Schweiz sonst gar nicht gewohnt. Dieser Manipulationsversuch f&#252;hrte am 22.9.2008 zu einer <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=d3d3LnBhcmxhbWVudC5jaC9EL1N1Y2hlL1NlaXRlbi9nZXNjaGFlZnRlLmFzcHg/Z2VzY2hfaWQ9MjAwODM1MDQ=" target=\"_blank\">Interpellation von Nationalrat Oskar Freysinger (SVP/VS)</a> im Nationalrat und am 3.10.2008 zu einem <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=d3d3LnBhcmxhbWVudC5jaC9EL1N1Y2hlL1NlaXRlbi9nZXNjaGFlZnRlLmFzcHg/Z2VzY2hfaWQ9MjAwODM3MjU=" target=\"_blank\">Postulat von St&#228;nderat Luc Recordon (Gr&#252;ne/VD)</a> im St&#228;nderat.</p>
<p>Die Blockaden stellen eine Beschneidung des Rechts auf freie Kommunikation sowie der Informationsfreiheit dar und haben die korrekte Durchf&#252;hrung des Referendums massiv behindert. Trotzdem ist es unter den gegebenen Umst&#228;nden auch ohne die offizielle Unterst&#252;tzung der grossen Landesparteien mit &#252;berw&#228;ltigendem Erfolg zustande gekommen. Dies ist das erste Referendum und der erste Abstimmungskampf, wo sich Leute aller politischen Couleur querbeet von SD, SVP, &#252;ber FDP und EDU bis Alternative, Gr&#252;ne, SP und Linke sowie Menschenrechtsaktivisten gemeinsam f&#252;r eine wichtige Sache engagieren, weil es hier nicht um Ideologien sondern um die Sicherung und Wahrung unserer Grundrechte und die Verteidigung unserer Privatsph&#228;re geht, damit wir auch morgen in Freiheit politisieren k&#246;nnen.</p>
<h3>Dem Bund sollten die Risiken bekannt sein</h3>
<p>Die <a title=\"Pers&#246;nliche Website von Evi Allemann\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ldmlhbGxlbWFubi5jaC93ZWIv" target=\"_blank\">Nationalr&#228;tin Evi Allemann</a> hatte mit ihrem <a title=\"05.3053 – Postulat von Evi Allemann\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wYXJsYW1lbnQuY2gvRC9TdWNoZS9TZWl0ZW4vZ2VzY2hhZWZ0ZS5hc3B4P2dlc2NoX2lkPTIwMDUzMDUz" target=\"_blank\">Postulat 05.3053 vom 9. M&#228;rz 2005</a> den Bundesrat beauftragt, zu pr&#252;fen, welcher Handlungsbedarf sich aus dem absehbaren fl&#228;chendeckenden Einsatz der RFID-Technologie ergibt. Im Vodergrund stand die Abkl&#228;rung auf m&#246;gliche gesundheitliche Risiken (insbesondere Risikopotenzial der Strahlung) im Zeichen des Konsumentenschutzes. Im Auftrag des Bundesamtes f&#252;r Gesundheit wurde dazu der Bericht &#8220;<a title=\"Bericht &quot;Handlungsbedarf im Zusammenhang mit RFID-Technologie&quot;\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iYWcuYWRtaW4uY2gvdGhlbWVuL3N0cmFobHVuZy8wMDA1My8wMjY0NC8wNDc5NC9pbmRleC5odG1sP2xhbmc9ZGU=" target=\"_blank\">Handlungsbedarf im Zusammenhang mit RFID-Technologie</a>&#8221; (<a title=\"PDF: Handlungsbedarf im Zusammenhang mit RFID-Technologie\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iYWcuYWRtaW4uY2gvdGhlbWVuL3N0cmFobHVuZy8wMDA1My8wMjY0NC8wNDc5NC9pbmRleC5odG1sP2xhbmc9ZGUmYW1wO2Rvd25sb2FkPU0zd0JVUUN1Lzh1bG1LRHUzNldlbm9qUTFOVFRqYVhabnFXZlZwekxobWZobmFwbW1jN1ppNnJabnFDa2tJWjlnbmVCYktiWHJaMmxodFROMzRhbDNwNllyWTdQMW9haDE2MmFwbzNYMWNqWWgyK2hvSlZuNnc9PQ==" target=\"_blank\">PDF</a>) erstellt. Darin wurden unter anderem in Kapitel 8.4 auch der Datenschutz und die Datensicherheit im Zusammenhang mit der RFID-Technologie untersucht. Auf die bestehenden Schwachstellen wurde hingewiesen und als einzig praktikable Gegenmassnahme das Prinzip der Datenvermeidung und Datensparsamkeit gefordert: <em>&#8220;Bei einer Versch&#228;rfung der Datenschutzproblematik durch grosse Mengen an Daten, welche unbemerkt gesammelt werden k&#246;nnen, soll die Einf&#252;hrung des Prinzips der Datenvermeidung und Datensparsamkeit in Bezug auf Personendaten im Bundesgesetz &#252;ber den Datenschutz neu &#252;berpr&#252;ft werden&#8221;</em>. Im Konsumbereich wird zus&#228;tzlich gefordert: <em>&#8220;Konsumenten m&#252;ssen in der Lage sein, mit einem Produkt erworbene Tags (d.h. RFID-Chips) zu zerst&#246;ren, zu entfernen oder auszuschalten. Diese Deaktivierung des Tags darf nicht eine Einschr&#228;nkung oder gar Beendigung der gesetzlichen Verpflichtungen der H&#228;ndler oder der Hersteller des Produkts zur Folge haben.&#8221;</em>. Weiter wird darauf hingewiesen, dass gem&#228;ss Datenschutzgesetz <em>&#8220;ohne ausdr&#252;ckliche Zustimmung der Konsumenten aus den gesammelten Daten keine Profile von Konsumenten erstellt werden d&#252;rfen&#8221;</em>. Dies m&#252;sste alles konsequenterweise auch f&#252;r biometrische Personenausweise gelten.</p>
