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	<title>DOBSZAYs Ansichten und Einsichten &#187; Patente</title>
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	<description>Gedanken und Kommentare zum Zeitgeschehen in der Informationsgesellschaft - Hintergrundinformationen und Kausalzusammenhänge aus einer ganzheitlichen und interdisziplinären Sicht: technisch, gesellschaftlich, ethisch, wirtschaftlich und rechtlich</description>
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		<title>Insekten-H&#252;ftgelenke und Patente</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2011-07-01/insekten-huftgelenke-und-patente/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 15:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wissenschaftler vom Karlsruher Institut f&#252;r Technologie (KIT) haben herausgefunden, dass die H&#252;ftgelenke von allen R&#252;sselk&#228;ferarten nicht wie bisher angenommen Kugel- oder Scharniergelenke sind, sondern wie Schraube und Mutter funktionieren. Damit ist die Schraube keine menschliche Erfindung sondern lediglich die Entdeckung eines Prinzips, das in der Natur schon seit Millionen von Jahren existiert.
In diesem Zusammenhang stellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Grosser brauner R&#252;sselk&#228;fer" src="/images/tiere/ruesselkaefer_grosser_brauner02_200.jpg" alt="Grosser brauner R&#252;sselk&#228;fer" align="left" />Wissenschaftler vom Karlsruher Institut f&#252;r Technologie (KIT) haben <a title=\"SPIEGEL ONLINE - Schraubgewinde lassen K&#228;fer besser klettern\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zcGllZ2VsLmRlL3dpc3NlbnNjaGFmdC9uYXR1ci8wLDE1MTgsNzcxNDkxLDAwLmh0bWw=" target=\"_blank\">herausgefunden</a>, dass die H&#252;ftgelenke von allen R&#252;sselk&#228;ferarten nicht wie bisher angenommen Kugel- oder Scharniergelenke sind, sondern wie Schraube und Mutter funktionieren. Damit ist die Schraube keine menschliche Erfindung sondern lediglich die Entdeckung eines Prinzips, das in der Natur schon seit Millionen von Jahren existiert.</p>
<p>In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwiefern Erfindungen von Entdeckungen unterschieden werden k&#246;nnen und wie damit eine der vier Grundvoraussetzungen f&#252;r ein Patent &#252;berpr&#252;ft und nachgewiesen werden kann. Was geschieht mit rechtsg&#252;ltig erteilten oder sogar gerichtlich best&#228;tigten Patenten, wenn man sp&#228;ter entdeckt, dass es sich nicht um eine bislang nicht dagewesene technische Erfindung handelt? Wird es dann f&#252;r ung&#252;ltig erkl&#228;rt? Der vorliegende Fall hat grunds&#228;tzlich das Potential, das gesamte <a title=\"Immaterialg&#252;terrecht zwischen Kommerz und Ethik (Teil 1)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTAtMDYtMTcvaW1tYXRlcmlhbGd1ZXRlcnJlY2h0LXp3aXNjaGVuLWtvbW1lcnotdW5kLWV0aGlrLXRlaWwtMS8=">Patentwesen</a> in Frage zu stellen.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4134" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Immaterialg&#252;terrecht zwischen Kommerz und Ethik (Teil 1)</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2010-06-17/immaterialgueterrecht-zwischen-kommerz-und-ethik-teil-1/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 13:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Urheber- und Patentrecht hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Urspr&#252;nglich wurden diese Immaterialg&#252;terrechte geschaffen, um die Sch&#246;pfer geistiger Werke vor Ausbeutung und Fremdverwertung zu sch&#252;tzen, was grunds&#228;tzlich ein berechtigtes Anliegen darstellt. Nur leider hat die Rechtspraxis mittlerweile derart perverse Formen mit verheerenden Konsequenzen f&#252;r die Gesellschaft angenommen, dass es bei der breiten Bev&#246;lkerung zunehmen auf Unverst&#228;ndnis und Akzeptanzprobleme st&#246;sst. Soziale Ungerechtigkeit durch k&#252;nstliche Ressourcenverknappung, ungerechtfertigte Urheberrechts-Pauschalabgaben auf Konsumg&#252;tern sowie Behinderung der freien Entwicklung von Wissen und des Kulturaustausches sind die Folgen. Dieser Zustand schreit nach Reformen, welche von der Lobby der Profiteure der aktuellen Rechtsordnung mit allen Mitteln unterdr&#252;ckt und bek&#228;mpft wird. Der folgende Beitrag beleuchtet die Problematik leicht verst&#228;ndlich aus einer ganzheitlichen Sicht und skizziert L&#246;sungsans&#228;tze, die zur Diskussion anregen sollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Justitia" src="/images/justitia6_small.gif" alt="Justitia" align="left" />Das Immaterialg&#252;terrecht besch&#228;ftigt mich nun schon seit einigen Jahren. Mir scheint, dass das geltende Recht und dessen aktuelle Weiterentwicklung immer weniger das Rechtsempfinden der breiten Bev&#246;lkerung widerspiegelt. Durch die Digitalisierung und anhand der Patentierung von Nahrung und lebenden Organismen wird diese Kluft erst wirklich so richtig sichtbar. Das Immaterialg&#252;terrecht ist weder ein Naturrecht, noch basiert es auf einer sozialen Konvention. Es wurde von einer juristischen Elite erfunden, um einer kleinen Minderheit einen kommerziellen Vorteil zu verschaffen. Die Zahl der Rechtsanw&#228;lte, die sich mit dem Immaterialg&#252;rrecht befassen, ist die zweitgr&#246;sste gleich nach der der Scheidungsanw&#228;lte. So einfach das Thema auf den ersten Blick auch zu sein scheinen mag, so kompliziert ist die Materie, wenn man sich mit ihrer konkreten (technischen) Anwendung und ihren massiven gesellschaftlichen Auswirkungen befasst. Dann kommt man nicht umhin, neben kommerziellen und rechtlichen Aspekten sowohl die Ethik als auch die Funktionsweise der Technologie in die &#220;berlegungen miteinzubeziehen. Dies habe ich in den vergangenen Jahren getan und meine Gedanken dazu in dieser 3-teiligen Beitragsreihe formuliert.</p>
