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Soziale Netzwerke im Internet bröckeln

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Montag, 10. Dezember 2007

Die ersten Anzeichen für das Sterben von Sozialen Netzwerken sind bereits am Horizont erschienen. Als einer der ersten macht die deutsche Telekom ihre T-Community sogar ganz dicht. Mark Zuckerberg’s Facebook hat mit seinem Werbeprogramm „Facebook Ad“ beziehungsweise seinem Werbeanzeige-System „Beacon“ die Community verärgert, weil Facebook persönliche Daten wie Alter, Geschlecht und Interessen seiner Nutzer an Werbetreibende weitergibt. Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung scheinen auch bei XING nicht zuoberst auf der Prioritätenliste zu stehen. Das Business-Netzwerk verkommt neuerdings zum vollautomatischen Bewegungsmelder seiner Mitglieder, was auf breiter Front Unmut und ernsthafte Datenschutzbedenken geweckt hat. Daran kann auch die ausführliche Stellungnahme von Lars Hinrichs, CEO der Xing AG, zum neuen Feature „Neues aus meinem Netzwerk“ nichts ändern.

Xing LogoFür mich war das nur noch das Pünktchen auf das „i“ nach einem Schriftwechsel mit Xing zu Datenschutz, informationeller Selbstbestimmung, Auskunftspflicht und Transparenz. Daraus habe ich nun meine Konsequenzen gezogen und meine Mitgliedschaft bei Xing beendet. Ich habe keine Lust, mit meinen persönlichen Daten als Datenfutter herhalten zu müssen! Xing beruft sich darauf, dass bei Anmeldung der Xing-Mitgliedschaft alle Nutzer ihr Einverständnis zu solchen (teilweise sehr einseitigen) Tracking-Funktionen gegeben hätten. In der Antwort von Xing auf meine Anfrage per E-Mail heisst es unter anderem: „Ihrer Ansicht nach liegt ein Verstoß gegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung sowie das Auskunftsrecht über die Verwendung von eigenen personenbezogenen Daten vor, da für Nicht-Premiummitglieder unter „Mitglieder, die mein Profil kürzlich aufgerufen haben“ nicht ersichtlich ist, wer die Aufrufer des eigenen Profils sind. Wir erlauben uns, dieser Ansicht zu widersprechen. Unserer Rechtsauffassung nach besteht keine Verpflichtung zur Offenlegung der Aufrufer der persönlichen Profile.“ Und in einem weiteren E-Mail schreibt mir Antonino Avarello von Xing: „Sie haben mit unseren AGB akzeptiert, dass andere XING Mitglieder Ihr Profil sehen dürfen. Welche das genau sind, ist dort nicht geregelt. Wir können nicht bestätigen, dass Ihr Recht auf informelle Selbstbestimmung dadurch eingeschränkt wird.“ Jetzt können mich Lars & Co. mal kreuzweise! Aus dem Big Brother Container bin ich nun ausgestiegen und empfehle jedem, es mir gleich zu tun. Die Funktion zur Kündigung der Mitgliedschaft bei Xing ist übrigens gut versteckt. Hier geht’s direkt zur Seite: https://www.xing.com/app/user?op=cancel

StalkingDie „Social Networks“ im Web werden allgemein massiv überbewertet und dienen immer mehr nur dazu, Besucher zu generieren, die dann mit irgendwelcher Werbung zugemüllt werden können. Mit Google’s OpenSocial Schnittstelle soll der Datenaustausch der sozialen Netzwerke künftig auch noch plattformübergreifend und schrankenlos werden. Spätestens dann wird es praktisch unmöglich, den Fluss der eigenen Profildaten noch nachvollziehen, geschweige denn kontrollieren zu können. Diese dienen dann nur noch der Befriedigung der voyeuristischen Triebe, um die Besucherzahlen hochzuschrauben. Google, Xing, MySpace, Facebook & Co. erhoffen sich zudem, Werbung mit Hilfe der persönlichen Daten ihrer Nutzer individueller und somit zielgenauer platzieren zu können – und dies plattformübergreifend, ohne technische Barrieren. Frei Bahn mit Marzipan! Willkommen im Big Brother Container des Worldwide Web! Hauptsache, die Daten fliessen, die Pageviews steigen und der Rubel rollt.

