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	<title>DOBSZAYs Ansichten und Einsichten &#187; Sicherheit</title>
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	<description>Gedanken und Kommentare zum Zeitgeschehen in der Informationsgesellschaft - Hintergrundinformationen und Kausalzusammenhänge aus einer ganzheitlichen und interdisziplinären Sicht: technisch, gesellschaftlich, ethisch, wirtschaftlich und rechtlich</description>
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		<title>9/11 als Z&#228;sur in der Geschichte</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 07:18:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Erste, das im Krieg stirbt, ist die Wahrheit. Und die USA sind schon seit &#252;ber 20 Jahren im Dauerkriegszustand gegen die islamische/arabische Welt. Offiziell k&#228;mpfen sie f&#252;r die Befreiung und Demokratisierung der L&#228;nder. Sie geben vor, Freiheit, Frieden und Wohlstand zu bringen. In Wahrheit geht es wie schon immer bei Kriegen einzig um Geld und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Erste, das im Krieg stirbt, ist die Wahrheit. Und die USA sind schon seit &#252;ber 20 Jahren im Dauerkriegszustand gegen die islamische/arabische Welt. Offiziell k&#228;mpfen sie f&#252;r die Befreiung und Demokratisierung der L&#228;nder. Sie geben vor, Freiheit, Frieden und Wohlstand zu bringen. In Wahrheit geht es wie schon immer bei Kriegen einzig um Geld und Macht. In diesem Fall spielt vor allem aber auch der Kampf um Ressourcen (Erd&#246;l/-gas, Metallerze, seltene Erden, etc.) und die Kontrolle &#252;ber deren Abbau und Nutzung eine entscheidende Rolle.</p>
<p>Was haben der Irak und Afghanistan mit 9/11 zu tun? Gar nichts! Sadam Hussein sympathisierte lediglich mit Al Kaida, weil diese den gleichen Feind bek&#228;mpfte, und Bin Laden hatte sich angeblich bei den Afghanen versteckt, wof&#252;r bis heute kein einziger Beweis ver&#246;ffentlicht wurde. Das reichte dann aber schon als Rechtfertigung, um in die jeweiligen L&#228;nder mit brutalster Milit&#228;rgewalt einzufallen, massenhaft Menschen zu ermorden und grosse Teile der Infrastruktur dem Erdboden gleich zu mache, um selbige kurz darauf selber wieder aufzubauen. Die Auftr&#228;ge dazu erhalten US-Unternehmen und bezahlt wird das Ganze auf Kosten des Steuerzahlers, der f&#252;r die auf Pump finanzierte staatliche Konjunkturf&#246;rderung unter humanit&#228;rer Flagge gerade stehen darf. Tausende Menschen mussten mit ihrem Leben f&#252;r den &#8220;Krieg gegen den Terror&#8221; bezahlen. Da darf dann wohl die Frage erlaubt sein, wer denn nun eigentlich wirklich der Terrorist ist.</p>
<p><span id="more-4214"></span><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/hTG5F5vHna8" frameborder="0" width="480" height="270"></iframe><br />
<a title=\"KenFM über 9/11 - die Terrorlüge wird 10 Jahre alt!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PWhURzVGNXZIbmE4" target=\"_blank\"><em>9/11 &#8211; die Terrorlüge wird 10 Jahre alt</em></a></p>
<p>Der 11. September 2001 ist gleich nach Christi Geburt das wohl pr&#228;gendste Ereignis der j&#252;ngeren Menschheitsgeschichte. Es hat die Gesellschaft und das Leben auf dem ganzen Planeten Erde innert weniger Jahre ver&#228;ndert wie sonst kein anderes Ereignis. Entstanden ist eine Kultur der Angst und Einsch&#252;chterung. Die sowohl von den Mainstream-Medien als auch von den meisten Politikern allseits beschworene Terrorgefahr hat zur Paranoia in weiten Teilen der Bev&#246;lkerung gef&#252;hrt und neuen &#220;berwachungs- und Sicherheits-Gesetzen den Weg geebnet, mit denen Grundrechte wie die Privatsph&#228;re schrittweise abgebaut und soziale Errungenschaften mit F&#252;ssen getreten werden. Im Namen der Sicherheit m&#252;ssen wir uns bespitzeln und &#252;berwachen lassen. Reisen, Finanztransaktionen und jegliche Art der Kommunikation &#252;ber elektronische Verbindungen &#8211; alles wird ohne jeglichen Verdacht auf eine Straftat protokolliert, weil <a title=\"Peter Schaar: Zehn Jahre nach 9/11\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cHM6Ly93d3cuYmZkaS5idW5kLmRlL2JmZGlfZm9ydW0vc2hvd3RocmVhZC5waHA/MjU1Ny1aZWhuLUphaHJlLW5hY2gtOS0xMQ==" target=\"_blank\">seit 9/11</a> jeder unter Generalverdacht steht, ein Terrorist zu sein.</p>
<p>Die Angst vor dem Terror wurde uns systematisch in die Gene programmiert. Wir akzeptieren alles, was im Namen unserer Sicherheit getan wird. Sogar bei Open Air Konzerten und Quartierfesten wird heute ein Aufwand f&#252;r die &#8220;Sicherheit&#8221; betrieben, der fr&#252;her h&#246;chstens beim Besuch von Staatsoberh&#228;uptern &#252;blich war. Absurd, pervers und einfach nur irre!</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4214" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Dem Sicherheitswahn verfallen</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 21:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Bombenanschlag und dem Massaker in Norwegen wird uns bewusst, dass Massenmord-Anschl&#228;ge nicht nur von &#8220;fundamentalistischen Muslimen&#8221; ver&#252;bt werden. Auch in gewissen, sich als &#8220;christlich&#8221; bezeichnenden Kreisen schlummert ein Potential zu politisch motivierten Gewaltverbrechen, obschon solche Gewalt in h&#246;chstem Masse unchristlich ist. Das scheint nun einige paranoide Profilierungsneurotiker besonders unter den Politikern zu gleichsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Bombenanschlag und dem Massaker in Norwegen wird uns bewusst, dass Massenmord-Anschl&#228;ge nicht nur von &#8220;fundamentalistischen Muslimen&#8221; ver&#252;bt werden. Auch in gewissen, sich als &#8220;christlich&#8221; bezeichnenden Kreisen schlummert ein Potential zu politisch motivierten Gewaltverbrechen, obschon solche Gewalt in h&#246;chstem Masse unchristlich ist. Das scheint nun einige paranoide Profilierungsneurotiker besonders unter den Politikern zu gleichsam perversen Ideen zu inspirieren. Sie glauben, durch noch mehr pr&#228;ventive &#220;berwachung der gesamten Bev&#246;lkerung mehr Sicherheit schaffen und die Gesellschaft vor geisteskranken Amokl&#228;ufern sch&#252;tzen zu k&#246;nnen.</p>
<p><em><span id="more-4174"></span>&#8220;Die Alarmstufe muss erh&#246;ht werden, auch wenn das unter Umst&#228;nden kostspielig wird.&#8221;</em>, <a title=\"NZZ Online - Die Alarmstufe muss erh&#246;ht werden\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uenouY2gvbmFjaHJpY2h0ZW4vcG9saXRpay9pbnRlcm5hdGlvbmFsL2RpZV9hbGFybXN0dWZlX211c3NfZXJob2VodF93ZXJkZW5fMS4xMTYxNzk4MS5odG1s" target=\"_blank\">fordert Lars-Erik Cederman</a>, Professor am Institut f&#252;r Internationale Konfliktforschung der ETH Z&#252;rich. Er spricht von der Notwendigkeit intensivierter Geheimdienstarbeit und von &#220;berwachung von Webseiten mit spezifischen Inhalten (zum Beispiel Hass gegen Fremde). Seine Begr&#252;ndung offenbart jedoch seinen eigenen Zwiespalt: <em>&#8220;Selbstverst&#228;ndlich muss jede Pr&#228;ventivmassnahme und jede Untersuchung die Menschenrechte und die Meinungsfreiheit respektieren. Aber die Gesellschaft hat ein Recht, sich gegen t&#246;dliche Gefahren zu sch&#252;tzen. Dieses Recht muss von der Polizei und vom Geheimdienst wahrgenommen werden. Die tragischen Ereignisse in Oslo und Ut&#246;ya zeigen, dass derartige Bem&#252;hungen in Norwegen bisher m&#246;glicherweise nicht ausreichend waren.&#8221;</em></p>
<p>Auch im deutschen Bundestag werden wieder Stimmen nach einer Neuauflage der erst k&#252;rzlich vom Bundesverfassungsgericht verworfenen Vorratsdatenspeicherung und nach Einf&#252;hrung einer &#8220;<a title=\"heise online - Mit Vorratsdatenspeicherung und &quot;Auff&#228;lligen&quot;-Datei gegen den Terror\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvTWl0LVZvcnJhdHNkYXRlbnNwZWljaGVydW5nLXVuZC1BdWZmYWVsbGlnZW4tRGF0ZWktZ2VnZW4tZGVuLVRlcnJvci0xMjg0NzkxLmh0bWw=" target=\"_blank\">Datei f&#252;r auff&#228;llig gewordene Personen</a>&#8221; laut und der Chef des &#246;sterreichischen Bundesamtes f&#252;r Verfassungsschutz, Peter Gridling, fordert ein st&#228;rker auf Daten konzentriertes Vorgehen. Obschon alle zugeben, dass es eine hundertprozentige Sicherheit nicht geben kann, verlangen die Sicherheitsfetischisten immer mehr Massnahmen, welche massiv in die Grundrechte und die Privatsph&#228;re jedes B&#252;rgers eingreifen, ohne jedoch den dadurch angeblich gewonnen Zuwachs an Sicherheit auch nur ansatzweise beziffern zu k&#246;nnen.</p>
