[ Menu ]

Wer will schon ein Problem melden?

Beitrag drucken

3. November 2014

Technische Störungen und Pannen können schon mal vorkommen und mittlerweile haben wir uns auch schon daran gewöhnt, dass regelmässig etwas nicht so tut, wie es sollte. Telefon, Internet oder Fernsehen haben immer wieder Aussetzer auch bei superschnellen Breitbandanschlüssen. Wenn dann jemand versucht, die Störung dem Betreiber zu melden, darf er einen Spiessrutenlauf erleben. Dabei spielt es absolut keine Rolle, ob der Anbieter Swisscom, Sunrise, UPC Cablecom oder Orange heisst. Und auch die meisten anderen Internet Service oder Hosting Anbieter tun es den grossen Telkos gleich. Nicht selten muss man sogar auf eine kostenpflichtige Servicenummer anrufen, um dem Unternehmen mitzuteilen, dass es ein technisches Problem hat – und meist auch nur zu Bürozeiten, versteht sich. Jedesmal kriege ich Magenkrämpfe, wenn ich mich wegen eines Problems an einen Kundendienst wenden muss – insbesondere wenn das Problem beim Anbieter liegt oder ich genötigt werde, meine kostbare Zeit für die Navigation durch ein Telefon-Menu zu opfern, um dann eine gefühlte Ewigkeit in der Warteschleife auf den nächsten freien Mitarbeiter zu warten. Heute war Swisscom an der Reihe.

» Weiterlesen …

» Kommentare (0)


Die gute Benutzerschnittstelle

Beitrag drucken

31. Juli 2014

A user interface is like a joke
[Startup Vitamins @twitter]

» Kommentare (0)


Live-Umfragen mit DirectPoll

Beitrag drucken

5. Februar 2014

DirectPoll Live-UmfragenWer eine Umfrage über das Web macht, tut dies heute meist mit Doodle. So kann man einfach einen Termin finden, eine gemeinsame Auswahl treffen oder Anmeldungen für eine Veranstaltung organisieren. Die Web-Anwendung ist kostenlos und mit wenigen Klicks eingerichtet. Die aktuellen Resultate können von allen, die den Link kennen, laufend verfolgt werden. Aber für spontane Umfragen in Echtzeit ist Doodle nicht wirklich geeignet. Möchte man zum Beispiel sein Publikum an einem Vortrag spontan um Feedback bitten oder Abstimmen lassen, wie man das von Quiz-Sendungen aus dem Fernsehen schon lange kennt, suchte man bislang vergeblich nach einer passenden Lösung.

directpoll

Dieses Lücke hat nun der mehrfach ausgezeichnete Schweizer Softwarehersteller Netcetera mit DirectPoll für einfache Echtzeitumfragen gefüllt. Nach dem erst kürzlich lancierten Online-Polizeiposten “Suisse ePolice“, verschiedenen ePolice Smartphone-Apps zu Polizeiinformationen für mehrere Kantone, der erfolgreichen Smartphone-App Wemlin Mobile zu Abfahrtszeiten von öffentlichen Verkehrsmitteln sowie der “Züri schlaflos” App beweist Netcetera wieder einmal mehr ihre Kompetenz in der Entwicklung von erstklassigen Mobile- und Web-Applikationen “made in Switzerland”.

» Weiterlesen …

» Kommentare (0)


So tönt Twitter Slang

Beitrag drucken

1. Oktober 2013

Jedes Zeitalter hat seine ganz eigene Kommunikationskultur. Aber die moderne Kommunikation im Internetzeitalter nimmt mittlerweile ganz spezielle Formen an. Jimmy Fallon und Justin Timberlake demonstrieren, wie ein solches Gezwitscher in Natura tönt:


“#Hashtag” with Jimmy Fallon & Justin Timberlake

in Kategorie: Fundstücke, Soziale Netzwerke
Stichworte: ,

» Kommentare (0)