<h3>Der Abstimmungskampf wird emotional und verlogen</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://www.dobszay.ch/images/explosion2_small.jpg" alt="explosiv" align="left" />Es wartet ein heisser Abstimmungskampf auf uns, den die Bundesr&#228;te im Hinblick auf die bilateralen Abkommen mit der EU scheuen wie der Teufel das Weihwasser und am liebsten unter den Teppich kehren m&#246;chten. Ich bin schon gespannt auf die &#8220;Argumente&#8221; der <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wYXJsYW1lbnQuY2gvYWIvZnJhbWVzZXQvZi9uLzQ4MDQvMjczMjI1L2Zfbl80ODA0XzI3MzIyNV8yNzM0NTMuaHRt" target=\"_blank\">Bef&#252;rworter</a> von biometrischen Personenausweisen. Mit sachlichen, logischen Argumenten k&#246;nnen sie nicht aufwarten. Folglich bleibt ihnen gar nichts anderes &#252;brig, als die Emotionen anzusprechen und die Angst vor dem angeblich drohenden Sicherheitsverlust und der stetig steigenden Terrorbedrohung zu sch&#252;ren. Vor allem wird mit dem Argument der drohenden Isolation von Europa beziehungsweise von der EU Druck auf das Stimmvolk gemacht werden, weil mit der Annahme des Referendums angeblich die <a title=\"Die Schweiz ist Teil des Schengen-Raums\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uenouY2gvbmFjaHJpY2h0ZW4vc2Nod2Vpei9kaWVfc2Nod2Vpel9pc3RfdGVpbF9kZXNfc2NoZW5nZW4tcmF1bXNfMS4xNDA2ODAyLmh0bWw=" target=\"_blank\">Umsetzung des Schengen/Dublin-Abkommens</a> infolge erschwerter Anbindung an das Schengener Informationssystem SIS praktisch verunm&#246;glicht w&#252;rde &#8211; was eine L&#252;ge ist. Tatsache ist, dass biometrische Ausweise f&#252;r das Schengen-Abkommen gar nicht zwingend sind. Die Fahndungscomputer des Schengen-Informationssystems und des nationalen Fahndungssystems RIPOL arbeiten bereits seit August 2008 erfolgreich zusammen. Aber Schengen wird uns ohnehin <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy4yMG1pbi5jaC9uZXdzL3NjaHdlaXovc3RvcnkvMTY4MzYzNDM=" target=\"_blank\">keine grosse Erleichterung</a> bringen &#8211; im Gegenteil.</p>
<p><em>&#8220;Das zur Abstimmung gelangende Ausweisgesetz dient der Sicherstellung der Reisefreiheit der Schweizerinnen und Schweizer&#8221;</em> heisst es <a title=\"ch.ch - Biometrischer Pass und Reisefreiheit: Volksabstimmung im kommenden Mai\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5jaC5jaC91bnRlcm5laG1lbi8wMDE0OC8wMDE1MC9pbmRleC5odG1sP2xhbmc9ZGUmYW1wO21zZy1pZD0yMjI4Ng==" target=\"_blank\">von offizieller Seite</a> (sprich vom Eidgen&#246;ssisches Justiz- und Polizeidepartement), als ob wir das Grundrecht der Reisefreiheit nicht schon bes&#228;ssen, sondern erst mit dem neuen biometrischen Reisepass erwerben w&#252;rden. Mit Aussagen wie <em>&#8220;Diese elektronischen oder biometrischen P&#228;sse haben Standards zu erf&#252;llen, die von der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) verbindlich festgelegt wurden&#8221;</em> wird suggeriert, dass die biometrischen Ausweise sicher und &#252;ber alle Zweifel erhaben w&#228;ren. Der Satz offenbart aber indirekt auch einen Affront gegen den Souver&#228;n und seine Selbstbestimmtheit. M&#252;ssen wir uns wirklich dem Diktat der EU und der USA einfach widerstandslos unterwerfen?</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://www.dobszay.ch/images/flugzeug4_small.jpg" alt="Flugzeug" align="left" />Man beachte dabei das kleine aber nicht minder wichtige Detail, dass ausgerechnet die ICAO die verbindlichen Standards festgelegt hat. Der Grund daf&#252;r ist, dass Fluggastinformationen (Passenger Name Records) in der EU 13 Jahre lang gespeichert und gem&#228;ss dem <a title=\"Virtuelles Datenschutzb&#252;ro - Flugpassagierdaten-Abkommen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cHM6Ly93d3cuZGF0ZW5zY2h1dHouZGUvZmVhdHVyZS9kZXRhaWwvP2ZlYXRpZD0z" target=\"_blank\">Flugpassagierdaten-Abkommen</a> <a title=\"Die USA kontrollieren die Daten der Welt\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDYtMzAvZGllLXVzYS1rb250cm9sbGllcmVuLWRpZS1kYXRlbi1kZXItd2VsdC8=">mit den USA gegenseitig austauscht</a> werden. Mit einer elektronischen Erfassung (und Verifizierung) der Identit&#228;ten geht dies wesentlich effizienter und vermeintlich fehlerfreier. In den USA werden diese Fluggastdaten dann &#252;brigens sogar bis zu 40 Jahre lang <a title=\"Fluggastdaten werden bis zu 40 Jahre gespeichert\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMDktMjgvZmx1Z2dhc3RkYXRlbi13ZXJkZW4tYmlzLXp1LTQwLWphaHJlLWdlc3BlaWNoZXJ0Lw==">in einer zentralen Datenbank gespeichert</a>. Auff&#228;llig ist, dass in den <a title=\"Suchergebnisse zu &quot;biometrischen P&#228;sse&quot;\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zdWNoZS5hZG1pbi5jaC9odGJpbi9hdmRlLmNnaT8mYW1wO2tsMj1kZSZhbXA7cT1iaW9tZXRyaXNjaGUlMjBQJUU0c3Nl" target=\"_blank\">Dokumenten des Bundes zur Einf&#252;hrung von biometrischen P&#228;ssen</a> immer wieder die Rede davon ist, dass die Schweiz Forderungen und Bedingungen der USA zu erf&#252;llen habe.</p>
<p>Besonders undemokratisch wird die Angst vor den angeblichen Konsequenzen eines Neins mit unwahren Behauptungen gesch&#252;rt:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Bei einem Nein w&#252;rde unter Ber&#252;cksichtigung des Ergebnisses und der Gr&#252;nde daf&#252;r gepr&#252;ft, ob allenfalls eine neue referendumsf&#228;hige Vorlage ausgearbeitet werden kann. Der massgebende Termin f&#252;r die Umsetzung der EG-Verordnung, der 1. M&#228;rz 2010, k&#246;nnte auf keinen Fall eingehalten werden; die Schweiz k&#246;nnte also eine Schengen-Verpflichtung nicht erf&#252;llen. Sie m&#252;sste mit den andern Schengen-Staaten eine angemessene L&#246;sung zur Weiterf&#252;hrung der Zusammenarbeit suchen. Findet sich innerhalb von 90 Tagen keine L&#246;sung, k&#228;me es zur Beendigung der Assoziierungsabkommen von Schengen und Dublin. Die m&#246;glichen Auswirkungen f&#252;r Reisen in die USA k&#246;nnen heute nicht abgesch&#228;tzt werden.