Webbasierte soziale Netzwerke werden sich künftig nicht mehr gross von Boullevard-Blättern unterscheiden, ausser dass sie ihre Inhalte personalisiert verbreiten. Auf solchen Müll kann ich gerne verzichten und nutze die dadurch gewonnene Zeit lieber, um mich meiner Familie und meinen Freunden zu widmen beziehungsweise mein reales soziales Netzwerk zu pflegen. Mit Leuten online von Angesicht zu Angesicht über Gott und die Welt zu plaudern und dabei ein Glas Rotwein zu trinken und Emotionen auszutauschen, ist nun mal nicht möglich. Das echte Leben hat dem Online-Leben gegenüber einige unschlagbare Vorteile!



16 Kommentare

  1. Kommentar von Anonymous
    Montag, 10. Dezember 2007; 08:19

    Ein spannendes Thema, das Sie da ansprechen. Und ich gebe Ihnen vollkommen Recht, dass man den sozialen Netzen viel zu viele Daten anvertraut und AGB-Änderungen recht hilflos gegenübersteht. Friss oder kündige. Aber nachdem sich Xing ja ein hübsches Monopol aufgebaut hat, kann man es sich als Vollblut-IT- und Medienmensch ja eigentlich nicht mehr leisten, dort auszutreten. Bei Flickr habe ich es damals übrigens getan – mit viel Tamtam und Abschiedsbotschaft -, als die Zensurgeschichte und ein paar andere Dinge nervten. Bei Xing habe ich da noch Hemmungen.

  2. Kommentar von Erik
    Montag, 10. Dezember 2007; 09:12

    Verstehe ich das richtig? Du argumentierst ggü Xing mit dem Recht auf „informationelle Selbstbestimmung“, um zu sehen, wer Dein Profil angesehen hat? Und was ist mit der iS der Menschen die das getan haben, dein Profil anschauen?

    Mensch, Mensch, wenn ich Think-Tank-Berater von Wolfgang Schäuble wäre, dann würde ich Menschen mit einem solchen Datenschutzverständnis vom Fleck weg engagieren. Versuch das mal bei Google durchzusetzen, nur mal andenken. Vielleicht wird dann klarer, was für einen Quatsch Du Dir da zusammenschwurbelst. Mit Kritik an Datenschutz hat das imho nix zu tun. Eher mit Verärgerung, dass Du so eine Premium Mitgliedschaft nicht umgehen konntest, oder?

  3. Kommentar von Levente J. Dobszay
    Montag, 10. Dezember 2007; 10:22

    @Erik: Es geht nicht darum, eine Premium-Mitgliedschaft zu umgehen. Ich war bis vor kurzem noch Premium-Mitglied und ich bin durchaus bereit, für eine mir nützliche Dienstleistung einen fairen Preis zu zahlen. Es geht mir um das „Gleichgewicht der Kräfte“ bzw. darum, dass die Tracking-Funktionen einseitig sind und ich sie immer weniger beeinflussen kann. Die Mitglieder wurden vorgängig nicht über die Aufschaltung der neuen Funktion „Neues aus meinem Netzwerk“ informiert, was an sich noch nicht tragisch ist. Mit der informationellen Selbstbestimmung unvereinbar ist aber, dass diese Funktion für jedes Mitglied ohne sein Wissen aktiviert wurde und er damit unfreiwillig und unbewusst Kandidat im Big Brother Container wurde. Dafür habe ich gar kein Verständnis.

