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	<title>DOBSZAYs Ansichten und Einsichten &#187; Freiwirtschaft</title>
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	<description>Gedanken und Kommentare zum Zeitgeschehen in der Informationsgesellschaft - Hintergrundinformationen und Kausalzusammenhänge aus einer ganzheitlichen und interdisziplinären Sicht: technisch, gesellschaftlich, ethisch, wirtschaftlich und rechtlich</description>
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		<title>Alternative zu Kapitalismus und Kommunismus</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 08:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem der Kommunismus/Sozialismus seine Untauglichkeit bewiesen hat, hat sich auch der Kapitalismus als fataler Irrtum herausgestellt. Das Scheitern der beiden grossen Ideologien hat die Welt in eine &#246;konomische Identit&#228;tskrise gest&#252;rzt. In unserer Paradigma-Parlalyse sehen wir den Wald vor lauter B&#228;umen nicht mehr. Nur eine sachliche Auseinandersetzung auf der Suche nach einer neuen L&#246;sung und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Kommunismus/Sozialismus seine Untauglichkeit bewiesen hat, hat sich auch der Kapitalismus als fataler Irrtum herausgestellt. Das Scheitern der beiden grossen Ideologien hat die Welt in eine &#246;konomische Identit&#228;tskrise gest&#252;rzt. In unserer Paradigma-Parlalyse sehen wir den Wald vor lauter B&#228;umen nicht mehr. Nur eine sachliche Auseinandersetzung auf der Suche nach einer neuen L&#246;sung und der Wille zum (Werte-) Wandel k&#246;nnen uns helfen, die Krise nachhaltig zu &#252;berwinden.</p>
<h3>Ideologische Systeme haben versagt</h3>
<p>Sowohl der Kommunismus als auch der Faschismus stellen totalit&#228;re Systeme dar, die einer Plan- und Befehlswirtschaft gehorchen und somit keine brauchbaren Regelkreise kennen. Ihr Scheitern war dadurch schon vorprogrammiert. Der Marxismus spielte Kapital und Arbeit gegeneinander aus und verkannte dabei, dass es f&#252;r eine gesunde Wirtschaft beides braucht. Im Kommunismus wird Kapital h&#246;chstens als notwendiges &#220;bel und auch dann nur im Gemeinbesitz geduldet. Sollten aber Kapital und Arbeit nicht besser gleichberechtigte Partner sein?</p>
<p>Im deregulierten, neoliberalen Kapitalismus hingegen erfolgt eine &#220;bergewichtung des Kapitals, das sowohl Zweck als zugleich auch Mittel ist. Das Kapital dient als Basis f&#252;r die Arbeit, welche lediglich dazu dient, noch mehr Kapital und dadurch (vermeintlichen) Wohlstand zu schaffen. In dieser Hinsicht muss man die Kritik von Marx gelten lassen. Jedes Kapital muss Profit generieren. So kann es durch Thesaurierung der Gewinne ins Unendliche wachsen und &#252;bt &#252;ber den Zinseszins Druck auf die Arbeit aus, noch mehr Kapital zu schaffen. Darauf gr&#252;ndet die Forderung des Kapitalismus nach st&#228;ndigem Wirtschaftswachstum, wobei Kollateralsch&#228;den in der Gesellschaft und an der Umwelt in Kauf genommen werden. Durch die Professionalisierung von vormals unentgeltlich geleisteter, zum Besipiel sozialer Arbeit wird jede T&#228;tigkeit monetarisiert. Das beste Beispiel daf&#252;r ist die Kranken- und Altenpflege. Diese neu monetarisierte Arbeit wird als Wirtschaftswachstum ausgewiesen. Aber auch eine Zunahme der Umverteilung von Kapital beziehungsweise Geld betrachten wir als Wirtschaftswachstum, obwohl dadurch keinerlei Mehrwert generiert wird. Das beste Beispiel daf&#252;r ist der Handel mit Derivaten. So betr&#252;gt sich der Kapitalismus selbst und irgendwann muss schliesslich jeder Betrug auffliegen.</p>
<p>Nach dem Scheitern und Zerfall der kommunistischen und faschistischen Systeme glaubten wir, dass nur noch der Kapitalismus in der Lage ist, Wohlstand zu schaffen. Doch nun steckt auch dieser Kapitalismus in einer seiner schwersten Krisen, weil angeblich zu viele seiner Protagonisten von der Gier befallen wurden und den Markt manipuliert haben. Wie bringen wir das Schiff wieder auf Kurs? <span id="more-1866"></span>Warum hat das System versagt? T&#228;glich werden die Verlierer in den Medien publiziert. Doch wenn es Verlierer gibt, muss es doch irgendwo auch Gewinner geben. Wer sind diese? Welche sind die richtigen Fragen, die gestellt werden m&#252;ssen, um die Fehler zu verstehen und ein besseres System zu schaffen? Nach der Lekt&#252;re unz&#228;hliger B&#252;cher und Artikel sowie nach vielen Gespr&#228;chen mit Freunden und Kollegen schliesse ich, dass es eigentliche gar keine exakte Definition des Kapitalismus gibt. Entsprechend wird viel aneinander vorbei geredet. Manche reden deshalb lieber von einer freien Marktwirtschaft. Doch wodurch definiert sich deren Freiheit? Welche Regeln braucht diese Freiheit f&#252;r eine funktionsf&#228;hige Wirtschaft?</p>
<h3>Systeme, Wachstum und Gleichgewicht</h3>