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Zudem wird mit allen Mitteln versucht, die Risiken durch die unsichere Technologie zu verschweigen. Vom Eidgen&#246;ssischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) gibt es dazu bislang keine Stellungnahme und es wird wohl auch nie eine geben, die auf die technischen Probleme eingehen w&#252;rde. Man wird sich stattdessen auf irgendwelche anonymen Experten berufen, denen man sp&#228;ter die ganze Schuld in die Schuhe schieben kann. Denn Schuldige wird es beim herrschenden Missbrauchspotenzial garantiert geben. Welche Vorkehrungen gegen Missbrauch getroffen werden und wie wirksam diese sind, wurde vom EJPD bislang auch nicht dargelegt, was mich nicht weiter erstaunt, denn sicherstellen kann man das mit der aktuellen Technologie nicht. Da werden auch <a title=\"Gesetz gegen RFID-Sicherheitsl&#252;cke\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDMtMjgvZ2VzZXR6LWdlZ2VuLXJmaWQtc2ljaGVyaGVpdHNsdWVja2Uv" target=\"_blank\">Gesetze gegen das illegale Auslesen von RFID-Daten aus Ausweispapieren</a> nichts helfen.</p>
<p>Dann wird sicher auch mit Nachdruck darauf hingewiesen werden, dass die Abgabe und Speicherung von weiteren biometrischen Merkmalen (DNA, Iris-Scan, etc.) im Ausweis &#8220;mit Ausnahme&#8221; des Fotos und zweier Fingerabdr&#252;cke (vorl&#228;ufig) gar nicht vorgesehen ist und h&#246;chstens freiwillig sein werde (urspr&#252;nglich sollten auch die Fingerabdr&#252;cke freiwillig sein) und schliesslich w&#252;rde &#252;berhaupt niemand dazu gezwungen. Warum aber die Umsetzung des Schengen-Abkommens bei Nichtvorhandensein des RFID-Chips in den Ausweisen verunm&#246;glicht m&#246;glicht w&#252;rde, darauf wird nicht eingegangen, weil es keinen solchen Grund gibt. Was hier versucht wird, ist die schleichende Konditionierung der B&#252;rger durch Salamitaktik und Gew&#246;hnungseffekt. Aber wieso sollte das die fried- und konsensliebenden Eidgenossen st&#246;ren? Um es mit den Worten von Nationalrat Alec von Graffenried von den Gr&#252;nen zu sagen: <em>&#8220;Unsere Freiheit ist uns zu wichtig, als dass wir sie einem diffusen Sicherheitsbed&#252;rfnis opfern m&#246;chten&#8221;</em>. Wohin das f&#252;hrt, wenn man die Kontroll-Freaks in der Regierung frei gew&#228;hren l&#228;sst, zeigt deutlich <a title=\"Big Brother UK wird gr&#246;sser und gr&#246;sser\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2dlYnNuLnR3b2RheS5uZXQvc3Rvcmllcy81MzE0NzEzLw==" target=\"_blank\">das Beispiel Grossbritanniens</a>.</p>
<h3>Geht Abstimmen!</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://www.dobszay.ch/images/wahlurne.jpg" alt="Abstimmung" align="left" />&#220;ber die Gefahren von biometrischen Ausweisen im gr&#246;sseren Zusammenhang und auch mit technischem Hintergrund &#246;ffentlich zu sprechen, bedeutet einen Tabubruch. Die &#246;ffentliche Diffamierung als paranoider Verschw&#246;rungstheoretiker stehen mir wahrscheinlich noch bevor, aber auch unbequeme Wahrheiten m&#252;ssen einmal ausgesprochen werden.</p>
<p>Wer am <strong>17. Mai 2009</strong> an der Urne nicht <strong>NEIN</strong> stimmt, soll sp&#228;ter nicht behaupten, er/sie h&#228;tte von nichts gewusst! Denn r&#252;ckg&#228;ngig machen l&#228;sst sich die Einf&#252;hrung von RFID-Chips in Personenausweisen nicht mehr. Jetzt haben wir die einmalige M&#246;glichkeit, zu verhindern, dass wir und unsere Kinder k&#252;nftig wie Rindviecher mit einer digitalen Hundemarke herumlaufen m&#252;ssen. Deshalb: <strong>NEIN zu biometrischen Identit&#228;tskarten und Reisep&#228;ssen!</strong></p>
<p>Barack Obama und sein Kommunikationsteam haben der Welt gezeigt, wie sich das Internet f&#252;r den Wahl- und Abstimmungskampf erfolgreich nutzen l&#228;sst. Die ersten beiden Unterst&#252;tzergruppen haben sich bei Facebook schon formiert: <a title=\"Facebook Unterst&#252;tzer-Gruppe 1\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mYWNlYm9vay5jb20vZ3JvdXAucGhwP2dpZD0yNjk2MjI0MDg1MQ==" target=\"_blank\">Gruppe 1</a>, <a title=\"Facebook Unterst&#252;tzer-Gruppe 1\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mYWNlYm9vay5jb20vZ3JvdXAucGhwP2dpZD0zMzE5MjAzNzY0MA==" target=\"_blank\">Gruppe 2</a>. Blogger und Sozial-Netzwerker vereinigt Euch!</p>
<p>Wer n&#228;here Informationen zu den Problemen mit RFID-Chips vor allem auch in Personenausweisen m&#246;chte, schaut sich am besten einmal <a title=\"Videobeitr&#228;ge zur RFID-Problematik\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mcmVpaGVpdHNrYW1wYWduZS5jaC92aWRlb3MuaHRt" target=\"_blank\">diese Videos</a> an.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/x44CCy8nHPw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/x44CCy8nHPw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Informationen sind mehr als genug verf&#252;gbar</h3>
<p><strong>Weitere Beitr&#228;ge zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a title=\"Biometrischer Pass - Abstimmung im Mai 2009\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL21laW51bmdzZnJlaWhlaXQubGkvYXJjaGl2ZXMvQmlvbWV0cmlzY2hlci1QYXNzLUFic3RpbW11bmctaW0tTWFpLTIwMDktMTAzOS5odG1s" target=\"_blank\">Biometrischer Pass &#8211; Abstimmung im Mai 2009</a></li>