<p>Seit den Anschl&#228;gen vom 11. September 2001 auf die T&#252;rme des World Trade Centers in New York wurden als Erstes die Sicherheitsmassnahmen im Flugverkehr massiv versch&#228;rft. Von den irren Ausw&#252;chsen des Sicherheitswahns durfte ich mich zum Auftakt meiner Ferien am Flughafen in Z&#252;rich-Kloten pers&#246;nlich &#252;berzeugen. Meiner Frau wurde die noch zu ca. 1.8 dl volle Sonnencreme abgenommen, die sie ins Handgep&#228;ck steckte, weil der Koffer schon zu war. Keine 20 Meter <em>nach der Sicherheitskontrolle</em> jedoch befanden sich ein Zollfrei-Shop und gleich daneben ein Kiosk. Dort konnte man sich literweise mit Hochprozentigem in Glasflaschen, mit Feuerzeugen, Zeitschriften, Taschent&#252;chern, Make-up, verschiedenen Bonbons und Kaugummis und allem, was man als Freizeit-Terrorist sonst noch so alles f&#252;r eine flugzeugerw&#228;rmende Brandbombe oder Waffen aus scharfem Glas braucht, ungehindert eindecken! Abgesehen davon w&#228;re es ein Kinderspiel, Magnesiumpulver in Puderdosen oder <a title=\"Wikipedia - Thermit\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9UaGVybWl0" target=\"_blank\">Thermit</a> in Medikamentenkapseln umbemerkt durch die Sicherheitskontrollen zu schleusen, um den Flugzeugboden an der richtigen Stelle &#252;ber dem Kabelbaum durchschmelzen zu lassen und praktisch die gesamte Elektronik ausser Funktion zu setzen.</p>
<p>Man braucht weder Chemiker, noch Physiker oder <a title=\"Ingenieure sind die besseren Terroristen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDItMDIvaW5nZW5pZXVyZS1zaW5kLWRpZS1iZXNzZXJlbi10ZXJyb3Jpc3Rlbi8=">Ingenieur</a> zu sein, um es terrorm&#228;ssig krachen zu lassen oder ein Massaker und Blutbad wie in Norwegen anzurichten. Wer aber zur Gewalt gegen die eigene Bev&#246;lkerung aufruft, um sie angeblich gegen die Gewalt weniger, einzelner Psychopathen zu sch&#252;tzen, sollte als Terrorist ebenso weggesperrt werden wie die Amokl&#228;ufer selber!</p>
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		<title>Spekulativer Handel mit Sicherheitsrisiken im Internet</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 22:12:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Internet ist durch die hohe Vernetzung der Infrastruktur-Komponenten von Wirtschaft und &#246;ffentlicher Verwaltung und nicht zuletzt durch die Unausgereiftheit der eingesetzten Technologien zu einem sicherheitskritischen Element unserer Gesellschaft geworden. Die Sicherheitsrisiken durch Attacken auf Zahlungssysteme, Energieversorger oder Verkehrsleitsysteme durch die unterschiedlichsten Interessengruppen (Hacker, Cyberkriminelle, Spionagedienste, Terroristen oder Milit&#228;r), wie sie zunehmend an der Tagesordnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Handel mit Risiken" src="/images/trading_profit.jpg" alt="Handel mit Risiken" align="left" />Das Internet ist durch die hohe Vernetzung der Infrastruktur-Komponenten von Wirtschaft und &#246;ffentlicher Verwaltung und nicht zuletzt durch die Unausgereiftheit der eingesetzten Technologien zu einem sicherheitskritischen Element unserer Gesellschaft geworden. Die Sicherheitsrisiken durch Attacken auf Zahlungssysteme, Energieversorger oder Verkehrsleitsysteme durch die unterschiedlichsten Interessengruppen (Hacker, Cyberkriminelle, Spionagedienste, Terroristen oder Milit&#228;r), wie sie zunehmend an der Tagesordnung sind, bedrohen die Funktionsf&#228;higkeit der Informationsgesellschaft. Die <a title=\"Der digitale 09/11 ist nahe\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDctMDcvZGVyLWRpZ2l0YWxlLTA5MTEtaXN0LW5haGUv">informationsgesteuerte Kriegsf&#252;hrung</a> erfolgt &#252;ber das Internet. Deshalb sind Unternehmen und Beh&#246;rden an einem Fr&#252;hwarnsystem interessiert, das ihnen hilft, Bedrohungen rechtzeitig zu erkennen, um in n&#252;tzlicher Frist mit geeigneten Mitteln darauf reagieren zu k&#246;nnen.</p>
<p>Die Zukunft vorauszusagen, war schon immer ein Traum vieler Menschen. So wurden schon die verschiedensten Verfahren entwickelt, um mit Hilfe meist statistischer Methoden aus den Daten der Vergangenheit die nahe Zukunft extrapolieren zu k&#246;nnen. Auch aus Befragungen werden R&#252;ckschl&#252;sse auf Trends und Prognosen abgeleitet. Vor allem die Befragung von &#8220;Experten&#8221; ist eine bei Meinungs- und Trendforschern besonders beliebte Methode. Durch den Handel mit solchen Prognosen erhofft man sich besonders viel Erfolg. Im &#8220;<a title=\"Technology Review - Handel mit Bedrohungen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90ci9hcnRpa2VsL0hhbmRlbC1taXQtQmVkcm9odW5nZW4tMTI3NjczNC5odG1s" target=\"_blank\">Prediction Market</a>&#8221; f&#252;r IT-Sicherheitsprobleme sollen Anteile an Einsch&#228;tzung der Bedrohungslage im Internet wie Optionen an der B&#246;rse gehandelt werden. Aus dem Handel mit diesen Risikozertifikaten resultiert dann ein Kurs und dieser soll ein Indiz f&#252;r die Wahrscheinlichkeit sein, dass die Prognose richtig ist. Voraussetzung ist, dass es sich um Hypothesen mit potenziell strafrechtlich relevanten Konsequenzen handelt. Angeblich soll die Treffsicherheit von solchen Prognoseb&#246;rsen bestechend sein.</p>
<p>Doch was so verr&#252;ckt klingt, ist es auch. F&#252;r mich sieht das sehr nach Wahrsagerei und einem Wettgesch&#228;ft mit (selbsterf&#252;llenden) Prophezeiungen aus. Wenn sich dann auch noch die &#220;belt&#228;ter selber unter die Prognose-B&#246;rsianer mischen und den Handel mit ihrem Insiderwissen manipulieren, ist das Chaos perfekt. Schliesslich gibt es wahrscheinlich kaum Experten mit mehr Erfahrung als die Urheber von Sicherheitsbedrohungen selbst. Eine solch unausgereifte Prognosel&#246;sung kann nur aus Absurdistan stammen. Ein bisschen erinnert mich das Ganze an den realen B&#246;rsenhandel und die Rating-Agenturen, die mit ihren Einsch&#228;tzungen, Bewertungen und Prognosen den Markt in nicht selten h&#246;chst krimineller Art und Weise manipulieren.</p>
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		<title>Wie wir t&#228;glich ausspioniert werden</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 07:52:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sie erfreuen sich grosser Beliebtheit: Apps f&#252;r iPhone, Android, MySpace und Facebook sowie Addons und Plugins f&#252;r Firefox, Thunderbird, Internet Explorer und Opera. Sie bieten oft ganz n&#252;tzliche Dienste und dies meist zu g&#252;nstigen Preisen oder sogar kostenlos. Doch die Gefahr, die von diesen Softwarezus&#228;tzen ausgeht, ist den meisten Nutzern &#252;berhaupt nicht bewusst. Diese kleinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Ich will Deine Daten!" src="/images/datenschutz/ich-will-deine-daten.gif" alt="Ich will Deine Daten!" align="left" />Sie erfreuen sich grosser Beliebtheit: Apps f&#252;r iPhone, Android, MySpace und <a title=\"Apps verraten mehr als sie d&#252;rfen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy4yMG1pbi5jaC9kaWdpdGFsL2Rvc3NpZXIvZmFjZWJvb2svc3RvcnkvQXBwcy12ZXJyYXRlbi1tZWhyLWFscy1zaWUtZHVlcmZlbi0xNzY3NzI1NyA=" target=\"_blank\">Facebook</a> sowie Addons und Plugins f&#252;r Firefox, Thunderbird, Internet Explorer und Opera. Sie bieten oft ganz n&#252;tzliche Dienste und dies meist zu g&#252;nstigen Preisen oder sogar kostenlos. Doch die Gefahr, die von diesen Softwarezus&#228;tzen ausgeht, ist den meisten Nutzern &#252;berhaupt nicht bewusst. Diese kleinen Softwareerweiterungen k&#246;nnen in der Regel tun und lassen, was sie selber gerade m&#246;chten oder was ihnen ihr Programmierer aufgetragen hat. Dazu geh&#246;rt auch das Ausspionieren und Verschicken von pers&#246;nlichen Daten. Kein Virusscanner und keine Firewall k&#246;nnen dies verhindern, da die Spione im Kontext ihre Wirtes laufen, der prinzipiell &#252;ber die entsprechenden Berechtigungen zur Kommunikation verf&#252;gt. Auf Smartphones ist Sicherheitssoftware ohnehin Mangelware und auch wenn es sie f&#252;r alle Zwecke und Ger&#228;te g&#228;be, w&#228;re ihre Konfiguration einem Otto Normalverbrauchern nicht zuzumuten.</p>
<p>Datenschutz existiert de facto nur auf dem Papier. Die Praxis hingegen sieht sehr &#252;bel aus. Was technisch m&#246;glich ist und jemandem einen Nutzen verspricht, das wird auch gemacht &#8211; ganz ungeachtet irgendwelcher Gesetze, denn technische M&#228;ngel lassen sich nicht durch Gesetzesparagraphen schliessen. Wo neben begehrenswerten Daten auch eine Internetverbindung vorhanden ist, werden auch Apps, Plugins und Addons entwickelt, mit denen diese Daten abgesaugt werden. Das Ganze verpackt man in lustige Spiele und n&#252;tzliche Anwendungen oder sogar in angebliche Sicherheitserweiterungen. W&#228;hrend diese ihren Dienst tun, sammeln sie nebenbei im Hintergrund unbemerkt Daten und schicken sie an ihren Heim-Server. Wie bei Apples iTunes wird der Benutzer bei der Installation manchmal sogar in unversch&#228;mter Weise dazu gen&#246;tigt, solchem Treiben in den allgemeinen Lizenz- und Nutzungsbestimmungen zuzustimmen. Nur ganz wenige machen sich die M&#252;he, die meist unendlich langen, kompliziert formulierten und bewusst schlecht lesbar angezeigten Texte zu lesen, und noch weniger verstehen diese auch wirklich. Privatsph&#228;re ist zur Handelsware geworden und Betroffenen haben meist keine Ahnung davon.</p>