<p>Die Wirtschaft l&#228;sst sich als ein System betrachten, ebenso wie die Medizin den Menschen als ein System betrachtet &#8211; wenn auch als ein sehr komplexes. Das System Mensch w&#228;chst nach Befruchtung der Eizelle, bis es an seine Wachstumsgrenze st&#246;sst, weil jedes nat&#252;rliche Wachstum auf diesem Planeten endlich ist. Danach ben&#246;tigt dieses System zum Leben t&#228;glich ca. 2&#8217;500 Kilokalorien, die sich aus einer ausgewogenen Mischung von mit Mineralien und Vitaminen angereicherten Fetten, Kohlenhydraten und Eiweissen zusammensetzen soll, ca. zwei Liter Wasser und ausreichend Sauerstoff. Der Mensch muss nicht weiter wachsen, um zu funktionieren oder gl&#252;cklich zu sein. Der Kapitalismus hingegen lebt vom st&#228;ndigen Wirtschaftswachstum. Ger&#228;t dieses Wachstum ins Stocken, geht es dem Kapitalismus schlecht.</p>
<p>Der Mensch wird ab einem gewissen Zeitpunkt durch noch mehr Besitz und Nahrung weder gl&#252;cklicher noch satter. Doch wozu brauchen wir dann Wirtschaftswachstum, wenn dessen Grenznutzen f&#252;r den Menschen bei Null angelangt ist? Diese Frage scheint auf den ersten Blick rhetorisch zu sein, denn niemand wird mir widersprechen, wenn ich behaupte, eine entwickelte, stabile und gesunde Wirtschaft braucht kein Wachstum mehr, solange die Population konstant bleibt. Sie braucht wie der Mensch nur die t&#228;gliche Ration an Betriebsstoffen. Sie w&#228;re dann im Gleichgewicht.</p>
<p>Im Kapitalismus gibt es aber kein solches Gleichgewicht sondern nur Wirtschaftswachstum. &#214;konomen, die behaupten, auch ein konstantes Wachstum sei eine Art von Gleichgewicht, haben wohl im Physikunterricht gefehlt. Ein System, dass sich durch sein eigenes Wachstum n&#228;hrt, ist pathologisch. Wir nennen es auch Schneeballsystem. Und in der Tat, unser Wirtschaftssystem ist ein solches Schneeballsystem, weil es ein Schuldensystem ist, in dem die Kreditzinsen (f&#252;r das &#8220;arbeitende Kapital&#8221;) sowie der Kredit selber aus immer wieder neuen Krediten finanziert werden m&#252;ssen. So bleibt dem System nichts anderes &#252;brig, als st&#228;ndig zu wachsen. Ohne Wachstum funktioniert das System nicht, denn dann ist der Kapitalismus tot. Da aber auch der Kapitalismus die Gesetze der Natur nicht ausser Kraft setzen kann, hat auch sein Wirtschaftswachstum irgendwann ein Ende. Dann kanibalisiert sich der Kapitalismus selbst und es kommt zur grossen Krise und zum Crash. Wir befinden uns inmitten dieses Prozesses. Hier zeigen sich die Selbstheilungskr&#228;ft der Natur. Die n&#228;heren Einzelheiten dazu habe ich bereits in der Beitragsserie &#8220;<a title=\"Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=L3RoZW1lbi9nZWxkc3lzdGVtLXVuZC1maW5hbnp3aXJ0c2NoYWZ0Lw==">Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler</a>&#8221; hoffentlich verst&#228;ndlich beschrieben.</p>
<h3>Reform durch Vernunft</h3>
<p>Wir brauchen eine Wirtschaftsform, die ohne st&#228;ndiges Wachstum auskommt und sich idealwerseise selber reguliert. Als einzige Alternative zu Kapitalismus und Kommunismus wird von einigen die nur wenig bekannte Freiwirtschaftslehre von Silvio Gesell gesehen. Doch auch diese hat ihre Denk- und Konstruktionsfehler, wie Rahim Taghizadegan vom Institut f&#252;r Wertewirtschaft in seiner &#8220;<a title=\"Kritik an der Freiwirtschaft nach Silvio Gesell\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy53ZXJ0ZXdpcnRzY2hhZnQub3JnL2FuYWx5c2VuL0ZyZWl3aXJ0c2NoYWZ0LnBkZg==" target=\"_blank\">Kritik an der Freiwirtschaft nach Silvio Gesell</a>&#8221; anschaulich beschreibt, obschon ich seine Kritik nicht in allen Punkten teile. Aber in einem Punkt hatte Gesell sicher Recht: eine taugliche Wirtschaftsform muss sich an den Gesetzen der Natur orientieren und mit ihr in Einklang stehen. Leider sehen darin einige Esoteriker eine Legitimation, ihre schamanistischen Ideologien einzubringen, und bringen die Arbeit anderer in den &#252;bereinstimmenden Punkten in Misskredit. In einer sachlichen Auseinandersetzung mit der Materie ist aber kein Platz f&#252;r Ideologien, sehr wohl aber f&#252;r die Ehtik, die sich letzten Endes auch nur im Einklang mit den Naturgesetzen befinden kann.</p>
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		<title>Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler &#8211; Teil 3</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 12:05:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach der Betrachtung der Grundlagen und Wirkungsweisen des Geldsystems im ersten Teil und zweiten Teil wollen wir uns im dritten Teil mit der ethischen, mathematischen und wahrnehmungspsychologischen Seite unseres Geldsystems befassen. Zum Schluss dieses Beitrags gibt&#8217;s einen Ausblick auf m&#246;gliche L&#246;sungsans&#228;tze, bevor es dann in Teil 4 und Teil 5 vor allem mit Videos weitergeht.