  4. Kommentar von Erik
    Montag, 10. Dezember 2007; 11:33

    Denk ich mal weiter drüber nach. Deine These also: Wenn meine „Bewegungen“ auf anderen Profilen angezeigt werden, dann müsse alle angezeigt werden. Unabhängig davon, ob man Premium-Mitglied ist. Richtig so?

  5. Kommentar von Levente J. Dobszay
    Montag, 10. Dezember 2007; 12:07

    Richtig so :-). Und wenn meine Daten für neue Zwecke verwendet/missbraucht werden, will ich darüber vorher in Kenntnis gesetzt werden, damit ich mich dagegen wehren kann.

  6. Kommentar von Michael J. Erner
    Montag, 10. Dezember 2007; 16:52

    Das Thema Datenschutz ist in vielen Fragen sehr komplex. Auch in Sachen Xing wird wieder einmal deutlich, dass nur die Wenigsten verstehen, um was es in der „Informationellen Selbsbestimmung überhaupt geht.
    Unter dem Strich der Xing-Diskussion muss man eines ganz deutlich sagen: Die im Ausgangsartikel von Xing vertretene Position, dass die Nutzer die Möglichkeit der Wahrung ihres Selbstbestimmungsrechtes haben, ist durchweg korrekt und dies aus 2 Gründen:
    1. Wer Mitglied in einem SN wird, hat die Absicht, sich innerhalb dieses Netzwerkes zu präsentieren. Hierbei ist der Nutzer willens, dazu persönliche Informationen preiszugeben. Wer dies nicht will, kann es auch lassen. Also ist die Mitgliedschaft freiwillig. Quid pro quo. Der Nutzer gibt seine Daten, Xing nutzt diese für die Plattform.
    2. Der entscheidende Punkt: DIe Ausgestaltung.
    Sämtliche Funktionen in den persönlichen Einstellungen sind per se aktiviert. Xing verweist in der Datenschutzerklärung darauf, dass jeder Nutzer seine Einstellungen selbst vorzunehmen hat. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Aber hier setzt meine Kritik an. Jeder, der im Internet unterwegs ist, weiß, dass man zwar solche Erklärungen lesen sollte, aber wer macht das schon? Hier kann man Xing keinen Vorwurf machen, bis auf den, dass sich die Xingbetreiber diesen Umstand zu Nutze machen und die Möglichkeit ausgelassen ist, die Einstellungen per Opt-In zu gestalten und damit dem Nutzer die Möglichkeit einzuräumen, selbst aktiv z.B die Auffindbarkeit seines Profils bei Google zu aktivieren. Hier muss sich jeder selbst die Frage stellen, ob er dieses Vorgehensmodell akzeptieren kann, oder nicht. Problematisch wird es dann, wenn Funktionserweiterungen eingebracht werden, die der Nutzer womöglich gar nicht mitbekommt und erst dann feststellt, dass seine Persönlichkeit im Internet transparent wird, wenn es bereits zu spät ist. Aber auch das kann selbst bestimmt werden, indem man regelmäßig die persönlichen Einstellungen korrigiert. Da mir das zu aufwändig ist, habe ich meine Mitgliedschaft gekündigt.

  7. Kommentar von Levente J. Dobszay
    Montag, 10. Dezember 2007; 17:58

    Dazu, dass Benutzer nicht mitbekommen, was mit ihren Daten geschieht, darf es gar nicht kommen. Genau das verstösst gegen das Recht auf informationelle Selbsbestimmung. Regelmässig kontrollieren zu müssen, ob Funktionserweiterungen eingeführt werden, für die ich meine Daten nicht hergeben will, ist schlicht eine Zumutung. Wer die Kündigungs-Seite findet, ist klar im Vorteil!

