<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>DOBSZAYs Ansichten und Einsichten &#187; Kreditkartenblase</title>
	<atom:link href="http://www.dobszay.ch/tag/kreditkartenblase/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.dobszay.ch</link>
	<description>Gedanken und Kommentare zum Zeitgeschehen in der Informationsgesellschaft - Hintergrundinformationen und Kausalzusammenhänge aus einer ganzheitlichen und interdisziplinären Sicht: technisch, gesellschaftlich, ethisch, wirtschaftlich und rechtlich</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Jan 2012 06:55:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
		<item>
		<title>Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-01-14/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-2/</link>
		<comments>http://www.dobszay.ch/2009-01-14/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 09:38:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanz und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recherchiert und kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen(schaft)]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Greenspan]]></category>
		<category><![CDATA[Artur P. Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Col­lateralized Debt Obligations]]></category>
		<category><![CDATA[Credit Default Swaps]]></category>
		<category><![CDATA[Derivate]]></category>
		<category><![CDATA[Exponentialfunktion]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Geldschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Geldsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Hedge-Funds]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditkartenblase]]></category>
		<category><![CDATA[Leverage-Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Mortgage Backed Securities]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Impulse e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufgeschwindigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[US-Hypotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Zineszins]]></category>
		<category><![CDATA[Zins]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dobszay.ch/?p=877</guid>
		<description><![CDATA[Wem die Ausf&#252;hrungen im ersten Teil etwas zu komplex und unverst&#228;ndlich erscheinen, sollen ein paar Zahlenbeispiele den Konstruktionsfehler unseres Geld- und Wirtschaftssystems verst&#228;ndlich machen. Danach schauen wir die Beschleunigung der Aufbl&#228;hung durch Finanzderivate an und f&#252;r die Lesefaulen gibt&#8217;s am Schluss noch einen Film. Die ethischen, mathematischen und wahrnehmungspsychologischen Betrachtungen folgen im dritten Teil mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wem die Ausf&#252;hrungen im <a title=\"Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler - Teil 1\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMDktMDEtMTMvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC0xLw==">ersten Teil</a> etwas zu komplex und unverst&#228;ndlich erscheinen, sollen ein paar Zahlenbeispiele den Konstruktionsfehler unseres Geld- und Wirtschaftssystems verst&#228;ndlich machen. Danach schauen wir die Beschleunigung der Aufbl&#228;hung durch Finanzderivate an und f&#252;r die Lesefaulen gibt&#8217;s am Schluss noch einen Film. Die ethischen, mathematischen und wahrnehmungspsychologischen Betrachtungen folgen im <a title=\"Unser Geld und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler - Teil 3\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMDktMDEtMTUvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC0zLw==">dritten Teil</a> mit einem Ausblick auf m&#246;gliche L&#246;sungsans&#228;tze, bevor es dann in <a title=\"Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler - Teil 4 (Videos)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMDktMDEtMjgvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC00LXZpZGVvcy8=">Teil 4</a> und <a title=\"Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler - Teil 5\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=LzIwMDktMDEtMzAvdW5zZXItZ2VsZC11bmQtd2lydHNjaGFmdHNzeXN0ZW0taGF0LWVpbmVuLWtvbnN0cnVrdGlvbnNmZWhsZXItdGVpbC01Lw==">Teil 5</a> vor allem mit Videos weitergeht.</p>
