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Neues aus Absurdistan 5

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Freitag, 11. September 2009

Die Medien wollen das Rad zurückdrehen und bezahlte Inhalte im Netz etablieren. Wissenschaftler der Universität Magdeburg haben herausgefunden, dass 92 Prozent der Frauen einen höher oder zumindest gleich gebildeten Mann ehelichen. Immer mehr berufstätige Akademikerinnen finden keinen Mann.

Bezahlinhalte kann man nicht erzwingen

Am Rande der Elektronikmesse IFA fand in Berlin der zweitägige Kongress zur Medienwoche Berlin-Brandenburg statt. Der Axel-Springer-Verlag und andere forderten das Ende der Kostenlos-Kultur im Netz. Sie wollen ihre Online-Leser künftig zur Kasse bitten. Da scheinen ein paar Medienleute immer noch ihren alten, verstaubten Paradigmen nachzuträumen. Natürlich müssen auch die Medien von irgendwelchen Einnahmen leben, damit sie ihre Inhalte erstellen können. Nur, der moderne Konsument ist kaum bereit, für diese im Web zu bezahlen. Vielleicht sollte man sich einmal Gedanken machen, weshalb das so ist und welchen Wert die Onlineinhalte für die Leser haben, anstatt ein nicht funktionierendes Geschäftsmodell erzwingen zu wollen.

Emanzipation in der Sackgasse?

Die Emanzipation hat auch den Frauen den Zugang zu Hochschulbildung und Karriere mit beruflichen Aufstiegschancen beschert. Die Zahl der berufstätigen Akademikerinnen ist in den letzten Jahrzehnten markant gestiegen. Es finden sich immer mehr Alphaweibchen in den Führungsetagen von Unternehmen. Ihren Erfolg bezahlen diese Frauen aber sehr oft mit ihrer Einsamkeit. Sie haben hohe Ansprüchen an sich und ihre Partner und finden nur selten einen passenden Mann, der gewillt ist, mit ihnen eine feste Beziehung einzugehen, geschweige denn eine Familie zu gründen. Dieser Misserfolg in Sachen Liebe führt zu Frustrationen. (Quelle)

Wissenschaftler der Universität Magdeburg haben herausgefunden, dass 92 Prozent der Frauen einen höher oder zumindest gleich gebildeten Mann ehelichen (sofern sie einen finden). Für die Alphaweibchen gibt es aber kaum Männer mit passendem Status und so fristen sie mehrheitlich ein Singledasein. Das liegt nicht einmal so sehr an den Frauen selber sondern vielmehr an den Männern, denn Männer finden dominante und intellektuell überlegene alles andere als sexy. Da frage ich mich, was die letzten Jahrzente der Emanzipation den Frauen wirklich gebracht haben. Intellektuelle und berufliche Selbstbefriedigung zum Preis der Vereinsamung? Führt uns die Emanzipation in den selbstgemachten Genozid?