<p><span id="more-3831"></span>Dass naive Mitmenschen in sozialen Netzwerken ihre Privatsph&#228;re &#246;ffentlich zug&#228;nglich machen, weil sie zum Exhibitionismus verleitet werden, zeugt zwar nicht unbedingt von deren Intelligenz, erfolgt aber mehr oder weniger aktiv und ist f&#252;r die Betroffenen selber nachvollziehbar. Ganz anders hingegen ist das <a title=\"Spionieren mit Facebook\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mYXoubmV0L3MvUnViMkYzRjRCNTlCQzFGNEU2RjhBRDhBMjQ2OTYyQ0VCQ0QvRG9jfkU1MjA1QzkzQTQ1MDg0NzJDQjYxMEQ5NTY1RTcyQzVCRH5BVHBsfkVjb21tb25+U2NvbnRlbnQuaHRtbA==" target=\"_blank\">heimliche Ausspionieren der Privatsph&#228;re</a> durch Software oder die <a title=\"Entwickler verkauften Facebook-Nutzerdaten\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvRW50d2lja2xlci12ZXJrYXVmdGVuLUZhY2Vib29rLU51dHplcmRhdGVuLTExMjg2MzguaHRtbA==" target=\"_blank\">unautorisierte Weitergabe solcher Daten an Dritte</a> zu bewerten. Hier haben die Betroffenen kaum eine bis gar keine M&#246;glichkeit, von Rechtsverletzungen Kenntnis zu nehmen oder sie zu unterbinden.</p>
<h3>Ignoranz auch unter Profis</h3>
<p>Schon seit l&#228;ngerem diskutiere ich auch mit Informatiker-Kollegen die Risiken der unkontrollierbaren Apps auf Smartphones mit Internetverbindung und stosse immer wieder auf eine wahrlich erschreckende Ignoranz. Manchmal stehen mir echt die Haare zu Berge. Vieles wird lediglich als hypothetische Bedrohung oder potenzielles Risiko eingestuft und nicht ernst genommen. Dabei kann man kaum noch von &#8221;Risiken&#8221; sprechen, denn diese sind bereits Realit&#228;t. Anhand von ein paar ausgew&#228;hlten Szenarien werde ich im Folgenden die bestehenden Sicherheits- und Datenschutzprobleme erl&#228;utern.</p>
<h3>Phishing via Browser-Erweiterung</h3>
<p>Der sicherheitsbed&#252;rftige Benutzer l&#228;dt sich eine Erweiterung zur Kontrolle von JavaScript, Flash-Inhalten oder Cookies herunter. Sobald er beim Online Shopping seine Kreditkartendaten eingibt oder sich beim E-Banking einloggt, werden diese Daten dem Urheber der installierten Erweiterung mitgeteilt. Falls diese Daten vom Spion nicht direkt genutzt werden k&#246;nnen, weil zum Beispiel f&#252;r den Abschluss einer Transaktion zus&#228;tzlich eine (&#8220;zuf&#228;llig&#8221; generierte) TAN n&#246;tig ist, bleibt noch die M&#246;glichkeit einer <a title=\"Man-in-the-Middle-Angriff\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9nbG9zc2FyL2VudHJ5L01hbi1pbi10aGUtTWlkZGxlLUFuZ3JpZmYtMzk5MDM5Lmh0bWw=" target=\"_blank\">&#8220;man in the middle&#8221; Attacke</a>, was die Latte zwar etwas h&#246;her setzt, f&#252;r versierte Cyberkriminelle aber kaum ein ernsthaftes Hindernis darstellt. Dagegen hilft auch eine verschl&#252;sselte Verbindung nichts, denn der Spion sitzt bereits auf dem eigenen Rechner und erlauscht die Daten, noch bevor sie verschl&#252;sselt werden. Bis der Benutzer den &#8220;Datenklau&#8221; bemerkt, hat der Betr&#252;ger und Dieb dessen Konto bereits leer ger&#228;umt, das Geld &#252;ber mehrere Konten, L&#228;nder und Plattformen elektronisch verschoben und dadurch die Verfolgung des Geldflusses praktisch unm&#246;glich gemacht.</p>
<p>Genau so k&#246;nnen auch alle im Browser gespeicherten Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) zu Websites und Intranetzug&#228;ngen ausspioniert werden. Im besten Fall hat man kurz darauf in einer virtuellen Online-Spielwelt all sein Spielgeld verzockt und ist auf die hintersten R&#228;nge zur&#252;ckgerutscht. Etwas bl&#246;der ist es, wenn der Spion Zugang zum Webserver erh&#228;lt und den Webauftritt eines Unternehmens mit imagesch&#228;digenden und rechtswidrigen Inhalten verschandelt. Im schlimmeren Fall hat der Betr&#252;ger die Zugangsdaten zum Firmenrechner und kann die Gesch&#228;ftsgeheimnisse, Patienten- und Kundendaten an den Meistbietenden verh&#246;kern. Ganz kritisch wird es, wenn es sich um den Zugang zu nicht ausreichend gesicherten Kraftwerken, Verkehrsleitzentralen, Kl&#228;ranlagen oder Chemiewerken handelt.</p>
<h3>Addons f&#252;r die Marktdatenerhebung</h3>
<p>Die Software-Erweiterung registriert alle aufgerufenen Websites, die Verweildauer auf diesen sowie die Sicherheitseinstellungen, mit denen die Websites besucht wurden. Die Erweiterung f&#252;r den Email-Client protokolliert den gesamten Email-Verkehr und verschickt eine Kopie des gesamten Adressbuches. Der Datensammler kann aus diesen Daten ein sehr genaues und detailliertes Pers&#246;nlichkeitsprofil des Nutzers erstellen. Er weiss, f&#252;r welche Themen sich dieser interessiert, woher er seine Informationen bezieht, wem beziehungsweise welchen Websites er vertraut, wo er seine Online-Eink&#228;ufe t&#228;tigt und allenfalls sogar, mit welchen Leuten er in welcher Verbindung steht. Je genauer und detaillierter das aus diesen Daten gewonnene Pers&#246;nlichkeitsprofil ist, desto h&#246;her ist dessen Marktwert. Da sowohl die Erhebung als auch die Auswertung der Daten vollautomatisch erfolgt, skalieren solche Aktionen sehr gut und generieren mit einem verh&#228;ltnism&#228;ssig geringen Aufwand sehr viel Daten und Geld. Das wohl meistverbreitete und prominenteste Beispiel f&#252;r einen solchen Spion ist die Google Toolbar, die sich immer noch grosser Beliebtheit erfreut.</p>
<h3>Jemand weiss, wo du gerade bist und was du tust und suchst</h3>
<p>Nach dem n&#228;chstgelegenen Bancomat oder Restaurant &#252;ber ein iPhone App zu suchen und Fahrpl&#228;ne und Telefonnummern abzufragen, mag komfortabel sein, denn mit den &#252;bermittelten GPS-Informationen wird der aktuelle Standort des Benutzers bei der elektronischen Anfrage gleich mitgeliefert. Doch gerade das f&#252;hrt dazu, dass das Smartphone des Benutzers zum Echtzeit-Bewegungs-, Aktivit&#228;ts-, Such- und Absichtsmelders und der Benutzer gl&#228;sern wird. So lassen sich sehr aktuelle und situativ kurzfristig angepasste Pers&#246;nlichkeits- und Nutzerprofile erstellen. Solche Informationen sind f&#252;r Werbetreibende, Erpresser und Einbrecher gleichermassen interessant und n&#252;tzlich. Wer glaubt, nur exhibitionistisch veranlagte Naivlinge w&#252;rden ihren aktuellen Status im Minutentakt in die grosse, weite Welt hinaus twittern, sollte vielleicht sein Smartphone etwas genauer unter die Lupe nehmen.</p>
<h3>Online-&#220;berwachung leicht gemacht</h3>
<p>Wie bei der  Verhaltensanalyse zur Erstellung eines Konsumenten- beziehungsweise  Pers&#246;nlichkeitsprofils kann mit der &#220;bermittlung der Benutzeraktivit&#228;ten  in Echtzeit eine Personen&#252;berwachung realisiert werden. Der &#220;berwacher  sieht alles, wie wenn er dem &#220;berwachten &#252;ber die Schulter schauen und  dessen Bildschirm und Tastatureingaben beobachten w&#252;rde. Zus&#228;tzlich  liegen diese Informationen auch noch in digitaler Form vor und k&#246;nnen  f&#252;r sp&#228;tere Verwendungen gespeichert werden.</p>
<h3>Wie bringt man die Spione unters Volk?</h3>
<p>Nicht alle Softwareerweiterungen bergen von Anfang an Spionage- oder Schadsoftware. Manche leisten zuerst wirklich n&#252;tzliche und unterhaltsame Dienste und warten ab, bis sie einen grossen Nutzerkreis erreicht haben, bevor sie bei einem Update zum B&#246;sewicht mutieren. Haben sie sich erst einmal auf einem Ger&#228;t eingenistet, laden sie weitere Schadsoftware nach, sofern es das Ger&#228;t erlaubt, was meist der Fall ist. Braucht es zur Installation die Einwilligung des Benutzers, wird diesem ein zumindest f&#252;r die meisten Laien plausibler Grund vorgegaukelt. Da viele Benutzer von der st&#228;ndig steigenden Anzahl von Hinweisen und Warnmeldungen eh schon genervt sind und die Schnauze voll haben, werden sie der Installation meist zustimmen, ohne den Text vorher gelesen zu haben. F&#252;r die Spione und Sch&#228;dlinge heisst es dann: &#8220;Freie Bahn mit Marzipan!&#8221;.</p>
<h3>Auch Netzwerkger&#228;te telefonieren nach Hause</h3>
<p>Wer nun denkt, das sei schon alles gewesen, sollte einmal seine &#252;brigen im Computer-Netzwerk angeschlossenen Ger&#228;te etwas genauer unter die Lupe nehmen. Wer einen Netzwerkdrucker angeschlossen hat, kann (entsprechende Software und Kenntnisse vorausgesetzt) beobachten, dass diese Ger&#228;te oft keine stummen Diener sind. Regelm&#228;ssig nehmen sie Kontakt mit einem Server ihrer Hersteller auf, um diesem Daten  &#252;ber die Nutzung des Ger&#228;tes zu &#252;bermitteln. Was sollte einen Multifunktions-Scanner daran hindern, Kopien an eine Adresse ausserhalb des lokalen Netzwerks zu verschicken?</p>
<p>W&#228;hrend man Ger&#228;ten innerhalb eines lokalen Netzwerks &#8211; entsprechende technische Kenntnisse vorausgesetzt &#8211; via Firewall einen Maulkorb verpassen kann, lassen sich die Ger&#228;te am &#228;ussersten Rand des Netzwerks von innerhalb des Netzwerks &#252;berhaupt nicht kontrollieren. Wer weiss schon, welche Daten sein ADSL-Modem verschickt? Wieso sollte ein solches Ding nicht ein Duplikat eines Datenpaketes an eine Sicherheitsbeh&#246;rde verschicken, wenn es terrorismusnahe Begriffe im Datenstrom findet? Na, werden wir endlich langsam paranoid?</p>
<h3>Wie sch&#252;tze ich mich?</h3>
<p>Auf diese Frage gibt es leider keine befriedigende Antwort. Wie schon oben erw&#228;hnt sind die Sicherheitsl&#252;cken systembedingt. Wollte man sich vor Spionage, &#220;berwachung und Betrug effektiv sch&#252;tzen, m&#252;sste man auf all die Annehmlichkeiten der kleinen Helfer g&#228;nzlich verzichten. So bleibt einem nur, nicht jeden Mist herunterzuladen und zu installieren und zu hoffen, dass einem die Helferchen und deren Entwickler wohlgesinnt sind. Andernfalls hilft nur Abstinenz, was f&#252;r manch einen ein Problem darstellt. Sind wir wirklich schon so s&#252;chtig nach und abh&#228;ngig von den Errungenschaften der Technik?</p>
