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Vetragsbindung des iPhone vertragswidrig

Der kalifornische Rechtsanwalt Damian Fernandez hat gegen Apple Klage eingereicht. Vertragsbindung von Apple’s iPhone an die Telefongesellschaft AT&T verstösst seiner Auffassung nach gegen das kalifornische Kartellgesetz sowei den Digital Millennium Copyright Act (DMCA). Wegen des ungesetzlichen und wettbewerbswidrigen Verhaltens von Apple und eben dieser Vertragsbindung, die durch den SIM-Lock technisch „sichergestellt“ wird, sei der Preis des iPhones zu hoch. Deshalb soll die SIM-Sperre nun verboten werden. Für die Klage sammelt er noch weitere Kläger.

Aber auch in Frankreich droht die Markteinführung an dieser exklusiven Vetragsbindung und am SIM-Lock zu scheitern. Apple möchte sich die exklusiven Vermarktungsrechte zudem mit bis zu 30 Prozent der monatlichen Umsätze entlöhnen lassen. Auch in Deutschland könnte der iPhone-Start mit dem Mobilfunk-Anbieter T-Mobile noch platzen.

Da hat jemand in Apple’s Marketing- und Rechts-Abteilung ganz offensichtlich seine Hausaufgaben nicht gemacht. Auch Marktgrössen wie Apple sind vor Schlamperei nicht gefeit.

Apple und das iPhone (Reloaded)

Apple ist ein Phänomen im Markt der elektronischen Geräte des digitalen Zeitalters. Steve Jobs wagt mit seiner Firma immer wieder Experimente, an die sich nicht einmal Grössen wie Microsoft wagen. Einzig Google ist vergleichbar experimentierfreudig, aber der Suchgigant hat schliesslich auch die vollsten Kriegskassen. Der Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ist immer wieder eine Gratwanderung und oft entscheidet nicht die Logik oder Vernunft sondern das pure Glück. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wird solcher Wagemut noch geschätzt, der nach Europäischen Massstäben jedem Buchhalter eine Gänsehaut verursacht. Ich muss gestehen, dass auch ich manchmal die Vernunft und Logik bei Apple vermisse. Gerade bei Apple’s neustem Baby, dem iPhone, überrascht es mich, wie etliche Grundgesetzte des Marketing ignoriert werden. Auf dem Amerikanischen Markt funktioniert es anscheinend trotzdem. Ob dieser Erfolg auf anderen Märkten fortgesetzt werden kann, ist meiner Ansicht nach aber fraglich. Die meisten US-Amis ticken eben einfach ein bisschen anders als ihre Europäischen Zeitgenossen. So mag die USA für ein dort beheimatetes Unternehmen ein idealer Testmarkt sein – repräsentativ für den Rest der Welt ist er aber nur selten. Gerade Schweizer Konsumenten gelten als eine der weltweit anspruchsvollsten Klientel und deshalb ist die Schweiz besonders auch im Detailhandel ein beliebtes Terrain für Pilotprojekte. Nicht umsonst versuchen Aldi und Lidl in Helvetien Fuss zu fassen. Ob das iPhone den Einstieg in diesen Markt schafft, werden wir schon bald erfahren.

Apple hat seine Fans mit einem rein funktional betrachtet innovativen Gerät überrascht. Bereits die Ankündigung des iPhones löste eine beachtenswerte Welle der Begeisterung aus. Die Restriktionen, die der Kunde dann aber hinnehmen musste, machten den Bonus zunichte. Der Aktivierungszwang bei iTunes sowie die Bindung (mittels SIM-Lock) an AT&T und iTunes verärgerten das Publikum. Entsprechend zögerlich wurden die futuristischen Smartphones aktiviert. Als dann Motorola mit seinem Konkurrenzmodell „Razr2“ auf den Markt kam, reagierte Apple mit einer massiven Preisreduktion von USD 600.- auf 400.- beim 8-GByte-Modell und nahm die Version mit 4 GByte Speicher vom Markt, um gegenüber der Konkurrenz attraktiv zu sein und so sowohl Motorola als auch Palm ausstechen zu können. Das erboste aber die iPhone-Käufer der ersten Stunde, die teilweise 10 Stunden und mehr für ein Gerät Schlange gestanden sind. Blogs und Foren waren voll von Beiträgen erzürnter iPhone-Besitzer, weil ihr soeben erst erworbenes Spielzeug bereits nach kurzer Zeit einen Drittel an Wert eingebüsst hatte. Steve Jobs reagierte mit etwas holprigen Erklärungsversuchen in einem offenen Brief auf der Apple-Website und versprach seinen Anhängern einen Gutschein in der Höhe von USD 100.-, den sie natürlich nur bei Apple einlösen können.