<h3>Geldsch&#246;pfung konkret</h3>
<p>Die Banken B1 und B2 leihen sich von der W&#228;hrungsbank je 100 Franken gegen Sicherheiten (z.B. Gold). Die von der W&#228;hrungsbank generierte Geldmenge betr&#228;gt somit 200 Franken. Beide Banken vergeben damit je 10 Kunden einen Kredit von je 100 Franken und verlangen von ihnen am Ende des Jahres einen Zins von je 1 Franken. Diese 2&#8217;000 Franken (2·10·100) an Krediten bilden nun die im Umlauf befindliche Geldmenge und werden von den Marktteilnehmern im Laufe des Jahres durch ihre Gesch&#228;ftst&#228;tigkeit umverteilt. Am Ende des Jahres bezahlen alle 20 Kunden je 1 Franken f&#252;r Zinsen an ihre Bank. Die im Markt ausserhalb der Banken verbleibende Geldmenge betr&#228;gt jetzt dadurch aber nur noch 1&#8217;980 Franken.</p>
<p>Kunde K1 hat sehr gut gewirtschaftet und ihm verbleiben nach Bezahlung seiner Zinsen 200 Franken. Bei seinen Kollegen fehlen nun aber 101 Franken f&#252;r dessen Zins von 1 Franken und seinem Gewinn von 100 Franken. Mit seinen 200 Franken zahlt K1 der Bank seine Schulden zur&#252;ck und legt die &#252;brigen 100 Franken bei seiner Bank an. Mit diesem Geld generiert die Bank dann wieder Kredite in H&#246;he von 100 Franken f&#252;r die zur&#252;ck erhaltenen 100 Franken (die sie selber weiterhin mit nur 10 Franken deckt) und zus&#228;tzlich 1&#8217;000 Franken f&#252;r die 100 Franken Einlage von K1, die sie weiteren Kunden als Kredite gegen Zinsen vergibt. Die bei den 19 Kollegen von K1 nun fehlenden 101 Franken sowie die 19 Franken f&#252;r deren eigenen Zinsen m&#252;ssen von diesen &#252;brigens &#252;ber eine zus&#228;tzliche Verschuldung von 120 Franken &#8220;kompenisert&#8221; werden, welche in diesen neuen Krediten enthalten ist.</p>
<p>Die Banken haben total 20 Franken an Zinsen von ihren Kreditkunden eingenommen und bezahlen davon ihrerseits 2 Franken f&#252;r Zinsen an die W&#228;hrungsbank f&#252;r die 200 Franken, die sie sich von ihnen geliehen haben. F&#252;r die verbleibenden 18 Franken vergeben sie wiederum 180 Franken an zus&#228;tzlichen Krediten, wodurch sich die im Umlauf ausserhalb der Gesch&#228;ftsbanken befindliche Geldmenge innert gut einem Jahr aus den urspr&#252;nglich bei der W&#228;hrungsbank generierten 200 Franken auf 3&#8217;160 Franken erh&#246;ht hat (1&#8217;980+1&#8217;000+180). Wollte man alle Kredite von 3&#8217;160 Franken vollst&#228;ndig an die Banken zur&#252;ckzahlen, br&#228;uchte man dazu 3&#8217;476 Franken einschliesslich der 316 Franken f&#252;r die Zinsen. Aber woher sollte man diese 316 Franken nehmen?</p>
<p><span id="more-877"></span><em>Dieses Zahlenbeispiel ist bewusst vereinfacht und ber&#252;cksichtigt die Buchungsregeln nicht ganz. In der Realit&#228;t ist es durch die &#8220;Reservevorschriften&#8221; noch etwas komplizierter und die Geldsch&#246;pfung durch die Kreditvergabe der Gesch&#228;ftsbanken &#8220;aus dem Nichts&#8221; ist auf das 20- bis 50-fache einer urspr&#252;nglichen Einlage limitiert, was allerdings nur zus&#228;tzliche Probleme mit sich bringt.</em></p>
<h3>Zins und Zinseszins konkret</h3>
<p>Wird ein Geldbetrag von 100 Franken zu 10 Prozent Zins angelegt, so w&#228;chst das Guthaben &#252;ber eine Laufzeit von 50 Jahren auf rund 12&#8217;000 Franken an. Bei der Wirtschaftlichkeitsrechnung von Investitionen werden die j&#228;hrlichen Geldzufl&#252;sse und -abfl&#252;sse bei der Berechnung des NPV (<a title=\"Kapitalwert, Barwert, Net Present Value\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9LYXBpdGFsd2VydA==" target=\"_blank\">Net Present Value</a>) in der Regel mit einem Zins von 12 Prozent abdiskontiert. Mit einer solchen Rendite k&#246;nnen sich soziale und &#246;kologische Projekte nicht messen.</p>
