Immaterialgüterrecht zwischen Kommerz und Ethik (Teil 1)
17. Juni 2010
Das Urheber- und Patentrecht hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Ursprünglich wurden diese Immaterialgüterrechte geschaffen, um die Schöpfer geistiger Werke vor Ausbeutung und Fremdverwertung zu schützen, was grundsätzlich ein berechtigtes Anliegen darstellt. Nur leider hat die Rechtspraxis mittlerweile derart perverse Formen mit verheerenden Konsequenzen für die Gesellschaft angenommen, dass es bei der breiten Bevölkerung zunehmen auf Unverständnis und Akzeptanzprobleme stösst. Soziale Ungerechtigkeit durch künstliche Ressourcenverknappung, ungerechtfertigte Urheberrechts-Pauschalabgaben auf Konsumgütern sowie Behinderung der freien Entwicklung von Wissen und des Kulturaustausches sind die Folgen. Dieser Zustand schreit nach Reformen, welche von der Lobby der Profiteure der aktuellen Rechtsordnung mit allen Mitteln unterdrückt und bekämpft wird. Der folgende Beitrag beleuchtet die Problematik leicht verständlich aus einer ganzheitlichen Sicht und skizziert Lösungsansätze, die zur Diskussion anregen sollen.
in Kategorie: Finanz und Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, Immaterialgüter, Natur und Umwelt, Recherchiert und kommentiert, Recht, Software, Wissen(schaft)
Stichworte: Artenvielfalt, Ethik, Gentechnologie, Gesundheit, Immaterialgüterrecht, Landwirtschaft, Medikamente, Monopole, Monsanto, Nahrungsmittel, Patente, Pestizide, Ressourcen, Saatgut, Wissenschaft und Technik





