Pressefreiheit und die Freiheit der Medien

Beitrag drucken

14. März 2013

Selektive Wahrnehmung und selektives Hören sind degenerative Begleiterscheinungen des Alters oder von psychischen Störungen. Selektive Wahrheitsfindung und das Kommunizieren von Halbwahrheiten hingegen sind Degenerationserscheinung der modernen Medienwelt. Journalisten wollen alles wissen, aber nicht alles berichten. Nur was sie als “publikationswürdig” und “publikationsfähig” erachten, findet den Weg in die veröffentlichte Meinung. Zitate dazu:

  • Wir handeln geheime Dinge ab. Und zwar … wir wollen Politik verstehen und das muss ein Zuschauer oder Zuhörer oder Leser dann nicht erfahren. Sondern er muss dann nur verstehen, was wir sagen.
  • Der Mehrwert besteht einfach darin, dass wir die Wahrheit erfahren und, so bitter das für manche auch ist, dann nicht schreiben oder nicht senden dürfen.


Das Schweigen der Medien

Zu dieser selbst auferlegten Schweigsamkeit kommt noch der in den letzten Jahren massiv gestiegene Zeitdruck, unter dem Journalisten Ergebnisse liefern müssen. Die Publikation von Informationen über das Internet ist zu minimalsten Kosten für jedermann praktisch in Echtzeit möglich. Für kritische Fragen bleibt keine Zeit, denn die Konkurrenz könnte eine Minute schneller am Markt sein. Und dazu gehören längst nicht nur die Berufskollegen sondern immer mehr auch Privatpersonen in Blogs und sozialen Netzwerken. Mit der zunehmenden Medienverlagerung ins fast kostenlose Internet wurden die Budgets der Journalisten entsprechend gekürzt. Für seriösen, fundierten Journalismus wie vor dem Internetzeitalter ist heute kein Platz mehr. Hier sind die Amateure, die nicht von ihrer Schreiberei leben müssen, ihren Berufskollegen gegenüber sogar im Vorteil, denn sie können sich die nötige Zeit für eine seriöse Recherche leisten. Sie schreiben in der Regel nicht, um zu gefallen sondern um ihrem Publikum etwas mitzuteilen. Entsprechend ist ein Lob ein ehrliches und bei Kritik muss keine Rücksicht geübt werden.

Im Gegensatz dazu ist kritische Berichterstattung in den professionellen Medien ein Spiel mit dem Feuer und nicht selten mit der eigenen Berufsexistenz. Wer Kritik übt, wird von seinen “Quellen” einfach nicht mehr mit “Informationen” versorgt. Nur noch ein paar alte Hasen, die ohnehin kurz vor dem Rentenalter stehen, können sich das leisten. Berufsjournalisten stehen in einem dauernden Interessenkonflikt zwischen dem Informationsrecht der Öffentlichkeit und der Loyalität den Geldgebern gegenüber. Nicht einmal öffentlich-rechtliche Medien sind davor gefeit, denn auch sie sind abhängig von der Gunst ihrer Budgetbewilliger und Aufsichtsorgane. Wie schon bei den Zentralbanken ist auch bei den öffentlich-rechtlichen Medien die demokratische Mitbestimmung und Einflussnahme der Bürger und Steuerzahler in der Praxis inexistent.

» Weiterlesen …

» Kommentare (0)


Wettervorhersage für den 21.12.2012

Beitrag drucken

20. Dezember 2012

Wettervorhersage 21.12.2012

An der Weltuntergangsparty am Freitag wird auch das Wetter mitspielen ;-)

in Kategorie: Fundstücke
Stichworte: ,

» Kommentare (0)


Medienkompetenz kann man lernen

Beitrag drucken

25. November 2012

MedienkompetenzVor dem Internetzeitalter beschränkte sich die Medienkompetenz auf den technisch korrekten Gebrauch von Radion und Fernsehen und den “vernünftigen” und massvollen Konsum dieser Medien. Heute ist das Thema wesentlich komplexer und die Anforderungen sind ungleich viel höher. Zugleich erodieren die bisherigen Wertestandards zunehmend, welche früher zumindest als Orientierungshilfe herangezogen werden konnte, auch wenn man mit diesen nicht unbedingt immer einverstanden war. Wie soll sich jemand in der Komplexität der heutigen Medien überhaupt noch zurecht finden?