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		<title>Nacktscanner sind leicht zu &#252;berlisten</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 23:37:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dass die Einf&#252;hrung sogenannter Nacktscanner an den Flugh&#228;fen einen erheblichen Sicherheitsgewinn bringt, glauben nur ein paar paranoide Politiker und die Hersteller der Ger&#228;te selber &#8211; jedenfalls behaupten sie dies. Wer ein bisschen etwas von Physik versteht und ein bisschen Kreativit&#228;t besitzt, kann die Scanner leicht &#252;berlisten. Wie einfach das ist, zeigt uns der Physiker Werner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die Einf&#252;hrung sogenannter <a title=\"Nacktscanner und die &#246;ffentliche Scham\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMTAtMDEtMTMvbmFja3RzY2FubmVyLXVuZC1kaWUtb2VmZmVudGxpY2hlLXNjaGFtLw==">Nacktscanner</a> an den Flugh&#228;fen einen erheblichen Sicherheitsgewinn bringt, glauben nur ein paar paranoide Politiker und die Hersteller der Ger&#228;te selber &#8211; jedenfalls behaupten sie dies. Wer ein bisschen etwas von Physik versteht und ein bisschen Kreativit&#228;t besitzt, kann die Scanner leicht &#252;berlisten. Wie einfach das ist, zeigt uns der Physiker Werner Gruber:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/M6iBzlXar50&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/M6iBzlXar50&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span id="more-2744"></span><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/rkpgY7WVuwY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/rkpgY7WVuwY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a title=\"Zum Gl&#252;ck verstehen Terroristen nichts von Physik\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzMxLzMxNzY3LzEuaHRtbA==" target=\"_blank\">Zum Gl&#252;ck verstehen Terroristen nichts von Physik</a>. Wenn es allerdings wahr ist, dass es islamistische Terrornetzwerke gibt, die &#252;ber mehrere Millionen von Dollars verf&#252;gen, erstaunt es mich sehr, dass bei all den sowohl technischen als auch menschlichen Sicherheitsm&#228;ngeln nicht mehr Terroranschl&#228;ge ver&#252;bt werden. Einer solchen Organisation d&#252;rfte es nicht allzu schwer fallen, sich kreative Techniker mit entsprechendem Wissen  zu besorgen. Andernfalls kann man sich dieses Wissen auch in jeder Bibliothek oder im Internet besorgen. Die n&#246;tigen Mittel gibt es in jedem Baumarkt, jeder Apotheke oder sonst im Versandhandel g&#252;nstig und zum Teil sogar f&#252;r Sozialhilfeempf&#228;nger erschwinglich zu kaufen. Physiker und Ingenieure sind eben doch <a title=\"Ingenieure sind die besseren Terroristen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=Li4vLi4vMjAwOC0wMi0wMi9pbmdlbmlldXJlLXNpbmQtZGllLWJlc3NlcmVuLXRlcnJvcmlzdGVuLw==" target=\"_blank\">die besseren Terroristen</a>.</p>
<p>Wenn &#8220;der Staat&#8221; seinen B&#252;rgern nicht mehr traut, sollten auch die B&#252;rger diesem Staat nicht mehr trauen. Wer sch&#252;tzt uns eigentlich vom zunehmenden Sicherheitsterror dieser paranoiden Sicherheitsfetischisten im Staatsdienst?</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Am2-JTUAISM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Am2-JTUAISM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Update vom 25.02.2010</h3>
<p>Wie der <a title=\"Bodyscanner fr&#252;hestens 2011 in Deutschland einsetzbar?\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zcGllZ2VsLmRlL3NwaWVnZWwvdm9yYWIvMCwxNTE4LDY3MzU2OSwwMC5odG1s" target=\"_blank\">Spiegel berichtet</a>, wurde die Einf&#252;hrung von Bodyscannern in Deutschland wegen Sicherheitsm&#228;ngeln auf mindestens 2011 verschoben, da unter bestimmten Voraussetzungen Sprengstoff unerkannt durch die Kontrolle geschleust werden kann.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2744" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Nacktscanner und die &#246;ffentliche Scham</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2010-01-13/nacktscanner-und-die-oeffentliche-scham/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 15:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Diskussion um Nacktscanner an den Flugh&#228;fen spaltet die Bev&#246;lkerung. Vordergr&#252;ndig geht es um die Sicherheit. Die Angst vor Terroranschl&#228;gen soll den Einsatz von Scannern, die unter unsere Kleider schauen, rechtfertigen. Doch kaum jemand will sich in der &#214;ffentlichkeit von Sicherheitsbeamten nackt beglotzen lassen m&#252;ssen, auch wenn sie oder er dabei Kleider tr&#228;gt. M&#252;ssen wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="STOP Body Scanner!" src="http://www.dobszay.ch/images/stopbodyscanner.jpg" alt="STOP Body Scanner!" align="left" />Die Diskussion um Nacktscanner an den Flugh&#228;fen spaltet die Bev&#246;lkerung. Vordergr&#252;ndig geht es um die Sicherheit. Die Angst vor Terroranschl&#228;gen soll den Einsatz von Scannern, die unter unsere Kleider schauen, rechtfertigen. Doch kaum jemand will sich in der &#214;ffentlichkeit von Sicherheitsbeamten nackt beglotzen lassen m&#252;ssen, auch wenn sie oder er dabei Kleider tr&#228;gt. M&#252;ssen wir unser Verst&#228;ndnis und unseren Umgang mit der Nacktheit im Namen der Sicherheit neu definieren?</p>
<p><span id="more-2660"></span>Amateurproduzenten und &#8220;Raubkopierer&#8221; bedrohen die Existenz der professionellen Fleischbeschauindustrie. Die Ums&#228;tze der &#8220;Erotikfilm&#8221;-Branche purzeln in den Keller. Mit solcherlei Filmmaterial l&#228;sst sich immer weniger Geld verdienen, obwohl die Sexualisierung unserer Gesellschaft ein Allzeithoch erreicht hat. Selbstauszieher und Selbstdarsteller aus den Reihen der Amateure tun es ihren professionellen Kollegen gleich. Ihre Motivation ist aber nicht kommerzieller Natur. Sie tun es f&#252;r den &#8220;erotischen Kick&#8221;. Sexuell motivierter Voyeurismus und Exhibitionismus scheinen salonf&#228;hig geworden zu sein. Seit Woodstock wird die &#8220;sexuelle Befreiung&#8221; propagiert, derzufolge sich niemand f&#252;r Nacktheit und &#246;ffentliche Sexualit&#228;t zu sch&#228;men braucht. Intimsph&#228;re und Scham scheinen nur noch Relikte einer pr&#252;den und veralteten Moralvorstellung zu sein. Die Lust an der Nacktheit ist in gewissen Teilen der Gesellschaft scheinbar zur Normalit&#228;t geworden. Doch zwischen &#246;ffentlicher Wahrnehmung und privater Praxis klafft trotz aller Toleranz und Freiz&#252;gigkeit eine L&#252;cke.</p>
<p><img title="Die Freiheit im Nacktscanner" src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/nacktscanner-freiheitsstatue_480.jpg" alt="Die Freiheit im Nacktscanner" /><br />
<em>(Daryl Cagle)</em></p>
<p>Nacktheit wird nun auch ein Element im Sicherheitsgesch&#228;ft. Nacktscanner an Flugh&#228;fen befriedigen die Lust an der vermeintlichen Sicherheit. Wer fliegen will, muss sich mit einem Scanner unter die W&#228;sche schauen lassen. &#8220;Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch nichts zu bef&#252;rchten&#8221; heisst die Devise. Scham(gef&#252;hl), Intimsph&#228;re und Respekt haben im Gesch&#228;ft mit der Sicherheit nichts verloren. Dass sich Sprengstoff auch in den Leibesh&#246;hlen verstecken l&#228;sst, die von einem Nacktscanner nicht erfasst werden k&#246;nnen, ist den Sicherheitsfetischisten dabei offensichtlich entgangen. Die virtuelle Zwangsentbl&#246;ssung in der &#214;ffentlichkeit ist eine beh&#246;rdlich erzwungene Dem&#252;tigung. Sie f&#252;hrt zum Verlust der Menschenw&#252;rde, aber zu mehr Sicherheit f&#252;hrt sie nicht.</p>
<p>Wozu dann das Ganze? Will man etwa erzwingen, dass strenggl&#228;ubige, muslimische Frauen nicht mehr mit dem Flugzeug fliegen? Das wird ihre todesmutigen Glaubensgenossen allerdings kaum von Terroranschl&#228;gen zur&#252;ckhalten. Aber den Ger&#228;teherstellern beschert der Sicherheitswahn neue Absatzm&#228;rkte und Rekordums&#228;tze. Leidtragende sind die unbescholtenen B&#252;rger, die nichts zu verbergen haben, aber ihre Scham opfern m&#252;ssen, um ihre Unschuld zu beweisen. Und &#252;ber die h&#246;heren Ticketpreise bezahlen sie f&#252;r den Wirtschaftsaufschwung einer Branche, die von der Paranoia der Politiker lebt.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2660" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Digitalisierung: Fluch oder Segen?</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2009-11-26/digitalisierung-fluch-oder-segen/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 14:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ICT Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Die sch&#246;ne Welt der Computer und unbegrenzten Kommunikation hat uns sehr viele Annehmlichkeiten beschert. Doch allm&#228;hlich scheint das Pendel in die andere Richtung zu schlagen. Wir haben uns von einer Technologie abh&#228;ngig gemacht, die uns Segen und Wohlstand versprach. Doch langsam f&#228;ngt das Bild der sch&#246;nen, heilen Computerwelt mit ihren digitalisierten Inhalten zu br&#246;ckeln an.
Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 10px;" title="Digitale Welt" src="http://www.dobszay.ch/images/digitalisierung.jpg" alt="Digitalisierung" align="left" />Die sch&#246;ne Welt der Computer und unbegrenzten Kommunikation hat uns sehr viele Annehmlichkeiten beschert. Doch allm&#228;hlich scheint das Pendel in die andere Richtung zu schlagen. Wir haben uns von einer Technologie abh&#228;ngig gemacht, die uns Segen und Wohlstand versprach. Doch langsam f&#228;ngt das Bild der sch&#246;nen, heilen Computerwelt mit ihren digitalisierten Inhalten zu br&#246;ckeln an.</p>
<p><span id="more-2305"></span>Ein Grossteil unseres Lebens spielt sich im und &#252;bers Internet ab. Hat eigentlich schon jemand die Minuten und Stunden gez&#228;hlt, die wir t&#228;glich mit dem &#8220;Handy&#8221; in der Hand verbringen? Und den Rest ihrer Freizeit verbringen viele von uns vor dem Glotzkasten. Wir bezeichnen uns als freie, selbstbestimmte und m&#252;ndige Menschen und doch sind wir nur Sklaven unserer Technologie. Das war zwar schon immer so. Doch erst seit wir eine solche Technologisierung wie heute haben, die uns eine riesige F&#252;lle an technologischen M&#246;glichkeiten zur Selbstversklavung bieten, f&#228;llt dies zumindest einigen von uns immer mehr auf. Die Technologie frisst uns unsere kostbare Zeit. Und sollte irgendwann einmal jemand den Strom abstellen, sind wir wieder nur auf uns selber gestellt. Damit es nicht soweit kommt, wird auf diesem Planeten ein erbitterter Krieg um Energieressourcen gef&#252;hrt.</p>
<p>Unser Lebensstil wird bestimmt von Computer, Email, SMS &amp; MMS, Online-Netzwerken, Mobiltelefon, Smartphone, MP3 Player, RFID-Chip, elektronischem Zahlungsverkehr und elektronischen Personenausweisen, E-Government, digitalisierter Kultur und Unterhaltung auf DVD und CD oder auch &#252;bers Internet sowie von einem Oligopol von Herstellern und Anbietern, die sowohl &#252;ber die Ger&#228;te und als auch &#252;ber die Inhalte herrschen und ihre Machtposition bis auf den letzten Tropfen Blut zu verteiden bereit sind. Sie bestimmen, was wir auf welchen Ger&#228;ten wann und zu welchem Preis sehen und h&#246;ren d&#252;rfen. Was nicht zu ihrem Gesch&#228;ftsmodell passt wird aufgekauft, platt gemacht und zu Tode prozessiert. Frei nutzbare Inhalte auf Ger&#228;ten, die f&#252;r Erweiterungen anderer, freier Hersteller und Entwickler offen sind, sind ihnen ein Graus.</p>
<p>Der Elektrische Reporter hat einen Teil dieser Problematik im Beitrag &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lbGVrdHJpc2NoZXItcmVwb3J0ZXIuZGUvZWxyL3ZpZGVvLzE4MC8=" target=\"_blank\">Digitale Entm&#252;ndigung: Was Dir geh&#246;rt, geh&#246;rt Dir nicht</a>&#8221; aufgearbeitet:</p>
<p>	<object width="480" height="270"><param name='movie' value="http://www.elektrischer-reporter.de/FlowPlayer.swf?config={ configFileName: 'http://www.elektrischer-reporter.de/embed.js', videoFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/018/ELR_018.mp4', splashImageFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/018/ELR_018.jpg'}"></param><param name="quality" value="high"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="allowfullscreen" value="true"></param>
	<embed width="480" height="270" pluginspage="http://www.adobe.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" quality="high" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" src="http://www.elektrischer-reporter.de/FlowPlayer.swf?config={ configFileName: 'http://www.elektrischer-reporter.de/embed.js', videoFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/018/ELR_018.mp4', splashImageFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/018/ELR_018.jpg'}" /><br />
	</object></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2305" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Du bist Terrorist!</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 21:34:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem 2005 mit der Kampagne „Du bist Deutschland“ das deutsche Volk im ganzen Land auf eine positive Stimmung getrimmt wurde, folgt dieses Jahr mit &#8220;Du bist Terrorist&#8221; eine Wachr&#252;ttel-Kampagne, welche die globale Bedrohung der Weltordnung durch jeden einzelnen Bundesb&#252;rger veranschaulicht. Schliesslich beherbergt der grosse Kanton gut 82 Millionen potenzielle Terroristen, die es zu &#252;berwachen gilt.

Produziert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="style2">Nachdem 2005 mit der Kampagne „<a title=\"Du bist Deutschland\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kdWJpc3RkZXV0c2NobGFuZC5kZS8=" target=\"_blank\">Du bist Deutschland</a>“ das deutsche Volk im ganzen Land auf eine positive Stimmung getrimmt wurde, folgt dieses Jahr mit &#8220;<a title=\"Du bist Terrorist - Eine Kampagne gegen Terroristen\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kdWJpc3R0ZXJyb3Jpc3QuZGUv" target=\"_blank\">Du bist Terrorist</a>&#8221; eine Wachr&#252;ttel-Kampagne, welche die globale Bedrohung der Weltordnung durch jeden einzelnen Bundesb&#252;rger veranschaulicht. Schliesslich beherbergt der grosse Kanton gut <a title=\"CIA World Fact Book - Deutschland\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cHM6Ly93d3cuY2lhLmdvdi9saWJyYXJ5L3B1YmxpY2F0aW9ucy90aGUtd29ybGQtZmFjdGJvb2svZ2Vvcy9nbS5odG1s" target=\"_blank\">82 Millionen potenzielle Terroristen</a>, die es zu &#252;berwachen gilt.</span></p>
<p><object width="480" height="270" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4631958&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" /><embed width="480" height="270" type="application/x-shockwave-flash" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4631958&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Produziert hat das Video der <a title=\"AlexanderLehmann.net\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hbGV4YW5kZXJsZWhtYW5uLm5ldC8=" target=\"_blank\">Filmemacher und Design-Student</a> <a title=\"Alexander Lehmann Blog\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2FsZXhhbmRlcmxlaG1hbm4uYmxvZ3Nwb3QuY29tLw==" target=\"_blank\">Alexander Lehmann</a>. Jetzt wissen wir endlich, wof&#252;r wir &#220;berwachungskameras auf &#246;ffentlichem Raum und in Verkehrsmitteln, <a title=\"Keine biometrische Ausweise mit RFID-Chips!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDktMDMtMjUva2VpbmUtYmlvbWV0cmlzY2hlLWF1c3dlaXNlLW1pdC1yZmlkLWNoaXBzLw==">biometrische P&#228;sse</a>, zentrale <a title=\"DNS-Datenbanken f&#252;r die Ahnenforschung und mehr\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMTEtMjAvZG5zLWRhdGVuYmFua2VuLWZ1ZXItZGllLWFobmVuZm9yc2NodW5nLXVuZC1tZWhyLw==" target=\"_self\">Biometrie-Datenbanken</a>, <a title=\"Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy52b3JyYXRzZGF0ZW5zcGVpY2hlcnVuZy5kZS8=" target=\"_blank\">Vorratsdatenspeicherung</a>, Online-&#220;berwachung und Internet-Sperren brauchen. Sicherheit durch totale Kontrolle wurde schon in der Sowjetunion und im braunen Reich gross geschrieben. Nun wird endlich die ganze Welt sicher gemacht.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1456" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Cyberwar geht weiter</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2008-08-24/der-cyberwar-geht-weiter/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 07:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anfang Juli habe ich im Beitrag &#8220;Der digitale 09/11 ist nahe&#8221; in einem Szenario den Cyberwar skizziert, wie er zum Teil schon tobt und k&#252;nftig noch toben wird. Lord West of Spithead, Staatssekret&#228;r im britischen Innenministerium und zust&#228;ndig f&#252;r Sicherheit und Terrorabwehr, sagte der Times gegen&#252;ber, dass es heute schon t&#228;glich Tausende von Angriffen auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Juli habe ich im Beitrag &#8220;<a title=\"Der digitale 09/11 ist nahe\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDctMDcvZGVyLWRpZ2l0YWxlLTA5MTEtaXN0LW5haGUv" target=\"_self\">Der digitale 09/11 ist nahe</a>&#8221; in einem Szenario den Cyberwar skizziert, wie er zum Teil schon tobt und k&#252;nftig noch toben wird. Lord West of Spithead, Staatssekret&#228;r im britischen Innenministerium und zust&#228;ndig f&#252;r Sicherheit und Terrorabwehr, <a title=\"Artikel in der Times\" href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50aW1lc29ubGluZS5jby51ay90b2wvbmV3cy91ay9jcmltZS9hcnRpY2xlNDU5MjY3Ny5lY2U=" target=\"_blank\">sagte der Times gegen&#252;ber</a>, dass es heute schon t&#228;glich Tausende von Angriffen auf das Computernetzwerk von Stromversorger und das britische Stromnetz <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uYXRpb25hbGdyaWQuY29tLw==" target=\"_blank\">NationalGrid</a>, R&#252;stungskonzernen, Telekommunikationsunternehmen und Banken durch Kriminelle und Terroristen g&#228;be. Das ist nat&#252;rlich Wasser auf meine M&#252;hlen. Trotzdem w&#228;re es mir lieber, mit meiner Einsch&#228;tzung nicht Recht zu haben.</p>
<p>Daneben geht der Cyberwar Russlands gegen das Computernetzwerk der Regierung Georgiens unvermindert weiter und auch China wird sich nach dem Ende der olympischen Spiele wieder vermehrt der Spionage und der Kriegsf&#252;hrung &#252;ber das Internet widmen.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=392" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Sicher im Internet unterwegs</title>
		<link>http://www.dobszay.ch/2008-07-14/sicher-im-internet-unterwegs/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 08:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Dieser Beitrag wurde zuletzt am 17.08.2008 aktualisiert)
Immer wieder werde ich bei Problemen im Zusammenhang mit Computer und Internet um Rat gefragt. Der voliegende Beitrag ist eine Zusammenfassung meiner Erfahrungen dazu. Er zeigt die Probleme, welchen wir im und durch das Internet ausgesetzt sind, und liefert einfache L&#246;sungen (sozial, technisch, rechtlich).