<p><img title="Zinseszinskurve" src="/wordpress/wp-content/uploads/2009/01/zinseszinskurve.gif" alt="Zinseszinskurve" /><br />
<em>Die Zinseszinskurve ist eine Exponentialfunktion</em></p>
<p>Ein weiteres Beispiel zeigt die Absurdit&#228;t des Zinseszinses. H&#228;tte Josef bei Jesu Geburt f&#252;r diesen ein Sparkonto mit einer Einlage von 1 Cent er&#246;ffnet, w&#228;re dieses bei einer Verzinsung mit 5 Prozent im Jahr 2000 1&#8217;125 Billiarden (15 Nullen) Erdkugeln aus Gold wert gewesen und bereits im Jahre 1400 h&#228;tte er eine ganze Erdkugel aus Gold kaufen k&#246;nnen.</p>
<p>Wer dabei mathematisch nicht ganz durchblickt und diesem Zahlenbeispiel nicht traut, dem sei die <a title=\"Der weise Mann, der K&#246;nig, das Schachbrett\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5rb2NobWl4LmRlL2tvY2htYWdhemluLXJlaXMtc2NoYWNoLS1kZXItd2Vpc2UtbWFubi1kZXIta29lbmlnLWRhcy1zY2hhY2hicmV0dC0yMDMuaHRtbA==" target=\"_blank\">Legende vom weisen Erfinder des Schachbretts</a> in Erinnerung gerufen, der sich den Lohn f&#252;r seine Erfindung vom K&#246;nig in Reis auszahlen liess, wobei sich die Zahl der Reisk&#246;rner beginnend mit Eins f&#252;r jedes Feld des Schachbretts verdoppeln sollte. Die Geschichte ist auch als <a title=\"Weizenkornlegende\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9XZWl6ZW5rb3JubGVnZW5kZQ==" target=\"_blank\">Weizenkornlegende</a> bekannt. F&#252;r Experimentierer gibt&#8217;s <a title=\"Algebra mit Spass lernen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2hvbWUuZm9ubGluZS5kZS9mbzAxMjYvL2FsZ2VicmEvYWxnMTguaHRt" target=\"_blank\">bei FOnLine noch mehr</a> dazu.</p>
<h3>Wirtschaftswachstum konkret</h3>
<p>Ein Hersteller hat im Jahre 1950 1&#8217;000 Wolldecken hergestellt. Bei einem Minimalwachstum von j&#228;hrlichen 2 Prozent produziert er im Jahr 2000 bereits 2&#8217;692 Wolldecken, wobei er im Vergleich zum Vorjahr 53 Wolldecken mehr hergestellt hat. Bei einem j&#228;hrlichen Wirtschaftswachstum von 7 Prozent sind es im Jahr 2000 bereits 29&#8217;457 Wolldecken und 1&#8217;927 Wolldecken mehr als im Vorjahr 1999. Daraus wird auch f&#252;r den Laien ersichtlich, dass eine konstante Wachstumsangabe in Prozent alles andere als konstant sondern eine Augenwischerei und solch ein Wachstum l&#228;ngerfristig gar nicht m&#246;glich ist.</p>
<h3>&#214;konomen haben eine andere Wahrnehmung</h3>
<p>Der Laie mag jetzt ob diesen Zahlenbeispielen etwas verwirrt sein, denn f&#252;r ihn klingt das alles v&#246;llig irrational &#8211; f&#252;r jeden Mathematiker und Physiker &#252;brigens auch. Nur &#214;konomen scheinen sich an der Irrationalit&#228;t des zinsbasierten Geldsystems nicht zu st&#246;ren. Das mag wohl an ihrer langj&#228;hrigen, systematischen Fehlkonditionierung liegen &#8211; manche nennen das auch Ausbildung.</p>
<h3>Es kommt noch dicker</h3>
<p>Was zwischen Bank und Kreditnehmer funktioniert, funktioniert auch zwischen zwei Banken. Wenn sich Banken untereinander auch noch Kredite sowie Kredite auf Kredite gew&#228;hren, k&#246;nnen sie <a title=\"Wie Notenbanken Geld aus dem Nichts schaffen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nb2xkc2VpdGVuLmRlL21vZHVsZXMvbmV3cy9wcmludC5waHA/c3RvcnlpZD04Njk0" target=\"_blank\">Geld praktisch in beliebigen Mengen aus dem Nichts schaffen</a>. Es ist unglaublich, aber so funktioniert unser zinsbasiertes Schuld-Geldsystem. Das ist die wundersame Geldvermehrung des Kapitalismus &#8211; auch Marx hat das nicht ganz begriffen. Wenn dann die Reichen und Wohlhabenden die im Markt verf&#252;gbare, d.h. im Umlauf befindliche Geldmenge