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Sicher im Internet unterwegs

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Montag, 14. Juli 2008

Anonym surfen

Wer sicher gehen will, dass sie/er beim Surfen nicht beobachtet wird, sollte einen sogenannten „Anonymizer“ installieren. Diese Programme verteilen die einzelnen Anfragen des Browsers auf mehrere Anonymisierungsserver, die ihrerseits die Anfragen erst nach einer zufälligen Zahl von Weiterleitungen an andere Anonymisierungsserver den eigentlichen Zielservern zukommen lassen. So wird verhindert, dass der Computer des Benutzers im Internet zu identifizieren ist. Im Prinzip funktioniert das ganz ähnlich wie wenn Schwarzgeld über verschiedene Konten auf der ganzen Welt rein gewaschen wird. Folgende Anonymisierungsdienste bieten sich an:

  • TOR (The Onion Router) anonymisiert sämtlichen Datenverkehr auf TCP-Ebene über verschlüsselte Verbindungen.
  • Bei JAP teilen sich Anwender ihre IP-Adresse mit vielen anderen Benutzern von unterschiedlichen Orten und Providern. So kann die Adresse nicht eindeutig zugeordnet werden. Weder der angefragte Server noch der Provider bekommt mit, wer wann welche Seiten angesurft hat. In Kombination mit dem CookieCooker erreicht man den bestmöglichen Schutz vor dem Ausspionieren des Surf-Verhaltens.
  • Ixquick ist eine anonyme Metasuchmaschine.

Der einzige Nachteil bei der Sache: anonym Surfen ist deutlich langsamer.

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4 Kommentare

  1. Kommentar von Bernd Lampen
    Dienstag, 22. Juli 2008; 15:45

    Für sicher im Internet gelten 2 Regeln:

    1. Niemals irgendwelche persönlichen Daten angeben

    2. Ein Mac benutzen

  2. Kommentar von Gerald - hyperkontext
    Dienstag, 5. August 2008; 11:22

    Bezugnahme:
    Juli 2008 im Kontext (Abschnitt 3)

    […] Levente Dobszay hat einen tollen Beitrag – wir können fast sagen, eine kleine Anleitung – verfasst, wie wir uns im Internet verhalten sollten, um auf der sicheren Seite zu sein. Dieser informative Artikel ist nicht nur für Anfänger. […]

  3. Kommentar von LD
    Samstag, 9. August 2008; 18:32

    @Bernd: Einen Mac zu nutzen, mag vor manchen Schädlingen schützen, da Apples Plattform auf Grund der geringeren Verbreitung für Angreifer weniger attraktiv ist. Entsprechend weniger Malware wird für den Mac entwickelt. Es wäre schön, wenn man damit bereits auf der sicheren Seite wäre. Leider ist dem nicht ganz so. Man kann aber auch ein Windows-System ebenso sicher betreiben, wenn man sich ein ein paar Grundregeln hält und weiss, was man tut.

  4. Kommentar von gerald
    Freitag, 15. August 2008; 22:46

    Sensible Informationen wie Kreditkarten-/Kontodaten sollten niemals auf dem PC gespeichert werden. Nur hat man manche Risiken einfach nicht vollends unter Kontrolle – zum Beispiel den Einkauf in Online-Shops. Wenn diese keine vernüftige Verschlüsselung verwenden, dann sind die Kreditkartendaten des Käufers ein gefundenes Fressen