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Apple-Mitgründer Steve Wozniak kritisiert iPhone

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Donnerstag, 1. November 2007

Apple predigt Wasser und trinkt selber Wein. Dies kritisiert Apple-Mitgründer Steve Wozniak im Bezug auf das iPhone:

„Ich denke, es [das iPhone] könnte mehr wie ein Computer sein. Es sollte offen wie ein Computer sein. Jeder sollte eigene Programme dafür entwickeln können“, meint Steve Wozniak. Der Apple-Mitbegründer räumt dem Unternehmen zwar das Recht ein, das iPhone abzuschotten, hält dies aber für einen falschen Weg. Erst kürzlich hat das auch Apple eingesehen und reagiert: Der Konzern will im Februar 2008 ein SDK veröffentlichen, mit dem Entwickler Applikationen für das iPhone schreiben können.

Wozniak entrüstet sich: „Warum in aller Welt kann ich [auf dem iPhone] nicht einfach einen Klingelton installieren, den ich erstellt habe?“ Er würde auch gerne Spiele auf das iPhone installieren, was derzeit aber nicht ohne weiteres möglich ist. Er begrüßt es, dass manche iPhone-Kunden ihr Gerät entsperren und so in der Lage sind, weitere Applikationen aufzuspielen.

Seinem früheren Kompagnon, Steve Jobs, wirft Wozniak vor, nicht das zu erfüllen, was er von anderen verlangt: Jobs würde sich bei der Musikindustrie beschweren, dass sie ihre Musik nicht ungeschützt anbieten. Den gleichen Weg beschreite Jobs aber mit dem iPhone, kritisiert Wozniak im Gespräch mit dem Magazin Laptop.

(Quelle: Golem.de)

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2 Kommentare

  1. Kommentar von macwoern
    Samstag, 10. November 2007; 07:37

    naja, Klingeltöne kann man mit einem kleinen Trick ja trotzdem selbst erstellen.

    Man muß nur seinen Wunschklingelton aus iTunes als AAC exportieren. Die exportierte Datei hat dann die Dateiendung m4a. Diese dann ändern in m4r und wieder in iTunes importieren. Beim nächsten Synchronisieren kann man diese dann unter Klingeltöne anwählen. Fertig! ­čÖé

  2. Kommentar von Levente J. Dobszay
    Samstag, 10. November 2007; 20:25

    Danke für den Tipp. Aber bei praktisch allen anderen Handys kopiere ich einfach ein MP3 File vom PC auf’s Handy. Wieso kompliziert, wenn’s auch einfach geht? Beim Mac kann’s Apple schliesslich auch.