Trotz all dieser Widrigkeiten für die Käufer hat Apple nach eigenen Angaben bereits innerhalb von 74 Tagen das millionste iPhone verkauft. Stimmt die Zahl, ist das schon ganz beeindruckend. Dies beflügelt nun das Nebengewerbe und generiert hoffentlich auch neue Arbeitsplätze, damit die Kundenknechtung wenigstens auch etwas Positives hat. iPhoneSimFree.com bietet eine Software-Lösung zur Deaktivierung des SIM-Locks, um auch mit anderen Mobiltelefonieanbietern telefonieren zu können. Leider werden die Software-Lizenzen nur zu Losen ab 50 Stück verkauft, was nur für Händler interessant ist. Privatpersonen werden an die Wiederverkäufer verwiesen, die den Endkunden eine Lizenz für 49.- bis 99.- US-Dollar anbieten. Das iPhone ist damit das erste Smartphone, das vor dem Gebrauch erst einmal (dank DMCA mittlerweile legal) gehackt werden muss.

Nachtrag vom 12.09.2007:

Den Softwarehack gibt es jetzt auch als Open Source kostenlos zum Download bei HaRRo. Nur leider scheint die Website infolge Überlastung gerade getaucht zu sein, was eigentlich nicht weiter verwundert. Es gibt jedoch keine Garantie, dass der Software-Hack auch noch nach einem zukünftigen Update der Firmware funktionieren wird. Es muss davon ausgegangen werden, dass Apple mit einem künftigen Update versuchen wird, weitere Software-Hacks zu verunmöglichen. Dabei könnte doch gerade diese neue Hacker-Welle den Kultstatus des Apfel-Smartphones betonieren. Wäre ich Steve Jobs, würde ich mir dies zunutze machen.

Weitere Informationen zum Thema findet Ihr bei:

Google Phone schon bald erhältlich

Glaubt man den aktuellen Gerüchten, soll das Google Phone schon bald Realität sein. So soll der Suchriese 7-8 Milliarden US-Dollar in den Aufbau des neuen Geschäftes investieren, will aber keine Gerüchte und Spekulationen dazu kommentieren und hüllt sich vorderhand in Schweigen.

Google will ein neues Geschäftsmodell realisieren, an das sich bisher (aus gutem Grund) noch kein Telefonieanbieter gewagt hat. Anrufe und Textmitteilungen sollen – was hätten wir auch anderes erwartet – durch Werbung finanziert werden. Ich bezweifle aber, dass dies auf breite Akzeptanz stossen wird. Die neuen Dienste verlangen zudem nach einer neuen Hardware, welche die entsprechenden Funktionen unterstützt. Dieses Telefon, das in einer Partnerschaft mit LG hergestellt werden soll, wird angeblich eine integrierte Suchfunktion sowie eine mobile Version von Google Maps, Gmail und Blogger enthalten. Für den Laien mag dies innovativ klingen und bin überzeugt, dass auch etliche Analysten falsche Prognosen publizieren und Anleger zu überstürzten Handlungen hinreissen werden. Nicht ohne Grund ist noch niemand ins werbefinanzierte Telefongeschäft eingestiegen, denn die Investitionen sind hoch und ebenso das Risiko.