<p><em>Zum Immaterialg&#252;terrecht geh&#246;ren das Patentrecht, das Marken- und Designrecht und das Urheberrecht. Die vorliegende Beitragsreihe besch&#228;ftigt sich ausschliesslich mit dem Patent- und dem Urheberrecht, ihrer Anwendung im Zusammenhang mit den aktuellen Technologien und den damit verbunden Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Rechtspraxis.</em></p>
<h3>Gesellschaftliche Auswirkungen technologischer Entwicklungen</h3>
<p>Dank der Informations- und Kommunikationstechnologie von heute ist die digitale Speicherung, Verarbeitung und &#220;bertragung von Informationen innert k&#252;rzester Zeit, ohne Qualit&#228;tsverlust und unabh&#228;ngig von der &#220;bertragungsdistanz m&#246;glich. Dies f&#252;hrt zu immer schnelleren Entwicklungszyklen im Markt und ganz neuen Herausforderungen in einer globalisierten Gesellschaft, deren Wirtschaftswachstum in erster Linie auf dem Raubbau an nat&#252;rlichen Ressourcen, einer stetig wachsenden Verschuldung und einer erh&#246;hten Umlaufgeschwindigkeit von Geld und G&#252;tern basiert. Zu einem der in diesem Zusammenhang brisantesten Themen geh&#246;rt unbestritten das Immaterialg&#252;terrecht mit weitreichenden Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.</p>
<p><span id="more-162"></span><img src="http://www.dobszay.ch/rsc/images/book.gif" alt="" hspace="10" width="100" height="100" align="left" />Vor der Erfindung des <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9CdWNoZHJ1Y2s=" target=\"_blank\">Buchdrucks</a> durch <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Kb2hhbm5lc19HdXRlbmJlcmc=" target=\"_blank\">Gutenberg</a> in Europa und parallel dazu durch die Chinesen war Wissen(schaft) nur wenigen der Schrift M&#228;chtigen vorbehalten, die Zugang zu den von Hand geschriebenen Schriften hatten. Durch den Buchdruck wurden Dokumente kosteng&#252;nstiger und wesentlich schneller reproduziert und so das Wissen verbreitet und weiterentwickelt, was aber vor allem erst durch den freien Zugang sowie die gemeinsame Nutzung und den gegenseitigen Austausch erm&#246;glicht wurde. Sp&#228;ter wurden der vormals freie Zugang zu Wissen und dessen freie Nutzung durch die Einf&#252;hrung von Urheberrechten und Patenten ganz erheblich eingeschr&#228;nkt. Seither sind nur noch ein paar wenige an der Profitteilhaberschaft berechtigt, denen ein Recht an der Wissensverwertung zugebilligt wird oder die ein solches Recht als Erste geltend gemacht und in einem Register eingetragen haben. Erst mit dem Immaterialg&#252;terrecht wurde es m&#246;glich, eine Wissens&#246;konomie zu schaffen, in der Wissen privatisiert und zur handelbaren Ware wurde. Damit wurde das Zeitalter der &#8220;Wissensgesellschaft&#8221; eingel&#228;utet.</p>
<h3>Fortschritt und Investitionsschutz</h3>
<p><img src="http://www.dobszay.ch/images/atomic_particle.jpg" alt="" hspace="10" width="100" height="95" align="left" />In den Industrienationen werden die Immaterialg&#252;terrechte vor allem mit den teils hohen Investitionen f&#252;r die Schaffung neuen Wissens begr&#252;ndet. Es ist zwar richtig, dass die Entwicklung der Wissenschaften vor allem erst seit der Einf&#252;hrung von Immaterialg&#252;terrechten grosse Fortschritte gemacht hat, was von den Profiteuren dieser Einrichtung gerne als Ursache gesehen und als Segen f&#252;r die Menschheit propagiert wird. Nur werden dabei leider Ursache und Wirkung verwechselt und daraus Schlussfolgerungen abgeleitet, die jeglicher Wissenschaftlichkeit entbehren. Der Entwicklungsschub ist vielmehr auf die immensen Geldmittel zur&#252;ckzuf&#252;hren, die im letzten Jahrhundert vor allem aus Steuergeldern in Forschung und Entwicklung investiert wurden, sowie die technischen M&#246;glichkeiten und Mittel, welche sich gegenseitig befruchtet und so quasi hochgeschaukelt haben. Trotz der grossen Zahl der Errungenschaften konnte der Fortschritt jedoch bei weitem nicht mit den Investitionssummen Schritt halten und hat sich nur unterproportional entwickelt &#8211; besonders wenn man davon ausgeht, dass mit dem exponentiellen Wachstum der Weltbev&#246;lkerung in den vergangenen Jahrzehnten auch das Innovationspotential in einem vergleichbaren Ausmass gewachsen sein m&#252;sste.</p>