durch Hortung verknappen, wird der Verteilungskampf um das Geld noch h&#228;rter f&#252;r die, die f&#252;r ihren Lebensunterhalt arbeiten m&#252;ssen. Davon zeugt auch die neuste <a title=\"NZZ - 186 Millionen &#220;berstunden geleistet\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uenouY2gvbmFjaHJpY2h0ZW4vc2Nod2Vpei8xODZfbWlsbGlvbmVuX3VlYmVyc3R1bmRlbl9pbl9kZXJfc2Nod2Vpel9pbV9qYWhyXzIwMDdfMS4xNjQ4MzMyLmh0bWw=" target=\"_blank\">Arbeitszeit- und &#220;berstunden-Statistik</a> f&#252;r 2007 des Bundesamtes f&#252;r Statistik (siehe <a title=\"BfS-Medienmitteilung zu Arbeitszeit 2007\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5iZnMuYWRtaW4uY2gvYmZzL3BvcnRhbC9kZS9pbmRleC9uZXdzL21lZGllbm1pdHRlaWx1bmdlbi5Eb2N1bWVudC4xMTY2NjEucGRm" target=\"_blank\">Medienmitteilung des BfS, PDF</a>). <a title=\"NZZ - Konjunkturabschwung belastet den Arbeitsmarkt\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uenouY2gvbmFjaHJpY2h0ZW4vd2lydHNjaGFmdC9ha3R1ZWxsL2tvbmp1bmt0dXJhYnNjaHd1bmdfYmVsYXN0ZXRfZGVuX2FyYmVpdHNtYXJrdF8xLjE2NjM0NzUuaHRtbA==" target=\"_blank\">Diesem Druck</a> kann der Staat durch Verschuldung ein St&#252;ck weit entgegenwirken, indem er durch Staatsverschuldung Liquidit&#228;t in den Markt pumpt (was zur Zeit mit vollen Rohren geschieht) &#8211; aber eben nur sehr begrenzt, denn mit dem Wachstum der Exponentialfunktion kann auch er nicht lange mithalten. Die Zeche daf&#252;r zahlen die Steuerzahler beziehungsweise deren Nachkommen. Hier gilt das Verursacher-Prinzip nicht.</p>
<p>Noch drastischer versch&#228;rft sich das Ganze durch die Derivatgesch&#228;fte, die nichts anderes als legalisierte Wetten auf steigende oder fallende B&#246;rsenkurse beziehungsweise Preise darstellen. <a title=\"Derivat\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9EZXJpdmF0XyhXaXJ0c2NoYWZ0KQ==" target=\"_blank\">Derivate</a> (wie zum Beispiel Optionen) sind Wettscheine und ihr Wert h&#228;ngt vom Preis des Wettobjektes und dessen Entwicklung ab. Sie haben keinen physischen beziehungsweise realen Gegenwert, das heisst sie sind durch nichts gedeckt. Ihr Wert ist ein rein spekulativer aufgrund der mit der Aus&#252;bung des jeweiligen Gesch&#228;ftes erwarteten zuk&#252;nftigen Gewinne aufgrund der Preisentwicklung der ihr zugrunde liegenden Produkte. Derivatgesch&#228;fte f&#252;hren zu einer reinen Geldumverteilung und verteuern die Produkte, wovon 2007 die Preisexplosion bei Nahrungsmitteln (z.B. Mais, Weizen und Reis) zeugte, die auch als Basis f&#252;r Biotreibstoffe dienen. Sie f&#252;hren lediglich zu h&#246;heren Transaktionskosten, ohne irgendeinen realen Mehrwert zu generieren. Derivate machen M&#228;rkte und ihre G&#252;ter zu Spekulationsobjekten. Besonders bei <a title=\"Video zur Erkl&#228;rung von Hedge-Fonds\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PWwxaE9CNU1vcGlN" target=\"_blank\">Hedge-Funds</a> sind Derivate in Kombination mit der Verschuldung f&#252;r Fremdkapital zwecks <a title=\"Wikipedia - Leverage-Effekt\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9MZXZlcmFnZS1FZmZla3Q=" target=\"_blank\">Leverage-Effekt</a> fester Bestandteil der Spekulationsstrategien mit manipulativer Wirkung auf die B&#246;rsenkurse.</p>
<h3>Ausl&#246;ser der aktuellen Krise</h3>
<p>Durch die grosse Umverteilung ist nun unheimlich viel Geld zu den Reichen (und Pensionskassen) dieser Welt geflossen, die dieses gehortet haben. Da aber im Kapitalismus das Geld noch mehr Geld erzeugen muss, gab es pl&#246;tzlich mehr Geld als Investitionsm&#246;glichkeiten. Also mussten neue M&#246;glichkeiten geschaffen werden. Dies ist der Grund f&#252;r die Entstehung der neuen Finanzderivate in den letzten Jahren, f&#252;r die jedes Produkt als <a title=\"Basiswert\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9CYXNpc3dlcnQ=" target=\"_blank\">Basiswert</a> recht war: Aktien, Obligationen, Rohstoffe, Immobilien, Nahrungsmittel, das Wetter, CO2 und anderes mehr. Eine Schl&#252;sselrolle spielte dabei <span id="_ctl0_POS_C1_1_lblArticleText" class="text">der damalige Vorsitzende der US-Notenbank, Alan Greenspan, der die Zinsen tief hielt, um die Hortung unattraktiv zu machen und die Investionen f&#252;r das stagnierende Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Staatsobligationen wurden dadurch unattraktiv und so mussten die USA das Geld f&#252;r den Krieg selber drucken, d.h. sich dieses beim FED leihen. Wallstreet aber b&#252;ndelte und verbriefte Hypotheken zu &#8220;</span><span id="_ctl0_POS_C1_1_lblArticleText" class="text">Mortgage Backed Securities&#8221; bis der Markt nicht mehr hergab. Und dann baute man den Subprime-Sektor auf, indem man die Richtlinien f&#252;r die Kreditvergabe lockerte bis jeder Arbeitslose und Sozialhilfeempf&#228;nger (&#8220;NINA&#8221; &#8211; no income, no assets) zumindest auf dem Papier kreditw&#252;rdig wurde. Das freute vor allem auch die </span><span id="_ctl0_POS_C1_1_lblArticleText" class="text">Bauunternehmer, die sich vor Bauauftr&#228;gen kaum noch retten konnten. Dass die Kredite faul waren, st&#246;rte niemanden, solange die </span><span id="_ctl0_POS_C1_1_lblArticleText" class="text">­Ratingagenturen mitspielten</span><span id="_ctl0_POS_C1_1_lblArticleText" class="text"> und die Kurse in den Himmel stiegen. Um das H&#252;tchenspiel (auch f&#252;r die Ratingagenturen) noch undurchsichtiger zu machen, schnitt man die &#8220;</span><span id="_ctl0_POS_C1_1_lblArticleText" class="text">Mortgage Backed Securities</span><span id="_ctl0_POS_C1_1_lblArticleText" class="text">&#8221; in handliche Tranchen und verkaufte diese als &#8220;</span><span id="_ctl0_POS_C1_1_lblArticleText" class="text">Col­lateralized Debt Obligations&#8221;. Dieses B&#252;ndeln und Tranchieren liess sich unendlich fortsetzen.</span></p>
<p>Die US-Hypothekenblase musste irgendwann platzen, weil die Preise stiegen, aber die Leute immer noch gleich viel verdienten und irgendwann ihre Zinsraten nicht mehr bezahlen konnten. In der Folge wollte jeder seine faulen Investments abstossen und die Preise st&#252;rzten in den Keller. Das Dumme war nur, dass die ganze Welt in diesen Markt investiert hatte und sogar Kredite im grossen Stil f&#252;r die Spekulation mit den Immobilien und Hyptheken aufgenommen hatte &#8230; mitgegangen &#8211; mitgehangen. Herzlichen Dank an die kreativen Finanzjongleure! Die Kreditkartenblase wird als N&#228;chstes platzen, weil die Hypothekarschuldner ihre Zinsen nur noch mit der Kreditkarte bezahlen k&#246;nnen, um den Konkurs wenigstens ein paar Monate hinauszuz&#246;gern. Wer an noch mehr Details dazu interessiert ist, liest das <a title=\"NZZ Folio 01/09 - Thema: Die Finanzkrise\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uenpmb2xpby5jaC93d3cvNjE1NTQ3MDctNjkyNS00YTE3LTg1NGItYjQyMjQ0ZDA1NTlkL3Nob3dib29rbGV0LzYzZDdjMjgxLWJiN2EtNDVjZS1hNGU2LWU3NzhkZTM0MzJmMy5hc3B4" target=\"_blank\">NZZ Folio 01/09 zum Thema &#8220;Die Finanzkrise&#8221;</a>. Dort werden zum Beispiel die Hintergr&#252;nde zum Gesch&#228;ft mit <span id="_ctl0_POS_C1_1_lblArticleText" class="text">Kreditausfallrisiken, den</span> <span id="_ctl0_POS_C1_1_lblArticleText" class="text">&#8220;Credit Default Swaps&#8221; &#8211; kurz CDS &#8211; erkl&#228;rt oder geschildert, wie </span><span id="_ctl0_POS_C1_1_lblArticleText" class="text">der amerikanische Pr&#228;sident Richard Nixon am 15. August 1971 </span><span id="_ctl0_POS_C1_1_lblArticleText" class="text">die Golddeckung aufhob</span>. Die <span id="_ctl0_POS_C1_1_lblArticleText" class="text">Golddeckung der W&#228;hrungsbanken musste &#252;brigens aufgehoben oder zumindest massiv gelockert werden, weil es unm&#246;glich geworden war, gleich viel neues Gold zu sch&#252;rfen wie die Geldmenge ausgeweitet wurde.</span></p>