Datenschutz und ein Recht auf Privatsph&#228;re [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Dieser Beitrag wurde zuletzt am 17.08.2008 aktualisiert)</em></p>
<p>Immer wieder werde ich bei Problemen im Zusammenhang mit Computer und Internet um Rat gefragt. Der voliegende Beitrag ist eine Zusammenfassung meiner Erfahrungen dazu. Er zeigt die Probleme, welchen wir im und durch das Internet ausgesetzt sind, und liefert einfache L&#246;sungen (sozial, technisch, rechtlich).</p>
<p><a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=L3RoZW1lbi9kYXRlbnNjaHV0ei8=" target=\"_blank\">Datenschutz</a> und ein Recht auf Privatsph&#228;re und informationelle Selbstbestimmung gibt es zwar auf dem Papier. Diese Rechte aber in der Praxis durchzusetzen, ist alles andere als einfach. Zudem ist es schon erschreckend, mit welcher Unbedarftheit und Naivit&#228;t manche Zeitgenossen Informationen &#252;ber sich und ihr soziales Umfeld im Web mehr oder weniger freiwillig preisgeben. Auch mit dem sicheren Umgang mit Internet-Applikationen sowie der Einrichtung der Infrastruktur tun sich viele &#228;usserst schwer. Trotzdem <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nb2xlbS5kZS8wODA1LzU5NTA2Lmh0bWw=" target=\"_blank\">h&#228;lt die Mehrheit der PC-Nutzer Daten im Netz f&#252;r sicher</a>, obwohl der <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wY3RpcHAuY2gvbmV3cy9zaWNoZXJoZWl0LzQzOTU5L2ludGVybmV0cG9saXplaV9pbV9kYXVlcmVpbnNhdHouaHRtbA==" target=\"_blank\">Besuch im Web immer gef&#228;hrlicher wird</a>. Die Meisten k&#252;mmern sich erst wirklich darum, wenn sie bereits Opfer von Pers&#246;nlichkeitsverletzungen wie <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uZXR6ZWl0dW5nLmRlL2ludGVybmV0LzEwMDU5NTcuaHRtbA==" target=\"_blank\">Cyberbullying</a>, Datendiebstahl wie <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9zZWN1cml0eS9hcnRpa2VsLzk0MTAw" target=\"_blank\">Passwortklau</a> beziehungsweise <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wY3RpcHAuY2gvbmV3cy9zaWNoZXJoZWl0LzQzNTk1L2locl9nZWxkX2lzdF93ZWcuaHRtbA==" target=\"_blank\">Phishing</a>, Spam oder sonstigen Attacken, Betrug oder Datenmissbrauch geworden sind, oder erst dann, wenn ihr Rechner einem Virus oder Trojaner zum Opfer gefallen ist oder zum ferngesteuerten Zombie-Rechner in einem Botnetz geworden ist.</p>
<p>Dabei w&#228;re es gar nicht so schwer, mit bereits minimalsten Vorkehrungen das Leben im Cyberspace relativ sicher zu gestalten (obschon eine 100 prozentige Sicherheit gar nicht m&#246;glich ist). Deshalb habe ich im Folgenden ein paar grunds&#228;tzliche Verhaltensregeln, Anwendungen und Konfigurationsbeschreibungen zusammengestellt, die ein weitgehend sicheres Wandeln im Internet erm&#246;glichen, auch ohne auf datenschutzproblematische, werbefinanzierte Dienstleistungen verzichten zu m&#252;ssen.</p>
<p><em>Dieser Beitrag richtet sich auch an technisch weniger versierte Benutzer mit minimalsten IT-Grundkenntnissen und soll ihnen einen sichereren Umgang mit dem Internet sowie den Zugang zu weiter f&#252;hrenden Informationen erm&#246;glichen. Daher ist der ganze Text gespickt mit Links. Wer Details zu einem betreffenden Stichwort wissen m&#246;chte, folgt einfach diesen Links. Zus&#228;tzlich finden sich Links zu anderen Websites und lesenswerten Beitr&#228;gen am Ende des Artikels.</em></p>
<p><span id="more-368"></span><em>In Anbetracht der F&#252;lle des Themas ist dieser Beitrag eher ungew&#246;hnlich lang geworden. Es empfiehlt sich, diesen auszudrucken (klicke dazu auf <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wp-print/images/printer_famfamfam.gif" alt="" /> oben rechts) und augenschonend auf Papier zu lesen.</em></p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=368" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Der digitale 09/11 ist nahe</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 08:48:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So wie die Flugzeuge, die am 9. September 2001 in die T&#252;rme des World Trade Centers in New York flogen, die ganze Weltwirtschaft und das Sicherheitsverst&#228;ndnis der westlichen Zivilisation ersch&#252;tterten und zugleich nachhaltig ver&#228;nderten, k&#246;nnte schon bald das Gleiche mit noch um ein Vielfaches weitreichenderen und nachhaltigeren Konsequenzen im Internet in Form eines digitalen 09/11 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/images/wtc_2001-09-11_a.jpg" alt="" hspace="10" width="200" height="150" align="left" />So wie die Flugzeuge, die am 9. September 2001 in die T&#252;rme des World Trade Centers in New York flogen, die ganze Weltwirtschaft und das Sicherheitsverst&#228;ndnis der westlichen Zivilisation ersch&#252;tterten und zugleich nachhaltig ver&#228;nderten, k&#246;nnte schon bald das Gleiche mit noch um ein Vielfaches weitreichenderen und nachhaltigeren Konsequenzen im Internet in Form eines digitalen 09/11 passieren. Ein &#252;ber das Internet gef&#252;hrter Krieg k&#246;nnte innert wenigen Tagen die Welt ver&#228;ndern. Horror-Szenario eines Science-Fiction Romanautors? Mitnichten! Ganz nach Murphy&#8217;s Gesetz geschehen unliebsame Ereignisse und Katastrophen nicht, weil sie geschehen m&#252;ssen sondern weil sie geschehen k&#246;nnen, ohne dass es einen genauen Zeitplan dazu gibt.</p>
<p>Die technischen M&#246;glichkeiten sind vorhanden und wenn jetzt auch noch jemand oder gar eine ganze Gruppe von Leuten mit dem daf&#252;r n&#246;tigen Fachwissen und gen&#252;gend krimineller Energie das Eintreten eines solchen Ereignisses mit allen Mitteln forciert, ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis es wirklich eintritt. Schliesslich hatte auch niemand damit gerechnet, dass jemals zwei Passagierflugzeuge ins WTC fliegen k&#246;nnten. Aber es ist dennoch passiert. Zu allem war die Ausf&#252;hrung dieses Flugk&#252;nsts&#252;cks gar nicht einmal so einfach. Das Internet lahm zu legen, w&#228;re dagegen schon fast ein Kinderspiel oder eine herausfordernde &#220;bung f&#252;r Informatik-Studenten. Schliesslich <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDgtMDItMDIvaW5nZW5pZXVyZS1zaW5kLWRpZS1iZXNzZXJlbi10ZXJyb3Jpc3Rlbi8=" target=\"_blank\">sind Ingenieure bekanntlich die bessereren Terroristen</a> und &#252;ber 80 Prozent der Unternehmen geben zu, <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5jb21wdXRlcndvcmxkLmNoL2FrdHVlbGwvbmV3cy80NTM0My9pbmRleC5odG1s" target=\"_blank\">f&#252;r Hacker-Angriffe verwundbar</a> zu sein.</p>
<p><span id="more-383"></span>Die Auswirkungen des <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL1p3ZWktR2xhc2Zhc2VyLUJhY2tib25lcy1pbS1NaXR0ZWxtZWVyLWJlc2NoYWVkaWd0LS0vbWVsZHVuZy8xMDI3NTE=" target=\"_blank\">Unterbruchs der Unterseekabel</a> vor der K&#252;ste &#196;gyptens zu Beginn dieses Jahres haben uns nur einen kleinen Vorgeschmack auf das gegeben, was da noch kommen k&#246;nnte. Bereits dieses Jahr folgten <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL0FyYWJpc2NoZS1XZWx0LWJla2xhZ3QtbmFlY2hzdGVuLUF1c2ZhbGwtZWluZXMtR2xhc2Zhc2VyLUJhY2tib25lcy0tL21lbGR1bmcvMTAyOTMx" target=\"_blank\">weitere</a> <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL0Jlc2NoYWVkaWd0ZXMtVW50ZXJzZWVrYWJlbC1icmVtc3QtSW50ZXJuZXR2ZXJiaW5kdW5nZW4taW4tZGllLVVTQS0tL21lbGR1bmcvMTA1NDMz" target=\"_blank\">Ausf&#228;lle</a>. In Europa haben wir diese Pannen leider gar nicht so richtig mitbekommen, sonst w&#228;ren wir schon viel mehr darauf sensibilisiert. Viel zu sehr haben wir uns von den Annehmlichkeiten des Internets als globale und allzeit verf&#252;gbare Kommunikationsinfrastruktur abh&#228;ngig gemacht, obwohl das Ding aus rein technischer Sicht nicht mehr als einen einem Labor entsprungenen <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoL21laW5lLW1laW51bmcvZGFzLWludGVybmV0Lw==" target=\"_blank\">Prototyp</a> oder &#8211; um es etwas volksnaher zu formulieren &#8211; eine unausgereifte Kr&#252;cke darstellt. Ein Provisorium wird durch seinen praktischen Nutzen schnell und gerne einmal zu einem &#8220;Providurium&#8221;, bis die Kosten f&#252;r eine neue L&#246;sung tiefer als die Opportunit&#228;tskosten eines Verzichts auf diese und der Nutzen der aktuellen L&#246;sung sind. Das Internet ist das gr&#246;sste Vorzeigemodell dieser Gattung.</p>
<p><img src="/images/wtc_2001-09-11_b.jpg" alt="" hspace="10" align="left" />Es gibt einige Rahmenbedingungen, die einen digitalen Supergau beg&#252;nstigen. Manch einem k&#228;me er gar nicht so ungelegen. Die USA sind mit ihren nach offizieller Lesung &#252;ber 9 Billionen (eine 9 mit 12 Nullen!) US-Dollar <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlbmtyYXVtLndvcmRwcmVzcy5jb20vMjAwOC8wMi8yMC96ZWl0Ym9tYmUtc3RhYXRzdmVyc2NodWxkdW5nLWF1Y2gtaW4tZGVuLXVzYS8=" target=\"_blank\">Schulden</a> eigentlich schon pleite (andere Rechnungen sprechen gar von &#252;ber 50 Billionen) und der Preis des Erd&#246;ls steigt in Regionen, welche die US-Wirtschaft mit ihrem unermesslichen Energiehunger am Hauptnerv trifft. Es gen&#252;gt nicht mehr, mit einem Irakkrieg und der globalen Terroristenhetze von den innenpolitischen, sozialen und wirtschaftlichen Problemen abzulenken und mit monatlich mehreren Milliarden US-Dollar an Milit&#228;rausgaben die eigene Wirtschaft zu sanieren zu versuchen, wobei man eine selbstm&#246;rderische Staatsverschuldung stillschweigend und billigend in Kauf nimmt. Ein digitaler Supergau w&#252;rde die US-Regierung zu noch mehr &#220;berwachung und einer weiteren Erh&#246;hung der R&#252;stungsausgaben legitimieren. Die Profiteure sind bestimmt schon lange definiert.</p>
<p>Noch mehr als die Amis k&#246;nnten finanzschwache Staaten vom Cyber War (d.h. die digitale Kriegsf&#252;hrung &#252;ber das Internet) profitieren, die durch die globalisierte Weltwirtschaft bislang unter dem Strich nur ausgebeutet wurden. Mehrere unterprivilegierte Staaten des nahen Ostens, Afrikas und S&#252;damerikas w&#228;ren &#252;ber den digitalen Untergang der westlichen Zivilisation daher sicher nicht unfroh, w&#252;rde doch dies die Spiesse gleich lang werden lassen und ihnen die M&#246;glichkeit zum wirtschaftlichen Aufstieg gegen&#252;ber den Weststaaten geben.</p>