    Von eben diesem meinem Selbstbestimmungsrecht habe ich deshalb Gebrauch gemacht und mein Profil bei Xing gelöscht, weil ich mit den Nutzungsbedingungen und der Art und Weise, wie neue Funktionen eingeführt und meine Daten verwendet werden, nicht einverstanden bin.
    Ich bin gespannt, ob nicht doch noch irgendwo Datenleichen auftauchen, obwohl ich mein Xing-Profil gelöscht habe … z.B. in Diskussionsgruppen …

    Herr Erner, Ihr Kommentar bei Sprechblase hat mir übrigens gut gefallen! 🙂

  8. Kommentar von Markus Schubert
    Montag, 10. Dezember 2007; 18:58

    Hi Levente
    ich hab einfach den Spies umgedreht und nutze solche Plattformen, um meine Werbung kostenlos zu platzieren. Das katapultiert meine domains ruckzuck auf die top 10 😉 bei Google % Co. Such mal nach „one check“ „compliance check““oder „sanctionlists“. Unter den top findest Du http://www.one-check.com/ , http://sanctionlists.com/ und http://compliance-check.com/ . Du musst denen ja nicht immer die Wahrheit sagen. Schlag sie einfech mit dere Waffen 😉

    Herzlichen Gruss
    Markus Schubert
    One-Check GmbH

  9. Kommentar von Levente J. Dobszay
    Montag, 10. Dezember 2007; 22:52

    Hallo Markus!
    Womit Du dann auch gleich Deine Spuren auf meiner Website hinterlassen hast, Du Schlitzohr! 😉 Das ist die moderne Form des „Markierens“ im Internet. Wie ich aus eigenen Experimenten bestätigen kann, ist damit ein Pushen des eigenen Pageranks um 2 bis 3 Levels möglich. Das funktioniert mit XING sogar überdurchschnittlich gut, weil Xing selber sehr gut verlinkt ist und einen relativ hohen Pagerank hat. Aber ich würde selber nie meine echten persönlichen Profildaten dazu missbrauchen. Dafür kann man sich auf Xing auch ganz leicht mehrere Scheinidentitäten zulegen und diese sogar untereinander vernetzen. Also liebe Pagerank-Junkies, Ihr wisst jetzt Bescheid! Unter diesem Aspekt kann ich Xing wirklich auch etwas Positives abgewinnen. Das ist wie im echten Leben: auch der unnützeste Hundesohn ist für irgendetwas zu gebrauchen ;-)=)

  10. Kommentar von Peter
    Montag, 17. Dezember 2007; 14:20

    Soziale Netzwerke im Internet bröckeln?

    Das kann ich sachlich so nicht nachvollziehen, wenn ich die Daten von Alexa richtig lese, kann hat Xing seit der Einführung des Newsfeed Anfang Dezember deutlich an Boden bzgl. Pageviews und Ranking gut machen?

    Das kann doch nur heißen, das trotz vereinzelter Unkenrufe wie hier der User sich entschieden hat, dass das Tool Xing einen Mehrwert gibt?

  11. Kommentar von Levente J. Dobszay
    Montag, 17. Dezember 2007; 18:37

    Die Einführung neuer Funktionen auf grösseren Plattformen generiert immer zusätzlichen Traffic als Folge des Gaffer-Syndroms. Zudem ist nicht wirklich transparent, wie Alexa zu den Traffic-Daten kommt. Alexa ist alles andere als eine zuverlässige Quelle.
    Rein vom Traffic auf einen Mehrwert zu schliessen, ist ohnehin sehr problematisch. Ob die neue „Social Monitoring“-Funktion einen echten Mehrwert darstellt und auf breite Akzept stösst, kann erst in ein paar Monaten beantwortet werden.

  12. Kommentar von Peter
    Dienstag, 18. Dezember 2007; 13:06

    Ich sehe Alexa auch als keine zuverlässige Quelle bei den absoluten Zahlen an, aber der von Alexa angeszeigte Trend passt schon.

    Die “Social Monitoring”-Funktion von Xing ist meiner Meinung nach ein Muss: LinkedIn&Plaxo hat’s und Facebooks hat’s auch.
    Was bleibt Xing da anderes übrig als Nachzuziehen? Wenn die bei der allgemeinen Entwicklung von sozialen Netzwerken nicht mithalten sind die in 2-3 nur noch ein kleiner Nischenanbieter.