<p>Durch das Platzen der Subprime-Hypotheken-Blase ist das Vertrauen verloren gegangen und niemand gew&#228;hrte dem andern mehr Kredite &#8211; vor allem die Banken untereinander nicht. Dadurch geriet die wundersame Geldsch&#246;pfung ins Stocken, was sich direkt auf die Liquidit&#228;t am Markt ausgewirkt hat. Und jeder mit minimalster betriebswirtschaftlicher Bildung weiss, dass Liquidit&#228;t das Blut des Wirtschaftskreislaufs ist. Aber ohne Blut kein Leben.</p>
<h3>Der Abstieg ist vorprogrammiert</h3>
<p>Wir leben in einer verr&#252;ckten Welt. Solange aber gen&#252;gend Menschen und Banken und Politiker diesen Mythos vom Wert des Geldes aufrecht erhalten, funktioniert alles, bis das System durch den Selbstbeschleunigungseffekt aufgrund der Exponentialfunktion des Zinseszinses v&#246;llig aus dem Ruder ger&#228;t und kollabiert. Und dann stellen wir fest, dass wir mit unserer globalisierten Welt mitten in einer weltweiten Finanzkrise stecken, die eine globale Inflation und eine <a title=\"Obama zeichnet d&#252;steres Bild der Wirtschaft\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy4yMG1pbi5jaC9uZXdzL2Rvc3NpZXIvdXN3YWhsZW4vc3RvcnkvMjAyNjc4MDg=" target=\"_blank\">Weltwirtschaftskrise</a> nach sich zieht, wie sie die Welt noch nicht erlebt hat. Diese wird wie bei pathologisch-exponentiellem Wachstum &#252;blich in einem <a title=\"G&#252;nter Hannich: Der Crash – Irrt&#252;mer &#252;ber Inflation, Deflation und Gold\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nZWxkY3Jhc2guZGUvYXJ0aWtlbC9hcnQtY3Jhc2guaHRt" target=\"_blank\">Crash</a> m&#252;nden. W&#252;rde man diesem dann freien Lauf lassen, w&#252;rde sich das ganze sch&#246;ne Buchgeld der Banken durch eine Hyper-Inflation in Luft aufl&#246;sen und nach einer W&#228;hrungsreform w&#228;re zun&#228;chst nur wieder Bargeld (Noten und M&#252;nzen) in der Geldmenge. Die Deflation durch die nun massiv kleinere Geldmenge h&#228;tte dann logischerweise tiefere Preise zur Folge und die ganze Verschuldungsspirale k&#246;nnte wieder von Neuem beginnen, wenn das System nicht grundlegend ge&#228;ndert wird. Wann der grosse Crash allerdings genau kommt, kann niemand mit Bestimmtheit voraussagen. Sicher ist nur, dass er kommt und dass dies <a title=\"NZZ - Ein Jahr f&#252;r die Geschichtsb&#252;cher\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uenouY2gvbmFjaHJpY2h0ZW4vc3RhcnRzZWl0ZS9laW5famFocl9mdWVyX2RpZV9nZXNjaGljaHRzYnVlY2hlcl9fMS4xNjQ3MDM5Lmh0bWw=" target=\"_blank\">unausweichlich</a> ist. Das hat nichts mit Pessimismus oder Schwarzmalerei zu tun sondern mit Mathematik und Logik &#8211; aber dazu etwas sp&#228;ter. Je l&#228;nger der Crash mit Neubewertungs- und Buchhaltungstricks hinausgez&#246;gert werden kann, desto gr&#246;sser wird er letzten Endes sein.</p>
<p>Noch geht es uns mehrheitlich gut. Doch nur die allerwenigsten sind sich bewusst, dass sie bereits die Henkersmahlzeit geniessen. Und wenn dann zur Geld- und Weltwirtschaftskrise, die durch die <a title=\"Auch die Credit Suisse rechnet mit Rezession\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uenouY2gvbmFjaHJpY2h0ZW4vd2lydHNjaGFmdC91bnRlcm5laG1lbi9jcmVkaXRfc3Vpc3NlX3JlemVzc2lvbl8xLjE2Njk2NjcuaHRtbA==" target=\"_blank\">sich immer mehr ausweitende Rezession</a> ein immer deutlicheres Gesicht erh&#228;lt, auch noch eine Energiekrise, eine Umweltkrise und eine <a title=\"Die Finanzkrise war nur der Anfang\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2Jsb2cuemVpdGVud2VuZGUuY2gvaGFuc3J1ZWRpLXJhbXNhdWVyL2RpZS1maW5hbnprcmlzZS13YXItbnVyLWRlci1hbmZhbmcv" target=\"_blank\">Demographiekrise</a> hinzukommen, haben wir ein Viergang-Menu, das wir unm&#246;glich finanzieren k&#246;nnen. Aber wir haben es bestellt und hoffen immer noch naiv, davon keine Verdauungsst&#246;rungen zu bekommen, w&#228;hrend wir es verzehren. Aussagen wie &#8220;<a title=\"20minuten.ch - Interview mit Kurt Schiltknecht\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy4yMG1pbi5jaC9maW5hbmNlL25ld3Mvc3RvcnkvMTg3MzA4ODA=" target=\"_blank\">Es wird keine Wahnsinns-Inflation geben</a>&#8221; von Wirtschaftsprofessor und Nationalbank-Ex-Kadermann Kurt Schiltknecht zeugen von nicht mehr zu &#252;berbietender Ignoranz, denn eigentlich sollte er es besser wissen.</p>
