Virtuelle Welten

Virtuelle Welten am Open Forum ’08

gis hat einen interessanten Beitrag zum Panel zum Thema „Virtuelle Welten“ am Open Forum Davos 2008 gepostet (inkl. 90-minütigem YouTube-Video). Mit Rafael Capurro (Professor für Informationswissenschaft und Informationsethik, Hochschule der Medien Stuttgart), Philip Rosedale (CEO von Linden Labs), Joseph Weizenbaum (Professor für Informatik am MIT), Reid Hoffman (Präsident und Vorsitzender von LinkedIn), Dr. Florence Develey (Pfarrerin aus Reinach/Basel) und Lo├»c Le Meur (CEO von Seesmic) war die Diskussionsrunde prominent bestückt.


Davos Open Forum 2008 – Virtual Worlds – Fiction or Reality?

Welches Recht gilt in Second Life?

Second Life LogoSecond Life ist eine virtuelle Welt, in der sich Menschen aus der ganzen Welt und somit aus unterschiedlichen Kulturen und Rechtssystemen treffen. Dabei treiben sie ihr (Un-/)Wesen unter einer völlig anderen Identität in Form eines Avatars. Auf die speziellen sozialen Eigenheiten dieser virtuellen Welt im Cyberspace will ich aber gar nicht näher eingehen. Dazu wurde bereits eine ganze Menge geschrieben. Mich interessieren zur Zeit mehr die finanztechnischen und rechtlichen Aspekte. Wie jede Welt, welche der Evolutionsstufe des direkten Tauschhandels entwachsen ist, hat auch Second Life eine Währung – den Linden Dollar (LD – das Kürzel der Währung ist gleich wie meine Initialen ­čÖé ). Warum alle Spiel-Währungen praktisch immer Dollar heissen müssen (seltener auch Taler, Pfund, Krone oder Schilling), ist mir bis heute ein Rätsel. Das Besondere am LD ist, dass er in reales Geld konvertierbar ist und so eine ökonomische Brücke zur realen Welt (d.h. zum First Life) existiert.

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