<p>Die Vertreter der Immaterialg&#252;terindustrie behaupten, ohne einen Schutz vor Verwertung durch Dritte w&#252;rde es den Unternehmen an Anreizen f&#252;r Investitionen in Innovationen fehlen, was sich wiederum negativ auf die Innovationsrate und den technischen und kulturellen Fortschritt auswirken w&#252;rde. Ein exklusives Verwertungsrecht stellt ein Monopol dar und Monopole sind Gift f&#252;r die freie Marktwirtschaft und den Fortschritt, denn sie ersticken Innovationen im Keim. In einem freien Markt werden Verbesserungen und Innovationen prim&#228;r durch den Wettbewerb angeheizt. Jeder Anbieter versucht, seinen Kunden das beste Produkt zu bieten, um diese durch Zufriedenheit l&#228;ngerfristig und nachhaltig an sich zu binden, und sich so einen angebotsseitigen Wettbewerbsvorteil zu schaffen.</p>
<h3>Soziale Ungerechtigkeit durch k&#252;nstliche Ressourcenverknappung</h3>
<p>Bewohner der &#228;rmeren L&#228;nder der Welt haben in der Regel nicht die finanziellen Mittel, ihre Rechte an ihren eigenen Immaterialg&#252;tern international und insbesondere in der hochtechnologisierten und vollb&#252;rokratisierten Welt der westlichen Industriestaaten zu sichern und durchzusetzen. Ein Ungleichgewicht der Kr&#228;fte ist die Folge. Zus&#228;tzlich wird f&#252;r die &#228;rmeren Entwicklungsl&#228;nder der Zugang zu f&#252;r ihre Entwicklung notwendigem Wissen und dessen Nutzung durch die f&#252;r sie zu hohen Lizenzkosten unbezahlbar. Diese k&#252;nstliche Ressourcenverknappung durch Immaterialg&#252;terrechte stempelt sie zwangsl&#228;ufig zu Unterprivilegierten im globalen Markt. Der Schluss daraus, dass Immaterialg&#252;terrechte asozial sind, w&#228;re daher gar nicht so abwegig, weil sie die ohnehin schon schwachen noch weiter benachteiligen. Die Immaterialg&#252;terrechte haben seit ihrer Einf&#252;hrung fast unver&#228;ndert &#252;berlebt und die aktuellen Reformbestrebungen gehen nur einseitig in Richtung Ausbau und Verl&#228;ngerung der Schutzfristen. Eine Reform des Immaterialg&#252;terrechts erachte ich pers&#246;nlich als dringend n&#246;tig und schon lange &#252;berf&#228;llig, denn in der heutigen Form f&#252;hren Patente und Urheberrechte zu einem falschen und &#252;bertriebenen Protektionismus und behindern die freie Entwicklung von Wissen sowie auch den freien Kulturaustausch.</p>
<p><img src="http://www.dobszay.ch/images/treeplanter.jpg" alt="" hspace="10" width="100" height="102" align="left" />Gerade Patente sind im Bereich der Gen- und Stammzellenforschung sowie besonders auch im Nahrungsmittelbereich sehr problematisch. So ist zum Beispiel in den letzten Jahrzehnten ein Oligopol f&#252;r Saatgut und Pestizide entstanden, das es geschafft hat, die Nahrungsmittelproduktion weltweit bereits zu mehr als 70% von sich abh&#228;ngig zu machen und so die Nahrungsmittel im Namen des technologischen Fortschritts k&#252;nstlich zu verteuern. Dominant in diesem Markt tun sich <a title=\"Monsanto\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5tb25zYW50by5jb20v" target=\"_blank\">Monsanto</a> und <a title=\"Syngenta\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3N5bmdlbnRhLmNvbS9kZS8=" target=\"_blank\">Syngenta</a> hervor. Aber auch im medizinischen Bereich sind Patente aus ethischer Sicht nicht unproblematisch, da sie es den Reichen vorbehalten, von Errungenschaften der Forschung zu profitieren. Wer nicht gen&#252;gend Geld hat, wird von der medizinischen Versorgung ausgegrenzt und bleibt krank. Die fehlenden Medikamente und Impfstoffe in Afrika sind nur ein Beispiel daf&#252;r.</p>
<h3>Die Frage der Patentierbarkeit</h3>
<p>Im Zusammenhang mit Patenten ist der feine Unterschied in der Definition von Erfindung und Entdeckung von entscheidender Bedeutung. <em>Entdeckungen</em> sind das Resultat von <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9BbmFseXNl" target=\"_blank\"><em>Analysen</em></a> und die blosse Entdeckung von Naturgesetzen sowie deren Anwendung begr&#252;nden noch keinen hinreichenden Tatbestand f&#252;r ein exklusives Recht an einem Verwertungsschutz und d&#252;rfen nicht einer kleinen Minderheit vorbehalten werden. <em>Erfindungen</em> hingegen sind das Resultat von <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9TeW50aGVzZQ==" target=\"_blank\"><em>Synthesen</em></a> und bed&#252;rfen einer gewissen Sch&#246;pfungskraft, die bei der Analyse naturgem&#228;ss nicht gegeben ist. Deshalb ist auch eine der vier Voraussetzung f&#252;r ein Patent neben der Neuheit die Erfindungs-/Sch&#246;pfungsh&#246;he beziehungsweise erfinderische T&#228;tigkeit, welche die besagte Sch&#246;pfungskraft als &#8220;sch&#246;pferischen &#220;berschuss&#8221; widerspiegelt und sich nicht zwangsl&#228;ufig aus der &#8220;normalen&#8221; technischen Entwicklung ergibt. In der Praxis problematisch ist dabei aber, dass es daf&#252;r keine exakte Definition oder Masseinheit gibt und die Beurteilung immer stark vom Stand der Technik beziehungsweise dem Wissensstand des Urteilenden abh&#228;ngig ist, auch wenn es teilweise standardisierte Verfahren zu dessen Objektivierung gibt. Besonders in den USA sind viele Pr&#252;fer schlecht qualifiziert, was immer wieder zur Erteilung von kuriosen und fragw&#252;rdigen Patenten f&#252;hrt.</p>
