[ Menu ]

Spamgourmet – der Spamschlucker

Beitrag drucken

Dienstag, 19. Februar 2008

Spam GourmetWer kennt das Problem nicht, dass er/sie für irgendeinen Web-Service oder für die Teilnahme an einem Wettbewerb seine Email-Adresse eingeben soll? Da stellt sich immer die Frage des Datenschutzes (trotz aller Beteuerungen in den Privacy Policies) und des Adressenmissbrauchs für Spam. Hier bietet Spamgourmet seine Dienste an.

Spamgourmet muss nur einmal für die Registrierung des Benutzernamens und der zugehörigen echten Email-Adresse besucht werden, denn die Spamblocker-Adresse wird beim ersten Gebrauch angelegt und nach Weiterleitung der letzten Email wieder automatisch gelöscht. Nach der Registrierung erfindet man eine Wegwerf-Adresse nach dem Muster irgendwas.x.benutzername@spamgourmet.com, die für den Empfang einer limitierten Anzahl Emails gültig ist, ohne diese bei Spamgourmet eintragen zu müssen. Dabei ist irgendwas ein ausgedachtes Wort, x die Zahl der Emails, die über diese Email-Adresse an die echte Adresse weitergeleitet werden soll (maximal 20) und benutzername der Benutzername des Spamgourmet-Kontos. Die Adresse „coop-rubbel.2.alf@spamgourmet.com“ leitet zum Beispiel max. die ersten 2 Emails, die auf diese Adresse eingehen, an die die echte Adresse des Benutzers „alf“ weiter. Alle weiteren Nachrichten an diese Adresse werden verschluckt. Einfach genial, dieser Müllschlucker!



5 Kommentare

  1. Kommentar von Spamschlucker
    Freitag, 22. Februar 2008; 12:40

    Er schluckt den Spam, archiviert ihn aber nicht. Das ist etwas traurig.

    Viele Grüße
    stephan@spamschlucker.org

  2. Kommentar von LD
    Freitag, 22. Februar 2008; 13:22

    Klar, schliesslich heisst er ja auch nicht Spambuchhalter 😉
    Ein Gourmet ist, wer gut isst.

  3. Kommentar von zb
    Sonntag, 24. Februar 2008; 11:31

    Wahrscheinlich liegt da eine Begriffsverwechslung vor? Müsste der Spamgourmet nicht besser Spamgourmand heissen? Es ist wohl eher ein Vielfrass als ein Feinschmecker …… hi

  4. Kommentar von LD
    Sonntag, 24. Februar 2008; 13:10

    OK, Gourmand wäre da sicher treffender. Wer sich von Spam ernährt, kann nicht wirklich ein Feinschmecker sein. Aber eigentlich ist es mir egal, wie der Kerl heisst. Hauptsache, er frisst den für mich bestimmten Müll zuverlässig und verschont meine Inbox.

  5. Kommentar von zb
    Sonntag, 24. Februar 2008; 18:59

    Das ist auch wieder wahr. Bei mir ist SPAMCOP am Werk, allerdings ist mir die dortige Adresse lieb und teuer und trotz allem keine Wegwerfadresse. Da hat das Spamgourmet-Konzept etwas für sich.