<p>Der Aufbau von datensammelw&#252;tigen &#220;berwachungsstaaten (USA, Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, Schweden, China, etc.) weckt global die Begehrlichkeiten und macht den Cyber War nur noch attraktiver. Datensammlungen mit sensiblen Inhalten sind nicht nur in datenschutzrechtlicher Hinsicht problematisch, sondern machen jeden Staat noch verletzlicher. Es gibt daher keine Armee auf dieser Welt, welche nicht bereits den Cyber War &#252;ben w&#252;rde. Zum Beispiel sind China, Russland, Israel, Iran, Japan und die USA diesbez&#252;glich auch schon negativ aufgefallen. Vor allem weniger finanzstarken (&#8220;Schurken&#8221;-) Staaten erm&#246;glicht die digitale Kriegsf&#252;hrung eine kosteng&#252;nstige Alternative zur konventionellen Vernichtungsmaschinerie. Auch aus ethischer Sicht bietet sie den Vorteil, dass dabei nur sehr wenige bis gar keine (direkten) Todesopfer zu beklagen sind. Der Gegner kann mit relativ einfachen Mitteln (das n&#246;tige technische Fachwissen vorausgesetzt) informations- und kommunikationstechnisch ausspioniert, isoliert, lahmgelegt und ausgehungert werden.</p>
<p>Wie k&#246;nnte, m&#252;sste und w&#252;rde denn der digitale Kollaps der Informationsgesellschaft aussehen? Manch einem Leser wird die Beschreibung des nun folgenden Szenarios wie in einem Science-Fiction Film vorkommen. Dennoch ist ein solches Szenario &#228;usserst plausibel und alles andere als unwahrscheinlich oder unm&#246;glich.</p>
<ol>
<li>Zuerst einmal werden in einer <strong><em>Vorbereitungsphase</em></strong> die &#8220;digitalen Gesch&#252;tze&#8221; in Stellung gebracht. Gut frequentierte Websites werden gehackt und mit Trojanern verseucht. Eigene pr&#228;parierte Websites wurden schon viel fr&#252;her aufgeschalten und sowohl untereinander als auch mit Websites verlinkt, um einen hohen PageRank bei Google zu erhalten und &#252;ber die Suchmaschinen gefunden zu werden. Hier werden alle Register der Suchmaschinenoptimierung gezogen, um m&#246;glichst viele Besucher an und in die Falle zu locken. Gerade Programmierschnittstellen von Video- und Musik-Portalen wie YouTube und MySpace eignen sich hervorragend, um Malware einzuschleusen und Links auf Internetseiten prominent zu platzieren, die versuchen, dem Besucher Schadsoftware unterzujubeln.</li>
<li>In einer <strong><em>ersten Phase (Infiltration)</em></strong> werden &#252;ber Spam und die manipulierten Websites Trojaner auf Benutzer-PCs geschleust. Diese Trojaner installieren sich als intelligente Spyware und Backdoor-Programme, spionieren die Infrastruktur aus, senden die gefundenen Informationen nach Hause und pflanzen sich innerhalb der lokalnen Netzwerke wurmartig fort. Es entsteht ein <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Cb3RuZXQ=" target=\"_blank\">Bot-Netz</a> bisher nicht gekannten Ausmasses mit weltweit mehreren Millionen Bot-Netz-Zombies.</li>
<li>In einer <strong><em>zweiten Phase (Spionage)</em></strong> werden Informationen gesammelt, denn Wissen ist Macht. &#220;ber die Kontaktdaten in Email-Clients auf infizierten Rechnern und die <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wY3RpcHAuY2gvaW5kZXguY2ZtP3BpZD0xMzE2JmFtcDtwaz00NDE2NA==" target=\"_blank\">Zugangsdaten zu Email-Konten</a> werden alle Informationen zu Personen und ihrem pers&#246;nlichen Netzwerk abgesaugt. Daraus werden zus&#228;tzliche Informationen zu lohnenswerten Angriffzielen gewonnen. In sozialen Netzwerken, Versicherten- und Patientendatenbanken, Einwohner- und Steuerregistern werden Identit&#228;tsdiebst&#228;hle begangen. Auch via Cross-Site Scripting und Phishing-Attacken werden zum Beispiel in Online-Shops Kreditkartendaten ermittelt. Mit diesen gestohlenen oder besser gesagt kopierten Identit&#228;ten werden weitere Rechner online bestellt und der weitere Ausbau der Angriffsinfrastruktur finanziert. Ein Grosseink&#228;ufer f&#228;llt nicht auf, da nur seine Strohm&#228;nner den Lieferanten gegen&#252;ber in Erscheinung treten. Besonders interessiert sind die Aufkl&#228;rer an Informationen zu milit&#228;rischen Einrichtungen, Energie- und Wasserversorgung, Verkehrsleitsystemen, Gesundheits- und Finanzsystemen.</li>
<li>Sobald gen&#252;gend Informationen gesammelt und fremde Rechner auf der ganzen Welt infiziert und in Bot-Netz-Zombies verwandelt sind, kann in der <strong><em>dritten Phase (Chaos)</em></strong> die erste Schlacht beginnen. Jetzt werden Daten manipuliert und gel&#246;scht. Die Fahrpl&#228;ne der &#246;ffentlichen Verkehrsmittel werden durcheinander gebracht und der Zugriff darauf behindert, bis das Verkehrschaos im Kollaps endet. Anschliessend werden Finanztransaktionen manipuliert und wo m&#246;glich auch unterbunden. Die Banken k&#246;nnen ihre Gesch&#228;fte nicht mehr ordnungsgem&#228;ss abwickeln und ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Nach bereits zwei bis drei Tagen sind viele im internationalen Handel t&#228;tigen Banken bankrott und haben Schadenersatzklagen von Kunden am Hals. Andere Banken folgen ihnen im Minutenrhythmus.</li>
<li>In der <strong><em>vierten Phase (L&#228;hmung)</em></strong> werden Atomreaktoren in Kernkraftwerken lahmgelegt, die Schleusen von Stauseen ge&#246;ffnet und die Energieverteilzentralen der <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2VkaXRpb24uY25uLmNvbS8yMDA3L1VTLzA5LzI2L3Bvd2VyLmF0LnJpc2svaW5kZXguaHRtbA==" target=\"_blank\">Stromnetze sabotiert</a> und ganze Landstriche von der elektrischen Energieversorgung abgeschnitten. Da auch alle Flugleitsysteme nicht mehr funktionieren, kommt der globale Personenverkehr zum Erliegen.</li>
<li>Die <strong><em>f&#252;nfte Phase (Todesstoss)</em></strong> ist der ultimativen Sabotage des Internets selber gewidmet, das in der Folge g&#228;nzlich zusammenbricht. Denial of Service (DOS) Attacken und <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9zZWN1cml0eS9NYXNzaXZlcy1ETlMtU2ljaGVyaGVpdHNwcm9ibGVtLWdlZmFlaHJkZXQtZGFzLUludGVybmV0LS0vbmV3cy9tZWxkdW5nLzExMDY0MQ==" target=\"_blank\">Manipulationen des Domain Name Systems</a> sowie der Routing-Tabellen werfen das globale Netzwerk <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kb2JzemF5LmNoLzIwMDctMTEtMDcvd2FzLXBhc3NpZXJ0LXdlbm4tZGFzLW5ldHota29sbGFiaWVydC8=" target=\"_blank\">ganz aus den Fugen</a>.</li>
<li>Rien ne va plus! Good night!</li>
</ol>
<p>Der digitale Supergau (das Hacken von milit&#228;rischen Einrichtungen habe ich in obigem Szenario noch gar nicht miteinbezogen) ist nicht nur m&#246;glich, sondern wird auch immer wahrscheinlicher weil erstens <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cHM6Ly9wcml2YXRzcGhhZXJlLm9yZy8yMDA4LzA3LzAyL3N0b3BmdC1kaWUtbG9jaGVyLWluLWV1cmVuLWluZHVzdHJpZWxsZW4tYW5sYWdlbi8=" target=\"_blank\">technisch m&#246;glich</a> und zweitens immer attraktiver. Sich dagegen wirksam zu sch&#252;tzen, hiesse sich vom globalen Netzwerk abzunabeln und auf die Annehmlichkeiten der modernen Kommunikationstechnologien zu verzichten. Die wirtschaftlichen Konsequenzen w&#228;ren verheerend. Keine Regierung w&#252;rde eine solche Massnahme unbeschadet &#252;berstehen.</p>
<p>Die Europ&#228;ische Union bzw. deren &#8220;Europ&#228;ische Agentur f&#252;r Netz- und Informationssicherheit&#8221; (<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5lbmlzYS5ldXJvcGEuZXUv" target=\"_blank\">ENISA</a>) <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy56ZG5ldC5kZS9zZWN1cml0eS9uZXdzLzAsMzkwMjk0NjAsMzkxOTE0NjIsMDAuaHRt" target=\"_blank\">warnt</a> denn in ihrem Jahresberichts 2007 auch schon vor einem &#8220;digitalen 11. September&#8221; und die US-Regierung gibt schon l&#228;nger j&#228;hrlich mehrere Milliarden US-Dollar f&#252;r Cyber Security aus. Fern ab von der Welt&#246;ffentlichkeit ist mittlerweile ein ganz neuer Industriezweig entstanden.</p>
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		<title>Schutz von Unternehmensdaten</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 08:56:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz und Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Alltag und Szenen-News]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Web/Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Perimeter-Ansatz]]></category>
		<category><![CDATA[PGP]]></category>
		<category><![CDATA[Reputation Management]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlüsselung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 10. April luden die PGP Deutschland und Secure Computing zu einer halbt&#228;gigen Referatsreihe zum Thema &#8220;Strategien zum Schutz von Unternehmensdaten f&#252;r Finanzdienstleister und Banken&#8221; ein. Erfreulicherweise war dies nicht einfach eine von den vielen als &#8220;Seminar&#8221; getarnten Verkaufspr&#228;sentationen (auch wenn es uns als Seminar verkauft wurde) und auch das Catering war ausgezeichnet. Neben Michael [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 10. April luden die PGP Deutschland und Secure Computing zu einer halbt&#228;gigen Referatsreihe zum Thema &#8220;Strategien zum Schutz von Unternehmensdaten f&#252;r Finanzdienstleister und Banken&#8221; ein. Erfreulicherweise war dies nicht einfach eine von den vielen als &#8220;Seminar&#8221; getarnten Verkaufspr&#228;sentationen (auch wenn es uns als Seminar verkauft wurde) und auch das Catering war ausgezeichnet. Neben Michael Rudrich (<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zZWN1cmVjb21wdXRpbmcuY29tLw==" target=\"_blank\">Secure Computing</a>) und Thomas Hemker (<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wZ3AuY29tLw==" target=\"_blank\">PGP Corporation</a>) hielt auch Bruno Wildhaber (<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mb3J0ZS1hZHZpc29ycy5jb20v" target=\"_blank\">Forte Advisors</a>) ein Referat &#252;ber IT-Sicherheit in der Finanzindustrie.</p>