<p>Klassische Beispiele von patentierbaren Synthese-Ergebnissen sind Algorithmen (nach US-Recht, aber nicht in Europa), Baupl&#228;ne f&#252;r technische Konstruktionen oder chemische Formeln f&#252;r synthetische Stoffe wie Polymere oder rostfreie Stahllegierungen, die in der Natur nicht vorkommen. Inwieweit die Resultate der Genforschung als noch sehr junge Wissenschaft die Voraussetzung f&#252;r die n&#246;tige Erfindungsh&#246;he erf&#252;llen, gibt immer wieder Anlass zur Diskussion. Der Grund daf&#252;r liegt darin, dass in der Anfangsphase jeder Wissenschaft die Grenzen zwischen Analyse und Synthese nicht klar erkennbar sind, weil bei der empirischen, experimentellen Forschung stark mit synthetischen Methoden gearbeitet wird. Bei genauer Betrachtung d&#252;rfte jedoch die Rechtm&#228;ssigkeit einer Grosszahl der Patente an gerade dieser Erfindungsh&#246;he scheitern.</p>
<p>In der Rechtspraxis wird der Unterschied zwischen Erfindung und Entdeckung oftmals vernachl&#228;ssigt, weil viele Juristen mangels technischer Fachkenntnisse zu falschen Einsch&#228;tzungen gelangen. Bei der Pr&#252;fung zur Patenterteilung werden zudem nur die beiden Kriterien &#8220;technische Regel&#8221; und &#8220;gewerbliche Anwendbarkeit&#8221; gen&#252;gend gepr&#252;ft, da eine substanzielle und inhaltlich hinreichende Pr&#252;fung der &#8220;Neuheit&#8221; und &#8220;Erfindungsh&#246;he&#8221; meist sehr aufwendig und kostspielig und zudem ohne gen&#252;gende technische Fachkenntnisse nicht zu bewerkstelligen w&#228;re. Deshalb wird eine solche Pr&#252;fung auf einen allf&#228;lligen Rechtsstreit vertagt. Wer sich das Risiko eines Rechtsstreits nicht leisten kann, bleibt auf der Strecke und hat praktisch keine reelle Chance, zu seinem Recht zu kommen. Hier gilt das Recht des Finanzkr&#228;ftigeren. M&#252;ssten bei der Patentanmeldung die Erfindungsh&#246;he und die Neuheit wenigstens mit plausiblen Argumenten belegt werden, so s&#228;he die Situation schon etwas anders aus und die Anzahl der neu erteilten Patente w&#252;rde merklich sinken.</p>
<p>Die Voraussetzung der Neuheit kann bei Entdeckungen aus zwei ganz unterschiedlichen Gesichtspunkten beurteilt werden: aufgrund des Wissensstandes einerseits und aufgrund der Naturgesetze als Sachverhalt andererseits. Da sich die Gesetzm&#228;ssigkeiten der Natur naturgem&#228;ss nicht ver&#228;ndern, kann deren Entdeckung nicht wirklich als Neuigkeit gewertet werden. Eine Botschaft ist nur f&#252;r den neu, der sie zum ersten Mal h&#246;rt. Der Inhalt der Botschaft kann dabei gut und gerne Jahrmillionen alt sein. Logisch-konsequent w&#228;re somit allenfalls nur die Nachahmung und Reproduktion der Natur mittels nicht nat&#252;rlicher (d.h. in der Natur nicht vorkommender) Verfahren patentf&#228;hig, keinesfalls aber das Resultat als Kopie der Natur oder das Naturgesetz und der nat&#252;rliche Prozess, welches diesem zu Grunde liegen. Die Rechtspraxis zeigt uns aber ein ganz anderes Bild, da sie sich auf der Beurteilung der Neuigkeit aufgrund des Wissensstandes abst&#252;tzt, was unsinnigerweise auch zur Patentierung von verlorenem und wiederentdecktem Wissen f&#252;hren kann.</p>
<p>Ebenso fragw&#252;rdig ist auch die Patentierbarkeit einer Kombination von Standard-Technologien, denn die Verkn&#252;pfung von zwei oder mehreren trivialen Sachen ist schliesslich auch nur trivial und stellt  in der Regel keinen sch&#252;tzenswerten Sch&#246;pfungsakt dar. Prominentestes Beispiel ist die Verkn&#252;pfung eines herk&#246;mmlichen Gaspedals und Elektronik zu einem elektronischen Gaspedal, bei dem das US Supreme Court die Patentierbarkeit <a title=\"Trivialpatent gescheitert\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMDUtMDMvdHJpdmlhbHBhdGVudC1nZXNjaGVpdGVydC8=" target=\"_blank\">verneinte</a>, da die Kombination bekannter Elemente lediglich ein vorhersagbares Ergebnis liefert und damit keine patentw&#252;rdige Innovation darstellt. Das gleiche Urteil d&#252;rfte auch der <a title=\"Klage: Apples iPhone verst&#246;&#223;t gegen Patente\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nb2xlbS5kZS8wOTEyLzcxNjkxLmh0bWw=" target=\"_blank\">Klage</a> der US-amerikanischen Kanzlei St. Clair Intellectual Property Consultants gegen die Kamera in Apples iPhone zu Teil werden, welche gem&#228;ss Klageschrift gegen vier Patente im Besitze der Kanzlei verstossen soll, welche die Nutzung einer Digitalkamera im Zusammenspiel mit einem Computer oder Mobiltelefon beschreiben.</p>
<h3>Patente auf Software</h3>
<p>Die Patentierbarkeit von Software ist vor allem eine US-amerikanische Erfindung. Doch auch in Europa wird auf Druck der USA hin vermehrt eine Erweiterung der Patenterteilung f&#252;r Software diskutiert. In den Anfangsjahren der Software-Entwicklung, war Software lediglich eine Dreingabe zur verkauften Hardware und wurde meist kostenlos mitgeliefert. Diese Software konnte und durfte von jedermann kopiert und weiterentwickelt werden, denn der Quellcode wurde gleich mitgeliefert.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Apple" src="/images/logos/apple_logo01.jpg" alt="Apple Logo" align="left" />Wie im Dokumentarfilm &#8220;<a title=\"Triumph of the Nerds\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PTNqVjNKZHRhT0djJmFtcDtmZWF0dXJlPVBsYXlMaXN0JmFtcDtwPTRENUNENjM3RjczQzI0QzcmYW1wO2luZGV4PTAmYW1wO3BsYXluZXh0PTE=" target=\"_blank\">Triumph of the Nerds</a>&#8221; aus dem Jahr 1996 zu sehen ist, vertrat der Apple-Mitgr&#252;nder Steve Jobs damals noch eine v&#246;llig andere Haltung als heute und manifestierte seine Einstellung zu Immaterialg&#252;terrechten mit einem Zitat von Pablo Picasso: <em>&#8220;Gute K&#252;nstler kopieren, grossartige K&#252;nstler klauen.&#8221;</em> Weiter gab Jobs zu: <em>&#8220;Wir waren immer schamlos, wenn es darum ging, grossartige Ideen zu stehlen.&#8221;</em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/CW0DUg63lqU&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/CW0DUg63lqU&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object><br />