<h3>Der Fehler ist bekannt und dokumentiert</h3>
<p>Eigentlich wollte ich urspr&#252;nglich einen umfassenderen Beitrag zum Fehler in unserem Geldsystem schreiben, nachdem ich bereits ein paar <a title=\"Geldsystem und Finanzwirtschaft\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=L3RoZW1lbi9nZWxkc3lzdGVtLXVuZC1maW5hbnp3aXJ0c2NoYWZ0Lw==">Beitr&#228;ge zum Geldsystem und zur Finanzwirtschaft</a> geschrieben habe. Doch aus den Weihnachtsferien zur&#252;ckgekehrt stiess ich auf die hervorragende Artikelserie mit dem Titel &#8220;Unter Bankstern&#8221; von <a title=\"Pers&#246;nliche Website von Dr.-Ing. Artur P. Schmidt\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hcnR1cnBzY2htaWR0LmNoLw==" target=\"_blank\">Dr.-Ing. Artur P. Schmidt</a> bei Telepolis, die das zins- und schuldenbasierte Geldsystem mit all seinen pathologischen Konsequenzen vor allem auch im sozialen und geschichtlichen Kontext ausf&#252;hrlich <a title=\"Unter Bankstern\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9zcGVjaWFsL2JhbmsvZGVmYXVsdC5odG1s" target=\"_blank\">beschreibt</a> (auch in voller L&#228;nge <a title=\"Arthur P. Schmidt: Unter Bankstern - Der legalisierte Bankraub\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbWF6b24uZGUvZ3AvcHJvZHVjdC8zOTM4MTc1NDg2" target=\"_blank\">als Buch erh&#228;ltlich</a>):</p>
<ul>
<li>Teil 1: <a title=\"Unter Bankstern - Teil 1\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzI5LzI5MzcyLzEuaHRtbA==" target=\"_blank\">Von Banken und Nullen</a></li>
<li>Teil 2: <a title=\"Unter Bankstern - Teil 2\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzI5LzI5MzgwLzEuaHRtbA==" target=\"_blank\">Die Banken und das liebe Geld</a></li>
<li>Teil 3: <a title=\"Unter Bankstern - Teil 3\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzI5LzI5MzgxLzEuaHRtbA==" target=\"_blank\">Aufstieg und Fall der schweizerischen Banken</a></li>
<li>Teil 4: <a title=\"Unter Bankstern - Teil 4\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzI5LzI5MzgyLzEuaHRtbA==" target=\"_blank\">Raubritter, Blindflieger und Verbrecher</a></li>
<li>Teil 5: <a title=\"Unter Bankstern - Teil 5\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzI5LzI5MzgzLzEuaHRtbA==" target=\"_blank\">Banken spielen mit Krisen</a></li>
<li>Teil 6: <a title=\"Unter Bankstern - Teil 6\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzI5LzI5Mzg0LzEuaHRtbA==" target=\"_blank\">Die geplante Innovationsverhinderung</a></li>
<li>Teil 7: <a title=\"Unter Bankstern - Teil 7\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzI5LzI5Mzg1LzEuaHRtbA==" target=\"_blank\">Machtspiele im Spielcasino</a></li>
<li>Teil 8: <a title=\"Banken und Moralverlust\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzI5LzI5Mzg2LzEuaHRtbA==" target=\"_blank\">Banken und Moralverlust</a></li>
<li>Teil 9: <a title=\"Verantwortung &#252;bernehmen - Geht doch!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzI5LzI5Mzg3LzEuaHRtbA==" target=\"_blank\">Verantwortung &#252;bernehmen &#8211; Geht doch!</a></li>
<li>Teil 10: <a title=\"Die Gier nach mehr, doch Geld ist nicht alles\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzI5LzI5Mzg4LzEuaHRtbA==" target=\"_blank\">Die Gier nach mehr, doch Geld ist nicht alles</a></li>
<li>Teil 11: <a title=\"Die Parade der L&#252;genbarone\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzI5LzI5Mzg5LzEuaHRtbA==" target=\"_blank\">Die Parade der L&#252;genbarone</a></li>