Zins, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Betrachtung der Grundlagen und Wirkungsweisen des Geldsystems im <a title=\"Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler - Teil 1\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMDktMDEtMTMvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC0xLw==">ersten Teil</a> und <a title=\"Unser Geld und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler - Teil 2\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMDktMDEtMTQvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC0yLw==">zweiten Teil</a> wollen wir uns im dritten Teil mit der ethischen, mathematischen und wahrnehmungspsychologischen Seite unseres Geldsystems befassen. Zum Schluss dieses Beitrags gibt&#8217;s einen Ausblick auf m&#246;gliche L&#246;sungsans&#228;tze, bevor es dann in <a title=\"Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler - Teil 4 (Videos)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMDktMDEtMjgvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC00LXZpZGVvcy8=">Teil 4</a> und <a title=\"Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler - Teil 5\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMDktMDEtMzAvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC01Lw==">Teil 5</a> vor allem mit Videos weitergeht.</p>
<h3>Zins, Gier und Macht</h3>
<p>Geld entsteht also durch Verschuldung und entsprechend ist ein Geldschein ein Schuldschein. Eine Bank generiert Geld aus dem Versprechen des Kreditnehmers, den Kredit (zur&#252;ck) zu bezahlen. Als Sicherheit verpf&#228;ndet dieser sein Eigentum, d.h. Geld entsteht durch Belehnung von bereits vorhandenem Eigentum. Das Geld f&#252;r die R&#252;ckzahlung sowie f&#252;r den Zins entsteht jedoch aus dem Kapital durch Arbeit, welches wiederum (wenn auch indirekt) als Sicherheit f&#252;r einen neuen Kredit herhalten muss. Wenn uns die verpf&#228;ndbaren Sicherheiten ausgehen, weil unser Wirtschaftswachstum nicht mit der exponentiell wachsenden Zinsspirale Schritt halten kann, ist Ende der Fahnenstange. Wer jetzt dabei an Schneeballsysteme denkt, liegt v&#246;llig richtig. Geld kann nicht durch sich selber entstehen und Geld kann selber nicht arbeiten, wie uns die Bankenwerbung mit dem Slogan &#8220;Lassen Sie Ihr Geld arbeiten!&#8221; weiss machen will. Nur Menschen k&#246;nnen arbeiten und die Fr&#252;chte ihrer Arbeit in Geld tauschen.</p>
<p><img title="Geld arbeiten lassen" src="/wordpress/wp-content/uploads/2009/01/geld_arbeiten_lassen.jpg" alt="Geld arbeiten lassen" /><br />
<em>Geld arbeiten lassen</em></p>
<p><span id="more-876"></span>Die Umverteilung des Geldes &#252;ber den Zins erfolgt nicht aufgrund von Leistung sondern basiert darauf, dass jemand Geld spart und dieses damit dem Umlauf entzieht. Dadurch verliert das Geld seine Funktion als Tauschmittel. Erst durch die &#8220;Belohnung&#8221; &#252;ber den Zins wird das Geld wieder als Kredit in Umlauf gebracht. Dadurch w&#228;chst der Druck auf die Umverteilung des Geldes. Der Zins macht Geld zum Spekulationsobjekt und zum Krebsgeschw&#252;r unserer Wirtschaft. Der Zins ist das Anrecht auf mehr Geld, ohne daf&#252;r selber arbeiten zu m&#252;ssen, weil man schon welches besitzt. Er stellt eine &#220;bervorteilung des Kreditnehmers dar, denn Kredite werden &#252;ber den Zins je nach Zinssatz und Laufzeit nicht selten mehrmals abbezahlt. Hier zeigt sich die Wahrheit im Spruch &#8220;wer hat, dem wird gegeben&#8221;.</p>
<p>Auch Zinsen als Transaktionskosten des Geldes zu verstehen, ist ein grundlegender Fehler, denn der Zins pervertiert das Geld vom Tauschmittel zum Instrument der Eigentumsumverteilung. Er ist die gr&#246;sste soziale Ungerechtigkeit unserer Zeit, denn er macht die Arbeiter zu Sklaven ihrer Kapitalgeber. Durch den Zins verliert das Geld seine Funktion als stabiler Wertmassstab. Folglich ist der Zins kein taugliches Instrument f&#252;r die Umlaufsicherung und unser Geldsystem eine Fehlkonstruktion.</p>
<p>Der Zins heizt unsere Gier an und die Werbung f&#252;r Bankenprodukte tut das ihre dazu. Im Kapitalismus ist Geld ein <a title=\"Werte\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=L21laW5lLW1laW51bmcvd2VydGUv" target=\"_blank\">Wert</a> und weil er ein solcher ist, ist es nur logisch und konsequent, wenn alles unternommen wird, um diesen zu mehren. Vielleicht aber m&#252;ssten wir uns selber einmal die Frage stellen, ob das Geld dem Menschen oder der Mensch dem Geld dienen soll. Eine ethische Diskussion scheint mir angebracht und dringend. Nicht umsonst machten sich bereits Moses, Aristoteles, Jesus, Luther und Ghandi f&#252;r ein Zinsverbot stark. W&#228;hrend sie damals noch mit Gerechtigkeits&#252;berlegungen argumentierten, kann man heute ein Zinsverbot auch mathematisch begr&#252;nden.</p>