<li><a rel=\"bookmark\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=Li4vLi4vMjAwOC0xMC0wMi9iaW9tZXRyaXNjaGUtc2Nod2VpemVyLXBhZXNzZS11bmQtaWRlbnRpdGFldHNrYXJ0ZW4ta29tbWVuLXZvcnMtdm9say8=">Biometrische Schweizer P&#228;sse und Identit&#228;tskarten kommen vors Volk</a></li>
<li><a rel=\"bookmark\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=Li4vLi4vMjAwOC0wOC0xNS9yZWZlcmVuZHVtLWdlZ2VuLXVlYmVyd2FjaHVuZ3NzdGFhdC11bmQtaWRlbnRpdGFldHNkaWVic3RhaGwv">Referendum gegen &#220;berwachungsstaat und Identit&#228;tsdiebstahl</a></li>
<li><a title=\"Biometrische P&#228;sse und Reisedokumente - Bundesbeschluss\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wYXJsYW1lbnQuY2gvYWIvZnJhbWVzZXQvZi9uLzQ4MDQvMjczMjI1L2Zfbl80ODA0XzI3MzIyNV8yNzM0NTMuaHRt" target=\"_blank\">Bundesbeschluss vom 13.06.2008</a></li>
<li><a title=\"Erm&#252;dungstaktik beim Abbau von Grundrechten\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=Li4vLi4vMjAwOC0wNy0xNy9lcm11ZWR1bmdzdGFrdGlrLWJlaW0tYWJiYXUtdm9uLWdydW5kcmVjaHRlbi8=" target=\"_blank\">Erm&#252;dungstaktik beim Abbau von Grundrechten</a></li>
</ul>
<p><strong>Links zu weiteren Informationsquellen:</strong></p>
<ul>
<li><a title=\"FREIHEITSKAMPAGNE.CH - &#220;berparteiliches Komitee gegen Biometrische Schweizer P&#228;sse und Identit&#228;tskarten\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mcmVpaGVpdHNrYW1wYWduZS5jaC8=" target=\"_blank\">Freiheitskampagne.ch</a> &#8211; &#220;berparteiliches Komitee gegen Biometrische Schweizer P&#228;sse und Identit&#228;tskarten</li>
<li>Unabh&#228;ngiges Landeszentrum f&#252;r Datenschutz Schleswig-Holstein: <a title=\"Informationen zum Thema elektronische P&#228;sse (Unabh&#228;ngiges Landeszentrum f&#252;r Datenschutz Schleswig-Holstein)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cHM6Ly93d3cuZGF0ZW5zY2h1dHp6ZW50cnVtLmRlL2VwYXNzLw==" target=\"_blank\">Informationen zum Thema elektronische P&#228;sse</a></li>
<li><a title=\"Virtuelles Datenschutzb&#252;ro - Ein gemeinsamer Service der Datenschutzinstitutionen in Deutschland\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cHM6Ly93d3cuZGF0ZW5zY2h1dHouZGUv" target=\"_blank\">Virtuelles Datenschutzb&#252;ro</a> &#8211; Ein gemeinsamer Service der Datenschutzinstitutionen in Deutschland<a title=\"Virtuelles Datenschutzb&#252;ro - Ein gemeinsamer Service der Datenschutzinstitutionen in Deutschland\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cHM6Ly93d3cuZGF0ZW5zY2h1dHouZGUv" target=\"_blank\"><br />
</a></li>
<li>Eidgen&#246;ssische Bundesverwaltung: <a title=\"Chronologie zum Bundesbeschluss &#252;ber biometrische P&#228;sse und Reisedokumente\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hZG1pbi5jaC9jaC9kL3BvcmUvcmYvY3IvMjAwNy8yMDA3MDY4MS5odG1s" target=\"_blank\">Chronologie zum Bundesbeschluss &#252;ber biometrische P&#228;sse und Reisedokumente</a></li>
<li><a title=\"Eidgen&#246;ssische Bundesverwaltung - Schweizer Pass\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zY2h3ZWl6ZXJwYXNzLmFkbWluLmNoLw==" target=\"_blank\">Informationen zum Schweizer Pass</a> der Eidg. Bundesverwaltung</li>
</ul>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=552" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sicherer Umgang mit SSL-Zertifikaten im Firefox 3</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-03-25/sicherer-umgang-mit-ssl-zertifikaten-im-firefox-3/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 12:31:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Mozilla Firefox]]></category>
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		<category><![CDATA[SSL-Zertifikate]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlüsselung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die verschl&#252;sselte Daten&#252;bertragung im Browser garantiert grunds&#228;tzlich eine abh&#246;rsichere Kommunikation mit dem Web-Server. Doch leider hat der Umgang mit den daf&#252;r verwendeten SSL-Zertifikaten auch seine T&#252;cken. Der Beitrag &#8220;Firefox und die Zertifikate &#8211; Richtig verschl&#252;sseln mit Firefox 3&#8221; von J&#252;rgen Schmidt bei heise Security erl&#228;utert, wie mit ein paar Handgriffen mehr Komfort und damit auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die verschl&#252;sselte Daten&#252;bertragung im Browser garantiert grunds&#228;tzlich eine abh&#246;rsichere Kommunikation mit dem Web-Server. Doch leider hat der Umgang mit den daf&#252;r verwendeten SSL-Zertifikaten auch seine T&#252;cken. Der Beitrag &#8220;<a title=\"heise Security - &quot;Firefox und die Zertifikate - Richtig verschl&#252;sseln mit Firefox 3\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9zZWN1cml0eS9SaWNodGlnLXZlcnNjaGx1ZXNzZWxuLW1pdC1GaXJlZm94LTMtLS9hcnRpa2VsLzEzMjUyNw==" target=\"_blank\">Firefox und die Zertifikate &#8211; Richtig verschl&#252;sseln mit Firefox 3</a>&#8221; von J&#252;rgen Schmidt bei heise Security erl&#228;utert, wie mit ein paar Handgriffen mehr Komfort und damit auch mehr Sicherheit erreicht werden kann.