Sicher im Internet unterwegs

Verwende nur sichere Passwörter

KeyringDie meisten Onlinekonti bei Online-Diensten werden (auch) mit einem Passwort geschützt. Diese einfache Art der Authentisierung alleine ist zwar nicht besonders sicher, genügt aber bei richtiger Anwendung für viele Zwecke. Namen und Geburtsdaten aus dem Familien- und Freundeskreis sind als Passwort immer eine ganz schlechte Wahl und mittels „Social Engineering“ relativ leicht zu erraten. Durch ein geeignetes Passwort lässt sich die Latte für Hacker bedeutend höher legen. Als Regel gilt:

  • Ein Passwort sollte mindestens 12 Zeichen lang sein,
  • sich nicht (nur) aus Wörtern zusammensetzen, die in Wörterbüchern zu finden sind,
  • Gross- und Kleinschreibung gemischt verwenden und
  • mindestens eine Zahl oder ein Sonderzeichen enthalten

Am besten wählt man einen leicht memorisierbaren Satz und leitet daraus das Passwort ab und/oder verfälscht ihn durch Sonderzeichen. Dazu zwei mögliche Beispiele:

  • Aus „Meine Freundin wurde 1954 in Zürich geboren und hat 2 Hunde“ wird „MFw1954iZguh2H“

  • Aus „Sammelsurium im Altersheim“ wird „S@mm€lsuriumImAlt€rsh€im“

Zu beachten ist, dass bei Passwörtern die Gross-/Kleinschreibung entscheidend ist (d.h. „Hallo“ ist ungleich „hALLO“). Wie sicher ein Passwort ist, kann leicht online zum Beispiel mit dem Passwort-Checker-Programm des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich geprüft werden. Bei solchen Passwort-Prüfern sollte man allerdings nie das effektiv verwendete Passwort sondern nur ein sehr ähnliches, gleicher Länge zur Prüfung eingeben.

4 thoughts on “Sicher im Internet unterwegs

  1. Sensible Informationen wie Kreditkarten-/Kontodaten sollten niemals auf dem PC gespeichert werden. Nur hat man manche Risiken einfach nicht vollends unter Kontrolle – zum Beispiel den Einkauf in Online-Shops. Wenn diese keine vernüftige Verschlüsselung verwenden, dann sind die Kreditkartendaten des Käufers ein gefundenes Fressen

  2. @Bernd: Einen Mac zu nutzen, mag vor manchen Schädlingen schützen, da Apples Plattform auf Grund der geringeren Verbreitung für Angreifer weniger attraktiv ist. Entsprechend weniger Malware wird für den Mac entwickelt. Es wäre schön, wenn man damit bereits auf der sicheren Seite wäre. Leider ist dem nicht ganz so. Man kann aber auch ein Windows-System ebenso sicher betreiben, wenn man sich ein ein paar Grundregeln hält und weiss, was man tut.

Comments are closed.