<p><img class="alignleft size-full" style="margin-right: 10px;" title="Gr&#246;ssenwahn: immer h&#246;her - immer gr&#246;sser" src="/images/immerhoeher.jpg" alt="Gr&#246;ssenwahn: immer h&#246;her - immer gr&#246;sser" align="left" />Wir wurden von unserem Wirtschaftssystem im Glauben erzogen, der Zins sei eine Belohnung f&#252;r all jene, die ihr Geld &#8220;grossz&#252;gig&#8221; den anderen f&#252;r Kredite zur Verf&#252;gung stellen. Er wird heute quasi als Preis beziehungsweise Entgelt f&#252;r den &#8220;Trennungsschmerz&#8221; vom Geld und dem damit verbundenen Verlustrisiko verstanden. Er widerspiegelt die materialistische Grundhaltung unserer Gesellschaft, in der sich Leute &#252;ber das definieren, was sie besitzen. Der Zins ist Ausdruck der uners&#228;ttlichen materiellen Gier unserer Zeit und erzwingt einen &#8220;Wachstumsfetischismus&#8221;, aber schliesslich sind Fetische in vergn&#252;gungss&#252;chtigen, dem <a title=\"Hedonismus\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9IZWRvbmlzbXVz" target=\"_blank\">Hedonismus</a> fr&#246;nenden Kreisen en vogue.</p>
<p>&#8220;<em>Geld regiert die Welt</em>&#8221; heisst es im Volksmund. Wer das Geld regiert, regiert folglich auch die Welt. Doch wer regiert das Geld? Um dies zu erkennen, bedarf es keiner aufwendigen Recherchen. Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang der Spruch des Banquiers Mayer Amschel Rothschild (1743-1812) im Jahre 1790: &#8220;<em>Gebt mir die Kontrolle &#252;ber die W&#228;hrung eines Landes und es ist mir egal, wer die Gesetze macht (im Original: Let me issue and control a nation&#8217;s money and I care not who writes the laws)</em>&#8220;. Man lese zudem nach, wie in den USA der <a title=\"Federal Reserve Act\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mZWRlcmFscmVzZXJ2ZS5nb3YvYWJvdXR0aGVmZWQvZnJhY3QuaHRt" target=\"_blank\">Federal Reserve Act</a> am 23. Dezember 1913 unter dem damaligen US-Pr&#228;sidenten <a title=\"Woodrow Wilson\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Xb29kcm93X1dpbHNvbg==">Woodrow Wilson</a> zustandekam und wem die <a title=\"US Federal Reserve System\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9GZWRlcmFsX1Jlc2VydmU=" target=\"_blank\">Federal Reserve</a> geh&#246;rt, d.h. wer die Aktion&#228;re der FED-Banken sind. &#220;brigens hat Wilson sp&#228;ter die Erlassung des Gesetzes mit den folgenden Worten bereut: &#8220;<em>I am a most unhappy man. I have unwittingly ruined my country. A great industrial nation is controlled by its system of credit. Our system of credit is concentrated. The growth of the nation, therefore, and all our activities are in the hands of a few men. We have come to be one of the worst ruled, one of the most completely controlled and dominated governments in the civilized world. No longer a government by free opinion, no longer a government by conviction and the vote of the majority, but a government by the opinion and duress of a small group of dominant men.</em>&#8221; Wie schon Artur P. Schmidt erw&#228;hnt hat (siehe <a title=\"Unser Geld und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler - Teil 2\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMDktMDEtMTQvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC0yLw==">Teil 2</a>), ist es wahrscheinlich kein Zufall, dass John F. Kennedy 1963 ermordet wurde, kurz nachdem er im Begriff war, die Macht der FED zu brechen und Wilsons Fehler zu korrigieren.</p>
<h3>Warum das System langfristig nicht funktionieren kann</h3>
<p>Die Zinslasten einer Volkswirtschaft nehmen schneller zu als die Einkommen. Die Statistiken belegen, dass wir beim Wirtschaftswachstum mit der Zinsspirale nicht mithalten k&#246;nnen. Auch wenn ein exponentielles Wachstum &#252;ber eine ganz lange Zeit zum Beispiel durch Raubbau an nat&#252;rlichen Ressourcen ohne Konsequenzen f&#252;r die Umwelt m&#246;glich w&#228;re, wer w&#252;rde die produzierten G&#252;ter in einem irgendwann ges&#228;ttigten Markt noch nachfragen? Wenn aber keine Nachfrage, d.h. kein Absatzmarkt besteht, woher sollen die Erl&#246;se und die Gewinne f&#252;r das Wirtschaftswachstum kommen? Die Nachfrage in einer Volkswirtschaft kann nicht gr&#246;sser sein als die Einkommen, ohne in der Schuldenfalle zu enden. Die Einkommen sind dabei nicht h&#246;her als die erbrachte Leistung, die ihrerseits naturgem&#228;ss begrenzt ist. Deshalb kann Geld auch nicht schneller ausgegeben werden als es erworben werden kann, um damit die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes und das Wirtschaftswachstum zu erh&#246;hen.</p>
<p>Dies versuchen wir, durch Raubbau an den nat&#252;rlichen Ressourcen unseres Planeten Erde zu kompensieren, um dennoch die durch den Zins erzwungene exponentielle Wachstumsspirale zu befriedigen. Das hat zerst&#246;rerische Auswirkungen auf die Umwelt, denn die nat&#252;rlichen Rohstoffe k&#246;nnen nicht in dem erforderlichen exponentiellen Tempo nachwachsen. Folglich ist auch das Wirtschaftswachstum endlich. Die Zinsspirale verlangt aber ein unendliches, exponentielles Wachstum und kann somit nicht ausreichend gef&#252;ttert und am Leben erhalten werden. Also funktioniert das mit den Zinsen einfach unm&#246;glich. Der Kollaps ist durch das Schneeballsystem selber vorprogrammiert.</p>
<h3>Warum das System trotzdem so lange funktioniert hat</h3>