<em>Interview mit Steve Jobs (aus &#8220;Triumph of the Nerds&#8221;)</em></p>
<p>Dies gilt auch f&#252;r die gesamte Softwareindustrie. Und genau damit sind Unternehmen wie Microsoft und Apple erst zu dem geworden, was sie heute sind. Sie kopieren gegenseitig Ideen, nennen dies Innovation und verklagen sich darauf gegenseitig wie Ex-Sun-Chef Jonathan Schwartz in seinem Blog-Beitrag mit dem Picasso-Zitat &#8220;<a title=\"Ex-Sun-Chef Jonathan Schwartz: Good Artists  Copy, Great Artists Steal\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2pvbmF0aGFuaXNjaHdhcnR6LndvcmRwcmVzcy5jb20vMjAxMC8wMy8wOS9nb29kLWFydGlzdHMtY29weS1ncmVhdC1hcnRpc3RzLXN0ZWFsLw==" target=\"_blank\">Good Artists Copy, Great Artists Steal</a>&#8221; als Titel aus eigener Erfahrung erz&#228;hlt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KhjVidOFqBo&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/KhjVidOFqBo&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Der Film &#8220;<a title=\"Patent Absurdity\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3BhdGVudGFic3VyZGl0eS5jb20v" target=\"_blank\">Patent Absurdity</a>&#8221; beleuchtet Softwarepatente im geschichtlichen Kontext der Rechtsprechung und zeigt, welcher Schaden durch sie den Softwareentwicklern und der Wirtschaft zugef&#252;gt wird:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="289" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/p/19E6F201BF9EB7D0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="289" src="http://www.youtube.com/p/19E6F201BF9EB7D0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object><br />
<em>Film &#8220;Patent Absurdity&#8221;</em></p>
<p>Wenn jemand eine Erfindung macht und diese patentieren lassen m&#246;chte, muss er sich zuerst informieren und vergewissern, dass noch kein anderer ein Patent f&#252;r die gleiche Erfindung eingereicht hat. Dass mehrere Personen mit vergleichbaren Aufgaben und Lebensbedingungen nahezu zeitgleich die gleiche Erfindung machen, ist nicht ungew&#246;hnlich. Schliesslich suchen sie alle L&#246;sungen f&#252;r das gleiche Problem. Doch nur der erste Einreicher der Patentschrift erh&#228;lt die exklusiven Verwertungsrechte. Dies f&#252;hrt immer wieder zu v&#246;llig absurden Situationen und sogar f&#252;r Patentanw&#228;lte ist es angesichts der Berge von Patentschriften mittlerweile eine Zumutung, Patente zu recherchieren.</p>
<h3>Monopole und Monokulturen in der Landwirtschaft</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Monsanto" src="/images/logos/monsanto_logo.gif" alt="Monsanto Logo" align="left" />Patente spielen in der Bio- und Gentechnologie speziell bei gentechnisch ver&#228;nderten Organismen (GVOs) eine wichtige Rolle. Dabei wird Saatgut im Labor designed und f&#252;r den Verkauf industriell gez&#252;chtet. Die Hersteller besitzen Patente auf die Gene der genmanipulierten Pflanzen und damit auch auf deren Saatgut. Ein Bauer, der dieses erwirbt, bekommt die Lizenz zur einmaligen Aussaat. Samen aus der Ernte f&#252;r die n&#228;chste Aussaat zur&#252;ckzubehaltenn, wird in den Lizenzbestimmungen verboten und von den Herstellern als Lizenzgeber sowohl mit legalen als auch mit dubiosen bis kriminellen Mitteln geahndet. Ebenso haben auch Wachstumsf&#246;rderer, D&#252;ngemittel, Pestizide und Insektizide in den letzten Jahrzehnten die Landwirtschaft erobert. Pestizide (z.B. Roundup von Monsanto) und dagegen resistente, gentechnisch ver&#228;nderte Lebensmittel (z.B. Roundup Ready Soja von Monsanto) kommen beide vom gleichen Hersteller, denn nur die Pestizidhersteller selber sind wirklich in der Lage, gegen ihre Pestizide resistentes Saatgut zu produzieren, da nur sie &#252;ber das daf&#252;r n&#246;tige detaillierte Wissen verf&#252;gen. Saatgut und Pestizid werden oft parallel entwickelt. Durch den Aufkauf von Konkurrenten auf der ganzen Erde haben die Hersteller (allen voran die Firma Monsanto) eine globale Monopolstellung erworben. Diese nutzen sie bei ihren Preisen schamlos aus. Ihre Monopole sichern sie, indem sie ihre Kunden in die Abh&#228;ngigkeit treiben. Das 475 Tonnen schwere Saatgutgeschenk von Monsanto an Haiti im Wert von 4 Millionen US-Dollar im Rahmen das USAID-Hilfsprogramms &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy51c2FpZC5nb3YvaGVscGhhaXRpLw==" target=\"_blank\">WINNER</a>&#8221; ist nur eines der vielen Beispiele aus der j&#252;ngsten Vergangenheit.