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1281" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Selbstverteidigung f&#252;r die Privatsph&#228;re</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-03-05/selbstverteidigung-fuer-privatsphaere/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 21:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissen(schaft)]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic Frontier Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Surveillance Self Defense]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nur wer die technischen Mittel kennt, um seine Daten und somit auch seine Privatsph&#228;re zu sch&#252;tzen, kann sein Recht darauf auch durchsetzen. Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat einen kostenlosen Informationsdienst f&#252;r jedermann mit dem Projektnamen “Surveillance Self-Defense” (SSD) gestartet. Es ist ein kostenloses Archiv zu umfassenden Informationen &#252;ber Security, Verschl&#252;sselung und Data Mining. Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.dobszay.ch/images/eff-ssd-banner.gif" alt="EFF - Surveillance Self Defense (SSD)" /></p>
<p>Nur wer die technischen Mittel kennt, um seine Daten und somit auch seine Privatsph&#228;re zu sch&#252;tzen, kann sein Recht darauf auch durchsetzen. Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat einen kostenlosen Informationsdienst f&#252;r jedermann mit dem Projektnamen “<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cHM6Ly9zc2QuZWZmLm9yZy8=" target=\"_blank\">Surveillance Self-Defense</a>” (SSD) gestartet. Es ist ein kostenloses Archiv zu umfassenden Informationen &#252;ber Security, Verschl&#252;sselung und Data Mining. Hier wird gezeigt, wie man sich vor staatlicher &#220;berwachung abschirmt. Leider gehen (f&#252;r meinen Geschmack) nicht alle Beitr&#228;ge gen&#252;gend in die Tiefe. Wer sich jedoch eine &#220;bersicht verschaffen will und den Einstieg in die Materie sucht, findet hier gen&#252;gend Informationen und Links zu weiteren Informationen. Das EFF-Projekt ist eine ideale Erg&#228;nzung zu meinem Artikel &#8220;<a rel=\"bookmark\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=Li4vLi4vMjAwOC0wNy0xNC9zaWNoZXItaW0taW50ZXJuZXQtdW50ZXJ3ZWdzLw==">Sicher im Internet unterwegs</a>&#8220;.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1199" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Datenschutzniveau in Deutschland steigt</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2008-12-10/datenschutzniveau-in-deutschland-steigt/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 14:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzesentwurf]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwas erstaunt aber dennoch erfreut habe ich zur Kenntnis genommen, dass das Deutsche Bundeskabinett heute den umstrittenen Gesetzesentwurf verabschiedet hat, wonach Kunden in die Weitergabe von Personendaten f&#252;r Werbung von Drittfirmen einwilligen m&#252;ssen. Es soll demnach grunds&#228;tzlich das Opt-in-Prinzip f&#252;r die Weitergabe von pers&#246;nlichen Daten an Dritte f&#252;r Werbung, Markt- und Meinungsforschung gesetzlich verankert werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas erstaunt aber dennoch erfreut habe ich zur Kenntnis genommen, dass das Deutsche Bundeskabinett heute den umstrittenen <a title=\"Innenministerium legt Entwurf zur Bek&#228;mpfung von Datenmissbrauch vor\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL0lubmVubWluaXN0ZXJpdW0tbGVndC1FbnR3dXJmLXp1ci1CZWthZW1wZnVuZy12b24tRGF0ZW5taXNzYnJhdWNoLXZvci0tL21lbGR1bmcvMTE3Njkx" target=\"_blank\">Gesetzesentwurf</a> <a title=\"heise online - Bundesregierung verabschiedet Entwurf zur Datenschutzreform\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL0J1bmRlc3JlZ2llcnVuZy12ZXJhYnNjaGllZGV0LUVudHd1cmYtenVyLURhdGVuc2NodXR6cmVmb3JtLS0vbWVsZHVuZy8xMjAyMDE=" target=\"_blank\">verabschiedet hat</a>, wonach Kunden in die Weitergabe von Personendaten f&#252;r Werbung von Drittfirmen einwilligen m&#252;ssen. Es soll demnach grunds&#228;tzlich das Opt-in-Prinzip f&#252;r die Weitergabe von pers&#246;nlichen Daten an Dritte f&#252;r Werbung, Markt- und Meinungsforschung gesetzlich verankert werden. Ausgenommen davon bleiben die Eigenwerbung, die Spendenwerbung insbesondere f&#252;r gemeinn&#252;tzige und kirchliche Organisation und auch die Werbung im reinen Gesch&#228;ftsbereich (Business to Business &#8211; B2B). Auch die &#8220;Beipackwerbung&#8221; &#8211; der Mitversand von Werbeunterlagen von Drittanbietern &#8211; soll erlaubt sein.</p>