Apple’s Flop mit dem iPhone (trotz dem medienspektakulären Verkaufsstart und den anfangs bombastischen Verkaufszahlen ist es für mich zumindest aus Sicht der Technik und Kundenfreundlichkeit einer) ist schon bald vergessen, bevor es den Markt in Europa erreicht hat. Auch Kollege Google hat ein Problem mit seiner Marktdominanz und seinem Geschäftsmodell (auch wenn viele das noch nicht wahrhaben wollen) und versucht daher krampfhaft, neue Geschäftsfelder zu erobern, konnte dabei aber bislang noch keinen einzigen nennenswerten finanziellen Erfolg verbuchen. Einzig Google Maps und Google Earth hätten noch ein gewisses Potential, das jedoch durch datenschutzrechtliche Probleme in Frage gestellt wird. So etwas kann sich eben nur ein Unternehmen leisten, das mit seinen Gewinnen nichts wirklich Sinnvolles anzustellen weiss und deshalb mit dem Schrotgewehr blind umherschiesst in der Hoffnung, irgendwann doch noch einen Treffer zu landen. Hätte ich Google-Aktien, würde ich sie schnellstmöglich zu einem guten Preis verkaufen, solange das noch möglich ist.

Nachtrag:

LG präsentierte sein erstes, auf Google-Dienste zugeschnittenes Mobiltelefon bereits im Juni diesen Jahres. Und so soll den neusten Gerüchten zufolge die neue Konkurrenz zum iPhone aussehen:

Sieht eigentlich gar nicht so übel aus das Teil ­čśë

iPhone endgültig geknackt

Apples iPhone scheint nun endgültig entmystifiziert zu sein. Der US-Student George Hotz hat die Firmware ausgetrickst und so auch noch die Bindung an AT&T aufgehoben, nachdem zuvor bereits die Aktivierung durch iTunes ausgehebelt wurde:

Wie bescheuert muss man eigentlich sein, um so ein überteuertes Gerät zu kaufen, das man vor Gebrauch erst einmal umständlich hacken muss, um es wie ein normales, übertaktetes Mobiltelefon mit eingebautem MP3-Player gebrauchen zu können?

Mini-Drohnen für ein Taschengeld

Die kleinen Flugspione, die eine fast geräuschlose Überwachung aus der Luft ermöglichen, gibt es jetzt auch als Bausatz zu kaufen. Bei MikroKopter gibt es den Bausatz für die Privatdrohne mit vier Rotoren bereits ab 230 Franken zu kaufen. Damit kann sich nun endlich jedermann sein Agenten-Spielzeug vom Taschengeld leisten. Eine WLAN-Webcam (die nicht mehr als 250 Gramm wiegen sollte) unten angeschraubt und mit einem Notebook als Aufnahmestation ausgerüstet geht’s dann auf zur Observierung der Nachbarschaft. Die ersten Aufnahmen werden sicher schon bald auf den Videoplattformen zu sehen sein.

Damit stehen jedem Voyeur bislang ungeahnte neu Möglichkeiten zur Verfügung, seine Schaulust zu befriedigen – Verletzungen der Privatsphäre inklusive. Aber auch unzählige sinnvolle Anwendungen sind möglich: unbemannte Aufklärung bei Bränden und in Katastrophengebieten, Inspektion von grossen Getreidefeldern und lawinengefährdeten Skipisten oder einfach nur schöne Landschaftsaufnahmen, für die man bislang einen teuren Helikopter oder ein Kleinflugzeug mieten musste. Ich überlege mir gerade, mir auch so ein Flugding zu kaufen …

Älterer Beitrag: Drohnen mit Webcams für den ultimativen Reality Video-Blog

Apples iPhone hat ein Markenrechtsproblem

Nachdem Apple seine Urheberrechtsprobleme mit „QuickTime Alternativegelöst hat, drohen dem Konzern weit grössere Probleme im Zusammenhang mit der Einführung seines „iPhoneApple-Handy’s (einer Kombination aus webfähigem Handy und iPod), die am 29. Juni in den USA starten soll. Als ich diese Woche im Prospekt eines Elektronikversands das iPhone Wireless-G Phone WIP320 für Skype von Linksys mit dem ┬«-Zeichen dahinter sah, ahnte ich bereits Böses. Deshalb habe ich heute kurz recherchiert und bin dabei auf ein paar versteckte Minen gestossen.