<p>&#214;konomen konzentrieren ihre Energie ganz auf den Geldumverteilungskampf und die Konjunkturbeschleunigung, um mit der pathologisch wachsenden Geldmenge Schritt halten zu k&#246;nnen, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein. Die grundlegende Funktionsweise des Geldsystems kennen, geschweige denn verstehen sie meist gar nicht und lassen sie daher in ihren Betrachtungen und Modellen v&#246;llig ausser Acht. Deshalb erkennen sie auch nicht das Grundproblem der ungen&#252;genden Geld- beziehungsweise Kreditdeckung der Banken bei ihrer wundersamen Geldvermehrung und der <a title=\"Die destruktiven Gesetzm&#228;&#223;igkeiten des Zinssystems und Wege zu seiner &#220;berwindung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5jaGVtaWUuZnUtYmVybGluLmRlL2ZiL2RpdmVyc2Uvc2VuZjAyMTExOS5odG1s" target=\"_blank\">pathologischen, exponentiellen Wirkung des Zinssystems</a> sowie die sich daraus ergebenden Konsequenzen.</p>
<p>Meine Generation hat den zweiten Weltkrieg nicht mehr erlebt und auch die grosse Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts kennen wir nur aus den Geschichtsb&#252;chern. Wir sind in einer relativ heilen Welt aufgewachsen. Wir wurden im Glauben an das aktuelle Wirtschaftssystem erzogen, das wir uns nie getraut haben zu hinterfragen, solange es f&#252;r uns funktioniert hat. Dies hat zur Tabuisierung des Themas gef&#252;hrt, welche von den Profiteuren des Systems gerne unterst&#252;tzt wird. Wir sind aus Bequemlichkeit in eine Beamtenmentalit&#228;t verfallen und sagen gerne: &#8220;<em>Das haben wir schon immer so gemacht und es hat funktioniert. Dann wird es bestimmt auch noch ein paar Jahre weiter so funktionieren.</em>&#8221; &#8211; ein fataler Irrtum.</p>
<h3>Unser Problem der Wahrnehmung</h3>
<p>Ist das nun Ignoranz aus Bequemlichkeit oder Dummheit? Ich will niemanden verurteilen, der so denkt. Aber eine solche Einstellung bringt uns nicht weiter, sondern reitet uns nur noch tiefer in den Sumpf. Es ist wirklich nicht einfach, das Verhalten und die Auswirkungen einer Exponentialfunktion zu verstehen, wenn man sich im Alltag mit den vier Grundrechenarten gut bedient f&#252;hlt. Besonders komplex und intransparent sind das Geldsystem und seine Mechanismen, weil sie von der Zeit abh&#228;ngig sind, wobei die Verl&#228;ufe der einzelnen Funktionen zeitlich verschoben sind und sich &#252;berlappen. Manche sind bereits durch die drei Dimensionen des Raumes &#252;berfordert. Wie sollen sie dann die Zeit begreifen? Hier st&#246;sst unser Vorstellungsverm&#246;gen an seine Grenzen. Die Exponentialfunktion k&#246;nnen wir erst recht nicht begreifen, weil sie eine Funktion ist, die sich durch ihren eigenen Wachstum beschleunigt, d.h. sie ist eine mit beschleunigter Beschleunigung wachsende Funktion. Der Zuwachs ist stets proportional zur schon erreichten Menge, die selber stetig w&#228;chst. Daraus resultiert eine <a title=\"Die Wachstumsillusion\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5yYXRnZWJlci1zaWNoZXJlLWFsdGVyc3ZvcnNvcmdlLmRlL2h0bWwvb25saW5lLXNlbWluYXJfa2FwaXRlbF8xXzYuaHRtbA==" target=\"_blank\">konstante Verdopplungszeit</a>. &#196;hnlich wie bei der Potenzfunktion w&#228;chst bei der Exponentialfunktion die Ordinate (y-Achse) schneller als die Abszisse (x-Achse), nur eben noch viel schneller als bei der Potenzfunktion. Sich zeitlich &#252;berlappende Exponentialfunktionen &#252;bersteigen unsere Vorstellungskraft vollends.</p>
<p>Mit linearen Funktionen hingegen k&#246;nnen wir umgehen. Da das Leben generell immer mit Unsch&#228;rfen behaftet ist, k&#246;nnen wir damit gut leben, solange die Unsch&#228;rfe jeweils auf ein tolerierbares Mass beschr&#228;nkt bleibt. Der Einfachheit halber approximieren und vereinfachen wir viele Naturgesetze durch lineare Funktionen, wie dies Newton mit dem nach ihm benannten <a title=\"Newtonsches Gravitationsgesetz\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9OZXd0b25zY2hlc19HcmF2aXRhdGlvbnNnZXNldHo=" target=\"_blank\">Gesetz</a> &#8220;Kraft = Masse x Beschleunigung&#8221; getan hat. Einstein hat sp&#228;ter mit der <a title=\"Relativit&#228;tstheorie\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9SZWxhdGl2aXQlQzMlQTR0c3RoZW9yaWU=" target=\"_blank\">Relativit&#228;tstheorie</a> gezeigt, dass dies lediglich als Approximation in der N&#228;he der Erdoberfl&#228;che gilt. Analog approximieren wir f&#252;r das Geldsystem die Exponentialfunktion durch eine lineare Funktion, was aber nur ganz am Anfang der Funktion f&#252;r eine kurze Zeit funktioniert. Nun sind wir aber in dem Bereich angelangt, in dem die Abweichung von der wirklichen Funktion zu einer zu grossen Unsch&#228;rfe f&#252;hrt.</p>
<p>Bereits bezahlen wir vielfach mit mehr als der H&#228;lfte unserer Ausgaben die Zinsen des Geldsystems. Privatmann und Privatfrau im Anstellungsverh&#228;ltnis ohne Wohneigentum f&#228;llt dies jedoch am allerwenigsten auf, da wir die Zinsen, die entlang der Wertsch&#246;pfungskette anfallen, indirekt &#252;ber die Preise der Produkte und Dienstleistungen bezahlen. Wir sehen immer nur den Endpreis und allenfalls die Mehrwertsteuer. W&#252;rden die Zinskosten analog der Mehrwertsteuer ausgewiesen, w&#252;rden wir erschrecken und w&#228;ren nicht mehr bereit, diesen Irrsinn zu finanzieren.</p>
<h3>Mathematik f&#252;r &#214;konomen</h3>