  13. Kommentar von Levente J. Dobszay
    Dienstag, 18. Dezember 2007; 17:54

    Nur sollte die „Social Monitoring“-Funktion als Opt-in Feature implementiert werden und jedes Mitglied selber entscheiden können, ob es dafür seine Daten zur Verfügung stellen will.

  14. Kommentar von Peter
    Mittwoch, 19. Dezember 2007; 16:36

    Da stimme ich Ihnen ausnahmsweise zu. Ich schätze, das Xing dieses Manko aus taktischen Gründen in Kauf genommen hat, da ja ansonsten Anfangs null traffic auf dem Feed wäre. Kein schöner Zug, aber für Xing effektiv, auch wenn es einige wie Sie zum Beispiel verärgert hat.

  15. Kommentar von Patrick Tobias Fischer
    Samstag, 29. Dezember 2007; 20:45

    Die Sache mit dem Spiess umdrehen, ist so eine Sache. Es dauert wohl nicht lange, dann reagiert Xing mit Filterung von Urls auf diesen „Missbrauch“. Aber dennoch eine gute Idee um denen mal Kontra zu geben.

    Ich halte die „Geldmacherei“ von Xing auch fuer eine ungehörige Dreistigkeit und bin desshalb auch wieder aus Xing ausgetreten. Denn meine Daten haben für Hinrichs mehr Nutzen als ich aus der Stalker Plattform jeh ziehen koennte. „The Web is meant to be free!“ (Unknown)
    Kleine Rechnung: 2816849 Mitglieder * 5,95€ Beitrag pro Monat * 12 Monate * 32% Premium Mitglieder = ~ 64,36 Millionen Euro Umsatz im Jahr. Kein Wunder damit wäre ich auch an die Börse gegangen. Und das sind nur die deutschen Mitglieder. Der Chinesische Markt hat da noch viel mehr zu bieten.

    Ich habe das Gefühl, dass diese „BWL-Luftpumpen“ uns „Unser“ Web weg nehmen. Wir haben es schliesslich entwickelt in guten Absichten die auch in Form der Hacker-Ethik niedergeschrieben wurde.
    Leider ziehen die Leute, die weniger Ahnung von Technik haben den kürzeren, da sie in gutem Glauben and das Gute glauben. Doch hier werden sie nur verkauft. Der Nutzen, den Angestellte ( und das sind 62% der Gesamtmitglieder) aus Xing ziehen, dürfte gegen Null gehen.
    Aber wer nicht drinn ist, ist halt out. Da zahlt man doch gerne die 5,95€. Schließlich will ich mich (zumindest die positive Seite meiner Selbst) meinen Mitarbeitern bei Siemens, Daimler und der Deutschen Bank zeigen. Das StudiVZ der Erwerbstätigen halt. Bemerkenswert, das bereits 7% dieser Erwerbstätigen diesen Minderwertigkeitskomplex aufweisen.

    Ich sage, nein Danke zu kostenpflichtigen Überwachungsprogramm.

  16. Kommentar von LD
    Sonntag, 30. Dezember 2007; 01:35

    Dass mit Xing Geld verdient wird, stört mich nicht grundsätzlich. Ich bin gerne bereit, für eine nützliche Dienstleistung ein angemessenes Entgelt zu bezahlen. Mich stört nur die Art und Weise, wie Xing sein Geld verdient, und dass dabei Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung praktisch keine Rolle spielen.
    Übrigens sind die Umsätze und die Anzahl der zahlenden Premium-Mitglieder gemäss den eigenen Angaben unter Investor Relations einiges tiefer: 325’000 Premium-Mitglieder von 4.25 Mio. insgesamt weltweit und aktuell etwas weniger als 18 Mio € Jahresumsatz. Trotdem ganz beachtliche Zahlen für eine „Social Stalking“-Plattform.