<p>Besonders begr&#252;ssenswert erachte ich auch die neue Informationspflicht bei Datenschutzpannen. Zudem sollen marktbeherrschende Unternehmen den Abschluss eines Vertrages nicht mehr von der Bekanntgabe personenbezogener Daten und der Einwilligung der Betroffenen in die Nutzung zu Werbezwecken abh&#228;ngig machen d&#252;rfen. Verst&#246;sse gegen das Datenschutzrecht sollen in Zukunft mit bis zu 300.000 Euro Bussgeld bestraft werden k&#246;nnen. Dies verdeutlicht, dass Datenschutzrechtsverletzungen k&#252;nftig nicht mehr als Kavaliersdelikte behandelt werden. Sogar der selbst so datensammelw&#252;tige Bundesinnenminister Wolfgang Sch&#228;uble sprach von einem &#8220;kriminellen Unrecht&#8221;. Vielleicht will er ja bloss weitere Datenschutzskandale in der Privatwirtschaft vermeiden, um seine eigenen &#220;berwachungspl&#228;ne besser durchboxen zu k&#246;nnen. Ob ihm das allerdings gelingt, wenn er die B&#252;rger insgesamt f&#252;r den Umgang mit ihren Daten sensibilisieren will?</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=680" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Charta des digitalen Datenschutzes und der Informationsfreiheit</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2008-11-20/charta-des-digitalen-datenschutzes-und-der-informationsfreiheit/</link>
		<comments>http://www.dobszay.ch/2008-11-20/charta-des-digitalen-datenschutzes-und-der-informationsfreiheit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 15:43:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Web/Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Charta]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Schaar]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Deutsche Bundesbeauftragte f&#252;r den Datenschutz und die Informationsfreiheit Peter Schaar will eine Charta des digitalen Datenschutzes und der Informationsfreiheit erstellen. Schaar schreibt in einer Mitteilung:&#8220;Da in unserer durch Interaktivit&#228;t gepr&#228;gten Welt jeder Einzelne nicht mehr blo&#223; Nutzer, sondern ein Netzb&#252;rger mit unver&#228;u&#223;erlichen Rechten ist, ist es f&#252;r mich besonders wichtig, auf die Verantwortlichkeit aller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche <a title=\"BFDI\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iZmRpLmJ1bmQuZGUv" target=\"_blank\">Bundesbeauftragte f&#252;r den Datenschutz und die Informationsfreiheit</a> Peter Schaar will eine <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iZmRpLmJ1bmQuZGUvY2xuXzAwNy9ubl81MzEwMDIvREUvT2VmZmVudGxpY2hrZWl0c2FyYmVpdC9QcmVzc2VtaXR0ZWlsdW5nZW4vMjAwOC9QTV9fMzJfXzA4X19DaGFydGFEaWdpdGFsZXJEYXRlbnNjaHV0ei5odG1s" target=\"_blank\">Charta des digitalen Datenschutzes und der Informationsfreiheit</a> <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nb2xlbS5kZS8wODExLzYzNjgxLmh0bWw=" target=\"_blank\">erstellen</a>. Schaar schreibt in einer <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iZmRpLmJ1bmQuZGUvY2xuXzAwNy9ubl81MzEwMDIvREUvT2VmZmVudGxpY2hrZWl0c2FyYmVpdC9QcmVzc2VtaXR0ZWlsdW5nZW4vMjAwOC9QTV9fMzJfXzA4X19DaGFydGFEaWdpdGFsZXJEYXRlbnNjaHV0ei5odG1s" target=\"_blank\">Mitteilung</a>:<em>&#8220;Da in unserer durch Interaktivit&#228;t gepr&#228;gten Welt jeder Einzelne nicht mehr blo&#223; Nutzer, sondern ein Netzb&#252;rger mit unver&#228;u&#223;erlichen Rechten ist, ist es f&#252;r mich besonders wichtig, auf die Verantwortlichkeit aller Beteiligten, also sowohl staatlicher Stellen und Unternehmen, aber auch jedes Einzelnen f&#252;r die Inhalte hinzuweisen, die er &#252;ber sich und insbesondere andere ver&#246;ffentlicht&#8221;.</em></p>
<p>Er macht gleich selber den Anfang mit seinem <a class=\"linkartikeltext\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iZmRpLmJ1bmQuZGUvY2xuXzAwNy9ubl81MzEwMDIvU2hhcmVkRG9jcy9QdWJsaWthdGlvbmVuL0FsbGdlbWVpbi9DaGFydGEtVm9yc2NobGFnLURpZ2l0YWxlckRhdGVuc2NodXR6LHRlbXBsYXRlSWQ9cmF3LHByb3BlcnR5PXB1YmxpY2F0aW9uRmlsZS5wZGYvQ2hhcnRhLVZvcnNjaGxhZy1EaWdpdGFsZXJEYXRlbnNjaHV0ei5wZGY=" target=\"_blank\">ersten Entwurf der Charta</a> bestehend aus zehn Grunds&#228;tzen f&#252;r die Informationsgesellschaft und will damit die &#246;ffentliche Diskussion anregen. Jeder Netzb&#252;rger ist eingeladen mitzuarbeiten und -diskutieren. Leider wird die <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iZmRpLmJ1bmQuZGUvY2xuXzAwNy9ubl81MzEwMDIvREUvT2VmZmVudGxpY2hrZWl0c2FyYmVpdC9QcmVzc2VtaXR0ZWlsdW5nZW4vMjAwOC9QTV9fMzJfXzA4X19DaGFydGFEaWdpdGFsZXJEYXRlbnNjaHV0ei5odG1s" target=\"_blank\">Debatte</a> nur per Email und nicht Online gef&#252;hrt. Trotzdem ist dies sicher eine gute Sache, um die &#214;ffentlichkeit f&#252;r das Thema zu sensibilisieren &#8211; und das ist dringend notwendig.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=571" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dynamische IP-Adressen sind keine personenbezogene Daten</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2008-10-10/dynamische-ip-adressen-sind-keine-personenbezogene-daten/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 13:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Web/Internet]]></category>
		<category><![CDATA[IP-Adressen]]></category>
		<category><![CDATA[personenbezogene Daten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Amtsgerichts M&#252;nchen hat entschieden: dynamische IP-Adressen sind keine personenbezogene Daten. Damit stellen sich die M&#252;nchner gegen das Urteil des Amtsgerichts Berlin Mitte. Das Urteil hat eine sehr hohe Relevanz f&#252;r die gesamte Internetbranche, denn jeder Webserver speichert normalerweise die technischen Daten der aufrufenden Clients und damit auch die IP-Adressen in den Server-Logs.
