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Google, Microsoft und DoubleClick

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Montag, 16. April 2007

Google hat seinen Konkurrent beim Kauf des Online-Werbedienstleisters DoubleClick ausgestochen. Mit 3.1 Milliarden US-Dollar lag der Kaufpreis wesentlich über den von Analysten geschätzten 2.0 Mrd. Nun äussert Microsoft kartellrechtliche und datenschutzrechtliche Bedenken und appeliert an die zuständigen Behörden, sie sollten die Übernahme genau prüfen. Brad Smith, Senior-Vize-Präsident und Justiziar von Microsoft: „Wir denken, diese Fusion bedarf einer genauen Prüfung durch die Aufsichtsbehörden, um Wettbewerb im Markt für Online-Werbung sicherzustellen“.

Google steht ohnehin schon in der Kritik von Datenschützern und erhält nun durch DobleClick Zugang zu noch viel mehr persönlichen Daten von „Onlinern“. Microsoft’s Bedenken sind daher sicherlich berechtigt. Wie wäre wohl Google’s Reaktion ausgefallen, wenn Microsoft das Rennen gemacht hätte?