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	<title>DOBSZAYs Ansichten und Einsichten &#187; Mediennutzung</title>
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	<description>Gedanken und Kommentare zum Zeitgeschehen in der Informationsgesellschaft - Hintergrundinformationen und Kausalzusammenhänge aus einer ganzheitlichen und interdisziplinären Sicht: technisch, gesellschaftlich, ethisch, wirtschaftlich und rechtlich</description>
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		<title>Medienanalyse eines Teenagers ersch&#252;ttert Analysten</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 21:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Markt und Unternehmen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der 15-j&#228;hrige Matthew Robson hat im Rahmen seines Praktikums bei der Investmentbank Morgan Stanley eine Medienanalyse aus der Sicht eines Teenagers durchgef&#252;hrt und damit anscheinend die Welt der gestandenen Analysten ersch&#252;ttert. Von einem &#8220;Sensationsbericht&#8221; und von &#8220;klarsten und aufr&#252;ttelndsten Erkenntnissen&#8221; ist sogar die Rede. Die Ergebnisse des Jungen erstaunen mich nicht, aber daf&#252;r umso mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="M&#228;dchen am Notebook" src="http://www.dobszay.ch/images/girl-surfing_small.jpg" alt="M&#228;dchen am Notebook" align="left" />Der 15-j&#228;hrige Matthew Robson hat im Rahmen seines <a title=\"Times Online UK\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50aW1lc29ubGluZS5jby51ay90b2wvbmV3cy91ay9hcnRpY2xlNjcwMzM5OS5lY2U=" target=\"_blank\">Praktikums</a> bei der Investmentbank <a title=\"Morgan Stanley\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5tb3JnYW5zdGFubGV5LmNvbS8=" target=\"_blank\">Morgan Stanley</a> eine Medienanalyse aus der Sicht eines Teenagers durchgef&#252;hrt und damit anscheinend die Welt der gestandenen Analysten ersch&#252;ttert. Von einem &#8220;Sensationsbericht&#8221; und von &#8220;klarsten und aufr&#252;ttelndsten Erkenntnissen&#8221; ist sogar die Rede. Die Ergebnisse des Jungen erstaunen mich nicht, aber daf&#252;r umso mehr die Reaktionen der &#8220;Fachwelt&#8221;, denn Robsons Erkenntnisse sind keinesfalls neu oder &#252;berraschend &#8211; jedenfalls nicht f&#252;r jene, die sich seit l&#228;ngerem realistisch-analytisch mit dieser Materie befassen und selber Kinder im Teenie-Alter haben.</p>
<p>Der letzten Freitag ver&#246;ffentlichte <a title=\"Media &amp; Internet - How Teenagers Consume Media\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL21lZGlhLmZ0LmNvbS9jbXMvYzM4NTJiMmUtNmY5YS0xMWRlLWJmYzUtMDAxNDRmZWFiZGMwLnBkZg==" target=\"_blank\">Bericht</a> zeigt:</p>
<ul>
<li>Twitter ist f&#252;r die Jugend irrelavant.</li>
<li>Plattformen wie Facebook, die eine breite Palette an Interaktionsm&#246;glichkeiten bieten, sind gefragt.</li>
<li>In B&#252;chern schlagen Teenager nur ungern etwas nach, denn mit Google kommen sie schneller zum Ziel.</li>
<li>Die regelm&#228;ssige Nutzung des Internets geh&#246;rt zum Alltag eines Teenagers. Am liebsten vergn&#252;gen sie sich auf Facebook oder schauen sich auf YouTube Videos an.</li>
<li>Der Medienkonsum von Teenagern ist h&#246;her als von &#228;lteren Zeitgenossen, aber die Bereitschaft, daf&#252;r zu bezahlen, ist ausgesprochen tief.</li>
<li><span id="more-1684"></span>Intrusive Werbeformen werden als Bel&#228;stigung empfunden und kategorisch abgelehnt. Wenn sie sich Werbung anschauen, dann muss deren Inhalt lustig und informativ sein.</li>
<li>Radio und Printmedien haben nur eine sehr geringe Bedeutung. Nachrichten werden als Zusammenfassung online oder in Gratiszeitungen gelesen oder allenfalls am Fernsehbildschirm angeschaut &#8211; Hauptsache, das Ganze kostet nichts.</li>
<li>Regelm&#228;ssig zu festen Zeiten in die Glotze zu gucken, passt nicht in ihren Tagesplan.</li>
<li>Bezahlen wollen sie nur f&#252;r Kino, Konzerte und derlei, wobei der Preis ein wichtiges Kriterium darstellt.</li>
<li>Musik wird vorwiegend online bezogen, denn das Gelaber und die Bevormundung durch die Musikauswahl des Moderators ist l&#228;stig und st&#246;rend.</li>
<li>Das Teilen von Musik und Filmen ist f&#252;r Teenager eine Selbstvert&#228;ndlichkeit, denn sie scheren sich nicht um Urheberrechte.</li>
<li>Sich mit Spielkonsolen vergn&#252;gen tun vor allem die Jungs, aber die M&#228;dchen holen auf. Wenn gespielt wird, dann nicht bloss kurz sondern in l&#228;ngeren Sitzungen, die meist l&#228;nger als eine Stunde dauern.</li>
<li>Alles, was einen Touch Screen hat, Musik in grossen Mengen speichern und wiedergeben kann, kein Kabel und eine lange Betriebszeit hat, ist angesagt.</li>
<li>Alles, was an einem Kabel h&#228;ngt und klobig ist, wird gemieden.</li>
</ul>
<p>All die im Bericht genannten Punkte, kann ich als Vater bei meinen eigenen Kindern weitgehend best&#228;tigen. Anbieter tun gut daran, die Entscheidungskriterien ihrer zuk&#252;nftigen Kunden ernst zu nehmen und deren Lebensgewohnheiten zu ber&#252;cksichtigen, wobei ein Grossteil der von Matthew Robson Beobachtungen auch auf die etwas &#228;ltere Generation zutrifft.</p>
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