Leider differenziert das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoL3dvcmRwcmVzcy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAwOC8xMC9pcF9hZHJlc3NlLmdpZg=="><img class="alignleft" style="float: left; margin-right: 10px;" title="IP-Adresse" src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/ip_adresse.gif" alt="IP-Adresse" width="235" height="34" align="left" /></a></p>
<p>Das <a title=\"heise online: IP-Adressen sind keine personenbezogenen Daten\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL0dlcmljaHQtSVAtQWRyZXNzZW4tc2luZC1rZWluZS1wZXJzb25lbmJlem9nZW5lbi1EYXRlbi0tL21lbGR1bmcvMTE3MTY4" target=\"_blank\">Amtsgerichts M&#252;nchen hat entschieden</a>: dynamische IP-Adressen sind keine personenbezogene Daten. Damit stellen sich die M&#252;nchner gegen das <a title=\"Webserver-Logs in Deutschland illegal\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMTAtMDMvd2Vic2VydmVyLWxvZ3MtaW4tZGV1dHNjaGxhbmQtaWxsZWdhbC8=" target=\"_blank\">Urteil des Amtsgerichts Berlin Mitte</a>. Das Urteil hat eine sehr hohe Relevanz f&#252;r die gesamte Internetbranche, denn jeder Webserver speichert normalerweise die technischen Daten der aufrufenden Clients und damit auch die IP-Adressen in den Server-Logs.</p>
<p>Leider differenziert das Gericht zu wenig hinsichtlich der Umst&#228;nde, unter denen diese Daten erhoben werden. Eine dynamische IP-Adresse sei nur theoretisch einem einzelnen Benutzer zuzuordnen. Praktisch verf&#252;ge jedoch nur der Internet-Provider &#252;ber diese Informationen und im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung hat das Bundesverfassungsgericht klar hohe H&#252;rden f&#252;r die Verwendung dieser Daten aufgestellt. Solange ein Benutzer sich nicht auf einer Website anmeldet (d.h. sich identifiziert) und die Daten der einzelnen Website-Betreiber nicht zusammengef&#252;hrt und verkn&#252;pft werden, ist dies auch korrekt so. Problematisch wird es allerdings, wenn eine Website zum Beispiel Google-Analytics verwendet. Da ca. 80 Prozent der relevanten Websites Google Informationen &#252;ber ihre Besucher sammeln lassen, ist das Problem noch lange nicht abschliessend gekl&#228;rt. Das Urteil aus M&#252;nchen d&#252;rfte nur vor&#252;bergehend f&#252;r Freude bei den Suchmaschinenbetreibern und Werbemessern sorgen.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=475" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Soziale Netzwerke pfeifen auf Datenschutz</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2008-09-26/soziale-netze-pfeifen-auf-datenschutz/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 21:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Web/Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer-Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;, aber jedes ein bisschen anders. Das Fraunhofer-Institut f&#252;r Sichere Informationstechnologie (SIT), hat sechs soziale Netzwerke (Xing, Facebook, MySpace, LinkedIn, StudiVZ und Lokalisten) hinsichtlich Datenschutz untersucht. Die Studie &#8220;Privatsph&#228;renschutz in Soziale-Netzwerke-Plattformen&#8221; (PDF) ergab: &#8220;Hinsichtlich des Privatsph&#228;renschutzes konnte keiner der getesteten Dienste &#252;berzeugen. Viele Plattformen sind nur in einigen wenigen Punkten gut oder zeigen nur teilweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Studie - Social-Networking-Portale gef&#228;hrden Privatsph&#228;re" src="http://www.sit.fraunhofer.de/fhg/Images/sn_schatten_tcm105-132170.jpg" alt="" align="left" />&#8230;, aber jedes ein bisschen anders. Das <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zaXQuZnJhdW5ob2Zlci5kZS8=" target=\"_blank\">Fraunhofer-Institut f&#252;r Sichere Informationstechnologie </a>(SIT), hat sechs soziale Netzwerke (<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy54aW5nLmNvbS8=" target=\"_blank\">Xing</a>, <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mYWNlYm9vay5jb20v" target=\"_blank\">Facebook</a>, <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5teXNwYWNlLm9tLw==" target=\"_blank\">MySpace</a>, <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5saW5rZWRpbi5vbS8=" target=\"_blank\">LinkedIn</a>, <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zdHVkaXZ6LmRlLw==" target=\"_blank\">StudiVZ</a> und <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5sb2thbGlzdGVuLmRlLw==" target=\"_blank\">Lokalisten</a>) hinsichtlich Datenschutz untersucht. Die Studie &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zaXQuZnJhdW5ob2Zlci5kZS9wcmVzc2Vkb3dubG9hZHMvcHJlc3NlbWl0dGVpbHVuZ2VuLzIwMDgwOTI1U3R1ZGllU296aWFsZU5ldHp3ZXJrZS5qc3A=" target=\"_blank\">Privatsph&#228;renschutz in Soziale-Netzwerke-Plattformen</a>&#8221; (<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zaXQuZnJhdW5ob2Zlci5kZS9maGcvSW1hZ2VzL1NvY05ldFN0dWRpZV9EZXVfRmluYWxfdGNtMTA1LTEzMjExMS5wZGY=" target=\"_blank\">PDF</a>) ergab: <em>&#8220;Hinsichtlich des Privatsph&#228;renschutzes konnte keiner der getesteten Dienste &#252;berzeugen. Viele Plattformen sind nur in einigen wenigen Punkten gut oder zeigen nur teilweise gute Ans&#228;tze.&#8221;</em></p>
<p><span id="more-412"></span>Die Nutzer geben ziemlich unbedarft relativ viel Pers&#246;nliches preis. Die Anbieter unternehmen und bieten dennoch wenig, diese Daten vor dem Zugriff Dritter zu sch&#252;tzen oder die Nutzer &#252;ber die Gefahren aufzukl&#228;ren. Der lasche Umgang mit den Daten der Nutzer macht es Datenspionen leicht, sich zu diesen Zugang zu verschaffen. XING l&#228;sst zum Beispiel auch nach einer L&#246;schung eines Nutzerkontos alle Foren- und G&#228;stebucheintr&#228;ge stehen und anonymisiert diese nicht einmal. Das freut jeden Personalchef. Interessanterweise schnitt Facebook noch am besten ab.</p>
<p>Hier die Liste der typischen M&#228;ngel, die bei den getesteten Plattformen vorgefunden wurden:</p>
<ul>
<li>zu umfangreiche Pflichtdaten bei der Anmeldung</li>
<li>kein Unterst&#252;tzen von Pseudonymen</li>
<li>fehlendes oder unzureichendes Verschl&#252;sseln des Kommunikationskanals zum PlattformServer</li>
<li>konzeptionell nicht gewollter Schutz bestimmter privatsph&#228;renrelevanter Daten</li>
<li>Fehlen von Mechanismen, die den Zugriff auf Datenobjekte gem&#228;ss den vom Nutzer gesetzten Regeln erlauben oder verweigern (z.B. f&#252;r die Suchfunktion oder Fotoverkn&#252;pfungen)</li>