Das Werteverständnis ist in unserer Gesellschaft immer heterogener und auch angesichts der immer grösser werdenden Kulturvielfalt in einer globalisierten Welt wird es immer schwieriger, eine allgemein verbindliche Norm zu definieren. Innerhalb der geltenden Gesetze muss jeder selber entscheiden, was für ihn richtig oder falsch ist. So lautet zumindest die liberale Antwort auf die Frage nach der wertebasierten Medienkompetenz. Darüber kann (und soll) man natürlich streiten.

Was jedoch den rechtlichen Rahmen betrifft, ist der für alle gleich, und sowohl diesen als auch gewisse technische Standards sollte man schon kennen, um als medienkompetent gelten zu können. Wer sein Wissen auf die Probe stellen möchte, kann dies beim Medienkompetenzquiz des mekonet (Medienkompetenz-Netzwerk Nordrhein-Westfalen) tun, welches vom Grimme-Institut in Zusammenarbeit mit dem Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW erarbeitet wurde.


So wird in der Nahrungsmittel-Werbung getrickst und gelogen

Beitrag drucken

26. Juni 2012

Wie bereits der Bestseller-Autor Seth Godin (“All Marketers Are Liars”) und der US-Komiker George Carlin anschaulich dargelegt haben, ist die Lüge ein wesentlicher Bestandteil der Werbung in unserer westlich-zivilisierten Gesellschaft. Vieles ist für uns wahr, nur weil wir daran glauben (wollen). Mit Realität und Wahrheit hat das nichts zu tun, vielmehr aber mit Sehnsucht, Fantasie und Hoffnung. Seth Godin beschreibt das mit den Worten: “We believe what we want to believe, and once we believe something, it becomes a self-fulfilling truth” (Wir glauben, was wir glauben wollen, und wenn wir etwas einmal glauben, wird es zur sich selbst erfüllenden Wahrheit). Werber sind Geschichtenerzähler und wer damit beschäftigt ist, Menschen Geschichten zu erzählen, die diese hören wollen, gerät schnell in Versuchung, zu übertreiben und Unwahrheiten hinzu zu dichten. Das muss gar nicht immer schlecht sein, denn wer es damit übertreibt, wird ohnehin rasch als Lügner entlarvt und verliert seine Glaubwürdigkeit. Doch, wo wird die Grenze überschritten?

» Weiterlesen …


Humor statt Krise

Beitrag drucken

9. Juni 2012

Gerade in Krisenzeiten braucht der Mensch etwas Ablenkung, um sich in einer Pause geistig und seelisch wieder ein bisschen zu regenerieren. Damit meine ich nicht die Medienberichterstattung, die uns von den wahren Problem und Schweinereien dieser Welt abzulenken versucht. Es gibt auch Ablenkung der positiven Art, die uns gerade deshalb so gut tut, weil sie einen starken Bezug zum Alltag hat, diesen aber in all seinen Details und Feinheiten humoristisch aufbereitet, um unser Zwerchfell anzuregen. Ein Schweizer, der dies besonders gut kann, ist der Bündner Kabarettist mit der Zahnlücke Rolf Schmid.


Rolf Schmid: I mag eifach nüma

» Weiterlesen …

in Kategorie: Fundstücke, Spass und Spiel
Stichworte: , ,


Bierflaschen öffnen einmal anders

Beitrag drucken

3. Juni 2012

Sommerparty, Fleisch vom Grill und gekühltes Bier, doch keiner hat an den Flaschenöffner gedacht. Kein Problem! Es gibt tausend Möglichkeiten, eine Bierflasche zu öffnen:


Bottle Cap Blues von Chris Sumers

in Kategorie: Fundstücke, Spass und Spiel
Stichworte: ,


Vernachlässigte Körpersprache

Beitrag drucken

6. Mai 2012

Angela MerkelIn Unternehmen werden immer mehr Mitarbeiter in Kommunikations-Seminare geschickt, weil immer mehr Unternehmen die Wichtigkeit einer wirkungsvollen Kommunikation erkennen. Dort lernen die Teilnehmer als Erstes, dass in der Kommunikation der nonverbale Anteil überwiegt – viele sprechen von 85 Prozent, einige sogar von 93 Prozent, manche nur von 2/3. Der genaue Prozentsatz ist im Grunde auch gar nicht so wichtig und variiert von Mensch zu Mensch. Er widerspiegelt höchstens unseren Zwang, alles mit Zahlen ausdrücken zu wollen, um dadurch den Eindruck der Wissenschaftlichkeit zu erwecken. Entscheidend hingegen ist die Erkenntnis der Relevanz der nonverbalen Kommunikation. Wie wir etwas sagen, sagt viel mehr über unsere Botschaft und ihre Hintergründe aus, als der verbale Inhalt es tut.

Bei den allermeisten Journalisten scheint dies noch nicht angekommen zu sein, denn ihre Berichterstattung beschränkt sich ausschliesslich auf die verbale Kommunikation. Einzig Merkur-Online zeigte einmal vor einigen Jahren den Reichtum der Mimik von Bundeskanzlerin Angela Merkel, ohne diese jedoch näher zu interpretieren. Hier liegt noch unheimlich viel Potential brach. Dabei könnten Sportjournalisten ohne Interpretation der Körpersprache ihren Job gar nicht ausüben. In vielen Sportarten wird sehr viel oder sogar ausschliesslich mit dem Körper gesprochen, besonders wenn es laut zu und her geht. Hier ist der “Sprachschatz” allerdings sehr limitiert und genormt, um den Interpretationsmöglichkeiten keinen Freiraum zu lassen. In der zwischenmenschlichen Kommunikation hingegen gibt es viel mehr Freiheitsgrade und auch einige Unterschiede diesbezüglich zwischen den Kulturen. Wer die nonverbalen Botschaften in jedem Kontext richtig zu interpretieren vermag, ist immer im Vorteil. Mit der Interpretation der Körpersprache von Politikern und Prominenten scheinen Journalisten auf breiter Front überfordert zu sein. Oder gehört hier ein Tabu zur Berufsethik?

» Weiterlesen …


Ist alles recht, was billig ist?

Beitrag drucken

30. April 2012

billig einkaufenDie meisten Menschen eifern Dingen nach, die sie für erstrebenswert erachten, ohne sich der Konsequenzen ihres Handelns bewusst zu sein. Wer bei diesem ersten Satz schon denkt: “Ich doch nicht!” oder “So ein Unsinn!”, der gehört mit grösster Wahrscheinlichkeit dazu. Solange die für uns sichtbare Welt für uns annehmbar erscheint, ist die Welt für uns in Ordnung. In dieser Welt fühlen wir uns wohl, diese wollen wir nicht verlassen. Wir erschaffen uns damit geistige Mauern und verweigern uns jeglicher Erkenntnis. Würden wir nur ein bisschen hinter diese Mauern blicken, bekämen wir ein ganz anderes Bild von dieser Welt. Doch viele wollen das gar nicht, damit sie keinen Anlass haben, ihr Leben und Handeln verändern zu müssen. Das wäre ja auch nur all zu mühsam.

Wenn wir billig einkaufen können, ist das ein Segen für unser Haushaltsbudget und immer mehr Menschen mit niedrigem Einkommen sind froh um solche Möglichkeiten. Doch wenn für unseren Wohlstandskonsum andere die Rechnung bezahlen müssen, sollte uns dies kein Anlass zur Freude sein. Irgendjemand bezahlt immer irgendwie die Rechnung. Solange wir diese Personen nicht kennen, können wir uns hinter der Maske der Anonymität in der globalisierten Wirtschaft verstecken. Doch, wie würden wir uns verhalten, wenn wir die Personen persönlich kennen würden, zu deren Lasten unser Konsum und Wohlstand geht, und auch wir ihnen persönlich bekannt wären? Was wäre, wenn sie unsere Freunde oder Familienmitglieder wären? Würden wir dann immer noch auf maximal tiefe Preise fixiert sein oder wären wir dann bereit, einen fairen Preis zu bezahlen? Doch, wie hoch muss dieser sein?

» Weiterlesen …