<li>Teil 12: <a title=\"Fahrl&#228;ssige W&#228;hrungs-, Geldmengen- und Zinspolitik\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzI5LzI5MzkwLzEuaHRtbA==" target=\"_blank\">Fahrl&#228;ssige W&#228;hrungs-, Geldmengen- und Zinspolitik</a></li>
</ul>
<p>Schmidt entlarvt dabei die Rolle der Banken und ihrer obersten Manager als narzistische Blender und als die gr&#246;ssenwahnsinnigen und gierigen Herrscher &#252;ber das Geld im Namen des Systems, das die obersten Weltbanquiers selber entworfen und gestaltet haben. Seine Ausf&#252;hrungen sind sehr kompetent und ebenso bissig und pointiert, auch wenn sie in ein paar Punkten vielleicht etwas &#252;berzeichnet sind. Sie illustrieren anschaulich, dass es gar nicht anders kommen konnte als zur aktuellen Finanz- und Wirtschaftkrise. Deshalb beschr&#228;nke ich diesen Beitrag im Folgenden auf ein paar Erg&#228;nzungen, Kommentare und Literatur- bzw. Linkempfehlungen meinerseits, bevor ich im dritten Teil auf die mathematischen und wahrnehmungspsychologischen Zusammenh&#228;nge sowie auch ethischen Aspekte eingehe.</p>
<p>Wer nach der Lekt&#252;re von Schmidts &#8220;Bankster-Roman&#8221; noch nicht genug hat oder einfach nur zu faul ist, diesen zu lesen, sollte sich unbedingt den Film &#8220;<a title=\"Neue Impulse: Warum &#252;berall Geld fehlt - Die Geschichte vom Goldschmied Fabian\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uZXVlaW1wdWxzZS5vcmcvaW5kZXgucGhwP2lkPTgw" target=\"_blank\">Gib mir die Welt plus 5 Prozent</a>&#8221; ansehen. Anhand der Geschichte von Fabian, dem Goldschmied (<a title=\"Der Fehler im System – Das unentdeckte Geheimnis des Banken- und Geldsystems – warum &#252;berall Geld fehlt!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=L3JzYy9kb2MvZmFiaWFuXy1fZGVyX2ZlaGxlcl9pbV9nZWxkc3lzdGVtLnBkZg==" target=\"_blank\">PDF</a>) wird das Banken- und Geldsystem erkl&#228;rt:</p>
<p><object width="480" height="288" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="/rsc/movies/flvplayer.swf?file=/rsc/movies/goldschmied_fabian_720x400_1024.flv&amp;autostart=false&amp;allowfullscreen=true&amp;showicons=true&amp;image=/rsc/movies/fabian_film.jpg" /><param name="wmode" value="window" /><embed width="480" height="288" type="application/x-shockwave-flash" src="/rsc/movies/flvplayer.swf?file=/rsc/movies/goldschmied_fabian_720x400_1024.flv&amp;autostart=false&amp;allowfullscreen=true&amp;showicons=true&amp;image=/rsc/movies/fabian_film.jpg" wmode="window" /></object></p>
<p>Der Film mit 50 aufschlussreichen Minuten &#252;ber den grundlegenden Konstruktionsfehler in unserem Geldsystem und das Geheimnis des Banken- und Geldwesens kann auch als DVD auf der Website bei Neue Impulse e.V. <a title=\"DVD bestellen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uZXVlaW1wdWxzZS5vcmcvaW5kZXgucGhwP2lkPTgw" target=\"_blank\">bestellt</a> oder direkt <a title=\"Video vom Goldschmied Fabian als FLV-Datein herunterladen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uZXVlaW1wdWxzZS5vcmcvZmlsZWFkbWluL2Rvd25sb2Fkcy92aWRlb3MvR29sZHNjaG1pZWRfRmFiaWFuXzcyMHg0MDBfMTAyNC5mbHY=">im FLV-Format heruntergeladen</a> werden. (Um die Unterst&#252;tzung des Projektes durch eine Spende in freiwilliger H&#246;he sowie die Verteilung der DVD an Freunde und Bekannte wird gebeten). Angeschaut werden kann das Video anschliessend am besten mit dem kostenlosen <a title=\"VideoLAN - VLC media player\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy52aWRlb2xhbi5vcmcv" target=\"_blank\">VLC media player</a>.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=877" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dobszay.ch/2009-01-14/unser-geld-und-wirtschaftssystem-hat-einen-konstruktionsfehler-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