<li>Abruf vertraulicher Multimediadaten ausserhalb der Plattform</li>
<li>schwer auffindbare Abmeldefunktionen oder umst&#228;ndlicher Abmeldeprozess</li>
<li>unvollst&#228;ndiges L&#246;schen privater Daten nach dem Abmelden an der Plattform</li>
<li>eigenwilliges Konzept f&#252;r die Nutzerf&#252;hrung oder Inkonsistenzen bei den Privatsph&#228;re-Optionen</li>
</ul>
<p><span id="_SE_CP"><span id="_SE_FLD">Die <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zaXQuZnJhdW5ob2Zlci5kZS9maGcvSW1hZ2VzL1NvY05ldFN0dWRpZV9EZXVfRmluYWxfdGNtMTA1LTEzMjExMS5wZGY=" target=\"_blank\">Studie</a> </span></span><span id="_SE_CP"><span id="_SE_FLD">wird </span></span><span id="_SE_CP"><span id="_SE_FLD">am 13. Oktober auf dem <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kYXRlbnNjaHV0ei1iZXJsaW4uZGUvY29udGVudC9CZXJsaW4vQmVybGluZXIrQmVhdWZ0cmFndGVyL1ZlcmFuc3RhbHR1bmdlbi9TeW1wb3NpdW0rMjAwOA==" target=\"_blank\">Symposium &#8220;Datenschutz im Zeitalter Sozialer Netzwerkdienste&#8221;</a> in Strassburg </span></span><span id="_SE_CP"><span id="_SE_FLD">detailliert vorgestellt</span></span><span id="_SE_CP"><span id="_SE_FLD">.</span></span></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=412" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die n&#228;chste Stufe beim Datenschutz-GAU</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2008-09-22/die-naechste-stufe-beim-datenschutz-gau/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 14:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Datenschutz ist mittlerweile de facto schon abgeschafft und viele Politiker und Sicherheitsfanatiker &#252;berlegen sich nur noch, wie man das Kind endg&#252;ltig und doch sozialvertr&#228;glich beerdigen kann. Auf der Suche nach neuen Gesch&#228;ftmodellen f&#252;r das Internet und bei meinen Datenschutz-Zukunftsszenarien bin ich nun auf noch brach liegende &#8220;Nutzenpotenziale&#8221; gestossen, deren Erschliessung sicherlich nicht mehr lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Datenschutz ist mittlerweile de facto schon abgeschafft und viele Politiker und Sicherheitsfanatiker &#252;berlegen sich nur noch, wie man das Kind endg&#252;ltig und doch sozialvertr&#228;glich beerdigen kann. Auf der Suche nach neuen Gesch&#228;ftmodellen f&#252;r das Internet und bei meinen Datenschutz-Zukunftsszenarien bin ich nun auf noch brach liegende &#8220;Nutzenpotenziale&#8221; gestossen, deren Erschliessung sicherlich nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.</p>
<p><span id="more-400"></span>Das Anlegen, Sammeln und Verkn&#252;pfen von Profildaten ist mehr als nur eine Modeerscheinung der Informationsgesellschaft. Wissen ist Macht und die Vernetzung von Wissen verleiht noch mehr Macht. Google hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein nutzbar und zug&#228;nglich zu machen. Dazu werden m&#246;glichst alle Webinhalte inventarisiert und indexiert, jeder Nutzer wird erfasst und seine Interessen und sein Verhalten werden analysiert, um ihn in jeder Lebenslage mit relevanten Informationen und relevanter Werbung beliefern zu k&#246;nnen. Dies resultiert logischerweise in einer Total&#252;berwachung aller Webnutzer &#8211; zumindest aller ihrer Onlineaktivit&#228;ten.</p>
<p>Googles Aktivit&#228;ten sind nachvollziehbar, auch wenn sie von den meisten Zeitgenossen &#8211; aus welchen Gr&#252;nden auch immer &#8211; weitgehend ignoriert werden. Es existiert aber ein noch wesentlich &#228;lteres Gewerbe, das Profildaten sammelt und verkn&#252;pft. Sie nennen sich Kreditsch&#252;tzer, Bonit&#228;tsdatenbanken, Wirtschaftsauskunfteien, Adressdatenbanken und Risikobeurteiler und sie sammeln intime Daten zu unseren finanziellen Verh&#228;ltnissen, unserer Zahlungsmoral, unserem Konsumverhalten, unserer Engagements in Unternehmen und Vereinen, unseren wirtschaftlichen und verwandtschaftlichen Beziehungen und unserer Online-Reputation. Damit operieren sie zu einem grossen Teil in einem rechtlichen Graubereich. Aber auch bewusst in Kauf genommene <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDMtMTkvd2VnZW4tcmVjaHRzd2lkcmlnZW0tZWludHJhZy1pbi1ib25pdGFldHNkYXRlbmJhbmstenUtc2NoYWRlbnNlcnNhdHotdmVydXJ0ZWlsdC8=" target=\"_blank\">Verletzungen des Pers&#246;nlichkeits- und Datenschutzrechts</a> sind Bestandteil ihres Gesch&#228;ftsmodells. Gesch&#228;ftsrisiken zu kennen und sich vor Betr&#252;gern zu sch&#252;tzen, ist nat&#252;rlich ein berechtigtes Anliegen. Nur leider ist f&#252;r diese Datensammler die Legalit&#228;t von untergeordneter Bedeutung. Nach ihrem Verst&#228;ndnis heiligt der Zweck die Mittel. Da ich einmal ein halbes Jahr lang f&#252;r diese Branche t&#228;tig war, konnte ich einen umfassenden Einblick hinter die Kulissen gewinnen.</p>
<p>Was l&#228;ge n&#228;her, als diese beiden Datenbest&#228;nde zu verheiraten? Die Bonit&#228;ts- und Adressdaten w&#252;rden wesentlich interessanter werden, wenn sie um die Interessen und Neigungen einzelner Personen angereichert w&#252;rden. Und auch Google k&#246;nnte seine Werbung in Kenntnis der finanziellen Verh&#228;ltnisse seiner Nutzer noch zielgenauer platzieren. In einem weiteren Ausbauschritt k&#246;nnte man dann auch noch Telekommunikationsdaten, <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMTEtMjAvZG5zLWRhdGVuYmFua2VuLWZ1ZXItZGllLWFobmVuZm9yc2NodW5nLXVuZC1tZWhyLw==" target=\"_blank\">DNA-Datenbanken</a>, Transaktionsdaten im Zahlungverkehr und zentrale Polizei- und Antiterror-Datenbanken mit biometrischen Daten hinzunehmen. Heute mag der Laie noch naiv sagen: &#8220;Nein, sowas kann ich mir nicht vorstellen&#8221;. Aber vielleicht morgen schon k&#246;nnten wir eines Besseren belehrt werden, wenn es zum Beispiel heisst: &#8220;Google kauft <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy53b3JsZC1jaGVjay5jb20v" target=\"_blank\">World-Check</a>&#8220;. An <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cHM6Ly93d3cuMjNhbmRtZS5jb20v" target=\"_blank\">23andMe</a> ist Google schliesslich auch schon beteiligt &#8211; und das nicht ganz zuf&#228;llig.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=400" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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	</channel>
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