<p><span id="more-355"></span>Wildhaber vertrat mitunter auch Ansichten, welche die aktuellen Sicherheitsans&#228;tze teilweise etwas in Frage stellen und nicht ganz im Einklang mit dem Gesch&#228;ftsmodell von Secure Computing und der PGP Corporation stehen. Dies machte f&#252;r mich die Veranstaltung jedoch nur glaubw&#252;rdiger, weil Sicherheit nur entstehen kann, wenn man auch andere Meinungen zul&#228;sst und in die Diskussion miteinbezieht. Wildhaber betrachtet den Perimeter-Ansatz (Firewalls, Content-Filter, &#8230;) als ein untaugliches Mittel, um das Internet sicher zu machen, und bezeichnete ihn als reine Symptombek&#228;mpfung. Deshalb werde dieser &#252;ber kurz oder lang verschwinden. Beim Design des Internets h&#228;tten Sicherheits&#252;berlegungen keine Rolle gespielt. Das System sei als offen konzipiert worden. Alle Ans&#228;tze und Bem&#252;hungen, dieses im Nachhinein sicher zu machen, ohne an den Grundkonzepten zu r&#252;tteln, bezeichnete er als &#8220;Leukoplast&#8221;-L&#246;sungen, womit er sicher Recht hat. Weiter vertrat er die These, dass der PC als Endger&#228;t im E-Banking ausgedient h&#228;tte, weil das schw&#228;chste Glied im E-Business der PC des Kunden sei, auf den ein Dienstleister keinen Einfluss h&#228;tte. Er postulierte einen &#8220;Thin Client&#8221;-Ansatz, wobei die korrekte Identifikation bzw. Authentisierung jedes Nutzers den Schl&#252;ssel zur sicheren Banktransaktion darstellt. In diesem Zusammenhang werden qualifizierte digitale Signaturen (welche auf dem Prinzip der asymetrischen Verschl&#252;sselung beruhen) in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Weil solche abgesicherten Infrastrukturen jedoch kostspielig und (noch) nicht einfach zu handhaben sind, sind sie nur f&#252;r die gesch&#228;ftliche Nutzung interessant. &#220;ber unsichere PCs w&#252;rden k&#252;nftig nur noch &#8220;low value&#8221; Transaktionen zugelassen. W&#252;rde dies Realit&#228;t, werden die Proteste verw&#246;hnter E-Banking-Kunden sicher nicht ausbleiben.</p>
<p>Ein Thin Client l&#228;sst sich aber auch jederzeit auf einem Fat Client, wie der PC einer ist, emulieren. Ein Web-Browser ist prinzipiell ein solcher Thin Client, der meist in einer recht unsicheren Umgebung (Windows-PC) l&#228;uft. Einen Thin Client in eine v&#246;llig isolierte Umgebung zu verbannen, die keinen Datenaustausch mit der &#8220;Aussenwelt&#8221; und somit auch keine Infektion durch Schadsoftware (Malware) zul&#228;sst, w&#228;re zwar prinzipiell ein sicherer Ansatz, widerspricht aber meiner Ansicht nach der geforderten Offenheit des Internets und schr&#228;nkt die M&#246;glichkeiten und auch den Nutzen der Kommunikation &#252;ber diese Plattform in inakzeptablem Ausmass ein. Dieses Dilemma wird wohl kaum so schnell gel&#246;st werden. Trotzdem oder gerade deswegen ist es so, dass das Business die Sicherheit definiert und nicht umgekehrt. Gem&#228;ss Wildhaber m&#252;sse jedes Unternehmen selber festlegen, wo es sich im Spannungsfeld zwischen Kosten und Nutzen sowie strategischer Performance und risikooptimierter Konformit&#228;t positioniert.</p>
<p>Die konsequente Eliminierung von &#252;berfl&#252;ssigen Daten zur Minderung von Sicherheitsrisiken ist ein wichtiger Ansatz, den Wildhaber vertrat. M&#252;ll, den es nicht gibt, kann auch keine Probleme machen. <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uenouY2gvbmFjaHJpY2h0ZW4vaW50ZXJuYXRpb25hbC9uZWFwZWxfd2VpdGVyaGluX2ltX211ZWxsbm90c3RhbmRfMS42ODY3MDUuaHRtbA==" target=\"_blank\">Neapel</a> w&#228;re bestimmt auch dieser Meinung. Ich pers&#246;nlich kenne jedoch kein einziges Unternehmen, das diesen Ansatz als strategisch genug erachtet und konsequent verfolgt. Die folgende Konklusion Wildhabers fand ich allerdings die wichtigste in seinem ganzen Referat: Mit einem &#8220;Best Practice&#8221; Ansatz kann den Anspr&#252;chen an eine hochstehende Sicherheist-Infrastruktur nicht Gen&#252;ge getan werden, weil sich damit lediglich eine Follower-Strategie realisieren l&#228;sst. Solche &#8220;me too&#8221;-L&#246;sungen taugen bestenfalls zur Mittelm&#228;ssigkeit. Da wurde mir endlich bewusst, warum es mir jedesmal intuitiv flau in der Magengegend geworden ist, wenn alle um mich herum nach &#8220;Best Practice&#8221; geschrien haben.</p>
<p>Im Folgenden erl&#228;uterten die Referenten von Secure Computing und PGP ihren Perimeter-Ansatz, ohne dabei zu sehr auf die technischen Details ihrer L&#246;sungen einzugehen. Im Vordergrund standen die Konzepte, die diesen zugrunde liegen. Michael Rudrich erl&#228;uterte anhand der auch in grossen Teilen &#246;ffentlich zug&#228;nglichen Plattform <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3RydXN0ZWRzb3VyY2Uub3Jn" target=\"_blank\">trustedsource.org</a> von Secure Computing, warum die Erhebung der fremden und die Pflege der eigenen Reputation wichtig sind und wie Reputations-Management aufgrund von Scoring von Kommunikationspartnern, d.h. einer Qualifizierung nach &#252;bertragenen Inhalten und Verhaltensmustern, funktioniert.</p>
<p>Thomas Hemker zeigte, in welchen Bereichen Daten-Verschl&#252;sselung sinnvoll eingesetzt werden kann. Es n&#252;tze recht wenig, unsichere Infrastrukturen gegen Fremdzugriffe zu sch&#252;tzen. Vielmehr m&#252;ssten die selber Daten gesichert werden anstatt die Infrastruktur. Dies beginnt bereits bei der Datengenerierung. Hemker pr&#228;sentierte einerseit die Vorteile des plattformbasierten Ansatzes von PGP und zeigte andererseit, wie sich die Investition in eine solche L&#246;sung betriebswirtschaftlich berechnen und rechtgertigen l&#228;sst. Dabei bediente er sich der Kosten eines Datenverlustes zur Berechnung des ROI. Die Kosten f&#252;r einen Verlust betragen gem&#228;ss Studien durchschnittlich £47 bis £55 pro Datensatz in der Finanzindustrie, wobei 36% der Ursachen durch den Verlust von Ger&#228;ten und Datentr&#228;gern resultieren. Weitere 38% der Datenverluste k&#246;nnen auf Fehler bei externen Dienstleistern zur&#252;ckgef&#252;hrt werden, was ein relativ schlechtes Licht auf das IT-Outsourcing wirft.</p>
<p>Allen Referaten gemeinsam war, dass Verschl&#252;sselung der Schl&#252;ssel zur sicheren Informatik ist. Was mich allerdings etwas st&#246;rte war, dass die rechtlichen Aspekte wie der Datenschutz bei der Inhaltsanalsyse von &#252;bermittelten Daten f&#252;r das Reputation Scoring oder Haftungsfragen bei Datenpannen v&#246;llig ausser Acht gelassen wurden. Trotzdem fand ich den Anlass sehr gelungen, informativ und n&#252;tzlich.</p>
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		<title>Think Before You Post</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2007 08:01:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Web ist der g&#252;nstigste Platz f&#252;r Selbstdarsteller. In jugendlichem Leichtsinn posten viele vor allem j&#252;ngere Zeitgenossen Sachen, die sie sonst normalerweise f&#252;r nicht publik machen w&#252;rden. Doch die einfache Bedienung der Technik und die Gruppen-Dynamik des Web 2.0 machen es manchen offenbar schwer, der Verlockung zu widerstehen. In den USA besonders beliebt und auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Web ist der g&#252;nstigste Platz f&#252;r Selbstdarsteller. In jugendlichem Leichtsinn posten viele vor allem j&#252;ngere Zeitgenossen Sachen, die sie sonst normalerweise f&#252;r nicht publik machen w&#252;rden. Doch die einfache Bedienung der Technik und die Gruppen-Dynamik des Web 2.0 machen es manchen offenbar schwer, der Verlockung zu widerstehen. In den USA besonders beliebt und auf YouTube weit verbreitet sind Video-Clips von den Spring Break Exzessen unter Alkoholeinfluss enthemmter Jugendlicher. Wer daran interessiert ist, findet die entsprechenden Beitr&#228;ge auch ohne mein Dazutun.</p>
<p>Das Problem dabei ist, dass sich Inhalte, die einmal ins Web gestellt sind, meist nur mit imensem Aufwand bis gar nicht mehr l&#246;schen lassen. Dies kann sp&#228;ter verheerende Konsequenzen haben. Viele Personalverantwortliche nutzen das Netz bereits heute, um mehr &#252;ber Kandidaten f&#252;r einen Job zu erfahren.</p>
<p>Mit den Gefahren der Selbstdarstellung befasst sich unter anderen <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5jeWJlcnRpcGxpbmUuY29tLw==" target=\"_blank\">The CyberTipline</a>, das sich speziell der Ausbeutung von Kindern widmet. Getragen wird das Projekt von &#8220;The National Center for Missing &amp; Exploited Children&#8221; (NCMEC). Videos, die vor den Folgen un&#252;berlegter Web-Beitr&#228;ge warnen, wurden auf YouTube <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PU44MG5VYTdyaFl3" target=\"_blank\">online</a> <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PWl3QnotaHhqU0xV" target=\"_blank\">gestellt</a>:</p>
<p><object width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/N80nUa7rhYw&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash"><br />
<embed src="http://www.youtube.com/v/N80nUa7rhYw&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p><object width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/iwBz-hxjSLU&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash"><br />
<embed src="http://www.youtube.com/v/iwBz-hxjSLU&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Die Schweizer Initiative <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zZWN1cml0eTRraWRzLmNoLw==" target=\"_blank\">security4kids</a> bietet Informationen  f&#252;r Kinder, Jugendliche und ihre Eltern zum sicheren Gebrauch des Internets. Mit der animierten Bildergeschichte &#8220;<a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zZWN1cml0eTRraWRzLmNoL0RFL3NpdGUvZm9yZXN0Lmh0bQ==" title=\"Der unedendliche Wald\" target=\"_blank\">Der unendliche Wald</a>&#8221; werden die Gefahren des Internets auch f&#252;r Kinder und Laien verst&#228;ndlich illustriert. In Deutschland hilft <a href="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5rbGlja3NhZmUuZGUv" target=\"_blank\">klicksafe.de</a> Kindern, Eltern und Lehrpersonen mit Internettipps.</p>
 <img src="http://www.dobszay.ch/wordpress/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=99" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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