Die Wortmarke „iPhone“ gehört seit 1996 der Firma Infogear, die im Jahr 2000 von Cisco Systems Inc. übernommen wurde. Die Cisco-Tochter Linksys hat ihre VoIP-Telefone am 18.12.2006 unter dem Namen „iPhone“ vorgestellt, nachdem schon seit Monaten Gerüchte um ein mögliches iPod-Handy von Apple mit dem vermuteten Namen „iPhone“ die Runde machten. Bei diesem Gerücht blieb es nicht lange und nachdem Cisco im Januar 2007 im Anschluss an die Präsentation des iPhones durch Steve Jobs zur Eröffnung der Macworld Apple wegen Markenrechtsverletzung verklagt hatte, haben sich die beiden schon kurz darauf im Februar 2007 auf eine gemeinsame Nutzung der Marke geeinigt und wollen sogar um Interoperabilität ihrer Geräte bezüglich Sicherheit und Kommunikation bemüht sein („… will explore opportunities for interoperability …“). Damit ist aber noch lange nicht alles im Butter. Im Hintergrund mischen noch mehr Unternehmen im Kampf um den Namen „iPhone“ mit …

  1. Im Swissreg gibt es zu „iPhone“ zwei Eintragungen. Die Erste ist der Eintrag von Apple mit der Marken Nr. 511527 und Hinterlegungsdatum 19.04.2002 für die Nizza-Klassen 9, 36, 38, 39 und 42 (Eintragung ins Markenregister vom 12.06.2003, veröffentlicht im SHAB-Nr. 120 vom 26.06.2003). Daneben gibt es aber auch noch das hängige Gesuch Nr. 58697/2006 der Ocean Telecom Services LLC (vertreten durch Baker & McKenzie Zürich) mit Hinterlegungsdatum 27.09.2006 für die Klassen 9 und 28. Zu diesem Eintrag wird ein Prioritätsanspruch aufgrund eines Eintrags in Trinidad und Tobago mit Datum 27.03.2006 geltend gemacht.
  2. Bei der WIPO findet sich zu „iPhone“ nur der Eintrag von Ocean Telecom Services LLC vom 27.09.2007 für die Klassen 9 und 28 in den USA und 34 weiteren Ländern.
  3. In den USA sind beim TESS des USPTO (United States Patents and Trademark Office) nebem dem Eintrag der Infogear Technology Corp. für die Nizza-Klasse 9 aus dem Jahre 1996 weitere 10 Einträge für die Klassen 9, 25, 28, 35, 38, 39, 41 und 42 aus den Jahren 2005 bis 2007 vorhanden.
  4. Beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) gibt es unter der Registernummer 30409862.0 eine Anmeldung vom 20.02.2004 der freenet AG in Büdelsdorf für die Wortmarke „freenet iPhone“ für die Klassen 09, 16, 25, 28, 35, 38, 41 und 42 ohne einen eingetragenen Widerspruch.
  5. Sicher gibt es auch noch weitere Einträge. Wer will, kann sie ja gerne ausfindig machen.

Damit ist die Diskussion um Spekulationen eröffnet … und ein paar Rechtsanwälte werden sich eine goldene Nase verdienen. Jedenfalls hat es das Ding bereits vor seinem Verkaufstart zu einem Eintrag bei Wikipedia geschafft (sowas gab es bisher noch nie) und es gibt bereits mehrere Websites zum neuen iPhone von Apple:

Die meisten dieser Websites tarnen sich als Pseudo-Blogs von unabhängigen Bloggern. Apple scheint eine bombastische PR-Schlacht zur Lancierung des iPhone vorzubereiten, bei dem auch Blogs auf breiter Ebene in bisher noch nicht dagewesenem Ausmass als Werbemittel eingesetzt werden. Und auch sonst wird von den Werbeverantwortlichen bei Apple kräftig auf Schleichwerbung gesetzt. Der erste Apple-Werbespot für das iPhone findet sich bereits seit dem 25.02.2007 auf YouTube:

Wer es etwas moderner mag, wir an folgendem Clip Gefallen finden:

Die Funktionen des flachen, multimedialen Funksprechknochens sind schon beeindruckend. Die Konkurrenz wird sich warm anziehen müssen. Für alle, die es nicht erwarten können, das Gadget in den Händen zu halten: Den Prototyp aus Pappe gibt es schon jetzt zum Ausschneiden und Zusammenkleben. Die anderen kaufen sich vorab schon mal einen gefälschten Clone oder warten auf das ZunePhone von Microsoft.