<p>Die Entwicklung beziehungsweise das Wachstum jedes Marktes (Realwirtschaft, real) sowie aller nat&#252;rlichen Wachstumsprozesse in der Natur folgt einer <a title=\"Praxilogie: S-Kurven\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wcmF4aWxvZ2llLmRlL3Mta3VydmVuLmh0bWw=" target=\"_blank\">S-Kurve</a>. Eine sehr gute Erkl&#228;rung dazu findet sich im Ratgeber &#8220;<a title=\"Die Praxilogie\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wcmF4aWxvZ2llLmRlLw==" target=\"_blank\">Die Praxilogie</a>&#8221; von Diplomingenieur <a title=\"Dr. Otto Buchegger\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wcmF4aWxvZ2llLmRlL2F1dG9yLmh0bWw=" target=\"_blank\">Dr. Otto Buchegger</a>. Eine S-Kurve w&#228;chst zu Beginn exponential, kippt dann aber bei der maximalen Wachstumsgeschwindigkeit, um wieder exponential abzuflachen und gegen einen Grenzwert (S&#228;ttigungsgrenze) zu verlaufen. Auch das Wachstum einer Volkswirtschaft verl&#228;uft nach dieser Kurve und 08/15-&#214;konomen betrachten immer nur h&#246;chstens den Verlauf bis zum Wendepunkt, ohne die mathematische Formel zu kennen. Das Perfide an der ganzen Sache ist, dass die Abweichung zur reinen Exponential-Kurve (Finanz-/Irrealwirtschaft, nominal) bis dahin vernachl&#228;ssigbar ist. Doch dann beginnen die beiden Kurven v&#246;llig auseinander zu laufen. Das ist der Punkt, an dem das reale Wirtschaftswachstum nicht mehr mit der nominalen Geldmenge Schritt halten kann. Und ab hier beginnt die grosse Krise.</p>
<p><img title="S-Kurve" src="/wordpress/wp-content/uploads/2009/01/s-kurve.gif" alt="S-Kurve" /><br />
<em>Reales, nat&#252;rliches Wachstum folgt der logistischen Kurve</em></p>
<p><img class="alignleft size-full" style="margin-right: 10px;" title="Volterra-Formel zur Beschreibung der S-Kurve" src="/wordpress/wp-content/uploads/2009/01/volterra-formel.gif" alt="Volterra-Formel zur Beschreibung der S-Kurve" width="175" height="73" align="left" />Die S-Kurve (manchen auch als &#8220;logistische Kurve&#8221; bekannt) l&#228;sst sich &#252;ber die <a title=\"Vito Volterra - italienischer Mathematiker und Physiker\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9WaXRvX1ZvbHRlcnJh" target=\"_blank\">Volterra</a>-Formel mathematisch beschreiben und berechnen. a ist das Mass f&#252;r die Wachstumsgeschwindigkeit, t die jeweils betrachtete Zeit und T die 50%-S&#228;ttigung, die den Wendepunkt der Kurve markiert. Kennt man also einige Punkte dieser Kurve, l&#228;sst sich der &#252;brige Verlauf berechnen. Wenn die Realwirtschaft bei konstanten Einflussgr&#246;ssen mehr oder weniger regelm&#228;ssig wachsen w&#252;rde, w&#228;re die Kurve aus einigen bekannten Punkten relativ genau berechenbar, denn den Wendepunkt haben wir schon l&#228;ngst &#252;berschritten. Nur leider f&#252;hren politische Einfl&#252;sse und die Gesch&#228;fte mit Finanzderivaten und anderen Spekulationsobjekten zu einem sehr unstetigen Verlauf der S-Kurve mit zwischenzeitlichen Spitzen und Einbr&#252;chen. Wenn diese Einflussfaktoren dann auch noch besonders grosse Blasen produzieren, die zwangsl&#228;ufig irgendwann platzen, machen sie die den Verlauf der S-Kurve nur sehr schwer bis gar nicht berechenbar. Auch kann nicht exakt berechnet werden, welche Abweichung der Exponential- von der S-Kurve die Wirtschaft ertr&#228;gt. Deshalb kann der Zeitpunkt des Wirtschaftscrashs nicht exakt vorausgesagt werden.<br />
<img title="Exponential- und S-Kurve" src="/wordpress/wp-content/uploads/2009/01/exponential_und_s-kurve.gif" alt="Exponential- und S-Kurve" /><br />
<em>Unterschiedliche Wachstumskurven von Finanz- und Realwirtschaft</em></p>
<h3>Paradoxe Funktionsziele des Geldes</h3>
<p>Wer bis hierhin aufmerksam mitgelesen hat, dem blieb wahrscheinlich nicht verborgen, dass der Geldzweck (siehe <a title=\"Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler - Teil 1\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMDktMDEtMTMvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC0xLw==" target=\"_blank\">Teil 1</a>) zwei paradoxe Zielsetzungen vereint. Zum einen soll Geld als Tauschmittel dienen, um den Wirtschaftskreislauf sicherzustellen. Das bedingt, dass sich Geld st&#228;ndig im Umlauf befindet. Zum andern soll Geld auch der Wertaufbewahrung dienen, die zwangsl&#228;ufig zur Hortung f&#252;hrt. Dadurch wird es aber dem Umlauf entzogen und kann seine Funktion als Tauschmittel nicht mehr wahrnehmen. Wie wir bereits gesehen haben, taugt der Zins wegen der pathologischen Wirkung des Zinseszinseffektes nicht als Mittel und Preis f&#252;r die Umlaufsicherung, um dieses Paradoxon aufzul&#246;sen. Also m&#252;ssen wir eines dieser beiden Geldzwecke aufgeben oder zumindest das andere wesentlich h&#246;her priorisieren. Nur, welcher soll das sein?</p>
<p>Verzichten wir auf das Tausch- und Zahlungsmittel, so wird dadurch aber auch die Wertaufbewahrung verunm&#246;glicht. Wie sollen wir etwas horten, das nicht durch Tausch zu uns fliessen kann, und wie sollen wir es wieder einl&#246;sen, wenn wir es nicht zur Bezahlung verwenden k&#246;nnen? Folglich bleibt uns nichts anderes &#252;brig, als die Wertaufbewahrung niedriger zu gewichten oder gar ganz aufzugeben. Dadurch verliert aber auch die Hortung ihren Sinn und der Zins jegliche Existenzberechtigung. Der Austausch von G&#252;tern &#252;ber einen gemeinsamen Wertmassstab bleibt dennoch sichergestellt. Ein funktionsf&#228;higes Geldsystem muss dieser Logik gerecht werden.</p>