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Monsanto Roundup Ready Soja" src="/images/logos/monsanto_roundup_ready_soja_logo.jpg" alt="Monsanto Roundup Ready Soja Logo" align="left" />Patente haben die Landwirtschaft v&#246;llig ver&#228;ndert. Sie haben die Landwirte mit falschen Versprechungen von den Saatgut- und Pestizid-Herstellern abh&#228;ngig gemacht und sich f&#252;r deren teure Produkte verschulden lassen. Darunter leiden nicht nur die Bauern sondern leidet auch die Artenvielfalt der Natur, die bald nicht mehr so genannt werden kann, wenn es einerseits durch gezielte Monokultivierung und andererseits durch <a title=\"Gentechnisch ver&#228;nderter Organismus\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9UcmFuc2dlbg==" target=\"_blank\">transgene</a> Verunreinigungen (nat&#252;rliche Kreuzung von nat&#252;rlichen, einheimischen mit genmanipulierten Organismen) bald nur noch Nutzpflanzen mit manipulierten Genen gibt. Die nat&#252;rliche Kreuzung kann schliesslich nicht verhindert werden. Genmanipulierte Organismen und Monokulturen sind anf&#228;llig auf verschiedene einheimische Krankheiten im Gegensatz zu den einheimischen Organismen, die sich &#252;ber Jahrhunderte und Jahrtausende an Krankheiten und Sch&#228;dlinge in ihrem unmittelbaren &#214;kosystem angepasst haben. Es w&#228;re auch gar nicht m&#246;glich, ein einziges Saatgut gegen alle verschiedene, lokale Krankheiten resistent zu machen. Die Eier legende Wollmilchsau gibt es auch in der Pflanzenwelt nicht.</p>
<p>So tragen Patente dazu bei, dass das Gleichgewicht der Natur empfindlich gest&#246;rt wird. Die Folgen sind heute noch gar nicht richtig absch&#228;tzbar. Sie werden aber verheerend sein und sind dies teilweise heute schon. Hunderte von Mais-, Kartoffel- und Apfelsorten sind bereits verschwunden und die weltweite Hungersnot hat mehr zu- als abgenommen. Mit effizienter Nahrungsmittelproduktion oder Sicherstellung der Lebensmittelversorgung hat das also nichts zu tun. Patente machen die Gewinnmaximierung einiger weniger, globaler Unternehmen auf Kosten vieler erst m&#246;glich. Werden sie auch f&#252;r die Sch&#228;den an der Natur und an unserer Lebensgrundlage aufkommen, die sie verursachen? Hinzu kommen noch die gesundheitlichen Risiken f&#252;r den Menschen, welche bisher nur h&#246;chstens oberfl&#228;chlich untersucht wurden. Zu gross ist die Angst der Saatgut-Hersteller, ihre Investitionen abschreiben zu m&#252;ssen, wenn publik w&#252;rde, dass genmanipulierte und mit Giften (Pestiziden) behandelte Lebensmittel gesundheitssch&#228;digend w&#228;ren. Die Warnungen namhafter Wissenschaftler werden ignoriert und die Ergebnisse ihrer Studien systematisch unterdr&#252;ckt.</p>
<p>Es ist nur ein kleiner Schritt, die Patentierung von Pflanzen auf Tiere und Menschen zu &#252;bertragen. Dies w&#252;rde in letzter Konsequenz dazu f&#252;hren, dass die nat&#252;rliche Fortpflanzung nicht nur bei Pflanzen sondern auch bei Tieren und sogar bei Menschen verboten w&#252;rde beziehungsweise von einem multinationalen Konzern ohne jegliche Ethik lizenziert werden m&#252;sste. Ich kenne niemanden, der in einer solchen Welt leben m&#246;chte.</p>
<h3>Patente, Gesundheitsgef&#228;hrdung und Korruption</h3>
<p>In der Lebensmittel- und in der Pharmaindustrie sind mittlerweile praktisch alle Produkte durch Patente gesch&#252;tzt, weil sie mindestens teilweise synthetisch hergestellt werden. Speziell gilt dies  f&#252;r gentechnisch ver&#228;nderte Lebensmittel und gentechnisch erzeugte Medikamente. F&#252;r die Zulassung zum Verkauf m&#252;ssen sie eine Unbedenklichkeitspr&#252;fung bestehen. Analog werden auch Chemikalien auf ihre Gesundheitsgef&#228;hrdung gepr&#252;ft und je nach dem in Giftklassen eingeteilt. Die Studien daf&#252;r sind teuer und dauern lange. Den Weg durch Manipulation und Bestechung abzuk&#252;rzen und &#8220;kosteng&#252;nstiger&#8221; zu gestalten, ist &#228;usserst verlockend.</p>
<p>US-amerikanische Zulassungsbeh&#246;rde Federal Drugs Administration (FDA) setzt dabei einen globalen de facto Standard. Ihre wissenschaftlichen Mitarbeiter stehen nicht selten unter einem ungeheuren Druck und sind regelm&#228;ssig das Ziel von Lobbyisten und Bestechungsversuchen. Aber auch unabh&#228;ngige Wissenschaftler an namhaften Universit&#228;ten werden schnell zu Opfern der Korruption, wenn sie sich zu kritisch oder gar warnend zu den Risiken von synthetisch (gentechnisch oder chemisch) hergestellten Produkten &#228;ussern. Wie Wissenschaftler so werden auch Journalisten gerne zur T&#228;uschung der &#214;ffentlichkeit instrumentalisiert. Irref&#252;hrende Reportagen und gef&#228;lschte Studien geh&#246;ren heute leider schon fast zur Tagesordnung. Das Insektizid <a title=\"Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9EaWNobG9yZGlwaGVueWx0cmljaGxvcmV0aGFu" target=\"_blank\">DDT</a>, <a title=\"Polychlorierte Biphenyle (PCB)\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Qb2x5Y2hsb3JpZXJ0ZV9CaXBoZW55bGU=" target=\"_blank\">PCB</a> und Dioxine haben schon genug Sch&#228;den angerichtet, weil sie die Zulassung erhielten, ohne dass ihre Auswirkungen auf den Menschen untersucht und vor allem auch offen gelegt worden w&#228;ren. GVOs folgen dieser Tradition.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="GVO - gentechnikfrei" src="/images/natur_gesundheit_umwelt/gvo_gentechnikfrei_logo_rdax_100.jpg" alt="gentechnikfrei Logo" align="left" />Die Kennzeichnungspflicht von gentechnisch ver&#228;nderten oder hergestellten Produkten ist nicht weltweit einheitlich geregelt. Viele L&#228;ndern kennen eine solche Pflicht gar nicht. Ohne eine Kennzeichnungspflicht von gentechnisch ver&#228;nderten Lebensmitteln und gentechnisch hergestellten Medikamenten und Nahrungsmitteln wird dem Konsumenten jedoch die Wahlm&#246;glichkeit und Wahlfreiheit verwehrt. Es ist ihm nicht m&#246;glich, sich bewusst f&#252;r oder gegen den Konsum von genmanipulierten Nahrungsmitteln zu entscheiden. Er wird irregef&#252;hrt, bevormundet und in gewissen F&#228;llen sogar vergiftet oder einfach nur als Versuchskaninchen missbraucht.</p>