$10-Notebook für Indien

Indien arbeitet einem Bericht der Times of India zufolge am 10 Dollar Notebook. Damit soll das „On Laptop per Child“ (OLPC) Projekt übertroffen beziehungsweise preislich unterboten werden. Vielleicht lassen die Inder ihren Notebook in Nigeria oder im Kongo produzieren. Um die Übertreibung etwas realistischer erscheinen zu lassen und übetriebene Erwartungen zu nivelieren, wird von einem effektiven Endpreis von $47 gesprochen – schliesslich kostet der $100-Laptop ja auch seine $175. Wie Microsoft dann allerdings noch seine überhöhten Preise rechtfertigen wird, würde ich gerne jetzt schon wissen.

Sollte dies wirklich kein Aprilscherz sein, so könnten wir schon bald den „Waschpulverrechner 2.0“ erleben. Ich vermute allerdings eher einen indischen PR-Gag dahinter, um auf die IT-Kompetenz und Innovationskraft von Indien aufmerksam zu machen. Vielleicht brauchen die Inder aber einfach nur eine gute Begründung, um Forschungsgelder vom Staat locker zu machen. Obelix würde sicher sagen: „Die spinnen, die Inder!“.

RFID-Chip kleiner als ein Staubkorn

Hitachi hat angeblich einen RFID-Chip entwickelt, der kleiner als ein Staubkorn sein soll. Mit Massen von 0,05 x 0,05 mm ist er von Auge nicht erkennbar. Es sollen allerdings noch 2-3 Jahre vergehen, bis dieser Marktreife erlangt.

Solchen Meldungen gegenüber habe ich gemischte Gefühle. Einerseits sehe ich die ungeahnten Möglichkeiten der Effizienzsteigerung in der Logistik, der sicheren Identifikation und Rückverfolgbarkeit von Gütern wie z.B. Medikamenten und Chemikalien sowie der Vereitlung und Entdeckung von Markenfälschungen. Andererseits bereiten mir gerade diese ungeahnten Möglichkeiten im Bereich des Daten- und Persönlichkeitsschutzes grosses Kopfzerbrechen. Tieren pflanzt man ja bereits heute RFID-Chips unter die Haut. Bei Menschen funktioniert dies ebenso. Für Straftäter gibt es bereits entsprechende Projekte.

Wenn solche Chips in Kleidern die Pflegeetiketten ersetzen und der Waschmaschine automatisch das ideale Wasch- und Pflegeprogramm übermitteln, ist das eine gute Sache. Wenn uns solche Chips ohne unser Wissen untergejubelt werden, steigt mein Puls. Das Gute an der Technologie ist aber, dass sich ein Chip mit energiereichen Impulsen ins elektronische Nirwana befördern lässt. Hier wird sich schon bald ein neuer Markt für Bespitzelungsabwehr und Persönlichkeitsschutz auftun.

Dell’s Antwort auf Windows Vista

Schon früher hatte Dell Systeme mit vorinstalliertem Linux angeboten. Nun hat der Computer-Hersteller auf Vista reagiert und bietet für Open-Source-Kunden in den USA drei Modelle der n-Series mit vorinstalliertem FreeDOS an. Die Kunden werden damit ermutigt, nicht einfach blind auf Windows zu setzen sondern alternative Betriebssysteme auf ihren Notebooks zu installieren. Schade finde ich, dass Dell (zumindest vorläufig) weder Linux-Treiber zum Download noch Support für alernative Betriebssysteme anbietet. Mein Ubuntu- und SuSE-Linux läuft auf meinem Inspiron 6000 Notebook von Dell jedenfalls ganz ordentlich. Der Markt wird langsam reif für Alternativen. Gut Ding braucht eben Weile.