<h3>L&#246;sungen gibt es</h3>
<p>Geld- und Wirtschaftspolitik ist keine Wissenschaft sondern vielmehr eine Religion mit Religionsf&#252;hrern unterschiedlicher Geisteshaltungen, die sich in direkter Konkurrenz gegenseitig bek&#228;mpfen. Eine Verwissenschaftlichung des Geld- und Wirtschaftswissenschaften begleitet von einem globalen Wertewandel ist dringend n&#246;tig. Wer Geld ehrlich ver<em>dienen</em> m&#246;chte, sollte den anderen dienen, von denen er Geld nimmt, und sie nicht bloss ausnehmen.</p>
<p>Das Geld hat den Menschen zu dienen und nicht die Menschen dem Geld! Andernfalls werden die Menschen zu Sklaven des Geldsystems, was wir de facto heute bereits schon sind. Richtig erfasst haben die Probleme auch der Marxismus und der Kommunismus nicht. Deshalb konnten sie auch keine effektive L&#246;sung bieten und k&#246;nnen getrost als gescheitert abgeschrieben werden. Unser wirtschaftliches &#220;berleben h&#228;ngt davon ab, wie rasch wir uns vom alten Paradigma l&#246;sen k&#246;nnen und verstehen lernen, wie wir das System &#228;ndern m&#252;ssen, damit es zum Wohle aller funktioniert. Dazu m&#252;ssen wir nicht einmal die Ethik oder die Philosophie bem&#252;hen, sondern k&#246;nnen uns ganz auf der sachlichen Ebene allein auf die Mathematik und die Logik st&#252;tzen. Wir m&#252;ssen unsere Geldtheorie an die Realit&#228;t und Gesetze der Mathematik anpassen, denn die Erde ist keine Scheibe! Die <a title=\"Wikipedia - Freiwirtschaft\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9GcmVpd2lydHNjaGFmdA==" target=\"_blank\">Freiwirtschaft</a>- und <a title=\"Wikipedia - Freigeld\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9GcmVpZ2VsZA==" target=\"_blank\">Freigeld</a>-Theorie von <a title=\"Wikipedia - Johann Silvio Gesell\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9TaWx2aW9fR2VzZWxs" target=\"_blank\">Silvio Gesell</a> sowie auch die <a title=\"Wiener Schule der Volkswirtschaft\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS8lQzMlOTZzdGVycmVpY2hpc2NoZV9TY2h1bGU=" target=\"_blank\">Wiener Schule</a> bieten einige vielversprechende Ans&#228;tze, auch wenn beide ihre Fehler haben und in vielen Punkten noch nicht ausgereift sind. Es ist an uns, diese zu perfektionieren, wenn wir uns als die Herrscherspezies auf diesem Planeten behaupten wollen.</p>
<p>F&#252;r das Wetter gibt es Vorhersagen, die auf mehreren sich gegenseitig erg&#228;nzenden Modellen beruhen. Als Grundlage dienen die &#252;ber viele Jahre erhobenen Statistiken sowie die Erkenntnisse &#252;ber die physikalischen Gesetzm&#228;ssigkeiten und mathematischen Zusammenh&#228;nge. So etwas brauchen wir auch f&#252;r die Wirtschaft.</p>
<p>Banker und Politiker werden aber nicht von einem Systemwechsel und dessen Notwendigkeit zu &#252;berzeugen sein, da sie dadurch einen Grossteil ihrer Macht an das Volk zur&#252;ckgeben m&#252;ssten. Diese Arbeit muss bei den heranwachsenden Generationen geleistet werden. Folglich muss das Thema in seiner ganzen Wahrheit in der Ausbildung der Lehrer und anschliessend an allen Schulen bearbeitet werden. Nur leider dauert dieser Prozess mindestens dreissig bis vierzig Jahre und wird f&#252;r die aktuelle Krise viel zu sp&#228;t greifen. Wie aber k&#246;nnen wir das Geldsystem m&#246;glichst rasch reformieren?</p>
<h3>Das Geldsystem im Rechtskonflikt als Chance</h3>
<p>Das Geldsystem geh&#246;rt zur allgemeinen Grundversorgung wie Wasser, Elektrizit&#228;t oder Telekommunikation. In dieser Beziehung sind unsere Gesetze nicht besonders konsistent. Banken m&#252;ssten viel st&#228;rker der Kontrolle durch den Staat und die Gesellschaft unterstellt werden. Wie fatal dies ist, wenn sie sich selber &#252;berlassen werden, und wie ungen&#252;gend ihre Selbstregulierung ist, erfahren wir zur Zeit besonders deutlich.</p>
<p>Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich und manche etwas gleicher. Das Geld kann als eine (indirekte) staatliche Dienstleistung analog der Bildung betrachtet werden, zu der jeder den gleichen Zugang haben sollte. Dem ist aber in der Praxis nicht so. Gleichheit vor dem Gesetz wird zur Farce, solange wir keine Gleichheit vor dem Geld haben, denn nur wer gen&#252;gend Geld hat, kann es sich leisten, seine Rechte vor den Gerichten einzuklagen. Wegen der Verletzung der Gleichbehandlung und Diskriminierung der nicht verm&#246;genden Arbeiterschaft, die f&#252;r ihren Lebensunterhalt arbeiten muss, w&#228;re eine Verfassungsklage zu pr&#252;fen.</p>