<p>Patente gef&#228;hrden indirekt die Unabh&#228;ngigkeit der Wissenschaft. Mit Bestechungen und Einsch&#252;chterungen definieren Lobbyisten die Spielregeln und beeinflussen den Kampf um Forschungsgelder und gut bezahlte Jobs. W&#228;ren Gene und damit auch Lebensmittel gar nicht patentierbar, w&#228;re die gesundheitliche Gef&#228;hrdung der Bev&#246;lkerung wesentlich geringer und es g&#228;be praktisch kaum noch Korruption im Zusammenhang mit der Zulassung von Lebensmitteln. Es g&#228;be auch kaum Anreize mehr, wissenschaftliche Studien zu f&#228;lschen. Die Wissenschaft w&#252;rde von einem Leistungs- und Prostitutionsdruck befreit und k&#246;nnte sich wieder vermehrt ihrer Kernaufgabe widmen, n&#228;mlich neues Wissen zu schaffen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das Patentrecht basiert nicht auf einem Naturrecht, sondern ist ein widernat&#252;rliches Konstrukt, das die Natur weitgehend ignoriert. Es f&#252;hrt zu ungerechtfertigten und unverh&#228;ltnism&#228;ssigen Benachteiligungen sowie zu entsprechenden Wettbewerbsverzerrungen. Patente f&#252;hren (wenn auch nur indirekt) zur Gef&#228;hrdung unserer Gesundheit, f&#246;rdern die Korruption und besch&#228;ftigen eine Heerschar von Anw&#228;lten. G&#228;be es keine Patente, das seinen Inhabern exklusive Verwertungsrechte von wissenschaftlichen Errungenschaften zusichert, w&#228;ren viele Probleme gel&#246;st, die erst durch das Patentrecht geschaffen wurden.</p>
<p><em>Im n&#228;chsten Beitrag werde ich das Urheberrecht kritisch hinterfragen, bevor ich im dritten Teil bestehende L&#246;sungsans&#228;tze kommentiere und eine eigene L&#246;sung skizziere. Wer keinen Beitrag verpassen m&#246;chte, kann den <a title=\"Newsletter abonnieren\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=L3Bvc3Rfbm90aWZpY2F0aW9uLw==">Newsletter abonnieren</a>.</em></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=162" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Neues aus Absurdistan 9</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 23:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Neues aus Absurdistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit der &#8220;Entr&#252;ckung&#8221; anderer kann man Geld verdienen, das US-Patentamt zeigte sich wieder einmal von seiner v&#246;llig inkompetenten Seite und eine Schulgemeinde glaubte, ihre Sch&#252;ler &#252;ber die Webkamera deren Notbooks auch zuhause &#252;berwachen zu m&#252;ssen, und steht nun vor Gericht.
Vom Glauben der anderen profitieren
Damit Christen in den USA, die an ihre kurz  bevorstehende Entr&#252;ckung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der &#8220;<a title=\"Entr&#252;ckung\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9FbnRyJUMzJUJDY2t1bmc=" target=\"_blank\">Entr&#252;ckung</a>&#8221; anderer kann man Geld verdienen, das US-Patentamt zeigte sich wieder einmal von seiner v&#246;llig inkompetenten Seite und eine Schulgemeinde glaubte, ihre Sch&#252;ler &#252;ber die Webkamera deren Notbooks auch zuhause &#252;berwachen zu m&#252;ssen, und steht nun vor Gericht.</p>
<h3>Vom Glauben der anderen profitieren</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Entr&#252;ckung" src="http://www.dobszay.ch/images/geld_und_religion/entrueckung_200.jpg" alt="Entr&#252;ckung" align="left" />Damit Christen in den USA, die an ihre kurz  bevorstehende Entr&#252;ckung in den Himmel glauben, ihre irdischen Haustiere nach  ihrer pl&#246;tzlichen Himmelfahrt in guten H&#228;nden wissen, betrauen sie Atheisten mit  deren Betreuung. Darauf beruht das Gesch&#228;ftsmodell von Bart Centres Dienst  &#8220;<a title=\"Eternal Earth-Bound Pets, USA\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2V0ZXJuYWwtZWFydGhib3VuZC1wZXRzLmNvbS8=" target=\"_blank\">Eternal Earth-Bound Pets</a>&#8220;, f&#252;r den er ein Netz von ungl&#228;ubigen Tierpflegern  aufgebaut hat. Naja, so lassen schliesslich auch orthodoxe Juden am Sabbath alles ihnen Verbotene von sogenannten &#8220;<a title=\"Shabbat Goy\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5qZXdpc2hlbmN5Y2xvcGVkaWEuY29tL3ZpZXcuanNwP2FydGlkPTUxOCZhbXA7bGV0dGVyPVM=" target=\"_blank\">Shabbat Goys</a>&#8221; verrichten. F&#252;r irgendetwas sind auch die Ungl&#228;ubigen immer zu gebrauchen. (<em>Quelle: <a title=\"TELEPOLIS - Geld verdienen mit Christen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzMyLzMyMTA4LzEuaHRtbCA=" target=\"_blank\">heise </a><a title=\"TELEPOLIS - Geld verdienen mit Christen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzMyLzMyMTA4LzEuaHRtbCA=" target=\"_blank\">TELEPOLIS</a></em>)</p>
