Weihnachtsgrusskarten zu verschicken hat eine lange Tradition. Die Wahl der passenden Karte wird vielen zur Qual und dann müssen diese auch noch gekauft werden. Die Portokosten sind für viele ein zusätzliches Hindernis. Erlösung verspricht hier der Cyberspace. Das Internet senkt die Hürden und bietet mit Email und elektronischen Weihnachtsgrusskarten eine meist kostenlose Alternative.
Aber Achtung! Auch Verbreiter von Schadsoftware haben diesen Absatzkanal für sich entdeckt. Diese Cyber-Kriminellen bieten eine Vielzahl entsprechender Internetdienste an oder versenden gleich selber unaufgefordert elektronische Weihnachtsgrüsse an die Liste ihrer Spam-Empfänger. Die Freude über die vermeintliche Aufmerksamkeit ist nur von kurzer Dauer. Als kostenlose Zugabe liegt dem Email im Anhang ein unliebsames Überraschungsei bei. Beim Öffnen istalliert sich die Schadsoftware selbständig – oft auch unter Ausnützung von Schwachstellen im System. Betroffen sind die unterschiedlichsten Dateiformate: PDF, Bilder, Musik, Videos, Flash, Powerpoint, Word, Excel, etc. Alternativ gibt’s einen Link auf eine Webseite, wo die Grusskarte einschliesslich dem Virus abgeholt werden kann. Wer dann auch noch mit Administrator-Rechten arbeitet hat schnell Pech gehabt.
Im Zweifelsfall sollte man verdächtige Emails gar nicht öffnen, sondern direkt ungelesen löschen. Auch der Computer eines bekannten Absenders kann bereits befallen sein und selbständig Emails an alle Adressen in der Kontaktliste verschicken. Virenfreie Weihnachten zu geniessen ist nur den Vorsichtigen vergönnt.

Terrorismus ist „en vogue“ und noch viel mehr die paranoide Angst davor. Weshalb muss ein Staat, der nichs Unrechtes getan hat, Angst vor terroristischen Anschlägen haben? Dankenswerter Weise gibt es mit unseren Steuergeldern bezahlte Leute, die uns vor dem Terrorismus beschützen wollen – oder zumindest so tun. Ok, ein bisschen unserer Privatsphäre müssen wir zu Gunsten der Überwachung der Allgemeinheit im Namen des Gemeinwohls an die Überwacher abtreten, damit Rasterfahnder mit ihrer künstlichen Intelligenz jeden potenziellen Terroristen identifizieren können, bevor dieser auf die Idee kommt, seine Seele dem Terrorismus zu verkaufen. Aber schliesslich muss niemand Böses befürchten, der nichts Schlimmes getan hat oder zu tun beabsichtigt …