<p>Schon fr&#252;her habe ich mich mit dem System der Schenkkreise auseinandergesetzt, die bekanntermassen ein Schneeballsystem darstellen und daher zumindest nach Schweizerischem Recht illegal sind (Lotteriegesetz: Verordnung vom 27. Mai 1924 zum Bundesgesetz betreffend die Lotterien und die gewerbsm&#228;ssigen Wetten (LV), <a title=\"Verordnung zum Bundesgesetz betreffend die Lotterien und die gewerbsm&#228;ssigen Wetten, Art. 43\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hZG1pbi5jaC9jaC9kL3NyLzkzNV81MTEvYTQzLmh0bWw=" target=\"_blank\">Art. 43</a>). Ein Schneeballsystem charakterisiert sich im Wesentlichen dadurch, dass es nur durch Generierung von neuer Substanz am Leben erhalten werden kann, die sich wiederum von der Generierung von zus&#228;tzlicher, neuer Substanz ern&#228;hrt. Wie aus den obigen Ausf&#252;hrungen auch jedem mathematisch weniger Begabten klar sein sollte, ist nun aber auch unser Geldsystem ein Schneeballsystem, da Zinsen nach dem Schneeballprinzip aus dem Geld immer neuer Kredite bezahlt werden m&#252;ssen und die Schulden nie vollst&#228;ndig amortisiert werden k&#246;nnen. Das Geldsystem steht daher im Konflikt mit dem geltenden Recht. Vielleicht w&#228;re ein Musterprozess der Weg, &#252;ber den wir die Reform des Geldsystems forcieren k&#246;nnen. Wer hat gen&#252;gend Geld, Zeit und R&#252;ckgrat, um einen solchen Rechtsprozess zu f&#252;hren?</p>
<h3>Weiterf&#252;hrende Informationsquellen</h3>
<p><strong>B&#252;cher:</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbWF6b24uZGUvR2VsZC1vaG5lLVppbnNlbi1JbmZsYXRpb24tVGF1c2NobWl0dGVsL2RwLzM0NDIxMjM0MTAv" target=\"_blank\">Geld ohne Zinsen und Inflation &#8211; Ein Tauschmittel, das jedem dient</a>&#8221;<br />
Margrit Kennedy, 2005/2006<br />
ISBN-10: 3-442-12341-0, ISBN-13: 978-3-442-12341-4</li>
<li>&#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbWF6b24uZGUvTmViZWwtdW0tZGFzLUdlbGQvZHAvMzg3OTk4NDM1Mi8=" target=\"_blank\">Der Nebel um das Geld</a>&#8221;<br />
Bernd Senf, 2008<br />
ISBN-10: 3-879-98435-2, ISBN-13: 978-3-879-98435-0</li>
<li>&#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbWF6b24uZGUvYmxpbmRlbi1GbGVja2VuLSYjMjE0O2tvbm9taWUtQmVybmQtU2VuZi9kcC8zODc5OTg0NTIyLw==" target=\"_blank\">Die blinden Flecken der &#214;konomie</a>&#8221;<br />
Bernd Senf, 2008<br />
ISBN-10: 3-879-98452-2, ISBN-13: 978-3-879-98452-7</li>
<li>&#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbWF6b24uZGUvQ3Jhc2gta29tbXQtV2VsdHdpcnRzY2hhZnRza3Jpc2UtZGFyYXVmLXZvcmJlcmVpdGVuL2RwLzM1NDgzNjk3NTgv" target=\"_blank\">Der Crash kommt</a>&#8221;<br />
Max Otte, 2008<br />
ISBN-10: 3-548-36975-8, ISBN-13: 978-3-548-36975-4</li>
<li>&#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbWF6b24uZGUvRGllLUlycnQlQzMlQkNtZXItcnVuZC11bXMtR2VsZC9kcC8zODU0MzY3MDE1Lw==" target=\"_blank\">Die 29 Irrt&#252;mer rund ums Geld</a>&#8221;<br />
Helmut Creutz, 2007<br />
ISBN-10: 3-854-36701-5, ISBN-13: 978-3-854-36701-7</li>
</ul>
<p><strong>Filme:</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbWF6b24uZGUvR2Vpc3QtR2VsZGVzLVlvcmljay1OaWVzcy9kcC9CMDAxMThROUVHLw==" target=\"_blank\">Der Geist des Geldes</a>&#8221;<br />
Ein Dokumentarfilm &#252;ber die Erfindung Geld und ihre Folgen f&#252;r die Menschheit<br />
Yorick Niess, 2008<br />
ASIN: B00118Q9EG</li>
</ul>
<p>Der Film &#8220;Der Geist des Geldes&#8221; ist auch <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PVpBOFF1Snk5dm9j" target=\"_blank\">bei YouTube in 9 Teilen verf&#252;gbar</a>, jedoch in etwas schlechterer Qualit&#228;t als auf DVD:<br />
<object width="480" height="295" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/p/D66EEF96035B17ED&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="480" height="295" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/p/D66EEF96035B17ED&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p><strong>Links zu Beitr&#228;gen auf anderen Websites:</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;<a title=\"Die destruktiven Gesetzm&#228;&#223;igkeiten des Zinssystems und Wege zu seiner &#220;berwindung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5jaGVtaWUuZnUtYmVybGluLmRlL2ZiL2RpdmVyc2Uvc2VuZjAyMTExOS5odG1s" target=\"_blank\">Die destruktiven Gesetzm&#228;&#223;igkeiten des Zinssystems und Wege zu seiner &#220;berwindung</a>&#8221;<br />
Prof. Dr. Bernd Senf, Fachhochschule f&#252;r Wirtschaft, Berlin 2002</li>
<li>&#8220;<a title=\"Entwicklung: Zyklen - Evolution &amp; Revolution\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbndvcmtlci5jaC9lbnR3aWNrbHVuZ196eWtsZW5fZXZvbHV0aW9uLmh0bQ==" target=\"_blank\">Entwicklung: Zyklen &#8211; Evolution &amp; Revolution</a>&#8221;<br />
von Martin Herzog</li>
<li>&#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mcmFrdGFsd2VsdC5kZS9zeXN0ZW1lL3J3X2RpcGxvbWFyYmVpdC5wZGY=" target=\"_blank\">Vermittlung systemwissenschaftlicher Grundkonzepte (PDF</a>)&#8221;<br />
Diplomarbeit von Reinhard Wagner (2002)</li>
<li>&#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zY2h1bGVuLmR1ZXNzZWxkb3JmLmRlL2d5LXNjaGFybmhvcnN0c3RyL2ZhY2gvY2hhb3MvY2hhb3MuaHRt" target=\"_blank\">Logistische Wachstumsdynamik und Chaos</a>&#8221; (<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2tsZWluaS5jb21sYWItbWQub3JnL0t1cnNlL0NoYW9zL0xvZ19keW5fV2FjaHN0LnBkZg==" target=\"_blank\">PDF</a>, <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zY2h1bGVuLmR1ZXNzZWxkb3JmLmRlL2d5LXNjaGFybmhvcnN0c3RyL2ZhY2gvY2hhb3MvYmlsZGVyL2NoYW9zLnppcA==" target=\"_blank\">DOC in ZIP</a>)<br />
von Dr. Eckhard Reinartz</li>
</ul>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=876" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dobszay.ch/2009-01-15/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-3/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
	</channel>
</rss>