<h3><span id="more-2823"></span>Deine Schule weiss immer, was du gerade tust</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Notebook mit Webcam" src="http://www.dobszay.ch/images/notebook_webcam_200.jpg" alt="Notebook mit Webcam" align="left" />Die  Lower Merion School District, eine High-School in Pennsylvania,  verteilte ihren Sch&#252;lern <a title=\"School used student laptop webcams to spy on them at school and home\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ib2luZ2JvaW5nLm5ldC8yMDEwLzAyLzE3L3NjaG9vbC11c2VkLXN0dWRlbnQuaHRtbA==" target=\"_blank\">Notebooks mit eingebauter Webkamera</a>, die vom  Administrator der Schule aktiviert werden konnte. So konnte die Schule  ihre Z&#246;glinge auch zuhause stets beobachten und glaubte einen ihrer  Sch&#252;ler wegen &#8220;ungeb&#252;hrlichen Benehmens&#8221; (wohlgemerkt!) zuhause  disziplinieren zu m&#252;ssen. Als Beweis f&#252;hrte der stellvertretende  Schulleiter ein Foto an, das mit der Webkamera des Notebooks aufgenommen  wurde. Nur dumm, dass sich der Sch&#252;ler und seine Eltern gegen  solcherlei Eingriff in die Privatsp&#228;hre zu wehren wussten und sich nun <a title=\"Suit: School-issued laptops used to spy on kids on Main Line\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5waGlsbHkuY29tL3BoaWxseS9uZXdzL2JyZWFraW5nLzg0NzE1NTEyLmh0bWw=" target=\"_blank\"> der Richter</a> mit der Angelegenheit befassen muss. Wahrscheinlich hatte die Schule eine Software wie Phoenix FailSafe zwecks Diebstahlschutz auf den Rechnern installiert, die man nat&#252;rlich auch f&#252;r andere Zwecke missbrauchen kann.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="448" height="394" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.nbcphiladelphia.com/syndication?id=84830107&amp;path=%2Fnews%2Ftech" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="448" height="394" src="http://www.nbcphiladelphia.com/syndication?id=84830107&amp;path=%2Fnews%2Ftech" allowfullscreen="true" wmode="transparent"></embed></object><br />
(Video: <a title=\"WebcamGate Family's Attorney: &quot;Who Has Access&quot;\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uYmNwaGlsYWRlbHBoaWEuY29tL25ld3MvdGVjaC9XZWJjYW1HYXRlX0ZhbWlseV9zX0F0dG9ybmV5X19fV2hvX0hhc19BY2Nlc3NfX1BoaWxhZGVscGhpYS5odG1s" target=\"_blank\">NBC Philadelphia</a>)</p>
<h3>Ein Trivialpatent f&#252;r Google</h3>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="United States Patent and Trademark Office" src="http://www.dobszay.ch/images/uspto_logo.jpg" alt="United States Patent and Trademark Office Logo" align="left" />Die (In-)Kompetenz des US-Patentamtes l&#228;sst wieder  einmal zu w&#252;nschen &#252;brig und hat eine neue Stilbl&#252;te hervorgebracht. Nach fast  sechsj&#228;hriger, eingehender &#8220;Pr&#252;fung&#8221; wurde dem Suchriesen Google ein <a title=\"Variable user interface based on document access privileges\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3BhdGZ0LnVzcHRvLmdvdi9uZXRhY2dpL25waC1QYXJzZXI/U2VjdDE9UFRPMSZhbXA7U2VjdDI9SElUT0ZGJmFtcDtkPVBBTEwmYW1wO3A9MSZhbXA7dT0lMkZuZXRhaHRtbCUyRlBUTyUyRnNyY2hudW0uaHRtJmFtcDtyPTEmYW1wO2Y9RyZhbXA7bD01MCZhbXA7czE9Nyw2NjQsNzUxLlBOLiZhbXA7T1M9UE4vNyw2NjQsNzUxJmFtcDtSUz1QTi83LDY2NCw3NTE=" target=\"_blank\">Patent</a> f&#252;r  die l&#228;nderspezifische Anzeige von Suchergebnissen zugesprochen. Ob Google daraus  einen kommerziellen Nutzen generieren kann, ist allerdings fraglich, denn jeder  nur halbwegs intelligente Programmierer wird es als Trivialpatent  erkennen. (<em>Quelle: <a title=\"Google erh&#228;lt Patent f&#252;r l&#228;nderabh&#228;ngige Anzeige von  Suchergebnissen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvR29vZ2xlLWVyaGFlbHQtUGF0ZW50LWZ1ZXItbGFlbmRlcmFiaGFlbmdpZ2UtQW56ZWlnZS12b24tU3VjaGVyZ2Vibmlzc2VuLTkzMjIzNy5odG1s">heise  online</a></em>)</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Google" src="http://www.dobszay.ch/images/google-logo_3.jpg" alt="Google Logo" align="left" />Aufgrund der IP-Adresse des Benutzers wird dessen Herkunftsland beziehungsweise das seines Internet-Providers ermittelt und abh&#228;ngig davon werden diesem unterschiedliche Daten angezeigt. So lassen sich  Sucher von gewissen Inhalten gezielt aussperren, sofern sie keinen Proxy oder Anonymisierungsdienst wie TOR benutzen. Diese simple Programmlogik ist weder  neu, noch zeugt sie von einer f&#252;r die Patentierung hinreichenden Erfindungh&#246;he, denn jede Software basiert auf solchen Wenn-Dann-Entscheidungen. So beruhen auch  alle Zugriffsberechtigungssysteme auf diesem Prinzip und auch Webseiten werden  entsprechend an die Version und F&#228;higkeiten des Browsers angepasst ausgeliefert. Nicht nur Google sondern auch etliche andere Webportale passen Inhalte und Erscheinungsbild schon sei langem auch an die IP-Adresse des Benutzers an. &#220;ber  das Google-Patent und das US-Patentamt lacht die ganze Software-Branche.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2823" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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